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palmus

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  • »palmus« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 11. Februar 2018, 21:41

Krankenversicherung in SA

Hi,

der Gedanke, nach SA (dauerhaft) auszuwandern ist wirklich mehr als „interessant“ - lassen wir mal die akuten Probleme mit Wasser und der Politik im Moment außen vor :whistling:

Einen persönlicher Punkt bzw. ein Anliegen beschäftigt uns jetzt vielmehr und so habe ich schon die Suchfunktion genutzt, aber bin doch noch nicht wirklich schlauer - glaube ich :wacko: - alles , was wir gefunden haben, ist schon etwas älter oder hilft nicht ganz weiter.


Es geht um die Krankenversicherung in SA, wenn man dort lebt. Habt Ihr - die in SA lebenden :D - eine KV in SA abgeschlossen oder „nur“ einfach eine Auslands-KV wie die von der HansaMerkur für 365 Tage? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht, aufgrund derer Ihr es heute anders machen würdet oder Ihr vielleicht bestätigt wurdet?


Danke vorab
:danke:
Unbekanntes gibt es um es zu erforschen!

Beate2

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Sonntag, 11. Februar 2018, 23:11

Hallo Palmus,

die KV hier ist der PKV in D ähnlich, mit verschiedenen Optionen:
Nur Krankenhausabdeckung oder oder auch ambulant dazu.
Man kann monatlich einen extra Betrag einzahlen, von dem dann ambulante Ausgaben beglichen werden können.

Das Ganze in unterschiedlichen Ausführungen, was die Abdeckung angeht. Und wo du dich behandeln lassen kannst. Damit variieren die monatlichen Beiträge sehr.
Angabe von Vorerkrankungen ist Vertragsbestandteil, das gibt dann eventuelle Beitragsaufschläge.
Bei Vorerkrankungen Wartezeit, bis die erste Behandlung abgedeckt wird.
Je jünger du beim Eintritt bist, desto günstiger ist der Tarif.
Für Ausländer kommt immer ein Aufschlag dazu, weil du dich erstmals in SA versicherst, das sind glaube ich 25% - dauerhaft zu zahlen.
Dazu brauchst du eine GAP Versicherung extra. Die deckt ev. höhere Arzthonorare z.B. im Krankenhaus ab, als in deinem Tarif übernommen werden.

Informiere dich mal bei Discovery oder Momentum, das sind 2 der großen hier.
Bei Discovery kann man das Vitality Programm extra abschliessen. Damit bekommst du günstigeren Eintritt in Fitnessstudio, extra Vorsorgeuntersuchungen bezahlt, bis zu 25% Rabatt auf gesunde Lebensmittel.

Und gehe mal von jährlichen Beitragserhöhungen von mindestens 10-12% aus. Das läppert sich!

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Montag, 12. Februar 2018, 06:35

KV in Südafrika

Ich gehe im Juni permanent wieder nach Südafrika zurück,stehe vor dem gleichen Problem.Mein Vorteil ist kenne mich etwas aus wie es läuft.Ich kann nur soviel sagen ,die Mitgliedsjahre der deutschen KV wird in Südafrika nicht anerkannt,je nach Alter muss man ca. 75% mehr bezahlen,es interessiert nicht ob man behindert ist wie ich..Im ersten Jahr werde ich die günstigste Option nehmen,da man ein Jahr warten muss bis man die KV nutzen kann,danach kann man upgraden.Ich habe einen Medicalbroker in dem Ort ,wo ich mich niederlassen werde wir sind per WhatsApp in Verbindung.Kommt drauf an wo man sich niederlässt,and der Küste gibt es ein paar Optionen mehr laut meinem Medicalbroker. Das Angebot von Hansemerkur kenn ich ( 365 Tage -€1278 ) werde es in Betracht ziehen u. mich vor Abreise entscheiden.Für mich kommt nur Discovery in Betracht ,doch vergleichen lohnt sich. Man muss mit einer jährlichen Erhöhung von ca. 10% rechnen.
Grüsse

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Montag, 12. Februar 2018, 08:05

Bei einigen deutschen PKV gibt es auch uneingeschränkte weltweite Tarife. Wenn man bereits seit Jahren eine Versicherung bei der Inter, Hallesche Internationale oder DKV hat, kann das eine günstige Alternative sein. Auch einen Selbstbehalt sollte man erwägen. Aus meiner Sicht (seit 35 Jahren in der PKV) sind die ambulanten Tarife eigentlich überflüssig, da man sich dies selbst leisten kann. In SA sind Artztbesuche im Vergleich zu Deutschland nach meiner begrenzten Erfahrung eher preisgünstiger.

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Beate2

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Montag, 12. Februar 2018, 17:40

In SA sind Artztbesuche im Vergleich zu Deutschland nach meiner begrenzten Erfahrung eher preisgünstiger.
Das ist in den meisten Fällen richtig. Deshalb haben wir auch nur eine KH Abdeckung.
Aber das muss man abwägen, auch iBa Vorerkrankungen und laufende Kosten.
Aber was wir an ambulanten monatlichen Raten gespart haben ist im Lauf der Jahre doch erheblich. Und wenn du teure ambulante Behandlungen (zB Implantate) versichert haben willst dann bist du gleich beim "goldenen" Tarif.
Es gibt eine Liste chronischer Erkrankungen, deren Behandlung wenigstens zum Teil auch für uns abgedeckt ist. Frag mich dazu aber gerade nix genaues... :S
Infos findet man aber auch im Internet oder bei nem broker. Bei Bedarf kann ich dir einen nennen.

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tomcat

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Donnerstag, 1. März 2018, 16:28

KV in SA

Hi, wir waren als "Permanents" über die deutsche Organisation BDAE in Hamburg (Expat Versicherung) versichert. In 12 Jahren lief das ohne Probleme. Die Bearbeitungszeiten manchmal etwas lang, aber das ist jetzt hier in Dland kaum anders.
Südafrikanische Versicherungen sagt man nach, dass sie eigentlich alle am Rande der Existenz operieren. Das kann einem ja noch egal sein. Putzig finde ich, dass in SA die Versicherungen meist nach oben und unten gedeckelt sind. D.h. Selbstbehalt am unten Ende und nicht zu viele Krankheiten am oberen. Zusätzlich hat man häufig eingeschränkte Ärzte + Krankenhäuser.
Dritte Alternative - Reiseversicherungen. Da gilt es, aufzupassen. Meist setzen sie eine Heimversicherung voraus und wenn es hart auf hart kommt, ist vielleicht der Schutz futsch

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Bär (2. März 2018, 10:59), palmus (1. März 2018, 19:17)

Simon Fischer

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Samstag, 19. Mai 2018, 21:16

Gibt es eine KV Pflicht in Südafrika

hallo,

Vielleicht habe ich bald eine Arbeitsstelle in Südafrika. Gibt es dort überhaupt eine KV Pflicht?
Ich hab länger in Asien gelebt und war über Deutschland versichert, aber so billig wie die Ärzte und Medikamente da sind
Hätte ich mir das auch sparen können...wie siehts in Südafrika aus?

Lieben gruss

Beate2

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Samstag, 19. Mai 2018, 23:21

Hallo Simon,

es gibt keine KV Pflicht. Die KV hier ist vergleichbar mit der privaten KV in D - mit allen Risiken und Unterschieden. Die großen sind zB Discovery, Momentum...
Wichtig ist bei einer Krankenhausabdeckung eine GAP-Versicherung. Die deckt die Differenzen zwischen den von der KV gezahlten Sätzen und den Arzthonoraren im KH ab. Zb Sirago. ist verhältnismäßig günstig.
Tarife sind nach Eintrittsalter und Vorerkrankungen gestaffelt, dazu kommt ein monatlicher Aufschlag von - so weit ich weiss 25% - wenn man hier noch nicht versichert war.
Jährliche Beitragserhöhung sind ca 12% auf die du dich einstellen kannst.

LG
Beate

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Bär (20. Mai 2018, 09:30), OHV_44 (20. Mai 2018, 09:13)

Simon Fischer

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Sonntag, 20. Mai 2018, 11:45

Danke beate

Liebe Beate,

Na dann vielen Dank. Ich bin relativ jung und gesund und geh in Deutschland eh fast nur zum Homöopath, den ich eh selber zahlen muss.
Also spar ich am besten den ganzen Stress und leg mir monatlich einfach selber was auf die Seite für eventuelle Artzrechnungen.
Vielleicht mach ich mir sowas wie ne Unfallversicherung, fall mir im Strassenverkehr mal was passiert etc.
Vielen dank für die Info.

Lg

Simon