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fietzpiepe

Anfänger

  • »fietzpiepe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Dabei seit: 3. Juni 2018

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1

Sonntag, 3. Juni 2018, 22:04

Als Freelancer in Südafrika für deutschen Auftraggeber arbeiten - wie?

Hallo zusammen,
Mein Partner und Ich werden ab Mitte August 2018 nach Südafrika ziehen, da er von seinem Arbeitgeber versetzt wird. Der Aufenthalt ist vorerst auf drei Jahre begrenzt. Wir haben bereits unsere Visa, Ich habe ein Spouse/ Besuchervisum für drei Jahre, aber keine Arbeitserlaubnis für SA.
Mein jetziger Arbeitgeber hat mir angeboten, weiterhin Projekte auf Freelancer-Basis von SA aus zu tätigen, was natürlich sehr charmant für mich wäre. Das heißt, Ich werde in Kürze von einer Festanstellung in eine freiberufiche Tätigkeit wechseln. Wir geben unsere Wohnung in D auf und Ich hatte auch geplant mich aus D komplett abzumelden. In Südafrika habe Ich allerdings keine Arbeitserlaubnis und werde diese auch nicht bekommen. Wie kann Ich also als Freelancer von Südafrika aus für einen deutschen Kunden weiterhin arbeiten und wie muss das steuerrechtlich laufen? Ich arbeite als Projektmanagerin und würde hauptsächlich Konzepte, Kalkulationen und Präsentationen erstellen und dann nach D mailen, wo Sie dann umgesetzt werden.
Ich habe zwei verschiedene Aussagen von Steuerberatern erhalten, einig waren Sie sich zumindest bei dem Thema, dass Ich nur beschränkt steuerpflichtig bin in D. Aber einer meinte, dass Ich in SA Steuern zahlen muss - ohne gültige Arbeitserlaubnis schließt sich das ja aber meiner Meinung nach aus.
Es muss doch möglich sein für Einkünfte aus D die Steuern in D zahlen zu können, obwohl man drei Jahre in Südafrika lebt und nur ab und zu in Deutschland zu Besuch ist.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der einen ähnlichen Fall hatte und mir weiterhelfen kann?
Ich freue mich über Infos und Tipps, die mir weiterhelfen!

bafana

Fortgeschrittener

Beiträge: 24

Dabei seit: 16. Mai 2017

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2

Montag, 4. Juni 2018, 09:10

meine erfahrungen

Hallo,

anbei die Uebersicht meiner damaligen freiberuflichen Taetigkeit:

ich war von 2012 -2014 fuer 2.5 Jahre als Deutscher in Suedafrika als Freiberuflicher taetig. Hatte einen deutschen Auftragsgeber aber der Endkunde war in SA und hatte ebenfalls eine gueltige Artbeitserlaubnis.

War zunaechst die ersten 180 Tage in D Steuerpflichtig, inkl. Umsatzsteuer. Anschliessend in Suedafrika steuerpflichtig, musste dann die restlichen 2 Jahre in beiden Laendern meine Steuererklaerung abgeben, wobei den Hauptsteueranteil in SA bezahlt

Ich wuerde es mir sehr gut ueberlegen schnellst moeglich in einen Status beschränkt steuerpflichtig in D zu wechseln. Ich bin jetzt in diesem Status und sehe nur negative Auswirkungen.

Meine damaligen Erfahrungen waren, dass die deutschen Steuerberater damals nicht wirklich Ahnung hatten, nur beim Beratungshonorar waren Sie kreativ.


Nach meinen Erfahrungen waere folgende Loesung denkbar:

In D sich als Freiberufler anmelden, inkl. deutsche Geschaeftsaddresse und 1. Hauptwohnsitz.

Nach dem damailigen deutschen Steuerrecht ist man dort Steuerpflichtig wo man mehr als 180 Tage im Jahr lebt und arbeitet. Nach 180 Tagen beginnt dann fuer dich steuerrechtliche Grauzone..

Beim Arbeitsvisum bin ich mir nicht sicher, wie die Regelungen sind. Solltest Du bei home affairs anfragen werden die Dir sicherlich sagen du benoetigst eine Arbeitserlaubnis...

Gruss

Bafana

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Bär (4. Juni 2018, 11:41)