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Donnerstag, 2. August 2018, 07:16

Lebenshaltungskosten in Kapstadt für eine 4-köpfige Familie, mit Hund

Guten Morgen!
Es gibt einige Portale und Rechner die in etwa vergleichen was das Leben hier und da kostet. (zB numbeo).

Hier ist mal eine Beispielfamilie, Du Toit * ;-)

Haus oder Wohnung in Schulnähe mieten (finanzieren kostet ca 2-mal so viel): R15-25.000. Muss in Schulnähe sein, also nicht billig, um in die Schule(n) aufgenommen zu werden. Einkaufswagen mit Speisen, Reinigungsmitteln: R8.000

Benzin: R2.000, je nach Weg zur Schule und Arbeit, eher mehr (plus Wartung der Autos, min mal neue Reifen ab und zu)
Auto(s) finanzieren bei 13,5%: R8.000 – R13.000 pm (man braucht zwei, wegen der Logistik der School Runs. Gibt keine Alternative).

Der Tag geht um 7:00 los, Abfahrt zur Schule, dann zur Arbeit. Mann in der Stadt, Frau in der Nähe. Zurück zu Hause gegen 18:30, weswegen man eine part time Maid braucht und einen dog walker. Kosten R4.000 pm. Hund dient tatsächlich der Sicherheit, wobei die Enbrüche in der Gegend seit Installation der Kameras gegen Null gingen. Ist natürlich überall anders. School fees (ohne Schuluniform und Bücher): R 6.000 (gemittelt über’s Jahr)

3 Wochen bezahlter Urlaub, kein Weihnachsgeld, kaum Schwangerschaftsurlaub, keine Steuerklasse für Verheiratete, oder für Kinder. Kein Freibetrag. 40% income tax

Versicherungen (Auto, Medical): R4.000 pm. IT: R1.000 pm. Wasser, Strom, security service: R3.000 (eher mehr)

Es gibt laut Stats nur 100.000 Angestellte in SA die über R1.5 mio im Jahre verdienen. Oben genannter haushalt hat R1.2 mio, kombiniert.
Das sind ca. R55.000 netto pm (nach Abzügen über Income Tax hinaus). Addiert ergeben sich oben je nach Mieten und Auto über R55.000 für Ausgaben. Da ist noch kein Kino oder Pizza essen gehen mit drin, oder Urlaub… Und keine Aussicht auf Immobilien Erwerb.

Alles in allem geht's, aber wer verdient schon kombiniert R1.2 mio pa? Die anderen stehen morgens auf der Autobahn zur Arbeit, leicht 1.5 h pro Fahrt!
So ein school run für 2 Kids, die nicht zur selben Schule gehen, morgens 45 min, abends bis zu 1.5h! immer im Berufsverkehr, ist klar.

Essen gehen ist relativ preiswert, aber nur wenn man was übrig hat...

*der richtige Name ;-)
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Donnerstag, 2. August 2018, 18:43

Vielen Dank für den Einblick in diese Welt, die als Tourist halt doch ganz anders ist.
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Freitag, 3. August 2018, 07:16

Gerne, genau das habe ich damit bezweckt. Auch mit dem Wintertag in Kapstadt. Ich versuche sonntags immer mal Tourist zu sein um die anderen schönen Dinge hier zu geniessen. Samstags hatte ich schon lange nicht mehr frei.

Die Kostenspirale dreht sich hier gewaltig. Unsere Inflation ist zwar nominell nur 5.5% auf die Gesamtbevölkerung bezogen, aber die Mittelklasse (oder in meinem Beispiel die Oberklasse) erfährt eher 10%. Wie essen einfach anders, die Autos weden überproportional teurer. Auch nehmen die Krankenkassen gerne mal 15% mehr pro Jahr. Mieten gehen 10% pro Jahr hoch.

Diese zwei/drei Positionen und deren Wichtung bringen CPI eher auf 10%. Und das schmerzt wenn man keine 10%, sondern nur 5% Gehaltserhöhung bekommt. Ich kenne zudem niemanden der leistungsbezogen mehr verdient - seit Jahren. Man kann sagen wir sind in einer ganz schönen Rezession.

Wer die Muße hat, schaue sich einfach mal die Reifen der Autos an, die ca. 2 bis 3 Jahre alt sind. Also noch voll in der Finanzierung. Es ist zwar alles über den Maintenance Plan abgedeckt, wenn was ausfällt. Reifen jedoch nicht. Manch ein SUV dessen Fahrer(in!) gerade vom Friseur kommt hat vorn Glatze.

Die Streiks sind zwar das allerletzte was die Industrie gerade braucht, aber man kann die Leute verstehen.
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KapK

Oukie

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Freitag, 3. August 2018, 10:40

Danke für die schöne Auflistung. Wir spüren die immensen Kosten auch immer mehr. Wir sind selbständig, verdienen nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig gut. Frage mich immer, wie andere das machen. Gerade das Leben in der City Bowl (all unsere Freunde wohnen hier, weshalb es für uns nicht in Frage kommt, rauszuziehen) ist schon sehr teuer geworden. Mieten durchaus mit Preisen in einer mittelgroßen deutschen Stadt vergleichbar, wenn nicht sogar höher.

Die hohen Kosten, School Runs, Freiheit, Sicherheit, die politische Situation sind alles Themen, die uns überlegen lassen, in 2 Jahren zurück nach Deutschland zu ziehen. Nach 12 Jahren Südafrika. Nicht wegen uns, sondern dem Kind zu liebe. Es soll ja auch noch ein Zweites kommen. Und ja, auch wir frieren und sitzen in der Jacke mit dem kleinen Ofen unter dem Schreibtisch im Home Office. Immerhin müssen wir nicht in der Rush Hour stehen und können gemütlich (aber frierend) von zu Hause arbeiten. Immerhin draußen ist es schön warm und sonnig heute. Werden gleich mal vor die Tür gehen, um uns Aufzuwärmen. Meine Hände frieren immer so schnell ein bei der ganzen Arbeit am Computer. Das was uns vor der Tür erwartet, ist natürlich genial. Wir fühlen uns hier immer noch sehr wohl, lieben die Landschaft, die Leute, das gute Essen, den Lifestyle. Aber wir haben auch den Sommer in Deutschland sehr genossen. Gerade mit Kind hat man dort doch sehr viel mehr Möglichkeiten. Und ich möchte meine Kinder zur Selbständigkeit erziehen. Ich möchte, dass sie sich frei bewegen können, auch mal alleine nach draußen zum Spielen gehen können und selbst zur Schule laufen können. Eltern-Taxis und Helikopter-Eltern sind mir ein Graus. Aber hier geht das nicht anders.

Naja, mal sehen. Noch ist nichts sicher, aber die Tendenz geht schon stark zur Rückkehr, zumal immer mehr gute Freunde – ob Europäisch oder Südafrikanisch - auch nach Europa gehen. Wenigstens haben wir alle unsere Permanent Residence. Eine Rückkehr von der Rückkehr ist also nicht ausgeschlossen. Und regelmäßige Urlaube in Südafrika können dann umso mehr genossen werden.
Mein Südafrika-Blog: http://suedafrika-news.de
Mein Kapstadt-Blog: http://www.kapstadt-entdecken.de

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Samstag, 4. August 2018, 17:42

Habe selber von 2008 für ca 5 Jahre in-and-around City Centre gelebt und davon Abstand genommen als die Miete zu teuer wurde.
Newlands, Claremont, Kenilworth ist erträglicher, aber voller. Wer wenig in die Stadt muss (ich bin da keum noch) hat es ggf schöner in Blouberg.

Zum Permenent Residence Visum: Soweit ich weiss kann man nicht mehr als 3 Jahre aus SA wegbleiben, sonst verfällt es.
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Beate2

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Sonntag, 5. August 2018, 09:31

Zum Permenent Residence Visum: Soweit ich weiss kann man nicht mehr als 3 Jahre aus SA wegbleiben, sonst verfällt es.
Muss man nicht auch hier seinen Lebensmittelpunkt haben, sprich mehr als die Hälfte des Jahres in SA sein? So hiess es zumindest bei unserem Antrag.

Beat H. Schweizer

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7

Dienstag, 7. August 2018, 13:03

Wer kontrollierts?

Liebe Beate
Man sollte und man muesste, doch man kann, usw. Wer kontrolliert's? Wenn bei der Einreise so ganz laessig mal ein Tourivisum im Pass prangt und bei der Ausreise das Permit gezeigt wird, interessiert das eh niemanden mehr. So erlebt bei Bekannten, die schon fuenf Jahre nicht mehr da waren.
Cheers
Battli
Gartenbahner, Modellbauer, Vielreisender. Alles in der HP www.trainmaster48.net nachzulesen.

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KapK (7. August 2018, 21:07)

Dicobo

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Dienstag, 7. August 2018, 15:51

Tickende Zeitbombe

Wir reisen seit Ende der Apartheid jährlich nach Südfrika und bleiben ,seit wir Rentner sind,mehrere Monate im Land. Wir spüren die jährlichen Preiserhöhungen von etwa zehn Prozent und befürchten,dass die Arbeiter irgendwann massiv auf die Strasse gehen werden, wenn sie sich selbst die Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können. In SA herrscht der extremste Einkommensunterschied weltweit. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

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9

Mittwoch, 8. August 2018, 08:25

Die unteren Einkommensklassen sind laufend auf der Strasse, steiken oder brennen Züge ab. Die Mittleklasse macht die Hand im Sack, knirscht mit den Zähnen, und plant die Austreise. So es denn machbar ist. Selbst mein Schweisser hat die Anträge für New Zealand auf dem Tisch.

Es ist einfach zu teuer. Warum kostet essbarer Käse, Pizza und Feriggerichte (jaja, ich weiss, Jungeselle) mehr als in Germany? Weil BIDvest dazwischen hängt und deren Investoren gute Rendite erwarten. Das ist die künstliche Inflation, abseits der Kartoffeln, Zwiebeln, gelber Limo und Papp.

Ich bin zwar nicht der Masstab, aber mein Abenteuer weg von den teuren Mieten in der Stadt zeigt wo die Reise hingeht. Meine damalige Wohnung, zunächst R5.000 (in 2008) kostet mittlerweile R13.000! Weil die Investoren ihre Rendite erwarten. Bsonders da der Kauf immer noch weit mehr monatlich verschlingt als die Mieteinnahmen bringen. Erst beim Weiterverkauf rechnet es sich (hoffentlich).

Ich hatte vor einigen Jahren einen gebrauchten CitiGolf für R35.000 gekauft. Mit 130.000 km. 5 Jahre später hatte der 250.000 km auf der Uhr. Der wurde verkauft. Für R35.000 - an einen Händler!
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Beate2

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Donnerstag, 9. August 2018, 12:50

mal eine ganz andere Preiskategorie:
3,5 kg Katzenfutter haben wir in 2006 für ca. R180.00 gekauft.
Dasselbe Produkt kostet heute ca R370.00.
Da es unseren Moppel aber nicht richtig sättigt sind wir umgestiegen. Sein neues Futter kostet R407.00 für 3,5kg. :rolleyes: Größere Packungen gibt es hier nicht.
Zum Vergleich: in D kosten 3,5 kg davon €22.00 und 10kg kosten €45.00 :wacko: .

OK, es gibt auch günstigeres Futter, da ist aber solch ein hoher Fettanteil drin, da mutiert er in Null-Komma-Nix zum Hängebauchschwein :thumbdown:

Ich habe ihn gerade gefragt ob er eigentlich weiss, was er uns wert ist - die Antwort wurde mir ins Ohr geschnurrt :love:

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Bär

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Donnerstag, 9. August 2018, 14:09

Und vermutlich frisst euer Moppel inzwischen auch die doppelte Menge als 2006. Dem Kosenamen nach zu urteilen bezieht sich die Inflation daher auch nicht alleine auf die Preissteigerungen.
R407 entsprechen aktuell 26 EUR, soo viel teurer als bei uns ist es also nicht. Vermutlich ein Importprodukt. Wenn die Handelskriege so weitergehen, könnte es bald noch teurer werden.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kOa_Master (9. August 2018, 15:56)

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Donnerstag, 9. August 2018, 15:24

Eine Gehaltserhöhung von 5%? Und eine Leistungsgerechte Bezahlung?

Ich ziehe sofort nach Südafrika sofern es meine jahrelange Gehaltserhöhung von 2,1 bzw. 1,2 % im Folgejahr zulässt. So weit ich mich erinner ist das hier noch nicht mal der Inflationsausgleich.
Aber das ist jammern auf hohem Niveau und ist offtopic. Deswegen habe ich meine 2 Nebenjobs, um mir ein mal im Jahr Südafrika leisten zu können. :saflag:

toetske

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Donnerstag, 9. August 2018, 15:30

Sein neues Futter kostet R407.00 für 3,5kg.

Ein Kilo herrliches Rinderfillet kostet bei unserem Lieblingsschlachter in Swartruggens nur genauso viel... (119 Rand im Februar)

soo viel teurer als bei uns ist es also nicht

Ich würde das eher prozentual zum Gehalt vergleichen.


Vielleicht sollte Aldi mal überlegen, Südafrika zu entdecken :whistling:

VG. Toetske
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Dicobo

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Donnerstag, 9. August 2018, 15:31

Eine Gehaltserhöhung von 5%? Und eine Leistungsgerechte Bezahlung?

Ich ziehe sofort nach Südafrika sofern es meine jahrelange Gehaltserhöhung von 2,1 bzw. 1,2 % im Folgejahr zulässt. So weit ich mich erinner ist das hier noch nicht mal der Inflationsausgleich.
Aber das ist jammern auf hohem Niveau und ist offtopic. Deswegen habe ich meine 2 Nebenjobs, um mir ein mal im Jahr Südafrika leisten zu können. :saflag:
5% sind bei 6-10% Inflation nicht genug. In Deutschland haben wir maximal 1.5-1.8% Inflation,daher die bescheidenen Lohnzuwächse.

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kOa_Master (9. August 2018, 15:57)

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15

Donnerstag, 9. August 2018, 17:30

Und vermutlich frisst euer Moppel inzwischen auch die doppelte Menge als 2006. Dem Kosenamen nach zu urteilen bezieht sich die Inflation daher auch nicht alleine auf die Preissteigerungen.
R407 entsprechen aktuell 26 EUR, soo viel teurer als bei uns ist es also nicht. Vermutlich ein Importprodukt. Wenn die Handelskriege so weitergehen, könnte es bald noch teurer werden.
Deswegen muss er sich ja auch als teilweiser Selbstversorger durch's Leben schlagen 8)

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Sonntag, 12. August 2018, 08:20

Preisvergleiche zu Waren in Deutschland hätte ich hier noch etliche. Kann man aber auch er-gugeln. Zb Pick N Pay online shopping.
Schmerzt wenn man erkennt was in Deutschland alles billiger ist...
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toetske (12. August 2018, 21:05)

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Montag, 13. August 2018, 08:00

Gut, Deutschland ist meinem empfinden nach auch extrem günstig. Das geht soweit, dass ich hier in der Region oft beobachte, wie Franzosen öfter mal in Deutschland einkaufen gehen (!).
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Montag, 13. August 2018, 10:04

Nicht nur einkaufen. Der ganze Südschwarzwald ist voll mit schweizer und französischen Urlaubern.
.
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