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Beat H. Schweizer

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  • »Beat H. Schweizer« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 7. August 2018, 13:55

Auswanderung aus Südafrika

Wenn man die PR hat, kann man hin und her und her und hin. Ich bevorzuge es, hier zu bleiben. Es gibt jedoch (noch) Verwandtschaft in Good Old Europe, da huepft man halt mal hin. Meine Bekannten und Freunde (die nicht Suedafrikaner sind) wohnen hier dauerhaft oder besitzen ein Grundstueck mit Haus, das meist mehr als ein halbes Jahr nur, genutzt wird. Gleiches gilt auch fuer meine Freunde mit gemischtem Europa- und Suedafrika-Bezug. Jetzt zu den Suedafrikanern: Leider haben schon zwei Paare aus meiner naehere Umgebung das Land Richtung Australien bzw. Kanada verlassen, andere bereiten sich vor, ihren Vorlaeufern nachzueifern. Nur eine Familie haelt nichts vom "Wegfluechten", aber da sind die Mitglieder etwas aelter, etwa so wie ich...
Cheers
Battli
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toetske (7. August 2018, 22:28)

toetske

oorbietjie

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2

Dienstag, 7. August 2018, 22:34

Leider haben schon zwei Paare aus meiner naehere Umgebung das Land Richtung Australien bzw. Kanada verlassen, andere bereiten sich vor, ihren Vorlaeufern nachzueifern.

Hi Battli,

Vielleicht finde ich es auch bei Gugl - aber jemand wie Du der in ZA lebt, weiss es bestimmt auch: hast Du eine Anhung wie viele (Weisse) prozentual seit 25-30 Jahren "weggeflüchtet" sind? Egal ob nach Australien, Kanada, US, Neuseeland, Europa...

VG. Toetske
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kOa_Master

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Dienstag, 7. August 2018, 23:34

Ich vermute mal, dass es weniger sind als man gemeinhin annimmt. Soweit mir ist stagniert die weisse Bevölkerung in SA in etwa ähnlich wie in Europa - nur nimmt sie natürlich Prozentual ab, weil andere (stärker) wachsen.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 8. August 2018, 22:31

Hi Master,

Es sollte Dir doch auch bekannt sein, dass seit (oder kurz vor) dem Ende der Apartheid schon seeehr viele weisse Südafrikaner ihre Heimat schweren Herzens verlassen haben.

Es ging mir darum wie viele aus ZA "weggeflüchtet" sind wegen der wörtlich "schwarzen Zukunft" für sich selbst oder für ihre Kinder. Alleine schon in unserem kleinen Freundeskreis in Südafrika gibt es einige Angehörige: zwei Familien wohnen in England, zwei in Kanada und eine in Australien.

Ich habe vor vielen Jahren mal gehört dass mindestens 20 % der weissen Bevölkerung schon weg ist und seit der Einführung von Black Economic Empowerment / Affirmative Action soll es ja noch schlimmer geworden sein. Inzwischen wird zusätzlich das Thema der Landenteignung eine grosse Rolle spielen.

VG. Toetske
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Bär

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Mittwoch, 8. August 2018, 23:06

Afrikaaner weg, aber dafür sind die weißen Europäer gekommen. :D Heute gibt es wieder mehr Weiße als 2001. Hier findest Du eine Tabelle (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
.
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toetske

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6

Mittwoch, 8. August 2018, 23:34

Na ja, was soll ich dazu noch sagen? :S
:danke: für den Link, Bär!

LG. Toetske



Edit: diese Wikip*Seite sieht auf Englisch total anders aus und hat diese Information nicht, auf Afrikaans noch wieder anders und auch dort fehlt die Tabelle.
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sunny_r (9. August 2018, 15:08)

SarahSofia

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Donnerstag, 9. August 2018, 00:20

Alleine schon in unserem kleinen Freundeskreis in Südafrika gibt es einige Angehörige: zwei Familien wohnen in England, zwei in Kanada und eine in Australien.

. . . Inzwischen wird zusätzlich das Thema der Landenteignung eine grosse Rolle spielen.

Was mich in dem Zusammenhang recht nachdenklich gemacht hat, war der vor kurzem von corsa1968 verlinkte Artikel :

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Ich kann Europa, Nordamerika oder Australien/Neuseeland durchaus nachvollziehen für eine Neuanfang, aber wegen moeglicher Enteignung in SA in ein Land wie Russland ziehen ? Und dann ausgerechnet dort darauf zu hoffen, dass die Grundrechte sozusagen in Stein gemeißelt sind ?? Vielleicht habe ich da zu viele Vorurteile, aber nachvollziehen kann ich sowas nicht wirklich - oder ist die Hoffnungslosigkeit weißer Farmer tatsächlich so groß ??


Nachdenkliche Grüße
SarahSofia




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corsa1968

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Donnerstag, 9. August 2018, 09:19

Hallo SarahSofia,
ich hatte den Artikel aus dem Contra-Magazin hier eingefügt, um eine möglichst große Meinungsbreite ins Forum zu bringen. Ich war allerdings davon ausgegangen, dass bekannt ist, aus welcher politischen Ecke das Online-Portal kommt ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).
In diesen Kreisen ist es durchaus üblich, das Heil in Russland zu suchen ... Da fühlt man sich dann wenigstens politisch zuhause!
Beste Grüße von Christiane

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Bär

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9

Donnerstag, 9. August 2018, 10:02

und hat diese Information nicht, auf Afrikaans noch wieder anders und auch dort fehlt die Tabelle

Man kann die einzelnen Zahlen auch ergoogeln und erhält dann weitere Infos, z.B. die Bevölkerungsentwicklung nach Provinzen. Oder das Alter. Südafrika macht alle 5 Jahre eine Volkszählung oder zumindest eine Erhebung. Census South Africa als Suchwort, dann landet man bei STATSSA (.gov.za). Was ich jedoch nicht gefunden habe ist eine offizielle Ein-/ Auswanderungsstatistik nach Hautfarbe.

Die Thematik der auswandernden Weißen scheint nur für die Weißen ein Thema darzustellen.

--- Anmerkung der Moderation
Der Thread wird ins Unterforum Aufenthalt und Berufliches verschoben
.
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10

Donnerstag, 9. August 2018, 10:17

Hier mal was über die Farmer:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

May 2016

TWENTY-four of South Africa’s leading farmers will arrive in Zambia on Tuesday to open discussions with Government on how they can move their investment into the country’s agricultural sector.

The farmers, who literally control South Africa’s agricultural economy,...



Und die gehen nicht nur deswegen:

Murders of farmers in South Africa at 20-year low, research shows
Forty-seven farmers reportedly killed in 2017-18, consistent with decline since peak in 1998 when 153 died

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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Beate2

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Donnerstag, 9. August 2018, 12:05

Seit wir hier sind erleben wir immer wieder in Gesprächen mit Südafrikanern - auch und gerade weißen, unabhängig von Alter & Bildung - dass sie kaum wissen wie es in anderen Ländern wirklich aussieht. Zum Einen sicherlich, weil hier nicht darüber berichtet wird. Wobei sie ja sonst auch Tod & Teufel im Internet recherchieren können. Damit kommen wir zum zweiten Aspekt - weil sie es nicht wissen wollen. Da spielt neben dem Wunsch nach einer heilen Welt in die sie flüchten können auch eine Menge Ignoranz und Realitätsverdrängung mit.

Da diese Gespräche meist recht unerquicklich verlaufen brechen wir sie mittlerweile schnell ab. Ich bekam da meist schnell den Eindruck ich wolle sie missionieren. Denn die Leute können auch nicht verstehen, warum wir nach SA gekommen sind...

Vor dem Hintergrund kann ich nachvollziehen, dass weiße Farmer, mit einer gewissen Einstellung, meinen ihr Heil in Russland finden zu können.
Ironie-Modus an: Da kann man dann hinterher die beliebten Realityshows über mißglückte Neustarts und geplatzte Träume drehen. Die gibt es ja von deutschen Auswanderern auch zur Genüge. Ich erinnere mich da an einen deutschen Bäcker, der mit Familie, Haushalt & Bäckerei nach Australien ging und dort angekommen feststellte - es gab keinen Roggen. Wie sollte er nun sein Brot backen... Tja, sorry, ganz dumm gelaufen, da geht mein Kontingent an Mitleid auch gegen Null.

Ich habe gerade diese Woche einen Bericht auf den (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu "Rural Crime" dort gesehen: "...Rising levels of crime in the countryside is costing the UK more than £44m a year ...The cost of thefts from rural homes, businesses and farms currently stands at £44.5m, an increase of 13.4% and the highest year-on-year rise since 2010... It is big organised crime and it is often linked to other serious crime such as money laundering, drugs and even human trafficking... Confidence in rural policing is low, with figures showing that 27% of people in the countryside believe their areas is not being policed properly...."

Erzähle das einem hiesigen Farmer, der dort hin will - er wird nur müde lächeln und sich seinen Teil denken ...
So schwer es sein mag, aber manche Reisende kann man nicht aufhalten. Das mag sich hart anhören, aber ich sehe das inzwischen sehr abgeklärt.

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Beate2

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12

Donnerstag, 9. August 2018, 13:16

Auf nach Australien...
Gerade habe ich einen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gelesen. Da fordert doch wirklich jemand im TV "...Weiße Farmer aus Südafrika ins Land zu lassen und dem Rest der Welt die Einreise verweigern..." :help:

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Bär

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13

Donnerstag, 9. August 2018, 14:02

Rassismus gibt es von Einzelnen überall auf der Erde, egal welcher Hautfarbe, Staatsbürgerschaft oder Religionszugehörigkeit.
.
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toetske

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Donnerstag, 9. August 2018, 15:22

Lieber Bär,

Die Thematik der auswandernden Weißen scheint nur für die Weißen ein Thema darzustellen

Selbstverständlich! Die schwarze Bevölkerung freut sich ja nur über jeden nächsten Weissen der abhaut.

Rassismus gibt es von Einzelnen überall auf der Erde, egal welcher Hautfarbe, Staatsbürgerschaft oder Religionszugehörigkeit.

In Südafrika kann nur ein Weisser von Rassismus beschuldigt werden. Die Schwarzen sind ja schliesslich die "previously disadvantaged".

Ausserdem hat man uns erzählt das fast nur weisse Südafrikaner Steuern zahlen, aber dazu können hier manche "Auswanderer" aus dem Forum bestimmt etwas mehr sagen. Und wenn man dann sieht was damit geschieht...
Aber jetzt schweife ich ab - absichtlich, um die Diskussion zu fördern.

VG. Toetske
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Sonntag, 28. Oktober 2018, 08:13

Ganz interessantes Thema. Ich denke das die Afrikaaner schon genau wissen was sie im Ausland erwartet: Arbeiten und Wettbewerber!

Die sind in der Regel als Farmer oder Buseinss owner, bzw Inhaber eines Diplom gewohnt zu delegieren. Viele hier betrachten Meetings als "Arbeit".
Und ein Geschäftsinhaber in SA hat schnell mal einen X5 und zwei PAs, weil man sich das mangels Konkurrenz rausnehmen kann. Das ändert sich jedoch...
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Beat H. Schweizer

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16

Sonntag, 28. Oktober 2018, 08:40

Rueckkehrer

In den ganzen Statistiken sind wohl die Reckkehrer nicht mit eingepflogen? Es gibt einige! Ich habe da ein Beispiel: Vater, gebuertiger SA-Citizen, Mitbesitzer einer sehr gut situierten KFZ-Werkstatt; Mutter Hausfrau; Tochter soeben die Matrik mit Hoechstnote geschafft. Verschiedene Umstaende fuehren dazu, dass der Vater aus der Firma ausscheidet. Tochter will aus SA raus, Mutter macht mit, Vater entscheidet, wir gehen nach Neuseeland (dort leben Famileinangehoerige). Alle Zelte in SA abgebrochen, man hoert lange nichts. Dann nach einem knappen Jahr steht die Familie wieder am Kap und ringt um einen Neuanfang! Man hat sich in Neuseeland nicht zurecht gefunden!
Moral der Geschicht': Es ist anderswo nicht anders, nur schgwieriger...
Der Weggang von hochqualifizierten (!) Suedafrikanern liegt am Angebot. Schon in der Uni haengen diese am Schwarzen Brett. Agenten werben junge Studierende an, sichern sich Intelligenz fuer interessierte Firman in aller Welt, die erst in drei, vier Jahren ausgereift ist. Oft zieht die Familie (Eltern) mit, manche schaffen es selbstaendig. So auch die junge Aerztin aus Somerset West. Fachausbildung Notfall, dann Oxford, heute ao Professorin daselbst. Verheiratet mit einem Briten. Chancen in SA; Null, In England aber Viele!
Ihre Zwillingsschwester: Finanzstrategin, Consultant des Kaders der Weltbank und IBIZ. Schweizerischer Abstammung, ausgebildet in SA. Spricht vier Sprachen. Verheiratet mit einem Ingenieur mit Deutsch-Namibischen Wurzeln, international taetig gewesen im Bau von Seehaefen. Spricht sechs Sprachen. Heute Zustaendig fuer Finanzierung von Grossprojekten an einem hiesigen Geldinstitut. Umsiedelungsgelueste in die Schweiz sind gescheitert, die Verdienstmoeglichkeiten sind hier besser! Die Kinder werden durch private Lehrpersonen ausgebildet. Es mache sich Jede(r) selbst ein Bild, ich kann es nicht werten.
Als "Zugezogener" fuehle ich mich jedoch inzwischen als der hiesigen Gesellschaft Zugehoerig. Fuer mich stimmt es.
Cheers
Battli
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lmarkus

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 17:09

In Deu gibt es ja auch fast jährliche hohe Abwanderungsraten, 200.000 vielleicht. Die einen gehen in die Schweiz, nach Skandinavien, USA etc.

Südafrika hat vielleicht viele Chancen, zumal die deutsche Regierung heute, gestern einen internationalen Investitionsfond für Afrika aufgelegt hat und Steuerabkommen abgeschlossen werden sollen.

Für mich als Freiberufler ist es spannend, mal ein paar Monate in Südafrika zu sein und zu arbeiten, man kann ja auch deutsche Firmen per Internet betreuen.

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asango (31. Oktober 2018, 21:27)

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 17:16

Hallo Markus!

Also wenn Du da ein paar deutsche Firmen weisst die Project Manager in SA brauchen bleibe ich in Kapstadt...
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asango (31. Oktober 2018, 21:27)

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19

Dienstag, 13. November 2018, 16:19

Eine weiße südafrikanische Familie mit 2 Kindern ausgewandert nach Australien.
Sie Schwimmlehrerin er im Fisch Im und Export tätig.
Nach 2 Jahren waren sie wieder in Kapstadt.
Er fand keine Arbeit, sie haben sich nicht wohlgefühlt und die Familie mit Granny war zu weit weg.

Eine Familie, er Deutscher mit Südafrikanischem Paß, sie Argentinierin, 2 kleine Kinder, Gästehauseigentümer sind jetzt doch endgültig nach Argentinien ausgewandert.
Da ist es billiger und sicherer. Das Gästehaus wird von Argentinien aus weitergeführt mit einer schwarzen Hausverwalterin, die im Haus wohnt. Läuft.

Der Juwelier meines Vertrauens, überlegt nach einem Überfall auf ihn in Camps Bay, ob er nicht nach Österreich auswandern soll mit seiner Familie, 2 Kinder und Frau. Er fühlt sich in Südafrika nicht mehr sicher. Er hat Verwandtschaft in Deutschland. Die Versicherung hat lediglich die Hälfte des Schadens bezahlt obwohl alles abgedeckt war. Er kämpft nach 3 Jahren immernoch mit der Versicherung.

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tattoorai

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Dienstag, 20. November 2018, 06:47

Auswandern

Es ist sehr interessant, was hier so geschrieben wird.
Ich selber bin aus Österreich, habe seit 2 Jahren eine Beziehung mit einem südafrikanischen Farmer, und laut seinen Angaben ist das Leben dort nicht mehr wirklich schön.

Es wird alles teuerer und teuerer, allein schon der 'Benzin. Wenn man bedenkt das ein normaler dort um die 6000-8000 Zar verdient, die Schwarzen im Geschäft weit darunter, wie soll hier jemand überleben.
Es ist ein interessantes Land, aber wir haben erst mal vor das wir ihn nach österreich bekommen, da ich einen guten job hier habe, und vielleicht dann mal hier alles verkaufen und in 10,15 jahren zurück nach Südafrika gehen, mal sehen wie sich das land entwickelt.

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