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Mumbs

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Wednesday, August 25th 2010, 1:05am

Unternehmensgründung in Südafrika (Pretoria) Löhne

Hallo,

Da bin ich wieder. Bin nun in der nächsten Phase meines Theorieprojektes angekommen.
Es liegt folgendes Szenario vor: wir sind ein Getriebehersteller (Maschinenbaubranche) und wollen in Pretoria ein Werk errichten.
Wir werden um die 765 Mitarbeiter beschäftigen. Eine Berechnung dafür habe ich unten angefügt, auch mit den jeweilgen Mengen der Personen.



Fertigung/ Produktion und Montage
12- 15 Meister
10-15 Planer
10- 20 Konstrukteure
20 Forschung & Entwicklung
20 Überwachung, Kontrolle, Einstellung der Maschinen
280 Monteure
170 Zerspanungsmechaniker
30 QM- Mitarbeiter
_________________________________________________
ca. 570 Mitarbeiter


Verwaltung
7- 10. Buchhaltung
3 Personal
2 Geschäftsführer
6 Stellvertreter & Teamleiter
15-20 Auftragsbearbeitung
15-20 Einkauf/ Verkauf
5 Controllung
10 Projektbearbeitung

Logistik & Versand
20 Logistikleute für Ab & Beladung von LKW, Schiene, sonstige
30 Logistiker für Maschinenausstattung, Ersatzteillieferung
21 Verlagerung & Koordination
_________________________________________________
ca. 150 Mitarbeiter


Reinigung
10- 15 Reinigungspersonal für technische Anlagen & Maschinen
20- 30 Reinigungspersonal
_________________________________________________
ca. 45 Mitarbeiter


Gesamtberechnung
570+150+45= 765 Mitarbeiter

So nun suche ich die folgenden Löhne für meine Mitarbeiter:
Freue mich für jede Hilfe-
Wichtig diese Werte sollen nur Richtwerte darstellen!!!!!!!!!!!
Müssen nicht hundertprozentig stimmen. Hauptsache ich kann das nachher halbwegs begründen.
Kann z. B. nicht sagen, dass eine Putzfrau mehr verdient als ein Ingenieur
ohne Begründung.


Fertigung/Produktion und Montage:
Meister: Euro/Monat
Planer: Euro/Monat
Konstrukteure: Euro/Monat
F & E: Euro/Monat
Überwachung, Kontrolle, Einstellung der Maschinen: Euro/Monat

Monteure: Euro/Monat
Zerspanungsmechaniker: Euro/Monat
QM-Mitarbeiter: Euro/Monat

Verwaltung:
Buchhalter: Euro/Monat
Personal: Euro/Monat
Geschäftsführer: Euro/Monat
Teamleiter: ca. 15000 Rand/Monat brutto ~ 1600 € Euro/Monat
Auftragsbearbeitung: Euro/Monat
Einkauf/ Verkauf: ca. 10000 Rand/Monat brutto ~ 1064 € Euro/Monat
Controller: Euro/Monat vll 1200 Euro????
Projektbearbeitung: Euro/Monat

Logistik und Versand:
Logistikleute: Euro/Monat

Putzfrau: 1,5 Euro/Stunde im Monat 250-300 Euro ungefähr 49 Stunden pro Woche bzw. ungefähr 10 Euro (100 Rand) pro Tag, wenn Vollzeit eher in Südafrika üblich, dafür weniger Arbeitskräfte
Ansonsten kann mit 1,5 Euro * 40-50 Stunden im Monat = 60-75 Euro/Monat gerechnet werden



Habe diese Werte bereits für Deutschland (Hannover) bearbeitet, ob die alle richtig sind weiß ich auch nicht. Diese sollen ja auch mit den deutschen verglichen werden. Könnte natürlich auch einfach die Werte dementsprechend über Faktoren anpassen. Aber um möglichst nah an realistische Werte zu kommen benötige ich eure Hilfe.
Auf ersteres werde ich wohl zurückgreifen müssen, wenn die Zeit drängt.
Habe nämlich bis zum 29.8.2010 zeit.

Fertigung/Produktion und Montage:
Meister: 3100 Euro/Monat
Planer: 2600 Euro/Monat
Konstrukteure: 3100 Euro/Monat
F & E: 3000 Euro/Monat
Überwachung, Kontrolle, Einstellung der Maschinen: 1700 Euro/Monat

Monteure: 2400 Euro/Monat
Zerspanungsmechaniker: 1900 -2600 Euro/Monat
QM-Mitarbeiter: 2800 Euro/Monat – 18 Euro/Std.

Verwaltung:
Buchhalter: 2900 Euro/Monat etwa 17,5 Euro/Std
Personal: 2750 Euro/Monat
Geschäftsführer: 6.000 Euro/Monat
Teamleiter: 2800 Euro/Monat
Auftragsbearbeitung: 2800 Monat
Einkauf/ Verkauf: 3400 Monat
Controller: 3500 Euro/Monat – 21,50 Euro/Std.
Projektbearbeitung: 2300 Monat

Logistik und Versand:
Logistikleute: 3300 Euro/Monat

Putzfrau: 8-10 Euro/Stunde ungefähr 400 Euro Basis monatlich als Teilzeit
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Marc

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Wednesday, August 25th 2010, 7:22am

Einmal mehr sehe ich das Problem nicht in den Löhnen, die man theoretisch natürlich berechnen kann, sondern vielmehr in der Praxis diese qualifizierten Leute in Südafrika auch zu finden. Was hilft Dir eine theoretische Lohnberechnung, wenn das Projekt praktisch nicht durchführbar ist?

Der Lohnvorteil in Südafrika frisst sich ganz schnell auf, wenn Du Deine Personal-Wunschliste nur über den Preis zusammen bekommst (Angebot und Nachfrage). Gerade im Bereich Produktion/Entwicklung wirst Du das Problem haben Südafrikaner zu finden, diese wissen aber, daß sie gesucht sind und konkurrieren daher mit den Gehältern der europäischen "Gastarbeiter". Und schon schmilzt Dein Lohnvorteil dahin.

Ein befreundetes Unternehmen von mir hat vor zwei Jahren ein Werk in Thailand eröffnet. Die produzieren dort Rohlinge, welche dann in Deutschland verfeinert und fertig gestellt werden. Somit bleiben die Themen Entwicklung, Qualität und know-how in Deutschland. Selbiges wäre auch bei Gerieben denkbar, Zahnräder, Wellen, Gehäuse können sicherlich auch von selbst angelernten Arbeitern in Südafrika produziert werden. Die Vergütung und Montage des Endprodukts sollte dann aber in Deutschland geschehen. Ansonsten wird das in der Realität nicht funktionieren. ;)

In 20 Jahren kann man dann die Fabrik in Südafrika vielleicht nach und nach erweitern, so daß die volle Produktion dort stattfindet. Das ist dann aber ein laufender Wachstums-Prozess, den man viel besser abschätzen und steuern kann.
Schöne Inselgrüße Marc

Mumbs

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Wednesday, August 25th 2010, 12:54pm

RE: Unternehmensgründung in Südafrika (Pretoria) Löhne

danke, erst mal für deine Antwort.

Dieses Thema mit der Qualität hört sich für mich plausisbel an und ich werde das dann auch bei unserer nächsten Sitzung am Montag noch einmal ansprechen.

Wichtig ist jetzt erst mal nachvollziehbare Gehälter zu finden.
Mit deinen Rat die Gehällter in Fertigung/Produktion höher anzusetzen ist schon mal sehr gut zu wissen, zumal es dafür ja auch eine Begründung gibt.
Dies werde ich dann dementsprechend berücksichtigen.

Also wichtig ist das ich das letztendlich begründen kann, warum ich welche Gehälter wo ansetze und sollte es letztlich darauf hinauslaufen, dass der Kostenvorteil nahezu gleich null ist, dann ist das nun mal so.

Dieser Kostenfaktor stellt eben einen wichtigen Punkt in der abschließenden Nutzwertanalyse dar und wird auch entsprechend dann gewichtet.

Oh, ja mir ist grad noch etwas wichtiges eingefallen. Wir besitzen bereits ein existentes Werk in Deutschland (Hannover), von dem aus dann eine Vergütung betrieben werden könnte, für unseren Kundenstamm in Deutschland.
Andererseits muss dann bedacht werden inwieweit die ansässigen Südafrikaner Ansprüche an Qualität stellen, da wir unsere Getriebe auch am südafrikanischen Binnenmarkt abgesetzt haben wollen.
Wahrscheinlich haben sie aufgrund ihrer Mentalität wohl andere Vorstellungen von Qualität als die unserer.

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Friday, September 24th 2010, 1:17pm

Wie wäre es denn eine bestehende Firma, die im Moment verkleinert ist, aber wieder aufgerüstet werden kann zu beauftragen oder übernehmen?
Ist jedoch in PE.
none
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Mumbs

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Sunday, September 26th 2010, 12:35am

es ist in der Tat nur eine theoretische Überlegung. Es is nicht möglich diese Firma in PE zu übernehmen, da eine Vorauswahl schon bereits Pretoria ergeben hat.

Das Projekt nähert sich sso ziemlich dem Ende, noch eine Woche
:)
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Marc

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Sunday, September 26th 2010, 1:44pm

Damit hättest Du in der Praxis leider schon verrissen... :D

Gelegenheiten muß man nutzen, das heißt entdecken, analysieren und gegebenenfalls durchführen. Wenn Du Dich dann schon vorab aus ökonomischen Gründen auf Pretoria fixiert hast, könnte die Gelegenheit in Port Elisabeth dennoch unter der Gesamtbetrachtung die bessere sein. Aber ist ja zum Glück nur Theorie... :P
Schöne Inselgrüße Marc
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Tuesday, September 28th 2010, 5:01pm

"Wahrscheinlich haben sie aufgrund ihrer Mentalität wohl andere Vorstellungen von Qualität als die unserer"


Ein Glück: Es ist nur theoretischer Natur! :-)


In PE werden zB alle rechtsgelenkten BMW gebaut, und Abschläge bei der Qualität macht keiner!
SA wird allgemein übrigens nur mit 15% der Effektivität von Germany bewertet - es sein denn man hat Detailwissen.
none
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Tuesday, September 28th 2010, 10:26pm

"Mädels" - führt doch mal einen wirklichen "Werks-Start-Up" in RSA durch - danach dürft ihr über Produktivität, Kosten und "local Capability" wirklich mitreden....jetzt ist das doch nur "Klugschei**er-Geschwätz" X( X( X(
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Marc

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Tuesday, September 28th 2010, 10:33pm

Reichen auch drei selbstständige, deutsche Unternehmer im Bekanntenkreis, die das in den letzten 15 Jahren umgesetzt haben und einige südafrikanische Freunde, die selbstständig sind? Nicht aus erster Hand, aber unendlich viele Geschichten aus zweiter Hand, an deren Wahrheitsgehalt ich keinen Zweifel habe. ;)
Schöne Inselgrüße Marc
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Tuesday, September 28th 2010, 10:43pm

Quoted

Reichen auch drei selbstständige, deutsche Unternehmer im Bekanntenkreis, die das in den letzten 15 Jahren umgesetzt haben und einige südafrikanische Freunde, die selbstständig sind? Nicht aus erster Hand, aber unendlich viele Geschichten aus zweiter Hand, an deren Wahrheitsgehalt ich keinen Zweifel habe. ;)

Grundsätzlich "JA" - aber waren das richtige Unternehmen - oder eher "Klitschen-Gründungen" ? Ich spreche von Werken mit 400 Mitarbeitern und mehr in JoBurg....nicht irgendwelchen "Peanuts-Bourki-Gründungen" ...die habe ich zur Genügen kommen ....und gehen sehen... ;)
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Marc

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Tuesday, September 28th 2010, 11:09pm

Die drei Deutschen haben zwischen 50 und 200 Mitarbeiter, in Deutschland würden diese Unternehmen den selben Output mit 1/3 der Angestellten schaffen, dennoch sind es keine "Klitschen", sondern ersthafte, professionelle Unternehmer. Aber sei es drum, die Erkenntnis ist für das Theorie-Spiel des Thread-Starters scheinbar eher uninteressant, weil sie nicht in das Schema seiner theoretischen Arbeit passen will. 8)
Schöne Inselgrüße Marc
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