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Protea

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Saturday, October 22nd 2011, 4:28pm

Auswandern - Was habt ihr als Wichtigstes mitgenommen und was hat sich als vollkommen entbehrlich erwiesen!

Hallo liebe Auswanderer und Schwalben :)



Meine Frage an euch ist nun:
Was von dem was ihr mitgenommen habt, hat sich im Nachhinein als vollkommen überflüssig rausgestellt? Habt ihr was daheim gelassen, was euch später leid getan hat?

Hoffe, dass ich euch nicht zu sehr nerve mit meinen Fragen - ich würde mich über Antworten von euch freuen.

Danke euch für eure Mühe!

Margit
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Vaalwater (Oct 22nd 2011, 6:52pm)


Vaalwater

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Saturday, October 22nd 2011, 6:57pm

Danke Protea!

Mich interessiert das auch, aber bei uns ist das noch etwas schwieriger. Wir bekommen auf dem Land nur eher minderwertige Dinge bzw müßten sehr weit fahren um zB. ordentliches Besteck zu bekommen.
Bei Spar gibt es nur so ausgestanztes und bei den Sofas merkst du schnell die Holzlatten im Rücken. Wir werden uns auch noch ein neues Bett zulegen mit "ganz normalen Matratzen" weil wir uns gegenseitig, fast jedesmal wenn sich einer bewegt, aus dem Bett schießen. :D
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Protea (Oct 23rd 2011, 10:16am)


Marc

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Saturday, October 22nd 2011, 7:49pm

Bei uns ist das tatsächlich immer genau umgekehrt gelaufen, mein Vater wurde durch seinen Arbeitgeber mehrfach auch ins Ausland versetzt, daher hat der Arbeitgeber auch den kompletten Umzug bezahlt. Es wurde demnach immer absolut alles mitgenommen, so sammelten sich jedes Mal 120-140m³. Zum Ende der Tätigkeit meines Vaters in dem jeweiligen Land, hat mein Mutter dort den gesamten Hausstand verkauft und er fand bis zum letzten Taschenbuch reißenden Absatz. Die Heimreise wurde dann mit 4-5 Koffern angetreten, entsprechend gab es alle 10 Jahre einen komplett neuen Hausstand. Klar gibt es alles in Südafrika, eine Siemens-Küche oder eine Miele-Waschmaschine ist aber auch da unten begehrt und wird gebraucht besser bezahlt, als in Deutschland... ;)
Schöne Inselgrüße Marc
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Protea (Oct 23rd 2011, 10:43am)


mahatari

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Saturday, October 22nd 2011, 9:45pm

Die Garage und die Gartenhütte ist voller hochwertiger Gartengeräte und Werkzeuge
Alles mitnehmen, wenn Ihr Containerplatz habt. An Werkzeugen gibt es hier sehr viel Schrott zu kaufen. Und wirkliche Markenprodukte sind deutlich teurer als in D. und oft auch nicht viel besser als einheimisch Produkte (da wohl speziell für Afrika produziert :D ). Unsere Ast- und Heckenscheren haben schon nach kurzer Zeit ihren Geist aufgegeben und Harken, Hacken und Spaten haben meist Eisenstiele und sind sauschwer. Der Bosch Leisehäcksler, den ich mir hier gekauft habe, war ca. 1/3 teurer als meiner in D. Tropenholz-Gartenmöbel sind hier zum Teil etwas billiger, dann aber meist von deutlich schlechterer Qualität. Alles was in Südafrika oder Fernost produziert wird, ist preiswerter, alles was aus Europa oder USA kommt meist deutlich teurer als in D. Bei Ersterem ist, wie schon gesagt, die Qualität aber meist nicht so gut.
Bezüglich der Betten gebe ich Vaalwater recht. Bei den einteiligen Matratzen wird der leichtere Partner schnell zum Pingpong-Ball und um einteilige Bettdecken gibt es auch oft Streit.
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Protea (Oct 23rd 2011, 10:15am)


Protea

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Sunday, October 23rd 2011, 10:43am

Danke Peter,
das hilft ja schon mal weiter.

Der Bosch Leisehäcksler, den ich mir hier gekauft habe, war ca. 1/3 teurer als meiner in D.

Dann lohnt es sich also auch, wenn wir die Messer nochmal schärfen lassen und den Häcksler mitnehmen. Vertikutierer braucht man wohl eher nicht oder?
Bei den einteiligen Matratzen wird der leichtere Partner schnell zum Pingpong-Ball und um einteilige Bettdecken gibt es auch oft Streit.

Ja das kenne, das führt ganz schnell zu nächtlichen Ärgernissen zwischen den Eheleuten :D . Also die guten Bandscheiben-Matratzen und Lattenroste mitnehmen! Ich meine, du hast auch schon mal irgendwo geschrieben, dass es sich lohnt, die wärmeren Oberbetten mitzunehmen.
Klar gibt es alles in Südafrika, eine Siemens-Küche oder eine Miele-Waschmaschine ist aber auch da unten begehrt und wird gebraucht besser bezahlt, als in Deutschland...
Ich lebe hier in D in der Küchen- und Miele-Produktions-Gegend. Man kennt immer jemand der dort arbeitet und günstige Einkaufskonditionen hat :D . Deshalb haben wir auch eine hochwertige Einbauküche und Miele-Haushaltsgeräte, aber nicht mehr neu. Wenn noch Platz ist nehmen wir die also auch mit. Weil gebrauchte Küchen will hier niemand haben.

So ihr Lieben, ich habe grad eine Excel-Liste angelegt - bitte weiter so :thumbsup: Danke!
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Marc

Sage

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Sunday, October 23rd 2011, 12:40pm

Deshalb haben wir auch eine hochwertige Einbauküche und Miele-Haushaltsgeräte, aber nicht mehr neu. Wenn noch Platz ist nehmen wir die also auch mit.


Egal wie alt, in solchen Ländern bekommst Du für eine 10-jährige Miele Waschmaschine immer noch mehr Geld, als für eine neue von Whirlpool. ;)


Weil gebrauchte Küchen will hier niemand haben.


Genau, in Deutschland unverkäuflich, im Ausland werden notfalls Häuser gebaut, um sie der deutschen Markenküche anzupassen und nicht umgekehrt.

Den besten Deal diesbezüglich hat mein Vater vor 35 Jahren gemacht, er hat einen 200er Mercedes für DM 16.000 in Deutschland bestellt in Tropenausführung mit Rechtslenker, das Fahrzeug dann im persönlichen Umzugsgut nach Indonesien exportiert und dort 2 Jahre und 60Tkm gefahren. Danach hat er den Wagen für 12.000 US-Dollar (Wechselkurs damals 1:2,8 ) verkauft. Mit hochwertigen deutschen Geräten/Maschinen/Spielzeug (Lego, Playmobil) haben wir eigentlich immer Gewinn gemacht. Und ich behaupte das meiste Zeug davon ist heute noch im Einsatz, die Wertschätzung und Pflege gegenüber solcher Produkte ist dort eine andere... :rolleyes:
Schöne Inselgrüße Marc
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Protea (Oct 23rd 2011, 2:06pm)


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Sunday, October 23rd 2011, 1:57pm

Hallo,

es ist ja hier mittlerweile schon mehrfach erwähnt wurden, aber ich will auch nochmal darauf hinweisen, damit es ja nicht untergeht :D .

In Südafrika gibt es eigentlich alles zu kaufen, sogar Landleberwurst und Weihnachtsstollen :thumbsup: .

Aber das Meiste was hier in den Läden steht, ist chinesischer Billigschrott :thumbdown: .
Und wenn man gute Qualität haben möchte, muss man erheblich tiefer in die Tasche greifen als in Europa.

Beim nächsten Mal würden wir folgende Dinge mitbringen (ist natürlich auch der Sache geschuldet, dass wir ein Gästehaus betreiben):

- vernünftiges Geschirr, Weingläser, Whiskygläser, Besteck
- gute Kochtöpfe und Pfannen
- vernüntige Servietten und Stumpenkerzen (sind hier exorbitant teuer)
- gute Musikboxen bzw. Musikanlagen (hier gibt es zwar auch Sony oder LG, aber das ist für Afrika produziert und wirklich sehr schlechte Qualität)
- gilt nicht für TV's - gibt es hier auch in derselben Qualität wie in Europa und nur unerheblich teurer
- gute Werkzeuge sind hier zwar noch teurer, aber ich glaube nicht mehr so extrem (habe letztens für Markita-Akkuschrauber mit über 100 Tools, Zweitakku, Ladegerät umgerechnet 180 Euro bezahlt)
- vernünftige Schuhe gibt es nur in ganz wenig Läden und die Auswahl ist sehr klein (die meisten Schuhe kommen aus China, kosten auch umgerechnet 60 Euro und halten max. 1 Woche)

Ansonsten kostet eine vernünftige Waschmaschine (7 kg) von Samsung hier auch bloß 350 Euro und ist genauso gut wie in Deutschland, dass trifft auch für Kühlschränke, Trockner, Gefriertruhen, usw. zu, daher würde ich mir keine neuen Küchengroßgeräte kaufen - schon wegen der Garantie.
Wollte es nur erwähnen, da es hier meiner Meinung nicht ganz richtig dargestellt wurde.

Es gibt sicher noch Vieles mehr, aber die Sonne scheint, es sind 26 Grad und unsere Gäste sind auf einer Wanderung im Tsitsikamma, so das ich jetzt erstmal in den Pool gehe :D .

Liebe Grüße aus Jeffreys Bay, Sven
The Ocean Bay Luxury Guesthouse
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Protea (Oct 23rd 2011, 2:06pm)


Protea

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Sunday, October 23rd 2011, 2:27pm

Ansonsten kostet eine vernünftige Waschmaschine (7 kg) von Samsung hier auch bloß 350 Euro und ist genauso gut wie in Deutschland, dass trifft auch für Kühlschränke, Trockner, Gefriertruhen, usw. zu, daher würde ich mir keine neuen Küchengroßgeräte kaufen - schon wegen der Garantie.

Danke Sven, über Zukauf von neuen Großgeräten zum Mitnehmen habe ich schon nachgedacht. Das hat sich also erledigt.
Es gibt sicher noch Vieles mehr, aber die Sonne scheint, es sind 26 Grad und unsere Gäste sind auf einer Wanderung im Tsitsikamma, so das ich jetzt erstmal in den Pool gehe :D
Sehr vernünftige Einstellung das :thumbsup:
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jeweller

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Sunday, October 23rd 2011, 5:49pm

Weglaufen!

Was ich bei Euch Auswanderern immer so liebe ist : Ihr seid mit Euerer alten Heimat nicht mehr zufrieden, aber wollt immer alle Bequemlichkeiten und den Fortschritt von Deutschland in das neue Leben mitnehmen.
Würde daher vorschlagen, in Deutschland zu bleiben. Auswandern heisst, sich auf ein Abenteuer einlassen, mit allen Konsequenzen. Die Geschäftsleute leben hier auch vom Verkauf.
Ich hoffe Ihr werdet keinen Probleme mit den eigeführten Geräten haben, denn dann hab Ihr wirklich Ärger!
Gruss Hubert
Nkosi Sikelel iAfrika
hubert
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Marc

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Sunday, October 23rd 2011, 7:44pm

Jeweller, "weglaufen" trifft aber längst nicht auf alle Auswanderer zu, denn das hat in der Definition eng mit "Flucht" zu tun. Wer einfach abhaut, egal aus welchen Gründen hat weder Zeit, Geld, Geduld oder Nerven zu optimieren. Sicherlich gibt es Leute, die auf der Grundlage auswandern, dieser Not unterliegen aber längst nicht alle. Es gibt auch sehr viele Leute, die ihren Umzug sehr strategisch vorbereiten und einen fein ausgearbeiteten Masterplan haben, sicherlich gibt es dann Überraschungen und Abweichungen, dennoch ist diese Art sicherlich zielführender und regelmäßig wahrscheinlich auch erfolgsgekrönter als das "Weglaufen". ;)
Schöne Inselgrüße Marc
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Protea (Oct 23rd 2011, 8:21pm)


jeweller

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Sunday, October 23rd 2011, 8:38pm

Du hast ja Recht!

Aber ,dass ist es ja grade, was so richtig deutsch ist, nur kein Risiko eingehen. Damit wirst Du in keinem Ausland weit kommen. Wenn Du Rentner bist und Deine letzten Jahre hier verbringen willst OK aber ein Junger, der hier etwas aufbauen möchte, muss sich mit den täglichen Schwierigkeiten auseinander setzen. Da nützt Dir eine Planung in Deutschland nicht sehr viel.
Frag Sven,er hat es vor ein paar Jahren selbst durchgemacht.(Hi Sven)
Ich möchte keinem das Auswandern nach SA vermiesen, im Gegenteil, wir sind froh über Jeden der hier her kommt, aber er muss zu gewissen Umstellungen bereit sein.
Wir hatten es in den 60gern leicht, 20kg im Koffer und ab nach Afrika.
Ich glaube Jeder kann es auch heute noch schaffen, wenn er am Anfang nicht alles mit Deutschland vergleicht.
Gruss Hubert
Nkosi Sikelel iAfrika
hubert
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Marc

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Monday, October 24th 2011, 9:17am

Da sind wir schon deutlich weiter auf einem Nenner. Sicherlich ist und bleibt es immer auch ein Sprung ins kalte Wasser und ganz sicher gibt es auch immer eine Menge Unwegbarkeiten, die man vorher nicht erahnt, auf die man sich nicht vorbereitet hat und die man meistern muß, speziell wenn es mit der Selbstständigkeit einher geht. Wer da immer auf sein deutsches Rechtsverständnis pocht, ist verloren, da bedarf es schon gewisser Kreativität. ;)
Schöne Inselgrüße Marc
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Vaalwater

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Monday, October 24th 2011, 9:20am

Hallo Hubert,

ja du hast recht! Es geht jeder, der den Schritt in ein fremdes Land wagt, ein Risiko ein. Auch ich möchte das "Startrisiko" für uns mit einem Masterplan minimieren, obwohl ich weiß das der nur bis zur Ankunft in SA reicht. Vielleicht ist es immer eine kleine Flucht aus Deutschland, aber es ist auch die Erfahrung die man machen möchte. Für uns ist es ein anderes Leben dort! Jedes Jahr nur einen Monat, jedes mal mehr tolle Erlebnisse mit Freunden und ja wir haben das ganze Jahr über Sehnsucht und eine art Heimweh. Wir warten hier das die Zeit umgeht bis wir das nächste mal fliegen und bis wir endlich dort bleiben können.
Am meisten hat mich bei der Auswanderung meiner Schwiegereltern geschockt, das einige angebliche Freunde und Bekannte sich plötzlich so gewandelt haben. Es sind viele Gerüchte rumgegangen, und andere haben versucht sich selbst zu bereichern. Sie wollen auch nicht mehr zurück nach Deutschland, es sei denn sie müssen irgendwann. Den Fallschirm Deutschland haben wir doch alle noch im Rücken.

So und nun zum Thema: Wie kann ich ungefähr abschätzen was wir an Kisten haben werden und welchen Container wir brauchen? Ich befürchte das der kleine nicht reicht, da wir schon eine große Wohnlandschaft und noch ein Ecksofa mitnehmen. Wahrscheinlich noch ein Bett 2 Schreibtische und ein paar kleine Möbel. Schränke bleiben wahrscheinlich hier, aber mein Schwiegervater meinte die Bretter könnte man auch super gebrauchen. Auch meine Küche und die anderen Schränke sind prall gefüllt. Mit Alkohol, also Weinflaschen die sich so angesammelt haben sieht es eher schlecht aus oder?
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Mimaki

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Monday, October 24th 2011, 9:50am

Liebe Protea,

Nach meiner Erfahrung würde ich soviel wie möglich mitnehmen. Du kannst zwar fast alle kaufen aber es ist eine Frage des Preises.

Sicher kannst Du eine groooßßßeeee Couch für ca. 300 Euro kaufen aber dann ist sie sehr globig, plüschig, sieht billig aus und hat keinen Federkern. Es ist alles eine Frage des Geschmacks.
Ich hatte den Fehler gemacht, dass ich während meiner „Besuche“ in SA nicht in einen Möbelladen gegangen bin um zu schauen was es kostet.

Geschirr/Gläser – ich bin mit den MR Price Sachen zufrieden. Es tut dann nicht so weh, wenn mal ein Teil kaputt geht im Gegensatz zu Rosenthal & Co

Besteck – bin ich froh mein gutes, altes WMF dabei zu haben

Töpfe/Pfannen – habe ich aus D alles mitgenommen, stelle aber nun auf Gusseisen um davon gibt es hier gute zu kaufen

Bettwäsche/Bettdecken – wir haben zB von IKEA eine 220 x 240 Bettdecke. Es gibt hier keine passende Bettwäsche zu kaufen und aus D immer mitzubringen ist auf Grund vom Gewicht nicht möglich. In der Zwischenzeit nähe ich mir die Bettwäsche selbst, da es hier wunderschöne günstige Stoffe zu kaufen gibt.

Was ich aus D mitbringen würde sind Uhren. In drei Jahren habe ich schon zwei Wanduhren und zwei Wecker neu kaufen müssen. Viell. hatte ich auch immer nur Pech aber es ist sehr billig verarbeitete Ware aus China

Ich könnte hier die Liste noch weiter fortführen aber das würde zu lange dauern.

Wenn ihr sowieso einen Container habt, dann nimmt soviel als möglich mit. Was in Deutschland viell. „alt und ramsch“ ist wirst du mit Sicherheit hier gebrauchen können.

Es ist wie viel Geld du zur Verfügung hast oder bereit bist auszugeben aber wenn es in D seine Dienste getan hat warum dann nicht mitnehmen?

Wir hatten unseren Container selbst beladen. Um mir eine Vorstellung zu machen wie groß der Container ist, hatte ich mir eine Linie im Haus gezogen. Alles was unbedingt mit musste kam hinter diese Linie. In einem anderem Raum wurden die Sachen gestapelt die ich gerne mit hätte wenn es noch Platz im Container hat und im dritten Raum waren die Sachen auf die man verzichten kann aber wenn es noch ein „Plätzle“ gibt mit können. Am Schluss war alles eingepackt incl. meiner Einbauküche und den dazugehörigen Geräten (obwohl wir nie geplant hatten diese mitzunehmen). Wenn es nach den Speditionsfirmen gegangen wäre (wir hatten drei für Angebote im Haus) hätten wir einen Riesen Container benötigt und hätten nicht mal die Hälfte mitnehmen können. Hätten wir vorher gewusst, dass wir noch soviel Platz im Container haben, dann hätte ich meine Wohnzimmergarnitur und mein Esszimmer nicht verschenkt.

Wie bereits am Anfang geschrieben. Ich würde alles und noch viel mehr mitnehmen. Man kann es hier gebrauchen

Wenn du nähere Infos benötigst kannst du mich gerne kontaktieren

Liebe Grüße aus Westrand

Mimaki
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Protea (Oct 24th 2011, 12:44pm)


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Monday, October 24th 2011, 10:41am

Wenn es um die Anzahl der benötigten Kisten, Kartons usw. geht, habe ich mit meiner Umzugsfirma (mehrfach genutzt) schon gute Erfahrungen gemacht. Die kommen ins Haus, schauen sich an, was verpackt werden soll und geben ziemlich genau an, was man an Kartons usw. benötigt. Sollte aber eine alteingesessene Fa. mit erfahrenem Personal sein. Gegen Bezahlung machen die solche Schätzung sicher auch mal, wenn kein Umzugsauftrag dahinter steht.

Grüße aus dem Wald
von Anne
Nach Kapstadt ist vor Kapstadt und dazwischen liegt das Forikertreffen auf dem Friedberg
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Vaalwater (Oct 25th 2011, 4:51pm), Protea (Oct 24th 2011, 12:50pm)


Baggi

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Monday, October 24th 2011, 12:38pm

Hi zusammen,

dann also mal in Kurzform, was WIR so mitgenommen haben: ALLES - aber restlos alles!

Kpl. Wohnungseinrichtung einer 3 Zimmer-Wohnung incl. sämtlichem Kücheninventar, allerdings ohne Küche!

Zusätzlich die kpl. Werkstatteinrichtung incl. Werkbänke, Schränke, Werkzeug und allem Equipment sowie Installationsmaterial eines selbständigen Elektromeisters.....ächz....

3 Motorräder, 2 Fahrräder, soweit ich mich erinnere - ca. 80 Umzugskartons. Denkt daran, es muss ALLES verpackt werden!!! Man kann schwerlich lose Dinge in den Container schmeißen. Dazu Lampen, Beistellmöbel...ich sag Euch - da kommt Zeug zusammen!

Wir hatten einen 40' Container - alles selbst ver- und gepackt incl. Listenschreiben in deutsch und englisch.

Warum wir das gemacht haben? Ganz einfach: wir kaufen grundsätzlich nur gute Sachen, haben keinen Billigschund aus China (den man leider in SA oftmals nur bekommt) und mögen unser Zeug. Es hängen Erinnerungen dran und wir sahen keinen Grund, unsere Vergangenheit kpl. zu vergessen oder zu verleugnen. Nein, wir waren auch nicht mit Deutschland unzufrieden, sondern wollten eine gebotene Chance wahrnehmen. Geflüchtet sind wir auch nicht, und mit deutscher Gründlichkeit hatten wir auch nichts am Hut. Angst hatten wir schon gar keine und Südafrika war nach über einem Jahr "echtem" Afrika ja geradezu europäisch.

Nochmals zum Container: unser Container wurde auf dem Weg nach SA in Durban festgehalten und es fand eine Zollinspektion statt. Das ist aber höchst selten und es traf uns wahrscheinlich nur wegen der Motorräder. Bei Fahrzeugen ist der Zoll immer scharf. Es lief aber alles sehr problemlos ab.

Grüßle an alle Auswanderwilligen :-)

Tut, was Ihr tun müsst und gebt Euch nicht mit den Erfahrungen anderer zufrieden. Ihr werdet Euch immer ärgern, es nicht wenigstens ausprobiert zu haben. Aber immer schön Geld für's Rückflugticket beiseite legen :D

Judith
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Vaalwater (Oct 24th 2011, 4:01pm), Protea (Oct 24th 2011, 12:51pm)


Marc

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Tuesday, October 25th 2011, 1:37pm

Das Thema "Container selbst packen" kam hier mehrfach auf und ist, glaube ich sehr wichtig. Eine Profi-Umzugsfirma will keinen Platz sparen, sondern lieber einen zusätzlichen Container bereit stellen, außerdem sind die Jungs auf Geschwindigkeit und nicht auf Platz-sparendes Packen getrimmt. Entsprechend verpacken und verladen 6 Mann den gesamten Inhalt eines Einfamilienhauses an einem Tag, dann auf zwei 40-Fuss-Container. Wenn man sich selbst eine Woche Zeit nimmt und sinnvoll/platzsparend einlädt, braucht man sicherlich weniger als die Hälfte an Volumen, das Container-Gewichtslimit spielt bei einem Umzug ohnehin keine Rolle.
Schöne Inselgrüße Marc
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Protea (Oct 25th 2011, 1:47pm)


Protea

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Tuesday, October 25th 2011, 2:06pm

Eine Profi-Umzugsfirma will keinen Platz sparen, sondern lieber einen zusätzlichen Container bereit stellen, außerdem sind die Jungs auf Geschwindigkeit und nicht auf Platz-sparendes Packen getrimmt.


Ach sooo ist das .... :!: Ein sehr guter Hinweis - Danke Marc :!: :thumbsup:
Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass die den Container von sich aus platzsparend beladen. Natürlich, wenn der Preis feststeht, ist Zeit Geld und je schneller alles eingeladen wird, umso günstiger für die Spedition. Dann werden wir uns also ganz bestimmt selber die Zeit nehmen und die Möbel nach Möglichkeit auseinanderbauen und den Container selbst beladen.


Margit

Vaalwater

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Tuesday, October 25th 2011, 5:05pm

Dann werden wir uns also ganz bestimmt selber die Zeit nehmen und die Möbel nach Möglichkeit auseinanderbauen und den Container selbst beladen.


Hmmm ja das würde ich auch gerne machen, aber da ja die Umzugsfirma, die mir den Container vor die Tür stellt, ein Zeitlimit von etwa 3h setzt, schaffen wir das wohl auch nicht so einfach. Leider ist hier überhaupt kein Platz um den Container "wenig störend" zu platzieren. Ich hab zum Thema Container auch einen netten Rechner gefunden: (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) trotzdem bin ich sehr unsicher mit den Kisten und werd wohl demnächst erstmal den Keller ausmisten und einpacken (natürlich mit detailierter Beschriftung).
Eine andere Möglichkeit ist ja sich den Container zu kaufen und auf dem Gelände der Speditionsfirma einen Stellplatz zu mieten. Dann nach und nach die Sachen rüber schaffen.
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Tuesday, October 25th 2011, 7:36pm

Eine andere Möglichkeit ist ja sich den Container zu kaufen und auf dem Gelände der Speditionsfirma einen Stellplatz zu mieten. Dann nach und nach die Sachen rüber schaffen.


Darüber haben wir auch schon nachgedacht. Aber aus dem Grund, weil wir erst auf Haussuche gehen, wenn unser Hausrat schon unterwegs ist. Wir müssen die Möbel ja irgendwo lassen, bis wir was passendes gefunden haben. Ich glaube Sven hat mal irgendwo geschrieben, er hätte das auch so gemacht.