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Sunday, November 27th 2011, 12:21pm

Arbeiten und leben in rural SA

Hallo zusammen

Habe mich eben angemeldet, da mir eine Frage auf der Seele brennt: "Soll ich oder soll ich nicht?"
Und ich hoffe, dass Ihr mir mit Euren SA-Erfahrungen beistehen könnt.

Aber am besten beginne ich von vorne: Da in SA offenbar im Gesundheitswesen in ländlichen Spitälern grosser Personalmangel herrscht, hätte ich die Möglichkeit dort zu arbeiten (nach einem unmöglichen Registrierungsmarathon).

Meine Fragen sind:
- Wie ist das bezüglich Sicherheit? Gewalt/Überfälle etc?
- Was müsste ich als weisse Frau beachten (ländliche Gegend, alleine)?
- Würdet Ihr mir zu ja oder nein raten? Warum?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe schon mal im Voraus!

Mrs. See-Saw
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Sunday, November 27th 2011, 12:58pm

- Wie ist das bezüglich Sicherheit? Gewalt/Überfälle etc?
Schlecht.
- Was müsste ich als weisse Frau beachten (ländliche Gegend, alleine)?
Wenn du älter als 80 bist, brauchst du dir wegen sexueller Belästigungen keine Gedanken machen.
- Würdet Ihr mir zu ja oder nein raten? Warum?
Mach was du willst.
?( ?( ?(
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Sunday, November 27th 2011, 1:11pm

Rural SA

Hallo . Für eine alleinstehende+lebende Frau aus Europa ist es nicht ganz ungefährlich in Ländlichen Gebieten in Afrika zu arbeiten.Ob man dich da auch haben will-ist dahin gestellt. Wen schon,dann mit einer anerkannten Organisation(beim Arbeitsamt mal nachfragen).Ansonsten bleib wo du bist-ist sicherer. B.
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Sunday, November 27th 2011, 1:29pm

Hallo,

die Lage spielt sicher eine große Rolle.
Alleine mitten im Land ist sicher gefährlicher als in den Touristenregionen.
Das Problem ist die Einstellung der Einheimischen besonders in ländlicher Gegend, wo die Bildung meißtens sehr niedrig ist, um es mal nett auszudrücken.

Auf alle Fälle solltest Du möglicht wenig alleine zu Fuß unterwegs sein (in der Dunkelheit schon mal überhaupt nicht) und auf keinem Fall in unmittelbarer Nachbarschaft zum Township wohnen.
Ich würde eher versuchen in den bekannten großen Städten oder in touristisch erschlossenen Gebieten einen Job zu bekommen, da ist es erheblich sicherer.

Schreib doch mal, wo Du planst zu arbeiten, dann kann man auch mehr zu sagen.

Liebe Grüße aus Jeffreys Bay, Sven
The Ocean Bay Luxury Guesthouse
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Protea

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Sunday, November 27th 2011, 1:38pm

Hallo Mrs. SeeSaw

Meine Fragen sind:
- Wie ist das bezüglich Sicherheit? Gewalt/Überfälle etc?


Eine allgemeinen Überblick gibt das auswärtige Amt. Die Auskünfte gelten für dauerhaft dort Lebende genauso wie für Touristen. (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!)

Würdet Ihr mir zu ja oder nein raten? Warum?

Das ist eine Entscheidung, die du nach Abwägung deiner Interessen und Perspektiven in SA selber treffen mußt. Jede Entscheidung nach Sa auszuwandern ist individuell. Eine kleine Übersicht über die Gründe gibt es hier:
(This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!)

Margit
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Sunday, November 27th 2011, 5:46pm

Vielen Dank für Eure Beiträge.
Schreib doch mal, wo Du planst zu arbeiten, dann kann man auch mehr zu sagen.
Geplant habe ich bis jetzt noch nichts. Ich bin vor ein paar Tagen angefragt worden, ob ich nicht Lust hätte nach SA zu kommen, da dort, wie schon erwähnt, Personalmangel in ländlichen Spitälern herrscht. Die Organisation, welche die Stellen anbietet, hat schon über 1000 Ausländer vermittelt und offenbar mit grossem Erfolg. Die Spitäler sind gewohnt, mit "bleichem" Personal zu arbeiten. Das wäre nicht das Problem.
Die Spitäler, welche in Frage kommen liegen in Eastern Cape Province (St. Patricks Hospital, Holy Cross Hospital,Madwaleni Hospital ) und in KwaZulu Natal Province (Tugela Ferry Hospital, Benedictine Hospital).
Von KwaZulu Natal wurde mir von Bekannten aufs heftigste abgeraten!?!
Was meint Ihr?
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Protea

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Sunday, November 27th 2011, 6:06pm

Die Spitäler, welche in Frage kommen liegen in Eastern Cape Province (St. Patricks Hospital, Holy Cross Hospital,Madwaleni Hospital ) und in KwaZulu Natal Province (Tugela Ferry Hospital, Benedictine Hospital).
Von KwaZulu Natal wurde mir von Bekannten aufs heftigste abgeraten!?!


Tja, ich bin jetzt auch nicht schlauer. Schreib doch mal in welchen Ortschaften / Städten sich diese Spitäler befinden. Wieso haben deine Bekannten so heftig von KwaZulu Natal abgeraten? Sicherheit, Klima oder was?

Margit
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Phil_

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Sunday, November 27th 2011, 7:15pm

Hallo erstmal :D

Hier kommen auch mal ein paar Anmerkungen von mir:
- Sicherheit: Du soltest halt vorsichtig sein und die Tips beachten, die hier bereits des öfteren gepostet werden.
Egentlich nichts besonderes und in jedem Land empfehlenswert, wo man neu ist uns sich noch nicht mit Kultur und Leuten auskennt.
> Beweg Dich wo es geht in einer Gruppe
> Trage auch in Deiner Freizeit nichts auffälliges (Teure Schuhe, Jeans, Jacken... > Am besten normale Anziehsachen in Südafrika kaufen)
> Abends nicht mehr draußen aufhalten
(Auch Auto fahren vermeiden, da Straßen und Wege auch schlecht ausgeleuchtet sind > Unfallgefahr für Mensch und Tier)
> Halte Dich aus allem raus, was nach Streit oder Ärger aussieht.
> Am Bankomat nicht öffentlich Geld zapfen.
- Du sagst, die Organisation hat schon mehrmals Leute dort hin vermittelt.
Lass Dir einen Kontakt in einem der Hospitäler geben. Am besten mit dem selben Hintergrund wie Du.
Den kannst Du dann ausquetschen. Es ist außerdem immer Hilfreich, wenn man bereits jemd. kennt quasi vom Flughafen abgeholt wird.
Der einem zeigt, wo man hingeht, wenn man was braucht und die Leute / Mitarbeiter kennt...
Den man über seine Erfahrungen ausquetschen kann. (Hilft die Organisation bei Problemen oder ist sie dann gaaanz weit weg???)
- Wird die Unterkunft gestellt bzw. ist sie gut vom Hospital aus zu erreichen?
Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass es Abends auch mal später wedren könnte und dann musst Du ja irgendwie heim kommen.
Um punkt 16 Uhr wird dort nämlich wohl kaum der Hammer fallen...
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9

Sunday, November 27th 2011, 11:43pm

Herzlichen Dank für Eure Anregungen. Die Links habe ich inzwischen gelesen - spannend und informativ.
Was mich in diesem Forum am meisten überrascht hat, ist, dass Ihr nicht sofort begeistert sagt: "Ja, tu's!". Finde ich gut!
Lass Dir einen Kontakt in einem der Hospitäler geben. Am besten mit dem selben Hintergrund wie Du.
Den kannst Du dann ausquetschen. Es ist außerdem immer Hilfreich, wenn man bereits jemd. kennt quasi vom Flughafen abgeholt wird.
Der einem zeigt, wo man hingeht, wenn man was braucht und die Leute / Mitarbeiter kennt...
Den man über seine Erfahrungen ausquetschen kann. (Hilft die Organisation bei Problemen oder ist sie dann gaaanz weit weg???)
- Wird die Unterkunft gestellt bzw. ist sie gut vom Hospital aus zu erreichen?
Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass es Abends auch mal später wedren könnte und dann musst Du ja irgendwie heim kommen.
Um punkt 16 Uhr wird dort nämlich wohl kaum der Hammer fallen...
Ich mache jetzt gerade einiges parallel - so habe ich Weisse, welche dort arbeiten, kontaktiert, habe hier und zudem noch in meinem Bekanntenkreis rumgefragt.
Bezüglich der Organisation: deren Mandat endet, sobald ich die Arbeitserlaubnis habe, dann übernimmt das Spital die Verantwortung (die haben so spezielle Manager für Versicherungen, Abholdienst, Unterkunft etc.).
Unterkunft wäre auf dem Spitalgelände, das sollte kein Problem sein.

Tja, ich bin jetzt auch nicht schlauer. Schreib doch mal in welchen Ortschaften / Städten sich diese Spitäler befinden. Wieso haben deine Bekannten so heftig von KwaZulu Natal abgeraten? Sicherheit, Klima oder was?

Margit
Eastern Cape Province:
- St. Patricks Hospital - Bizana
- Holy Cross Hospital - Taweni
- Madwaleni Hospital - Elliotdale
KwaZulu Natal Province:
- Tugela Ferry Hospital - Cosh?
- Benedictine Hospital - Nongoma

Alles ziemlich in der Pampa...

Abgeraten von KwaZulu Natal haben sie mir wegen der Sicherheit...
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10

Monday, November 28th 2011, 4:59am

"Unterkunft wäre auf dem Spitalgelände, das sollte kein Problem sein"

Und wie wäre die so? Ein low-cost house mit spärlich warm Wasser und Toilette hinter den Haus in Mitten von anderen solcher Häuser?
Oder unten im Stockbett, den Raum teilend mit 3 oder 5 anderen?
none
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Jan-Peter

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Monday, November 28th 2011, 8:31am

Sieh und Du wirst sehen....

Moin,
Du bist doch schon halbwegs entschlossen das zu machen. Ansonsten wäre Dein Aufwand bis hierher nicht zu erklären.
Du hast offensichtlich keine Lasten oder Altlasten, die Dich wirklich abhalten könnten.

Also los !!!!! :thumbup:

In Deutschland meint man gerne, eine Lebensversicherung erhält einen am Leben. Man denke nach.
Vergiss das mit dem Versuch der Seligsprechung - Dir wird schon nichts passieren. Oder der Verdammnis - Afrika ist die Hölle.

Ich würde es machen. Habe als junger Mann in den wildesten afrikanischen Hafenstädten in den Vierteln herum gestochert, die man meiden sollte. In der Retro betrachtet, wie schrecklich, wenn ich das nicht gemacht hätte. :love:

Ein Punkt irgendwo erlesen erscheint mir in dem Zusammenhang immer elementar wichtig:
Höre vor Ort auf Deine Instinkte. Nicht in einer deutschen Großstadt erworbene Erfahrungen. Versuche Deine Urinstinkte als menschliches Fluchttier zu entdecken. Richte Dich danach und nicht wie ein blödes Schaf dem Wolf vor die grinsende Nase laufen.

Du kannst etwas erleben, erfahren, Deinen Horizont erweitern. Mit Toleranz und einem offenen Herzen hast Du die Chance etwas zu machen, was den Angsthasen und Verwurzelten verwehrt wird. Nichts gegen die Angsthasen, viele Menschen sollten den bekannten Weg zum nächsten Laden und den Urlaub im Garten nicht verlassen. Die würden in Afrika eingehen.

Tritt Dich in den eigenen Hintern und mach es. Ich freue mich auf Deine positiven Erfahrungen hier in diesem Forum.
Jan-Peter

PS Ein Erlebnis aus meiner langen Erfahrung:
Musste auf See Leute von einem brennenden und anscheinend kenternden Schiff retten. Einige warteten auf der Back, als ein junger Mann plötzlich nicht mehr konnte und jammernd schrie: "Ich will nicht sterben." Alle waren genervt und selbstverständlich selber sehr angespannt. Der Zimmermann reagierte als Einziger.
Schlug dem Jammernden mit folgenden Worten ins Gesicht:
"Du blöder Sack lebst sowieso schon viel zu lange." Die Anderen lachten, der Betroffen war schlagartig ruhig und wurde dann von mir mit einem Boot gerettet.
Also, das Leben ist endlich. Genieße jeden Tag und versuche in schwierigen Situationen die Nerven zu bewahren. In Deinem Job sicher eine nicht ungewöhnliche Übung. 8)
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LLLilli (Jan 11th 2012, 5:19pm)


Vortrekker

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Monday, November 28th 2011, 9:32am

Hallo Mrs. See-Saw,

ich kann Jan-Peter nur in vollem Umpfang zustimmen.

Die Erfahrungen, die du insbesondere auf dem Land machen kannst, macht kein Touri, der aber dafür im Addo-Park jeden Elafanten beim Vornamen kennt ! Entgegen Sven's Ansicht sehe ich ländliche Gegenden als weniger gefährlicher an als jede SA-Tourihochburg.
Das wichtigste ist, offen auf die Menschen zuzugehen und nicht den " großen weißen Massa" raushängen zu lassen. Respekt zu zeigen hat noch nie geschadet, im Gegenteil. Und wer schon im voraus Angst und Unsicherheit hat und diese auch noch zeigt, hat schon verloren.
Natürlich spielt die Lebenseinstellung und Arbeitserfahrung eine Rolle, aber da dir der Gedanke wohl schon länger nachhängt und es keine Entscheidung nach dem Motto ist, "mal was anderes erleben", wirst du diese Eigenschaften wohl mitbringen.

Und wenn alle immer nur nach Sicherheitsaspekten entscheiden würden, gäbe es z.B. auch keine " Ärzte ohne Grenzen" !

Leider kommen deine Informationen , wie schon meine Vorposter anmerken und deswegen explizit nachfragen, nur Tröpfchenweise (z.B. Wann und für wie lange) und auch dann noch sehr allgemein. Genauere Informationen würden dir auch bessere Ergebnisse liefern.

Auch ich würde mich über deine Erfahrungen, die du zweifelsohne machen wirst, freuen. Wird eine wohltuende Abwechselung zu den Reiseberichten ( dies bitte nicht abwertend sehen !)

Grüße

Hilmar
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* AFRICA IS NOT FOR SISSIES !!! *
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Monday, November 28th 2011, 8:47pm

Quoted

Leider kommen deine Informationen , wie schon meine Vorposter anmerken und deswegen explizit nachfragen, nur Tröpfchenweise (z.B. Wann und für wie lange) und auch dann noch sehr allgemein. Genauere Informationen würden dir auch bessere Ergebnisse liefern.
Ja, tut mir leid. Das kommt daher, dass ich erst seit Mitte letzter Woche mit dieser Frage konfrontiert bin und selber noch am Zusammensuchen von Infos (wie Lokalisationen etc.) bin.
Wann? Wann immer ich will... Habe noch keine Pläne, habe mich ja noch nicht mal entschieden, ob überhaupt.
Wie lange? Naja, erwünscht wäre mindestens ein Jahr, aber es kann auch nur 6 Monate sein oder für immer...
Du bist doch schon halbwegs entschlossen das zu machen. Ansonsten wäre Dein Aufwand bis hierher nicht zu erklären.
Im Moment bin ich auf einer Skala von 1-10 (1= Nein, 10=Ja) bei 3...
Warum? 6 Monate Papierkrieg und Kosten für eine Arbeitsbewilligung...
"Unterkunft wäre auf dem Spitalgelände, das sollte kein Problem sein"
Und wie wäre die so? Ein low-cost house mit spärlich warm Wasser und Toilette hinter den Haus in Mitten von anderen solcher Häuser?
Oder unten im Stockbett, den Raum teilend mit 3 oder 5 anderen?
*räusper* Ja, wird abgeklärt ;)
Und wenn alle immer nur nach Sicherheitsaspekten entscheiden würden, gäbe es z.B. auch keine " Ärzte ohne Grenzen" !
Naja, die haben auch ihr Sicherheitsdispositiv...

Ich warte jetzt mal alle Berichte von den Leuten In den Spitälern ab und entscheide mich dann... :S :S :S
Aber ich glaube, dass mein allergrösstes Problem in der Mobilität liegen wird: Ich kann kaum Autofahren... :(
Und wo kauft frau ein, wenn das Spital in der Pampa liegt??? Da muss ich mir wohl eine Kuh und Hühner zulegen und einen Gemüsegarten :D
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Monday, November 28th 2011, 9:53pm

Hallo Mrs. See-Saw,

schreib doch mal, was Dich an der Aufgabe reizt...

Viele Grüße vom Bär

P.S.: MedicsTravel oder Africa Health Placements?
*** Der Bär bei Facebook: j.mp/mh_baer ***

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Monday, November 28th 2011, 11:16pm

schreib doch mal, was Dich an der Aufgabe reizt...


P.S.: MedicsTravel oder Africa Health Placements?
Africa Health Placements! (Hast Du Erfahrungen mit AHP oder kennst Du jemanden, der/die...)

Was mich reizt? Neue Erfahrungen sammeln (arbeiten mit beschränkten Mitteln, HIV, Tuberkulose,...) = Horizont erweitern. Ein breites Spektrum an Dingen tun zu können, was in Europa nicht mehr möglich ist. So weit möglich, Leiden lindern (wenn wir's nicht machen, wer dann?).
Ich weiss, das tönt jetzt alles ziemlich bescheuert und: nein, ich leide nicht am Helfersyndrom. Ich bin nur realistisch...

Vaalwater

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Tuesday, November 29th 2011, 1:55am

Ums Autofahren brauchst du dir schon mal keine Gedanken machen, die Afrikaner können das auch nicht :P

Wir wollen mitten aufs Land und fühlen uns dort wesentlich sicherer als in der Stadt. Ja es stimmt, am Abend fährt man höchstens noch nach Hause oder zu Freunden. Man nimmt keine Anhalter mit wenn man sie nicht hinten auf den Buggy lassen kann und allein sowieso nicht. Wenn ich Tagsüber allein durch den Ort spaziere, interessiert das niemanden. Auch die Geldautomaten kann man benutzen. (Wenn sie nicht grade leer sind) Immer schön die Türen abschließen! Wertgegenstände nicht offen rumliegen lassen usw.
Und merk Dir eins: " Der Buschfunk funktioniert einwandfrei! " (Jeder hat auch mindestens ein Handy)

Mein Arzt (selber für 4 Monate in SA) sagte mir letztens, das es in SA sogar hochwertigere Medikamente als bei uns gibt. Und auch für die kleinen alltäglichen Krankheiten haben die Farmer immer ein paar grüne oder blaue Placebos parat. Wirken übrigens Wunder! :D
www.waterberg-delikatessen.com

Jan-Peter

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Tuesday, November 29th 2011, 9:17am

Frau....

Quoted

Und wo kauft frau ein, wenn das Spital in der Pampa liegt??? Da muss ich mir wohl eine Kuh und Hühner zulegen und einen Gemüsegarten :D
Moin Frau,
Du kaufst da ein, wo die anderen Frauen das auch machen.

Du kommst nach Afrika. Da gibt es auch Frau, die ohne Auto zur Toilette kommt und nicht vor der Schule alle Plätze belegt, um Kinder abzugeben oder zu greifen.
Aber auch diese Frau kauft ein. Komischerweise gibt es in Südafrika viele Menschen die von dem Verkauf des alltäglichen Bedarfs leben.

Es gibt wirklich Pampa, weit weg von der "Normalen Welt". Aber da gibt es auch keine Krankenhäuser. :thumbsup:
Jan-Peter

PS Die Bemerkung von Vaalwater zum Autofahren ist korrekt. Die Fahren auch noch auf der falschen Seite - alles nicht so verbissen. Vor allem in ländlichen Gegenden. Ach ja, steig einfach als Beifahrer zu. Du bekommst automatisch ein Lenkrad vor die Nase und der Rest geht irgendwie.
Solltest Du jemals nach Deutschland zurück kehren, wirst Du sehen wie schwierig das Leben dort ist. 8o

Protea

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18

Tuesday, November 29th 2011, 12:54pm

Tja, ich bin jetzt auch nicht schlauer. Schreib doch mal in welchen Ortschaften / Städten sich diese Spitäler befinden. Wieso haben deine Bekannten so heftig von KwaZulu Natal abgeraten? Sicherheit, Klima oder was?

Margit

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- Holy Cross Hospital - Taweni
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KwaZulu Natal Province:
- Tugela Ferry Hospital - Cosh?
- Benedictine Hospital - Nongoma

Alles ziemlich in der Pampa... Abgeraten von KwaZulu Natal haben sie mir wegen der Sicherheit...


KwaZulu Natal ist nicht unsicherer als andere Provinzen und in ländlichen Gegenden sowieso nicht. Leichtfertig darfst du nirgends sein. Von den Orten die du genannt hast, würde mir persönlich von der Lage Nongoma am besten gefallen ( in der Nähe vom Hluhluwe-Imfolozi und dem Greater St. Lucia Wetland Park). Wenn die Arbeit im Hospital nicht dein einziger Lebensinhalt sein soll, solltest du darauf achten, wie weit es bis zur nächsten größeren Stadt ist. Diese kleinen Orte, die du genannt hast, geben an Freizeitgestaltung wirklich nicht viel her. Ansonsten, mein Rat: Wenn Du auf nichts und niemand Rücksicht nehmen mußt - mach es!!! Das ist doch eine wunderbare Gelegenheit das Land kennen zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Falls Du unsicher bist, vielleicht vorerst nur mit einem Vertrag für ein halbes Jahr mit Verlängerungsoption.

Viele Grüße Margit

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Thursday, December 1st 2011, 11:24am

Es gibt keine "sichere" oder "unsichere" Provinz.
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Southerndreams

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20

Monday, December 5th 2011, 6:22am

Hallo Mrs. See-Saw ,
ich kann dir nur raten, MACH ES !

Wir sind nun 3 Jahre in Afrika, leben in Südafrika,
sind viel gereist und nirgendwo habe ich mich unsicherer gefühlt als z.B. nachts im Jungbusch in Mannheim,
alleine als Frau würde ich da auch nicht herumlaufen.

Nachts fahren ist KEIN Problem, solange man die Augen aufhält.
Wie in D auch. Das ist solch ein Blödsinn. Im Odenwald fährt man nachts im Frühling auch vorsichtiger wegen der Wildschweine,
aber keiner sagt einem, du darfst da nachts nicht fahren.

Die Geschichte, dass nachts massig Tiere oder Menschen auf der Strasse herumlaufen, ist eine Mär,
die Menschen sind inzwischen (in Südafrika) viel zu faul und lassen sich mitnehmen, oder fahren im Minibus.

Auf dem Land ist das Wohnen normalerweise viel entspannter,
lass dich von den Burglar Bars und Security Schildern nicht verrückt machen,
ohne das bekommt man keine Hausratversichering.

Einkaufen: Kleine Läden wie 7 eleven gibts überall, ATM auch.
Fahren ist kein Problem. Man kann auch bei Kollegen mitfahren.

Normalerweise werden Weiße nicht in Baracken untergebracht,
und wie schon erwähnt, wo Pampa auch kein Krankenhaus.

Zur Lage der Krankenhäuser. suche mal die Städte auf Google Maps,
Bizana hat z.B. Shopping Center, Tanke, Banken usw,
Taweni hat nix dergleichen, Elliotdale auch nicht,
Cosh ist wohl Tugela ferry,
Nongoma hat eine Lodge, zwei Tanken und eine Polizeistation.

Von der reinen Lage her würde ich mich auch für Nongoma entscheiden,
ideal zwischen Ithala und Hluhluwe Umfolizi und Zululand Rhino Reserve gelegen.
Nicht weit nach Swaziland, iSimangaliso Wetlands, Mkhuze und so weiter.

Also nochmal mein Rat, mach es !

Liebe Grüße,

Beate
www.meet-the-oceans.de
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