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  • »fenderstrat089« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

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1

Montag, 15. April 2013, 17:44

Kurze Frage zur Sicherheit

Hallo zusammen,

ich habe mich hier mal angemeldet, um ein paar Eindrücke direkt aus Südafrika zu bekommen und ein paar Fragen stellen zu können. Folgendes: Ich bin ein Student aus München und habe ab Ende August für vier Monate einen Praktikumsplatz in Pretoria. Ein Freund von mir kam jetzt kürzlich ebenfalls von einem Praktikum, allerdings aus Durban, zurück. Was er mir erzählt hat, hat mich allerdings ein wenig beunruhigt. Denn abgesehen von den "bekannten" Sicherheitstipps (nicht alleine in der Dunkelheit rausgehen, etc.), wurde ihm von seiner Gastfamilie auch abgeraten zum Einkaufen in einen Supermarkt zu gehen. Und die Familie hat in einem sehr guten Stadtteil von Durban gelebt. Für ihn war das kein Problem, da die Familie eine Haushälterin hatte, die eingekauft hat. Für mich würde das allerdings ein Problem sein, weil ich in Pretoria ein Appartement für mich habe und somit keine Haushälterin ;) .
Jetzt wollte ich einfach mal wissen, ob es wirklich so schlimm bestellt um die Sicherheitslage ist oder ist das vielleicht ein spezifisches Problem in Durban. Ich bin mir bewusst, dass man in Südafrika lieber mal zu vorsichtig sein sollte, aber wenn ich nur unter größten Anstrengungen Einkaufen gehen könnte, wäre das für mich schon eine deutliche Einschränkung.
Vielen Dank für eure Meinungen im Voraus! Es würde mir sehr weiterhelfen.
Viele Grüße
Malte

Cullinan

Meister

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2

Montag, 15. April 2013, 18:03

Sicherheit

Hallo Malte, ich war 20 Jahre in Pretoria,beachte die normalen Sicherheitsregeln und alles ist gut,bestimmte Gegenden meiden ,wie Sunnyside abends,Brown Street-Proes Street -Struben Street ,ganze Gegend meiden ,ohne Wertsachen rumlaufen.Shopping ,Pick and pay - Checkers-am besten in Shopping Malls ,wo sich viele Menschen aufhalten. Auto wäre von Vorteil, nicht so viel auf Diskussionen in der Stadt einlassen . Hatfield ist Pretoria east wo sich das Nightlife abspielt,aber bedenke wo was los ist ,ist auch Crime also Vorsicht.Hatfield ist auch Studentenhochburg,da gibt es auch Studentenwohnungen
Alles Gute
Peter

maddy

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3

Dienstag, 16. April 2013, 07:37

Hallo Malte,

Zitat

wurde ihm von seiner Gastfamilie auch abgeraten zum Einkaufen in einen Supermarkt zu gehen.
So ein Quatsch!
Leider gibt es auch hier Leute, die sind total paranoid! Wo sollten wir denn einkaufen, wenn nicht im Supermarket? Nicht jeder hat eine Haushaelterin, die das erledigt (Ich hab das uebrigens noch nie gehoert, dass die Haushaelterin die Familien einkaeufe erledigt! Und wenn's doch so unsicher ist, wie kommt's dass sie das denn machen kann, und bitte, wo??) tz tz tz...

Mach dir da nun mal keine unnoetigen Sorgen!

Gruss aus Sodwana
Maddy

Kawa

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4

Dienstag, 16. April 2013, 08:23

Also Malte,

Du könntest Dir auch eine Haushälterin anstellen. Personal gibt es in SA jede Menge und Jobs sind dort Mangelware! Auch das Lohngefüge ist in SA um ein deutliches niedriger als hier in D.
Somit wäre Dein Shopping Problem schon gelöst. ;)

Ich persönlich hab mal für drei Tage in Pretoria, gegenüber der Station, genächtigt. Bin dort mit meiner Frau auch des Nachtens, soll heißen Dunkelheit, durch die Strassen gelaufen.
Nun ja, ich lebe noch! ?(

Oben rechts in der Forumsmaske kannst Du den Begriff Sicherheit eingeben und Du wirst mit einer Fülle von Auskünften überschüttet, die auf gleichklingende Fragen wie Deine gegeben wurden!

An Maddy's Antwort kannst Du schon erkennen, wie lächerlich man sich diesbezüglich machen kann!

Setzt sich Dein Kumpel eigentlich immer den Hut mit dem Kran auf?
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

Sassy

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5

Dienstag, 16. April 2013, 08:35

Hallo Malte,

leben und arbeite seid knapp ueber einem Monat in Midrand (zw. JBH und Petoria) und gehe ganz alleine einkaufen, tanken und solche Sachen (und ich bin ein "Maedchen"). Klar nicht am spaeten Abend sondern direkt nach der Arbeit, aber Angst hatte ich wirklich noch nie. Am Wochenende habe ich einen Abend in Pretoria North verbracht, die haben nicht mal ihr Tor vor dem Haus abgeschlossen (haben aber auch 4 od 5 grosse und nicht unbedingt nette Hunde :D ). Bin dann auch in der Dunkelheit allein wieder nach Hause gefahren und es gab keinerlei Probleme.
Ich weiss, das man viele schlimme Sachen im Internet liesst und sich seine Gedanken dazu macht, aber wie schon angedeutet wurde: nicht jedem passiert etwas, sonst wuerde auch definitiv niemand hier leben wollen ^^ Wenn du dich "richtig verhaelst" (was auch immer das im Detail heisst wirst du sicherlich erst vor Ort merken) und die bestimmten Gegenden meidest kann man es hier sehr schoen haben! Ich hab sie zumindest :)

maddy

Erleuchteter

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6

Dienstag, 16. April 2013, 10:12

Hallo Kawa,

Zitat

An Maddy's Antwort kannst Du schon erkennen, wie lächerlich man sich diesbezüglich machen kann!
Hmm, wie ist denn das nun zu verstehen?
Laecherlich ist nur die paranoide und weltfremde Einstellung dieser lokalen Gastfamilie, nicht die Fragesteller!
Ich denke du meinst das auch so.

Gruss aus Sodwana
Maddy

Kawa

PE - Eastern Cape

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7

Dienstag, 16. April 2013, 10:18


Ich denke du meinst das auch so.



Genau, allerdings seinen Freund auch. Der muß doch irgendwann mal gemerkt haben dass es nicht so ist!
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

Marc

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8

Dienstag, 16. April 2013, 10:23

Normaler Weise habe ich auch kein Problem mit meinem Sicherheitsgefühl in Südafrika. Auch ich glaube Kraft meiner Erfahrung mich so bewegen zu können, daß mir nichts passiert. Dennoch sollte man die Augen nicht verschließen und realistisch bleiben.

Und wenn's doch so unsicher ist, wie kommt's dass sie das denn machen kann, und bitte, wo??) tz tz tz...


Die Antwort ist ganz logisch und absolut realistisch, auch wenn sie einem Deutschen nicht gefällt. Besser die Haushälterin wird überfallen, als man selbst. Diesen Egoismus findet man nur in Deutschland menschenverachtend, im Ausland hat man genau dafür Personal... :blush:


Ich weiss, das man viele schlimme Sachen im Internet liesst und sich seine Gedanken dazu macht, aber wie schon angedeutet wurde: nicht jedem passiert etwas...


Die Formulierung "nicht jedem passiert etwas" ist schlecht gewählt. Richtiger wäre, es muß nicht grundsätzlich etwas passieren, wenn man ein höheres Risiko eingeht. Es passiert ja auch nicht grundsätzlich ein Unfall, wenn man mit 200km/h über die Landstraße fährt, aber das Risiko steigt deutlich. Das Problem ist der Gewöhnungseffekt, irgendwann ist es normal, daß man spät Abends durch Risk-Areas fährt, das Bauchgefühl sagt einem, daß es paßt. Und genau dann steigt die Wahrscheinlichkeit doch dramatisch, daß es einen mal erwischt.

Auch ich gehe in Südafrika zu jeder Tages- und Nachtzeit shoppen/tanken. Dennoch sollte man nie sein Bauchgefühl verdrängen und darauf achten, daß die Gewohnheit nicht zu sehr Fuß fast.
Schöne Inselgrüße Marc

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Protea- (16. April 2013, 12:30), Marchese (16. April 2013, 12:25), Kawa (16. April 2013, 10:28)

Marchese

Dr. Iveyn

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9

Dienstag, 16. April 2013, 12:33

Besser die Haushälterin wird überfallen, als man selbst. Diesen Egoismus findet man nur in Deutschland menschenverachtend, im Ausland hat man genau dafür Personal... :blush:



Diese Aussage stimmt wohl eher für Industriestaaten und Schwellenländer. Deutschland ist nicht das einzige Land auf der Welt, das sich soweit entwickelt hat :)


Gruss

M

Marc

Erleuchteter

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10

Dienstag, 16. April 2013, 13:53

Da hast Du natürlich vollkommen recht Marchese, diese humane Denkweise ist wohl normal, wenn eine Gesellschaft hoch zivilisiert ist. Wobei ich diese Entwicklung manchmal auch für "am Ziel vorbei" betrachte, speziell die Deutschen neigen dazu sich intern über jedes noch so kleine Problem aufzuregen, wenn man dann mal über den Tellerrand schaut, merkt man erst, wie lächerlich das manchmal von außen wirkt.

Ich mußte kürzlich so lachen bei einem Gespräch mit einer jungen Deutsch-Namibierin, ihre eigenen Worte: "Wie, die Lehrer dürfen die Schüler in Deutschland nicht schlagen? Wie soll das denn funktionieren, ohne die Androhung von Prügel?" Für uns heute undenkbar, für sie undenkbar, daß es anders sein kann... ;)
Schöne Inselgrüße Marc

jeweller

Meister

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11

Dienstag, 16. April 2013, 14:11

Hallo Marc,

Diese Lehrerin hat heute in Namibia auch schlechte Karten.
Auf jeden Fall in der DHPS! :beer:

LG
Nkosi Sikelel iAfrika
hubert

jeweller

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12

Dienstag, 16. April 2013, 14:16

Zu dem Rest

kann ich nur sagen: We call it THE GERMAN ANGST!

LG
Nkosi Sikelel iAfrika
hubert

amadeus

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13

Dienstag, 16. April 2013, 19:24

kann ich nur sagen: We call it THE GERMAN ANGST!

LG
Nkosi Sikelel iAfrika

"Angst" wurde sogar im Englisch aufgenommen und steht auch im Oxford Dictionary. Meistens geht es bei der Verwendung des Wortes um schwere Angstneurose oder Existenzangst. :D
Grüße aus der Republik Hout Bay,
Peter
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