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Bär

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21

Donnerstag, 29. Januar 2015, 13:13

Hallo Christof,

erst mal, zusätzlich zum Bedanken-Button, nochmals :danke: für Deine Erfahrungen. Tatsächlich sind es diese detaillierten Berichte, die anderen Nutzern weiterhelfen.

Dein Fazit kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Es gibt keinen Grund für Verbitterung. Denn Dir war die Situation von Anfang an klar, wie Du auch in Deinem allerersten Posting hier im Forum schreibst:

Wir haben bereits ein Haus angemietet für 6 Monate, mit dem Risiko, halt nach 3 Monaten ausreisen und wieder einreisen zu müssen.

Du hast nach einer Möglichkeit gesucht, eine rechtlich klare und voraussehbare Situation doch irgendwie zu Deinen Gunsten zu verändern. Wenn Du uns nichts verheimlicht hast, hast Du das ausschließlich auf legalem Wege getan (was ich ausdrücklich loben möchte) und es hat eben nicht geklappt. Daraus zu schließen, dass Südafrika nun die Besucher ausgehen, ist vermutlich Deinem Frust zuzuschreiben. Tröste Dich, aufgrund eures Vermögens trifft es euch nicht besonders hart. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen. Das gilt eher den Schülern/ Studenten, die Freiwilligenarbeit in sozialen Projekten leisten wollen und daran entweder gehindert werden oder sich teure Flexitarif-Tickets kaufen müssen, um für alle Fälle gewappnet zu sein und einer Abschiebung zu entgehen.

Ihr habt eine schöne Zeit verlebt, habt ja noch ein Hintertürchen aufgestoßen und falls auch das nicht klappt können aus den geplanten 6 Monaten am Stück eben 2x3 Monate mit Unterbrechung in der Heimat werden. Jedenfalls bist Du um eine Erfahrung reicher, und dieser Reichtum ist doch mindestens ebenso schön wie Vermögen. Sofern Du das noch nicht jetzt so siehst, dann vielleicht in ein paar Monaten, wenn der Ärger verflogen ist.

Falls ihr euch bei der nächsten Auszeit gegen Südafrika und für eine andere angenehme Destination entscheidet würde mich natürlich interessieren, welche Erfahrungen ihr dort mit der Bürokratie macht.

Viele Grüße vom
Bär
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mahatari

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22

Donnerstag, 29. Januar 2015, 13:15

Zitat

Schön, dass es neben guter Gesundheit noch andere Dinge gibt, die man nicht mit viel Geld kaufen kann.

Zitat

ich hatte in einem anderen Thread schon mal bemerkt, dass es hier nicht um Neid und auch nhier nicht um Schadenfreude geht!

Hört sich aber genau so an.
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gerical

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23

Donnerstag, 29. Januar 2015, 14:40

Hi Serengeti,

ich heiße übrigens Richard (Roland ist aber nicht so dramatisch, kam neben Robert, Rolf und Roman schon häufiger vor ;)). Neid hatte ich dir ja auch nicht unterstellt, den hast du ja auch nicht nötig, da du insgesamt sicherlich schon deutlich mehr als 6 Monate im schönen Afrika verbracht hast. Das mit der Schadenfreude kam bei mir so rüber, wenn dem nicht so ist nehme ich das natürlich zurück und entschuldige mich.
Allerdings finde ich deine Bemerkung dennoch unnötig, schließlich kann jeder anhand der Schilderungen von Cristof seine Enttäuschung nachvollziehen - und man muss diese dann nicht negativ kommentieren (wobei das natürlich jedem selbst überlassen bleibt).
Und nach wie vor stimme ich auch inhaltlich nicht mit deiner Aussage überein. Falls jemand die finanziellen (und auch zeitlichen) Mittel hat, sich einen sechsmonatigen Aufenthalt in SA zu leisten, sollte es nicht die Aufgabe einer restriktiven Bürokratie sein, dies zu verhindern und so eine Gleichstellung wiederherzustellen. Vorallem weil dies wie von mir und dem Bären beschrieben auch viele sozial engagierte Menschen betrifft, deren finanzielle Möglichkeiten nur allzu schnell ausgeschöpft sind. Gilt übrigens für jedes Land!
Und bezüglich der Aussage zur Gesundheit: sicherlich ist niemand vor Krankheit und Verletzung gefeit, allerdings existiert eine klare Korrelation zwischen individueller Gesundheit und persönlichem (finanziellen) Vermögen. Weltweit, aber leider auch in Deutschland. Aber über das Klassensystem im deutschen Gesundheitswesen zu diskutieren ist hier doch eher off-topic.
Auf das Glück bezogen wäre die Aussage sicherlich korrekt.
Ich wende mich wieder anderen Dingen zu (u.A. der Nachlese der Reiseberichte :saflag: ).

Lg
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Bär

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24

Donnerstag, 29. Januar 2015, 15:01

Falls jemand die finanziellen (und auch zeitlichen) Mittel hat, sich einen sechsmonatigen Aufenthalt in SA zu leisten, sollte es nicht die Aufgabe einer restriktiven Bürokratie sein, dies zu verhindern und so eine Gleichstellung wiederherzustellen.

Das sehe ich anders. Aufgabe einer öffentlichen Verwaltung ist es sehr wohl, die bestehenden Regelungen für alle Bürger in einer neutralen, einheitlichen und damit gerechten Art anzuwenden. Ob das hier zutrifft, kann man ja durchaus diskutieren. Christof ist jedenfalls nichts vorenthalten worden, worauf er Anspruch gehabt hätte.
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gerical

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25

Donnerstag, 29. Januar 2015, 15:56

Aufgabe einer öffentlichen Verwaltung ist es sehr wohl, die bestehenden Regelungen für alle Bürger in einer neutralen, einheitlichen und damit gerechten Art anzuwenden.
Völlig selbstverständlich! Aber darauf bezog sich ja das von dir zitierte Statement nicht. Hier ging es ja darum, dass die persönliche Freiheit des Einzelnen durch diese Regelungen eingeschränkt wird, obwohl keine andere Person dadurch Nachteile hätte. Die Gleichstellung bezog sich in dem Zusammenhang ja mehr auf die Ausgangsposition in Europa. Ich persönlich könnte nicht für 6 Monate nach unten. Nur weil ich dies nicht kann, muss aber die Visaabteilung in SA nicht dafür sorgen, dass dies auch für andere Personen, die prinzipiell dazu in der Lage wären, nicht möglich ist.

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Bär

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26

Donnerstag, 29. Januar 2015, 16:14

Nur weil ich dies nicht kann, muss aber die Visaabteilung in SA nicht dafür sorgen, dass dies auch für andere Personen, die prinzipiell dazu in der Lage wären, nicht möglich ist.

Doch, genau das muss sie. Die öffentliche Verwaltung (DoHA) hat dafür zu sorgen, dass die von gewählten Volksvertretern erlassenen Gesetze (hier: Visaregelung) umgesetzt werden. Dafür ist eine Administration da. Bei allem Gemeckere hier über den ungewöhnlichen Präsidialstil, Parteienfilz und Bürokratie sollen wir nicht vergessen, dass Südafrika ein souveräner Staat ist, der seine Gesetze unabhängig von unseren (europäischen) Wünschen gestaltet. Sie haben offenbar eigene Kriterien, die man nicht gutheißen, aber respektieren muss. Wenn Südafrika beschließt, dass nach 90 Tagen Aufenthalt Schluss ist, dann ist nach 90 Tagen eben Schluss. Die persönliche Freiheit von Christof wird ja nicht dadurch eingeschränkt, dass er als Besucher des Landes die Visagesetze einhalten muss. Ihm ist nichts vorenthalten worden, worauf er Anspruch gehabt hätte.
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27

Donnerstag, 29. Januar 2015, 16:49

Ok, dann substituiere "muss aber die Visaabeteilung" durch "sollten südafrikanische Gesetze", dann ist meine Meinung korrekter wiedergegeben. Übrigens ist ja die persönliche Freiheit von Cristof relativ wenig eingeschränkt. Er nimmt nen Flug nach Mauritius, erholt sich ein paar Tage vom Visumsstress in SA und reist voller Optimismus und neuer Energie wieder zurück. Für viele Volunteers sieht die ganze Sache allerdings schon anders aus. Und viele Projekte sind nunmal auf mehr als drei Monate ausgelegt, weil man sich ja auch einarbeiten muss. Ich halte die Verfassung SAs übrigens für absolut fortschrittlich und eine derartige Ombudsfrau wünsche ich manchmal hier. Aber davon abgesehen bin ich einfach ein großer Fan der Reisefreiheit und kann dementsprechend einschränkende Gesetze nur ablehnen. Zwar thematisch deutlich anders, aber durchaus vergleichbar: als zu Beginn der 90er das fortschrittliche deutsche Asylrecht verhunzt wurde hatte dies ja auch zur Folge, dass dann auf den Ämtern, dem Gesetzt folgend, menschlich fragwürdige Entscheidungen getroffen wurden.
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Bär

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Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:07

Ich denke schon, dass man zwischen Reisefreiheit und Aufenthaltsstatus unterscheiden muss. Christofs Reisefreiheit ist nicht eingeschränkt (er darf ja sogar nach Mauritius ;) ). Wenn man einfach mal die umgekehrte Situation betrachtet - also ein (womöglich sogar schwarzer) Südafrikaner möchte längere Zeit in Deutschland oder gar der Schweiz leben - wird einem klar, dass die südafrikanischen Gesetze heute nicht einschränkender sind als die der meisten anderen Länder.
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Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:42

...Wenn man einfach mal die umgekehrte Situation betrachtet - also ein (womöglich sogar schwarzer) Südafrikaner möchte längere Zeit in Deutschland oder gar der Schweiz leben - wird einem klar, dass die südafrikanischen Gesetze heute nicht einschränkender sind als die der meisten anderen Länder.
Unsere Freundin, Südafrikanerin und seit 40 Jahren mit einem Deutschen verheiratet, bekommt für Deutschland ein Visum für 90 Tage. Danach ist Schluss. Ausreise und Tschüss bis zum nächsten Mal...

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30

Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:46

...Ich bin nur ehrlich enttäuscht von meinem Südafrika, weil ich das Land wirklich liebe und schätze...
Aber auch das, was du erlebt hast, Christof, ist dein Südafrika. Die Richtung, die deine Antragstellung genommen hat ist sicher unerfreulich für dich. Sie lag aber immer im Rahmen des Möglichen.

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Bär (29. Januar 2015, 21:17)

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31

Freitag, 30. Januar 2015, 13:47

Hey Bär,
Ich denke schon, dass man zwischen Reisefreiheit und Aufenthaltsstatus unterscheiden muss.
da hast du sicherlich recht.

Wenn man einfach mal die umgekehrte Situation betrachtet - also ein (womöglich sogar schwarzer) Südafrikaner möchte längere Zeit in Deutschland oder gar der Schweiz leben - wird einem klar, dass die südafrikanischen Gesetze heute nicht einschränkender sind als die der meisten anderen Länder.
Auch hier stimme ich mit dir überein. Im Prinzip ist es ja auch unfair, dass ein Südafrikaner soweit ich weiß zur deutschen Auslandsvertretung reisen muss um dort ein Touristenvisum zu beantragen und zusätzlich auch noch 60 € fällig werden, während wir i.d.R. problemlos einreisen können. Wir Europäer sind sicherlich davon verwöhnt (und daran gewöhnt) uns in der Welt größtenteils frei bewegen zu können. Nur bleibe ich dabei: um die Freiheit an einem Ort meiner Wahl Zeit zu verbringen weltweit gerechter zu verteilen, hätte ich es als sinnvoller empfunden, wenn Europa seine Gesetze etwas lockerte und nicht andere Länder (in diesem Fall SA) diese verschärfen würden.

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sovielenamen

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32

Freitag, 30. Januar 2015, 17:36

Schön, dass es neben guter Gesundheit noch andere Dinge gibt, die man nicht mit viel Geld kaufen kann.

Serengeti

Das ist das lustigste was ich bezüglich Südafrika seit langem gelesen habe.
Ein persönliches Gespräch mit dem Amtsvorsteher ist nie verkehrt und gern gesehen und im Ende wenn man Zeit und Nerven einkalkuliert auch öknomisch vorteilhaft. Man darf das auch nicht als Korruption mißverstehen sondern sollte es als Teil der lokalen kulturellen Identität begreifen und ich mein das nicht zynisch.
Wie Italien, nur preiswerter.

Gruss

joerg1300

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33

Freitag, 22. Januar 2016, 05:56

visa verlängerung

  1. Guten Tag,
  2. Ich habe am 18.oktober 2015 die Verlängerung auf 180 Tage beantragt und leider bis heute nichts gehört.
  3. Trotz wöchentlicher nachfrage, persönliche Vorstellung bei Vfs, Mail an den Minister keine Antwort.
  4. Nun läuft die 180 Tage am 25. JANUAR AB.
  5. Was kann ich machen? Bzw. Kann ich ohne Probleme ausreisen?
  6. Gerne höre ich von Ihnen

Beste Grüße

KapK

Oukie

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34

Freitag, 22. Januar 2016, 10:18

Hallo Jörg,

  1. Ich habe am 18.oktober 2015 die Verlängerung auf 180 Tage beantragt und leider bis heute nichts gehört.
  2. Nun läuft die 180 Tage am 25. JANUAR AB.
Was für ein Visum hast du denn? Das oben Geschriebene macht für mich nicht wirklich Sinn. Zumindest aufs Touristenvisum bezogen, das ja nur für 90 Tage ausgestellt wird. Wenn das aber am 25. Januar ausläuft, dann kannst du nicht schon am 18. Oktober eine Verlängerung eingereicht haben, da du ja maximal am 25. Oktober eingereist sein kannst ?(

Generell gilt: Solange dein aktuelles Visum noch gültig ist, kannst du ohne Probleme ausreisen. Wenn du allerdings schon umgebucht hast und einen Flug anstrebst, der später als der 25. Januar liegt, dann kannst du erst ohne Probleme ausreisen, wenn dein Antrag bearbeitet wurde. Ansonsten wirst du für 1 bis 5 Jahre an der Grenze als "undesirable" deklariert. Selbst wenn du einen Wisch von deinem Antrag vorlegst, wird das nichts dran ändern. Diesen Status müsstest du dann anfechten, bevor du wieder einreisen kannst. Solange dein Antrag bearbeitet wird, bist du im Land als legal angesehen, darfst das Land aber auch nicht verlassen. Muss man nicht verstehen, ist aber so. Da VFS und DOHA über Weihnachten geschlossen waren, kann es aktuell zu Verzögerungen kommen. Ich drücke die Daumen, dass du in den nächsten Tagen bescheid bekommst.
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kOa_Master

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Freitag, 22. Januar 2016, 11:12

Nunja, ich lese das so:

i) Jörg ist am 29.07.2015 nach Südafrika eingereist mit einem Touristenvisa, gültig für 90 Tage.
ii) Er hat am 18.10.2015 (also eine Woche vor dem Ablauf des gültigen Visa!) eine Verlängerung um weitere 90 Tage beantragt (total 180)
iii) Seither ist Jörg weiterhin in SA und wartet (vergeblich) auf die Verlängerung
iv) Am 25.01.2016 würde auch die beantragte Verlängerung ablaufen (so sie denn gewährt wird)

Sollte dem so sein, sehe ich folgende Probleme und Fehler:
Die Verlängerung muss spätestens nach 30 Tagen Aufenthalt des gültigen, also 60 Tage vor Ablauf des normalen Visa beantragt werden. Das wäre in Jörgs Fall spätestens der 28. August gewesen.
Bloss weil man sich weiterhin im Land befindet, heisst das nicht, dass man sich legal dort aufhält. In Jörgs Fall ist es demnach so, dass er seit Ende Oktober illegal in Südafrika ist. Dadurch könnten sogar auch dann Probleme auftauchen, wenn er jetzt die Verlängerung erhalten würde.
Was hat denn das VFS gesagt bisher? Haben Sie dich nicht auf irgendwas hingewiesen?
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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36

Freitag, 22. Januar 2016, 12:03

Jörg ist Ende Juli eingereist, hat aber bereits (konform mit der 30 Tage Aufenthalt Regel) Mitte August den Antrag auf Verlängerung eingereicht. Diese wurde auch bewilligt und Jörg ist legal im Land. Neues Ablaufdatum des Visums: 25. Januar. Jetzt hat er aber anscheinend noch einmal Mitte Oktober eine erneute Verlängerung beantragt. Das ist aber nicht möglich! Man kann sein Touristenvisum maximal 1 Mal auf 180 Tage verlängern. Das VFS hätte ihn darauf hinweisen müssen. Ich habe aber schon öfters die Erfahrung gemacht, dass das VFS Applications annimmt, die so eigentlich keine Chance auf Bewilligung haben. Im Prinzip ist das VFS nur ein besseres Post Office. Sie nehmen die Applications an, kassieren dafür 1350 Rand, kontrollieren vielleicht noch, dass die Unterlagen vollständig sind. Es findet aber keine Kontrolle statt, dass die Unterlagen richtig sind. Die Unterlagen werden dann an das Department of Home Affairs weitergeleitet, wo sie bearbeitet werden.

In Jörgs Fall wurde die Verlängerung noch nicht bearbeitet, aber selbst wenn das passieren sollte, wird sie abgelehnt werden. Jörg hat nun also das Problem, dass er entweder vor Dienstag ausreisen muss, oder für 1-5 Jahre als undesirable deklariert wird. Alternativ käme noch die zeitnahe Ausreise in ein nicht an Südafrika grenzendes Drittland in Frage, um dann bei Wiedereinreise ein neues Touristenvisum zu bekommen. In manchen Fällen klappt das auch bei einer Ausreise z.B. nach Namibia oder Mosambique, grundsätzlich wird das Border-Hopping zum Ziele der Visaverlängerung aber nicht gerne gesehen.

Edit: Okay, auch falsch. Jörg sollte sich hier mal selbst äußern. Ist alles etwas verwirrend, widersprüchlich und unklar, was er hier und per PN schreibt. Nun habe ich es aber glaube ich durchschaut:

Zitat

Ich habe am 18.oktober 2015 die Verlängerung auf 180 Tage beantragt und leider bis heute nichts gehört.

Zitat

Nun läuft die 180 Tage am 25. JANUAR AB.

Zitat

Also ich bin Ende Juli hier angekommen und habe am 17. August die Verlängerung bis 24. Januar beantragt.

Zitat

Nun war meine Frage , da ich am Montag nach Deutschland wollte, ob ich Ausreisen kann ohne Sperre oder hier bleiben muss, obwohl die 180 Tage Rum sind.

Zitat

Ich verstehe das nicht. Ich habe ja kein Visa! Das 90 tage Visum ist ende Oktober ausgelaufen. Von der Verlängerung bis 24. Januar habe ich bis heute nichts gehört.

Zitat

Also bin ich jetzt undesirable? Oder nicht? Muss ich hier bleiben bis eine Entscheidung kommt? Oder muss ich auf jeden Fall aus dem Land.
Da es vielleicht anderen noch hilft, paste ich meine Antwort auch mal hier rein:

Der Antrag auf Verlängerung des Touristenvisums wurde also Mitte August eingereicht, aber die Verlängerung wurde bis heute nicht bearbeitet/bewilligt. Jörg, so leid es mir tut, du wirst aber bei Ausreise in jedem Fall als "undesirable" erklärt werden, auch wenn du theoretisch während des laufenden Antrags noch legal im Land bist. Du kannst wie geplant am Montag ausreisen, man wird dich aber für 1-5 Jahre als undesirable deklarieren. Du kannst diesen Status aber innerhalb von 10 Tagen per E-Mail appealen und den Fall darlegen. Es kann aber bis zu 6 Monaten dauern, bis du ein Outcome bekommst. Es bringt auch nichts, jetzt länger im Land zu warten, bis dein Antrag auf Verlängerung bearbeit wird, da die maximale Aufenthaltsdauer ab Dienstag ohnehin abgelaufen ist.

Abhängig von der Länge des Undesirable Status kannst du aber auch auf ein Appeal verzichten, wenn du ohnehin nicht vorhast, innerhalb dieses Zeitfensters wieder nach Südafrika einzureisen.
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Bär

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Freitag, 22. Januar 2016, 12:32

Jörg, so leid es mir tut, du wirst aber bei Ausreise in jedem Fall als "undesirable" erklärt werden, auch wenn du theoretisch während des laufenden Antrags noch legal im Land bist. Du kannst wie geplant am Montag ausreisen, man wird dich aber für 1-5 Jahre als undesirable deklarieren.

Weshalb denn das? Wenn sein (verlängertes) Visum bis 25.01.2016 gültig ist, kann er doch bis dahin legal (vorzugsweise ins Heimatland) ausreisen und später wieder einreisen.
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KapK

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Freitag, 22. Januar 2016, 12:53

Jörg, so leid es mir tut, du wirst aber bei Ausreise in jedem Fall als "undesirable" erklärt werden, auch wenn du theoretisch während des laufenden Antrags noch legal im Land bist. Du kannst wie geplant am Montag ausreisen, man wird dich aber für 1-5 Jahre als undesirable deklarieren.

Weshalb denn das? Wenn sein (verlängertes) Visum bis 25.01.2016 gültig ist, kann er doch bis dahin legal (vorzugsweise ins Heimatland) ausreisen und später wieder einreisen.
Ja, so hatte ich es auch erst verstanden, Bär. Aber da haben wir Jörg wohl missverstanden. Sein Touristenvisum ist ja eben noch nicht verlängert worden... Er hat seine Application für die Verlängerung im August eingereicht, sie wurde aber bis heute nicht bearbeitet:

Ich habe ja kein Visa! Das 90 tage Visum ist ende Oktober ausgelaufen. Von der Verlängerung bis 24. Januar habe ich bis heute nichts gehört.
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Bär

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39

Freitag, 22. Januar 2016, 13:00

Aber da haben wir Jörg wohl missverstanden.

Missverstanden eher nicht. Er hatte es einfach nicht erwähnt. :whistling:
Oh Mann... :rolleyes:
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KapK (22. Januar 2016, 13:41)

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40

Sonntag, 14. Februar 2016, 04:44

Hallo Christof,

schön zu sehen, dass auch " Vermögenden" Grenzen gesetzt sind und sie sich in einer Reihe mit den Minderbemittelten anstellen müssen.



Welch ein armseliges Zeugnis deutscher Neidkultur. Hoffentlich kein typisches.