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Rumborak

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Montag, 5. Februar 2018, 11:07

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Beate2

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Montag, 5. Februar 2018, 16:41

Die Kapstadt Municipality hat über das Wochenende ca 120 fines wegen Wasserverschwendung & Missbrauch ausgestellt. Summe der Strafen über R300,000.00.

Ein Ladenbesitzer hat Leitungswasser abgefüllt und verkauft. Dafür hat er Freitag nach der ersten noch eine 2. Strafe bekommen und sein Laden wurde geschlossen. Das hielt ihn aber wohl nicht davon ab, am Sonntag wieder zu öffnen und weiter zu verkaufen... X( Darauf wurde seine Wasserzufuhr bis auf Weiteres still gelegt.

Day Zero wurde auf den 11. May verlegt. Und wer spart...? Die Landwirtschaft
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Beate2

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Montag, 5. Februar 2018, 16:45


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Dicobo

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Montag, 5. Februar 2018, 19:18


Beate2

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Montag, 5. Februar 2018, 20:39

Zitat von »Beate2«



Hygienehinweise zur Nutzung von borhole water & grey water
Schade,kann die Website leider nicht öffnen)l



Danke, Dicobo
Habe den obigen link korrigiert :thumbup:

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kathaH (6. Februar 2018, 09:23)

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Dienstag, 6. Februar 2018, 04:58

Hallo
Wer sich gerne gewohnt sachlich mit der Krise, Ursachen und Zahlen auseinandersetzen möchte, dem sei dieser Artikel empfohlen.
Leider verheißen die Prognosen für die Zukunft nichts Gutes.

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herzliche Grüsse
Wilfried

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kOa_Master

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Dienstag, 6. Februar 2018, 06:20

Was mich in Südafrika des öfteren erstaunt hat, ist der Mangel an offensichtlich einfachsten Massnahmen zum Wasser sparen an diversen Orten. Wasserhähnen mit sparsamen Druckreduzier-/Mischaufsätzen sind die Ausnahme, Toiletten mit Sparspülung selten (dabei sind Toiletten in Haushalten eine der grössten Wasserverbrauchsquellen!). Bewässerungen finden oft genug mit Borehole-Wasser statt und dann so getan, als ob das kein Problem wär (wie bescheuert muss man sein? Die nächste Krise mit dem fallenden Grundwasserpegel ist vorprogrammiert).
Aber auch solche Dinge wie Abwasseraufbereitungsanlagen sind leider noch nicht überall vorhanden, oft fliesst das Wasser dann halt einfach weg. Mal abgesehen davon, dass das sicher nicht die umweltfreundlichste Alternative ist, wäre da definitiv noch einiges zu machen und muss in Zukunft getan werden.

Positiv festzustellen ist, dass z.B. SANParks dies anscheinend verstanden hat. Wir waren modernisierten Units in Lower Sabie und dort waren solche Dinge tatsächlich Standard. Leider fehlt wohl noch vielerorts das Geld für diese Modernisierungen oder der Willen, das Geld dafür einzusetzen.
Und zu guter letzt tut die aktuelle Krise dem Land gut, denn es fehlt vielen bisher das Bewusstsein bezüglich Wasser sparen. Ich hoffe, dass es dazu führt, dass in Zukunft grosse Teile der Bevölkerung achtsamer ist, auch zu normalen Zeiten. Alle werden es wohl nie sein, ein paar unverbesserliche wird es immer geben.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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gatasa

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Dienstag, 6. Februar 2018, 07:43

Leider vergessen die Menschen solche Notsituationen viel zu schnell und verfallen dann wieder in die in Jahrzehnten erlernten Strukturen.
Ein oder zwei regenreiche südafrikanische Winter mit mindestens teilweise gut gefüllten Regenbecken und schon würden von den meisten Menschen die guten Vorsätze wieder vergessen. Hier sollten dann wenigstens die Politiker die Zeichen der Zeit erkennen und an den Vorhaben festhalten. :S

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Dienstag, 6. Februar 2018, 09:32

Hallo,

Perlatoren mit geringerem Wasserdurchfluß, Toiletten mit Start/Stop ( solange man den Knopf betätigt läuft Wasser, wenn man losläßt stoppt es ) habe ich bei mir im Haus seit mindestens fünf Jahren eingebaut. Wurde von den Südafrikanern dafür nur müde belächelt ! Der Deutsche mal wieder. Weiß mal wieder alles besser. Bei uns hier in ZA läuft das gaaaanz anders. Keine Ahnung der Mann. Klugscheisser !

Gebetsmühlenartig gepredigt, dass und wie man Wasser sparen kann und muss und das Wasser kein endloses Produkt ist. Nur Kopfschütteln geerntet und Abwinken mit der Hand. Wasser wurde weiter gnadenlos vergeudet ! Kostet ja nix bis nicht viel !

Heute kann ich lächeln, wenn auch zugegebenermaßen innerlich etwas gequält.

Werde in einer Woche mal kurz vor Ort sein und mir die Aktionen " n'boer maak'n plan " ansehen. Werde dann mal so richtig vom Leder ziehen und auf meine hellseherischen Fähigkeiten hinweisen ;) .
Trotzdem wird sich mein Mitleid in Grenzen halten und bevor die das Wasser ganz abdrehen und ich mich zum Wasserholen anstellen müsste, sitze ich wieder im Flieger nach D, Schwalbe sei dank.

Auch so ein Spruch " ihr habt die Uhr, wir haben die Zeit " bekommt in der derzeitigen Situation einen ganz besonders faden Beigeschmack für mich.
Die Zeit, im aktuellen Fall das Wasser, läuft davon. Hätte man doch vielleicht mal auf die Uhr schauen können/müssen, um zu sehen, dass es schon jahrelang stramm auf die zwölf gelaufen ist !?

Aber solange es Fälle gibt, wie Beate sie schildert osder Golfplätze weiter gewässert werden ? So was ist für mich hochgradig kriminell. Dafür sind Geldstrafen viel zu wenig. Und ob diese Geldstrafen dann auch bezahlt werden ? Ich habe da so meine Zweifel.

Einen schönen Tag noch und beste Grüße

Hilmar
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Beate2

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Dienstag, 6. Februar 2018, 10:10

Hilmars Erfahrungen kann ich nur unterstreichen. The crazy Germans... :rolleyes:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Das passt doch gut zum post von Hilmar

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Ist ja ne nette Geste, aber die Kapstädt sollen selbst in die Gänge kommen

IBa die Geldstrafen hoffe ich, dass die gezahlt werden müssen (bei den größten Verschwendern für grüne Gärten, volle pools etc. sollte auch genug Geld auf dem Konto sein). Als Ersatz für die drought levy.
Wenn die Strafen nicht kassiert werden wäre es wieder das alte Muster - viel Geschrei um Nichts.
Da aber die Südafrikaner sich gegenseitig gerne mit Samthandschuhen anfassen weil sie Kritik & Auseinandersetzungen scheuen, befürchte ich, dass es auch hier darauf hinaus laufen wird. :(

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StefanM

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Dienstag, 6. Februar 2018, 19:19

Leider vergessen die Menschen solche Notsituationen viel zu schnell und verfallen dann wieder in die in Jahrzehnten erlernten Strukturen.
Ein oder zwei regenreiche südafrikanische Winter mit mindestens teilweise gut gefüllten Regenbecken und schon würden von den meisten Menschen die guten Vorsätze wieder vergessen. Hier sollten dann wenigstens die Politiker die Zeichen der Zeit erkennen und an den Vorhaben festhalten. :S
Um was geht es denn? Doch nur um etwas Wassersparen und Investitionen in die Infrastruktur. Das Wasser kommt derweil händisch von anderen "Vororten".

Wer wirkliche Katastrophen erleben will blicke nach Somalia oder Äthiopien, aber sicherlich nicht Südafrika. Dort ist es lediglich ein Säbelrasseln mit ein paar Einschränkungen - not more!

mrm007

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 10:48

Hallo,

Perlatoren mit geringerem Wasserdurchfluß, Toiletten mit Start/Stop ( solange man den Knopf betätigt läuft Wasser, wenn man losläßt stoppt es ) habe ich bei mir im Haus seit mindestens fünf Jahren eingebaut. Wurde von den Südafrikanern dafür nur müde belächelt ! Der Deutsche mal wieder. Weiß mal wieder alles besser. Bei uns hier in ZA läuft das gaaaanz anders. Keine Ahnung der Mann. Klugscheisser !


Ich könnte mir vorstellen, dass das Problem in Afrika ähnlich gelagert ist wie in großen Teilen Asiens: Man will bzw. kann sich nicht von jemand "Fremden" etwas sagen lassen und denkt sich "Was weiß der schon, kommt hier her und denkt er hätte die Weisheit mit der Muttermilch bekommen".. An vielen Stellen sicher wahr, aber gerade wenn es um lebensnotwendige Rohstoffe wie Trinkwasser geht, sollte hier vllt doch mehr Kooperation stattfinden (Beispiel in Asien: Müllentsorgung..). Und auch wir Europäer machen bei weitem nicht alles richtig und könnten uns von anderen Kulturen und Nationen einiges abgucken.

Stimme dir vollkommen zu, Hilmar, zum Punkt der Geldstrafen: was bringen die denn? Wie Beate sagt: die Leute, die ihre Pools weiter füllen und ihren Rasen bewässern haben vermutlich auch das Geld um die Strafen zu zahlen. Tut es dann also weh? Man könnte hier (Achtung: Weisheit! :D) mal über das "Verkehrssünder"-Prinzip in der Schweiz und in Nordeuropa nachdenken - wenn die Geldstrafen an das (Brutto-)Einkommen gekoppelt werden, dann tut es vielleicht so richtig weh und die Leute denken evtl. um. Hoffentlich!

Ich habe in den letzten Tagen relativ viel recherchiert und auf eine Frage keine Antwort gefunden: hat jemand von euch eine Info, wie man in Kapstadt nach einer evtl. Abschaltung der Trinkwasserversorgung mit der Leitungswartung umgehen will? Wenn die Rohre trocken liegen, ist es ja nur eine Frage sehr kurzer Zeit, bis man hier auf die nächste Katastrophe zusteuert :(

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 11:43

Hallo,

zum Punkt Geldstrafen:

der Südafrikaner ist meiner Meinung nach sehr resistent, was Geldstrafen angeht, seien es Verkehrstickets oder die jetzt ausgesprochenen Strafen für Wasserverschwendung. Der Südafrikaner zahlt einfach nicht !
Nicht weil er es nicht hat, nein weil er einfach keinen Bock darauf hat. Es passiert ja auch nicht wirklich was, wenn nicht gezahlt wird.

Beispiel Verkehrsknöllchen: die wenigsten zahlen ihre Geldstrafe, schmeißen das Ticket einfach weg ( selbst erlebt ! ), nehmen es überhaupt nicht ernst ! Sollte dann bei Ausstellung der jährlichen Steuerplakette auffallen, hier sind noch Geldstrafen offen, bekommt man diese nicht. Dann wird eben ohne gültige Plakette gefahren. Wird man erwischt gibt's ein neues Ticket, was nicht bezahlt wird usw.
Zudem fehlt es auch an dem nötigen System und dem Personal, ausstehende Beträge zu verfolgen und ggf. anzumahnen. Ist nicht so wie bei und in D. Zahlst du nicht kommen die Mahnungen bis zum Mahnbescheid und Vollstreckungsverfahren. Dann kommt Onkel Kuckuck und pfändet, gerne auch mal das Auto oder es wird stillgelegt.
In Südafrika kaum vorstellbar. Wie willst du ein Auto stilllegen das noch nicht einmal Haftpflichtversichert ist. Mit einer Kette? Die ist schneller wieder weg als angelegt.

Und bei Strafen für Wasserverschwendung sehe ich da die gleichen Probleme. Selbst die, die es aus finanziellen Gründen könnten werden es höchstwahrscheinlich nicht tun. Selbst wenn sie bezahlen, werden sie weiter Wasser nach gut dünken verschwenden, weil ihnen die Strafzahlungen nicht weh tun ! Für mich ist das eine höchst kriminelle Handlung zu Lasten der großen Allgemeinheit.
Deshalb - Leitungen für solche "Gangster" zu und gut ist !

Damit zu den Folgeschäden bei trockenen Leitungen.

Schäden, sprich geplatzte Leitungen, sind in der Vergangenheit schon gehäuft vorgekommen, weil man ja den Wasserdruck schon reduziert hat. Schon diese geringen Regularien haben dem maroden Wasserleitungsnetz stark zugesetzt.
Den Wassergewinn, den man erzielen wollte, hat man dann aber locker durch die Wasserverluste an den Lecks wieder wettgemacht ! Dazu kamen finanziell auch noch die Reparaturkosten. Aber Kapstadt hat es doch ( Siehe neue Landebahn für den Flughafen ).
Man glaubt doch allen Ernstes nicht daran, dass man sich über trockene Leitungen und die Folgen Gedanken gemacht hat. Man kann wirklich nur hoffen, das es zu diesem Szenario nicht kommen wird.

Aber hier folgt der Kapstädter zu 100% dem rheinischen Grundgesetz:

Artikel 1: Et es wie et es.
Artikel 2: Et kütt wie et kütt.
Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
Artikel 4: Wat fott es, es fott.
Artikel 5: Et bliev nix wie et wor.
Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Artikel 7: Wat wells de maache ?
Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch ?
Artikel 10: Drinks de ejne met?
Artikel 11: Do laachs de disch kapott.

in diesem Sinne die besten Grüße

Hilmar
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Noch viel ahnungsloser als der Bär

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 20:26

Bericht im Handelsblatt zur aktuellen Situation:
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Beste Grüße von Christiane

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Beate2

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 11:08

Wir haben im guesthouse Informationen von der Versicherung iBa Auswirkungen der Wasserkrise auf die Unterkünfte bzw. den Tourismus bekommen.
Ich gebe hier in Absprache mit dem broker einige Passagen wieder:

Most guest houses and BnB’s have already started making alternative plans (well points, boreholes and rain water collection). Quite a few will divert their swimming pools to the building’s main water connection in order to provide ablution and shower facilities. Most guests are aware and will understand the situation, but it’s very important that they know exactly how these alternative measures will affect their actual stay. So do point out any practical matters such as toilet flushing etc before their actual arrival (CPA/Consumer Protection Act would require accommodation providers to point any alteration / limitation out to their guests).

I think it’s important to try and convince guests to still visit our establishments (where alternative plans with regards to water supply have been made) as Cape Town’s economy relies greatly on tourists.

And then for the bookings after day zero – lots of communication about your preparation (water tanks, swimming pool, borehole, etc) so that they know and trust that it’s worth coming. The industry cannot afford mass cancellations…


Das heisst im Umkehrschluss für euch als Touristen:
Wenn ihr unsicher seid, wie eure Unterkunft mit der Situation umgeht und was euch dort erwartet - fragt nach.
Wenn ihr über eine Stornierung nachdenkt - der Einnahmeausfall geht zu Lasten der Betreiber, es gibt keinen Versicherungsschutz.

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Beate2

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 11:21


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Tutu (9. Februar 2018, 18:20), Kranval (9. Februar 2018, 09:22), Kitty191 (8. Februar 2018, 12:12)

Rumborak

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 11:24

Hi,

also ich habe bei unseren Vermietern über Ostern in Kapstadt nachgefragt.
Hier die Antwort von gestern.

Sinngemäß wurde uns folgendes mitgeteilt:

"Unsere Bedenken hinsichtlich der Übernachtung mit Kindern und Säuglingen über Ostern in Kapstadt werden sehr Ernst genommen.
Allerdings sei der "day zero" mittlerweile wieder ein Woche nach hinten, als in den Mai, verschoben worden.
Auch glaube niemand in Kapstadt dass der "day zero" wirklich kommt.
Im Moment herrschen Wasserbeschränkungen, beispielsweise sind die Wasserhähne in den öffentlichen Toiletten des Tyger Valley Centers abgestellt; es werden aber Handdesinfektionsmittel bereit gestellt.
Auch sind öffentliche Duschen an den Stränden abgestellt. Die Bewässerung von Gärten und das Waschen von Autos ist untersagt.

Im Guesthouse wird z.B. auf Vollbäder verzichtet, dagegen stellt das tägliche "normale" Duschen noch kein Problem dar.
Uns wird geraten ausreichend Feuchttücher und Handdesinfektionsmittel mitzunehmen.

Auf unserer ersten Etappe, der Garden Route, sollen wir möglichst viel 5 Liter Flaschen Wasser einkaufen, da in Kapstadt der Run auf diese Gebinde bereits angezogen hat und es zu Hamsterkäufen kommt.

Wir sollen unsere Buchung aufrecht erhalten, uns entspannen und uns auf den lang ersehnten und geplanten Urlaub freuen.
Das Wohl der Gäste werde gewährleistet, wenn auch etwas eingeschränkt."

VG
Rumborak :saflag:

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Beate2

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 11:38

Wir sollen unsere Buchung aufrecht erhalten, uns entspannen und uns auf den lang ersehnten und geplanten Urlaub freuen.
Das Wohl der Gäste werde gewährleistet, wenn auch etwas eingeschränkt."
Das hört sich doch gut an.
Ich denke auch, dass die Betreiber alles daran setzen werden, den Aufenthalt ihrer Gäste so gut wie möglich zu organisieren. Kapstadt hat genug negative Publicity, die muss man weder für die Stadt noch sich selbst noch potenzieren.

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CADwiesel

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Sonntag, 11. Februar 2018, 13:33

Ich bin jetzt schon eine Woche in der Nähe von Kapstadt.
Aber ich muss sagen, das der Wassersparhype hauptsächlich die Touristen Nachdenklich stimmt.
Es ist mit den Beschränkungen von 50l/P gut auszukommen. In den großen Geschäften werden immer wieder 5l Kaniser nachgeliefert und der Run hat merklich nachgelassen. Es werden auch nicht mehr gleich ganze Wagenladungen an Wasser gekauft, sondern eher so wie früher.
Von Feunden habe ich gehört, das Wasseruhren mit Durchlaufbegrenzung eingebaut werden. Aber der Durchlauf wird eher wohlwollend den Verbrauchern gegenüber eingestellt.
Bin ja noch 'n bischen hier... to be continued..
Gruß
CADwiesel

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Dienstag, 13. Februar 2018, 13:13

Hallo
Nach dieser Meldung reicht es jetzt bis Juni

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Allerdings sollte man dringend über die Informationspolitik nachdenken. Der Schaden aus den bisher deutlich früher gemeldeten Terminen ist schon eingetreten. Hier hat es zahlreiche Stornierungen für April und Mai gegeben.

herzliche Grüsse
Wilfried

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