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Beate2

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Samstag, 10. Juni 2017, 10:16

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der Regen der letzten Tage keine Anlass sei, Wasser sparen einzustellen
Ein Zitat zur Aussicht:
"It will at least take three consecutive winters of above-average rainfall to make a real difference," says the City of Cape Town.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . In dem Artikel gibt es auch neuere Aufnahmen der Stauseen, u.a. vom Theewaterskloof.

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 15:17

im ARD -Mittagsmagazin gab es heute einen Beitrag zur Dürre rund um Kapstadt - ab (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
lG M@rie

"Wer dem Glück nachläuft, kann es selten einholen. " - südafrik. Weisheit

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Samstag, 17. Juni 2017, 11:13


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Montag, 19. Juni 2017, 10:52


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Dienstag, 20. Juni 2017, 20:14


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Samstag, 24. Juni 2017, 14:36


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Samstag, 24. Juni 2017, 23:09

Liebe Beate,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Bei uns (in der Nähe von Leuven) fallen im Moment allerdings die ersten paar Regentropfen nach vielen (warmen) Wochen. Afrikaner würden jetzt laut rufen "ek is bly - ek is baie bly" :D und eigentlich kann ich das sehr gut nachvollziehen. Zu viel und zu lange Sonne ist genauso schlimm wie wochenlang fast nur Regen ;) wie wir hier oft erleben.

LG. Toetske

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Sonntag, 2. Juli 2017, 08:06

58 Tage noch...

Jetzt dürfen wir noch 78 Liter am Tag verbrauchen. Aber ob es dann 60 Tage oder 70 Tage reicht bringt wenig, weil keine Lösung in Sicht is.
Die Entsalzungsanlage mit nicht mal 3% des Bedarfs (10-20 mio liter vs 600.000 mio) wird im May online sein. Dann dürfte ich also, vorrausgesetzt im Mai sind es regenabhängig immer noch 58 Tage, 3% mehr Wasser verbrauchen. Also 78 Liter, plus 3%. Dann kann ich ja wieder Kaffee trinken!

Thanks for sharing that information...

Da gebricht's wieder mal am Nötigsten.
TIA - This is Africa!

KapK

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Sonntag, 2. Juli 2017, 15:52

Du darfst sogar 87 Liter pro Tag verbrauchen. Mit den 9 Litern kannste einige Tassen Kaffee am Tag trinken :)
Mein Südafrika-Blog: http://suedafrika-news.de
Mein Kapstadt-Blog: http://www.kapstadt-entdecken.de

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 11:18


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Donnerstag, 20. Juli 2017, 11:02

Durchschnittliche Regenmenge am Cape Town Airport
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Bär

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 12:37

Ich werde aus dem Artikel nicht ganz schlau. Sind die 26,4% nun die (zumindest vorübergehende) Erlösung oder nicht annähernd ausreichend? Daunting/ enttäuschend ist ja relativ.
Ist die in den Dämmen am Kap hinzugekommene Wassermenge nun über- oder unterdurchschnittlich? Muss im nächsten Jahr damit gerechnet werden, dass sie komplett austrocknen?
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 14:26

Ich werde aus dem Artikel nicht ganz schlau. Sind die 26,4% nun die (zumindest vorübergehende) Erlösung oder nicht annähernd ausreichend? Daunting/ enttäuschend ist ja relativ.
Ist die in den Dämmen am Kap hinzugekommene Wassermenge nun über- oder unterdurchschnittlich? Muss im nächsten Jahr damit gerechnet werden, dass sie komplett austrocknen?
Hallo Bär,
ja, das ist ein komplexes Thema, das hier für viel Gesprächsstoff sorgt. Vermischt mit Gefühlen und Haltungen, die auf allen Seiten vorhanden sind: Ressentiments für den Verbrauch/die Verschwendung der Anderen. Ist mir egal, ich habe ein borhole, da habe ich immer Wasser. Ausgeklügelten Sparmaßnahmen. Es regnet doch - ist also alles nicht so schlimm. Der liebe Gott wird's richten und viel beten hilft viel.

Die von mir genannten 26,4% ist der jetzige Füllstand in den Dämmen zur Wasserversorgung für Kapstadt. Also sind sie zu gerade einem Viertel voll.
Überträgt man das auf das oft bemühte halb volle oder halb leere Glas - dann ist das Glas jetzt zu einem Viertel voll bzw. leer. Davon kannst du aber die unteren 10% nicht trinken/nutzen - (auch wenn sie jetzt hier im Glas sind - stell sie dir lekker trübe, schlammbraun vor). Sand, Schwebstoffe und sehr aufwendige Gewinnung machen die Nutzung der letzten ca 10% aus den Dämmen kaum möglich.
Wie weit kann man seine Bedürfnisse/Erfordernisse mit den verbleibenden ca 16% befriedigen?

Auch in diesem Winter hat es bisher wieder viel zu wenig geregnet. Es gab in den letzten Wochen zwar Regen, der der Natur um uns herum sichtbar gut tut. Aber das war bei Weitem nicht genug. Die Regensaison geht eigentlich von Mai bis August für den Hauptanteil, danach wird es im September & Oktober weniger. Jetzt haben wir mehr als den halben Juli hinter uns. Im der Vergleichswoche im letzten Jahr waren die Dämme zu 43,3% gefüllt. Und das war schon wenig. Jetzt haben wir 26,4%.
Da hätten die Verantwortlichen im letzten Winter schon gegensteuern müssen. Aber die Dämme waren ja noch fast halbvoll. Sieht doch besser aus als halbleer. Da müssen wit ja noch nicht aktiv werden, es ist ja noch was da und es kann ja auch noch mehr werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und die neuen Projekte, die im Artikel "What is government doing..." angesprochen werden, liefern nur ca 15% des täglichen Verbrauchs hinzu. Wenn sie denn eines Tages fertig werden... Soweit ich weiss, sind alle bisher nur in Planung bzw. Überprüfung.

Die folgenden Grafiken vom Cape Town Airport finde ich sehr interessant
Wir sind vor fast genau 12 Jahren im Juli 2005 hier her gekommen. Damals gab es water restrictions. Es hatte in dem Jahr und in 2004 nicht genug geregnet.
Wir durften 2x die Woche für 90-120 Minuten (da bin ich mir nicht mehr ganz sicher) den Garten anfangs mit dem Wasserschlauch, dann nur noch mit der Kanne, wässern. Auto waschen, Terrassen waschen etc war verboten. Die Situation direkt nach unserer Ankunft haben wir schon als kritisch erlebt und uns gefragt, wie es hier wohl werden wird. So kannten wir es am Kap nicht.
Wenn ich mir in (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Grafik die Regenmengen im Juli 2005 und Juli 2017 ansehe und vergleiche, dann war es in 2005 entspannt.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) kann man sich die letzten 12 Jahre farblich nebeneinander ansehen.

Also halten die bisherigen Regenfälle in diesem Winter gerade den status quo - langfristig gesehen werden uns Sparmaßnahmen wohl noch lange begleiten.
Und bei der Weitläufigkeit zb vom Theewaterskloof kommt im Sommer zum Verbrauch auch noch die Wasserverdunstung hinzu.

Ja, es kann also wirklich sein, dass wir im Sommer auf dem Trockenen sitzen, oder nur stundenweise Wasser haben, oder es mit Tankwagen heran gefahren wird, oder, oder, oder...
Meine Kristallkugel zeigt sich da schlammig trübe

Ich hoffe, ich konnte die Verwirrung ansonsten lichten?

LG
Beate

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Beate2

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Donnerstag, 17. August 2017, 20:25

Eine erste Ausschreibung für den (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ist heraus gegeben worden

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Samstag, 19. August 2017, 10:14

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Realistisch betrachtet, wenn man weiss wie solch ein Tenderprozess abläuft, ist das alles zu spät. Ggf bedarf es dazu auch einer Entscheidung auf Regierungsebene, die gerne alles verschleppen um es dann jedoch auf DA zu schieben.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

11 November...

Mal ein paar Zahlen:

Water desalination cost R15.5 billion with capacity of 500.000.000 l/day. Energy usage 540 GWh/year.
Bis sich die geeigneten Entscheidungsträger klar sind wie viel Millionen sie davon selber (vorab!) wollen ist es viel zu spät.
TIA - This is Africa!

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Montag, 21. August 2017, 20:22

Wasserknappheit Landschaftsbild

Wie muss man sich eigentlich im Moment das Landschaftsbild bzw. die Vegetation in und um Kapstadt vorstellen? Alles braun und ausgedörrt oder noch grün zu sehen?

Und wie kommen Parkanlagen, Weingüter, Golfplätze, Farmer usw. über die Runden? Wässern die alle fleißig oder gibt es dort Wasserbeschränkungen?

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Montag, 21. August 2017, 21:37

Wie muss man sich eigentlich im Moment das Landschaftsbild bzw. die Vegetation in und um Kapstadt vorstellen? Alles braun und ausgedörrt oder noch grün zu sehen?

Und wie kommen Parkanlagen, Weingüter, Golfplätze, Farmer usw. über die Runden? Wässern die alle fleißig oder gibt es dort Wasserbeschränkungen?


Vielleicht stellt man sich unter "schlimmste Dürre seit über 100 Jahren" etwas anderes vor, aber momentan ist alles grün. Ist schließlich Winter und es regnet auch von Zeit zu Zeit. Gerade zum Beispiel regnet es aus Kübeln. Das Problem ist vielmehr, dass es zu selten und zu wenig regnet, als dass die Wasserspiegel in den Auffangbecken signifikant ansteigen würden und sich die Situation beruhigen könnte. Eine Übersicht wieviel Niederschlag in den letzten Jahren und bisher in diesem Jahr gefallen ist, findet man hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Da sieht man dann auch, dass in den letzen 3 Jahren unterdurchschnittlich wenig Regen gefallen ist. Vor allem in den letzten zwei Jahren ist die Situation kritisch.

Man merkt die Dürre als "Local" vielmehr an der Tatsache, dass man sich unter der Dusche beeilen muss (2 Minuten), dass die Toilette nur nach dem großen Geschäft gespült wird (wenn möglich mit Wassereimern, dessen Inhalt man beim letzten Regen oder während dem Duschen aufgefangen hat), und dass die Autoscheiben ziemlich verdreckt sind. Leitungswasser darf nur zum kurzen Duschen, Waschen, Trinken und Kochen verwendet werden, sonst nicht. Maximal 87 Liter pro Tag und Person, was ich aber noch ziemlich human finde. Hält sich leider nicht jeder dran, kommt ja schließich noch Wasser aus dem Hahn, wenn vielleicht auch mit weniger Druck.

Interessanter/kritischer dürfte es werden, wenn es wieder heiß und trocken wird. Dann wird man sicher auch vermehrt braune und ausgedörrte Vegetation sehen.

Für Farmer gibt es Sonderregeln, aber auch diese müssen zurückstecken und sich entscheiden, wofür sie das knappe Wasser nutzen wollen. Ernteausfälle werden auch hier zu beklagen sein. Das wird man teilweise auch in Deutschland merken, z.B. am steigenden Orangenpreis.
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Dienstag, 22. August 2017, 06:09

Auweia, ich wusste gar nicht, dass es SO schlimm ist dieses Jahr - respektive noch weniger Regen als letztes Jahr gefallen ist (was ja eh schon unglaublich wenig war). Heftig :S
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Dienstag, 22. August 2017, 07:37

Danke für diese Seite!

Und wir beklagen uns hier über den nicht so perfekten Sommer, haben aber immerhin genug Wasser im Gegensatz zu Südafrika, aber auch Griechenland, Italien und Portugal (um nur die am stärksten betroffenen europäischen Länder zu nennen).

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Dienstag, 22. August 2017, 10:41

Stimmt, wenn man sich hier umguckt sieht eigentlich alles aus wie immer. Auch die Farmdämme sind teilweise wieder voll, die ersten Obstbäume blühen, die Wiesen sind grün, der Wein treibt an manchen Stellen schon seit 2 Monaten wieder aus. Unser waterwise garden ist knackig grün und blüht. Wer da nicht über den Tellerrand hinausguckt realisiert die Dramatik nicht. Und diese Weitsicht ist leider vielen hier nicht gegeben. Das klingt gehässig/rassistisch ist aber leider die Realität.

"De Lille said the city had accepted it was no longer feasible to just wait for the rain" Diese Erkenntnis dass man aktiv etwas unternehmen muss kommt so viel zu spät, dass wir im Sommer wohl auf dem Trockenen sitzen werden. Aber daran ist mal nicht der ANC schuld. Die DA ist genau so lahm und "hoffnungsfroh", wenn wir nur genügend beten, dann wird das schon...

Da hilft es auch nicht, dass sich jetzt alle Wassertanks in den Garten stellen, um Regenwasser aufzufangen. Demnächst ist die Regenzeit vorbei. Und auch der Gebrauch von grey water wird sich bald erledigt haben, wenn kein Wasser mehr aus der Leitung kommt.

Obst- und Weinbauern klagen über zu wenig Regen. Es gab wohl genügend kalte Tage, aber der regen fehlt. Das Angebot wird schlechter werden und die Preise werden steigen.

Richtig augenfällig werden die Auswirkungen im Sommer sein.

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