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Beate2

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Dienstag, 22. August 2017, 14:20

Wenn eine Desalination Plant aussieht, wie in diesem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , dann halte ich den Termin zur Inbetriebnahme Ende Oktober für einen ganz schlechten Witz.
Beim bekannten hiesigen Arbeitstempo kann man da doch mindestens ein Jahr drauf rechnen. Ganz zu schweigen von der Bewilligungszeit.


Nebenbei: Hier hat es über Nacht gut geregnet, von den Stellenbosch Mountains fließen 2 Wasserfälle herunter

Beat H. Schweizer

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82

Donnerstag, 24. August 2017, 00:16

Reversible Osmose

Hallo Beate!
Eine Firma in der Schweiz stellt Container her, die eine Wasseraufbereitungsanlage (Entsalzung) auf der Basis von reversibler Osmose beinhalten. Die groesste Anlage liefert etwa 500 qbm/24h. (110 Rohre, je 4 Meter lang). Zehn solcher Anlagen parallel liefern demnach an die 5 Millionen Liter/24h. Lieferzeit ca. 2 Monate, Installation eine Voche, Vorbereitung Infrastruktur, etwa 3 Wochen. Das kann waehrend der Bestell-/Fertigungs-Phase gemacht werden. Von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme vergehen demnach im Normalfall gerade neun lahme Wochen! (Erfahrung in Abu Dhabi und anderen Einsaetzen, zB nach Erdbeben in Italien. Da konnten :Lagernde Kontainer innerhalb zwei Wochen in Betrieb genommen werden). Das kostet natuerlich etwas und Unterhalt ist auch wichtig. Aber ob die Politik das so will? Bthw ist die Technologie schon vor zwanzig (20) Jahren zur Anwendung gekommen. Also nichts Neues!
Cheers
Batli

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kOa_Master

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83

Donnerstag, 24. August 2017, 06:15

Hi Beat,

Spannend, hast du auf dem Gebiet gearbeitet?
Ich denke, dass der Kostenpunkt hier ziemlich entscheidend ist - nicht nur derjenige der Anlagen, sondern auch der Infrastruktur (das Wasser muss ja noch irgendwo hinkommen).

Ausserdem habe ich in Erinnerung, dass die Grössenordnung solcher Anlagen nicht mal ansatzweise ausreichend ist - Cape Town alleine hat einen Wasserverbrauch von bis zu einer Milliarde Liter pro Tag (aktuell noch um die 600 Mio. Liter).
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sprich deine ausgeführte Anlage bringt eigentlich genau gar nichts (böse gesagt) für die Wasserthematik und wird wahrscheinlich vom Wachstum der Region jährlich mehr als verschlungen.
Für den absoluten Notfall okay (wie du schon sagst, z.B. in Krisen- und Katastrophengebieten), aber langfristig kaum eine Lösung.

Die Entsalzungsanlage, von der sonst gesprochen wurde liegt in einer komplett anderen Dimension, das sind vergleichbare Ausmasse wie ein Windpark vs ein Atomkraftwerk.
Und vom Stromverbrauch sprechen wir hier mal lieber noch nicht.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Beate2

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84

Donnerstag, 24. August 2017, 11:36


Zehn solcher Anlagen parallel liefern demnach an die 5 Millionen Liter/24h.
Cape Town alleine hat einen Wasserverbrauch von bis zu einer Milliarde Liter pro Tag (aktuell noch um die 600 Mio. Liter)

Genau das ist das Problem - die Nullen und die Langfristigkeit machens aus. Wir bräuchten also schlappe 1000 Anlagen für 500mio L Wasser. Wer soll das bezahlen?

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85

Freitag, 25. August 2017, 09:47

Das Bewilligungsverfahren für Grossanlagen dauert ca 1 Jahr, nachdem alle benötigten Studien vorliegen. Es gibt wohl Möglichkeiten in Notfällen das zu beschleunigen, aber da gibt es trotzdem einige Hürden. Man könnte jetzt beim DEA oder SAHRA prüfen ob sich da schon was tat. Ich weiss von keiner Ausschreibung für eine UVP (EA), bin aber nicht auf dem letzten Stand. Wir hoffen eher auf die Bekanntgabe des Termins wenn Eskom für solar, wind und hydro unterschreibt, was schon 2 Jahre überfällig ist.


Warten wir es ab - not!

Letzte Zahl: Wasser ist leer am 30 November.

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86

Samstag, 26. August 2017, 09:11

Es scheint die Genehmigung um die Aquifer im Table Mountain und Atlantis nature reserve zu erschliessen sind erteilt.Dazu muss man wissen, das Nature Reserves normalerweise "no-go" Gebiete sind was Veränderungen von Menschenhand angehen. Bei einem Notstand wie jetzt werden jedoch alle Hürden übersprungen.
TIA - This is Africa!

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87

Samstag, 26. August 2017, 17:40

Reversible Osmose

@ kOa_Master
Ja, habe selber solche Anlagen gebaut. Der Aufbau ist simpel, der Unterhalt auch. Natuerlich ist die Produktion relativ klein, jedoch fuer lokale Anwendung effektiv. Man koennte zB Spitaeler damit ausruesten. Somit ist der Transport des gewonnenen Trinkwassers kein grosser Wurf mehr. Steht mehr Platz zur Verfuegung kann auch das Mischbettverfahren angewandt werden. Grossanlagen am Meer sind ein ganz anderes Kaliber. Ich habe die Container auch nur als schnelle/sofortige Ueberbrueckung angefuehrt, duerfte auch so herueber gekommen sein. Wo eon Wille ist ist ein weg. Doch oft will man einfach nicht.
Cheers
Battli

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88

Samstag, 26. August 2017, 19:37

Touristen und Wasserverschwendung

Hallo,
man muss nicht nach Südafrika fahren, um die " wir haben ja bezahlt, dann können wir auch nach Belieben kräftig verbrauchen "-Mentalität diverser Gäste zu erleben. Ich stellte in unseren beiden ehemaligen Ferienhäusern z.B fest, dass - solange wir das Wäschewaschen gratis anboten - bis zu 4 Maschinen !!! täglich bei 7 Mietern gewaschen wurden, andere schafften 10 Maschinen in 1 Woche. Und dabei ist der Wasserverbrauch für´s Duschen noch nicht mit berechnet. Da fragt man sich, ob diese Leute daheim auch so mit ihren Ressourcen umgehen, wenn´s an den eigenen Geldbeutel geht.
In jenen Jahren ( Vermietung mittlerweile beendet ) hatten wir teilweise in den Ferienhäusern bei maximal 280 vermieteten Tagen im Jahr Wasserrechnungen, die bis 30 % höher waren als unsere Ganzjahresrechnung mit 2 umziehwütigen Teenagern und 4-Personen-Haushalt.

Wie streng werden die Wassersparauflagen denn in RSA überhaupt überwacht ?

Gruß,
die Hochwälderin

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toetske (27. August 2017, 22:44)

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89

Sonntag, 27. August 2017, 08:27

Moin, alle noch im Bett ?

Wie streng werden die Wassersparauflagen denn in RSA überhaupt überwacht ?

Zu 100% weiß ich das natürlich nicht, aber ich möchte folgendes dazu anmerken:

Wenn du als kleiner Privatmann in einem Wohnviertel anfängst, bei Tage dein Auto zu waschen, deinen Rasen zu wässern oder deinen Pool zu füllen, wird es, wie in vielen anderen Ländern übrigens auch,nette Nachbarn geben, die die entsprechenden Stellen über dein Fehlverhalten informieren und die dann sehr schnell bei dir auf dem Hof stehen, um dich mit einem Ticket zu erfreuen !
Wenn du Taxifahrer bist und mit zehn anderen Kollegen in einer Reihe am Taxistand an der Straße eines Townships stehst, dein Taxi hingebungsvoll einseifst um es anschließend mit viel klarem Wasser vom Schaum wieder sichtbar zu machen, brauchst du keine Angst zu haben, dass jemand dir auf die Schulter tippt und dich mit einem Ticket an dein Fehlverhalten erinnert. Die Person(en) möchte ich sehen, die sich das trauen. Sehen vor allen Dingen wie sie aussehen, vor und nach der Aufforderung, den Waschvorgang zu beenden. Die kriegen, um es mal deutlich zu sagen, so schnell eine aufs Maul gehauen, bevor die überhaupt gleichnamiges auf gemacht haben !

Das ist der traurige aber wahre Alltag in Kapstadt (Südafrika ?) und drumherum.

Von meiner Hausangestellten ( wohnt in einem kleineren Township in Kraaifontein ) weiß ich allerdings auch, das dort das Wasser komplett abgestellt wird und zwar von 10.00 Uhr morgens bis zum anderen Morgen um 4:00 Uhr. Das ist natürlich ein langer Zeitraum und wie ich finde sehr hart.

Grüße

Hilmar
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Beate2

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Freitag, 1. September 2017, 10:50

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sind gespannt, wie sie mit Tankwagen das Wasser verteilen wollen und was level 5 der water restrictions bedeuten wird. :S

Neulich kam ja die Frage, wie es hier aktuell aussieht:
Wir waren am Wochenende in Darling. Auf dem Weg dorthin sieht es aus wie immer im Frühling: Grüne Wiesen und Felder, der Raps blüht und duftet, Herden von Kühen und Schafen mit vielen Jungtieren lassen es sich schmecken, Teppiche von Wildflowers blühen, der Wein treibt aus, das Getreide kommt gut. Ach, ist es schön hier! :love:
Also kein Problem ersichtlich. Und genau das ist das Problem für die, die nicht über den Tellerrand hinaus gucken. :(





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Beate2

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Sonntag, 3. September 2017, 13:53


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Montag, 4. September 2017, 07:58

RFI für die Ausschreibung zur Wasseraufbereitung wurde ca. 1.600 mal runtergeladen. Es tut sich was. Möchte jedoch nicht in der Utility Group der Stadt sitzen und bald alle Angebote zu sichten. Besonders da die Group zugibt von dieser Technologie keine Ahnung zu haben.

Desalination ist auch das Geschäft meiner Partner, aber die haben an SA schon lange kein Interesse mehr.

Nebenbei: Es geht mit den IPP Renewables weiter. Ende Oktober wird unterschrieben! Dann fliesst Geld.
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Montag, 4. September 2017, 18:11

...Besonders da die Group zugibt von dieser Technologie keine Ahnung zu haben.
WOW, das hilft ja mal wieder ungemein :rolleyes: :help: :wacko:
Ob sie da was Gescheites hin bekommen, bevor wieder genug Regen fällt???

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toetske (4. September 2017, 22:15)

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Mittwoch, 6. September 2017, 10:06

So, nach den letzten Regenfällen reicht das Wasser bis 8 Jan. Also sind die Sommerferien gerettet!
Wenn die Touristen nicht so viel Wasser aus der Leitung trinken! ;-)

Das Anbohren der Aquifer geht recht flott, und die Anschlüsse ans Netz. Dann sind noch Desalination Ships geplant, die auf dem Meer dümpeln und keine UVP brauchen.
Das war schon mal für Strom gedacht, hatte sich aber erledigt weil so viele Firmen Pleite gingen und weniger Strom gebraucht wurde.

Es bleibt spannend. Zum Glück haben wir im Westkap keine Kohlekraftwerke die elend viel Wasser verbrauchen.

"Koeberg currently uses about 1.300.000 litres of fresh water per day. In the light of the current drought situation, Koeberg is driving various water saving initiatives to reduce potable water consumption by at least a third in the short term."

Kapstadt verbraucht 600.000.000 pro Tag.
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Mittwoch, 6. September 2017, 18:01

Volle Daemme?

Ja, es gibt sie!
In Overberg sieht es gar nicht so schlecht aus. Der Upper Steenbras ist zu 105% voll, der Lower Steenbras zu nahezu 100%. Nur, das Volumen ist gegenueber dem Verbrauch sehr klein, zaehlt nur wenig. immerhin ist um Grabouw/Pineview herum der Leevel recht gut. Auch der Bergriverdam (Franschhoek) ist gut gefuellt, jedoch auch nur ein Klax auf der Verbraeucehrkarte. aber immerhin. Was der Theewaterkloof wohl macht? Und der Brandvlei? Wird die naechsten Tage publiziert. Dass man mit mehr Verbrauch rechnen muss, wenn die Gautenger einfallen ueber Weihnachten ist klar. Naja, wir hoffen einfach noch auf etwas Starkregen, dann klappt das schon irgendwie.
So, muss unter die Dusche (25 Liter). Heute: Geschirrspuehler (15 Liter), Kochen (5 Liter), Toilettenspuelung (2x5Liter, 2x 2Liter), Hande waschen, Morgentoilette (3 Liter). 62 Liter insgesamt, etwa... Fuer Tee und Kaffee verbrauche ich stilles Mineralwasser. Man kann sich einschraenken - so man will.
Cheers
Battli

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Mittwoch, 6. September 2017, 18:22

Waschmaschine 60l, Geschirrspüler 7l (30 min), Duschwasser (10l) bis warm kommt in Eimer rein, für die WC Spülung... Dann noch mal 15 l.
Mehr wenn die Damen Haare waschen. Plus, plus... Garten wässern mit WaMa Abwasser aus dem 240l JoJo Tank.

Baden und Auto waschen nicht erlaubt. Pool auffüllen auch nicht.
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Bär (6. September 2017, 20:37)

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Donnerstag, 7. September 2017, 08:07

Habe am Montag meinen PW gereinigt. Ja, gereinigt, nicht gewaschen. Habe keinen Tropfen Wasser verwendet. Einspruehen mit Nanocoate Spray, mit Microfasertuch den leicht klebrig gewordenen Dreck abwischen, mit einem saubereren Microfasertuch nachwischen und "polieren". Halbe Stunde, Resultat: Verblueffend
ABER: Habe erfahren, dass das Nano-Zeugs fuer unsere Lungen schlimmer sein soll als Asbest (so man es einatmet). Shit, was man auch macht - immer ist was falsch. Naechstes Mal Atemschutz verwenden.
Aber die Karrosse war wirklich hittig sauber!
Cheers
Battli

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Beate2 (7. September 2017, 10:05)

Dicobo

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Donnerstag, 7. September 2017, 13:36

Warum keine Touristenabgabe

Beinahe überall in der Welt muss man als Tourist eine Abgabe zahlen.Wir sind zur Zeit in. Südfrankreich und zahlen 84 cts je Person.
Warum wird das nicht in Südafrika verlangt? Und wenn es 10 oder 20 Rand am Tag sind.Auch mit diesen Einnahmen kann man Entsalzungsanlagen finanzieren! Touristen wollen alle Pools haben und Duschen mindestens einmal tâglich. Auf Mallorca wird nun diskutiert,die Abgabe von 2 auf 4 Euro je Tag zu erhöhen.

dagoep

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Donnerstag, 7. September 2017, 14:12

Touristen wollen alle Pools haben und Duschen mindestens einmal tâglich.
Ist schon komisch. Ich dachte bisher, dass solche Dinge im Zimmerpreis enthalten sind. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass die Touristen alleine am Wassermangel in Kapstadt verantwortlich sind ;-)

kOa_Master

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Donnerstag, 7. September 2017, 17:47

Ich glaube nicht, dass der Tourismus (und die Touristen) das Problem hierbei sind. Wirklich nicht.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Bär (7. September 2017, 21:16)

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