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M@rie

Buschbaby

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101

Donnerstag, 7. September 2017, 17:53

nunja, aber sicherlich ein Teil des Problems.... als in St. Lucia die Wasserknappheit bestand und stellenweise das Wasser abgestellt wurde, hingen in den Gästezimmern auch entsprechende Hinweise, wie "nicht unbedingt jeden Tag duschen und wenn, dann bitte nicht die ganze Zeit das Wasser laufen lassen", Toilettenspülung via Eimer etcpp und dennoch gab es Gäste, die so lange (täglich) duschten, bis andere Gäste eben kein Wasser mehr hatten. Touristen sind sicher nicht Ursache bzw Ursprung des Problems, wer aber als Tourist erwartet, das im gezahlten Zimmerpreis auch diesbezügliche Rücksichtslosigkeit enthalten ist, ist m.E. eben Teil des Problems.
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Dicobo

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102

Donnerstag, 7. September 2017, 21:17

Touristen sind nicht das Problem

Ich glaube nicht, dass der Tourismus (und die Touristen) das Problem hierbei sind. Wirklich nicht.
aber Touristen können eine finanzielle Unterstützung durch eine Abgabe leisten...wie es in vielen Ländern üblich ist.Es sind ja einige Hunderttausend Touristen,die im europäischen Winter ans Kap reisen und viel Geld für Flüge und Hotels zahlen,da sollten 20 Euro oder Franken für zwei Wochen Urlaub nicht weh tun.Dieses Geld müsste dann zwanghaft in die Wasserversorgung investiert werden und
natürlich nicht in die grossen Hosentaschen(mehr Tasche als Hose) von Zuma landen !!

Bär

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103

Donnerstag, 7. September 2017, 21:23

Du kannst das ja gerne freiwillig bezahlen. Aber was hat der Tourist damit zu tun, dass in vielen Gegenden Kapstadts jedes zweite Haus einen riesigen Pool hat und der Rasensprenger rund um die Uhr läuft?
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kOa_Master

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104

Donnerstag, 7. September 2017, 21:44

Natürlich gibt es an diversen Orten Kurtaxen, Tourismusabgaben etc.

Aber was bitte hat das mit der Wasserknappheit zu tun? Ganz im Gegenteil, ich glaube dass der Grossteil der Touristen sehr wohnt sensitiv genug ist, um solche Hinweise zu beachten. Der Vergleich mit St. Lucia hinkt gewaltig, denn das ist eine reine Touristen-Stadt.
Zur Abschätzung der Grössenordnungen bezüglich Duschen und co.:
Sagen wir geschätzt, dass Kapstadt pro Jahr 20 Mio. Übernachtungen zählt (~10 Mio Touristen pro Jahr, davon 2/3 Ausländer mit je im Schnitt 3 Nächten).

Selbst wenn jeder Tourist pro Tag 20 Minuten am Stück voll Duschen würde (=300l) und das Wasser laufen liesse und sonst grosszügig Wasser verbrauchen würde, d.h. einen Wasserverbrauch von täglich etwa 400 Litern hätte, so würde das nur rund 10 Tage des Gesamtwasserverbrauchs der Stadt (750 Mio Liter/Tag?) oder umgerechnet um die 2% ausmachen.
Es geht hier um völlig andere Grössenordnungen und zwar einer ganzen Stadt, einer kompletten Bevölkerung inklusive Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft! Realistisch gesehen machen da die bösen im Pool schwimmenden und duschenden Touristen nicht mal was im Promillebereich aus.

Das Problem ist doch viel mehr, dass die Stadt und die Region wächst, die Infrastruktur zunimmt und der Verbrauch ebenfalls, während das der Niederschlagsmenge egal ist, die maximal gleich bleibt und es halt trockene Jahre gibt.
Jetzt könnt man sagen: Aber klar, die Stadt wächst auch wegen dem Tourismus, also ist der indirekt schuld. Aber dann ginge es der Region vermutlich noch schlechter, denn dann fehlt nicht nur das Wasser, sondern auch das Geld und die heutige Infrastruktur schon gar nicht vorhanden resp. Zugang zu Trinkwasser noch viel mehr ein Problem.

-> Während ich eine Abgabe bei Nationalparks bzgl. Wilderei noch verstehen kann, wäre mir dies definitiv unverständlich. Die Touristen sind nicht da, um die hausgemachten Probleme Südafrikas zu lösen!
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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U310343

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105

Donnerstag, 7. September 2017, 21:56


Das Problem ist doch viel mehr, dass die Stadt und die Region wächst, die Infrastruktur zunimmt und der Verbrauch ebenfalls, während das der Niederschlagsmenge egal ist, die maximal gleich bleibt und es halt trockene Jahre gibt.
Jetzt könnt man sagen: Aber klar, die Stadt wächst auch wegen dem Tourismus, also ist der indirekt schuld. Aber dann ginge es der Region vermutlich noch schlechter, denn dann fehlt nicht nur das Wasser, sondern auch das Geld und die heutige Infrastruktur schon gar nicht vorhanden resp. Zugang zu Trinkwasser noch viel mehr ein Problem.
Genau das haben wir heute mit unseren Freunden in Kapstadt diskutiert. Es hat auch in der Vergangenheit trockene Winter gegeben. Immer mehr Menschen, da muss man auch die Touristen mit dazu rechnen, das kann nicht gut gehen.
Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden, zB durch Entsalzungsanlagen. Oder das Wasser muss von den Gebieten wo reichlich vorhanden ist, in die trockenen geleitet werden. Das wird vermutlich technisch kaum gehen oder noch teurer werden.

Ich bin kein Experte, glaube aber das Entsalzungen sehr energieintensiv sind. Und mit dem Strom stand ist in den letzten Jahren auch nicht zum besten. Wir sind im Februar wieder da, man wird sehen womit man leben muss.
Die Menschen in den Townships wird es sicher härter treffen als uns.

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dagoep

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Freitag, 8. September 2017, 03:32

Wenn ich mir unseren Jahresverbrauch ansehe und mit den Restrictions in Kapstadt vergleiche, fällt mir auf, dass der pro Kopf Verbrauch in Kapstadt anscheinend sehr hoch ist.

Wir brauchen pro Jahr ca. 90 Kubikmeter Wasser/Jahr mit 2 Personen und einem kleinen Garten (ca-7-10 Kubikmeter/Jahr). Das sind 123l/Tag und Person, ohne, dass wir bewusst Wasser sparen. D.h. Wir duschen am Wochenende länger und nehmen auch mal ein Vollbad im Winter und da wir beide Sport machen, haben wir zusätzliche Wäsche und duschen öfter auch zwei mal täglich. Ich arbeite 2-3 Tage/Woche im Home Office und brauche dadurch mehr Wasser als wenn ich im Büro bin.

Grob überschlagen könnten wir mit wenigen Einschränkungen problemlos die 87l Restriction für Level 5 erreichen. Das Kapstadt im Wachstum ist und dadurch auch jährlich mehr Personen versorgen muss ist natürlich klar, aber man sollte lernen mit den vorhandenen Ressourcen auszukommen.


Mich stört an einer Abgabe welche Touristen bezahlen sollen:
Tourist zahlt => Entsalzungsanlagen werden gebaut => Niemand muss sich ändern da das Wasser billig bleibt und jede Menge Energie wird verschwendet. In ein paar Jahren wird dann nach größeren Anlagen geschrien, weil die Bevölkerung wieder gewachsen ist und sich niemand einschränken will.

Sinnvoller wäre:
Wasser wird teurer => Verbrauch geht automatisch runter => Mehreinnahmen können investiert werden um Verluste im Wassernetz einzudämmen.


Das das Wasserkosten auf die Zimmerpreise und in Restaurants usw. umgelegt werden und man es eh bezahlt, ist mir klar. Dann kostet das B&B mit dem tollen Garten und dem Pool hat ein paar Rand mehr als das B&B ohne, aber jeder kann entscheiden was ihm wichtig ist. Eine pauschale Abgabe führt nur dazu, dass der Besucher im Golf Resort genauso viel bezahlt wie der Tourist im Backpacker Hostel in der Innenstadt.

Eine zweckgebundene Wasserpauschale würde doch wahrscheinlich auch dazu führen, dass der Verbrauch hochgeht. Man hat seinen Ablass bezahlt und kann jetzt klotzen. ;-)

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gatasa

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Freitag, 8. September 2017, 22:19

Du kannst das ja gerne freiwillig bezahlen. Aber was hat der Tourist damit zu tun, dass in vielen Gegenden Kapstadts jedes zweite Haus einen riesigen Pool hat und der Rasensprenger rund um die Uhr läuft?
Mit Deinem Satz hast Du mich wieder an Deinen Post #15 aus dem Anfang dieses Threads erinnert, in dem Du zwei Bilder gepostet hat aus Google-Maps: Kapstadt vs. Düsseldorf.

Wassersparen ist ja grundsätzlich eine gute Sache, aber es jetzt einfach auf den Tourismus abzuwälzen, geht meiner Meinung nach komplett am Thema vorbei. Hier sind die Locals auch oder vielleicht im besonderen Maße beteiligt, wenn man sich die Pools oder die grünen Rasenflächen (besonders der Golfclubs) auch im Hochsommer ansieht.
Selbst hier im regenreichen Deutschland habe ich eine Regenzisterne, damit meine Frau die sauteuren Blumenrabatten pflegen kann. Der Rasen ist bei uns aber nur eine Grünfläche, die auch schon mal 3 Monate Trockenheit aushalten muss. Dann ist dieser Teil des Gartens halt mal etwas bräunlich.

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Beat H. Schweizer

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Samstag, 9. September 2017, 21:10

Die Krux mit den Boreholes

Mehrere Privatgrundstuecke (viele?) beziehen ihr Wasser aus Boreholes. Golfplaetze wohl ausnahmslos. Diese Wasserverschwender bruesten sich noch als umweltschonend und vergessen, dass es genau sie sind, die unseren (und den der Natur allgemein) Wasserhaushalt nachhaltig durcheinander bringen. Der Grundwasserspiegel sinkt sich in dramatischer Weise ab. Daran denkt hier niemand. Jedoch: ich habe mir sagen lassen, dass auch die Borehole-Betreiber inzwischen gewissen Restriktionen unterworfen seien. Doch wirklich belegen kann das niemand, denn auch die HP der City of Cape Town gibt darueber keine Antwort.
Ich bin der Ueberzeugung, dass unsere Gaeste aus dem Ausland noch nicht genug sensibilisiert sind und weiterhin einen Teil zur Verknappung von Trinkwasser beitragen. Dass das ein verschwindend kleiner Teil sein soll, akzeptiere ich in Zahlen, nicht aber bei der Tatsache, dass Kleinvieh eben auch Mist macht. Will heissen, dass mehrere solche "Kleinverbrauchergruppen" im Gesamten betrachtet wohl doch ins Gewicht fallen.
Wassersteuer fuer Touris? Nee, danke! Schon besser gelacht.
Cheers
Battli
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Sonntag, 10. September 2017, 09:36

Borehole richtig einsetzen

Hallo,
Ich stimme allen zu die sagen, das es falsch ist in der Mittagszeit zu wässern mittels Boreholewasser. Wenn aber jemanden seinen Garten nachts zwischen 22:00 und 6:00 Uhr wässert hat fast keinen Verdunstungsverlust und das Wasser steht damit den Pflanzen zur Verfügung mit allen positiven Auswirkungen. Wenn dies alle 2-3 Tage durchgeführt wird, ist dagegen meiner Meinung wenig zu sagen, besonders dann nicht wenn dieser Mensch ansonsten sparsam mit dem städtischen Wasser umgeht.
Liebe Grüße aus CT :saflag:

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Beate2

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Sonntag, 10. September 2017, 09:58

@Freddy1,

deine Worte in aller borehole Nutzer Ohren... :whistling:


LG
Beate

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tooom

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Montag, 11. September 2017, 21:19

Heute hat es laut Wetterradar mal wieder bei euch geregnet. War es wenigstens spürbar oder nur wieder ein kurzes Vergnügen?

Beate2

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Dienstag, 12. September 2017, 09:43

In Stellenbosch und Somerset schien die Sonne, von Regen keine Spur. Heute ist es bedeckt und sieht auch nicht wirklich nach Regen aus.

tooom

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113

Dienstag, 12. September 2017, 18:09

Komisch, auf wetteronline.de wurden Regenfälle angezeigt. Wohl ein klassischer Fall von Fake News

Beate2

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Dienstag, 12. September 2017, 18:15

...Wohl ein klassischer Fall von Fake News
Das neue weltweite Phänomen... :whistling:


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Beat H. Schweizer

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Montag, 18. September 2017, 09:18

Wassersicht

Hallo Capetonians!
Gestern (17.09.2017) bin ich ueber die Region geflogen. auffallend ist, dass die arm Dams sher gut gefuellt sind, meist gar vollgelaufen. Die Oeffentlichen Dams glaenzern mit ihren breiten weissen Bandern. Ein Zeichne, dass da nicht all zu viel Wasser vorhanden ist. Interessant - am selben Flusslauf, die selbe Rinne. Oben die Privaten, voll und weiter unten die fuer die Allgemeinheit wichtigen Daemme - nur zu einem Drittel (wenn ueberhaupt) eingelaufen. Nun, man kann sich selber einen Rerim derueber machen, ich ha ekeine Idee, warum und wieso. Kann eben auch ganz anders sein. Aber so von oben betrachtet, dunkelblau die Vollen, hellblau die "Leeren". Interessant allemal.
Cheers
Battli
der trotzdem das schoene Wetter geniesst.
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Bär

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Sonntag, 24. September 2017, 14:45

.
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Montag, 2. Oktober 2017, 17:15

Nochmals mein Lieblings-Link dieser Tage:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Neuer Doomsday: 1 März 2018!
Wir robben und an die Regenzeit ran... Morgen regnet es wieder.

Passt mal auf: Dann wird auf einmal wieder alles vergessen, und es wird keine dauerhafte Abhilfe geschaffen.
TIA - This is Africa!

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:01


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Bär

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Freitag, 6. Oktober 2017, 21:08

.
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Samstag, 7. Oktober 2017, 09:09

Umgang mit Wasser ist auch Erziehungssache

Hallo,

immer wieder lese ich über die Wasserverschwendung. In Deutschland verbraucht statistisch jeder Bürger am Tag 127 Liter Wasser. Im Jahresdurchschnitt verbraucht ein Paar 92 m³, was ich vom eigenen Verbrauch als Ehepaar bestätigen kann.

Wassersparen ließe sich auf vielfache Weise erreichen, z.B. über das Auffangen von Regenwasser, das vom Dach abläuft. Das machten wir jahrelang und haben einen unterirdischen Tank unter unserer Garage, allerdings gingen leider die Druckpumpen, mit denen das Regenwasser zum Toilettenspülen genutzt wurde, sehr oft kaputt und die Kosten dafür überstiegen irgendwann den eingesparten Wasserpreis. Außerdem verlangte die Gemeinde plötzlich die Installation einer separaten Wasseruhr, um Abwassergebühren kassieren zu können. Daraufhin ließen wir es sein, obwohl ich diese Art der Wasserverwendung sehr begrüßte.

Duschen: auf Campingplätzen gibt es oft Duschmünzen, mit denen man 5-7 Minuten duschen kann. Man wird aber auch innerhalb von 3 Minuten von Kopf bis Fuß samt Haarewaschen sauber ( klappt einwandfrei ) - 20 Minuten zu duschen ist Wahnsinn .

Wäschewaschen: nicht jedes Kleidungsstück, das 1 x getragen wurde, muss in die Maschine, oft ( wenn nicht verschwitzt oder fleckig ) genügt es, die Teile einige Stunden gut zu lüften. Beim Waschen kann man unterschiedliche Farben unter Verwendung von Farbfangtüchern gemeinsam waschen, ohne Verfärben zu riskieren - klappt auch super.

Autowäsche: Für viele ist das Auto ein Aushängeschild und Statussymbol, das jederzeit blinken und blitzen muss. Wozu ??? Mit Rücksicht auf den Lack macht es ab und zu Sinn, ansonsten bewerte zumindest ich Menschen nicht nach der Sauberkeit ihres Fortbewegungsmittels.

Bewässern von Blumen und Garten: es gibt moderne Bewässerungssysteme, die mit Schläuchen arbeiten statt mit dem Rasensprenger und gerade benötigte Feuchtigkeit spenden und selbstgebastelte mit einer umgestülpten Flasche z.B. an den Tomatenstöcken und anderen Pflanzen tun es auch.

Das Befüllen privater Pools müssten in Zeiten extremer Wasserknappheit zugunsten der Gesamtbevölkerung von den Kommunen verboten werden ( können ).

Wenn diese Maßnahmen schon den Kindern im Kindergarten und in der Schule beigebracht würden, so wie mein Mann und ich es von unseren Eltern lernten, könnte viel erreicht werden.

Ich stimme allen zu, die sich gegen eine Touristenabgabe für Wasserverbrauch aussprechen, aber hier müsste auch noch viel mehr Aufklärung erfolgen oder man müsste gemäß des " Münzprinzips " auf Campingplätzen einfach die Duschen so einstellen, dass das Wasser nur 5 Minuten läuft - wäre technisch möglich und könnte mit der Zeit den Touris auch vermittelt werden ( natürlich nicht von heute auf morgen, aber wenn Camper lernfähig sind, warum nicht der Rest der Reisenden? ).

Soweit meine Gedanken zum Thema allgemein,
lG,
die Hochwälderin

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