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Dicobo

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1

Dienstag, 25. Juli 2017, 21:51

Inflation und Preisentwicklung

Hallo an in Südafrika lebende Einwanderer!

Wir stellen fest,dass die Preise für Lebensmittel,Restaurants und Unterkünfte jährlich um 10% steigen.Wir fragen uns nur,ob das immer so weiter gehen kann.Das würde ja bedeuten,dass alle diese Dinge in zehn Jahren doppelt so viel kosten würden.Ich denke,die Löhne steigen nicht gleich mit und irgendwann wollen die Touristen das auch nicht mehr zahlen.Wir waren drei Jahre in der gleichen Liebe Nähe Stellenbosch.Die Zimmerrate ist von anfangs 1.300 Rand auf 1.750 Rand im letzten Jahr gestiegen.Nun gehen wir dort nicht mehr hin,zumal der Rand zwischenzeitlich wieder von 18 auf 14 - 15 zum Euro gestiegen ist. Wenn das wirklich so weiter geht,kostet ein Mittelklasse B&B in einigen Jahren 2.500 Rand,also über 150 Euro die Nacht. Viele Lebensmittel sind ja jetzt schon teurer als in Deutschland.Restaurants sind wohl immer noch günstiger,aber holen stark auf.

Meine Frage ist dazu:wo führt das für Einheimische und Touristen hin?

kOa_Master

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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:26

Also erstens würde ich mal sagen, dass Südafrika halt einfach tendenziell "zu günstig" war und sich jetzt mit der Infrastruktur und der Globalisierung auch die Preise anpassen. Zweitens sind Lebensmittel in Deutschland günstig, sehr günstig. Es gibt wohl kaum ein anderes führendes Land mit so günstigen Preisen. Und drittens hast du beim Prozentrechnen/Zinsrechnen nicht so wirklich aufgepasst...eine Verdoppelung hättest du nach rund 7.5 Jahren ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:34

Hallo Dicobo

ein sehr schwieriges Thema.

oder die Mär vom BigMac Index!

Bei diesem ist Südafrika eher in günstiges Land, aber wer will schon dauernd Big Macs.

Was viele nicht wahrhaben wollen, wir leben in Germany günstig. sieh auch der Spiegel.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

vor allem wenn man die dominierenden Discounter wie ALDI oder LIDL betrachtet, gemessen an dem ist jeder Supermarkt in RSA teuer.

Cola 1,5 Liter, Hausmarke bei den Discountern 39- 65 cent je nach Angebotssituation

Internet (mobil oder stationär) in Germany deutlich günstiger

TV: Amazon Netflix oder Sky Pakete, deutlich günstiger alsDSTv in RSA

Benzin, zugegeben leicht teurer, wegen Ökosteuer

Also warum nach RSA gehen, wegen dem Preisniveau sicher nicht.


Andere Frage, wer geht überhaupt nach RSA in den Urlaub, alleine der Flug ist durch die mangelnde Konkurrenzsituation, wie zb auf den Transatlantikflügen, nie ein Schnäppchen?


Das Thema der Preisentwicklung und den Einheimischen steht auf einem ganz anderen Blatt


Buddie

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toetske

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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:36

Zweitens sind Lebensmittel in Deutschland günstig, sehr günstig

Kann ich nur zustimmen! Bei jedem Besuch in Deutschland kaufe ich den halben Marktkauf leer ;) weil ganz vieles (Lebensmittel, Wein, Alkohol und vor allem auch Fleisch) viel billiger ist.
Südafrika ist deshalb für Belgier ein Traumland, aber selbstverständlich nicht nur was die Preise betrifft :saflag:

All unsere Bekannte in Südafrika erwähnen aber immer wieder wie teuer alles dort geworden ist.

VG. Toetske

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 00:42

jetzt fällt mir doch noch was ein.

Bei mir hier in der Strasse in "S" nicht in "CFM" ein Neubau, sehr gute Lage für 6 Parteien, Wohnungen von 650000,- bis 1,4 Mio, ...nein nicht Rand?

Manche Dinge sind momentan absurd teuer hier...

Buddie

Dicobo

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 07:48

Es gibt wohl immer noch genug Interessenten,die solch teure Immobilien kaufen...Angebot und Nachfrage.Ich wundere mich auch sehr darüber.Das können doch nur Ausländer sein oder reiche Leute aus Jo.burg!

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 07:59

R 8.000 für Lebensmittel pro Monat, kein Luxus, etwas Wein. Für 2 Erwachsene, zwei 13-jährige. Die Kinder essen mehr als die Erwachsenen.. Lebensmittel von 2011 bis heute verdoppelt.

Büro-Immobilienpreise bis zu R100.000 pro m2 in der Stadt. Könnt hier noch endlos weiterschreiben. Strom R1.80 / kWh, aber auch gerne mal R2,60 wenn man über's Limit kommt. Und trotzden immer kalt in der Bude. Wir heizen R1.500 Holz durch den Kamin im Winter. Wohnzimmer 20°C, der Rest 14°C... Aber weil wir keine Sonne im Winter bekommen.

Hartlief Salami R54 pro 100 g, etc, etc, ... Supermarkt Pizza R75,... Könnt ihr gerne selber mal online gegen. PnPay und Woolworths zB.

Aber:
Für Touristen immer noch günstig. Besonders für nicht-Selbstversorger und Vielfahrer!
Flasche Wein am Tisch R200, Steak und Fisch unter R200. Pasta, auch wenn ich es nicht mehr bestelle, unter R100. Das ist zwar ählich den Preisen in den Vororten in Germany, aber weit günstiger als in den Gross-Städten.

Nur für uns Einheimische ist es nicht billig... Es wird viel weniger eingekauft, was meine Lieblings-Kassiererin seit Monaten bestätigt. Die Rezession ist nicht nur auf dem Papier.
TIA - This is Africa!

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Dicobo

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 09:55

Hallo Buddie
beim zweiten Lesen habe ich erst verstanden,dass Du Wohnungen in Stuttgart meinst....stimmt,dass die Immobilienpreise in Deutschland
explodieren.Wir in Überlingen am Bodensee könnten unsere Wohnung,die wir vor fünf Jahren gekauft haben,mit 50% Gewinn verkaufen.
Da ist es am Kap wohl wesentlich günstiger ausser Camps Bay und Bantry Bay.
Grüße
Dieter

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9

Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:24

Ich kann da Buddie und Master nur zustimmen. Deutschlands Supermärkte sind einfach nur lächerlich günstig. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie derartige Preise zustande kommen. 6-7 euro für ein Kilo Rindfleisch - wie geht das in einem Industriestaat? Dass die Leute nicht mehr bereit sind, für Lebensmittel Geld auszugeben, finde ich grundsätzlich eine sehr bedenkliche Entwicklung. Selbstverständlich gibt es auch Menschen in DE oder in der CH, die in Discounter einkaufen müssen. Das ist aber wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Ich denke auch, dass Master Recht hat mit der Einschätzung das SA bisher für ein Schwellenland sehr günstig war. Wenn man sich die Preise in entsprechenden Ländern in Südamerika anschaut: Brasilien, Costa Rica, Mexico, Chile etc. sind wohl alle ein ganzes Stück teurer als SA. Bisher schien es mir allerdings immer so, dass der Wechselkurs die Inflation für Touristen immer in etwa ausgeglichen hat. Ich hatte nicht den Eindruck, dass unsere Reise in 2009 viel günstiger war als im 2016. Wie sind da die Erfahrungen von Forikern, die seit längerem nach SA reisen?

LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:44

Hi,

für uns als Nationalparkjunkies sind die Preissteigerungen exorbitant. Auch wenn wir Anfang der 2000er Jahre fast das doppelte für den Rand bezahlen mußten, die Eintrittpreise waren lächerlich. Es gab noch keine Wild Card und für den Krüger bezahlten wir für 15 Nächte 24 Rand für unseren PKW und 30 Rand PP, also insgesamt 84 Rand für 2 Personen und 15 Nächte... Inzwischen liegen wir bei 3455 Rand für ein Paar mit der Wild Card, einzeln gerechnet wären die Eintritte noch teuer. Leider bin ich in Prozentrechnung schlecht aber das ist nicht wenig. Dagegen sind die Unterkunftspreise direkt moderat gestiegen. :D

LG Lilly,

die dennoch gerne weiter die NPs besucht.

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Beate2 (29. Juli 2017, 20:24), kOa_Master (26. Juli 2017, 11:35)

Dicobo

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:49

R 8.000 für Lebensmittel pro Monat, kein Luxus, etwas Wein. Für 2 Erwachsene, zwei 13-jährige. Die Kinder essen mehr als die Erwachsenen.. Lebensmittel von 2011 bis heute verdoppelt.

Büro-Immobilienpreise bis zu R100.000 pro m2 in der Stadt. Könnt hier noch endlos weiterschreiben. Strom R1.80 / kWh, aber auch gerne mal R2,60 wenn man über's Limit kommt. Und trotzden immer kalt in der Bude. Wir heizen R1.500 Holz durch den Kamin im Winter. Wohnzimmer 20°C, der Rest 14°C... Aber weil wir keine Sonne im Winter bekommen.

Hartlief Salami R54 pro 100 g, etc, etc, ... Supermarkt Pizza R75,... Könnt ihr gerne selber mal online gegen. PnPay und Woolworths zB.

Aber:
Für Touristen immer noch günstig. Besonders für nicht-Selbstversorger und Vielfahrer!
Flasche Wein am Tisch R200, Steak und Fisch unter R200. Pasta, auch wenn ich es nicht mehr bestelle, unter R100. Das ist zwar ählich den Preisen in den Vororten in Germany, aber weit günstiger als in den Gross-Städten.

Nur für uns Einheimische ist es nicht billig... Es wird viel weniger eingekauft, was meine Lieblings-Kassiererin seit Monaten bestätigt. Die Rezession ist nicht nur auf dem Papier.
Da wir seit Jahren den geräucherten Schinken von Hartlief essen,können wir das mit der Preissteigerung nur bestätigen.Der ist jedes Jahr 10-15% teurer und wird irgendwann die 100 Rand für 100 g erreichen! Vielleicht muss Hartlief diese Preise haben,aber den kauft man bald nicht mehr...

Dicobo

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12

Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:54

Hi,

für uns als Nationalparkjunkies sind die Preissteigerungen exorbitant. Auch wenn wir Anfang der 2000er Jahre fast das doppelte für den Rand bezahlen mußten, die Eintrittpreise waren lächerlich. Es gab noch keine Wild Card und für den Krüger bezahlten wir für 15 Nächte 24 Rand für unseren PKW und 30 Rand PP, also insgesamt 84 Rand für 2 Personen und 15 Nächte... Inzwischen liegen wir bei 3455 Rand für ein Paar mit der Wild Card, einzeln gerechnet wären die Eintritte noch teuer. Leider bin ich in Prozentrechnung schlecht aber das ist nicht wenig. Dagegen sind die Unterkunftspreise direkt moderat gestiegen. :D

LG Lilly,

die dennoch gerne weiter die NPs besucht.
Hallo Lilly,
stimmt,die Eintrittsgebühren für die NP sind extrem gestiegen.In Namibia viel günstiger.Aber es ist eben eine sichere Einnahmequelle für den Staat.Solange genügend ausländische Touristen kommen,geht die Rechnung auf.Man kann nur hoffen,dass die Einnahmen an den richtigen Stellen ankommen und nicht in Zunächst riesiger Hosentasche :P
Dieter

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Mittwoch, 26. Juli 2017, 10:59

Deutschlands Supermärkte sind einfach nur lächerlich günstig. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie derartige Preise zustande kommen. 6-7 euro für ein Kilo Rindfleisch - wie geht das in einem Industriestaat?


Sehr Bedenklich, finde ich auch, aber auch hier gilt: irgend jemand Zahlt drauf. Wenn die Discounter ihre Lieferanten auspressen oder den Bauern die Preise diktieren. Alles der Hatz nach billig, billig geschuldet.


Jetzt geh ich nun hin und wieder auch mal zum Aldi, liegt neben meinem Sportstudio und hat bis 22:00 auf. habe vor kurzem Cocktailtomaten mitgenommen und die haben noch nicht mal schlecht geschmeckt ;-(, billig waren die Tomaten sowieso...

Buddie

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Samstag, 29. Juli 2017, 18:45

Da zahlt in Germany niemand drauf. in SA hingegen werden wir über den Tisch gezogen. Investoren erwarten hohe Renditen (15 bis 30% p.a.). Seit Junk Status gilt SA als Risiko Investition.
Importeure haben fast Monopoly Positionen und reizen das aus. Das es auch preiswert bei Importen gehen kann sieht man zB bei Red Bull, Milka oder Ritter Sport. Kostet hier das gleiche wie in Germany. Muss mal bei Lindt vergleichen, aber Lindt wird ggf schon hier hergestellt.

Chile übrigens viel billiger als SA. Meine Kollegin war gerade in Santiago. Paraguay auch. Freunde von mir sind von SA dorthin gezogen.

Und gestern habe ich für Nürburgring ein Zimmer gebucht. 3 km Weg, für €20. Da bekomme ich in SA ein Backpacker..
Über Preise für Gebrauchtwagen in SA rede ich lieber gar nicht.

Die 60m2 Wohnung die ich der Stadt hatte kostet heute R3 mio.
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uxolo

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15

Samstag, 29. Juli 2017, 19:49

Ritter Sport. Kostet hier das gleiche wie in Germany. Muss mal bei Lindt vergleichen, aber Lindt wird ggf schon hier hergestellt.

Ritter sport nuss 36Rand = 2,36€ in D 99 €cent. Stand; Feb. 2017
Wolfgang X(
Rasen Mähen im Januar ist geil.

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Bär (29. Juli 2017, 23:22)

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Sonntag, 30. Juli 2017, 09:33

Ritter Sport,Milka usw sind nicht aussagekräftig für die Lebensmittelpreise in Südafrika,da der Länge Transportweg,Zwischenhändler und eventuelle Zölle diese Produkte teuer machen...außerdem braucht niemand unbedingt diese Dinge.

Aber das Problem sind die Preise für Lebensmittel,die in Südafrika produziert werden und im Verhältnis zum Einkommen immer teurer werden. 1000g Joghurt kosten z.B. ziemlich genauso viel wie in Deutschland...aber der Durchschnittsverdienst ist mit 4000 Euro (Statistisches Bundesamt) ja wesentlich höher als in Südafrika.

Dazu kommt noch die Höhe der Inflation in Südafrika. Wir sind jedenfalls erstaunt,wenn wir sehen,wie teuer die Sachen von Jahr zu Jahr werden,wenn wir am Kap überwintern. In Deutschland kostet derJoghurt seit drei Jahren unverändert 1.79€ !!

Ich kann mir einfach nicht vorstellen,wie das auf Dauer weitergehen soll. Die schwarze Bevölkerung wird immer weiter abgehängt und "holt sich die Lebensmittel" irgendwann aus dem Supermarkt....wenn der Hunger zu gross wird und wie es sich nicht mehr leisten können.

Die Mittelschicht wird auch nicht mehr ihren Lebensstandard halten können,wenn die Preise in fünf Jahren 30-50% höher gestiegen sind.

Viele offene Fragen !!

seidelfrau

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Sonntag, 30. Juli 2017, 11:25

Inflation und Preisentwicklung

Ich möchte zu diesem Thema auch etwas sagen. Ich hatte ja 10 Jahre in Südafrika gelebt (Joburg). Das war noch zu Apartheid Zeiten. Davon kann man jetzt nur träumen. Dabei meine ich nicht die Apartheid sondern das preiswerte Leben. Meine Tochter ist da geboren die jetzt aber seit einiger Zeit in Florida lebt. Leider musste ich zurück nach Österreich bzw Deutschland. Südafrika hat mich aber nicht losgelassen und war bis jetzt 12 mal da und habe schon fast alles gesehen.
Meine LG und ich machen wieder Pläne für den Februar 2018 eine 3 wöchige Tour zu machen. Aber wie es jetzt aussieht werden wir uns das noch überlegen (Unruhen und Preise) und werden vielleicht nach nach USA Ostküste mit Florida fliegen. Ich war letzte Weihnachten in Florida und stellte fest das die Preise nicht höher waren wie in Deutschland. Auch der Fug war sehr günstig, keine 700 €. Was mich wundert hier ist das die Angebote der Reisebüros hie in Deutschland, gesponsert von Aldi, Lidl, Rewe oder Trentours für 2 oder 3 Wochen sehr günstig sind für eine geführte Tour in Südafrika. Aber wer will schon mit den Bus und ich weiß nicht mit wie viel Leuten durch Südafrika fahren. Von dem abgesehen, wir haben Die Sehenswürdigkeiten die mit dem Bus abgefahren werden schon einige male gesehen. Ich hoffe nur das sich in Kürze die Lage bessert.
Liebe Grüße an alle die in und außerhalb Südafrika leben. :saflag: :thumbup: ?(

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Sonntag, 30. Juli 2017, 16:40

kommt immer drauf an, was man vergleicht. natürlich sind in SA gewisse dinge des alltäglichen lebens teurer. habe aber gerade einen freund in ein restaurant in DE eingeladen. kostenpunkt für 3 personen 550€. da kann ich in SA 4 mal dafür auf vergleichbarem niveau essen. und im zentrum von münchen kriegst du für 20€ pro nacht nicht mal einen platz im schlafsaal
rgring ein Zimmer gebucht. 3 km Weg, für ?20. Da bekomme ich in SA ein Backpacker..
Über Preise für Gebrauchtwagen in SA rede ich lieber gar nicht.

Die 60m2 Wohnung die ich der Stadt hatte kostet heute R3 mio.

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Montag, 31. Juli 2017, 16:26

Na gut, dann kostet die Schoko jetzt auch mehr. War am Anfang billig. Hab eine Weile keine mehr gekauft.
Mit Essen gehen kann man es aber auch nicht vergleichen... Das leisten wir uns hier nie, in die Top20 zu gehen. Das ist nur was für Touristen und ANC.
Max R300 pp.

Fakt ist: Lebensmittelpreise verdoppeln sich alle 6 bis 7 Jahre. Mieten auch. Gehälter nicht! Und SSW oder WSW gibt es hier nicht. Mal 15 oder 20% Nachlass - für vormals überteuerte Ware!
Können die behalten.

Ich freu mich auf mein B&B am Nürburgring für €20. Und denke mit Sehnsucht an 4-Star BnBs zurück die vor 10 bis 12 Jahren in SA soviel kosteten.

Hab übrigens Salami für R27,50 gefunden. Da kann Hartlief sich mal eine Scheibe von abschneiden! Aber von €1 pro weit entfernt. Käse lass ich links liegen.
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Montag, 31. Juli 2017, 16:54

touristen und anc? wusste gar nicht, dass alte grauhaarige südafrikaner neuerdings den anc wählen ;)

nein im ernst. natürlich ist meine sicht, diejenige des touristen. aber das sind ja 90% der foriker hier. aber sogar mir ist aufgefallen, dass vieles sehr teuer geworden ist. für touristen ist es einfach nicht sooo dramatisch und es gibt immer noch vieles, das viel günstiger als in westeuropa ist, darauf wollte ich hinaus.

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