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Flowy1994

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Friday, March 25th 2011, 4:03pm

Seminararbeit über Südafrika

Hallo,
ich bin neu hier im Forum und hoffe, hier Hilfe zu bekommen. Und zwar bin ich Schüler in der Oberstufe und im Seminarkurs Südafrika. Ich sollte mich jetzt allmählich mal an die Arbeit machen und erhoffe mir von Euch Ideen und gute Quellen etc. die mir weiterhelfen können.
Als mein Thema habe mir herausgesucht: "Die Regenbogennation -Wird Südafrika diesem Titel heute gerecht?". Dabei will ich mich kritisch damit befassen, inwiefern die Menschen von verschiedensten Herkünften und Kulturen tatsächlich friedlich miteinanderleben. Mit anderen Worten will ich mich mit den verschiedenen Arten der Rassendiskriminierung, die in Südafrika heute herrschen, befassen. Ich muss leider schon morgen meine vorläufige Gliederung abgeben, wobei ich mir noch nicht so sicher bin, wie ich diese genau mach.
Ich hoffe, ihr könnt mir mit euren Vorschlägen zur Gliederung oder Präsentation helfen!!
Wäre euch sehr dankbar :D
Liebe Grüße,
Flo
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Friday, March 25th 2011, 4:21pm

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Marc

Sage

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Friday, March 25th 2011, 8:41pm

Das spannende dabei ist ja, daß es in der Realität anders ist, als es auf den ersten Blick für einen Externen zu sein scheint. Ja, Südafrika ist eine Regenbogennation, und ja es gibt in Südafrika nach wie vor Rassismus-Probleme, allerdings nicht zwischen weiß und schwarz, sondern zu 90% zwischen den Schwarzen unterschiedlicher Herkunft. Es gibt viele Afrikaner aus der Mitte des Kontinents, welche hoffen in dem deutlich wohlhabenderen Südafrika ihr Glück zu finden, dort aber auf alles andere als auf Nächstenliebe stoßen. Dieses Problem ist übrigens deutlich älter als die Apartheid, blickt man in der Geschichte des südlichen Afrikas zurück, stößt man wiederholt auf vollzogenem Völkermord, lange bevor der erste Weiße sich bei diesem grausamen Spiel eingemischt hat.

Das Problem an der Sache ist nur, daß Dein Lehrer dies höchstwahrscheinlich so nicht hören will. Ich war selbst mal Schüler, eine solch differenzierte Betrachtungsweise, sei sie noch so real ist da selten gefragt. :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc
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Flowy1994

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Saturday, March 26th 2011, 3:32pm

hey Marc,
danke für deinen Beitrag! Ich halte das, was du geschrieben hast, für sehr gut. Hast Du das alles aus dem Kopf oder eine passende Quelle? Mein Lehrer und Ich hatten bereits darüber gesprochen, dass der Konflikt zwischen Weiß und Schwarz nicht der einzige in Südafrika ist. Mit den unterschiedlichen Konflikten will ich mich ja befassen.
Aber warum denkst Du, mein Lehrer würde das nicht hören wollen? Wenn die Betrachtungsweise so differenziert ist, ist es doch umso besser :) Ich darf nur nicht ZU detailliert darauf eingehen weil mein Thema relativ umfangreich ist.
Grüße
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Marc

Sage

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Saturday, March 26th 2011, 7:01pm

Das war tatsächlich aus meinem Kopf, also ohne Quelle. Einfach nur Allgemeinwissen, weil mich dieses Thema als regelmäßiger Urlauber im südlichen Afrika interessiert.

Im Prinzip brauchst Du nur nach "Flüchtlinge" + eine Krisenregion in Afrika (z.B. Simbabwe, Angola, Kongo) zu googeln. Bei "Flüchtlinge Simbabwe" stößt Du direkt auf der erste Seite z.B. auf diesen interessanten Link:

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Schöne Inselgrüße Marc
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Flowy1994

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Thursday, April 21st 2011, 12:56pm

mh Baer,
wie kamst du eigentlich auf diese Titel? Sie erscheinen mir ziemlich unbekannt und es gibt auch keines von ihnen in der Universitätsbibliothek Tübingen (auf die ich angewiesen bin).
Ich habe weiterhin sehr Probleme mit der Recherche und die richtigen Informationen oder passende Quellen zu finden.
Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen!!! Wäre super!
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Flauschi

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Thursday, April 21st 2011, 1:11pm

Wenn die Uni Tübingen die Bücher selbst nicht hat, dann kannst du sie ganz oft über die Fernleihe der Uni bestellen. Die Bücher werden dann an die Uni geliefert und du kannst sie für eine bestimmte Zeit -- nach meiner Erfahrung einen Monat -- behalten. Informier dich am besten direkt in der Bibliothek, die können dir auch die Bedingungen für die Fernleihe sagen, falls du nicht an der Uni immatrikuliert bist, aber dennoch Bücher leihen willst.
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Thursday, April 21st 2011, 1:15pm

Danke Flauschi, Du warst einen Tick schneller mit dem Tipp.
Wie kam ich auf die Bücher??? Man nehme z.B. Google oder Amazon. In die weißen Felder gibt man dann Suchbegriffe ein. ;) Aber das ist ja eigentlich Deine Aufgabe, Flo... :whistling:
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(Apr 22nd 2011, 10:15am)


Flauschi

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Friday, April 22nd 2011, 10:15am

Ich muss leider schon morgen meine vorläufige Gliederung abgeben, wobei ich mir noch nicht so sicher bin, wie ich diese genau mach.

Wie sieht denn deine vorläufige Gliederung aus?
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Flowy1994

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Wednesday, April 27th 2011, 5:04pm

hey, also ich probiers jetzt zum 3. Mal, meine Gliederung zu posten! Des schlichte reinkopieren hat anscheinend nicht funktioniert!
Also hier die vorläufige Gliederung:

1. Einleitung
2. Konflikte zwischen Schwarz und Weiß
--> Gründe
--> Ausprägung des Konflikts
--> Schlichtungsmaßnahmen (innerhalb der ethnischen Gruppen, seitens der Politik, Organisationen)
3. Konflikte zwischen Schwarz und Schwarz
--> Gründe (Immigration)
--> Ausprägung des Konflikts
--> Schlichtungsmaßnahmen (innerhalb der ethnischen Gruppen, seitens der Politik, Organisationen)
4. Konflikte mit Farbigen
--> Gründe
--> Ausprägung des Konflikts
--> Schlichtungsmaßnahmen (innerhalb der ethnischen Gruppen, seitens der Politik, Organisationen)
5. Fazit

Also des sieht auf den ersten Blick etwas einseitig aus, aber ich habe die Gliederung gemacht, als ich mich noch nicht mit dem Thema beschäftigt habe. Während der Arbeit wird sich bestimmt der ein oder andere Punkt wegkürzen bzw. hinzufügen.
Was haltet ihr von der Gliederung?
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Marc

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Wednesday, April 27th 2011, 5:53pm

Prima, finde ich als Grundlage dennoch gut. In der Einleitung würde ich allerdings darauf eingehen, daß es schon seit Jahrtausenden Völkerwanderungen inkl. Konflikten und Anpassungen im südlichen Afrika gab und es somit kein neuzeitliches Problem ist.
Schöne Inselgrüße Marc
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Flauschi

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Wednesday, April 27th 2011, 6:54pm

Dass Völkerwanderungen schon seit Jahrtausenden stattfinden, halte ich für deplaziert, zumal in der Einleitung. Vielmehr bietet es sich an, in der Einleitung auf den Begriff der Regenbogennation und die Zäsur 1994 einzugehen. Schließlich sollten (im Optimalfall) die Thesen schon in dem Abschnitt genannt werden.

Ein Hinweis noch für dich, Flowy1994: Dein zweiter Punkt klingt so, als ginge es bei den Konflikten zwischen Schwarzen nur um Auseinandersetzungen zwischen schwarzen Südafrikanern und schwarzen Afrikanern (Immigration). Wenn man sich aber mit der Rainbow Nation South Africa befasst, wäre doch auch die Frage interessant, welche Konflikte es zwischen den einzelnen südafrikanischen schwarzen Gruppen gibt.
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Marc

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Wednesday, April 27th 2011, 10:52pm

Dass Völkerwanderungen schon seit Jahrtausenden stattfinden, halte ich für deplaziert, zumal in der Einleitung.


Hm, das ist aber nun mal die Realität. Im südlichen Afrika sind schon immer Völker immigriert und andere Völker leider auch verschwunden. Auch die Unterdrückung ist keine Erfindung "der Weißen". Wenn man eine Regenbogennation nicht ausschließlich als positive multikulturelle Gemeinschaft betrachten möchte, muß man sicherlich auch auf die Probleme hinweisen. Wenn ich Flowys Gliederung lese, geht er sehr wohl auf die daraus resultierenden Konflikte ein.
Mir ist es regelmäßig ein Gräuel, wenn die negativen Auswirkungen von Immigration, Unterdrückung und viele andere unschöne Probleme immer wieder nur auf "die Weißen" reduziert werden. Sicherlich hat unser Kontinent in den letzten 500 Jahren maßgeblich daran mitgewirkt und dadurch einen negativen Ruhm erreicht. Gegeben hat es das aber eben auch schon davor und offensichtlich auch jetzt nach Ende der Apartheit ohne das Zutun "der Weißen".

Ich hätte es in die Einleitung integriert, weil es in die restliche Gliederung nicht so richtig paßt. Nach meiner persönlichen Meinung ist dieser Hinweis zu wichtig, um ihn unbeachtet zu lassen.
Schöne Inselgrüße Marc
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Flauschi

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Thursday, April 28th 2011, 10:02am

Aus meiner Einlassung geht mitnichten hervor, dass der Konflikt auf die Schuld der Weißen reduziert werden sollte. Jedoch heißt der Titel der Arbeit: "Die Regenbogennation -- Wird Südafrika diesem Titel heute gerecht?", was dem Autor ja schon verbietet, so weit zurückzugehen. Und in eine Einleitung sollte eigtl. nichts, was nicht später auch wieder aufgegriffen wird.

Aber warten wir einfach ab, ob uns Flowy weiter an der Arbeit teilhaben lassen und erklären wird, wie er die Arbeit weiter aufbaut.
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Flowy1994

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Thursday, April 28th 2011, 10:56am

Ein Hinweis noch für dich, Flowy1994: Dein zweiter Punkt klingt so, als ginge es bei den Konflikten zwischen Schwarzen nur um Auseinandersetzungen zwischen schwarzen Südafrikanern und schwarzen Afrikanern (Immigration). Wenn man sich aber mit der Rainbow Nation South Africa befasst, wäre doch auch die Frage interessant, welche Konflikte es zwischen den einzelnen südafrikanischen schwarzen Gruppen gibt.
Meinst du damit, dass ich auch auf die Spannungen zwischen den schwarzen südafrikanischen Stämmen eingehen soll?

Also ich bin hier weiterhin ordentlich am recherchieren und bekomme allmählich den Eindruck, dass die sogenannten "Farbigen" in den Konflikten mit einer anderen ethnischen Gruppe keine spezielle Rolle spielen. Sie werden zwar erwähnt, jedoch wird nicht wirklich auf ihre Konflikte eingegangen. Daraus schließe ich, dass die Spannungen zwischen Weißen und Farbigen mit denen von Weißen und Schwarzen in Bezug auf Ausprägung, Gründe etc. gleichzusetzen sind? Oder bin ich da vielleicht einfach noch zu schlecht informiert?

Ich habe einige Bücher ca. aus dem Jahre 1998, sprich 4 Jahre nach Ende der Apartheid, in denen beschrieben wird, wie sich das Verhältnis zwischen den ethnischen Gruppen entwichelt hat. Wenn da jetzt z.B. ein paar Gründe für den weiteren Konflikt zwischen Weiß und Schwarz genannt werden (wie Konkurrenz um Arbeitsplätze), kann ich dann davon ausgehen, dass dies heute auch noch gilt?
Weil ich finde abgesehen von einigen Internetseiten wenig richtig aktuelles zu meinem Thema. Und ich will schließlich auf die Regenbogennation HEUTE eingehen!

Liebe Grüße,
Flowy
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Marc

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Thursday, April 28th 2011, 1:13pm

Aus meiner Einlassung geht mitnichten hervor, dass der Konflikt auf die Schuld der Weißen reduziert werden sollte. Jedoch heißt der Titel der Arbeit: "Die Regenbogennation -- Wird Südafrika diesem Titel heute gerecht?", was dem Autor ja schon verbietet, so weit zurückzugehen. Und in eine Einleitung sollte eigtl. nichts, was nicht später auch wieder aufgegriffen wird.


Stimmt, da hast Du recht, ich habe das "heute" etwa außer Acht gelassen. Somit weicht es zu weit vom Thema (heute) ab, wenn man darauf im größeren Umfang eingeht. Insofern wäre ein kurzer Hinweis im Fazit, "daß es schon immer so war", sicherlich ausreichend.
Schöne Inselgrüße Marc
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mahatari

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Thursday, April 28th 2011, 6:36pm

In meinem "praktischen Leben" in SA habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die farbigen mit den schwarzen Bewohnern Südafrikas oftmals nicht so gut verstehen. Farbige und Weiße haben nach meinen Erfahrungen eigentlich kaum Probleme. Die meisten Farbigen wohnen in der Western Cape Provinz. Darum wird Western Cape als einzige der 9 Provinzen auch von der DA regiert. Die Farbigen würden mehrheitlich nicht den ANC wählen. Es halten sich deshalb auch hartnäckig Gerüchte, dass die ANC-Regierung Südafrikas eine Umsiedlung von Farbigen in andere Provinzen planen soll, mit dem Argument, dass sich die ethnische Zusammensetzung der Südafrikanischen Bevölkerung in allen Provinzen annähernd gleich widerspiegeln soll. So würde der ANC doch noch zu einer Mehrheit am Kap kommen. Wie das in einer Demokratie praktisch umgesetzt werden soll, ist mir allerdings schleierhaft.
Aber Gerüchte kommen und gehen und am Ende wird dann alles doch ganz anders.
Viele Grüße
mahatari

Flauschi

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Thursday, April 28th 2011, 7:01pm

Meinst du damit, dass ich auch auf die Spannungen zwischen den schwarzen südafrikanischen Stämmen eingehen soll?

Ja, das meine ich, wobei es schön wäre, wenn du nicht den belasteten Begriff "Stamm", sondern z.B. "Ethnie" verwenden würdest. Ein beliebter Vorwurf ist z.B.: "Die haben doch nur für den gestimmt, weil er [Ethnie] ist. Auch die Medien spekulieren ja gern mal, dass in der Provinz so und so auf jeden Fall jener Kandidat X die meisten Stimmen erhalten wird, weil er jener Ethnie angehört und nicht der anderen.

Ein wichtiger Punkt noch: Falls du nur auf Deutsch suchst, dann ist klar, warum die Ergebnisse nicht befriedigend sind: In dieser Sprache gibt es zu wenig Literatur. Dank des Erstens Weltkriegs hat Deutsch seine Bedeutung als Wissenschaftssprache fast vollständig eingebüßt, weshalb auch deutsche Wissenschaftler zunehmend auf Englisch verfassen. Sicher dürfte das Interesse von Deutschsprachigen an der Thematik auch deshalb deutlich geringer sein, weil unsere Kolonialgeschichte sehr, sehr kurz war. In meiner Masterarbeit über politische Cartoons in Südafrika hatte ich, glaube ich, zehn Seiten Literatur, drei Literaturangaben waren auf Deutsch, wovon sich zwei mit meiner Methodik befassten. An Englisch wirst du nicht vorbeikommen.

Dass Coloureds evtl. kaum erwähnt werden, könnte daran liegen, dass sie zwischen den Stühlen hockten und hocken und als relativ kleine Gruppe vielleicht auch nicht über eine mächtige Lobby verfügen.

Hier ein paar Keywords für deine weitere Suche: race relation, coloured, discrimination, xenophobia, racism, rainbow nation, BEE, BBBEE. Hierbei handelt es sich nur um Stichpunkte zur Recherche. Auf welche Themen du dich letzten Endes konzentrierst, musst du selbst entscheiden. Aber sicher helfen dir die User hier gern.

Wie viele Seiten musst du eigtl. schreiben und wie lange hast du noch Zeit?

Flowy1994

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Thursday, April 28th 2011, 11:00pm

Also ich muss zwischen 10-15 Seiten schreiben und hab dafür noch bis zum 10. Mai Zeit. Ich habe die letzten Tage jetzt schon ziemlich viel Zeit investiert, habe dennoch das Gefühl nicht wirklich voran zu kommen. Ich habe jetzt ganz viele Kopien von wichtigen Textstellen aus einigen Büchern herauskopiert und ganz gute Internetseiten ausgedruckt. Aber ich hab es noch nicht geschafft, all den Text durchzulesen.
Die Einleitung habe ich schon geschrieben! :)
Ich machs jetzt so: mit den Informationen, die ich bisher habe, schreibe ich einfach mal drauf los und wenn ich das Gefühl habe, dass der Stoff ausgeht, dann muss ich halt wie Du, Flauschi, gesagt hast, auf englische Literatur zurückgreifen.

Ich finds übrigens klasse, wie hilfsbereit ihr seid :thumbsup:

Marc

Sage

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Friday, April 29th 2011, 4:00pm

Das mit den unterschiedlichen Stämmen - Entschuldigung, neudeutsch Ethnie - ist in der Tat schon innerhalb Süd Afrikas sehr spannend. Hier kommt es zu erheblichem Konfliktpotenzial auch ohne die Immigration aus Zentral-Afrika, für einen Zulu ist ein San genauso fremd und weit weg, wie ein Weißer, erschreckend ist teilweise auch die geringe Wertschätzung der unterschiedlichen schwarzen Ethnie untereinander. Viele Schimpfwörter und Vorurteile, die bei uns politisch/moralisch tabu sind, kommen ursprünglich von anderen Ethnie aus dem südlichen Afrika.
Schöne Inselgrüße Marc
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