Original von joubertpark
hätten diese stämme sich verbündet und nicht bekämpft -wäre die apartheit in den 60er jahren am ende gewesen-denkt B.
Hätten diese Stämme sich verbündet, wäre Afrika vermutlich nie kolonialisert worden, denn was die jeweiligen Kolonialherren jeweils an militärischen Einheiten aufbieten konnten, war relativ lächerlich.
Im wesentlichen haben die meisten Länder sich kolonialisieren lassen, indem man die Einheimischen gegeneinander ausgespielt hat.
Was die Problematik der illegalen Einwanderer angeht, da befindet sich die ANC-Regierung in einer gewissen Zwickmühle. Man fühlt sich zwar den Einwandern aus Ländern wie Nigeria, Ghana, Angola usw. näher als den Weissen, wird aber mit diesen Massen nicht fertig, zumal diese Einwanderer meistens auch keine Ausbildung haben, oft nichtmal lesen und schreiben können. Ist auch irgendwie klar, jemand, der einen guten Job hat, der eine Perspektive hat und dem es in seinem Heimatland gut geht, wird nicht illegal woandershin auswandern. Dass das wiederum zu Fremdenfeindlichkeit führt, liegt auf der Hand. Wenn du beispielsweise die Penner, Drogendealer und Stricher vom Berliner Bahnhof Zoo nach Australien 'exportierst', werden die Australier die Deutschen auch nicht mehr mögen.
Ich denke aber nicht, dass das irgendwelche Auswirkungen auf die Job-Perspektiven der Weissen hat. Das ist eine andere Ebene.
Die Regierung kann ja keine Politik machen indem sie zwischen Weißen und Nichtweißen unterscheidet.
Sie tut es aber. Es gibt Hautfarben-Quoten, oder wird, politisch korrekter gesagt, nach HDP (historically disadvantaged people) und Weissen unterschieden.
Es gibt selbst Quotenregelungen für Nationalmannschaften, so muss beispielsweise die Rugby-Nationalmannschaft bei jedem Spiel mindestens 4 schwarze (nicht farbige) Spieler auf dem Platz haben. Das ist nichtmal ein Geheimnis, sondern in jeder Zeitung nachzulesen.
Ein Freund von mir hat gerade seinen Ablehnungsbescheid für's Medizinstudium an der Wits-Uni bekommen, obwohl er ausgezeichnete Noten hat, mit der Begründung, dass "Studenten aus historisch benachteiligten Gemeinschaften" bevorzugt einen Platz bekommen mussten und leider keine Vakanzen mehr für Weisse frei waren.
Sowas sehe ich einerseits positiv, da es immer mehr Schwarze schaffen, den Bildungsgraben zu überwinden, auf der anderen Seite verliert einerseits das Studium - oder auch die Ausbildung zum Arzt dadurch extrem an Qualität, wenn es nicht mehr nach Qualifikation, sondern nur noch nach Hautfarbe geht und ausserdem ist das genauso Rassismus, wie er den Weissen immer vorgeworfen wird.
Rossi