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chrissie2006

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41

Dienstag, 14. Februar 2017, 20:15

Hallo Christian,

Sehr spannend. Bin begeistert. Habt ihr euch Mal die Chalets im Robins Camp angesehen. War ein Upgrade zum Chalet kein Thema, wo doch der Sanitär Bereich der Campsite nicht so pralle war?

Der ablution block der Frauen war ja soweit ok und da wir alleine auf dem CP waren, haben wir uns damit arrangiert. :)
Leider hat sich keine Gelegenheit ergeben, uns die festen Unterkünfte im Hwange NP anzusehen. Im Main Camp habe ich jedoch mitbekommen, dass nicht alle Chalets über ein eigenes Bad/WC verfügen, da ich vom camp attendant darauf hingewiesen wurde, dass der von mir aufgesuchte ablution block nicht zum CP gehört sondern zu den angrenzenden Häusern.
Das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) hatten wir während unserer Planung in Erwägung gezogen, aber da wir nicht vorbuchen wollten, wieder verworfen.

Der Pool sah vom Turm aus ja ganz gut aus. Oder täuschte das?

ich muss zugeben, dass wir uns den Pool nicht näher angeschaut haben, da wir am Nachmittag im Camp eingetroffen und am nächsten Morgen weitergefahren sind.

Wie ist denn sonst so die Logistik im Hwange? Also Ausschilderung, Piknik Sites? Gibt es Shops? Wird da was gemacht oder verkommt alles einfach nur?

Die Ausschilderung war ok, wenngleich eine Karte natürlich immer gute unterstützende Dienste leistet. Im Sinamatella und im Main Camp gibt es einen Shop, allerdings war das Angebot im Oktober sehr spärlich: Kekse, Getränke sowie Reis, Zigaretten, Kerzen, Seife und Nudeln. Im Main Camp gab es morgens frischen Toast. Daher soweit wie möglich alles mitbringen und da das Preisniveau in Zimbabwe im Vergleich zu den Nachbarländern (aber auch zu D) hoch ist, wenn möglich in Botswana oder SA den Großeinkauf erledigen.
Bei vielen Hides gab es Probleme mit der Toilettenspülung, was vielleicht auch auf die Dürre zurückzuführen war. Die Hides selbst waren in der Regel in akzeptablen Zustand. Die Picknicksites, die gleichzeitig als private Campsite dienen, werden von den Camp attendants in Ordnung gehalten. Gewiss könnte das eine oder andere eine Überholung gebrauchen, aber es ist noch in einem annehmbaren Zustand.

Entschuldigt meine Neugier, aber man bekommt so selten Infos aus erster Hand.


Ich freue mich, wenn meine Reiseberichte zur Unterhaltung oder Überbrückung bis zum nächsten Urlaub gelesen werden, aber noch mehr freut es mich, wenn ich damit jemanden für ein neues Reiseziel inspirieren oder bei der Reiseplanung helfen kann. :D



Habe ich das richtig gesehen, dass das Garmin selbst diese Dreckpiste im Park drauf hatte?


Ja. Ich weiß gar nicht, warum wir in dem Fall das Navi benutzt haben, denn die Ausschilderung ist wie oben erwähnt, gut. Auch nach Matobo und Great Zimbabwe wäre es ohne Navi problemlos gegangen, da haben wir das Navi nur als Anhaltspunkt für die Zeitplanung genommen.
Allerdings ist der Little Toms Viewing Hide in T4Africa fälschlicherweise als Big Tom ausgewiesen.


Dein Greifvogel - hmmm, nicht ganz einfach!
Aber vielleicht die helle Form (pale) eines Booted Eagle?


Ich habe mal den booted eagle mit dem Foto verglichen und denke, das könnte hinkommen.
Schon im nächsten Tagesbericht würde ich mich freuen, wenn du mir noch mal mit der Identifizierung eines Greifvogels helfen könntest. :whistling:

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chrissie2006

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 16:26

04.10. Sinamatella Camp und Umgebung

Der Wind ist nachts wieder sehr stark. Gegen Morgen ist Löwengebrüll zu hören. Es sind gerade mal 16° C, als wir aufstehen.





Wir schauen auf die Karte und einigen uns, den Lukosi River Loop zu fahren. Wir fahren unter unserem Camp am Wasserloch vorbei, wo wir in einiger Entfernung Büffel sehen.


Blick zum Camp hoch

Weiterhin treffen wir auf Perlhühner, Warzenschweine und Tokos sowie einen Schakal.



Von einer kleinen Brücke aus machen wir Aufnahmen. Der Ruf des Graulärmvogels ertönt.



An einer Senke überlegt Christian lange, ob er durchkommt. Er legt sich noch ein paar Steine zurecht. Dann meistert er die Sache prima. :thumbup:



Kurzzeitig ist die Strecke auch gut zu fahren, danach sind immer wieder kleine Senken etc zu überwinden. Es gibt viele Termitenhügel entlang der Strecke. Je weiter südlich wir kommen, umso gräulicher werden die Termitenhügel.








Hilfe bei der Bestimmung erwünscht :D - ich gebe es zu, wir kapitulieren bei den bräunlichen Greifvögeln :blush:

Am Mandavu Dam sind Impalas, Wasserböcke, Hippos, Schreiseeadler und diverse Wasservögel wie Graureiher, heiliger Ibis und Waffenkiebitz (da die Tiere aber überwiegend in "Fernglasdistanz" sind, gibt es keine Fotos). Als wir abfahren, sehen wir das erste Auto. Bis wir ins Camp zurückkehren, begegnen wir nur noch einem weiteren Auto.



Wir bezahlen den Stellplatz auf dem Campingplatz für eine weitere Nacht und schauen uns das Restaurant und den Shop an. Im Shop gibt es nur ein paar Kekse, Getränke sowie Reis, Zigaretten, Kerzen, Seife und Nudeln.



Ich lege einen Waschtag ein.



Bis zum nächsten Game drive verbringen wir die Zeit im Schatten (es sind 32 ° C) mit lesen und Seele baumeln lassen. Im Camp ist eine einzelne Meerkatze, sie hat sich wohl die Pfote verletzt oder gebrochen. :(

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chrissie2006

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 16:40

Unser Ziel ist der Masuma Dam. Bis dorthin sehen wir abgesehen von einer weit entfernten Herde Elefanten und einigen Hippos am Mandavu Dam nur Impalas und Warzenschweine. Am Masuma Dam ist mehr los: wir sehen mehrere Elefantenherden, Krokodile, Flusspferde, Perlhühner, einen Schakal und zwei Kappengeier. Leider ist das Licht nachmittags ungünstig.




Auf dem Foto sind die Hippos vor den Elis nicht so gut zu erkennen, aber die Eli-Mama war "not amused" ;)


Kappengeier




Wasser marsch :P





Immer wieder kommen weitere Elis



Auf dem Rückweg begegnen uns mehr Tiere als auf der Herfahrt: Giraffen, Elefanten Wasserböcke, Warzenschweine, tree squirrels und Mangusten.
Da ich im Camp von einem neuen Wasserloch gelesen habe, bitte ich Christian noch an diesem, der Mashambo Pan, vorbei zufahren. Etwas widerwillig stimmt er zu. Der Weg zur Pan ist überwiegend gut im Vergleich zu den anderen Strecken, die wir heute schon gefahren sind. Lohnenswert ist der kurze Abstecher jedoch nicht. Nur ein paar Tauben, Maskenbulbüls und Trauerdrongos sind dort, aber die Atmosphäre gefällt uns.



Wir sind heute die einzigen auf dem Campingplatz. Die Wäsche ist fast trocken.





Der Camp attendant kommt und fragt, ob wir Holz brauchen. Wir bitten ihn auch, den Donkey anzuheizen. Er scheint kaum ein Wort Englisch zu verstehen. Selbst mit Zeichensprache ist es schwierig, sich zu verständigen.


Leider etwas unscharf geworden, aber ich wollte ihn nicht offensichtlich bei der Arbeit fotografieren



Heute gibt es Nudeln mit Meatballs, Zucchini und Tomaten- Zwiebelsauce. Wir hören gedämpft das Brüllen der Löwen. Es ist wieder leicht windig. Anschließend duschen wir und ziehen uns ins Dachzelt zurück.
Übernachtung: Sinamatella Camp, Hwange NP
Kilometer: 123

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parabuthus

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44

Mittwoch, 15. Februar 2017, 16:58

:thumbsup: Der Elefant und das Hippo sind ja genial. Letztes Jahr in Orpen war ein großer Elefantenbulle geradezu angewidert davon, daß sich 2 Hippos im Wasserloch eingenistet hatten. Er geriet ein wenig in Rage, so daß die Hippos zumindest zeitweise den Pool räumen mußten.

Wenn ich die Bilder so betrachte, scheint den Hwange die Dürre auch ganz schön hart getroffen zu haben.

LG

Christian

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chrissie2006 (17. Februar 2017, 15:14)

Bär

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45

Donnerstag, 16. Februar 2017, 06:56

Hilfe bei der Bestimmung erwünscht

Steppenadler? Kaffernadler? ?(
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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chrissie2006 (17. Februar 2017, 15:14)

maddy

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46

Donnerstag, 16. Februar 2017, 10:16

Hallo chrissie,

Ich denke das ist sehr wahrcheinlich eine dunkle form des Tawny Eagle - Aquila rapax

Gruss aus Sodwana
MaddyDineo ist noch nicht angekommen

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chrissie2006 (17. Februar 2017, 15:14)

chrissie2006

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47

Freitag, 17. Februar 2017, 15:26


Wenn ich die Bilder so betrachte, scheint den Hwange die Dürre auch ganz schön hart getroffen zu haben.


Da es unser erster Besuch im Hwange NP ist, fehlt mir der Vergleich. Aber da letztes Jahr die Dürre überall im südlichen Afrika sehr ausgeprägt war, wirst du wohl Recht haben.

@maddy und Bär
Vielen Dank für eure Bemühungen.
Unter Zuhilfenahme meines bird guides habe ich meine Fotos noch mal mit euren Vorschlägen verglichen.
Den Steppenadler würde ich ausschließen, da seine Beine behaarter sind. Auch der Kaffernadler überzeugt mich nicht (der ist schwarz lt. Roberts Bird guide).
Daher tendiere ich auch zum Tawny Eagle. Ich füge noch ein zweites Foto von ihm ein, vielleicht bekräftigt sich Maddys Identifizierung noch etwas.
»chrissie2006« hat folgendes Bild angehängt:
  • Hwange NP-Greifvogel.jpg

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Bär (17. Februar 2017, 20:21)

chrissie2006

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Sonntag, 19. Februar 2017, 15:28

05.10. Sinamatella Camp - Main Camp

Die Nacht war angenehm, da es windstill war und wir haben sogar Löwen gehört. 8o




Morgens mit einer Tasse Kaffee den Ausblick und die Stille genießen - herrlich, so in den Tag zu starten
:thumbsup:

noch ein paar Eindrücke vom Sinamatella Camp:







Wir wählen den Salt Spring Loop. Bis auf Impalas und Perlhühner scheinen alle anderen Tiere noch zu schlafen.
Die ca. 350 m lange Zufahrt zum Aussichtspunkt ist sehr eng und vom Aussichtspunkt ist nicht viel zu sehen, so dass sich der Abstecher nicht gelohnt hat.



Erst kurz vor dem Mandavu Damm treffen wir auf zwei Impalaböcke. Am Damm selbst ist auf den ersten flüchtigen Blick nicht viel los, daher fahren wir weiter.
Ich entdecke gut getarnte Elefanten, die nur als graue Masse zwischen den Büschen hervorschimmern.



Am Masuma Damm herrscht das pralle Leben: Impalas, Flusspferde, Wasserböcke, Kudus, Krokodile und Warzenschweine.









Auf den Bänken am Damm ist es noch ziemlich kühl. Der Wind weht auch ordentlich. Ich werde Zeuge, wie ein Milan (?) eine Taube reißt. Da ich das Drama durchs Fernglas beobachte, gibt es natürlich keine Fotos.

Von der Vegetation her ist die weitere Strecke interessanter. Während es anfangs überwiegend nur abgestorbene Bäume gab, gibt es hier Savannengras, Büsche und Bäume. Das macht sich bisher auch an der Tierwelt bemerkbar. Wir sehen Impalas, Warzenschweine und Zebras.



Vor uns läuft ein Klippschliefer über den Weg, ist aber sehr schnell in den Felsen verschwunden. Wir halten, um ein malerisches Bäumchen aufzunehmen. Dabei stellen wir fest, dass sich ein Klippschliefer auf einem Ast in Positur gesetzt hat.





Ein Termitenhügel bietet sich als Fotomotiv an.



Die Shumba Pan hat nur noch ganz wenig Wasser, genaugenommen ist es eher Matsch. Obwohl ein Hide das Verlassen des Autos ermöglicht, verzichten wir darauf, da es sehr windig ist. Trotz des wenigen Wassers versammeln sich hier Zebras, Kudus, Impalas, Warzenschweine und Pferdeantilopen, selbst Flusspferde sind in der kleinen Pfütze.










Das könnte ein Steppenadler sein, oder :help:



Jetzt beginnt die Piste mit dem Asphalt bzw. mit den Resten davon. Die schlechte Teerstraße führt entlang hohen Grases und ist von Büschen gesäumt. Durch das hohe Gras hat man Probleme, die Tiere zu entdecken, die die Fahrbahn kreuzen wollen. Aber erstmal ist sowieso tote Hose.
Nach etlichen Kilometern sehen wir Zebras und Impalas. Wir werden auf der schlaglochübersäten Piste arg durchgeschüttelt.

An der Guvalala Platform sind wir die einzigen. Als erstes stürmen wir die Toilette. Meine Toilette ist mit kleinen Ameisen übersät. Christian findet eine zweite, die wesentlich weniger Ameisen beherbergt. Dafür gibt es sogar mehrlagiges Klopapier. :D





Auf den ersten Blick ist von der Aussichtsplattform außer Waffenkiebitzen und Gänsen nichts zu sehen. Dann kommt eine Meerkatze angelaufen, und im Hintergrund sehen wir Kudus. Etwas weit entfernt unter einem Baum sind weitere Meerkatzen.

Ein Steinböckchen steht am Fahrbahnrand, als uns ein Rangerfahrzeug entgegen kommt. Ausweichen ist nicht möglich. Aber wie ich vermutet habe, fährt der Ranger von der Piste runter.



Kurz vor der Plattform Nyamandhlova sehen wir viele Gnus unter zwei Bäumen liegen.



In der Nyamandhlova Pan ist wenig Wasser. Es stehen zwei Fahrzeuge dort, die Sitzplätze sind voll belegt. Aber uns wird sofort ein Platz angeboten. In der Ferne sehen wir Zebras, Strauße und Kudus. Letztere kommen zum Wasserloch. Bei näherem Hinsehen sehen wir auch Flusspferde, ein dickes Krokodil sowie Waffenkiebitze.







Landschaft kurz vor dem Main Camp:



Am Gate des Main Camp werden wir gefragt, woher wir kommen. Dann buchen wir eine Campsite an der Rezeption. Leider sind die privaten Campsites morgen belegt.
Von unserer Campsite aus sehen wir Kudus am Zaun. Es soll wohl auch zwei Löwen in der Nähe des Camps geben, die sich aus einem Gebiet, wo sie keine Touristen gewöhnt sind, hier angesiedelt haben.
Ich schaue mir den ablution block der Damen an, hier sind tatsächlich nur Badewannen und keine Duschen. :huh: Bei den Männern gibt es eine Dusche und eine Badewanne. So gehe ich mir dort die Haare waschen. :whistling:
Christian geht nach vorne zum Shop, er will Fleisch besorgen. Aber vergeblich, denn der Shop öffnet erst um 15:00 Uhr.

Ob ich es schaffe, den zweiten Teil vom 5.10. heute noch einzustellen, kann ich nicht versprechen, denn ich muss noch die Fotoauswahl weiter dezimieren :)

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49

Sonntag, 19. Februar 2017, 17:00

Hallo chrissie,

jetzt seid ihr in mir bekanntem Gebiet angekommen :thumbsup: . Am Nyamandhlova Pan hatten wir ein paar schöne Sichtungen. Und ja, der von dir zu Recht angemahnte Reisebericht kommt irgendwann noch, aber im Moment komme ich einfach nicht dazu. Solange lasse ich mich von euren Erlebnissen inspirieren. Schöner Bericht.

LG Anne

Bär

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50

Sonntag, 19. Februar 2017, 17:35

Die Schildkröte, die das Hippo besteigt, ist ja frech. :thumbup:

Zum Steppenadler: Für mich ist das diesselbe Adlerart wie weiter oben.

Danke auch für das Klipschliefer-Foto, an den beiden Bildern sieht man, was ein Zoom leisten kann. 8o

Zitat

Ich entdecke gut getarnte Elefanten, die nur als graue Masse zwischen den Büschen hervorschimmern.

Die habe ich nicht entdeckt, lediglich die 4 Giraffen. Wo sind die Elis? ?(
.
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bandi

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Sonntag, 19. Februar 2017, 18:20

Hallo Sabine,

ein toller Bericht! :danke: Und von deinen geliebten Elis hast du ja etliche vor die Linse gekriegt :thumbup: . Fotografiert du noch mit der Panasonic FZ 200? Da ich wohl nie in diese Ecke im südlichen Afrika kommen werde, finde ich deinen RB besonders interessant, um auch mal anderes wenigstens per Wort und Foto kennenzulernen. Danke für deine Mühe. :) .

LG Renate
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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chrissie2006 (20. Februar 2017, 17:09)

Northener

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Montag, 20. Februar 2017, 16:35

Ich werde diesen Reisebericht ganz genau lesen, nachdem ich mit meinem eigenen Bericht fertig bin sodass ich genug Zeit habe um auf Karten der Route mitzufolgen. Ich bin vor allem sehr interessiert an Hwange und dies ist meines Wissens der erste richtige Bericht im Forum von diesem Park. Das, was ich bisher gelesen habe, ist alles klasse, vielen Dank :danke: :thumbup:

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chrissie2006 (20. Februar 2017, 17:09)

chrissie2006

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Montag, 20. Februar 2017, 17:13

Und ja, der von dir zu Recht angemahnte Reisebericht kommt irgendwann noch, aber im Moment komme ich einfach nicht dazu. Solange lasse ich mich von euren Erlebnissen inspirieren. Schöner Bericht.


Ich würde mich freuen ( und Northener wohl auch :D ), wenn es irgendwann auch von deiner Tour einen Reisebericht gibt.


Ich entdecke gut getarnte Elefanten, die nur als graue Masse zwischen den Büschen hervorschimmern.

Die habe ich nicht entdeckt, lediglich die 4 Giraffen. Wo sind die Elis?


Ich belege ja nicht jede Textstelle durch Fotos :P


HUnd von deinen geliebten Elis hast du ja etliche vor die Linse gekriegt . Fotografiert du noch mit der Panasonic FZ 200? Da ich wohl nie in diese Ecke im südlichen Afrika kommen werde, finde ich deinen RB besonders interessant, um auch mal anderes wenigstens per Wort und Foto kennenzulernen.


Elis hatten wir wirklich en masse, das merke ich auch bei der Fotoauswahl, obwohl ich mich auch schon vor Ort versucht habe, mich zu zügeln. :rolleyes:
Ich fotografiere immer noch mit der FZ 200. Die FZ 1000 soll ja noch besser sein, aber die Kamera ist ja auch immer nur so gut, wie derjenige dahinter. :D Und da habe ich definitiv noch „Luft nach oben“ . :)

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Montag, 20. Februar 2017, 18:21

05.10. Main Camp Teil II

Nachdem wir einen Ausgangsfahrschein bekommen haben, verlassen wir das Camp.
Immer wieder sind rechts und links des Weges Elefanten. Entfernt ist auch eine Giraffe zu entdecken und ein paar Warzenschweine kreuzen den Weg. Wir machen jedoch keine Aufnahmen, da wir zur Nyamandhlovu Platform wollen.
Bevor wir zur Platform aufsteigen können, warten wir erstmal einen Moment ab, da die Elefanten ziemlich nah auf der vorderen Seite des Hides sind. Als die Luft "rein" ist, geht's nach oben.
Eine Elefantengruppe nach der anderen kommt zur Platform.









Ich weiß gar nicht, wohin ich schauen soll:











Der Pavian, der den Papierkorb leerräumt, ist nur Nebensache...





.. ebenso wie die Hippos



Nach einer knappen Stunde müssen wir Abschied nehmen, wollen wir pünktlich im Camp sein. Zeit für einen kleinen Umweg ist aber noch:
wahrscheinlich werden wir auf die Löwen nur aufmerksam, weil Autos dastehen, sonst hätten wir sie vermutlich nicht gesehen. Es ist sehr schwierig, überhaupt ein Foto von den Löwen zu bekommen, da es gegen das Licht in den Sonnenuntergang hinein ist.



Wir grillen zwar, aber es gibt kein Fleisch, da wir nach dem Game drive nicht mehr am Shop vorbei gefahren sind – ob er noch geöffnet gewesen wäre, weiß ich nicht.
Mir ist trotz langer Hose und Hemd kalt bei knapp 18 ° C. Dennoch bleiben wir nach dem Essen noch eine Weile sitzen und waschen anschließend ab.
Bevor wir uns ins Dachzelt zurück ziehen, machen wir uns bei unseren Campingnachbarn unbeliebt, denn unser Auto hupt beim Schließen und Öffnen. :blush: Leider finden wir bis zum Ende der Reise nicht heraus, wie man das abstellt. :thumbdown:
Übernachtung: Main Camp, Hwange NP
Kilometer:153

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chrissie2006

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55

Montag, 20. Februar 2017, 18:27

Falls es tatsächlich jemanden gibt, der noch nicht genug Eli-Bilder gesehen hat: hier noch ein kleiner Nachschlag. :thumbsup:
»chrissie2006« hat folgende Bilder angehängt:
  • Nyamandhlovu-kleiner Macker.jpg
  • Nyamandhlovu-kleiner Eli.jpg
  • Nyamandhlovu-Elis1.jpg
  • Nyamandhlovu-Elis2.jpg
  • Nyamandhlovu- viele Elis.jpg
  • Nyamandhlovu-Elis3.jpg

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tribal71

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56

Montag, 20. Februar 2017, 19:08

Toll, diese Menge an Elefanten am Wasserloch.
Und auch von mir nochmals schönen Dank für diesen Reisebericht abseits von Südafrika. :danke:

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chrissie2006 (21. Februar 2017, 18:41)

sunny_r

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57

Montag, 20. Februar 2017, 21:03

Falls es tatsächlich jemanden gibt, der noch nicht genug Eli-Bilder gesehen hat: hier noch ein kleiner Nachschlag. :thumbsup:

Hallo Chrissie
ja die gibt es 8o :saflag:
Danke fürs Posten

LG Rainer

Edit: am besten ist aber der Kleine nach

Zitat

Ich weiß gar nicht, wohin ich schauen soll:

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chrissie2006 (21. Februar 2017, 18:41)

chrissie2006

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58

Dienstag, 21. Februar 2017, 18:44

Falls es tatsächlich jemanden gibt, der noch nicht genug Eli-Bilder gesehen hat: hier noch ein kleiner Nachschlag. :thumbsup:

Hallo Chrissie
ja die gibt es 8o :saflag:
Danke fürs Posten

LG Rainer

Edit: am besten ist aber der Kleine nach

Zitat

Ich weiß gar nicht, wohin ich schauen soll:


Das ist auch mein Favorit ;)

Für die weniger großen Elefanten-Fans: es gibt nur noch max. drei Tage lang Eli-Bilder, aber ich werde sehen, dass auch die anderen Eindrücke nicht zu kurz kommen.

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parabuthus

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59

Dienstag, 21. Februar 2017, 23:22

Hi Sabine,

Das mit der Huperei hatten wir auch. Ich meine, es passiert dann, wenn man beim Öffnen oder Verschließen 2x statt 1x auf den Knopf am Autoschlüssel drückt.

Oder das Auto war tatsächlich kaputt....

Tolle Elefanten Bilder. Die Kleinen sind ja süß.

Gibt es bei Zimparks eigentlich geführte Drives oder Walks?

LG

Christian

Kitty191

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60

Dienstag, 21. Februar 2017, 23:27

Mein Freund der Etios hupt auch jedesmal beim Auf-bzw. Abschließen. Besonders nervig, wenn man ganz früh los muss. Da macht man sich bei allen Nachbarn echt beliebt. Dabei ist es fällig egal, ob man 1 oder 2x auf die Fernbedienung drückt.
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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