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chrissie2006

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 11:42

Schwierige Reiseplanung - dennoch schöner Urlaub in Botswana und Zimbabwe

Prolog:
Diese Urlaubsplanung hat reichlich Nerven gekostet –besonders meine, denn ich kümmere mich hauptsächlich darum.

Das Ziel Zimbabwe war schon im Oktober 15 klar- dachte ich. Als ich jedoch die Preise für Camper/ Allradfahrzeuge mit Dachzelt recherchierte , fiel mir siedend heiß ein, warum wir im September 2014 nicht nach Namibia/Botswana gefahren, sondern dies auf April/Mai 2015 verschoben haben. September/Oktober ist Hochsaison, da wird mitunter der Tagespreis mal eben verdoppelt. :thumbdown:

Dann soll(te) es eben Uganda werden – wir sind ja flexibel. 8) Reichlich Informationen – u.a. auch auf der ITB bei Speke (Veranstalter in Uganda) und mit Douglas von Alpha-rent-a-Car in Berlin - wurden gesammelt. So langsam kristallisierte sich heraus, dass unsere Reisezeit – in unseren Augen- nur suboptimal für Uganda ist (da die ungeteerten Straßen durch Regenfälle zu schwer befahrbaren Matsch- und Schlammpisten werden können). Wir zogen auch die Möglichkeit eines Fahrers in Betracht, was zwar zu höheren Kosten aber auch zu mehr Hintergrund- / Insiderwissen unterwegs führt, was beim ersten Besuch eines Landes sicherlich ein großer Vorzug ist. Aber besonders mein Mann konnte sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, die meiste Zeit des Tages mit einem Fremden zusammen zu sein (wenn die Chemie stimmt, kann es ja auch sehr nett sein, aber das weiß man ja vorher nicht). Da das Preisniveau in Uganda im Vergleich zu SA/Namibia recht hoch ist, nahmen wir davon Abstand.

In diesem Zusammenhang war es vielleicht gut, dass mein Mann erst im März von seinem AG definitiv die Urlaubsfreigabe zum gewünschten Zeitraum erhielt, wenngleich auch die Ungewissheit genervt hat.

Nun war guter Rat teuer: wohin jetzt? SA geht eigentlich immer, aber wir waren erst über den Jahreswechsel dort (ja, ich weiß, dass sind Luxusprobleme :blush: ), außerdem sollte es etwas „Neues/Besonderes“ sein, da mein Mann einen runden Geburtstag hatte. Nachdem diverse Alternativen entweder aufgrund des Kostenfaktors oder aufgrund der Reisezeit verworfen wurden, sagten wir uns, dass wir in den sauren Apfel beißen würden und die (über-)teuer(t)en Mietwagenpreise in Kauf nehmen würden.

Wer jetzt aber denkt, es ist einfach, noch ein entsprechendes Fahrzeug –es war inzwischen Juni – für September zu buchen, der irrt gewaltig. Schlussendlich haben wir jedoch bei Suedafrika Wohnmobile und Camper einen Discoverer DC 4x4 zu einem akzeptablen Preis gebucht. Unnötig zu erwähnen, dass es natürlich nicht unser Wunschcamper war.

Konnten wir nun also endlich uneingeschränkt die Urlaubsvorfreude genossen werden? Mitnichten! :wacko:

Die allgemeine Situation in Zimbabwe (Unruhen, kein Geld per ATM) und vor allem der Hinweis von Suedafrika Wohnmobile und Camper, dass die Geschäftsführung von Britz, KEA und Maui allen Kunden von der Fahrt nach Simbabwe abrät, da dort in den letzten Monaten Mietwagen unbegründet beschlagnahmt und nur gegen Zahlung hoher unberechtigter Gebühren wieder frei gegeben worden sind, sprachen dagegen. Speziell der Hinweis auf eine unbegründete Beschlagnahmung des Mietwagens verunsicherte uns sehr. Da ich jedoch in den entsprechenden Foren nichts darüber gelesen habe und auch meine gezielte Nachfrage diesbezüglich nichts ergab, wollten wir erst vor Ort entscheiden, ob wir uns nur auf Botswana beschränken.
Ich telefonierte auch mit einer netten Angestellten vom Zimbabwe Tourist Office in Frankfurt, die mir zwar bestätigte, dass die Polizei korrupt sei, jedoch bei Touristen eher zurückhaltend agieren würde. Für den Fall, dass dennoch Probleme bei Polizei-Kontrollen auftreten würden, gab sie mir noch Telefonnummern von ihren Vorgesetzten vor Ort und auch ihre eigene. :thumbup:

Ich hoffe, ihr fühlt euch durch meine lange Einleitung nicht abgeschreckt. Ich verspreche, dass ich mich im Reisebericht kürzer fasse und freue mich über jeden Mitreisenden. Kommentare sind wie immer willkommen. :)

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Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 11:56

Hallo Chrissie,
ich finde Deine Einleitung durchaus interessant und keineswegs zu lang. Ich bin schon sehr gespannt und "untersuche" bis zum endgültigen Start schon mal den Discoverer. :) Ich räume derweil die Lebensmittel weg , verstecke den Amarula und mach' mir ein Fläschchen Savanna auf.
Prost auf einen schönen Urlaub in unbekannte Gefilde :wine: :beer:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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3

Mittwoch, 25. Januar 2017, 12:02

Da nehme ich gerne im Camper Platz. Ich lese gerade ein Buch (damit es auch für das Form OT ist: in Knysna gekauft :D), und zwar von Tony Park: Zambezi. Und nun will ich unbedingt mal zu den Mana Pools.

Fop

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4

Mittwoch, 25. Januar 2017, 13:26

Hi Chrissie,
die Einleitung ist doch super, macht Lust auf eine spannende & ereignisreiche Reise :thumbsup:
Bin auf jeden Fall dabei und freu mich auf Zimbabwe & (oder nur) Botswana.....

lG
Sab

bibi2406

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5

Mittwoch, 25. Januar 2017, 16:06

Hallo Chrissie,

Das langweilt überhaupt nicht, ich finde die Vorüberlegungen auch sehr interessant, schliesslich entstehen die jeweiligen Touren ja nicht in ein,zwei Tagen.
Ich freue mich schon sehr auf Deinen Bericht und fahre sehr gerne mit :thumbsup:


LG
Barbara

parabuthus

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6

Mittwoch, 25. Januar 2017, 16:15

Da bin ich aber sowas von dabei!!

Mit dem Gedanken, eine Reise durch Zimbabwe zu machen, spiele ich seit langer Zeit. Habe auch einige Routen im Kopf.

Da ihr ja wieder da seid, scheint es ja irgendwie zumindest möglich zu sein, dahin zu fahren.

Ich bin sehr gespannt.

LG

Christian

chrissie2006

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 19:00

Hallöchen zusammen,
das freut mich, dass ich euch mit meiner Einleitung nicht zu Tode gelangweilt habe und ihr mit uns mitreisen wollt, denn schließlich ist es ein Südafrika-Forum :saflag:

Morgen startet dann der Flieger nach Johannesburg. Die erste Nacht und die letzten zwei Nächte (diese sogar in einem sehr schönen Cottage) verbringen wir übrigens in SA.

Bis morgen
Chrissie

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8

Mittwoch, 25. Januar 2017, 19:08

In gut zwei Wochen geht es für uns mit Zim & Bots in 4 Wochen los, wir sind am Campen - ich würde mal sagen ich kann es kaum erwarten deinen Bericht in kompletter Ausführung zu hören :)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Wicki4

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 20:01

Hallo Chrissie,

auch ich freue mich auf deinen Bericht. Da wir noch dabei sind SA zu erkunden, habe ich mich mit den Nachbarländern selber noch nicht beschäftigt. Daher bin ich besonders gespannt auf eure Erlebnisse.

Viele Grüße
Claudia

chrissie2006

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 16:49

25.9. / 26.9.2016 Flug über London nach Johannesburg

Ein herzliches Willkommen den neu zugestiegenen Mitfahrern. 8o

Endlich geht es ins südliche Afrika. Da es wie fast immer ein Nachtflug ist, packen wir am Vormittag in aller Ruhe. Während andere ihren Nachmittagskaffee trinken, lassen wir uns mit dem Taxi zum Flughafen chauffieren.
Der Zubringerflug nach London landet zum Glück pünktlich, denn die Umsteigezeit liegt nur unwesentlich über dem Minimum von 70 Minuten. Leider müssen wir jedoch noch 25 Minuten im Flieger sitzen bleiben, da unsere Parkposition belegt ist. Wir stellen uns schon auf einen Spurt zum entsprechenden Gate ein, aber wir haben Glück, die Gates liegen nicht weit auseinander. :)
Als wir im Langstreckenflieger sitzen, beginnt auch gefühlsmäßig der Urlaub. Das Essen (Gemüselasagne, das Curry war schon aus) ist für Flugzeugverhältnisse gut. Ich döse im Vergleich zu den letzten Flügen relativ viel. Gegen 6:00 h bin ich endgültig wach. Wir überfliegen gerade Nxai Pan und sehen einen schönen Sonnenaufgang –natürlich haben ich keinen Fotoapparat zur Hand :whistling: . Das Frühstück fällt für die hinteren Reihen – und somit auch für uns- aus nicht nachvollziehbaren Gründen aus. :(
Da wir so weit hinten sitzen, dauert es dementsprechend lange, bis wir durch die Passkontrolle sind. Unser Gepäck wartet schon neben dem Kofferband.
Für uns ist es ungewohnt, dass wir dieses Mal nach jemanden mit unserem Namensschildchen Ausschau halten müssen. Malou von Bobo Camper ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) erwartet uns bereits. Nach kurzer Rücksprache mit ihr heben wir noch Geld ab und laden unsere Simkarte mit Guthaben auf.
Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Gelände von Bobo Camper. Wir werden von einer anderen Dame übernommen und regeln das Vertragliche. Anschließend weist sie uns geduldig in das Auto ein – einen Toyota Hilux mit Automatikgetriebe. Wir hätten gerne einen Bushcamper gehabt, da es bei einem Dachzelt doch –zumindest bei uns :rolleyes: - immer etwas dauert, bis wir zum Gamedrive aufbrechen können. Aber wir sind zufrieden, überhaupt noch einen Camper bekommen zu haben. Nach 2,5 h fahren wir mit unserem Camper vom Hof. Wir sind erst die zweiten Mieter, was uns nicht so ganz recht ist, denn vermutlich wird da noch genauer bei der Rückgabe nach Kratzern etc geschaut.
Bei Pick n Pay kaufen wir ein und endlich bekommt unser Magen auch etwas zu tun. Christian geht abschließend zum Alkoholshop, während ich im Auto sitzen bleibe. Prompt geht die Alarmanlage an. Zum Glück hat er mir den Schlüssel da gelassen, so kann ich die unangenehme Geräuschkulisse schnell zum Verstummen bringen.
Wir tanken voll, und um 13:00 Uhr geht es Richtung botswanischer Grenze.

Es gibt nur einen einzigen Grenzübergang zwischen Südafrika und Zimbabwe (Beitbridge). Schon als unsere Planungen noch im Anfangsstadium waren, haben wir gelesen, dass der Grenzübertritt ziemlich nervenaufreibend sein soll (Schlepper etc), daher haben wir von Anfang an die Einreise nach Zimbabwe von Botswana aus geplant. Inzwischen habe ich erfahren, dass man sich mit den offiziellen Grenzhelfern der Zimbabwe Tourism Authority im Vorfeld in Verbindung setzen kann. Der Service der Zimbabwe Tourism Authority ist tatsächlich kostenlos und funktioniert wohl gut.

Unterwegs kristallisiert sich raus, dass wir heute nicht mehr bis zum Matamba Bush Camp kommen, was wir im Vorfeld anvisiert hatten. Daher beschließen wir, die erste Nacht auf dem Silver Rocks Caravan Park zu verbringen. Ich liebäugele mit einer Übernachtung in einer festen Unterkunft, damit ich unser Gepäck den Ansprüchen für die nächsten Campingnächte entsprechend sortieren kann, aber die Preise sind für unseren heutigen Bedarf (wir würden zB kaum die HP in Anspruch nehmen, da wir uns schon für heute was zu essen besorgt haben) zu heftig: über 1100 Rand pro Person mit Halbpension. Daher entscheiden wir uns, eine Campsite zu belegen.
Neben uns sind noch drei andere Camper anwesend. Die Sanitäranlagen sind sehr gut, sauber und durchdacht, die Duschen mit Extraabteil zum Umziehen und genügend Haken. Nach dem Duschen lege ich mich eine halbe Stunde im Dachzelt hin, da ich wie üblich aufgrund des Schlafmangels Kreislaufprobleme habe. Christian ist fleißig und räumt derweil am Auto rum. Später essen wir, und ich sortiere danach das Gepäck. Wir hören die verschiedensten Tierlaute. Ich sehe so etwas wie Hauskatze in einiger Entfernung laufen. Nicht allzu spät ziehen wir uns ins Dachzelt zurück.


Damit der Tag nicht ganz bilderlos bleibt, ein Foto unseres Autos vom nächsten Morgen.

Übernachtung: Silver Rocks Caravan Park bei Bela Bela
Kilometer: 190

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Reisetantchen

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 21:07

Ich quetsche mich schnell noch rein und freue mich auf die Weiterreise.
Lg Pia l
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

chrissie2006

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Freitag, 27. Januar 2017, 20:14

27.09. Grenzübertritt nach Botswana

Die Nacht ist von einer tierischen Geräuschkulisse geprägt, wenn diese auch nicht zwangsläufig mit Afrika in Verbindung zu bringen ist: Frösche quaken, mitten in der Nacht beginnt ein Hahn zu krähen und Katzen tragen ihre Revierkämpfe aus.
Es ist sehr frisch. Nach der obligatorischen Tasse Tee bzw. Kaffee und einem kleinen Snack schauen wir uns noch in der Anlage um.





Es blühen gelbe Akazien (?), und wir können einige Vögel beobachten: Haubenbartvögel, Stare, Strauße und andere Vögel, die wir nicht identifizieren können. In einiger Entfernung grasen Zebras.
Gegen 8:30 Uhr fahren wir ab. Es sind 22° C.

Die Fotos von unterwegs sind aus dem (fahrenden) Auto geknipst worden, daher ist die Qualität mitunter sehr mau, aber um einen kleinen Eindruck zu bekommen, sicherlich ausreichend.





Um 9:40 h erreichen wir Vaalwater.



Bei „The Black Mamba“ (wird im Reiseführer als Souvenirshop für außergewöhnlich schöne afrikanische Kunst beworben- muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden) kaufe ich eine Kerze für eine Freundin. Anschließend stocken wir bei Spar unsere Lebensmittel auf.



Eine Stunde später erreichen wir die vergleichsweise große Ortschaft Lephalale. Wir kaufen nach langem Suchen eine Sicherheitsweste (wir dachten, wir hätten nur eine, in Zimbabwe werden jedoch zwei benötigt. Während des Urlaubs finden wir dann auch die zweite Sicherheitsweste von Bobo Camper – so wie von uns im Vorfeld bei Bobo Camper bestellt- :thumbup: , als wir den Kompressor hervorholen), heben Geld ab und schauen auch bei Pick n Pay noch rein. Kurz vor der Grenze packen wir die Wurst- und Käsewaren in die separate Kühltasche.
Auf südafrikanischer Seite sind die Grenzformalitäten innerhalb von 10 Minuten erledigt. Bevor wir jedoch in Botswana einreisen können, müssen wir mit einem unfreundlichen Grenzbeamten Vorlieb nehmen und brauchen fast eine Stunde, um die Straßengebühren von 150 Pula (per Kreditkarte) zu bezahlen, da Lkw-Fahrer sich vordrängeln, indem sie ihre Papiere einfach einem Fahrer geben, der schon an der Kasse steht. X( Christian kann seinen Unmut nach einer Weile nicht mehr zügeln.
Knapp zwei Stunden benötigen wir bis Serowe, wo wir Geld abheben und das Angebot von Spar checken.
Um 17:10 Uhr sind wir an der Rezeption des Khama Rhino Sanctuary.





Das 4300 ha große Khama Rhino Sanctuary ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) liegt 30 km nordwestlich von Serowe. 1992 wurden landesweit nur noch neun Nashörner gezählt. Daraufhin wurde durch Privatinitiative und den DWNP (Department of Wildlife and Nationalparks) der Khama Rhino Sanctuary Trust ins Leben gerufen. Bis zur Eröffnung 1993 wurden weitere vier Nashörner getötet. Für das Community-Projekt wurde bewusst diese Region gewählt, denn sie weist eine günstige Vegetation für Nashörner auf, liegt verkehrstechnisch zentral und die Präsenz der hier stationierten Botswana Defence Force ermöglicht eine durchgehende 24-Stunden-Security für die rhinos. Finanziert wird das Projekt bisher aus Spenden und den touristischen Einnahmen. Die Nashornpopulation umfasst lt. Homepage 30 Breitmaul- und 4 Spitzmaulnashörner).
Das Schutzgebiet ist elektrisch umzäunt und wird größtenteils von der Serwe Pan eingenommen. Der übrige Teil sind Busch- und Grasebenen. Die Fauna umfasst Breit- und Spitzmaulnashörner, Oryxantilopen, Elen- und Kuhantilopen, Giraffen, Impalas, Gnus, Zebras, Steinantilopen, Warzenschweine, Schakale, Braune Hyänen und Löffelhunde sowie mehr als 230 Vogelarten.


Wir begleichen die Eintritts- und Campinggebühren (rund 960 Pula) und fahren zum unter Mokongwabäumen gelegenen Campingplatz. Die Campsite ist mit Grillstelle, Wasseranschluss und Abfalltonne ausgestattet. Wir bauen das Zelt auf und gönnen uns erst mal einen frühen Sundowner.



In den Waschräumen gibt es Strom, so dass wir morgen früh mit dem Wasserkocher das Wasser für den Tee/Kaffee heiß machen können (hatten wir bei Bobocamper zusätzlich angemietet, da das Wasser mit dem Gasbrenner immer eine gefühlte Ewigkeit benötigt, bis es kocht). Bei mir ist ein sehr großer Grashüpfer (mindestens meine Zeigefingerlänge) im Waschraum, schade, dass ich keinen Fotoapparat dabei habe. :(
Leider gibt es sehr viele kleine nervige Fliegen an der Campsite. Wir zünden eine Anti-Mücken-Kerze an, die zwar schnell herunter brennt, uns aber die Fliegen und Käfer größtenteils vom Leib hält. Der Tisch ist anschließend von vielen Käfern übersät. :whistling:
Zum Abendessen gibt es nur eine Kleinigkeit. Später gehen wir duschen, bevor wir uns im Dachzelt verkriechen.
Übernachtung: Khama Rhino Sanctuary
Kilometer: 449

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Freitag, 27. Januar 2017, 21:13

Hallo Chrissie,

dann steige ich doch auch noch voller Vorfreude zu und erspäre mir die Wartezeit an der Grenze ;)

Gefühlt wird der Service in den Fliegern immer schlechter, vor allem kein bzw. nicht ausreichend Essen auf Langstreckenflügen für letzte Reihe, die noch keine Mahlzeit hat, scheint momentan zu einem unschönen Standard zu werden. :thumbdown:

LG Rainer

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kOa_Master (28. Januar 2017, 12:42)

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Samstag, 28. Januar 2017, 12:44

Hallo Chrissie,

da steig ich doch auch noch schnell zu. War selber letzten November in Simbabwe und bin gespannt, ob sich die Erlebnisse ähneln.

LG Anne

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Samstag, 28. Januar 2017, 13:19

Huhu Rainer und Anne,
schön, dass ihr auch noch mitfahrt.

@ Rainer
Hast ja bisher nichts verpasst und es kommen ja noch zwei weitere Grenzübertritte :D


Hallo Chrissie,

da steig ich doch auch noch schnell zu. War selber letzten November in Simbabwe und bin gespannt, ob sich die Erlebnisse ähneln.

LG Anne


Und, wie sieht es mit einem Reisebericht aus? :whistling:

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sunny_r (28. Januar 2017, 13:50)

Aishak

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Samstag, 28. Januar 2017, 13:45

Hallo Crissie

Es wird bald eng in Deinem Camper, aber ich mache mich ganz klein und steige auch noch mit ein.
Ich habe leider Deinen RB erst jetzt gesehen, da ich völlig vertieft in der Planung unserer dritten SA-Reise war. :D


Bin gespannt wie es bei Eurer Reise weitergeht!


Liebe Grüsse
Andrea

Biha6

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Samstag, 28. Januar 2017, 17:47

Da sehe ich noch einen kleinen freien Platz, den werde ich dann mal besetzen :D .

chrissie2006

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Samstag, 28. Januar 2017, 18:49

28.9. Khama Rhino Sanctuary

Hallo Andrea und Biha,
wir rücken zusammen, damit ihr auch noch ein Plätzchen findet. :)

Die Nacht ist sehr windig, und es regnet sogar etwas. Wir hören Hundegebell ebenso wie Kuhglockenläuten. ?(
Als wir um 5:45 h aus dem Zelt kriechen, ist der Sand recht trocken. Während wir Kaffee bzw. Tee trinken, beobachten wir Braundrosslinge, Stare und Tokos. Die Droßlinge und Tokos machen einen Heidenlärm. Ein tree squirrel und ein Frankolin statten uns einen Besuch ab.
Unser Highlight ist jedoch ein Buschhase:



Im Auto sind unzählige kleine Fliegen, als wir zum Gamedrive aufbrechen. Christian entdeckt einen Milchuhu, als wir halten, entdecke ich im gleichen Baum einen zweiten.



Am birdhide ist eine Menge los: viele Perlhühner, Stare, Graulärmvögel, Gelbbauchammern, Maskenbulbüle, Kapturteltauben und Blaubäckchen. Nacheinander kommen ein Kudubock und Impalas zum Wasserloch. Die Warzenschweine entdecke ich erst, als sie das Wasserloch wieder verlassen.







Während des weiteren Gamedrives sehen wir Steinböckchen, eine Nashornmutter mit Kind, Eland- Antilopen. Warzenschweine, Impalas und einen Schakal.



Ein Schildrabe hat etwas zum Fressen gefunden.



Beim Aussichtspunkt auf die Serwe Pan sehen wir viele Geier, Impalas, Warzenschweine und einen weiteren Schakal.





In der kleineren Malema's Pan sehen wir vier Strauße mit unzähligen Kindern. Die Zebras verlassen leider gerade die Pfanne.



Ein Strauß kommt zum Wasserloch, trinkt und wälzt sich anschließend im Sand. Kurz darauf kommt ein Kuduweibchen. Nachdem eine größere Springbockherde das Wasserloch erreicht hat, fahren wir weiter. Christian schaltet sicherheitshalber stellenweise den Allradantrieb ein, da der Sand so tief ist.

Am Picknickplatz legen wir einen kurzen P-Stopp ein. Unweit davon ist das Gate, wo wir uns Feuerholz besorgen.



Da es heute wieder weit über 30 ° C sind, fahren wir zum Restaurant, wo es einen Pool gibt.



Der Pool hat die Größe eines Spucknapfes, und das Wasser sieht nicht besonders einladend aus (wirkt auf dem Foto besser), daher entscheiden wir uns, auf dem Campingplatz zu duschen.

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chrissie2006

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19

Samstag, 28. Januar 2017, 19:09

Ich muss jedoch etwas warten, da die Putzkolonne noch nicht fertig ist. Währenddessen kann ich ein paar Rotbauchwürger beobachten.
Es ist ziemlich windig. Nachdem wir das Bodenzelt aufgebaut haben,



suchen wir uns den wenigen Schatten, essen ein paar Scheiben Toast und lassen die Seele baumeln. Jetzt ist es ruhig, da kein Generator oder ähnliches wie gestern Abend zu hören ist.
Bevor es noch mal auf eine kleine Rundfahrt geht, nutzen wir die Gelegenheit, uns ein Chalet anzuschauen. Es ist mit Kühlschrank, etwas Besteck und Geschirr sowie Dusche und WC ausgestattet und verfügt über Strom. :thumbup:



Am bird hide sind jetzt weniger Tiere/Vögel, aber während wir morgens alleine waren, sind nun mehrere Besucher anwesend.


Gelbbauchammer und Schopffrankolin ?(

Dass jetzt mehr Leute unterwegs sind, stellen wir auch auf der Weiterfahrt fest, während der wir mehr Fahrzeuge als morgens sehen. Es ist aber nicht überlaufen.
Neben den Tierarten, die wir morgens bereits gesichtet haben, entdecken wir diesmal auch Gnus, Wasserböcke und eine einzelne Oryx-Antilope.





Wir grillen heute das erste Mal. Wie immer freue ich mich besonders auf die Süßkartoffeln und die Gem Squash, während Christians Augenmerk auf dem Fleisch liegt. :rolleyes:



Die Käfer nerven beim Essen, aber uns schmeckt es sehr gut. Wir sind gespannt, wie die erste Nacht im Bodenzelt wird. Die Angestellten von Bobo Camper waren sehr verwundert, dass wir uns zusätzlich zum Dachzelt noch ein Bodenzelt mitgeben haben lassen. Da wir meist zwei Nächte pro Campingplatz eingeplant haben, wollten wir mal ausprobieren, wie wir damit zurechtkommen, denn es hat den Vorteil, dass man es morgens nicht abbauen bzw. abends nach dem Gamedrive aufbauen muss, was mich bei der letzten Dachzeltreise insofern gestört hat, dass weniger Zeit für den Gamedrive gerade zu den „wichtigen“ Zeiten am Morgen bzw. Abend bleibt.
Übernachtung: Khama Rhino Sanctuary
Kilometer: 69


Da wir fast den ganzen Urlaub zwar hohe Temperaturen, aber keinen blauen Himmel hatten, wirken die meisten Fotos etwas fad von den Farben :(

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20

Sonntag, 29. Januar 2017, 15:30

Hallo Sabine,

ich bin wieder dabei und mache mich ganz klein (noch kleiner als ich bin) und habe gerade deinen interessanten RB verfolgt. Da bewegt ihr euch ja auf mir bisher ganz fremden Pfaden. Das ist mal wieder (anders) spannend als Berichte aus Süfafrika oder Namibia. Auf den Fotos sieht alles recht trocken aus. :huh: Eine ganz tolle Zeit wünsche ich euch ohne unangenehme Erlebnisse oder gesundheitliche Beeinträchtigungen. :) 2018 werden wir uns wohl auch wieder Richtung südliches Afrika bewegen. :thumbup:

Lieben Gruß
Renate
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