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  • »MichelleFrancesca« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Dabei seit: 28. Januar 2017

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1

Samstag, 28. Januar 2017, 12:48

Fragen zur Routenplanung: 3 Wochen im Februar 2017 durch malariafreie Gebiete Südafrikas für Pärchen mit schwangerer Frau

Hallo zusammen,

wir freuen uns, dass wir dieses Forum gefunden haben und haben auch schon ein bisschen gestöbert. Weil uns nur wenig Zeit für unsere Reiseplanung bleibt und sich hier ja echte Profis tummeln, sind wir dankbar, unsere Fragen stellen zu dürfen und würden uns freuen, wenn ihr uns ein bisschen mit Rat, Tipps und Erfahrung weiterhelfen könnt. :)

Wir sind Michelle und Richie aus Erlangen bei Nürnberg, seit gestern verheiratet, beide 32 Jahre und totale Aktiv-Urlauber. Am 06.02. fliegen wir nach Kapstadt und drei Wochen später, am 28.02. gehts von Durban aus zurück nach Deutschland.

Weil Michelle schwanger ist, müssen wir Malaria-Rikikogebiete aussparen und somit leider vor allem auf den Krüger Nationalpark verzichten. Wir dachten, dass wir die ersten 4 bis 5 Tage in Kapstadt verbringen, dann die Route 62 durch die kleine Karoo nehmen und anschließend auf der Garden Route bis nach Port Elisabeth fahren. Gerne möchten wir auch den Addo Elephant Park besuchen und dann interessiert uns noch weiter nördlich Lesotho und die Drakensberge.

Wir haben nun schon öfter gelesen, dass die Strecke zwischen Port Elisabeth und Durban kaum was zu bieten hat und überlegen deshalb, von Port Elisabeth nach Durban einen Inlandsflug zu buchen, um dann das nahegelegene Lesotho und die Drakensberge zu sehen. Den Flug müssten wir dann wohl baldmöglichst buchen und sind nun sehr unsicher, wie dir den Reisezeitraum auf die zwei Bereiche aufteilen sollen.
Was meint ihr denn, wie viele Tage wir für die Drakensberge und Lesotho vor unserem Rückflug von Durban aus veranschlagen sollten? Und gibt es in der Gegend vielleicht noch mehr zu sehen, was wir gerade noch gar nicht auf dem Schirm haben?

Oder würdet ihr uns eher dazu raten, gar keinen Inlandsflug zu nehmen und vom Addo Elephant park aus doch mit dem Auto zu fahren, weil ihr vielleicht doch irgendwelche Tipps für einen Stopp unterwegs habt?

Kurz hatten wir auch überlegt, von Kapstadt aus an der Küste entlang nach Port Elisabeth zu fahren und anschließend mit dem Auto eine andere Strecke nach Kapstadt zurück und von dort aus dann den Inlandsflug nach Durban zu nehmen. Im Reisebüro hatte man uns nämlich gesagt, dass allein der Süden so viel zu bieten hat, dass wir die drei Wochen locker gut füllen können. Daran haben wir auch keine Zweifel, aber ob das von allen Möglichkeiten wirklich die beste Alternative wäre, bezweifeln wir irgendwie. Wie seht ihr das?

Was uns bei unserer Route wichtig ist, ist dass sie abwechslungsreich ist und wir was zu tun haben. Michelle ist bis darauf, das Malariagebiete gemieden werden müssen, durch die Schwangerschaft kaum eingeschränkt und fit, wir beide wandern sehr gerne und liegen nicht gerne länger als einen Tag am Stück am Strand rum. Wir möchten sehr gerne einige Safaritage einbauen, interessieren uns aber auch für Städtchen, Berge, Höhlen...
Weder müssen wir jeden Tag woanders sein und durchs Land hetzen, noch brauchen wir bei jedem Stopp zwei bis drei Übernachtungen, eine schöne Mischung wäre für uns prima.

Die gängigen Stopps auf der Route 62 und der Garden Route haben wir natürlich jetzt schon ein paar mal an verschiedenen Stellen gelesen, jedoch stand ganz oft nicht dabei, ob irgendwo übernachtet wird oder nur kurz gehalten und wie viel Zeit man an den Orten verbringen kann/sollte, um schön was zu sehen. Wenn ihr uns mit euren Insider Tipps da etwas helfen könntet, wäre das ganz toll.

Auch über Tipps zu Lesotho wären wir sehr dankbar, denn bisher haben wir nur öfter gehört, dass es schön sein soll, aber nichts konkreteres.
Und dann das mit dem Inlandsflug, das wurmt uns im Moment am meisten, denn den müssten wir ja buchen und entsprechend dann auch einen oder zwei Mietwagen.

Wir sind gespannt und freuen uns auf Antworten :)

Liebe Grüße
Michelle und Richie

SilkeMa

Reisende

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2

Samstag, 28. Januar 2017, 15:09

Hallo und herzlich willkommen Michelle und Richie,
nur eine kleine Anmerkung: Warum die Wild Coast weniger empfehlenswert sein soll als Lesotho, erschließt sich mir nicht ganz ?( . Ein Grund die Wild Coast nicht zu besuchen, wäre für mich Zeitmangel und/oder mangelndes Interesse an der afrikanischen Kultur. Die Wild Coast ist noch echtes Afrika. Dagegen spricht bei Euch persönlich vielleicht, dass die medizinische Betreuung wie Krankenhäuser sehr weit weg sind, aber das trifft auf Lesotho auch zu.
Wir waren bei unserer ersten Südafrika Reise drei Nächte an der Wild Coast und es hat mir sehr gut gefallen. Man muss allerdings etwas toleranter bei den Unterkünften sein, alles sauber, für uns in Ordnung, aber auf Luxus braucht man eher nicht zu hoffen ;) . Der Unterschied zur doch sehr europäischen geprägten Gardenroute war danach nochmals deutlicher.

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Wir waren 2010 hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
VG,
Silke

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Bär

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Samstag, 28. Januar 2017, 23:24

Für eure gemeinsame Lebenszeit wünsche ich euch viel :love: und alles Gute. Die 3 Wochen Lebenszeit in Südafrika sind - wie das Reisebüro zurecht anmerkte - auch zwischen Kapstadt und Port Elizabeth locker zu füllen. Nun habt ihr euch noch die (südlichen?) Drakensberge vorgenommen und fliegt ab Durban zurück. Eine Fahrt via Wildcoast (Transkei) würde nochmals mindestens 2 Tage dauern, aber man kann dort grundsätzlich mehrere Wochen verbringen. Natürlich wäre die gesamte Strecke auch in 3 Wochen zu bewältigen. Die Frage ist aber, was hat man dann noch von den Tagen? Ihr bezeichnet euch als totale Aktiv-Urlauber. Ich stelle mir darunter jemand vor, der nicht überwiegend im Auto sitzen möchte. Ich würde mal von West nach Ost eine Tagesplanung aufstellen und meine eigenen must-dos zeitlich einplanen. Dann seht ihr ja, nach wie vielen Tagen ihr in Port Elizabeth (inkl. Addo) seid. Und dann könnt ihr auch abschätzen, ob eine Weiterfahrt noch sinnvoll ist oder ob der Inlandsflug vorzuziehen wäre.

Für uns ist das trotz der Bauchpinselei ("echte Profis") nicht möglich, denn man kann bspw. Kapstadt in 2 Tagen abhaken, aber als "Aktiv-Urlauber" auch locker 1-2 Wochen am Kap verbringen. Die einen mögen Kirstenbosch, die anderen gehen Kiten. Dass ihr zu viel Zeit mit Sonnenbaden am Strand verbringen werdet, darüber solltet ihr euch weniger Gedanken machen, dazu ist Südafrika einfach die falsche Destination.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Mediator

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4

Sonntag, 29. Januar 2017, 09:07

Die Wild Coast ist noch echtes Afrika. Dagegen spricht bei Euch persönlich vielleicht, dass die medizinische Betreuung wie Krankenhäuser sehr weit weg sind, aber das trifft auf Lesotho auch zu.

Lesotho ist sicherlich mehr "richtiges" Afrika als die Wildcoast.

depperden

Anfänger

Beiträge: 3

Dabei seit: 3. Dezember 2013

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5

Freitag, 3. Februar 2017, 22:05

Hallo zusammen,

herzlichen Glückwunsch euch beiden zur Hochzeit und eurer Entscheidung dieses wunderbare Land zu erkunden :saflag:

Die Route 62 und das Karoo sind beeindruckend. Wenn ihr an der Route keine Unterkunft findet, ist vielleicht ein Stopp in Oudtshoorn lohnenswert (die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sollen schön sein). An der Garden Route auf dem Weg nach Port Elizabeth (PE) auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Haltet euch nicht zu lange in PE auf, sooo viel gibt es da nicht zu sehen, habe dort selbst einige Monate gewohnt (Meine best choices wären Donkin Reserve, Route 67, Beachfront in Summerstrand, evtl. Sardinia Bay). Zum Surfen (und shoppen) ist Jeffrey's Bay die bessere Adresse.
Mit dem Addo habt ihr eine super Alternative zum Krüger. Zieht auch in Erwägung zusätzlich noch eine Tour im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu machen (lässt sich auch als Kombi buchen). Das ist ein kleineres, privates Game Reserve direkt angrenzend zum Addo, aber die Chance dort Löwen zu sichten ist höher.

M.E. könnt ihr guten Gewissens den Flug nach Durban buchen (die Strecke ist ja auch relativ lang). Neben der Wild Coast (schön, aber kein "Must See" finde ich) könnte ich sonst nur noch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) auf der Strecke nach Durban/Drakensberge empfehlen.

Ob ihr eher in Lesotho oder in der Wild Coast das "echte Afrika" findet ist sicherlich Definitionssache. Lesotho ist aber touristisch noch am wenigstens erschlossen. Das "Roof of Africa" bietet beeindruckende Landschaften, die möglichen Aktivitäten sind allerdings sehr begrenzt: Wandern, MTB und Ponyreiten is as best as it gets ;) (okay, ein kleines (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) hat Lesotho mittlerweile auch).
Wenn ihr Lesotho auf eigene Faust erkunden wollt, empfehle ich euch dringend ein 4x4. Die Gravel Roads im Landesinneren sind je nach Wetterverhältnissen mit normalem Fahrzeug kaum befahrbar (für euch getestet ;)). Eine beliebte Destination als Ausgangspunkt zum Wandern ist die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Die ist sauber, professionell geführt und bietet ein- oder mehrtägige Guided Hikes an (sehenswert u.a. die Felsmalereien der San). Bedenkt, dass Lesotho ein sehr armes Land ist und die Mehrheit der Bevölkerung von Subsistenzwirtschaft lebt. Eine medizinische Grundversorgung sowie ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln gibt es (außerhalb der Hauptstadt Maseru) meist nicht, Mobilfunk ist nicht überall verfügbar.
Wenn ihr in den Drakensbergen seid, dann empfehle ich euch (alternativ?) eine Tour über den Sani Pass hoch nach Lesotho (ein paar Eindrücke gibt es (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , dort ist auch der höchste Pub Afrikas :beer:). Ich war dort im letzten Jahr und habe in der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) übernachtet und von dort eine Tour gebucht (auf dem Pass ist 4x4 Pflicht und unbedingt notwendig).

Hoffe das eine oder andere ist hilfreich. Wünsche euch eine tolle Reise.

Viele Grüße
Dennis