Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

41

Sonntag, 26. Februar 2017, 18:50

Sesriem, Dünen und Deadvlei

Wir haben sofort das Desert Camp in Sesriem gemocht.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dank eines Tips von Vortrekker hier im Forum, hatten wir das Zelt 201, am Ende des Camps so dass wir in drei Richtungen freien Blick hatten, gebucht.





Allerdings fanden wir das Camp, natürlich mit Ausnahme von der unmittelbaren Bar-Umgebung, nicht besonders rummelig und mit ausreichendem Abstand zwischen den Zelten. Möchte man Internet haben, wäre auch das Zelt Nr. 211 eine Alternative, da das WiFi-Signal von der Bar vermutlich ans Zelt 211 reicht.

Ab und zu in Namibia hat man Gemsbok/Oryx und Schakal gesehen und dieses Camp war keine Ausnahme,




Am Abend fuhr man, zumindest als wir da waren, wegen Bauarbeiten wenn ich mich richtig erinnern kann, zum benachbarten Desert Quiver Camp (kann man vermutlich relativ problemlos laufen wenn man möchte, müsste ca. 20 Minuten dauern).

Dort gab es ein Großzelt als Restaurant mit Vor- und Nachspeisen drinnen und alle Hauptspeisen auf einem großen Braai draussen,








Es ist zweifellos ein merkwürdiges Gefühl, ein Handvoll Tierarten die man im KTP im freien Wilden gesehen haben, jetzt als Hauptspeisen angeboten zu bekommen. Aber die Auswahl ist groß und man kann sich auch komplett vegetarisch allein beim Braaistand ernähren falls man möchte.

Preiswert fanden wir es auf jeden Fall - wir hatten es zwar auch zum genau richtigen Zeitpunkt gebucht und bezahlt, als man im Frühjahr 2016 ganze 18 Rand für einen Euro bekommen hat, aber tatsächlich wurde Desert Camp unsere billigste Unterkünft in Namibia, mit 250 Euro für 2 Nächte - und zwar Halbpension! (Getränke nicht inkludiert). Allein das Abendessen hätte wohl in Europa um die 30 Euro pro Person und Abend gekostet.

Mehr als satt fuhren wir zufrieden zurück zum Zelt - morgen sollten wir ja früh aufstehen um bei Parköffnung in den Nambi-Naukluft Park reinzufahren und dann an die Dünen von Sossusvlei. Ich war extra zufrieden, denn ich hatte als cleveren "Tip" von der zwar freundlichen Rezeptionistin im Desert Camp die Info bekommen, dass es Reifenfüllgeräte sogar am 4x2-Parkplatz gab! Ha! Wenn ich schon bei der Planung gewusst hätte, dass es so einfach geht 8o :thumbsup: ........dachte ich dann zumindest :rolleyes: :wacko: X(

Mit einem überzufriedenem Freudelächeln das nur einen Neubetrogenen aber noch davon Unwissenden aufzeigen kann, machten wir uns nach dem Frühstück im Restaurantzelt am nächsten Morgen auf den Weg zur Parkeinfahrt, die genau am Sossusvlei Lodge liegt, ca. 5 Km und 10-15 Minuten Fahrzeit vom Desert Camp. Die Gates sollten um 06:30 Uhr aufmachen, also kurz vor Sonnenaufgang (wir sind jetzt weit westlich in derselben Zeitzone wie Johannesburg, falls sich jemand über den späten Sonnenaufgang im Januar wundert). Da die Parkverwaltung weiss, wie ungeduldig alle Touristen in der Schlange sind, wird nur Autokennzeichen und Personenanzahl sowie Nationalitäten aufgenommen, damit man erst bei der Ausreise aus dem Park bezahlen muss. Gutes System :thumbup:

Vom Eingang sind es etwa 62 (asphaltierte!) Km bis zum 4x2-Parkplatz, und den Weg dahin muss sogar ich als Wüstenskeptiker sagen, war sehr, sehr schön! Besonders für Fotointeressierten muss die Gegend der absolute Traum sein, denn die Landschaft in sich sieht aus wie eine Fotowerbung!




Die Geschwindigkeitbeschränkung ist hier 60 Km/h. Das hat heute nur einer ansatzweise gehalten...später :whistling: :rolleyes:

Was man hier an Dünen und Wüstenlandschaft sieht, übertrifft alles was wir bisher in den Wüsten der Welt gesehen haben, ob Arizona, Sinai/Negev/Wadi Rum, Gobi etc. So hat man sich als Kind vorgestellt, dass Wüsten aussehen, um später feststellen zu müssen, dass es doch häufig nur Ansammlungen von Sand und Stein sind.

Nicht Düne 45:




Doch Düne 45 (45 Km vom Parkeingang):




Dann haben wir also nach 62 Km den 4x2-Parkplatz erreicht. Zielbewusst marschierte ich zum kleinen Gebäude wo die Reifenfüllgeräte ja sein mussten, hier sollte zügig Luft rausgelassen werden!

"You mean you want to take a shuttle? -No, I want to deflate my tyres! -Do you have a compressor with you? *kaltschwitzend*-No, don't you have one here, the lady at the reception in Desert Camp said so? -No we don't."

Mein Weltbild brach zusammen und ich fing schon an zu überlegen, ob ich vielleicht "auf Gefühl" mit den Fingernägeln Luft ablassen sollte...aber wie kann ich ohne Anzeiger beurteilen wann ich genug Luft abgelassen habe!?!" :help: :cursing:

Genau zu diesem Augenblick hat meine Freundin einen Bild vom 4x2-Parkplatz genommen, ohne dass ich es wusste und ohne dass sie die schlechten Nachrichten kannte, links im Bild wird gegrübelt was das Zeug hält, :P



während rechts im Bild die richtig schlauen schon bequem in den Shuttles sitzen und sich transportieren lassen werden...

Ok. Kühl bleiben. Was machen wir jetzt??? Tja, wir fahren zur Tankstelle in Sesriem und lassen den Druck auf 1,5 senken. Nachhinein ist es hier natürlich einfach zu sagen, wir hätten ruhig auch mit unseren bescheidenen 2,0 bar auf die Piste reinfahren können, aber das wussten wir ja nicht dann...

So, zurück nach Sesriem. Die Stimmung im Auto war wohl momentan nicht allzu hoch, aber nach einer Stunde fuhren wir aus dem Park raus, nachdem wir nun den Eintritt bezahlt hatten (So you are leaving now and coming back again in only 10 Minutes!? -Yeess... X( )

Wir fuhren rein in die Engen-Tankstelle in den "Reifenfüllparkplatz" und ein Mann kam sofort und fing damit an zu tun, was er definitiv nicht zum ersten Mal gemacht hatte, "Sossuvlei 1.5 yes correct, ok". Dann passierte etwas, was wir noch nie in Südafrika erlebt haben: Merkt wohl, das wir nur da zum Reifen füllen waren. Als der Mann fertig war, hat er einfach freundlich gelächelt und seinen Daumen hoch gehalten und ist davon gegangen! Wir haben einander doof angeguckt und gesagt, wir müssen diesen Mann doch irgendwas geben! Ich rannte ihn nach und habe seine Hand geschüttelt und ihm 20 Rand gegeben. Er hat mich angeguckt, als sei ich Jesus (ok ich ihn auch ;) ) und verbeugend Thank you thank you gesagt, mit den Händen zusammen gehalten! Namibia mag oft öde und sandig sein, aber die Menschen waren überall fantastisch (ok ausgenommen eine gewisse Dame an der Rezeption in Desert Camp), denn dies war gar kein Einzelfall, sondern überall so.

Erfreut fuhren wir zurück in den Park, jetzt mit Permit so dass es schneller ging.




Wichtiger Tip
in diesem Zusammenhang: In Sesriem gibt es ZWEI Einkaufsmöglichkeiten; die sehr gut sortierte Engen-Tankstelle, UND 100 Meter hinter dem Eingang oben, noch einen Laden im Park! Und dieser Laden hat noch mehr Braai-Fleisch falls man das sucht. Beide Läden haben ein grösseres Angebot als man denkt; T-Shirts, Medikamente, Windeln, Lebensmittel, Wein, Bier, kleine Fertiggerichte usw.

Auf der nochmaligen Fahrt wurde wegen 1,5 Bar Reifendruck 60Km/h streng eingehalten und wir wurden dementsprechend ständig überholt...
Bei der nochmaligen Vorbeifahrt an Dune 45 wurde uns klar, dass sie zwar immer noch schön war, aber dass wir sehr froh sein sollten, dass wir sie am frühen Morgen schon fotografiert hatten,




Naja, aber es war ja wie es war jetzt, die Stimmung war wieder gut aber ein bisschen angespannt als ich diesmal beim 4x2-Parkplatz nur sehr kurz angehalten habe, um den 4x4-Schalter umzulegen, und dann ging es endlich los!





Zweiten Gang, konstant so um die 3.000 Umdrehungen pro Minute, yep, ging auch hier recht schnell genau sowie damals bei der Leeuwdril Loop im KTP :D

Vorher hatte ich im Youtube gesehen/verstanden, man sollte links halten auf dem Weg rein. Das klang ja logisch. Aber vielleicht nicht um jeden Preis...ein Shuttle kam schnell (etwa 60 Km/h) genau hinter uns, ich fühlte mich gestresst, habe ein bisschen Gas gegeben und links gehalten. Auf einmal wurden die Sandwellen grösser, meine Freundin hat die beunruhigende Frage "Sind wir hier noch richtig?" gestellt und ich habe mich krampfartig am Lenkrad festgehalten während immer mehr Sand auf unsere Windschutzscheibe aufflog und ich über Selbstbeteiligung bei extremer Dummheit des Fahrers nachgedacht habe. Kurz nach ein paar gruseligen 40 Cm-Sandwellen haben wir weit weg genau rechts von uns den Shuttle gesehen, und kurz darauf kamen wir rausgeflogen wie in einem alten Herbie-Film, jetzt mit mehreren Hundert Meter Vorsprung zum Shuttle. Ich fing fast an wahnsinnig zu lachen aber habe mich beruhigt und kurz darauf haben wir den lang ersehnten Deadvlei 4x4-Parkplatz erreicht! Puuuuh!! :wacko:


Aber, wir und unser Ford hatten es gut überstanden,





und Deadvlei war schon eine schöne Belohnung,




und es fühlte schön, ein bisschen "Sport" zu machen und ein paar Dünen hochklettern nach den vielen Autofahrten.

4x4-Parkplatz bei Deadvlei;




Auf dem Rückweg (wir fuhren nicht den weiteren Kilometer bis Sossusvlei und haben auch keinen anderen in die Richtung gesehen) habe ich probiert wie langsam man fahren kann, und es ging doch viel gemütlicher.

Zurück in Sesriem haben wir ausgepustet, Siesta genommen und den Ausblick von unserer Terrasse genossen, bis es wieder Zeit wurde, zum Restaurantzelt zu fahren. Diesmal konnte ich das Abendessen viel besser geniessen und wir fielen zufrieden früh ins Bett.

Sesriem und Sossusvlei war in jeder Hinsicht das Highlight der Namibia-Runde - top Unterkunft mit sowohl Klimaanlage als Fensterlüftungen, gutem Frühstück und Abendessen, wahnsinnigen Landschaften (sogar ich, der Wüstenskeptiker, habe mehrere hunderte von Bildern genommen).

Ein Muss falls man Namibia besucht, finden wir. Am nächsten Tag fing dann die lange Reise zurück nach Johannesburg an, aber mit mehreren Stops unterwegs. Das nächste Ziel war Klein-Aus Vista mit Lüderitz.

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

parabuthus (7. November 2017, 23:16), Mick777 (24. Mai 2017, 21:06), SilkeMa (24. Mai 2017, 19:52), Tutu (21. Mai 2017, 22:33), Western Waldi (21. Mai 2017, 12:21), gatasa (21. Mai 2017, 12:16), hawaiki (25. März 2017, 07:48), Kap Stadt (24. März 2017, 08:51), Fop (5. März 2017, 12:07), Beate2 (4. März 2017, 20:15), Tigriz (28. Februar 2017, 00:36), Quorkepf (27. Februar 2017, 09:50), Cosmopolitan (27. Februar 2017, 09:20), Piepsi (27. Februar 2017, 08:28), maddy (27. Februar 2017, 08:14), ReginaR. (27. Februar 2017, 07:29), bandi (26. Februar 2017, 22:43), Kitty191 (26. Februar 2017, 22:37), anniroc (26. Februar 2017, 21:56), ChristianeLu (26. Februar 2017, 21:26), Biha6 (26. Februar 2017, 21:00), Bär (26. Februar 2017, 20:25), sunny_r (26. Februar 2017, 20:01), Wicki4 (26. Februar 2017, 19:33), GudrunS (26. Februar 2017, 19:30), Cassandra (26. Februar 2017, 19:00)

bandi

Optimistin

Beiträge: 616

Dabei seit: 5. Juli 2012

Danksagungen: 2303

  • Nachricht senden

42

Sonntag, 26. Februar 2017, 23:19

Hallo Northener,

:danke: , dass du uns so zeitnah teilhaben lässt an eurer Reise . Habe ich das richtig verstanden, dass ihr die Mahlzeiten, zumindest abends, im Desert Quiver Camp eingenommen habt und NICHT in der Sossusvlei Lodge? Das höre ich zum ersten Mal ?( Ich dachte, auch die Gäste des Desert Quiver Camps nähmen ihre Mahlzeiten in der Sossusvlei Lodge ein, da das DQC doch eine Selbstverpflegerunterkunft ist. Nun hast du mich aber ziemlich verwirrt. :huh: Wie/Wo hast du das Desert Camp gebucht? Bei welchem Veranstalter oder direkt auf deren Website?

LG Bandi :)
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (27. Februar 2017, 07:53)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

43

Montag, 27. Februar 2017, 08:18

Vielen Dank Bandi :danke: , ich bin gespannt auf euer Reise obwohl sie noch relativ weit in Zukunft liegt :)
Habe ich das richtig verstanden, dass ihr die Mahlzeiten, zumindest abends, im Desert Quiver Camp eingenommen habt und NICHT in der Sossusvlei Lodge? Das höre ich zum ersten Mal ?( Ich dachte, auch die Gäste des Desert Quiver Camps nähmen ihre Mahlzeiten in der Sossusvlei Lodge ein, da das DQC doch eine Selbstverpflegerunterkunft ist. Nun hast du mich aber ziemlich verwirrt. :huh: Wie/Wo hast du das Desert Camp gebucht? Bei welchem Veranstalter oder direkt auf deren Website?

LG Bandi :)
Du hast es genau richtig verstanden, sowohl Frühstück als Abendessen wurde im Desert Quiver Camp serviert. Ich habe noch nie dieses Camp recherchiert, so wie es da normalerweise abläuft weiss ich nicht. Aber eigentlich sah es fast genau so aus wie Desert Camp.
Die Umlegung war "wegen Bauarbeiten" oder ähnliches, so es kann ja sein, dass es wieder in Sossusvlei Lodge zu euer Reise serviert wird. War ja auch kein richtiges Restaurant, sondern ein Zelt - ich hänge noch ein paar Bilder an die vielleicht besser beschreiben wie es eigentlich ausgesehen hat.

Wir haben uns definitiv über die Verlegung gefreut da viel näher unsere Unterkunft, und zwar auch ohne dass man auf die normale Strasse fahren muss - beide Camps liegen eigentlich auf dem selben Gelände.

Das Desert Camp habe ich auf deren Website gebucht. Ich sehe jetzt, Januar 2018 ist immer noch nicht freigeschaltet...Namibia halt. Aber vielleicht wird es übermorgen freigeschaltet, ich glaube die rechnen nach Kalendermonaten.
»Northener« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20170126_201930.jpg
  • 20170126_192512.jpg
  • 20170126_192502.jpg
  • 20170126_191011.jpg

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Western Waldi (21. Mai 2017, 12:22), gatasa (21. Mai 2017, 12:18), Wicki4 (27. Februar 2017, 19:41), bandi (27. Februar 2017, 10:45), Bär (27. Februar 2017, 08:48), Piepsi (27. Februar 2017, 08:29), sunny_r (27. Februar 2017, 08:25)

bandi

Optimistin

Beiträge: 616

Dabei seit: 5. Juli 2012

Danksagungen: 2303

  • Nachricht senden

44

Montag, 27. Februar 2017, 10:53

Herzlichen Dank für deine schnelle Antwort :danke: :thumbsup: und für die Fotos! Dann spielt es ja kaum eine Rolle, in welchem Camp man bucht. 8o

LG
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (27. Februar 2017, 12:13)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

45

Montag, 27. Februar 2017, 12:30

Richtig, bandi :thumbup: Ich sehe da keinen entscheidenden Unterschied. Ich möchte auch betonen, dass man natürlich auch komplett ohne Verpflegung buchen kann, wird ja noch einfacher. Die "Braai-Pfanne" die anscheinend auch DQC hat an jedem Chalet, ist ja genial - man kan also zwei verschiedene Zutaten/Gerichte gleichzeitig grillen/braten, und zwar mit unterschiedlicher Temperatur.

Apropos Temperatur: Wir hatten 38-39 Grad in Sesriem, aber das war gar nicht anstrengend, da es so extrem trocken war. Vom Gefühl her vergleichbar mit 28 in Berlin.

Wann erstellst Du demnächst einen Thread mit eurer Reiseplanung? :)

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (21. Mai 2017, 12:19), bandi (27. Februar 2017, 16:45)

Beiträge: 1 483

Dabei seit: 10. September 2009

Danksagungen: 1240

  • Nachricht senden

46

Freitag, 24. März 2017, 08:59

Schöner Bericht!

Bei einer meiner Fahrten ging in der Lodge der Wein zur Neige und die versprochene Lieferung für den Abend war fragwürdig.
So konnte es nicht sein. Also sind wir los nach Solitaire zum Apfelstrudel essen, einfach nur "because we can" und haben Wein gekauft - für die ganze Lodge.
Der Manager war nur zu happy uns die paar Flaschen abzukaufen :-)
TIA - This is Africa!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (20. Mai 2017, 22:29)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

47

Samstag, 20. Mai 2017, 23:43

Auf gen Süden

Am Morgen 28. Januar war es Zeit, den langen Weg zurück nach Johannesburg anzutreten - nicht, dass es fühlte als ob die Reise zu Ende ging, aber Sesriem liegt am weitesten Weg von Johannesburg, und war zusammen mit Kgalagadi Transfrontier Park der gedachte (und zusammen mit Pilanesberg der tatsächliche) Höhepunkt der Reise.

Falls die Tage in Sesriem die Natur von Namibia als Fokus hatten, war es jetzt Zeit für den kulturellen Teil.

Zuerst hat sich die Freundlichkeit des Landes in Form von dem Tankstelleangestellten in Sesriem wieder gezeigt, als wir kurz in die Engen-Tankstelle in Sesriem reinfuhren, um die Reifen fit für die bessere Gravelstrasse nach Aus aufzupumpen. Diese Tankstelle funktioniert übrigens wie ein Zentrum für praktisch alles in dieser Touristensiedlung. Der freundliche Mann wollte wie gestern kein Geld für das Aufpumpen von unseren Reifen und hat wie gestern trotzdem ein bisschen bekommen. Es ist unmöglich, nicht Vergleiche mit Südafrika zu ziehen, wo alles von Scheiben putzen bis Überwachung geparkter Fahrzeuge Dienste sind, wo eine kleine Gegenleistung, sei es nur ein paar Rand, erwartet wird. Und das ist wohl nicht verkehrt finde ich. Aber in Namibia haben wir mehrmals nur gestaunt über was Menschen bereit sind extra zu machen, und zwar ohne Gegenleistung zu erwarten!

Dann konnten wir auf die C27 Richtung süden losfahren, und bald haben wir das deutsche Schlagerradio mit denselben Nachrichten über Manfreds Kreissägen und Claudias Katzen wie vorgestern eingeschaltet. Wie erwartet war die Strecke mindestens so öde wie dier Hinweg, da wir heute ausschliesslich durch die Wüste fuhren. Entlang der Strasse tauchten ab und zu tauchten typisch Namibische skurrile Bauten auf, wie dieser, Le Mirage Resort & Spa, gebaut wie ein Burg vom Mittelalter - Las Vegas namibischer Art halt :D




Ansonsten waren es hauptsächlich Farmen, ich glaube Jagdfarmen, die man entlang der Strasse geahnt hat. Und einige mumifierte Tiere (hauptsächlich Pferde und Oryxantilopen), durch das extrem trockene Klima gestorben aber nicht verwesen...

Die Strasse ging, und ging, weiter, und weiter..schöne Landschaft, keine Frage, aber zumindest ich kann es nach ein paar Stunden nicht mehr so richtig geniessen. Sehr schön, und dennoch extrem eintönig.








Nach ein paar Stunden haben wir uns das erste Dorf angeschaut, Helmeringhausen. Es wirkte tatsächlich relativ nett, hatte einen Laden, ein Hotel, eine Tankstelle und wäre vielleicht etwas für diejenigen die in einem netten Dörfchen in der Mitte von nichts übernachten möchten.




Wir haben uns von der netten Dame im "Winkel" Eis gekauft, sind die Dorfstrasse ein paar Mal auf und runter gefahren um alte Oldtimerwracks anzuschauen (gibt es überall in Namibia) und sind dann weiter gefahren. Nach ein paar Stunden kamen wir in Aus an, was auf den ersten Blick grösser wirkte, als was wir an Dörfer die letzten Tage gesehen hatten.




Wirkte. Doch der Schein trügt, es gibt auch hier nichts ausser ein Hotel, Bahnhof Hotel Aus. Es gibt auch eine Bahn, aber keine Züge. Wiederaufnahme der alten Strecke nach Lüderitz ist für eine Zinkmine geplant, ich glaube diese hier,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

aber scheint zögerlich voran zu kommen. Näher Lüderitz verschwinden die relativ neu gelegten Gleise nämlich in Sanddünen hinein..

Wir fuhren ein kurzes Stück weiter, und erreichten endlich unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte,




Der Empfang war freundlich und professionell. Da wir nur wenig Lebensmittel noch hatten, haben wir den Braaikorb bestellt und auch (inkludiert im ûbernachtungspreis) den Frühstückkorb. Die Dame meinte, die sollten die Körbchen fertig machen und wir könnten so lange unsere Hütte anschauen und unser Gepäck dort entladen. Also sind wir hingefahren die 8 Km(!) auf zum grossen Teil Einbahnstrasse zu unserer Hütte und haben uns gewundert wieso es so lange mit den Körbchen dauern würde. Naja, afrikanisches Tempo vielleicht, dachten wir.




Wir hatten das Häuschen "Desert Vista" zugeteilt bekommen, was das zweitletzte in der Reihe von Häuschen sind. Denn die Häuser liegen fast in einer Reihe entlang einer relativ ebenen Strasse. Ich hatte vor der Reise den Eindruck bekommen, dass die Chaletsauf irgend einem Berg liegen bzw. "klettern".

Naja, aber unser Desert Vista war schon schön,




und nachdem wir schnell ausgepackt haben und zur Rezeption zurück gefahren sind um unsere Korbe zu holen, wurden wir langsam warm mit Klein Aus - was für ein Menü die Damen zusammen gepackt hatten! Vorspeise, Nachspeise, Brot, Saucen und alles von Boerewors bis reine Steaks! Von diesem Braai könnten wir auch morgen leben.. ;)







Die Braai-Einrichtung war übrigens genial, wie ein sehr grosser Topf so dass das Glühbett nahezu ganz unempfindlich gegen Wind war.

Nachdem wir vollgefressen waren, war es Zeit für ein paar Sundowner, und der eigentliche Sundowner konnte sich wirklich sehen lassen,




und ich war zufrieden und froh, dass nur die Strecke hin und zurück Lüderitz morgen wartete, 125 Km schnurgerade Asphaltstrasse, Luxus für namibische Verhältnisse :)

Ich hatte dennoch ein paar Kritikpunkte zum Chalet, aber die nehmen wir morgen zum Frühstück.

Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

parabuthus (7. November 2017, 23:24), Mick777 (26. Mai 2017, 19:12), Wicki4 (22. Mai 2017, 19:41), sunny_r (21. Mai 2017, 23:37), bandi (21. Mai 2017, 22:53), anniroc (21. Mai 2017, 22:49), Tutu (21. Mai 2017, 22:37), GudrunS (21. Mai 2017, 20:52), Cosmopolitan (21. Mai 2017, 18:31), Biha6 (21. Mai 2017, 17:46), Western Waldi (21. Mai 2017, 12:26), gatasa (21. Mai 2017, 12:24), Fop (21. Mai 2017, 11:45), maddy (21. Mai 2017, 08:05), Bär (21. Mai 2017, 00:10), corsa1968 (21. Mai 2017, 00:03), Kitty191 (20. Mai 2017, 23:56)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

48

Sonntag, 21. Mai 2017, 16:41

Klein-Aus Vista und Lüderitz

Gestern Abend haben wir beim Sundowner ein merkwürdiges knisterndes Geräusch durch das offene (jedoch mit Mückengitter ausgestattete) Küchenfenster gehört. Als wir vom Verandatisch reingeschaut haben, war ein kleiner Maus am Knabbern an einer von unseren Mehrwegtüten - in dieser lag ein bisschen Obst und das hat wohl gelockt.

Darauf wurde auch hingewiesen auf einem Schild auf der Innenseite der Tür,




Da steht also "the natural construction materials cannot make the chalet 100% mouse-proof".

Bewegt man aber seine Augen ein Meter tiefer, sieht man das natural construction material, anders genannt, "Luft";



Ich tippe darauf, dass die Mäuse diesen Weg nehmen, statt die natürlichen Bausubstanzen näher zu untersuchen.

Ich will eigentlich nicht sarkastisch sein aber manchmal ist es zu verlockend :P

Ausserdem soll man laut der Anweisung keine allzu stromverbrauchende Geräte benutzen, wie Fön oder Wasserkocher, und somit gibt es auch keine Klimaanlage.

"Mann, ist der pingelig", denkt vielleicht jemand jetzt. Klar, das stimmt, und normalerweise hätte ich nicht einmal auf diese Hinweise reagiert. Aber hier wohnen wir in der mit Abstand teuersten Unterkunft auf der gesamten Reise, und für 200 € pro Nacht in der mitte von nichts erwarte ich gar keine Einschränkungen und werde somit ziemlich pingelig.

Ansonsten ist das Häuschen sehr schön drinnen, mit der Rückwand bestehend aus der reinen Bergwand,



und auch sonst gemütlich eingerichtet,




mit praktischem Weingestell falls man extra Durst bekommt :wine:




Schaut man draussen, liegt unser Desert Vista wie gesagt als zweitletztes Häuschen.
Das heiß begehrte Eagle's View, also das letzte Haus, hatte ich mir hoch auf einem Felsen vorgestellt, stattdessen lag es einfach nur am Ende der Sackgasse,




Tatsächlich hatten die beiden Häuschen (The Boulder) vor unserem wohl eigentlich den besten Ausblick;



Achtung: Da oben in der Kurve links, die man nicht auf dem Foto sieht aber sich ungefähr vorstellen kann, ist es SEHR eng mit einem dicken Ford Ranger, und ich hatte beim durchfahren jedesmal "Kratzenangst".

Die 8 km lange Zufahrtstrasse geht praktisch kreisförmig und man sieht einkommender Verkehr mehrere Minuten im Voraus, (also vom rechts im Bild unten),




was ganz praktisch ist da es an vielen Stellen wegen hohen Seitenwänden aus Sand unmöglich ist, vorbei an einander zu kommen, so dass einer rückwärts fahren müsste,



Aus der anderen Richtung, also wenn man reinfährt, sehen die Eagle's Nest Chalets so aus, mit der äusseren bzw. letzten "Eagle's View" mittig links im Bild, und unser Desert Vista mittig rechts,




So! Jetzt habe ich so ausführlich wie möglich erzählt, wieso wir nicht ganz zufrieden mit Klein-Aus Vista waren. Vor allem hatte es mit dem Preis/Leistungsverhältnis zu tun - ich wäre bei einem Preis von 100 € pro Nacht nie auf die Idee gekommen zu meckern, besonders nicht in Namibia wo das Preisniveau sehr hoch ist. Aber für 200 € pro Nacht kann und soll man meiner Meinung nach hohen Erwartungen haben - sogar in den teuersten europäischen Ländern wie die Schweiz oder Norwegen kann man sich für den Preis eine fehlerfreie Unterkunft erwarten.

Genug gemeckert, jetzt machen wir den leckeren Frühstückkorb auf,




und machen uns auf den Weg nach Lüderitz!

Auch Wüste natürlich, aber trotzdem ein anderes Gefühl, teils durch die Wolken, teils durch die gerade Teerstrasse,




Eigentlich fand ich diese Landschaft "cooler" als die Strecke gestern. Fühlt wie eine dystopische post-Weltkriegsvision in Filmen, wo nur noch wenige Menschen überlebt haben.


Als wir Kolmanskop erreichten, haben wir fast gedacht, es ist keine Vision mehr sondern Realität und nur wir leben noch, ;(




Bis wir dann festgestellt haben, dass zumindest noch eine am Leben ist, eine ukrainische Abenteurerin auf Motorrad um die Welt,




Kolmanskop wirkt irgendwie sehr deprimierend bei diesem Lichtverhältnis, und da so viele anderen besser fotografieren setze ich nur ein Foto rein. Wenn man reinkommt in Kolmanskop steht nämlich ein Hinweis, dass das Sperrgebiet auch Hyänengebiet ist.

In manchen Häuser sieht man dann diese Spuren, bin ja kein Expert aber von der Größe her und wie isoliert die auftreten, könnte es vielleicht Hyänen sein, die die Geisterhäuser regelmäßig besuchen? Oder was anderes :?:




Danach ging es weiter rein in Lüderitz, wo die Sonne strahlte und sich die Kleinstadt dementsprechend von seiner besten Seite zeigte!



Falls dies deutsch sein soll, war "deutsch" früher viel bunter muss ich sagen - ich finde, es sieht eher aus wie Bo-Kaap, oder holländische Inseln in der Karibik :)

Aber gut, diese Innenstadt ist so oft fotografiert, von viel besseren als uns usw. wie immer, aber: Viel interessanter und schöner fanden wir den Hafenbereich mit neu angelegter Waterfront!

Hier tut sich einiges, und wir fanden insgesamt Lüderitz viel netter als sein Ruf. Gar nicht überall, das müssen wir zugeben, aber rund um den Hafen sieht es doch ganz nett aus,




mit neu eröffneten Cafes hier und da,



und die Waterfront in sich:




Ok nicht übervoll.. :whistling:

Wir haben uns für eine Lunchpause in dem sehr netten Cafe im Woermannhaus entschieden,




wo im Hinterhof ein Gartencafe liegt, mit Meeresblick und einer hauseigenen Schildkrötenfamilie. War lecker und können wir unbedingt empfehlen!



Wie gesagt, Lüderitz besser als erwartet, wenn auch kein Reisehighlight, und ohne zu wissen können wir uns schon vorstellen, dass Swakopmund eine nettere Alternative bietet, um eine deutsche Kolonialzeitstadt zu sehen.


Im nächsten Bericht geht die Reise weiter nach Fish river canyon, und unterwegs sowohl tote als auch lebendige Deutschnamibier!

Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

parabuthus (7. November 2017, 23:28), ReginaR. (29. Mai 2017, 07:19), Fop (27. Mai 2017, 10:28), Mick777 (26. Mai 2017, 19:15), Wicki4 (22. Mai 2017, 19:47), Western Waldi (22. Mai 2017, 10:57), sunny_r (21. Mai 2017, 23:39), anniroc (21. Mai 2017, 23:17), bandi (21. Mai 2017, 22:58), Tutu (21. Mai 2017, 22:40), Kitty191 (21. Mai 2017, 22:06), Bär (21. Mai 2017, 21:06), GudrunS (21. Mai 2017, 21:00), gatasa (21. Mai 2017, 18:47), Cosmopolitan (21. Mai 2017, 18:34), corsa1968 (21. Mai 2017, 17:54), Biha6 (21. Mai 2017, 17:45)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

49

Montag, 22. Mai 2017, 13:13

Fish river canyon Augrabies falls

Ich muss bekennen, dass ich und meine Freundin es beide mögen, Friedhöfe zu besuchen. Oder, ich mag es, sie liebt es.

Friedhöfe sind ausgezeichnete Stellen, ein bisschen Geschichte aus persönlicher Sicht zu lernen, ausserdem sind die oft schön und variieren sehr vom Aussehen, je nachdem in welchem Land man sich befindet.

Auf dem Rückweg von unserem Besuch in Lüderitz gestern, haben wir also einen Besuch auf dem Friedhof kurz ausserhalb der Stadt gemacht.

Die älteren Gräber erzählen oft ein bisschen mehr, besonders Soldatengräber,




neue Gräber sind oft knapphändiger mit der Information,





aber man kann feststellen, dass es viele Deutschnamibier bis etwa in den 90ern rund um Lüderitz wohnten, danach hat der Anteil abgenommen.

Weiss jemand übrigens, woher die Tradition mit den "palmenkopf"-ähnlichen Zapfen (weiter hinten im Bild) kommt? Diese lagen oft neben Gräbern in Namibia.

Auch interessant ist zu sehen, wie die eher afrikanische Gräber aussehen,




Wir haben also auch am Tag danach einen Besuch beim Aus military cemetary gemacht, war auch sehr interessant, aber dann ging es endlich weiter Richtung osten. Für namibische Verhältnisse ist die Strasse B4 nach Keetmanshoop sehr schnell, so dass wir viel früher als gedacht die Abzweigung nach Fish river canyon in Seeheim erreicht haben. Dann haben wir uns dafür entschieden, Keetmanshoop anzugucken. Das war die bisher grösste Stadt die wir in Namibia gesehen haben und funktioniert als Hauptstadt des Südens. Es gab sogar ein Einkaufszentrum dort, wo wir vergeblich namibische Weine gesucht haben, obwohl es die irgendwo geben soll(?) Ansonsten nichts besonderes in der Stadt zu sehen, und wir fuhren zurück nach Seeheim und sind dann abgebogen Richtung Süden.

Wieder sehr öde hier, und wir haben uns gefreut als wir ein "Cafe"-Schild gesehen haben. Es stellte sich heraus, das war eine Gin-Destillerie betrieben von Deutschnamibiern,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(es war nicht genau dort, wo wir angehalten haben, aber es war dieser Betrieb)

Erst hörten wir nur ein Gespräch auf Afrikaans und haben nichts weiteres dabei gedacht, aber nach einer Weile hat die Dame an der Theke ein paar deutsche Wörter von uns gehört und ein interessantes Gespräch folgte. Sie war in Namibia geboren, hatte immer da gewohnt (schätze sie war etwa 50) und hatte nur ein Praktikum in Deutschland gemacht. Sie erzählte uns ein bisschen vom deutschnamibischen Leben, zB dass die deutsche Sprache in Namibia komplett akzentfrei ist (oder, "Hannoverdeutsch"), dafür aber viele Lehnwörter aus dem Englischen und Afrikaans hat.

Nachdem wir eine Flasche Gin als Erinnerung gekauft haben, fuhren wir weiter zum Canyon Roadhouse, unsere nächste Unterkunft, und haben dort eingecheckt.




Canyon Roadhouse (übrigens auch von Deutschnamibiern betrieben) könnte man als Designmotel beschreiben, oder falls man wieder ein bisschen sarkastisch ist, Motelstandard zu Designhotelpreisen ;)

167 € haben wir bezahlt für eine Nacht mit Frühstück, dafür gab es aber hier Klimaanlage, was wir bei 40 Grad Aussentemperatur genossen haben!

Wir wollten den ziemlich weit entfernten Aussichtspunkt über Fish river canyon so spät wie möglich besuchen, zum Sonnenuntergang, und hatten so Zeit ein bisschen in die Gegend rumzufahren.

Einer meiner ersten Arbeitsgebern in Schweden, war, lange her jetzt :help: , der LKW-Hersteller Scania. In meiner kleinen Heimatstadt werden nämlich die Fahrerkabinen hergestelllt. Wieso erzähle ich denn das jetzt? Weil ich nirgendwo auf der Welt so eine totale Marktdominanz der Marke wie in Namibia gesehen habe!



Hat mich ein bisschen stolz gemacht, da das Land vermutlich extreme Anforderungen an Betriebssicherheit stellt. Oder ist die Erklärung eine weniger romantische, die Dienste und Gegendienste beinhaltet, weiss man zum Glück nicht. So kann jeder seine Erklärung für richtig halten #alternativefacts? :D

Aanyway...wir sind dann eine Runde zum teuren Nachbarn Canyon Lodge gefahren, weil wir dachten, dort gibt es mehr Souvenirs (ich weiss nicht mehr, was sie gekauft hat ;) ) aber die Annahme war richtig. Touristen in Reisebussen gab es auch dort,




aber uns hat es dort von der Stimmung her (grosse Reisegruppen und schleimige Verkäufer/Angestellten) nicht so gut gefallen und wir waren doch sehr froh im Roadhouse gebucht zu haben.

Früh Abends war es dann Zeit den Canyon zu besuchen. Man bezahlt ein kleines Eintrittsgeld (am liebsten Cash aber unsere Karte hat doch zum Glück funktioniert) an der Einfahrt zum Park, aber ansonsten ist es problemlos hinzufahren. Man muss nur aufpassen, dass man nicht allzu lange nach Sonnenuntergang am Canyon bleibt, denn der Park schliesst ca. 1 Stunde nach Sonnenutergang wenn ich mich richtig erinnere.



Schöne Landschaft, keine Frage.


Nach dem Frühstück am Tag danach, waren wir trotzdem sehr froh, heute wieder nach Südafrika zu fahren :saflag:

Nach ein paar Fotos von schönen Köcherbäumen hier und da,





fing der Empfang des deutschen Schlagerradios an immer schwächer zu werden, und zu einer immer rauschigeren Version von "Tränen lügen nicht" haben wir von Namibia sentimental Abschied genommen.





Die Formalitäten würde ich als umständlich aber trotzdem effizient ausgeführt bezeichnen. Es sind einige mehr Papiere und Stempel als bei der Überquerung rein in und raus von Swaziland, aber alles funktioniert und es sind hier weniger Reisenden als im dichtbevölkerten Mpumalanga-Ost.

Kurz nachdem wir angefangen hatten auf der südafrikansichen Seite zu fahren, wurden wir wach gerüttelt vom 21. Jahrhundert - plötzlich hatten wir 20 Radiosender zur Auswahl mit hetzigen Werbungsbotschaften von dies und das "dot kousa" (.co.za), only today, don't hesistate! Nun war es also Schluss mit der namibischen Ruhe ;) Die Strasse war nambisch ruhig noch eine Stunde, aber dann haben wir uns langsam das Oranje-Tal genähert,




und wo es grüne Felder gibt, gibt es auch Menschen, und bald hatten wir die Kleinstadt Kakamas erreicht, die für uns nach einer Woche KTP und einer Woche Namibia eher wie eine Metropole fühlte!

Nach einer (komplett überflüssigen, sollte sich heraus stellen) Einkaufsrunde, fuhren wir die letzte kurze Strecke zum Augrabies falls Nationalpark.

Wir haben allerdings nicht gewusst, dass BMW den ganzen Park praktisch gemietet hatten,




In dem sehr gut sortierten Shop haben wir doch noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft, und als der Verkäufer fragte "Are you with bee-em-double-u?" habe ich kurz überlegt, ob ich "Yes, just let me get some more wine bottles" antworten sollte :P


Meine wärmeliebende Freundin war voller Freude über Augrabies Falls Nationalpark, während meiner sich in Grenzen hielt. Es war nämlich 42 Grad im Schatten, und ich habe mich in die klimatisierten Hütte hingesetzt, um irgendeine Afrikaans-Soap zu gucken. Meine Wärmeliebende rannte jedoch sofort raus zum Pool und hat sich danach sofort auf der Braaimauer hingelegt um zu bra.. sonnenbaden :wacko:

Naja. Am Frühabend haben wir uns dann die Fälle angeschaut.



Die waren wohl schön, aber für mich weder eine Reise noch einen Umweg wert. Vielleicht war ich nur wüstenmüde jetzt, ich weiss nicht.


Am morgen danach war es aber Zeit, endgültig die Wüste zu verlassen.


Vorbei an Upingtons futuristichen Solarturm,




fuhren wir ein letztes Mal durch Upington, weiter auf die N 10 Richtung Süden. Bis Groblershoop war diese eine sehr zähe Strecke mit viel Verkehr und ständige Baustellen.

Ab Groblershoop sind wir die deutlich schnellere N 8 Richtung Osten gefahren. Von Augrabies Falls bis Groblershoop konnten wir vielleicht etwa 50 km/h fahren, aber Groblershoop bis Kimberley war fast die ganze Strecke problemlos mit 120 km/h befahrbar! Vielleicht gut zu wissen für alle die eine kommende Reise in Northern Cape planen.

Später heute oder morgen folgt der letzte Teil dieser Reise, mit Mokala, Kimberly und Johannesburg :saflag:

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

parabuthus (7. November 2017, 22:26), ReginaR. (29. Mai 2017, 07:20), Fop (27. Mai 2017, 10:32), Kitty191 (23. Mai 2017, 08:45), bandi (22. Mai 2017, 22:53), Lele (22. Mai 2017, 21:41), sunny_r (22. Mai 2017, 21:26), Bär (22. Mai 2017, 20:58), Biha6 (22. Mai 2017, 20:02), Wicki4 (22. Mai 2017, 19:54), gatasa (22. Mai 2017, 19:28), Cosmopolitan (22. Mai 2017, 16:55), Western Waldi (22. Mai 2017, 15:16), corsa1968 (22. Mai 2017, 14:25), Tutu (22. Mai 2017, 14:23), toetske (22. Mai 2017, 14:01)

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 102

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 14525

  • Nachricht senden

50

Montag, 22. Mai 2017, 20:58

In dem sehr gut sortierten Shop haben wir doch noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft, und als der Verkäufer fragte "Are you with bee-em-double-u?" habe ich kurz überlegt, ob ich "Yes, just let me get some more wine bottles" antworten sollte :P

"Yes, just put it on the corporate bill" :D
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (23. Mai 2017, 08:16), sunny_r (22. Mai 2017, 21:27)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

51

Mittwoch, 24. Mai 2017, 17:31

Mokala Kimberley Johannesburg

Es war ein richtig gutes Gefühl zurück in eine mehr "typische" Region von Südafrika zu fahren - die Landschaft wurde für jede Stunde nach Upington Richtung Kimberley immer grüner, hügeliger bis man kaum mehr glauben konnte, dass hier noch ein "arid park", Mokala, liegen könnte.

Die Fahrt von Groblershoop bis Kimberley ging sehr zügig, und schon früh am Nachmittag rollten wir in Kimberley rein, hier am Monument Dead Memorial (Mahnmal zu Verstorbenen im Anglo-Boer-Krieg),





und wir konnten in aller Ruhe im North Cape Mall unsere letzte große Einkaufsrunde in diesem Urlaub machen. Sowohl North Cape Mall (N 8 Richtung Bloemfontein) als auch Diamond Pavillon Mall (N 12 Richtung Britstown bzw. Cape Town) liegen im Südwesten der Stadt und sind beide, würde ich sagen, noch ein bisschen größer als die Kalahari Mall in Upington.

Nach Einkaufsrunde und spätem Lunch in der Mall fuhren wir zum letzten Nationalpark der Reise, Mokala. Wir hatten eigentlich keine Energie mehr übrig zum "entdecken" und haben uns deswegen gefreut, dass sofort nach Einfahrt der Park so ruhig wirkte, mit roter Erde, schönen Kameldornbäumen (=Mokala) und wenig Besuchern,




Ein Park weniger zum entdecken als zum wohlfühlen, mit einer Landschaft de zumindest meiner Vorstellung von Afrika, als ich Kind war, gut entsprach :)

In Mosu Lodge hatten wir drei Nächte gebucht, und haben die einfach benutzt, um ein bisschen runterzukommen, die Reise über ein paar Flaschen Wein zu summieren und, sollte es sich zeigen, über Reise Nr. 4 und 5 zu diskutieren (4) bzw. träumen (5).

Unser Luxury Bungalow Nr. 2 lag am nördlichen Ende des Camps und hatte direkten Ausblick über ein Wasserloch, oder vielleicht eher Damm. Ich habe mich sofort in die Braailampe verliebt,




aber auch hier gab es ein paar kleinere Nachteile; gerade in dieser Richtung konnte man Abends mehrere Lichter sehen, und sogar Party/Musik hören. Ich war immer davon ausgegangen, dass es die Mofele Lodge war, laut Sanparks offizielle Seite "ideal for big family get togethers, weddings, school groups and reunions."... Jetzt aber habe ich mit Google Satellite view geguckt, und es sieht aus als ob es eher das "Personaldorf" gewesen sein muss (siehe Anhang, Mofele 2,5 km weg, "Personaldorf" nur 500 Meter).
Ausserdem reichte, durch die offene Lage und flache Braai-Pfanne, der kleinste Wind, um braaien schwierig bis unmöglich/gefährlich zu machen. Der erste Abend hat es geklappt, die anderen beiden nicht.

Naja, war kein grosses Ding und im Vergleich mit den Namibiaunterkünften war es hier extrem preiswert.

Wir haben relativ lange am nächsten Tag geschlafen, um dann den Park in Ruhe zu erforschen. Zuerst gingen wir in die freundliche Rezeption und kauften ein Permit für die neuen 4x4-Strassen im Park (die übrigens richtig nett waren und gar nicht schwierig) und sind dann mit Kameras und Picknick-Essen und Getränke auf ruhiger Tour. Die kurze Zusammenfassung des Parks ist:

Der Süden für Tiersichtungen,




und die Mitte für Picknickplatze in idyllischer Landschaft,








nur den Norden hätten wir lassen können, fanden wir nicht so spannend und insbesondere der Nordteil von Vaalbos Loop war schwierig zu fahren, mit schmaler und steiniger Strasse ohne Sicht. Die Südhälfte dieser Loop geht allerdings ganz flach durch Savannenlandschaft und gute Möglichkeiten zu Giraffensichtungen.

Wir sind mehr oder weniger den ganzen Park in nur einem Tag abgefahren (allerdings ein langer Tag), aber ehrlich gesagt liegen die Luxury Bungalows so, dass man auch direkt von der Terasse immer was sieht,







Oder sogar an oder in der Hütte - ein Vogel hat regelmäßig versucht, von draussen Motten am Fenster zu attackieren, die Motte war aber auf der Innenseite :D

Dann hatten wir auch einen armen Fledermaus, der reingeflogen ist und rumflatternd nicht mehr rausgefunden hat. Wir versuchten ihn vergebens rauszulocken indem wir die Braailampe angemacht haben und alle anderen Lampen in und um das Haus aus, mit offener Tür, aber nichts hat geholfen und wir gingen schliesslich ins Bett mit Fred Fledermaus hängend über uns - am nächsten Morgen war er allerdings weg :)


Am nächsten Tag habe ich die brilliante Idee bekommen, dass ich den Wagen ein bisschen abwaschen musste, da er sehr dreckig war. Hätte ich wohl nicht machen müssen denke ich, aber nachhinein wurde es ein sehr interessanter Ausflug nach Kimberley...

Car wash, carwash...wir fragten Navi Werner wo es nun solche in Kimberley liegen - Navi Werner war völlig verwirrt und hat uns in allen möglichen Richtungen geführt, bis mein Geduld am Ende war und ich fing an wie in Prä-IT-Technologie-Zeiten zu tun, nämlich einfach jemanden fragen :P

Zwei Minuten danach standen wir in der "Carwash"...oder wo waren wir eigentlich? Kein Spritzwasser gesehen oder gehört, aber wir wurden reingewunken in eine Halle mit viel Personal und keine anderen Kunden. Dann wurde ich um meine Autoschlüssel gebeten, und ein mulmiges Gefühl kam erst hoch, aber die Leute machten einen ehrlichen Eindruck, so warum nicht?

Der Manager hat uns zum "Wartezimmer" geführt, und jetzt sahen wir die anderen Kunden...im "Wartezimmer" 8o



(direkt hinter der Mauer liegt die Autowäsche)

mit SEHR leckerem Essen zu sehr guten Preisen, nach dem Essen sollte unser Auto für ...tja was war es jetzt, sehr wenig für 45 Minuten und 5 Mann, irgendwo zwischen 50 und 100 Rand.

und so hiess die Stelle, Richelieu,



Nach dem ausgiebigen Essen schlenderten wir zurück zur Waschhalle, und da stand er, unser grosser Ford Ranger, und strahlte noch mehr als bei der Abholung vor drei Wochen in Johannesburg!

Wir waren sehr froh was neues erlebt zu haben, leckeres gegessen zu haben (und Auto und Schlüssel wieder zu bekommen..)

Es hat ein bisschen geregnet und wir hatten mehr Shopping- als Nationalparkslust, so wir sind zur North Cape Mall gefahren. Unser Auto war jetzt so schön, dass wir fast Angst hatten, jemand würde ihn klauen :rolleyes:




Während meiner Freundin die Klamottenauswahl sorgfältig besichtigte, ging ich in eine Buchhandlung um mich für Reise Nr. 5 inspirieren zu lassen, und als ich gerade mein Buch über Victoria Falls + umliegende Nationalparks gekauft hatte, hat mich jemand an den Schultern geklopft und "Hi there" gesagt. Ich habe mich umgewendet und einfach nur gestaunt - es war der Guide, der uns in Nossob Roosterkoeken angeboten hat, und ausserdem hinter mir an der Kasse in Mata Mata ein paar Tage später stand! Zum dritten Mal hatten wir uns nun getroffen, unglaublich! Er wohnte in Kimberley und war rein zufällig mit seinen kleinen Töchtern kurz in die Mall gefahren! Wir haben Visitenkarten getauscht, da ich ab jetzt gedacht habe, ihn sehe ich nochmal wieder auf kommenden Reisen ;)


Am letzten Abend in Mokala haben wir das sehr gute Restaurant in Mosu Lodge getestet, war sehr lecker und vom feinsten, mit sehr wenig Sanparksgefühl dabei! Nur zu empfehlen :wine:

Am nächsten Tag war es Zeit, die letzte Etappe nach Johannesburg anzutreten. Leider habe ich gedacht, es würde schneller gehen mit so viel Autobahn wie möglich, und habe dewegen die Route über Bloemfontein gewählt. Das war ein grosser Fehler, da praktisch überall entalng der N 1 Richtung Johannesburg Strassenarbeiten waren :sleeping:

Nach einem sehr langen Fahrtag kamen wir jedoch rein in Johannesburg,



wo wir bei Radisson Balalaika Sandton die letzte Nacht in Südafrika wohnen sollten.

Wir waren fast schockiert darüber, wie viel Sandton sich seit 2014 verändert hatte...eine Menge Aston Martin, Rolls Royce, Ferrari, viele sehr reiche Gulf-Araber und Inder, deutlich teurer am Nelson Mandela Square und vor allem war der ganze Platz jetzt eingeglast mit nur wenigen Tischen draussen :thumbdown:

Enttäuscht haben wir nur ein einfaches Abendessen im Hotelrestaurant gegessen und fühlten uns irgendwie nicht mehr wie in Südafrika. Es war also Zeit, nach Hause zu fahren um die ersten Vorbereitungen für die nächste Reise zu planen :D

Am Tag danach probierten wir Rosebank mit Gautrain, war zwar besser als Sandton aber uns war es auch da zu teuer, zu viel Lärm und zu vielen Menschen. Wir haben vergleichsweise Centurion weitaus mehr gemocht.

Am Abend ging der Britisch Airways-A380 nach London und der Flug war relativ problemlos, mit Ausnahme einer gewaltigen Turbulenz über die Küste von Algerien um etwa 4 Uhr, die sehr kräftig und unangenehm war, so dass Geschirr kaputt ging und einige Passagiere sogar anfangen haben zu schreien.

Aber niemand wurde verletzt, ud nach einer Umsteigezeit in Schlafkoma am Heathrow, hat uns Krasnojarsk...äh ich meine Berlin,




mit kompakten Winterwolken und fleckenweise Matschschnee am Tegel Willkommen zurück nach hause willkommen geheißen :help:

So, das war unsere dritte Reise. Tut mir Leid wegen der langen Unterbrechung im Frühling, ich habe irgendwo im Namibia-Bericht kurz die Motivation verloren (nicht ganz unähnlich wie bei der Reise in sich) und dann war es schwierig wieder reinzufinden.

Jetzt soll ich das Forum eine Zeit lang nur geniessen und Unmengen von anderen Reiseberichten lesen, die ich inzwischen verpasst habe. Gleichzeitig planen wir unsere vierte Reise, die im Januar 2018, also in nur sieben Monaten, stattfinden soll. Flüge und die Krügerrunde schon gebucht (Shimuwini, Mopani, Bateleur, Olifants, Talamati und Lower Sabie) und wir freuen uns schon riesig :thumbsup: :saflag:
»Northener« hat folgende Datei angehängt:

Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

parabuthus (7. November 2017, 22:33), Sella (12. September 2017, 11:13), gatasa (1. Juni 2017, 22:06), Tutu (31. Mai 2017, 16:24), ReginaR. (29. Mai 2017, 07:26), Fop (27. Mai 2017, 10:37), Biha6 (25. Mai 2017, 19:24), Western Waldi (25. Mai 2017, 18:22), GudrunS (25. Mai 2017, 09:31), bandi (24. Mai 2017, 23:51), sunny_r (24. Mai 2017, 23:01), Cosmopolitan (24. Mai 2017, 20:31), Wicki4 (24. Mai 2017, 20:01), corsa1968 (24. Mai 2017, 18:02), Gisel (24. Mai 2017, 17:55), Kitty191 (24. Mai 2017, 17:53), M@rie (24. Mai 2017, 17:42)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 047

Danksagungen: 7923

  • Nachricht senden

52

Mittwoch, 24. Mai 2017, 17:57

Hallo Northener,
Danke :danke: für den schönen Bericht. Einiges von Eurer Reise steht für uns 2018 auf dem Programmzettel. Da waren einige Hinweise und Fotos doch sehr hilfreich.
Eine Frage hätte ich noch zum Mietwagen: wann, wo und für wieviel ist der gebucht worden?


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (24. Mai 2017, 18:04)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

53

Mittwoch, 24. Mai 2017, 18:07

Danke Kitty :)

Das war das mit Abstand preisgünstigste Angebot, das wir in dieser KAtegorie gefunden haben:

Ford Ranger 4x4 mit riesigem (aber nicht wasser- oder staubdichtem) Gepäckraum, für 1342 Euro bei Europcar über Dertour, Paket B (also alles ausser GPS). Relativ kurz (1 Monat glaube ich) vor der Reise gebucht, im Reisebüro an der Ecke hier, kein Euro Zusatzkosten dafür.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bandi (24. Mai 2017, 23:52), Lele (24. Mai 2017, 19:56), Kitty191 (24. Mai 2017, 18:51)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 047

Danksagungen: 7923

  • Nachricht senden

54

Mittwoch, 24. Mai 2017, 18:57

Vielen Dank Northener, dass ist hilfreich. :danke: :thumbsup:

LG
Kitty

[Edit:] steht ja alles in Deiner Einleitung. Ergo: wer lesen kann ist klar im Vorteil :blush:
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (25. Mai 2017, 08:33)

Lele

Fortgeschrittener

Beiträge: 28

Dabei seit: 10. Juli 2011

Danksagungen: 23

  • Nachricht senden

55

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:57


Wicki4

Meister

Beiträge: 212

Dabei seit: 21. Oktober 2013

Danksagungen: 793

  • Nachricht senden

56

Mittwoch, 24. Mai 2017, 20:07

Hallo Northener,

vielen Dank für deinen schönen Reisebericht. :danke:
Da wir im Herbst ja auch einige eurer Ziele (zumindest die südafrikanischen) auf dem Plan haben, war dein Bericht sehr interessant für mich.

Viele Grüße
Claudia

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (25. Mai 2017, 08:33)

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 102

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 14525

  • Nachricht senden

57

Mittwoch, 24. Mai 2017, 20:13

Danke für den schönen Reisebericht. :danke:


Ja, die entfernten Lichter und gelegentlichen Feiergeräusche in der Mosu Lodge sind von den Personalunterkünften. Es ist aber anscheinend geplant, diese zu verlegen.

Schade, dass ihr offenbar nicht so viele Tiere gesehen habt. Aber schön, dass die Schildkröten wieder da sind. Wir haben sie bei unserem letzten Besuch schon vermisst.

Und weißt Du noch, was das 4x4 Permit gekostet hat?

Welchen Guide habt ihr denn in Kimberley getroffen? Ian Heyns?

Das Restaurant beim car wash ist ja richtig gut organisiert, mit unterschiedlichen Klingeln für unterschiedliche Wünsche. :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (25. Mai 2017, 08:33)

bandi

Optimistin

Beiträge: 616

Dabei seit: 5. Juli 2012

Danksagungen: 2303

  • Nachricht senden

58

Donnerstag, 25. Mai 2017, 00:22

Hallo Northener,
Danke für deinen informativen Bericht :danke: . Namibia hat euch offenbar nicht so begeistert wie Südafrika oder irre ich mich? Ich bin auch schon sehr gespannt, ob Namibia bei uns ähnliche Sehnsüchte wie Südafrika wecken kann. Da ich aus dem Forum wusste, dass der Februar immer von BMW im Januar okkupiert wird, haben wir extra den Augrabies Falls NP für Januar geplant. Leider hat BMW nun auch die letzte Januarwoche besetzt. :( Wir wohnen daher außerhalb des Parks, haben aber 3 Tage Zeit, damit wir auch Zeit zum Wandern haben. Wie schön, dass das mit dem Bungalow am Wasserloch im Mokala geklappt hat :thumbup: . Meinst du denn, dass es sich auf eurer Reise gelohnt hat, einen 4x4 zu mieten? Wir denken eher an einen SUV. Bei 6 Wochen ist das doch ein sehr erheblicher Preisunterschied, zumal wir nach Namibia für die beiden verbleibenden Wochen eigentlich nur einen normalen Pkw brauchen. Aber wir haben keine Möglichkeit das Auto zu tauschen, da wir von Namibia aus ja weiter südlich Richtung Kapstadt fahren.
Dass ihr euch jetzt gleich wieder in die Planung für Januar stürzen könnt, ist natürlich super. Der Krüger wäre auch nochmal ganz nach meinem Geschmack :love: , denn dieses Mal ist unsere Reise ja nicht soooo tierlastig. Die Elefanten werden mir fehlen. :rolleyes: Aber ich finde es auch schön, immer mal wieder etwas Neues kennenzulernen. Es wird jedenfalls eine entschleunigte Reise. :thumbsup:

Dir wünsche ich noch viel Spaß bei der Planung und im Januar können wir dann beide "sagen" :saflag: :saflag:

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Northener (25. Mai 2017, 08:33), sunny_r (25. Mai 2017, 07:37)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

59

Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:18

Hallo Northener,

vielen Dank für deinen schönen Reisebericht.:danke:
Da wir im Herbst ja auch einige eurer Ziele (zumindest die südafrikanischen) auf dem Plan haben, war dein Bericht sehr interessant für mich.

Viele Grüße
Claudia
Na dann werde ich wohl sehen welche Ziele es sind. Das "wichtigste" Ziel ist natürlich KTP - entscheidet welches Auto man haben muss und verlangt Buchungen lange im Voraus falls man Wilderness Camps haben möchte - und das möchte man :)
Danke für den schönen Reisebericht. :danke:


Ja, die entfernten Lichter und gelegentlichen Feiergeräusche in der Mosu Lodge sind von den Personalunterkünften. Es ist aber anscheinend geplant, diese zu verlegen.

Schade, dass ihr offenbar nicht so viele Tiere gesehen habt. Aber schön, dass die Schildkröten wieder da sind. Wir haben sie bei unserem letzten Besuch schon vermisst.

Und weißt Du noch, was das 4x4 Permit gekostet hat?

Welchen Guide habt ihr denn in Kimberley getroffen? Ian Heyns?

Das Restaurant beim car wash ist ja richtig gut organisiert, mit unterschiedlichen Klingeln für unterschiedliche Wünsche. :thumbup:
? Doch, wir haben viele Tiere gesehen...vielleicht nicht so viele wie in den anderen Parks die wir besucht haben, aber trotzdem "regelmäßig". Nashörner nicht, sonst alle "grossen". Apropos Nashörner, und Büffel, fand ich es fast schade dass man diese Tiere im Park hatte - es standen an den Picnic-Plätzen Hinweisschilder, dass man auf diese beide Arten achten sollte, wegen Personsicherheit. Sind wirklich diese zwei Arten von allen hunderten (tausenden?) so wichtig aufgrund ökologischen Gleichgewichts, dass man die unbedingt im Park haben muss? Denn sonst könnte man ja den ganzen Park für Fahrradfahrer und Wanderer freigeben. Das hätte zumindest ich sehr gemocht, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass solche Ideen weniger Erfolg im autobasierten Südafrika haben...
Aber ernst gemeint, was haben die da zu verlieren? Das Camp war fast wie leergefegt als wir da waren, ich tippe auf 10-20 Besuchern insgesamt, was ja auch mit Berichten hier im Forum übereinsstimmt. Zwar überdurchschnittlich sympatische Besucher, da Großkatzen fehlen und somit das Rasen und Hetzen von übereifrigen Besuchern.
Für mich wäre der Park von der Größe und Landschaft/Topographie her, perfekt zum Wandern oder Fahrrad fahren auf eigene Faust.

Leider bin ich sehr schlecht mit Quittungen aufheben :( aber da wir es preiswert fanden, im Vergleich zur Leeuwdril Loop im KTP, könnte ich mir vorstellen dass es maximal gleich so viel kostete (etwa 140 Rand). Ich glaube weniger, aber weiss leider nicht mehr.

Der Guide hiess Jaco Powell:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zitat

Hallo Northener,
Danke für deinen informativen Bericht :danke:
. Namibia hat euch offenbar nicht so begeistert wie Südafrika oder irre
ich mich? Ich bin auch schon sehr gespannt, ob Namibia bei uns ähnliche
Sehnsüchte wie Südafrika wecken kann. Da ich aus dem Forum wusste, dass
der Februar immer von BMW im Januar okkupiert wird, haben wir extra den
Augrabies Falls NP für Januar geplant. Leider hat BMW nun auch die
letzte Januarwoche besetzt. :(
Wir wohnen daher außerhalb des Parks, haben aber 3 Tage Zeit, damit wir
auch Zeit zum Wandern haben. Wie schön, dass das mit dem Bungalow am
Wasserloch im Mokala geklappt hat :thumbup:
. Meinst du denn, dass es sich auf eurer Reise gelohnt hat, einen 4x4
zu mieten? Wir denken eher an einen SUV. Bei 6 Wochen ist das doch ein
sehr erheblicher Preisunterschied, zumal wir nach Namibia für die beiden
verbleibenden Wochen eigentlich nur einen normalen Pkw brauchen. Aber
wir haben keine Möglichkeit das Auto zu tauschen, da wir von Namibia aus
ja weiter südlich Richtung Kapstadt fahren.
Dass ihr euch jetzt
gleich wieder in die Planung für Januar stürzen könnt, ist natürlich
super. Der Krüger wäre auch nochmal ganz nach meinem Geschmack :love: , denn dieses Mal ist unsere Reise ja nicht soooo tierlastig. Die Elefanten werden mir fehlen. :rolleyes: Aber ich finde es auch schön, immer mal wieder etwas Neues kennenzulernen. Es wird jedenfalls eine entschleunigte Reise. :thumbsup:

Dir wünsche ich noch viel Spaß bei der Planung und im Januar können wir dann beide "sagen" :saflag: :saflag:

LG Bandi


Also, Sossusvlei/Sesriem war ein Highlight. Fish river canyon könnte man vermutlich auch dazu zählen, falls man nicht die Südwest-USA gesehen hat. Canyons sollte man eigentlich im allgemeinen durch wandern oder paddeln erleben, aber ich finde sowas scheint umständlich in Südafrika/Namibia zu organisieren.

Wie ich, glaube ich, früher geschrieben habe, wäre mein Idealbesuch in Namibia vermutlich folgendes gewesen:
Flug nach Windhoek, Übernahme namibisches Mietwagen, Windhuk-Sesriem/Sossusvlei-Swakopmund-Küste hoch-Etosha, insgesamt ca. 2 Wochen.
Oder warum nicht wie dieser, von Fabian:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich fand die Kombination KTP-Südnamibia gar nichts so schlau wie es bei der Planung wirkte. Und falls doch, hätte ich lieber die andere Richtung gewählt, so dass KTP als Höhepunkt nach Namibia kommt. Es sind einfach Unmengen von sinnloser Fahrerei dabei, riesigen Transportstrecken ohne überhaupt etwas zu sehen oder machen, das kann man nicht verleugnen.

4x4: Nein, braucht ihr nicht, falls ihr nicht unbedingt solche Straßen fahren wollt. Andererseits braucht ihr dann auch keinen SUV, zumindest haben wir im KTP keine STellen gesehen, wo ein SUV vorteilhaft wäre.


@Alle: An einem Punkt haben wir unsere Meinung während der letzten Monaten geändert: Ein Wiederbesuch im Kgalagadi Transfrontier Park ist nicht mehr ausgeschlossen. Erstens haben wir, wie schon geschrieben, nicht den Park nördlich von Nossob gesehen (Grootkolk, Ghraghab, Bitterpan), zweitens sind die Wilderness Camps wunderbar, drittens ist der Park angenehm leer (wenig Besucher), und viertens ist das Klima top, sonnig und trocken :)

Und das Restaurant in Kimberley hiess nicht Richelieu, sondern Cheers Pub & Grill,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Richelieu ist eine Biermarke :blush:

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (25. Mai 2017, 19:52), Kitty191 (25. Mai 2017, 17:04), sunny_r (25. Mai 2017, 13:32), bandi (25. Mai 2017, 09:48), GudrunS (25. Mai 2017, 09:34), Bär (25. Mai 2017, 09:24)

Northener

Neugieriger

  • »Northener« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 364

Dabei seit: 27. Januar 2012

Danksagungen: 976

  • Nachricht senden

60

Donnerstag, 25. Mai 2017, 10:52

Hallo Northener,
Danke für deinen informativen Bericht :danke: . Namibia hat euch offenbar nicht so begeistert wie Südafrika oder irre ich mich? Ich bin auch schon sehr gespannt, ob Namibia bei uns ähnliche Sehnsüchte wie Südafrika wecken kann. Da ich aus dem Forum wusste, dass der Februar immer von BMW im Januar okkupiert wird, haben wir extra den Augrabies Falls NP für Januar geplant. Leider hat BMW nun auch die letzte Januarwoche besetzt. :( Wir wohnen daher außerhalb des Parks, haben aber 3 Tage Zeit, damit wir auch Zeit zum Wandern haben. Wie schön, dass das mit dem Bungalow am Wasserloch im Mokala geklappt hat :thumbup: . Meinst du denn, dass es sich auf eurer Reise gelohnt hat, einen 4x4 zu mieten? Wir denken eher an einen SUV. Bei 6 Wochen ist das doch ein sehr erheblicher Preisunterschied, zumal wir nach Namibia für die beiden verbleibenden Wochen eigentlich nur einen normalen Pkw brauchen. Aber wir haben keine Möglichkeit das Auto zu tauschen, da wir von Namibia aus ja weiter südlich Richtung Kapstadt fahren.
Dass ihr euch jetzt gleich wieder in die Planung für Januar stürzen könnt, ist natürlich super. Der Krüger wäre auch nochmal ganz nach meinem Geschmack :love: , denn dieses Mal ist unsere Reise ja nicht soooo tierlastig. Die Elefanten werden mir fehlen. :rolleyes: Aber ich finde es auch schön, immer mal wieder etwas Neues kennenzulernen. Es wird jedenfalls eine entschleunigte Reise. :thumbsup:

Dir wünsche ich noch viel Spaß bei der Planung und im Januar können wir dann beide "sagen" :saflag: :saflag:

LG Bandi
Ich antworte nochmal extra hier, damit ich nicht wieder die Formatierung kaputt mache :D

Erstens finde ich es klingt gar nicht so schlecht ausserhalb des Augrabies Falls Park zu übernachten - ist eine richtig nette Weingegend dort und die Kleinstadt Kakamas machte einen freundlichen Eindruck - das findet anscheinend andere auch:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und, ich weiss nicht ob ich das überhaupt im Bericht erwähnt habe, aber das Sicherheitsgefühl auf dieser Reise war deutlich höher als bei den ersten zwei Reisen. In Northern Cape gibt es selten die Mauern und Stacheldrähte um die Häuser, wie man es leider von anderen Landesteilen kennt, und in Namibia gab es sowas meines Wissens nirgendwo entlang unserer Route.
Wir haben diesmal auch ein paar Anhalter mitgenommen, es waren zwar Frauen, von Mokala bis Kimberley, aber nachhinein bereue ich, dass wir manchen in Namibia im Regen stehen gelassen haben, vermutlich Menschen die liebenswerter sind als wir :|
Auch wenn ich nicht empfehle das nach zu machen, lernt man sehr viel interessantes über das Land durch Gespräche mit Anhaltern...naja, macht jede/r wie sie/er will :)

Ich freue mich dass Du wieder gesund bist und wünsche dir/euch ebenso sehr viel Spaß und Erlebnisse auf eure kommende Reise und möchte nicht allzu viel bewerten da unterschiedliche Menschen auch unterschiedliche Meinungen zu z.B. Reisezielen haben :saflag:

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bandi (12. September 2017, 00:46), sunny_r (25. Mai 2017, 23:28), Gisel (25. Mai 2017, 20:07), Wicki4 (25. Mai 2017, 19:52), Bär (25. Mai 2017, 11:01)