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blaueAugen

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Sonntag, 26. Februar 2017, 21:53

Südafrika mit Rollstuhlfahrer und Kindern (Teenager)

Ein Hallo in die Runde ,

und vorab erst mal ganz herzlichen Dank für die tollen Beiträge, Berichte und das geduldige Beantworten der erfahrenen Forum-Mitglieder.

Wir, das sind eine vierköpfige Familie, bestehend aus Frank und Dörthe, sowie unseren Kinder ( beide 14 Jahre - Zwilling ;-), wollen schrecklich gern einmal oder bei Gefallen auch gern mehr als einmal nach Südafrika reisen. Allerdings ist unsere Situation insofern etwas speziell, dass unser Sohn nicht laufen kann und deshalb mit einem Sportrollstuhl unterwegs ist. Und hier setzt dann auch die größte Unsicherheit und Frage an. Ist das, nach Eurer Erfahrung, machbar oder gibt es letztendlich zu viel, was man aufgrund der Rolli-Situation nicht machen kann. 2-3 Stufen sind kein Problem und auch ein Tragen in einen Jeep wären kein Hindernisgrund.

Aber vielleicht noch ein paar mehr Information, was wir uns so vorstellen :

Da wir noch keine Malariaprophylaxe mit den Kindern machen wollen ( vielleicht in 2-3 Jahren, wenn wir nochmal nach Südafrika kommen ), haben wir uns, wenn auch schweren Herzens gegen Johannesburg und den Krüger NP entschieden und wollen stattdessen die auch schöne und reizvolle Kap-Region mit Kapstadt und der Garden-Route bereisen.

Wir haben dafür leider nur die Herbstferien ( 29.09 bis 14.10.17 ) und aufgrund der Kürze der Zeit haben wir angedacht, One-Way von Kapstadt nach Port-Elisabeth die Garden-Route zu fahren und dann von dort einen Inlandsflug nach Kapstadt oder Johannesburg zu nehmen, um dann den Heimflug anzutreten.

Unser Schwerpunkt liegt auf Wunsch der Kinder bei der Tierbeobachtung ( sicher nicht so überraschend ;-) und eine wunderschöne Landschaft bietet die Route ja schon fast von selbst -oder ?

Wir wollen uns nach Möglichkeit nicht selbst versorgen und unser Budget liegt bei ca.5.000 Euro zzgl. Flüge und Mietwagen.

Gibt es ein Game Reserve und/oder Lodge, außer Addo Elephant Park ( der darf natürlich nicht fehlen ), den ihr empfehlen könnt und der mit einem Rollstuhl machbar ist ? Wie gesagt ein paar Stufen oder so sind kein Hindernisgrund und das Hauptaugenmerk der Kinder liegt für die erste Südafrikareise auf den Tieren.

Im voraus ganz lieben Dank für Antworten.

Kitty191

Schnürsenkel

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Montag, 27. Februar 2017, 08:51

Hallo,
es gibt z.B. die Garden Route Game Lodge und auch Amakhala fällt mir noch ein. Beide sind von mir nicht besucht worden, deshalb kann ich auch nicht sagen, wie barrierefrei beide sind. Außerdem wird das mit 4 Personen sicher auch eine kostspielige Angelegenheit.
Über SanParks können barrierefreie Unterkünfte gebucht werden. Die sind mMn mit einen 'Z" am Ende gekennzeichnet.Da es davon aber immer nicht viele gibt, würde ich zeitnah schauen.
Falls PGR für Euch rausfallen, kann man auch in DeHoop und im Mountain Zebra NP gut Tiere beobachten.
Falls Ihr Wale beobachten wollt, ist das in Hermanus gut möglich. Der Cliff Path ist dort gut ausgebaut und Rollstuhl tauglich.
Kapstadt dürfte wenig Probleme machen. Die Pinguine in Boulders, wie auch in Betty's Bay sind über einen Boardwalk zu bestaunen. Allerdings sind dort tückischer Weise auch immer ein paar Stufen eingebaut.Du schriebst aber das ein paar Stufen kein Problem darstellen.
Auf dem Tafelberg gibt es einen Rollstuhlgerechten Rundweg.
Im Table Mountain NP kann man zum berühmten Schild mit dem Auto Vorfahren und zum Lighthouse führt ein geteerter Weg, bzw. der Flighing Dutchman hoch. Direkt zum Leuchtturm kommt mam aber nur noch über viele Stufen.
Ich denke, Eure Idee lässt sich gut für alle Beteiligten umsetzen, Ihr werdet Tiere sehen und könnt auch relativ viel unternehmen.

LG
Kitty

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Bär

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Montag, 27. Februar 2017, 09:35

Bislang wurde das Thema Behinderung von den Threaderöffnern leider nur ein mal als Stichwort eingetragen. Im Laufe des Tages werde ich frühere Threads recherchieren und dort jeweils das Stichwort "Handicap" eintragen. Erste Ergebnisse findest Du hier:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Falls ihr auch via Google recherchiert: In Südafrika läuft das Thema häufig unter der Bezeichnung "universal access" (UA). Kitty hat recht, bei der landesweiten Nationalparkverwaltung SANParks gibt es in fast jedem Camp passende Unterkünfte, die zumeist am zusätzlichen Kürzel Z (manchmal auch U) erkennbar sind. Für einen Überblick über auch andere Angebote wie rollstuhlgeeignete Beobachtungshütten oder Wanderwege empfehle ich euch die von SANParks aufgelegte Broschüre (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Da ihr am Kap unterwegs seid, könnten auch die regionalen Parks in Frage kommen - CapeNature achtet ebenfalls auf ein gutes Angebot für Menschen mit Behinderung. Siehe u.a. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Generell bemüht sich Südafrika um behindertenfreundliche Gestaltung, sodass eurer Reise wenig im Weg steht. Allerdings sind in eurer Reisezeit auch in Südafrika Schulferien, sodass ihr mit Planung und Buchung nicht allzu lange warten solltet. Viel Spaß!
.
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blaueAugen

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Montag, 27. Februar 2017, 10:18

Hallo Kitty, hallo Bär,


ganz lieben Dank für Eure Antworten und die Vorschläge. Das klingt, als wenn eine solche Reise auch mit Rollstuhl, mit entsprechender Planung, gut machbar ist ( was wir inständig gehofft habe ).


Im Moment sind wir "schon" fleißig am Schauen und Planen und würde Euch gern in den nächsten Tage unsere Routenplanung vorstellen und sind dann natürlich offen für Anmerkungen und Vorschläge dazu. Und ja, ich weiß, dass wir leider etwas spät dran sind und etwas Eile geboten ist. Hoffe, dass sich trotzdem noch entsprechende Unterkünfte finden lassen. Den Flug ( von Frankfurt-Kapstadt und zurück Johannesburg-Frankfurt mit der Lufthansa, die scheinen gute Flugzeiten zu haben ) werden wir wohl schon buchen ( da gibt es ja auch nicht mehr soviel Plätze) und dann darauf vertrauen, dass wir noch Unterkünfte finden.


Bevor ich den Inlandsflug ( Port Elisabeth - Johannesburg ) buche, habe ich noch eine Frage an Euch oder auch zwei ;-) :


Könnt ihr mir evtl. sagen, ob sich noch ein paar Tage in der Nähe von Johannesburg lohnen würden ( Waterberg - Entabeni Game Reserve und im Pilanesberg NP ) ?


Viele Grüße und bis bald...


Kitty191

Schnürsenkel

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Montag, 27. Februar 2017, 10:24

Würde ich bei nur 14 Tagen Zeit nicht machen. Ihr wollt ja wiederkommen, da muss man auch noch Ziele haben. ;)

LG
Kitty

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Bär

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Montag, 27. Februar 2017, 11:36

Die Liste der Threads rund um Handicaps habe ich nun erweitert (siehe Link weiter oben) - falls noch jemand eine Ergänzung dazu hat, bitte einfach melden.

In der Liste findet ihr auch Hinweise zu Mietwagen. Da ihr vermutlich mit Rolli reist, solltet ihr ein ausreichend großes Fahrzeug mieten. 4x4 oder SUV ist auf eurer Strecke nicht notwendig.

Flüge gibt es neben der Lufthansa auch von SAA, die mindestens genau so gut sind, aus meiner Sicht eher besser.
Wenn ihr von PLZ aus zurück fliegt, achtet darauf, dass ihr ausreichend Pufferzeit einbaut oder den kompletten Rückflug auf einem Ticket bucht.

Da Tiere offenbar euer Hauptfokus sind, würde ich mich bei 14 Tagen auf die beiden Hauptregionen Kap und rund um Addo konzentrieren und dazwischen höchstens 2 Stopps einbauen. Meine grobe Nächte-Aufteilung wäre vermutlich 6-3-5.
Im Tsitsikamma sind die Wanderwege nicht behindertengerecht. Kann euer Sohn Kanu fahren? Schwimmen? Was sind denn neben Tieren noch Punkte, die euch interessieren?

Kitty präferiert an der Garden Route zumeist Plettenberg Bay und das wäre in eurem Fall vermutlich eine gute Zwischenstation. Obwohl ich persönlich kein großer Fan derselben bin, würde ich euch einen Besuch von Monkeyland und Birds of Eden (liegen direkt beieinander) empfehlen.
.
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Beate2

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Montag, 27. Februar 2017, 12:43

Die Parks und Reserves um Johannesburg würde ich bei der knappen Zeit auch auslassen. Die Aufteilung wäre eher was für 3 Wochen Zeit. Außerdem ist es dort an den Wochenenden voll mit Wochenendausflüglern aus Johannesburg.

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Northener

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Montag, 27. Februar 2017, 13:02

Könnt ihr mir evtl. sagen, ob sich noch ein paar Tage in der Nähe von Johannesburg lohnen würden ( Waterberg - Entabeni Game Reserve und im Pilanesberg NP ) ?
Klingt wie eine sehr schöne Runde für Leute die nur EINE Woche (oder eben auch 3+ Wochen wie Beate2 schreibt) in Südafrika zur Verfügung haben (ich werde demnächst in einem anderen Thread nämlich was ähnliches empfehlen), aber hat man zwei Wochen passt das nicht so ganz von der Planung her. Für euch passt sicherlich die vorgeschlagene Einweg-Tour PE-Kapstadt (oder umgekehrt) perfekt.

Ich habe bisher Südafrika generell als relativ "bequem" ausgelegt empfunden. Mehr als die meisten europäischen Ländern. Ein bisschen amerikanisch, das Auto spielt eine sehr grosse Rolle und man bewegt sich auch als "unbehinderter" Fußgänger nicht mehr als notwendig.

Viel Spaß bei der Planung!

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blaueAugen

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Montag, 27. Februar 2017, 13:20

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, dann werden wir die Sache mit den beiden NP um Johannesburg herum nochmal überdenken, aber schön wär's schon gewesen ;-). Bitte seht es mir nach, es scheint so viele schöne Orte zugeben und da fällt es etwas schwer vernünftig zu sein. Da es aber auf gar keinen Fall in Stress ausarten soll und wir ja auch nochmal wiederkommen können, wird die Ecke da oben wohl warten müssen.

Und Bär : Du bist ein Schatz. Ich hoffe, ich darf das jetzt einfach mal so sagen. Ich bitte auch hier um Nachsicht, falls nicht. Aber wer sich solche Mühe macht und die Liste der Threads erweitert, so das zum Thema Handicap jetzt leichter etwas zu finden ist, der "muss" das jetzt mal aushalten ;-) . Also auch dafür vielen lieben Dank.

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Montag, 27. Februar 2017, 14:26

Und Bär : Du bist ein Schatz. Ich hoffe, ich darf das jetzt einfach mal so sagen. Ich bitte auch hier um Nachsicht, falls nicht. Aber wer sich solche Mühe macht und die Liste der Threads erweitert, so das zum Thema Handicap jetzt leichter etwas zu finden ist, der "muss" das jetzt mal aushalten ;-) . Also auch dafür vielen lieben Dank.

Ausnahmegenehmigung von meiner (nicht ganz ungewichtigen) Seite, aus nachvollziehbaren Gründen einmalig erteilt. :thumbup: ;) :D :D :D
"After climbing a great hill, one only finds that there are many more hills to climb"

Nelson Mandela

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Bär

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Montag, 27. Februar 2017, 15:06

Ich freue mich natürlich über das Lob :blush: und die Genehmigung dazu ;) , aber der Dank gebührt insbesondere denjenigen, die in den verlinkten Threads ihre Erfahrungen und ihr Wissen den Anderen zur Verfügung gestellt haben. :danke:

Und ich verbinde das gleich mit einer kleinen Bitte: ich kann nachvollziehen, wenn insbesondere Berufstätige mit Kindern nach dem Urlaub nicht gleich einen umfangreich Reisebericht schreiben können. Den würde ich auch gar nicht erwarten. Aber es wäre sehr hilfreich, wenn ihr anschließend eure Erfahrungen zu dieser Südafrika-Reise mit Handicap in Form eines kurzen Feedbacks mitteilen würdet. Was lief gut, was weniger gut, was hat euch überrascht, was würdet ihr anders machen, wenn ihr es vorher gewusst hättet? Alles nur in Bezug auf diese spezielle Thematik. Das hilft den anderen Familien, die vor derselben Situation stehen wie ihr jetzt. Okay?

Falls ihr noch Fragen habt, her damit. Dies ist ein Forum. 8o

Zu den Parks im Norden: wie schon geschrieben, empfehle ich auch die ursprünglich angedachte Route im Süden zu machen. Der Reisezeitraum ist hierfür ausgesprochen gut, weil die Flora am Kap im Frühling eindrucksvoller ist als im Norden. 14 Tage sind für die Tour eigentlich das Minimum. Und da ihr in 2-3 Jahren ja ohnehin wiederkommen möchtet, ist der Norden dann ein recht einfaches Ziel ohne zusätzliche Inlandsflüge.
.
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Montag, 27. Februar 2017, 16:27

Einen Reisebericht, auch gern in Bezug auf die Handicap-Situation - aber nicht nur ;-), schreibe ich gern, wenn wir wieder zurück sind. Doch das wird noch bis Ende des Jahres dauern, da wir ja erst im Oktober fahren und ich noch nicht mal ganz genau weiß wohin, lach. Aber der Flug ist jetzt gebucht und die Route nimmt langsam Form an, auch wenn das mit den entsprechenden Übernachtungen gar nicht so einfach ist.



Und die Fragen kommen noch, versprochen ;) .



@ Bär : Wir sind noch nicht Kanu gefahren, glauben aber, dass das möglich wäre und für unseren Sohn gäbe es ja Schwimmwesten, da er noch nicht ganz sicher schwimmet. Magst Du mir verraten, woran Du da gedacht hast ? Und die weiteren Interessen außer Tierbeobachtungen ( das allerdings ist riesengroß bei den Kindern ) ist für uns einen ersten Eindruck von Land und Leute zu bekommen.

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sunny_r (27. Februar 2017, 21:09)

chrissie2006

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Montag, 27. Februar 2017, 16:51

Hallo und herzlich willkommen im :saflag: Forum,
aus einem anderem Forum (Ingrids-Reisewelt) ist mir bekannt, dass der Mann der Userin Zypresse im Rollstuhl sitzt und sie schon mehrfach in SA unterwegs waren. Sie hat auch eine (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf der sie von ihren Touren berichtet:
Bestimmt kann sie euch ggf. auch persönlich (private Meitteilung) wertvolle Tipps gehen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
VG Chrissie

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Montag, 27. Februar 2017, 17:17

Wir sind noch nicht Kanu gefahren, glauben aber, dass das möglich wäre und für unseren Sohn gäbe es ja Schwimmwesten, da er noch nicht ganz sicher schwimmet. Magst Du mir verraten, woran Du da gedacht hast ?

In fast allen Küsten-Nationalparks der Garden Route ist Kanufahren möglich. Aus Berichten anderer Foriker und von Webseiten sind mir bekannt - von West nach Ost:
  • Wilderness (im Nationalpark auf dem Touw River; ruhig),
  • Goukamma Nature Reserve (auf dem Groenvlei Lake und dem Goukamma River; ruhig - man kann aber vom Goukamma River auch aufs Meer hinausfahren; dort mit mehr Wellengang),
  • Plettenberg Bay (u.a. auf dem Keurboom River);
  • Tsitsikamma Storms River Mouth Rest Camp (startet soweit ich weiß am Ufer des Meeres, man fährt dann nach ca. 300m in den Fluss Storms River in eine imposanten Schlucht).

Bevor Du weitere Fragen stellst, aktualisiere uns bitte mit den bereits getätigten Buchungen, bspw. Flug(ankunfts)zeiten, B&Bs etc.
.
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feuernelke

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Montag, 27. Februar 2017, 19:52

ich weiß, das Iwanowski auch dabei hilft, behindertengerechte Unterkünfte zu finden, das wäre sicher einfacher wie jede einzelne Unterkunft deswegen speziell anzufragen.

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Montag, 27. Februar 2017, 21:10

Das Auswählen von passenden Unterkünften machen eigentlich alle Reiseveranstalter und Reisebüros, das ist ihr Job.
Und auch bei vielen Unterkunftsportalen kann man behindertengerechte Zimmer auswählen.
.
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Dienstag, 28. Februar 2017, 08:38

Die Tuecken der Barrierefreiheit

Liebe Leut'
Meine liebste Begleitung ist seit zwei Jahren krankheitshalber auf den Rollstuhl angewiesen. Sie ist "unabhaengig", wenn es zB. zum Umstieg in ein Fahrzeug oder auf/in der Toilette notwendig ist. Auf unseren bisher leider nur kurzen gemeinsamen Ausfluegen mit Uebernachtung haben wir die Erfahrung gemacht, dass meist ein stiegenfreier Zugang zu den Zimmern besteht, man sich darin auch mehr oder weniger "problemlos" bewegen kann. Jedoch sind oft die Toiletten und Nassraeume allgemein absolut nicht rollstuhlfreundlich. Auf diese Tatsache moechte ich einfach hinweisen, da die Fussgaenger oft vergessen, dass man im Rolli etwas mehr Bewegungsfreiheit braucht...
Ansonsten wird es immer besser mit der Behindertenfreundlichkeit, auch in Restaurants. Obwohl Rollstuhlfahrer in SA immer noch Exoten sind und recht unverschaemt angegelotzt werden. Man muss sich echt daran gewoehnen, auch als Begleitperson.
Cheers
Battli

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Dienstag, 28. Februar 2017, 10:01

Sorry, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Das Finden der Unterkünfte gestaltet insofern etwas schwierig, dass schon recht viel ausgebucht ist. Aber das ist Schuld eigene ( ! ), da wir recht spät dran sind.

Was die Barrierefreiheit der Unterkünfte betrifft, dazu kann ich bisher noch nicht soviel sagen. Ggf. fragen wir nach bzw. an oder versuchen es anderweitig zu recherchieren. Unser Sohn ist zum Glück auch einigermaßen "unabhängig", wenn es um den Transfer in ein Fahrzeug oder die Toilette geht und wir sind ja auch noch da, um zu helfen, so dass auch ein paar Stufen kein Problem sind ( auch wenn es ohne natürlich deutlich besser ist, da er sich dann frei bewegen kann ). Und ja, Nassräume sind tatsächlich für Rollifahrer recht schwierig, hauptsächlich mangels Platz und Festhaltemöglichkeiten.

Vielen Dank für Eure Tipps ( Iwanowski Reisen und der Homepage der Userin Zypresse )

Wenn wir zurück sind, werde ich zu den Unterkünften und ihrer Barrierefreiheit eine Rückmeldung geben bzw. eine Aufstellung /Übersicht über die von uns besuchten Unterkünfte erstellen.

Und jetzt werde ich weiter in Eurem wunderbaren Forum stöbern ( was bin ich froh, es gefunden zu haben ) und an der Route basteln.

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Beate2 (28. Februar 2017, 20:07)

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Dienstag, 28. Februar 2017, 19:32

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) listen rollstuhlfreundliche Unterkünfte auf, außerdem habe ich das hier noch gefunden http://www.sa-venues.com/wheelchairfriendly-gardenroute.php .
Ich habe schon mehrfach Reisen mit Behinderten begleitet (ich bin Krankenschwester) - und leider ist es tatsächlich so, das nur wenige Reisebüros tatsächlich die Bedürfnisse von Behinderten verstehen und in der Regel die Unterkünfte auch nicht selbst kennen.
Das macht es schwierig, denn was meist fehlt, sind Haltegriffe im Bad / Toilette, unterfahrbare Waschbecken und evtl eine ebenerdig zu befahrende Dusche bzw. ein geeigneter Duschstuhl. Das ist also etwas, was wir grundsätzlich angefragt haben, bevor wir Unterkünfte gebucht haben- allerdings habe ich meine Erfahrung nur von Reisen in Süd- und Osteuropa. Immer vorausgesetzt, Euer Sohn braucht so etwas.

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blaueAugen (1. März 2017, 18:11), Beate2 (28. Februar 2017, 20:08)

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Mittwoch, 1. März 2017, 10:33

Rollstuhl in Südafrika

Hallo in die Runde,

nachdem ich bzw. mein Blog und der Gatte bereits gelegentlich im Forum auftauchen möchte ich die Gelegenheit nutzen mich selbst zu Wort zu melden.

Auf Reiseveranstalter würde ich mich nicht unbedingt verlassen - wir haben immer bessere Erfahrungen gemacht, wenn wir selbst und unmittelbar den Kontakt gesucht haben, genau die Bedürfnisse beschrieben haben und ggf. auch nochmals nachgefragt haben. Und das Schöne dabei: man bekommt bereits im Vorfeld Kontakt und man reist fast zu Freunden. Auf der SANParks Seite kann man die universally accessible units nicht online buchen. Diese werden bis einen Monat vor Vergabe frei gehalten- falls also nicht bereits ein Rollstuhlfahrer gebucht habt solltet Ihr per Mail an reservations@sanparks.org noch Chancen haben.

Südafrika ist ein Land, in dem man ohne große Probleme mit Rollstuhl reisen kann - vorausgesetzt man klebt nicht an deutschen Din-Normen. Und bei einem Teenager im Sportrollstuhl dürfte das nach meiner Einschätzung kaum ein Problem sein. Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen - und hilfsbereit, wenn mal etwas nicht auf Anhieb klappt. Rollstuhlgerechte Toiletten gibt es mehr (und sauberer) als in Deutschland. Restaurants haben ebenfalls meist einen barrierefreien Eingang und ein WC. Game Drives in den Nationalparks sind ebenfalls kein Problem, es finden sich immer zwei drei hilfsbereite starke Männer, die den Rollstuhlfahrer ins Auto hieven. Selbst auf Waltour waren wir - mit Dyer Island Cruises ab Gansbaai nach Anmeldung kein Problem (allerdings: ich bin ziemlich seekrank geworden, so hat es geschaukelt) - mein Mann konnte im Rollstuhl sitzen bleiben und hat die Tour sehr genossen.

Kapstadt - PE ist ein toller Einstieg, wie ich finde und auch während der (kurzen) Schulferien gut zu machen. Tiere sehen kann man wunderbar im Addo, mit privaten Game Reserves haben wir persönlich keine Erfahrungen. Wir haben uns bislang auf die Nationalparks (inkl. Cape Nature oder die Parks in Kwa Zulu Natal beschränkt. Unsere Erfahrungen dabei (nach inzwischen 18 Reisen mit 3 bis 6 Wochen Dauer) sind ganz überwiegend positiv.

Und für weitere Detailfragen bitte einfach eine Mail an die Adresse im Blog, ich antworte dann gern und nach bestem Wissen und Gewissen.

Herzliche Grüße - aktuell aus Neuseeland - sendet Ulli (aka Zypresseunterwegs)
Grüße aus dem Dorf an der Düssel von
Ulli
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Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf. (Joseph Conrad)

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ChristianeLu (4. März 2017, 02:24), Beate2 (1. März 2017, 21:36), sunny_r (1. März 2017, 21:09), blaueAugen (1. März 2017, 18:14), corsa1968 (1. März 2017, 14:45), Kitty191 (1. März 2017, 11:39), Bär (1. März 2017, 11:10)