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Rebecca312

Schüler

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1

Freitag, 14. April 2017, 20:32

Aufenthalt im Kruger NP oder außerhalb?

Hallo zusammen!

zunächst möchte ich mich bei euch vorstellen: Ich bin Rebecca (26), und mein Freund Michael und ich (30) lieben es zusammen die Welt zu entdecken. Wir haben bisher alle Urlaube selbst geplant, wir lieben den Mix aus Städte, Natur, Fahrten durchs Land - also von allem Etwas. Wir haben Erfahrungen sammeln können in Thailand, Westküste USA mit Mietwagen, Westen + Rockys Kanada mit Wohnmobil und im Mai machen wir uns auf den Weg nach Florida für eine 12-tägige Rundreise, bevor wir Ende Oktober in ein neues Abenteuer - Südafrika - starten.

Wir landen am 26.10. in JNB um 10 Uhr frühs und möchten uns direkt auf den Weg Richtung Blyde River Canyon machen. Nach einer Übernachtung dort soll es bereits zum Kruger NP (Südteil) gehen, wo wir 3 volle Tage verbringen möchten. Der Rest der Route (Drakensberge, Inlandsflug und ab PE über Garden Route nach CPT) steht nur im groben, wir hätten also noch etwas Spielraum was die Dauer im KNP angeht (zurück gehts ab CPT am 19.11.) Da wir bereits spät dran sind für Unterkünfte im KNP, bräuchte ich bitte eure Hilfe. Trotz durchstöbern des Forums mit der Suchfunktion und mehrfachem Lesen des Kapitels "Kruger NP" in meinem Reiseführer habe ich eine ganz allgemein Frage und hoffe auf eure Erfahrung und Ratschläge.

Würdet Ihr empfehlen, sich zB ab Hazyview 3 - 4 Tage durch den KNP "durchzuarbeiten" bis Malelane, dh jeden Abend eine andere Unterkunft zu beziehen? oder zB in Malelane eine feste Unterkunft zu suchen und immer wieder in den KNP reinzufahren? Wir würden gerne selbst in den Park fahren, aber auch mind 1 morgens + 1 abends Game Drive mitmachen.

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe, ich freue mich schon zeitig mit der Planung weitermachen zu können :-)
Liebe Grüße und ein schönes Osterwochenende
Rebecca

Kitty191

Schnürsenkel

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2

Freitag, 14. April 2017, 21:19

Hallo Rebecca,
wie immer an dieser Stelle empfehle ich, im Park zu übernachten. Das bringt in meinen Augen deutliche Vorteile:
Ihr könnt früher zu den Game Drives aufbrechen
Ihr seid schon mittendrin und spart Euch lästige Formalitäten bei der Einfahrt am Gate
Ihr habt es komfortabeler für die "Mittagssiesta" (einfach ins Rest Camp zurück und relaxen)
Ihr könnt an organisierten Sunrise und Sunset Game Drives teilnehmen
Ihr könnt an geführten Morning Walks teilnehmen
Ihr spart an der Entry Fee ( da Ihr bei Übernachtungen im Park immer pro Nacht zahlt und nicht pro Tag)

Buchbar sind die SanParks-Unterkünfte über: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Bei 3-4 Nächten würde ich 2N Skukuza oder Lower Sabie und 2N Crocodile Bridge oder Pretoriuskop empfehlen

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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feuernelke

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3

Samstag, 15. April 2017, 05:33

Das besondere Feeling in den Restcamps besteht ja darin, das man auf seiner Terrasse sitzend die Tierstimmen "draußen" hören kann- oft sehr eindrucksvoll und nahe.

Tim_83

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4

Samstag, 15. April 2017, 08:35

Hallo Rebecca,

ich persönlich bevorzuge einen Misch aus beiden Varianten. Sowohl ein paar Tage in den Camps im Park, denn die Stimmung ist wirklich schon etwas besonderes, und die Vorteile mit früher Startzeit und Kostenersparnis sind auch nicht von der Hand zu weißen. Allerdings gibt es auch genügend gute Lodges direkt an der Grenze mit Blick in den Park die auch Ihren Reiz haben. Und wir waren trotzdem immer zur Gateöffnung im Park. Und Glück mit einer Sichtung kannst du 100m hinterm Gate genauso haben wie mitten im Park.

VIele Grüße

Tim

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U310343 (15. April 2017, 08:48)

U310343

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5

Samstag, 15. April 2017, 08:55

Hallo Rebecca,

ich persönlich bevorzuge einen Misch aus beiden Varianten. Sowohl ein paar Tage in den Camps im Park, denn die Stimmung ist wirklich schon etwas besonderes, und die Vorteile mit früher Startzeit und Kostenersparnis sind auch nicht von der Hand zu weißen. Allerdings gibt es auch genügend gute Lodges direkt an der Grenze mit Blick in den Park die auch Ihren Reiz haben. Und wir waren trotzdem immer zur Gateöffnung im Park. Und Glück mit einer Sichtung kannst du 100m hinterm Gate genauso haben wie mitten im Park.

VIele Grüße

Tim
Hallo Rebecca

Auch ich gehöre zu der Minderheit die gerne außerhalb der Parks wohnen.
Es stimmt, manchmal kann die Eintrittsprocedure nervig sein.

Sichtungen sind immer Glücksache. Wir haben beim letzten Kruger Aufenthalt am crocodile river gewohnt und haben mit Rhinos und Krokodilen im Ausblick gespeist und ins Bett gegangen.

Meine Argumente sind die qualitativ zumeist besseren Unterkünfte zu vertretbaren Preisen und ich habe keine Lust auf Selbstversorgung. Die Restaurants in den Parks sind Systemgastronomie oder fast food, da liebe ich südafrikanische Küche.

Aber es ist doch gut das es unterschiedliche Vorlieben gibt.

herzliche Grüsse
Wilfried

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sunny_r (16. April 2017, 20:20)

LIRPA 1

Gaukler

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Samstag, 15. April 2017, 14:17

Hi,

Und wir waren trotzdem immer zur Gateöffnung im Park.


Nun ja, das stimmt so ja nicht genau. Ein wenig Zeit verliert man schon am Gate, wenn man erst noch in den Krüger einreisen muss. Das sind wohl nur ein paar Minuten und für die meisten Reisenden wohl nicht relevant. Von November bis Januar kommt man aber eine Stunde eher aus den Camps in den Park. Eine Stunde mehr ist sehr, sehr viel in dieser besonderen Tageszeit.

Einen pauschalen Rat kann es nicht geben, das sieht man ja schon aus den unterschiedlichen Antworten. Jeder setzt seine eigenen Prioritäten (Preis, Komfort, Restaurant, Tiernähe ...) und entscheidet danach. Wenn man als Ersttäter darob noch unsicher ist, ist wohl der Mix die beste Variante. Da weiß man dann für den nächsten Besuch, was besser ist. :D

Bei einer Abstimmung, wofür ich für meinen Urlaub entscheiden würde, würde ich für 100% im Park wohnen stimmen.

LG Lilly

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bandi

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7

Samstag, 15. April 2017, 15:08

Hallo Rebecca,

auch ich gehöre zur Fraktion der "Unbedingt-IM Park-wohnen-wollen", da es mir nicht so sehr auf höheren Komfort und Gutes-Essen-genießen ankommt, wenn ich tierreicher Umgebung bin. Außerdem gefällt es mir, den Sundowner oder ein leckeres Braii vor der eigenen Hütte einzunehmen. Insbesondere gehören die ganz frühen Morgenstunden für mich zu den schönsten IM Park. Das Wohnen IM Park bietet auch die Möglichkeit, sich mittags mal in oder vor der eigenen Hütte aufs Ohr zu packen, ohne den Park verlassen zu müssen. Auch der meist doch erhebliche Preisunterschied zu den Unterkünften außerhalb spielt eine Rolle. Das eingesparte Geld kann man dann woanders (z.B in B&B-Unterkünfte) investieren, wenn man es komfortabler haben möchte. Also klares JA zur Unterkunft IM Park. :thumbup:

Viel Spaß bei der Planung.

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Gisel

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8

Samstag, 15. April 2017, 22:09

Hallo Rebecca,
Wir waren gerade als "Ersttäter" 5 Nächte im Park. War auch OK, die Zeit war auch ausreichend für uns. Gegessen haben wir in den Restaurants. In den Küchen hätte ich nichts kochen können, irgendwie fand ich die nicht so appetitlich sauber.
Bevor wir in den Krüger sind waren wir für 2 Tage in der Masodini Lodge mit Vollverflegung und Gamedrives. Das war einfach nur SUPER! Kann ich nuR jedem Ersttäter empfehlen - das war für uns der richtige Einstieg mit super Tiersichtungen (besser als im Krüger, war vielleicht auch Glück).

Gruß Gisela
Grüsse von Gisela

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chaos (17. April 2017, 09:45), sunny_r (16. April 2017, 20:21)

Rebecca312

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9

Sonntag, 16. April 2017, 14:57

Hallo an alle,
vielen Dank für eure Rückmeldungen und Einschätzungen!
Ich habe jetzt erstmal zur "Sicherheit" über Booking eine Lodge außerhalb gebucht. Stornierung ist bis 4 Wochen vor Anreise möglich, dann kann ich jetzt doch noch ein paar Tage nutzen und in Ruhe nach Alternativen schauen zB teils im Park / teils außerhalb. Da die Bewertungen der Crocodile Kruger Safari Lodge doch etwas durchwachsen sind, gehe ich weiter auf die Suche... :-)

Ich melde mich bestimmt wieder, vielen Dank nochmal!
LG Rebecca

Rebecca312

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10

Dienstag, 8. August 2017, 12:00

Finale Route JNB / KNP / Drakensberge / CPT

Hallo zusammen,

ich bin grade etwas erschrocken wie lange es schon her ist dass ich meine Frage gestellt habe. In der Zwischenzeit ist vieles passiert - neben unserem Urlaub im Florida haben wir seit letzter Woche alles fix und fertig gemacht für unsere Südafrikarreise. Das heißt, seit einigen Wochen steht die Route und wir haben auch alle Unterkünfte gebucht, und auch schon Game Drives im KNP gebucht.

Hier nun unsere Route, mit den jeweiligen Endstationen am Tag und den gebuchten Unterkünften)
26.10. Ankunft JNB, Fahrt nach Graskop (Pilgrims Rest)
27.10. Letaba Rest Camp
28.10. Letaba Rest Camp
29.10. Malelane Gate (Hamiltons Lodge and Restaurant)
30.10. Malelane Gate ("-")
31.10. Bergville (Dalmore Guest Farm)
01.11. Bergville ("-")
02.11. Underberg (Birches Cottages)
03.11. Underberg ("-")
04.11. Durban (La Peng Guest House)
05.11. Flug Durban/PE -> Addo (Matyholweni Rest Camp)
06.11. Tsitsikamma (Storms River Mouth Rest Camp)
07.11. Plettenberg Bay (T'Niqua Stable Inn)
08.11. Oudtshoorn (Earthbound B&B)
09.11. L'Agulhas (Tides' Song)
10.11. Hermanus (78 on5th Street)
11.11. Simon's Town (De La Hilcremat)
12.11. Camp's Bay (Sundance Apartment)
13.11. Camp's Bay ("-")
14.11. Kapstadt (The Parkhouse)
15.11. Kapstadt ("-")
16.11. Stellenbosch (Klein Welmoed Luxury Guest House)
17.11. Stellenbosch ("-")
18.11. Rückflug

Mir ist bewusst, dass es Strecken gibt die echte Hämmer sind (zB Letaba zum Malelane Gate und Malelane Gate zu Bergville), und wenn es NUR nach mir ginge hätte ich es vielleicht anders gemacht ;-) Wenn ihr versteht was ich meine. Wir werden die Erfahrung machen und berichten.
Gerne könnt ihr die Route kommentieren und auch Verbesserungen vorschlagen - auch wenn Sie für uns nicht mehr umsetzbar sind hilft es sicherlich vielen anderen hier im Forum die sich auch mit der Planung befassen. Falls noch Fragen entstehen durch meine o.s. Route immer her damit!

Ansonsten fallen mir in der nächsten Zeit bestimmt noch mehr Fragen ein die ich an dieser Stelle einwerfen werde - vielen Dank schonmal an dieses Forum. Ich bin begeistert wie offen, ehrlich, hilfsbereit und trotzdem immer höflich auf jede Frage eingegangen wird. Im letzten Jahr habe ich viel in einem Kanadaforum recherchiert, da war der Ton untereinander ein ganz anderer.

Beste Grüße
Rebecca

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toetske (8. August 2017, 12:50)

Bär

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11

Dienstag, 8. August 2017, 12:51

Prima, dass Du Dich zurückmeldest, Rebecca. Die Tour wird sicherlich gut. Nach dem Stress der ersten Tage habt ihr ja zum Ende hin weniger Fahrerei. :whistling:
Und damit sind wir bei meiner Anmerkung : 9 Tage am Kap wären mir deutlich zu viel, zumal dadurch insbesondere die Panoramaroute zu kurz kommt. Ihr werdet davon nicht wirklich etwas sehen, denn ihr müsst ja nach Graskop/ Pilgrims Rest (?) gleich weiter nach Letaba. Gleiches gilt eigentlich für Addo und Tsitsi, aber ihr seid ja noch jung und könnt die Tour später noch einmal machen, um etwas mehr zu sehen.
Schöne Zeit!
wünscht der Bär
.
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Kitty191

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12

Dienstag, 8. August 2017, 13:00

Hallo Rebecca,
da, wie Du schreibst, alles schon gebucht ist und damit feststeht, frage ich mich, was Du noch für Tipps haben möchtest. Ihr habt 3200 km reine Fahrstrecke zu bewältigen ( ohne Pirschfahrten, Ausflüge usw.) Ihr habt bei 23 Tagen vor Ort 16! Verschiedene Anlaufpunkte/Unterkünfte. Da bleibt nicht viel Zeit für Unternehmungen.
Warum wechselt Ihr unter am Kap so häufig die Unterkunft? Hermanus, Simonstown, Stellenbosch, Camps Bay und Kapstadt, Agulhas liegt alles sehr nah beieinander. Dort wäre es auf jeden Fall sinnvoller und stressfreier gewesen Eure Übernachtungen auf 2 Orte zu beschränken und von dort aus Ausflüge zu unternehmen. So seid Ihr ständig am ein-und auspacken, ein-und auschecken. Oft ist der Check in auch erst ab Mittags bzw. frühen Nachmittag möglich. Ich hätte die Zeit am Kap etwas verkürzt und dafür der Panorama Route mehr Zeit eingeräumt. Aber für hätte, wollte, könnte ist es jetzt natürlich zu spät. Womöglich war das von Euch ja auch extra so geplant. Who knows...
Aber gut. Die Geschmäcker sind ja Gott sei Dank unterschiedlich. Vielleicht ist es ja gerade so, dass Richtige für Euch.
Ich wünsche Euch jedenfalls einen tollen Urlaub und viele Eindrücke.

LG
Kitty
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toetske

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13

Dienstag, 8. August 2017, 13:03

:danke: Rebecca!

Die Route sieht vielversprechend aus, wenn auch ein paar lange Fahrtage dabei sind. Es bleibt trotzdem noch genug übrig für eine weitere Reise.

Die 9 Tage am Kap sind zwar viel, aber langweilen werdet ihr euch nicht; es gibt (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 8)

VG. Toetske
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Rebecca312

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14

Dienstag, 8. August 2017, 13:10

Ja, ich denke auch dass die ersten Tage eher stressig werden, aber auch in den Drakensbergen hoffe ich dann neben Wanderungen auf etwas mehr Erholung, d.h. vielleicht mal ein paar Minuten länger im Bett liegen bleiben ;-)
Der Plan war am Tag nach der Ankunft über God's Window und Blye River Canyon Richtung Letaba zu fahren. Wir würden also nur einen Teil der Panorama Route sehen. Für eine zweite Reise gäbe es sicherlich noch "Futter" (Panorama Route in vollem Umfang, St. Lucia, ...)
Dass 9 Tage am Kap zu viel sind überrascht mich etwas. Ich mache mir schon Sorgen ob die insgesamt 3 Tage in Kapstadt (inkl. Camps Bay) nicht zu knapp gerechnet sind. Man kann sich halt leider bei der ersten Reise immer nur auf Erzählungen und Eindrücke anderer verlassen. Eine Freundin von mir war letztes Jahr insgesamt 3 Wochen von Kapstadt nach PE und zurück unterwegs - ich dachte ich hätte die Garden Route schon auf das nötigste gekürzt.

Bär

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15

Dienstag, 8. August 2017, 13:19

Missverständnis: 9 Tage am Kap sind nicht zu viel - es gibt Leute, die leben dort 365 Tage im Jahr. ;)
Nur, mir wären sie im Gesamtzusammenhang dieser Reise zu viel. Ich halte nicht viel davon, sich am Anfang einer Reise so zu stressen, dass man die Erholung danach wirklich nötig hat. :D
Du hattest die fix gebuchte Route gepostet, damit man sie für andere, noch planende Foriker kommentieren kann. Das habe ich getan, nicht mehr, nicht weniger.
Ihr werdet euren Spaß haben und wenn mal nicht weißt Du ja, wer daran Schuld ist. :whistling:
.
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Rebecca312

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16

Dienstag, 8. August 2017, 13:22

... in der Zeit wo ich meinen Beitrag geschrieben habe kamen jetzt mehr Rückmeldungen als erwartet! :D
Die Route habe ich eingestellt um den Beitrag zu Vervollständigen, mir ist natürlich klar dass konkrete Änderungen nicht mehr möglich sind - mein Ziel war es die Route für andere zur Verfügung zu stellen.
In unseren vergangenen Reisen haben wir die Routen, Anzahl der Unterkünfte, und die Stopps an Highlights auf den Fahrstecken genauso geplant - wir sind selbst mit dem Wohnmobil oft nur eine Nacht geblieben und haben auch das nie als stressig empfunden.

Wird schon alles klappen, ich freu mich auf jedenfall wahnsinnig darauf! :)

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Bär (8. August 2017, 13:30)

Rebecca312

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17

Dienstag, 12. Dezember 2017, 16:22

Fazit

Hallo zusammen!
Wir sind nun seit wenigen Wochen zurück aus unserem Südafrikaabenteuer und ich möchte gerne ein persönliches (!) Fazit unserer Eindrücke schildern.

- Flüge mit/über Qatar waren sehr gut, wir hatten das Gefühl dass man in der Economy eher mehr Platz hatte als üblich
- der Nordosten (Johannesburg / Krüger / Drakensberge) unterscheidet sich deutlich von der Garden Route (wirkt ärmer, kleinere Städte, entspricht eher dem "Afrika", wie man es sich vorstellt, nicht so touristisch)
- Straßen waren zum größten Teil in sehr gutem Zustand
- Der Großteil der Guest Houses/Farms war einfach nur traumhaft (Buchungen, Kommunikation etc lief problemlos)
- Mietwagen: SUV für Kruger würde ich als „Muss“ bezeichnen (bessere Sitzposition für Tiersichtungen, Schotterpisten im Kruger sind schon übel)
- Kruger Park: gigantisch groß, einzigartig, muss man einfach erlebt haben!!
- Mittlerer Teil des Kruger hat uns besser gefallen als der südliche (Malelane) Teil (Bereich um Malelane wieder sehr touristisch)
- Drakensberge + Royal Natal sind ein Wanderparadies!
- Geführte Sani Pass Tour nur bedingt empfehlenswert, hatte ich mir mehr als Abenteuerfahrt vorgestellt - leider war nur das letzte Stück mit den Serpentinen wirklich spektakulär
- Garden Route sehr europäisch und extrem touristisch (massenhafte Busreisen) und teilweise extrem überlaufen zB am CapePoint
- Bungee Jump an der Bloukrains Bridge war professionell organisiert und machte auf uns einen sehr guten, sicheren Eindurck (mein Freund ist gesprungen!)
- Für Kapstadt Übernachtungen in Camps Bay zu empfehlen
- Nutzung von Uber absolut problemlos und sicher
- Winelands (Paarl, Stellenbosch) ein Paradies für Genießer (Wein+Essen)
- Helikopterflug über Kapstadt kann ich NUR als Privatflug empfehlen (beim 1. Flug hatten wir Plätze, von denen aus wir NICHTS gesehen haben von Kapstadt/Camps/Bay/Hout Bay. Als Entschädigung gab es einen kürzeren, aber dafür Privatflug --> TOP)

Uns hat der Nordosten deutlich besser gefallen, die Touribusse an der Gardenroute waren einfach zu viel!! Grundsätzlich war die GardenRoute ganz nett, hat uns aber nicht vom Hocker gehauen. Liegt evtl zum einen an den Urlauben die wir bisher unternommen haben, aber zum anderen auch an den grandiosen Tiersichtungen im Krüger und Addo (zwei große, unterschiedliche Löwengruppen, weibliche Löwen und Jungen beim Fressen, Leopard, und im Addo zwei große Löwen wie sie gemütlich an der Straße geschlendert sind).
Für Kapstadt war unsere Unterkunft im Camps Bay einfach genial - Apartment, sauber, modern eingerichtet, alles nötige vorhanden, RUHIGE Lage und man ist super schnell am Tafelberg und auch an der V&A.
Von den Winelands haben wir nur erste Eindrücke mitnehmen können (Spice Route, Babylonstoren, Groot Constantia, Stellenbosch), aber es hat uns wirklich sehr sehr gut gefallen.
Meine Empfehlung für Südafrika, bei ca. 3 Wochen und Fahr-/Inlandsflugbereitschaft: Start in Johannesburg, Panoramaroute, Krüger, bei Bedarf zum Wandern in die Drakensberge, zurück nach Johannesburg -> Flug nach PE, dort One-Way Richtung Kapstadt, Kapstadt selbst und Winelands. Dass man das auch in verschiedene Urlaube aufteilen kann ist natürlich klar!

So, ich hoffe es hiflt dem ein oder anderen Weiter, und bitte beachten dass das meine ganz eigene persönliche Meinung ist :) Das Forum hier war wirklich sehr hilfreich bei der Planung - vielen Dank dafür!
Beste Grüße
Rebecca

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 16:40

Zitat

Unterkunft im Camps Bay einfach genial - Apartment


Hallo Rebecca,

in welchen Apartemants wart Ihr da?

Muß mich so langsam nach 17 Jahren nach einer anderen Unterkunft umschauen, da ich nicht weiß wie es mit meiner Freundin und ihrer Fullhamlodge weitergeht, da sie Lungenkrebs hat.

Gisel

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Dienstag, 12. Dezember 2017, 16:40

Hallo, danke für Dein persönliches Fazit.
Wir haben im März auch so eine ähnliche Tour gemacht und ich kann auch sagen, dass ich die Gartenroute landschaftlich teilweise wunderschön finde, aber einmal gesehen ist für mich OK.
In den Krüger NP würde ich jederzeit wieder Zeit verbringen wollen.
Grüsse von Gisela

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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20

Dienstag, 12. Dezember 2017, 18:21

Hi Rebecca,

Schön, dass du dich nach diesen tollen Ferien ans Forum zurückerinnerst und dein kurzes persönliches Fazit ziehst - viele dieser Punkte kann ich nachvollziehen.
Solltest du eine zweite Reise planen, frag bei Unklarheiten ruhig wieder hier an, dann wird man aufgrund solcher Informationen auch sicher für dich eine mindestens so gute weitere Reise zusammenstellen können. ;) Die Schwarmintelligenz und Erfahrungsdichte ist hier riesig!

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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