Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sirkka

Profi

  • »Sirkka« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 80

Dabei seit: 28. Juli 2014

Danksagungen: 334

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 16. April 2017, 23:42

Simbabwe - jede Mengen Felsen, Elefanten und Polizeikontrollen - ein Reisebericht

Hallo Ihr Lieben,

wie in chrissie's tollem RB über Botswana und Simbabwe schonmal versprochen, liefere ich noch einen RB über unsere Tour durch Simbabwe aus dem letzten Herbst nach. Die Stationen unserer Tour waren ähnlich allerdings sind wir in umgekehrter Richtung und mit einer Gruppe und mit Lodge-Übernachtungen unterwegs gewesen. Insofern kann ich vielleicht noch ein paar zusätzliche Infos liefern.

Hier erstmal unsere Route:
1) Flug mit South African von Frankfurt über Johannesburg nach Harare
2) Great Zimbabwe
3) Matopo NP
4) Hwange NP
5) Vctoria Falls
6) Rückflug ab Livingstone

Am Samstag den 22.10. ging es abends pünktlich los. Der Flug war komplett ausgebucht sodass wir leider keine Zweierreihe außen bekommen haben, sondern uns mit Gang- und Mittelplatz anfreunden mussten. Aber wenigstens haben sie diesmal das Flugzeug nicht in eine Sauna verwandelt...

In Jo'burg angekommen ging der Transit dank des Mitarbeiters der Agentur, der uns am Gate abholte, sehr zügig. Er lotste uns nämlich an der langen Schlange vor der Paßkontrolle vorbei :whistling: . Auch der Weiterflug nach Harare klappte problemlos und In Harare hatten wir bei der Einreise wieder Glück. Da ich in der Reisegruppe in eine echte Rentnergang geraten war, erregten wir das Mitleid einer der Offiziellen bei den Immigraton-Schaltern und sie lotste uns zu dem Schalter, wo eigentlich nur Simbabwer durchgelassen werden. Danach schnell die Koffer vom Band geschnappt und in die Schlange vor dem Kofferdurchleuchtungsgerät gestellt. Und gleich nochmal Glück - ein paar freundliche Worte übers Wetter mit der Angestellten, die für Ordnung in der Warteschlange sorgte und uns blieb auch das Durchleuchten des Gepäcks erspart - selten bin ich so reibungslos am Ziel im südlichen Afrika angekommen :thumbsup:

Als alle beisammen waren, gings mit einem Kleinbus mit Anhänger in die Stadt zum Aussichtshügel Koje, von wo man einen guten Blick über die Stadt hat. Leider ist Harare sehr dreckig, überall liegen Plastiktüten, Getränkedosen etc. herum (selbst eine der Ministerinnen des Landes bezeichnet die Situation als beschämend, wie ich am nächsten Tag in der Zeitung las). Danach gings zum Skulpturenpark wo man Steinmetzen bei ihrer Arbeit zuschauen kann.




Inzwischen war es Nachmittag und wir fuhren zu unserer Unterkunft für die erste Nacht, der Ballantynes Lodge in Harare.



Die Lodge hat schöne große Zimmer und wir konnten uns nach der langen Reise erstmal frisch machen und es uns mit einem kühlen Drink auf der Terrasse gemütlich machen. :beer: Abends wurde gegrillt. Wäre jetzt der Weißwein noch gekühlt gewesen, wäre es ein perfekter erster Abend gewesen - das Problem mit nicht oder kaum gekühltem Wein sollte sich leider durch den ganzen Urlaub ziehen ... Wir fielen alle früh ins Bett, auch weil wir am nächsten Morgen früh los wollten, da wir eine lange Fahrtstrecke nach Great Zimbabwe vor uns hatten.

Es haben sich bereits 14 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (19. April 2017, 11:46), Wicki4 (18. April 2017, 10:43), Cassandra (18. April 2017, 06:48), toetske (17. April 2017, 21:05), Biha6 (17. April 2017, 20:50), sunny_r (17. April 2017, 16:34), Beate2 (17. April 2017, 16:27), Aishak (17. April 2017, 14:49), Mick777 (17. April 2017, 12:03), maddy (17. April 2017, 08:06), kOa_Master (17. April 2017, 00:24), corsa1968 (17. April 2017, 00:22), Cosmopolitan (16. April 2017, 23:50), Bär (16. April 2017, 23:49)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

  • »kOa_Master« ist männlich

Beiträge: 1 422

Dabei seit: 29. April 2014

Wohnort: CH

Danksagungen: 3297

  • Nachricht senden

2

Montag, 17. April 2017, 00:26

Ich bin gespannt - unser Zimbabwe-Fazit aus dem Februar diesen Jahres fiel leider ein wenig ins Wasser... (siehe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).
Ist ja schonmal ein äusserst vielversprechender Beginn! :thumbup:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (17. April 2017, 21:06)

Sirkka

Profi

  • »Sirkka« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 80

Dabei seit: 28. Juli 2014

Danksagungen: 334

  • Nachricht senden

3

Montag, 17. April 2017, 12:26

Hallo kOa Master, Dein Bericht ist mir doch tatsächlich durchgewischt, hoch interessant. Zum Thema Polizeikontrollen komme ich auch noch ... hatte nach chrissie's Bericht das Gefühl, dass Einzelreisende davon nicht so betroffen seien, aber das scheint ja ein Irrtum gewesen zu sein.

Also weiter im Bericht:

Am folgenden Morgen ging es um 8 Uhr los. Laut unserem Guide würden wir für die knapp 350km nach Great Zimbabwe nur 4 Stunden brauchen - wir hatten da ja so unsere Zweifel und es sollte sich erweisen, dass das doch eher eine "afrikanische" Zeitangabe war ;) . Zunächst machten wir an einer Shopping Mall einen Zwischenstopp um Wasser zu bunkern und für einen der Mitreisenden einen Rasierer zu besorgen, da seiner gleich am ersten Morgen seinen Geist aufgegeben hatte - bei der älteren Generation haben sich die Hipsterbärte noch nicht durchgesetzt :D. Der Rest von uns wartete auf dem Parkplatz und es war schon interessant was für Autos unterwegs waren - bis hoch zum Porsche Cayenne alles vertreten. Wenn man die wirtschaftliche Situation des Landes bedenkt, muss es doch zumindest in Harare eine große Gruppe von Günstlingen der Regierung geben.

Wir waren noch nicht aus der Stadt draußen, die erste von wenn ich mich richtig erinnere 12 oder 13 Polizeikontrollen an diesem Tag, wovon wir glaube ich 4x kontrolliert wurden. Und wie nicht anders zu erwarten, haben sie natürlich was zu bemängeln und das obwohl das Fahrzeug vor der Tour angeblich gerade durchgecheckt wurde. Irgendeines der Schilder am Heck war wohl an einer Ecke etwas beschädigt. Unser Guide hat mir zwar ein Foto auf seinem Handy gezeigt aber ich konnte nichts erkennen was bei uns hier zu irgendwelchen Problemen geführt hätte. 120 USD Strafe!!! Trotz langwieriger Verhandlungen hat die Polizistin nicht mit sich reden lassen und nach Rücksprache mit der Agentur wurde zähneknirschend nach einer knappen halben Stunde bezahlt.

Um das Thema Polizeikontrollen hier gleich mal abzuhaken - sie sind echt kreativ, was man alles kontrollieren kann. Mal abgesehen von vorgeschriebenen Schildern und Aufklebern, Tempolimits (auch da hats uns einmal erwischt), stieg einmal auch einer der Polizisten hinten in den Bus ein (wir hatten uns zum Glück alle noch schnell angeschnallt ;) ) und fragte, wo wir unseren Abfall hätten. Zum Glück konnten wir unsere Mülltüte vorweisen ... ist zwar keine unberechtigte Frage, wenn man sich die Straßenränder so anschaut allerdings lässt das auch darauf schließen, dass nur Touristen dahingehend kontrolliert werden. Ja ja sie wollen alle nur unser Bestes - nämlich unsere Kohle X(

Insgesamt haben wir für die Strecke am Ende über 6 Stunden gebraucht, sodass wir zwischendrin dann doch an einem Supermarkt anhielten um uns mit einem Snack zu versorgen. Ich war überrascht über das reichhaltige Angebot (wobei ich zugegebenerweise nicht bei den Grundnahrungsmitteln geschaut habe) - das hätte ich nach den Berichten in der hiesigen Presse nicht erwartet. Allerdings sind die Preise fast so hoch wie bei uns - die 0,5l Flasche Cola lag z.B. bei USD 0,90 - sodass sich die wenigsten Einheimischen das wohl leisten können.

Unsere Unterkunft für die kommende Nacht hatten wir ganz in der Nähe von Great Zimbabwe in der Lodge of the Ancient City. Die Zimmer sind kleine Bungalows


mit einem großzügigen Schlafzimmer und auch das Bad war riesig (leider hab ich vergessen ein Bild zu machen)



die Bar (leider nicht ganz scharf):


und der Blick von der Bar in den Speiseraum


Nach ein paar leckeren Sandwiches mit Pommes zum verspäteten Mittagessen sind wir dann noch los nach Great Zimbabwe. Davon dann mehr im nächsten Teil...

Es haben sich bereits 11 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (19. April 2017, 11:45), Wicki4 (18. April 2017, 11:05), Cassandra (18. April 2017, 06:49), toetske (17. April 2017, 21:06), Biha6 (17. April 2017, 20:50), sunny_r (17. April 2017, 19:42), Mick777 (17. April 2017, 17:03), kOa_Master (17. April 2017, 16:44), Aishak (17. April 2017, 14:52), Bufi (17. April 2017, 13:15), Bär (17. April 2017, 12:51)

Sirkka

Profi

  • »Sirkka« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 80

Dabei seit: 28. Juli 2014

Danksagungen: 334

  • Nachricht senden

4

Montag, 17. April 2017, 14:25

Great Zimbabwe

Inmitten der von Granitkuppen durchsetzten Savannenebene liegt eine der interessantesten archäologischen Stätten Afrikas - Great Zimbabwe. Die Ruinen sind rein afrikanischen Ursprungs und bis zu 900 Jahre alt. Die Entstehungsgeschichte dieses "Hauses aus Stein" ist wohl noch nicht geklärt, fest steht aber wohl, dass diese einst prachtvolle Siedlung Mittelpunkt weitgespannter Handelsbeziehungen war.


In Anbetracht der noch herrschenden Nachmittagshitze als wir um 15:30h ankamen und des Altersdurchschnitts unserer Gruppe entschieden wir uns für eine eher kurze Tour durch das Gelände. Zuerst ging es zum Museum, wo man leider nicht fotografieren darf. Da ich zu den Personen gehöre, die die meisten Museen eher im Schnelldurchgang absolvieren, sag ich mal, es gibt einen guten Einblick, ist aber auch kein Highlight bei dem man Entscheidendes verpasst...

Wir sind dann weiter zum Great Enclosure

auf dem Weg ...


Great Enclosure




Außer uns war nur eine Familie bei dieser Sehenswürdigkeit. Das war auch insgesamt unsere Erfahrung - sieht man mal von den VicFalls ab - dass man in Simbabwe vergleichsweise alleine unterwegs ist. Auch die Lodges hatten wir mit unserer Gruppe von 12 Leuten meist für uns alleine, höchstens noch ein Pärchen / eine Familie war gleichzeitig da.

Zurück in der Lodge gab es Abendessen, wo wir aus einer kleinen aber völlig ausreichenden Karte ein 3-Gänge-Menu auswählen konnten und noch eine Musik- und Tanzaufführung bekamen.

Das sollte unser letzter 1-Nacht-Stopp auf dieser Reise sein und morgen hatten wir noch mal eine lange Fahrtstrecke von ca. 350km nach Matopos vor uns, so dass wir auch heute eher früh in die gemütlichen Betten fielen.

Beim Frühstück am nächsten Morgen war eigentlich das einzige Mal auf der Reise, dass wir etwas von der schlechten Versorgungslage im Land mitbekamen. Das Frühstücksbuffet war doch eher dürftig aber immer noch völlig ausreichend. Ich habe so das Gefühl, dass Great Zimbabwe halt doch zu weit abseits der Touristenströme liegt und die Lodge vermutlich eher dürftig besucht ist. Wie gesagt, außer uns war nur die Familie, die wir auch in Great Zimbabwe getroffen hatten, anwesend, sodass noch reichlich Bungalows frei waren.

Fazit Great Zimbabwe: Ja es gehört sicherlich zu den Höhepunkten Simbabwes aber muss man deswegen 700 km (Harare - Great Zimbabwe - Matopos) in die Reise einbauen? Ich würde sagen, eher nicht, jedenfalls nicht, wenn man mit den Urlaubstagen haushalten muss. Es kommt natürlich auch auf die persönlichen Interessen an und ich gebe zu, bei der Wahl zwischen Natur und Kultur fällt meine Wahl auf Natur :whistling:

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (19. April 2017, 11:45), Wicki4 (18. April 2017, 11:07), Cassandra (18. April 2017, 06:50), toetske (17. April 2017, 21:06), Biha6 (17. April 2017, 20:50), sunny_r (17. April 2017, 19:43), Mick777 (17. April 2017, 17:03), kOa_Master (17. April 2017, 16:46), Beate2 (17. April 2017, 16:28), corsa1968 (17. April 2017, 15:00), Aishak (17. April 2017, 14:54), Bär (17. April 2017, 14:33)

Sirkka

Profi

  • »Sirkka« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 80

Dabei seit: 28. Juli 2014

Danksagungen: 334

  • Nachricht senden

5

Montag, 17. April 2017, 18:29

Heute noch einmal eine lange Fahrtstrecke über Bulawayo zum Matopo-NP mit seinen imposanten Felsformationen und Felsmalereien. Hier wird auch eines meiner persönlichen Highlights dieser Reise stattfinden - eine Fußpirsch zu Nashörnern :love: . Aber der Reihe nach ...

Nach dem wie gesagt vergleichsweise dürftigen Frühstück sind wir wieder on the Road - und auch heute zählen wir wieder Polizeikontrollen - wir kamen auf 16!!!

In Bulawayo machten wir nur eine kurze Stadtrundfahrt und tankten auf. Die Bilder durch die Scheibe sind leider nicht besonders geworden - zu viele Spiegelungen aber eins mag ich trotzdem, weils kein typisches Afrika-Foto ist. Auch wenn ich technisch leider keine Ahnung davon habe, das Teil wieder herzurichten stell ich mir toll vor (ich mach die Bilder mal ein bißchen größer):



Unser Ziel, das Big Cave Camp erreichten wir am frühen Nachmittag. Die Zimmer sind in rustikalen Hütten hoch oben auf den Felsen gebaut. Eine sehr schöne Anlage, die von einer Engländerin gemanaged wird.





Nach unserer Ankunft und einer kurzen Pause ging es gleich im offenen Jeep ins Gelände, wo wir ein paar wirklich tolle Felsformationen zu sehen bekamen:


wenn ich mich richtig erinnere heißt diese "Familie" weil sie wie eine Mutter mit 2 Kindern aussieht





mein persönlicher Liebling - erinnerte mich spontan an Urmel aus dem Eis von der Augsburger Puppenkiste :D

Langsam wurde es Abend und bevor es zum Sundowner auf einen großen Felsen ging, sahen wir auch noch ein paar Tiere







Und hier noch der Ausblick, den wir bei Bier, Wein und Gin Tonic genießen konnten


Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (19. April 2017, 11:45), Wicki4 (18. April 2017, 11:08), Cassandra (18. April 2017, 06:51), toetske (17. April 2017, 21:07), Biha6 (17. April 2017, 20:50), kOa_Master (17. April 2017, 20:10), sunny_r (17. April 2017, 19:45), Bär (17. April 2017, 19:17)

Sirkka

Profi

  • »Sirkka« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 80

Dabei seit: 28. Juli 2014

Danksagungen: 334

  • Nachricht senden

6

Montag, 17. April 2017, 20:03

Ein leckeres Abendessen mit gut gekühltem Weißwein ( :thumbsup: scheinbar trinken die Engländer nur ihr Bier warm ;) ) erwartete uns in der Lodge. Dort trafen wir auch eine französische Familie, die an diesem Tag aus Südafrika angekommen waren. Sie hatten am Grenzübergang wohl ewig gebraucht und waren noch ziemlich genervt davon.

Wir machen früh Schluß, da es morgen sehr früh losgeht - wir wollen bei Toröffnung am Parkeingang sein, denn es geht zu den Nashörnern. Unterwegs sammeln wir noch einen Parkranger ein, der uns zu den Nashörnern führen wird. Ich sitze das erste Mal neben einem Fremden mit Maschinengewehr in der Hand :S

Nach einiger Zeit heißt es aussteigen und zu Fuß im Gänsemarsch durchs Gras. Nach ca. 800m sehen wir in der Entfernung tatsächlich einige Nashörner und unser Guide signalisiert, dass wir uns im großen Bogen und hinter einigen Büschen weiter ranschleichen.







Es ist schon nochmal was anderes, diesen tollen Tieren zu Fuß zu begegnen anstatt im Jeep oder Auto/Bus zu sitzen. Den Tieren hier wurden zu ihrem Schutz vor ca. 2 Monaten die Hörner abgenommen. Auch wenn das den Tieren meiner Meinung nach etwas von ihrem Stolz nimmt, ist es in der heutigen Zeit wohl leider nötig :(

Die Mittagshitze überstehen wir in der Lodge bevor es nachmittags nochmal losgeht zu den Felsmalereien der San, die vor über 2000 Jahren hier lebten und zum Sundowner zu World's View, der letzten Ruhestätte von Cecil Rhodes.









Bei dieser Höhle gibt es auch ein kleines Museum, wo man auch Abbildungen der Felsmalereien aus den weiter entfernten Höhlen sehen kann. DIese Höhlen sind angabegemäß aber nur durch mehrstündige anstrengende Wanderungen zu erreichen. Die Qualität der Malereien in der ersten Höhle ist leider nicht so besonders (auf den Fotos sind die Zeichnungen fast besser zu erkennen als im Original), hier wurde wohl in der Vergangenheit unsachgemäß versucht, diese zu restaurieren.

Auf der Weiterfahrt gabs noch ein paar schöne Felsformationen













So, bis hierhin erstmal - am nächsten Tag ging es dann weiter zum Hwange NP. Der restliche Bericht wird jetzt wohl etwas dauern, da ich die nächsten 2 Wochen viel unterwegs sein werde und wohl nicht dazu komme. Es geht aber weiter und ich habe den festen Vorsatz bis Mitte Mai fertig zu sein, denn dann geht's mal in eine ganz andere Gegend der Welt, Kamtschatka

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (19. April 2017, 11:45), Wicki4 (18. April 2017, 11:10), Cassandra (18. April 2017, 06:52), toetske (17. April 2017, 21:07), sunny_r (17. April 2017, 20:54), Biha6 (17. April 2017, 20:50), Bär (17. April 2017, 20:45), kOa_Master (17. April 2017, 20:11)

sunny_r

Erleuchteter

  • »sunny_r« ist männlich

Beiträge: 719

Dabei seit: 26. November 2013

Wohnort: Solingen

Danksagungen: 2091

  • Nachricht senden

7

Montag, 17. April 2017, 20:55

Danke. :danke: Dann warte ich gespannt auf die Fortsetzung.
Lg Rainer