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Sirkka

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Sonntag, 16. April 2017, 23:42

Simbabwe - jede Mengen Felsen, Elefanten und Polizeikontrollen - ein Reisebericht

Hallo Ihr Lieben,

wie in chrissie's tollem RB über Botswana und Simbabwe schonmal versprochen, liefere ich noch einen RB über unsere Tour durch Simbabwe aus dem letzten Herbst nach. Die Stationen unserer Tour waren ähnlich allerdings sind wir in umgekehrter Richtung und mit einer Gruppe und mit Lodge-Übernachtungen unterwegs gewesen. Insofern kann ich vielleicht noch ein paar zusätzliche Infos liefern.

Hier erstmal unsere Route:
1) Flug mit South African von Frankfurt über Johannesburg nach Harare
2) Great Zimbabwe
3) Matopo NP
4) Hwange NP
5) Vctoria Falls
6) Rückflug ab Livingstone

Am Samstag den 22.10. ging es abends pünktlich los. Der Flug war komplett ausgebucht sodass wir leider keine Zweierreihe außen bekommen haben, sondern uns mit Gang- und Mittelplatz anfreunden mussten. Aber wenigstens haben sie diesmal das Flugzeug nicht in eine Sauna verwandelt...

In Jo'burg angekommen ging der Transit dank des Mitarbeiters der Agentur, der uns am Gate abholte, sehr zügig. Er lotste uns nämlich an der langen Schlange vor der Paßkontrolle vorbei :whistling: . Auch der Weiterflug nach Harare klappte problemlos und In Harare hatten wir bei der Einreise wieder Glück. Da ich in der Reisegruppe in eine echte Rentnergang geraten war, erregten wir das Mitleid einer der Offiziellen bei den Immigraton-Schaltern und sie lotste uns zu dem Schalter, wo eigentlich nur Simbabwer durchgelassen werden. Danach schnell die Koffer vom Band geschnappt und in die Schlange vor dem Kofferdurchleuchtungsgerät gestellt. Und gleich nochmal Glück - ein paar freundliche Worte übers Wetter mit der Angestellten, die für Ordnung in der Warteschlange sorgte und uns blieb auch das Durchleuchten des Gepäcks erspart - selten bin ich so reibungslos am Ziel im südlichen Afrika angekommen :thumbsup:

Als alle beisammen waren, gings mit einem Kleinbus mit Anhänger in die Stadt zum Aussichtshügel Koje, von wo man einen guten Blick über die Stadt hat. Leider ist Harare sehr dreckig, überall liegen Plastiktüten, Getränkedosen etc. herum (selbst eine der Ministerinnen des Landes bezeichnet die Situation als beschämend, wie ich am nächsten Tag in der Zeitung las). Danach gings zum Skulpturenpark wo man Steinmetzen bei ihrer Arbeit zuschauen kann.




Inzwischen war es Nachmittag und wir fuhren zu unserer Unterkunft für die erste Nacht, der Ballantynes Lodge in Harare.



Die Lodge hat schöne große Zimmer und wir konnten uns nach der langen Reise erstmal frisch machen und es uns mit einem kühlen Drink auf der Terrasse gemütlich machen. :beer: Abends wurde gegrillt. Wäre jetzt der Weißwein noch gekühlt gewesen, wäre es ein perfekter erster Abend gewesen - das Problem mit nicht oder kaum gekühltem Wein sollte sich leider durch den ganzen Urlaub ziehen ... Wir fielen alle früh ins Bett, auch weil wir am nächsten Morgen früh los wollten, da wir eine lange Fahrtstrecke nach Great Zimbabwe vor uns hatten.

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Montag, 17. April 2017, 00:26

Ich bin gespannt - unser Zimbabwe-Fazit aus dem Februar diesen Jahres fiel leider ein wenig ins Wasser... (siehe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).
Ist ja schonmal ein äusserst vielversprechender Beginn! :thumbup:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Sirkka

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Montag, 17. April 2017, 12:26

Hallo kOa Master, Dein Bericht ist mir doch tatsächlich durchgewischt, hoch interessant. Zum Thema Polizeikontrollen komme ich auch noch ... hatte nach chrissie's Bericht das Gefühl, dass Einzelreisende davon nicht so betroffen seien, aber das scheint ja ein Irrtum gewesen zu sein.

Also weiter im Bericht:

Am folgenden Morgen ging es um 8 Uhr los. Laut unserem Guide würden wir für die knapp 350km nach Great Zimbabwe nur 4 Stunden brauchen - wir hatten da ja so unsere Zweifel und es sollte sich erweisen, dass das doch eher eine "afrikanische" Zeitangabe war ;) . Zunächst machten wir an einer Shopping Mall einen Zwischenstopp um Wasser zu bunkern und für einen der Mitreisenden einen Rasierer zu besorgen, da seiner gleich am ersten Morgen seinen Geist aufgegeben hatte - bei der älteren Generation haben sich die Hipsterbärte noch nicht durchgesetzt :D. Der Rest von uns wartete auf dem Parkplatz und es war schon interessant was für Autos unterwegs waren - bis hoch zum Porsche Cayenne alles vertreten. Wenn man die wirtschaftliche Situation des Landes bedenkt, muss es doch zumindest in Harare eine große Gruppe von Günstlingen der Regierung geben.

Wir waren noch nicht aus der Stadt draußen, die erste von wenn ich mich richtig erinnere 12 oder 13 Polizeikontrollen an diesem Tag, wovon wir glaube ich 4x kontrolliert wurden. Und wie nicht anders zu erwarten, haben sie natürlich was zu bemängeln und das obwohl das Fahrzeug vor der Tour angeblich gerade durchgecheckt wurde. Irgendeines der Schilder am Heck war wohl an einer Ecke etwas beschädigt. Unser Guide hat mir zwar ein Foto auf seinem Handy gezeigt aber ich konnte nichts erkennen was bei uns hier zu irgendwelchen Problemen geführt hätte. 120 USD Strafe!!! Trotz langwieriger Verhandlungen hat die Polizistin nicht mit sich reden lassen und nach Rücksprache mit der Agentur wurde zähneknirschend nach einer knappen halben Stunde bezahlt.

Um das Thema Polizeikontrollen hier gleich mal abzuhaken - sie sind echt kreativ, was man alles kontrollieren kann. Mal abgesehen von vorgeschriebenen Schildern und Aufklebern, Tempolimits (auch da hats uns einmal erwischt), stieg einmal auch einer der Polizisten hinten in den Bus ein (wir hatten uns zum Glück alle noch schnell angeschnallt ;) ) und fragte, wo wir unseren Abfall hätten. Zum Glück konnten wir unsere Mülltüte vorweisen ... ist zwar keine unberechtigte Frage, wenn man sich die Straßenränder so anschaut allerdings lässt das auch darauf schließen, dass nur Touristen dahingehend kontrolliert werden. Ja ja sie wollen alle nur unser Bestes - nämlich unsere Kohle X(

Insgesamt haben wir für die Strecke am Ende über 6 Stunden gebraucht, sodass wir zwischendrin dann doch an einem Supermarkt anhielten um uns mit einem Snack zu versorgen. Ich war überrascht über das reichhaltige Angebot (wobei ich zugegebenerweise nicht bei den Grundnahrungsmitteln geschaut habe) - das hätte ich nach den Berichten in der hiesigen Presse nicht erwartet. Allerdings sind die Preise fast so hoch wie bei uns - die 0,5l Flasche Cola lag z.B. bei USD 0,90 - sodass sich die wenigsten Einheimischen das wohl leisten können.

Unsere Unterkunft für die kommende Nacht hatten wir ganz in der Nähe von Great Zimbabwe in der Lodge of the Ancient City. Die Zimmer sind kleine Bungalows


mit einem großzügigen Schlafzimmer und auch das Bad war riesig (leider hab ich vergessen ein Bild zu machen)



die Bar (leider nicht ganz scharf):


und der Blick von der Bar in den Speiseraum


Nach ein paar leckeren Sandwiches mit Pommes zum verspäteten Mittagessen sind wir dann noch los nach Great Zimbabwe. Davon dann mehr im nächsten Teil...

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Montag, 17. April 2017, 14:25

Great Zimbabwe

Inmitten der von Granitkuppen durchsetzten Savannenebene liegt eine der interessantesten archäologischen Stätten Afrikas - Great Zimbabwe. Die Ruinen sind rein afrikanischen Ursprungs und bis zu 900 Jahre alt. Die Entstehungsgeschichte dieses "Hauses aus Stein" ist wohl noch nicht geklärt, fest steht aber wohl, dass diese einst prachtvolle Siedlung Mittelpunkt weitgespannter Handelsbeziehungen war.


In Anbetracht der noch herrschenden Nachmittagshitze als wir um 15:30h ankamen und des Altersdurchschnitts unserer Gruppe entschieden wir uns für eine eher kurze Tour durch das Gelände. Zuerst ging es zum Museum, wo man leider nicht fotografieren darf. Da ich zu den Personen gehöre, die die meisten Museen eher im Schnelldurchgang absolvieren, sag ich mal, es gibt einen guten Einblick, ist aber auch kein Highlight bei dem man Entscheidendes verpasst...

Wir sind dann weiter zum Great Enclosure

auf dem Weg ...


Great Enclosure




Außer uns war nur eine Familie bei dieser Sehenswürdigkeit. Das war auch insgesamt unsere Erfahrung - sieht man mal von den VicFalls ab - dass man in Simbabwe vergleichsweise alleine unterwegs ist. Auch die Lodges hatten wir mit unserer Gruppe von 12 Leuten meist für uns alleine, höchstens noch ein Pärchen / eine Familie war gleichzeitig da.

Zurück in der Lodge gab es Abendessen, wo wir aus einer kleinen aber völlig ausreichenden Karte ein 3-Gänge-Menu auswählen konnten und noch eine Musik- und Tanzaufführung bekamen.

Das sollte unser letzter 1-Nacht-Stopp auf dieser Reise sein und morgen hatten wir noch mal eine lange Fahrtstrecke von ca. 350km nach Matopos vor uns, so dass wir auch heute eher früh in die gemütlichen Betten fielen.

Beim Frühstück am nächsten Morgen war eigentlich das einzige Mal auf der Reise, dass wir etwas von der schlechten Versorgungslage im Land mitbekamen. Das Frühstücksbuffet war doch eher dürftig aber immer noch völlig ausreichend. Ich habe so das Gefühl, dass Great Zimbabwe halt doch zu weit abseits der Touristenströme liegt und die Lodge vermutlich eher dürftig besucht ist. Wie gesagt, außer uns war nur die Familie, die wir auch in Great Zimbabwe getroffen hatten, anwesend, sodass noch reichlich Bungalows frei waren.

Fazit Great Zimbabwe: Ja es gehört sicherlich zu den Höhepunkten Simbabwes aber muss man deswegen 700 km (Harare - Great Zimbabwe - Matopos) in die Reise einbauen? Ich würde sagen, eher nicht, jedenfalls nicht, wenn man mit den Urlaubstagen haushalten muss. Es kommt natürlich auch auf die persönlichen Interessen an und ich gebe zu, bei der Wahl zwischen Natur und Kultur fällt meine Wahl auf Natur :whistling:

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Montag, 17. April 2017, 18:29

Heute noch einmal eine lange Fahrtstrecke über Bulawayo zum Matopo-NP mit seinen imposanten Felsformationen und Felsmalereien. Hier wird auch eines meiner persönlichen Highlights dieser Reise stattfinden - eine Fußpirsch zu Nashörnern :love: . Aber der Reihe nach ...

Nach dem wie gesagt vergleichsweise dürftigen Frühstück sind wir wieder on the Road - und auch heute zählen wir wieder Polizeikontrollen - wir kamen auf 16!!!

In Bulawayo machten wir nur eine kurze Stadtrundfahrt und tankten auf. Die Bilder durch die Scheibe sind leider nicht besonders geworden - zu viele Spiegelungen aber eins mag ich trotzdem, weils kein typisches Afrika-Foto ist. Auch wenn ich technisch leider keine Ahnung davon habe, das Teil wieder herzurichten stell ich mir toll vor (ich mach die Bilder mal ein bißchen größer):



Unser Ziel, das Big Cave Camp erreichten wir am frühen Nachmittag. Die Zimmer sind in rustikalen Hütten hoch oben auf den Felsen gebaut. Eine sehr schöne Anlage, die von einer Engländerin gemanaged wird.





Nach unserer Ankunft und einer kurzen Pause ging es gleich im offenen Jeep ins Gelände, wo wir ein paar wirklich tolle Felsformationen zu sehen bekamen:


wenn ich mich richtig erinnere heißt diese "Familie" weil sie wie eine Mutter mit 2 Kindern aussieht





mein persönlicher Liebling - erinnerte mich spontan an Urmel aus dem Eis von der Augsburger Puppenkiste :D

Langsam wurde es Abend und bevor es zum Sundowner auf einen großen Felsen ging, sahen wir auch noch ein paar Tiere







Und hier noch der Ausblick, den wir bei Bier, Wein und Gin Tonic genießen konnten


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Montag, 17. April 2017, 20:03

Ein leckeres Abendessen mit gut gekühltem Weißwein ( :thumbsup: scheinbar trinken die Engländer nur ihr Bier warm ;) ) erwartete uns in der Lodge. Dort trafen wir auch eine französische Familie, die an diesem Tag aus Südafrika angekommen waren. Sie hatten am Grenzübergang wohl ewig gebraucht und waren noch ziemlich genervt davon.

Wir machen früh Schluß, da es morgen sehr früh losgeht - wir wollen bei Toröffnung am Parkeingang sein, denn es geht zu den Nashörnern. Unterwegs sammeln wir noch einen Parkranger ein, der uns zu den Nashörnern führen wird. Ich sitze das erste Mal neben einem Fremden mit Maschinengewehr in der Hand :S

Nach einiger Zeit heißt es aussteigen und zu Fuß im Gänsemarsch durchs Gras. Nach ca. 800m sehen wir in der Entfernung tatsächlich einige Nashörner und unser Guide signalisiert, dass wir uns im großen Bogen und hinter einigen Büschen weiter ranschleichen.







Es ist schon nochmal was anderes, diesen tollen Tieren zu Fuß zu begegnen anstatt im Jeep oder Auto/Bus zu sitzen. Den Tieren hier wurden zu ihrem Schutz vor ca. 2 Monaten die Hörner abgenommen. Auch wenn das den Tieren meiner Meinung nach etwas von ihrem Stolz nimmt, ist es in der heutigen Zeit wohl leider nötig :(

Die Mittagshitze überstehen wir in der Lodge bevor es nachmittags nochmal losgeht zu den Felsmalereien der San, die vor über 2000 Jahren hier lebten und zum Sundowner zu World's View, der letzten Ruhestätte von Cecil Rhodes.









Bei dieser Höhle gibt es auch ein kleines Museum, wo man auch Abbildungen der Felsmalereien aus den weiter entfernten Höhlen sehen kann. DIese Höhlen sind angabegemäß aber nur durch mehrstündige anstrengende Wanderungen zu erreichen. Die Qualität der Malereien in der ersten Höhle ist leider nicht so besonders (auf den Fotos sind die Zeichnungen fast besser zu erkennen als im Original), hier wurde wohl in der Vergangenheit unsachgemäß versucht, diese zu restaurieren.

Auf der Weiterfahrt gabs noch ein paar schöne Felsformationen













So, bis hierhin erstmal - am nächsten Tag ging es dann weiter zum Hwange NP. Der restliche Bericht wird jetzt wohl etwas dauern, da ich die nächsten 2 Wochen viel unterwegs sein werde und wohl nicht dazu komme. Es geht aber weiter und ich habe den festen Vorsatz bis Mitte Mai fertig zu sein, denn dann geht's mal in eine ganz andere Gegend der Welt, Kamtschatka

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Montag, 17. April 2017, 20:55

Danke. :danke: Dann warte ich gespannt auf die Fortsetzung.
Lg Rainer

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Dienstag, 2. Mai 2017, 18:47

So, wie versprochen, geht es weiter mit dem Bericht ...

Vom Matobo-NP, über Bulawayo, ging es zum Hwange-NP. Noch einmal eine lange Fahrt aber am frühen Nachmittag war auch diese geschafft. Unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte war das Elephant's Eye Camp, ein 4-Sterne Camp in einer privaten Konzession, ca. 13km vom Eingang des Hwange-NP entfernt. Da das Camp nur wenige Zeltbungalows hat, waren wir ganz für uns.







Die Zelte sind wirklich großzügig geschnitten, mit Ausblick auf ein Wasserloch (übrigens auch von der vorhandenen Badewanne). Allerdings sind die Bungalows nicht Pavian-sicher. Im Gegensatz zum Vorjahr in Botswana waren die aber schon vor unserem Einzug zu Besuch gewesen, sodass sie sich diesmal nicht an unseren Sachen vergriffen haben.

Nach einem leckeren späten Mittagsessen und ein wenig Zeit zum relaxen, ging es dann noch auf einen kleinen Bushwalk in die Abenddämmerung






hier geriet mein Fotoapparat an seine Grenzen bzgl. Lichtstärke, insofern keine gute Bildqualität aber es vermittelt einen guten Eindruck der Atmosphäre bei unserer Rückkehr und im Hintergrund sieht man schon das Hauptbildmotiv der nächsten Tage

Die nächsten beiden Tage waren wir dann im Hwange-NP unterwegs. Aus der Unzahl von (Elefanten-)Bildern muß ich jetzt erstmal eine Auswahl treffen, die hoffentlich nicht zu langweilig wird, dann geht's weiter mit dem Bericht.

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parabuthus

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Mittwoch, 3. Mai 2017, 14:00

Hi Sirkka,

schöner Bericht und tolle Fotos.

Ich würd ja auch sehr gerne mal zu den Zimbos, muß aber noch Überzeugungsarbeit leisten. Da kommt jeder Reisebericht natürlich gelegen :thumbsup: .

Zum gekühlten Wein: hattet ihr denn keinen Kühlschrank "an Bord"? Wir haben 2005 eine Overlander Tour durch Botswana gemacht. Da gab es 2 riesige Kühlkisten, in denen natürlich auch die Sundowner ihren Platz fanden :wine: .

Bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Zumindest Station Nr.5 kenne ich aus eigener Anschauung. Wir haben damals (2005) in der Amadeus Garden Lodge in Vic-Falls gewohnt (gibt's die noch?) und haben eine dieser fiesen Rafting Touren auf dem Zambezi gemacht...

LG

Christian

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Intibane

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Mittwoch, 3. Mai 2017, 14:44

Na denn bin ich mal gespannt, was noch kommt. Mir persoenlich kann Zim den Puckel runter rutschen. Ein wunderschoenes Land, vollkommen runter gekommen und unfreundliche Einwohner, gemischt mit staendiger Polizei Schikane. schade drum! Es gibt bessere Laender in der Nachbarschaft. Zim ist ganz unten in meiner Liste.

Samstag geht's dann zu den Vic Falls, die ich allerdings nicht unter "Zimbabwe" allgemein einstufe, mal sehen, ob sich meine Meinung aendert. Bin ja offen, aber bisher noch nicht ueberzeugt worden.

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Mittwoch, 3. Mai 2017, 21:56

Hi Christian,

freut mich wenn ich zur Entscheidungsfindung / Überzeugungsarbeit beitragen kann. Auf die Idee, die Kühlbox zu nutzen, sind wir tatsächlich nicht gekommen, was wohl an dem kurzen "Zwischenhoch" im Big Cave Camp und wenn ich es richtig bedenke auch in der Lodge of the Ancient City lag (hier gabs zwar keine Eiswürfel für den Gin Tonic aber zumindest war der Weißwein im Kühlschrank). Unser Glück verließ uns dann wieder im Elephant's Eye Camp. Da haben wir zwar versucht den wirklich netten Mädels an der Bar ein bißchen Nachhilfe zu geben (z.B. wie mixe ich einen guten Rock Shandy ;) ) aber die Hinweise, die Weinflaschen fürs Abendessen doch bitte in den Kühlschrank zum Bier zu legen, wurden dann doch gerne mal wieder vergessen ...

Auch mit Blick auf Intibane's Einschätzung bzgl. der Freundlichkeit der Leute: das empfindet in gewissen Abstufungen sicherlich jeder anders. Ich konnte auf dieser Reise keine Unfreundlichkeit feststellen - ich habe die Menschen aber als deutlich zurückhaltender empfunden als in den Nachbarländern (das gilt allerdings nicht für die Straßenhändler in VicFalls - nur so als kleine Vorwarnung an Intibane ;), hoffe Du hast einen schönen Aufenthalt dort). An was es sicherlich noch fehlt, ist eine gewisse Professionalität bei vielen Angestellten in den Lodges / Camps, was aber vermutlich auch der weit geringeren Zahl an Touristen und damit Erfahrung geschuldet ist. Ich stimme aber völlig zu, dass die Polizeikontrollen extrem nerven und da zumindest ein gewisses Maß an Schikane dabei ist.

Mit den Bildern für die Fortsetzung des Berichts bin ich leider noch nicht soweit, aber es kommt spätestens am Wochenende mehr.

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Intibane

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 11:52

Kein Problem, ich freu' mich trotzdem auf weitere Bilder und Berichte, das interessiert mich schon. Ich moechte auch nicht Deinen Bericht beeinflussen, werde also separat einen Zimbabwe thread eroeffnen. :wine:

Sirkka

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Sonntag, 7. Mai 2017, 17:58

So, für den ersten Tag im Hwange NP sind die Bilder gesichtet und es kann weitergehen ...

Für den ersten Tag war eine ganztägige Tour in den Park vorgesehen und es ging früh los, um bei Toröffnung vor Ort zu sein. Das Camp hat einen großen Jeep mit 4 Reihen mit je 3 Plätzen, so dass wir alle in einem Fahrzeug unterwegs waren. Schon auf dem Weg zum Gate gabs die ersten Tiere :thumbup:





Während wir dann am Tor warteten, dass unser Fahrer die Eintrittsformalitäten erledigte, entdeckten wir in einem Baum eine ganze Gruppe Flughunde, die sich dort zum Schlafen "aufgehängt" hatte



Auf dem Weg zur Nyamandhlova Pan war es bzgl. Großtieren relativ ruhig aber wir sahen mehrere Steinböckchen, die ich in solcher Häufigkeit wie im Hwange noch nicht gesehen hatte





Wir haben auch jede Menge Vögel (u.a. die oben schon gezeigten Kronenkraniche, Graulärmvogel, diverse Geier) gesehen aber ich verkneif mir die Bilder weitestgehend, weil ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Zuordnung falsch liege und mich bei den ganzen Experten hier im Forum nur blamieren kann. Hier tippe ich mal auf einen Milan(?)



Auch ein paar schöne Kudus kreuzten unseren Weg



An der Wasserstelle angekommen, war auf den ersten Blick nicht viel los. Ein paar Kuduböcke tranken von dem sehr schlammigen Wasser



Aber das Warten sollte sich lohnen, denn es begann sich zu füllen



An der Wasserstelle ist eine Aussichtsplattform von der man einen guten Überblick hat. Aber man kann sich auch am Fuß der Treppe zur Plattform aufhalten. Als ich unten war, beschlossen ein paar der Elefanten einmal um die Plattform herumzulaufen und so kam es dass ich einem der Elefanten gegenüberstand. Ich bin im Abschätzen von Entfernungen in freier Landschaft nicht besonders gut aber als Anhaltspunkt, das Bild ist mit 100mm Brennweite (umgerechnet auf Kleinbildformat 200mm) aufgenommen und ohne Ausschnittvergrößerung. Das war schon nochmal ein anderes Gefühl als im Fahrzeug oder auf der Plattform ...



das nächste Bild ist natürlich mit vollem 300mm Zoom



Und dann tauchten aus dem Schlamm auch noch 3 Hippos auf, die man vorher kaum wahrgenommen hat



Nachdem wir wirklich viel Zeit hier verbracht hatten (nicht zuletzt weil angeblich Löwen in der Nähe gesichtet worden waren und wir hofften, dass sie vielleicht zum Wasserloch kommen würden),ging es dann doch weiter. Inzwischen war die Mittagshitze da und die Sichtungen wurden weniger - also abgesehen von Elefanten. Es war glaube ich mein erstes Mal in Afrika, dass nicht mehr für jeden Elefanten angehalten wurde ... was natürlich nicht heißt, dass ich nicht noch mehr Elefantenbilder hätte





Speziell die Kleinen haben es mir schon sehr angetan aber die sind auch schwer zu fotografieren, da sie von der Herde gut abgeschirmt werden.

Zur Abwechslung mal noch andere Tiere ;)





Zum Schluß für diesen Tag eine typische Szene an den Wasserlöchern



Wenn die eine Herde geht, stand die nächste meist schon startbereit um ans Wasser zu kommen. Ihr seht, wer Elefanten sehen will, ist im Hange NP definitv richtig :thumbsup:

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Sonntag, 7. Mai 2017, 17:59

Hoppla da ist ein Bild verloren gegangen


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Sonntag, 7. Mai 2017, 20:26

Und noch ein Tag im Hwange NP ...

Eigentlich war für heute morgen ein Besuch in einem benachbarten Dorf vorgesehen, aber irgendwie konnte sich nur ein kleiner Teil der Gruppe dafür erwärmen. Deshalb teilten wir uns auf. Ein Teil der Gruppe fuhr im Laufe des Vormittags zum Dorf, der andere Teil machte sich nochmals früh morgens auf zu einem kurzen Besuch im Park. Mittags trafen sich alle im Camp um dann den Nachmittag nochmal auf Pirschfahrt zu gehen. Und es sollten "ertragreiche" Pirschfahrten werden ...

Schon vor dem Parkeingang im tollen Morgenlicht (es war ca. 6:15h) die ersten Elefanten



und dann nach nur kurzer Fahrt im Park



und der Herr war auch nicht alleine. Nur ein paar Meter weiter auf der anderen Straßenseite



Nachdem wir eine ganze Weile bei den Dreien verbracht hatten, machte sich das einzelne Männchen auf den Weg und verschwand im Busch. Die anderen beiden legten sich schlafen und wir beschlossen in Anbetracht der schon vergangenen Zeit (im Camp wartete ab 9 Uhr das Frühstück auf uns) nochmal zur recht nahegelegenen Nyamandhlova Pan zu fahren. Auf dem Weg dorthin ein schön postierter Gelbschnabeltoko



An der Wasserstelle gab es wieder ein paar nette Sichtungen. Das Krokodil, das gestern im Wasser nur schwer zu erkennen war, hatte sich an Land begeben



und auch die Hippos kamen aus dem Tümpel. Der Wasserzufluss der gestern noch (zum leichten Unwillen der Elefanten) von Arbeitern repariert worden war, lief wieder und es war spannend zu beobachten, wie die Elefanten denn auf die Hippos reagieren würden. Normalerweise verjagen Elefanten ja häufig die anderen Tiere von "ihrer" Wasserstelle. In diesem Fall gingen allerdings die Elefanten respektvoll auf Abstand als die 3 Hippos zu dem Kanal kamen (lässt sich im Foto ansatzweise erkennen)



Auf dem Rückweg zum Camp sahen wir noch einige Rappenantilopen





und hier sogar noch zusammen mit einer Pferdeantilope


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Sonntag, 7. Mai 2017, 22:43

Wow,

Roan und Sable auf einem Foto. Genial!

Elefanten- und Hippozusammentreffen sind auch immer spannend.

LG

Christian

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Samstag, 13. Mai 2017, 21:53

Bei der Nachmittagstour gab es noch diese Begegnung eines Fischadlers und eines Schakals an einer Pfütze



Als wir schon auf dem Rückweg zum Gate waren, das ja eigentlich um 18 Uhr schließt, gerieten wir noch zu dieser Szene. Auf der einen Seite der Straße eine Elefantenherde und auf der anderen 3 Löwen (1 Männchen und 2 Weibchen). Während sich die beiden Löwenweibchen an die Herde heranschlichen und sich auf die Lauer zum Angriff legten, hatten die Elefanten sie sehr wohl bemerkt. Während wir uns fragten, warum die Elefanten nicht einfach die Richtung änderten, beschlossen diese erst mal die Straße zu einer längeren Beratung zu blockieren ..









Wir standen da ca. eine Viertelstunde und die folgende Szene hatten wir nicht erwartet (ich hab sie leider nur auf Video und hab noch keine Lösung dieses hier ins Forum zu stellen ohne den Umweg über Youtube - falls es einen Weg gibt, bin ich dankbar für einen Hinweis ...) - die Elefanten gingen zum Angriff über und verjagten die beiden Löwinnen. Ganz vorne beim Angriff eine Elefantenkuh mit ihrem Jungen. Das sah echt aus wie bei Asterix und Obelix beim Angriff auf die Römer :D

Wir kamen zwar mit einiger Verspätung zur Schranke, waren aber nicht die Einzigen und es gab keinen Anschiss 8o

Auf dem Rückweg zum Camp machten wir noch eine Nachttour durch das Gebiet der Lodge und haben unter anderem noch Springhasen gesehen. Bilder machen war da leider nicht mehr möglich.

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Sonntag, 14. Mai 2017, 12:24

So Endspurt, es geht zur letzten Station unserer Reise nach Vic Falls ...

Auf dem Weg dorthin machten wir Halt im Painted Dog Conservation Centre



Leider war das Informationszentrum geschlossen, da man da wohl gerade Insektenvernichtungsmittel gesprüht hatte. Insofern kann ich Euch leider nicht sagen, ob das Infozentrum gut gemacht ist. Wir sind dann ein Stück gelaufen um zu den eingezäunten Bereichen zu kommen, wo zu dem Zeitpunkt 3 Tiere aufgenommen waren. Ein Angestellter erläuterte uns die Arbeit des Conservation Centres, wo neben der Forschungs- und Aufklärungsarbeit zu den Tieren auch verletzte Tiere aufgenommen und wieder aufgepäppelt werden. Leider verfangen sich auch immer wieder Wildhunde in den Drahtschlingen der Wilderer. 2 der Tiere im Auffangzentrum sind dort dauerhaft. Sie sind schon zu sehr an Menschen gewöhnt um noch mal ausgewildert zu werden. Diese Tiere sind in ihren Gehegen auch zu sehen. Das dritte Tier hat ein größeres Gehege und wird auch abseits der Touristenwege gefüttert um eine Gewöhnung zu vermeiden, da es wieder in die Natur zurück soll.

Insgesamt nicht spektakulär aber die Erklärungen des Mitarbeiters waren schon sehr interessant - insofern, wenn es auf dem Weg liegt, ist das Zentrum sicher einen Abstecher wert, aber man sollte sich im klaren sein, dass es um die Informationen geht. Um die Tiere zu sehen, fand ich es nur "naja" weíl die Gehege der beiden Dauerbewohner doch sehr klein schienen - das hat argen Zoocharakter.

In Vic Falls kamen wir in der Mittagszeit an und konnten auch gleich unsere Zimmer in der Ilala Lodge beziehen. Die Ilala Lodge ist ein vergleichsweise großes Hotel direkt am Ende der Hauptstraße in VicFalls. Man könnte sagen, die Zivilisation hat einen wieder. In Anbetracht der herrschenden Temperaturen war ein klimatisiertes Zimmer aber auch mal angenehm. So groß das Hotel im Vergleich ist, es ist schon eine nette Anlage und auch immer noch naturnah ...

Vor unserer Terrasse hatten wir nämlich regelmäßig Besuch





Blick von der Poolbar


Am späten Nachmittag ging es dann zur Sundowner-Cruise auf den Sambesi



Auch hier merkt man, dass Vic Falls halt der Touristenmagnet in Simbabwe ist. So allein wir die meiste Zeit unserer Reise unterwegs waren, hier herrscht dann doch etwas Trubel. Das folgende Bild zeigt im Hintergrund, dass doch viele Boote unterwegs sind


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Montag, 15. Mai 2017, 21:53

Der nächste Tag war für die Victoriafälle reserviert. In Anbetracht der hohen Temperaturen beschlossen wir bei Öffnung des Tors vor Ort zu sein und als erstes zur Eisenbahnbrücke zu laufen, um später, wenn die Temperaturen ansteigen wieder im Schatten der Bäume zu sein. Für die von euch, die noch nicht dort waren, das Gebiet rund um den Eingang und links Richtung Cecil Rhodes Statue ist bewaldet und man läuft dementsprechend im Schatten. Wenn man dagegen nach dem Eingang nach rechts abbiegt, ist man sehr schnell der Sonne ungeschützt ausgesetzt.

Typisch für die Jahreszeit war der Wasserstand und Spray niedrig (jetzt war ich zum dritten Mal dort und immer zur selben Jahreszeit bei wenig Wasser :( )



Da es schon reichlich Bilder von den VicFalls im Forum gibt, halte ich mich bei den Bodenbildern mal zurück ...

Auf der Rückfahrt zum Hotel fuhren wir noch einen Schlenker zum Big Tree





Wie gesagt, es war mein drittes Mal in VicFalls und endlich hab ich es geschafft einen Hubschrauberrundflug über die Fälle zu machen. Insofern entschied ich mich für die große Tour mit Flug über den Zambezi NP. Meiner Meinung nach lohnt sich die längere Tour zumal auch dieser Flug viel zu schnell zu Ende ist.



Da manche von Euch vielleicht auch gerne einen Eindruck von den eingesetzten Hubschraubern hätten, hier ein Bild von einem 6-Sitzer



Ich fand den Flug wirklich toll, hier ein paar Eindrücke







und auch Tiere waren zu sehen







Zum Abschluß der Reise hatten wir an diesem Abend ein Dinner auf dem Flugfeld des Heliflug-Anbieters. Das scheint aber nur für Gruppen angeboten zu werden, da es zwei getrennte lange Tafeln gab. Das war ein schöner Abschluß der Reise. Am nächsten Tag ging es für uns zurück. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund hatten wir Flüge ab Livingstone, was einen nochmaligen Grenzübertritt und auch Visagebühren bedeutet. Hier gab es nochmal eine kurze Irritation, da auf meine Nachfrage am Vortag von Visagebühren von wenn ich mich richtig erinnere 35 USD die Rede war, was uns auch von der Agentur als Bargeld zur Verfügung gestellt wurde. Ich wunderte mich noch, da ich von einer früheren Reise 50 USD als Visagebühr für Sambia im Kopf hatte ... und es kam wie es kommen musste, die 35 USD sind die Gebühr für ein VicFalls Visum, sprich man muß am selben Grenzübergang ein- und ausreisen. Das funktionierte bei uns natürlich nicht, sodass unser Fahrer nochmal hektisch mit der Agentur telefonierten und das restliche Bargeld noch schnell vorbeigebracht wurde...

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Montag, 15. Mai 2017, 22:15

Zum Abschluß meines Berichts noch ein paar Zahlen und mein persönliches Fazit zu Simbabwe bzw. dieser Reise

Die Preise in den Lodges in Simbabwe sind unseren nicht unähnlich, hier ein paar Beispiele
- lokales Bier ab USD 2
- Gin USD 2
- Tonic USD 2
- Wein pro Glas USD 4, Flasche USD 12-25
- Softdrinks USD 2
wobei ich den Eindruck hatte, je weiter wir uns nach Westen bewegten und somit den touristisch mehr frequentieren Gebieten, stiegen auch die Preise. Zum Beispiel kostete ein Bier im Elephants Eye Camp satte USD 4,50.

Im Supermarkt kostete die 0,5l Flasche Cola USD 0,90, ein Muffin USD 0,50

Diesel lag bei USD 1,13, Benzin USD 1,33

also insgesamt durchaus europäische Preise ...

Bei den Polizeikontrollen kostete das leicht beschädigte Kennzeichen wie gesagt USD 120, ein angeblich falscher Sicherheitsstreifen am Auto USD 20.

Simbabwe ist also im Vergleich zu Südafrika durchaus teuer und der Service nicht immer gleichwertig. Schön fand ich, dass, abgesehen von VicFalls, definitiv nicht von Massentourismus die Rede sein kann. Hwange und Matobo würde ich ggfs nochmal machen, Great Zimbabwe liegt mir zu abgelegen um zum Wiederholungstäter zu werden. Für mich war Simbabwe eine schöne und auch gelungene Abrundung für das Bereisen des südlichen Afrikas. Für Neulinge in der Region gibt es meines Erachtens bessere Einstiegsländer.

So, ich hoffe ein paar von Euch konnten nützliche Infos aus dem Bericht entnehmen. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf die bevorstehende Tour nach Kamtschatka und danach geht's an die Planung für nächstes Jahr: Berggorillas in Uganda. Sollte jemand von Euch letzteres schon gemacht haben, freue ich mich über Tipps (gerne per PN, da das ja nicht wirklich was mit diesem Forum zu tun hat)

LG Anne

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