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Donnerstag, 20. Juli 2017, 12:43

wir waren nur in der Kalahari und im Moremi, deswegen kann ich dir bei den anderen nicht helfen.
Teilweise hat sich die Zuständigkeit auch nochmal geändert. Wir waren im September 2014 dort.

Wenn man das ganze selber buchen möchte, ist das alles Zeitaufwändiger.
Teilweise sind die Camps auch noch unter DWNP. Da muss man schon etwas forschen.

GudrunS

Prionace glauca

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 12:49



Habe als Unterkunft das Casa na Praia Tofo oder Corasiida Guest House im Visier. Letzteres v.a. wegen einer Tauchschule in der Nachbarschaft.



Wir werden hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für 6 Nächte übernachten in Tofo, habe für August einen absoluten Schnäppchenpreis angeboten bekommen vom Betreiber, ohne danach gefragt zu haben, weil es auch so nicht teuer ist.
Mit der Bezahlung ist es für MOZ oft etwas schwieriger, manchmal geht es nicht über Kreditkarte. Wir haben in diesem Fall direkt in der mosambikanischen Währung überwiesen, ein Konto meines Mannes läßt Überweisungen nach MOZ zu.

Tofo ist nicht groß, also alles gut fußläufig zu erreichen.

Bär

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:32

Die Frage ist, und wer hat dort Erfahrung auch als Selbstfahrer mit zwei Tagen wandern bzw. Mokoro fahrten machen lassen.

Wir, im Camp Kwando im Caprivi. Sehr schön, nur wir zwei und der Mokorist. Später noch eine Motorbootsfahrt am Oberlaufs des Okavango. Nur wir zwei und der Steuermann. Und ein Überflug übers Delta von Maun aus. Wir zwei, ein Pilot und eine nette Familie in der Cessna. Alles ganz easy eben, würde der Marcel schreiben.

Botswana ist einfach zu befahren. Das Wasser ist für mich der wesentliche Unterschied zu Südafrika. Lediglich das Buchen der Unterkünfte ist nicht so komfortabel wie in Südafrika, wo man mit "2 Klicks" (Sanparks plus ein beliebiger Hotelvermittler) eine ganze Reise zusammenbuchen kann. Aber machbar ist das schon. Und zur Not geht man eben in ein Reisebüro. Man darf sich bei individuellen Wünschen dann eben keine Reise aus dem Regal aufschwatzen lassen. Aber die sind heutzutage ja auch cleverer und bieten Baustein-Reisen.
Also, nur Mut.
.
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parabuthus

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:56


Die Frage ist, und wer hat dort Erfahrung auch als Selbstfahrer mit zwei Tagen wandern bzw. Mokoro fahrten machen lassen.

Mittlerweile scheinst du ja zweigleisig zu planen. Vielleicht wäre es sinnvoll, 2 Threads daraus zu machen, damit man noch durchsteigen kann ;) .

Wie schon gesagt, ist Botswana für Selbstfahrer recht gut machbar. Allerdings meine ich, daß es ohne 4 x 4 nicht gehen wird. Zumindest in den Nxai Pan Park und auch durch Savuti wird man wegen der tiefsandigen Pisten nicht mit anderen Fahrzeugen kommen.

Ich habe mich in letzter Zeit nicht so sehr mit Botswana beschäftigt, da wir mit unserer Tochter noch nicht in der Wildnis campen wollen, aber vor 10 Jahren war es preislich nahezu unumgänglich (Flug und Camper Anmietung), die Tour in Johannesburg zu starten.

Ob das heute anders ist, kann ich nicht beurteilen.

Wenn du aber von Johannesburg starten solltest, gibt es im Grunde nicht so viele Möglichkeiten, eine dreiwöchige Botswana Rundreise als Selbstfahrer zu gestalten, da das Straßennetz überschaubar ist und im Grunde die Routen vorgibt. Es kommt dann halt darauf an, die Schwerpunkte zu setzen.

Ich wage fast zu behaupten, daß die meisten Touren durch Botswana, von denen du hier lesen kannst, gewisse Ähnlichkeiten haben werden.

Meistens geht es erst hoch zum Grenzübergang Martins Drift, dann weiter nördlich bis zum Nata Bird Sanctuary, dann westlich mit oder ohne Nxai Pan/Makgadikgadi Pan nach Maun. Von dort aus kann man Tagestouren mit dem Mokoro ins Delta buchen oder Rundflüge übers Delta. Letzteres kann ich sehr empfehlen.

Aus eigener Erfahrung würde ich davon abraten, aus den Mokoros eine längere Geschichte zu machen. Zum einen sitzt man wirklich unbequem und wenn einem dann die pralle Sonne auf den Pelz brennt, wird es zusätzlich sehr unangenehm. Viele Tiere haben wir vom Mokoro aus nicht gesehen, da die Bootsführer aus naheliegenden Gründen Begegnungen vermeiden wollen. Eine Tour mit einem Motorboot durchs Moremi ist m.M.n. viel viel besser. Nie wieder Mokoro!

Von Maun fahren die meisten dann ins Moremi zum Savuti Camp und dann nach Xakanaxa oder 3rd Bridge o.ä. Von dort aus geht es dann Richtung Kasane in den Chobe und dann zu den Victoria Fällen.

Anschließend wird dann meistens Strecke nach Süden gebolzt, vielleicht mit Zwischenstop im Khama Rhino bei Serowe. Danach geht es zurück.

So oder so ähnlich sieht eigentlich der Klassiker aus.

Varianten wären Touren durchs Central Kalahari Game Reserve oder eben die Mabuasehube Sektion des Kgalagadi Transfrontier Parks. Oder Abstecher nach Namibia durch die Panhandle Sektion in die östlichen Parks dort.

Ich denke, daß du zumindest zu der von mir beschriebenen "klassischen" Route einige Berichte hier oder in anderen Foren finden wirst.

LG

Christian

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Bär (20. Juli 2017, 14:09)

M@rie

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 14:23

einige Berichte hier oder in anderen Foren finden wirst

nicht die Route via JNB, aber via Windhoek: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - das waren bspw 18 Tage, im Nachhinein würde ich sagen, dass es sehr gut getan hätte an einigen Stationen länger zu bleiben (z.B. Kasane, dann gäbe es die Möglichkeit einer "organisierten" Tagestour zu den Fällen) - anstatt FlyIn gäbe es bspw auch das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in der Khwai River Region, leider gibt es die Dombo Farm bei Gweta nicht mehr, von dort aus wären Touren in die Pfannen möglich gewesen
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Michael_K

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 14:34

Hallo Christian,

muss daheim echt nochmal in die Diskussion gehen. Südafrika/Mosambik vs. Botswana. :o) Wobei ich ja sagen muss ist beides super, und notfalls mach ich das andere einfach später :o)

Meine Tour würde ich bei Maun starten und mir dort einen Dachzeltcamper holen und mir notfalls in Deutschland maßschneidern lassen. Mit den Bausteinen ist das ja recht fix gemacht. Die maximale Tour wäre diese hier im Oktober 2018. Mokoro fand ich bisher als Idee ganz gut aber die Frage ist auch ob das im Oktober möglich ist. Viel Wasser wird es in Moremi und Khwai nicht geben um diese Jahreszeit. Motorboot höre ich zum ersten mal und klingt in meinen Augen eh sinnvoller. Man kommt weiter einfach. Inwieweit das Dauerüberflutungsgebiet des Okavango auch reizvoll ist was Tiere angeht ist für mich nicht zu sagen. Das es bombastisch schön sein muss ist klar.
Die unten aufgeführte Reise ist auch mit Bausteinen. Vielleicht lasse ich hier auch einen raus. Wenn dann wohl Kalahari. Für mich persönlich (reiner Geschmack) am wenigsten reizvoll. Fly in Safari ist finanziell kaum realiserbar.

1 Maun
2 Moremi
3 Moremi
4 Khwai
5 Khwai
6 Savuti
7 Savuti
8 Chobe
9 Chobe
10 Kasane
11 Sambesi
12 Sambesi
13 Popa Falls
14 Popa Falls
15 Tsodilo Hils
16 Maun
17 Kalahari oder Makgadikgadi & Nxai Pan Nationalpark
18 Kalahari Makgadikgadi & Nxai Pan Nationalpark
19 Kalahari Makgadikgadi & Nxai Pan Nationalpark
20 Kalahari Makgadikgadi & Nxai Pan Nationalpark
21 Maun

parabuthus

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 14:49

Sehr schön, nur wir zwei und der Mokorist.

Oh, wieder mal ein Beispiel für komplett unterschiedliche Wahrnehmungen bzw. Bewertungen.

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parabuthus

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 15:04

Viel Wasser wird es in Moremi und Khwai nicht geben um diese Jahreszeit. Motorboot höre ich zum ersten mal und klingt in meinen Augen eh sinnvoller. Man kommt weiter einfach. Inwieweit das Dauerüberflutungsgebiet des Okavango auch reizvoll ist was Tiere angeht ist für mich nicht zu sagen. Das es bombastisch schön sein muss ist klar.

Unsere Bootstouren waren auch alle im Oktober.

Das Wasser ist dann ja nicht komplett weg, sondern das Ausmaß des Deltas eben kleiner. Oktober ist sicher ein sehr guter Monat für das Delta.

Gefährlich wird es im Frühjahr. Dann kann es nämlich sein, daß das Delta und der Chobe von Maun aus nicht mehr zu erreichen sind. So ist es uns ergangen. Das war sehr aufregend weil wir dann vor Ort im Nationalparkbüro von Moremi und Chobe auf Central Kalahari Game Reserve umgestiegen sind. Da gab heftige Diskussionen unter uns aber zum Glück waren am Ende alle einverstanden. Es war bisher eines unserer schönsten Safari Erlebnisse. Als Literatur Tip kann ich an dieser Stelle von Mark und Delia Owens "Cry of the Kalahari" bzw. auf deutsch "Der Ruf der Kalahari" empfehlen. Und ja, "in echt" ist es ganz genauso toll.

Wenn das mit Flug und Camper von Maun geht, wäre das natürlich in jedem Fall zu bevorzugen. Da würde man auf alle Fälle 2 eher mittelprächtige Übernachtungsstops und 3-4 harte Fahrtage einsparen können.

Ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen, da mich das auch sehr interessieren würde.

LG

Christian

kOa_Master

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 16:27

Es gibt außer Campen fast nur Unterkünfte im Luxussegment

Da haben wir - bzw. Aardvark - andere Erfahrungen gemacht. Es gibt durchaus Unterkünfte im Midprice-Segment und die müssen nicht schlecht sein. Man muss nur eben etwas mehr recherchieren.

Ja, die Aussage ist nicht ganz richtig. Auch in Botswana findet man an vielen Orten preiswertere Unterkünfte - teurer als in Südafrika, aber im Midrange-Segment. Danke übrigens für eure Karte, da ist immernoch einiges von mir als für den nächsten Besuch gekennzeichnet ;)

Für IN den Nationalparks rund ums Delta stimmt die Aussage allerdings schon (Michael hat Moremi, Kwai, Savuti, Chobe angegeben).
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parabuthus

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 17:04

Richtig. Das wäre vielleicht klar zu stellen.

In der Panhandle, an der Grenze zu Martins Drift oder natürlich auch in Maun und verschiedenen anderen Orten gibt es selbstverständlich auch Mittelklasseunterkünfte.

Sowie es aber in die beliebten Gebiete im Moremi, in der Nxai Pan oder Makgadikgadi Pan geht, gibt es m.E. nur Zelt oder Luxus und in Mabuasehube und Central Kalahari sogar wohl nur campen.

Es gibt auch am Rande der größeren Nationalparks einige kommunale Projekte oder in einiger Entfernung auch Mittelklasse Unterkünfte. Dann ist man natürlich aber auch nicht mehr so richtig mittendrin statt nur dabei.

Insofern wird man vermutlich ohne Zelt nicht auskommen, wenn man die ganz großen Sachen aus der ersten Reihe erleben will und nicht unbedingt die "Festgeldabteilung" überstapatieren möchte. Einige besonders privilegierte Stellen im Moremi sind leider tatsächlich ausschließlich den Edel-Besuchern vorbehalten. Hier gibt es noch nicht einmal mehr Zeltplätze.

Ergänzen möchte ich allerdings, daß zumindest die von uns besuchten Unterkünfte in der Mittelklasse leider nicht annähernd das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis vergleichbarer südafrikanischer Unterkünfte hatten.

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Bär (21. Juli 2017, 01:59)

Michael_K

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 19:49

Mal noch eine Frage zu den Botswana Experten. Wie muss man sich das denn eigentlich mit dem 4x4 Dachzelt Camper in Moremi, Savuti etc vorstellen.
Fahre ich da auf Sandstraßen oder komplett über die "Wiese".

Gibt es Zeiten an den Zeltplätzen bei denen man spätestens sein muss bzw. wird das überwacht. Werden auf den Zeltplätzen auch noch Aktivitäten angeboten wie z.b. Nachtsafari oder fällt das in Botswana als Selbstfahrer komplett weg ?

VG
Michael

parabuthus

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 22:25

Also, meine Infos sind möglicherweise etwas veraltet, aber m.E. gibt es keine Aktivitäten, die von den Camps aus angeboten werden. Bootstouren kann man über einige Lodges buchen.

Die Pisten sind eher sandig, besonders rund um Savuti. Die ein oder andere Furt muss auch durchquert werden. Über Gras fährt man eher nicht.

Wenn man mit dem Dachcamper unterwegs ist, hofft man, daß man vor Sonnenuntergang das Zelt aufgeschlagen hat.

Ranger fahren Streife. Eigenmächtige Nachtfahrten würde ich nicht riskieren. Wozu auch? Die Tiere kommen ohnehin ins Camp. Manchmal näher als einem lieb ist...

Da braucht es eine gute Mischung aus Umsicht und Gelassenheit. Echtes Abenteuer halt.

LG

Christian

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Bär (21. Juli 2017, 02:00)

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Freitag, 21. Juli 2017, 05:53

In gewissen Camps sind Aktivitäten buchbar (z.B. Bootsfahrten in Xakanaxa), es ist aber nicht so wie bei SANParks, dass es ein fixes Programm gibt mit Preisen und Zeiten etc. Ob geführte Drives möglich wären, bezweifle ich da eher. Walks auch kaum.

Fahren tut man auf Strassen/Wegen. Die sind meist eher Sandig, mal mehr, mal weniger. Offroad-Fahren ist wie in allen Nationalparks ist höchst verboten. Genauso wie Nachtfahrten.
Schau doch mal in ein paar Reiseberichte rein. Bei uns war alles ein wenig drunter und drüber ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ), aber ich weiss zum Beispiel, dass chrissie einen ihrer genialen Reiseberichte über Self-Drive im Moremi ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )gemacht hat.
Das Suchwort Botswana liefert in der Sammlung der Reiseberichte immerhin 12 Treffer: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ansonsten bin ich mal so frech und könnte dich auch noch ins Nachbarforum (Namibia-Forum.ch) verweisen, dort ist eine grössere Botswana-Sektion. Wenn dich das Layout und die weitaus weniger angenehmeren Forumsfunktionen dich nicht abschrecken, dann findest du dort sicher auch noch haufenweise Infos dazu ;)

Gruss,
Master
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Intibane

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Dienstag, 25. Juli 2017, 16:40

Generell Mosambik: man braucht mehr Zeit, fuer dieselbe Distanz in SA/Bot/Nam. Entweder durch Polizeikontrolle (jede "bewohnte" Gegend, also mit Huette) unterliegt oft 60kmh, es sind nicht immer Schilder da, die die Geschwindigkeitsgrenze anzeigen. Aber viele Polizisten, die sich gerne nebenbei etwas verdienen. Das braucht Zeit und/oder Geduld. Die Strasse ab Komatipoort an Maputo vorbei ist gut, aber recht busy, es kann dauern, bis man an Maputo vorbei ist. Maputo selber ist ein Dreckloch ich wuerde dort nicht viel Zeit verbringen, es gibt schoenere Plaetze. Praia do Bilene, Xai Xai, Tofo sind alle empfehlenswert. Die Hauptstrasse ist gut bis nach Vilanculos rauf, erst ab da wirds pothole paradise. Zeitlich sollte man aber ca. das doppelte veranschlagen, als in SA/Bot/Nam machbar ist. Checkt, dass das Auto entsprechend ausgeruestet ist. Oftmals werden von den Polizisten Konditionen "erfunden", um Strafgelder zu kassieren. Nicht drauf einlassen und freundlich bleiben.

Botswana ist mit einem 4x4 besser, je nach Jahreszeit (letzten November war alles trocken, im Mai war alles nass) kann man einfach mehr erreichen (Tiefsandstrecken, Wasserdurchquerungen etc.). Ansonsten wuerde ich sagen, Mosambik fuer Tauchen, Botswana ansonsten abwechslungsreicher mit Delta, Nxai Pan, Chobe, Moremi, Caprivi, Popa Falls, Vic Falls. Mit etwas Geduld und Spucke kann man auch Botswana guenstiger gestalten, als nur von den teuren super Unterkuenften geschockt zu werden.

Viel Spass, so oder so. Ich hoffe, ein Reisebericht folgt? :thumbsup:

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Michael_K

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 10:20

Südafrika und Mosambik

Hallo zusammen,

ich hätte mal eine Frage zum Grenzübergang Giriyondo im Krüger Nationalpark. Dieser macht meines Wissens um 8 Uhr morgens auf. Wenn ich also vom Olifants Camp dahin fahre und um 8 Uhr pünktlich nach Mosambik fahre, ist es da zeítlich kritisch bis nach Inhambane zu kommen bis späten Nachmittag, zeitigen Abend...also vor Sonnenuntergang ?

Lt. Maps sollte es kein Problem sein aber die Qualität der Straßen in Mosambik sind ja eher mäßig meines Wissens.

Zweite Frage wäre wenn ich von Inhambane zurück fahren möchte und als Ziel Imfolozi habe, was würdet ihr als Route nehmen ? Über Komatiepoort wieder rein und durch Swasiland, Swasiland umrunden auf Südafrikanischer Seite, direkt von Mosambik nach Swasiland, oder den Grenzübergang in Ponto nehmen. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Strecke ? Bzw. nettes Guesthouse auf dem Weg ?

VG
Michael

GudrunS

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 12:56

Hallo Michael,
ich war zwischenzeitlich in Südafrika und Mosambik, lies mal meinen Reisebericht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Gibt auch einen aktuellen Bericht vom Foriker Chimurenga, der auch beide Länder bereist hat.

An der Giriyondo Border Post brauchst Du etwa 30 Minuten. Wir waren 8:30 an der Grenze, weil wir von etwas weiter oben kamen, von Shingwedzi. Ist sehr entspannt dieser Grenzübergang. Wir sind nicht bis Inhambane durchgefahren (und wir sind auch keine Bummler ;) ), weil Du auf MOZ Seite im Park und danach nicht so schnell vorankommst. Die Straßen in MOZ, speziell die EN1 sind sehr gut. Aber man hat eben wirklich sehr viele Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Wir haben in Xai Xai Zwischenstop gemacht, wie gesagt, steht alles in meinem Bericht.

Auf der Rückfahrt nach ZA haben wir in Maputo übernachtet und waren sehr positiv angetan.

Von Maputo aus über Ponta zum iMfolozi zu fahren ist sicher eine gute Idee, Du brauchst aber zwingend einen 4x4 und viel Zeit. Chimurenga ist andersrum diese Strecke gefahren.

Lies auch mal seinen Bericht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Gruß Gudrun

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Michael_K

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 11:29

Routenplanung November 2018 3 Wochen

Hallo zusammen,

also die grobe Planung für den Trip Südafrika und Mosambik steht jetzt und ich wäre dankbar für Hilfe bzw. Anregung bei den noch wackligen Punkten.


1 Ankunft morgen ins JBH und direkt nach Punda Maria
2 Punda Maria
3 Letaba
4 Talamati
5 Satara
6 Satara
7 Satara
8 Lower Sabie
9 Lower Sabie
10 Biyamiti
11 Olifants
12 Olifants
13 Über Giryondo nach Mosambik und direkt nach Tofo
14 Tofo (Tauchen, Surfen)
15 Tofo (Tauchen, Surfen)
16 Tofo (Tauchen, Surfen)
17 Tofo (Tauchen, Surfen)
18 Tofo (Tauchen, Surfen)
19 Tofo (Tauchen, Surfen)
20 Tofo (Tauchen, Surfen)
21 Zwischenstop
22 Mpila Camp Imfolozi
23 Mpila Camp Imfolozi
24 Johannesburg



Die einzige Überlegung die ich noch habe ist entweder Tofo noch zu kürzen und dafür bisschen den Wetlandpark mitnehmen, oder ein zwei Tage Krüger kürzen und dafür 2 Tage noch ein Privates Camp im Sabi Bereich zu besuchen. Hat hier jemand Tipps, Erfahrungen. Budget pro Nacht bei 200 € (bisher hätte ich Elephant Plains Game Lodge noch am ehesten im Visier). Man könnte ja beim Orpen Gate dann rausfahren nach Talamati und danach wieder reinfahren zum Satara.

Bitte auch ein Tipp wie ihr die Strecke von Tofo nach Hluhluwe machen würdet :o) . Suche einen Zwischenstopp, wobei die Strecke mir immer noch nicht ganz klar ist. Über Komatieport, über Swasiland oder einfach die Küste lang. Im dunkeln möchte ich nicht zwingend durch Mosambik fahren :)

kOa_Master

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 12:53

Im Sabi Sands gibt es nichts im Bereich 200€, auch schon nur 200€ pro Person ist quasi unmöglich (Umkumbe ist vermutlich am nächsten dran, danach ist erstmal lange nichts).
Wenn ihr sowas sucht, dann sind die Reserves/Regionen Klaserie und Balule deutlich geeigneter - das funktioniert dann auch eher besser mit dem "in Orpen rein & raus".
Ausserdem würde ich nochmals den Hinweis von GudrunS beachten: Du kommst nicht von Olifants bis nach Inhambane an einem Tag. Siehe ihren Reisebericht, da steht:

Zitat

...Die erste Etappe von Shingwedzi bis Xai Xai waren 423 km. Um es schon mal vorwegzunehmen, wir haben 8,5 Stunden dafür gebraucht.

gute 6h davon auf der Moz-Seite. Ihr braucht von Olifants bis zum Border Post ebenfalls ca. 2h plus Grenzübergang, sprich: Auch mit einem 10h-Fahrtag werdet ihr es nicht dorthin schaffen. Ich habe Berichte gelesen in der 4x4community, die das in ca. 13.5h ab Letaba hinbekommen haben (eine knappe Stunde weniger Fahrt im Krüger)....und das sind reisewütige und fahrresistente Südafrikaner.
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Kitty191 (25. Oktober 2017, 23:05), toetske (25. Oktober 2017, 14:36), GudrunS (25. Oktober 2017, 13:22)

Michael_K

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 13:21

Hallo Master,

hab mich schon schlau gemacht. Wenn ich von Olifants morgens los fahre. Um 8 Uhr in Giryondo bin (da öffnet die Grenze) sollte ich es bis Tofo schaffen an einem Tag. Mit einem SUV sollte ich auch auf der Mosambikanischen Seite keine Probleme haben. Rechne mit 10 Stunden fahrt insgesamt.

Was das private Camp angeht habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte 200-250 € pro Nacht und pro Person. Gibt es da auch nix ? Bzw. weisst du ob sich diese Mehrausgabe lohnt im Vergleich Preis/Leistung ?

VG

GudrunS

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 13:30



hab mich schon schlau gemacht. Wenn ich von Olifants morgens los fahre. Um 8 Uhr in Giryondo bin (da öffnet die Grenze) sollte ich es bis Tofo schaffen an einem Tag. Mit einem SUV sollte ich auch auf der Mosambikanischen Seite keine Probleme haben. Rechne mit 10 Stunden fahrt insgesamt.



... eine letzte Bemerkung von mir dazu, dann bin ich hier raus (da Du Dir ja offenbar überhaupt nicht die Mühe machst, mal in den Berichten zu lesen), wir hatten auch einen SUV :D und der Straßenzustand war nicht für die lange Fahrzeit verantwortlich sondern die diversen Geschwindigkeitsbeschränkungen. In der Regenzeit kann die Strecke im MOZ Teil des Parks übrigens mit einem SUV schwierig werden.
10 Stunden von Letaba nach Tofo, Hut ab! Selbst in einem MOZ Forum wurde zu einer Zwischenübernachtung geraten.
Ich freue mich auf Deinen Reisebericht! :thumbup:

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Kitty191 (25. Oktober 2017, 23:08)

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