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bandi

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21

Donnerstag, 8. Juni 2017, 01:49

Hallo Stella,
ich hab mich klein gemacht und bin noch zu euch eingestiegen... und schwer beeindruckt. Dein Bericht ist so erfrischend, so dass ich mich schon auf deine weiteren freue, zumal wir in 7 Monaten auch wieder in Südafrika und auch speziell im KTP sein werden. Und wenn's im KTP gleich mit Hyänen und Cheetahs losgeht, dann seid ihr ja richtige Glückskinder :thumbup:
Vielen Dank, dass ich noch mitfahren kann :danke: .

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Sella (8. Juni 2017, 07:00)

Sella

Sonne

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22

Donnerstag, 8. Juni 2017, 17:13

Nachdem die Löwin verschwunden ist gehe ich duschen. Als ich mich einigermaßen erfrischt zu meinem Mann auf den kleinen unteren Balkon setzen möchte, klingelt nebenan auf dem Balkon des Nachbarn das Telefon. In unregelmäßigen Abständen aber doch immer wieder. Warum nimmt der das Gespräch nicht entgegen? Wieso hat der überhaupt Handyempfang? Schnell wird uns klar das dieses Geräusch nicht von einem Handy kommt sondern von einem Vogel mit roter Brust, der auf einem Baum direkt zwischen den beiden kleinen Häusern sitzt. Als wir ihn entdecken müssen wir beide lachen. Es ist ein Crimson-breasted shrike und seine Vogelstimme ist dem eines Telefons vielleicht auch nicht mal besonders ähnlich. Wir haben aber beide unabhängig voneinander geglaubt ein Telefon zu hören und deshalb taufen wir den gefiederten Freund ab jetzt den " Telefonvogel ." Überhaupt entdecken wir in diesem Urlaub immer mehr unser Interesse an Vögeln (mmh, jetzt bitte nicht falsch verstehen ;) ). Wir haben die big five mehr oder weniger häufig vorletztes Jahr im Krüger gesehen und können uns jetzt entspannt den anderen Tieren des südlichen Afrikas zuwenden die nicht minder spannend zu beobachten sind. Außerdem gibt es die im KTP sowieso nicht vollzählig. Da unser Bestimmungsbuch etwas dürftig ist bekommt anfangs erstmal jeder Vogel von uns einen eigenen Namen passend zur Geschichte die wir mit ihm verbinden. Wir haben dabei viel Spaß und wissen immer gleich von wem die Rede ist. Später am Nachmittag stolziert ein Sekretär auf Nahrungssuche durch das Auobtal. Er wird von uns Kurzerhand zum Generalsekretär befördert und aus (Gott-sei Dank nicht mehr) gegebenen Anlass Erich getauft.

Crimson-breasted Shrike = Telefonvogel:

Sekretär = Generalsekretär Erich:

Urikaruus: ,



Abends haben wir Braai und genießen auf unseren Balkon noch ein Glas Wein. Der Sternenhimmel ist absolut fantastisch und wir sind rundum glücklich und zufrieden. Außer ein paar Springböcken und Wildebeest ist am Wasserloch heute abend nicht so viel los.Wir können erkennen das vereinzelte Springböcke nach vorne laufen um vielleicht Gefahr zu melden wenn etwas bedrohliches im Anmarsch ist. Irgendwie scheint es da ein Muster zu geben, denn nach einigen Stunden werden sie immer von einem " Kollegen " abgelöst. Fast wie ein Schichtwechsel bei mir im Krankenhaus. Also bekommen auch die kleinen Springböckchen Namen von Kollegen die ich an dieser Stelle aber nicht verrate und auch nicht böse gemeint sind ;) :).



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Rock Dassie

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Freitag, 9. Juni 2017, 11:21

Hallo Sella,

an dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön :danke: für den tollen Reisebericht und ich freue mich schon auf die Weiterfahrt. :thumbsup:

Gruß Dassie

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Sella (21. Juni 2017, 18:53)

Sella

Sonne

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24

Freitag, 9. Juni 2017, 15:03

Danke das ihr alle so eifrig mitfahrt und den Danke Button bedient. Das motiviert mich. Nebenbei habe ich festgestellt, dass es Spaß macht einen Reisebericht zu schreiben. Ich gehe so nochmals den Urlaub durch und hab wieder alles vor Augen. Könnte glatt schon wieder los...

Freitag, den 24.02.2017

Tageskilometer: 107km

Gegen 6:00 werde ich wach. Nicht freiwillig. Von draußen höre ich ein dumpfes grummeln das immer näher kommt. Zack, ich bin hellwach und wecke schnell meinen Liebsten. Die Löwin war nochmals am Wasserloch und zieht nun gemächlich an unserer Unterkunft vorbei. Bis wir mit Kamera bewaffnet auf dem Balkon stehen, ist sie allerdings schon so gut wie durch. Unser Löwenpech ist irgendwie schon legendär. Als wir 2015 im Krüger waren haben wir Löwen immer nur in weiter Entfernung schlafend unter einem Baum gesehen, es hätte auch ein Stein sein können. Oder kamen zu spät oder es standen so viele andere Autos drumherum das wir nichts erkennen konnten. Dafür haben wir allerdings ein paar Mal einen Leoparden für uns gehabt oder Wild dogs ( mag ich eh viel lieber ) dabei beobachten können wie sie eine Antilope unter sich aufteilten. Also eine ausgleichende Gerechtigkeit....





Das grummeln nimmt plötzlich andere Dimensionen an und ich merke, es ist nur noch der Magen der knurrt. Wir frühstücken eine Kleinigkeit, duschen und brechen auf zu einem Gamedrive. Ganz bewusst haben wir uns bisher noch nicht den Wecker gestellt um früher loszufahren. Wir sind beide zwar eigentlich Frühaufsteher aber in Urikaruus haben wir nicht den Drang morgens bei Sonnenaufgang schon direkt loszumüssen. Das soll sich aber spätestens in Mata Mata ändern. Denn der frühe Vogel fängt den Wurm ....
Deshalb sind wir auch nicht so traurig das wir außer den üblichen Verdächtigen nicht viel zu Gesicht bekommen. Auf dem Rückweg sehen wir bei Batulama sage und schreibe drei!!! Löwinnen im Gras dösen. Leider habe ich jetzt kein Foto für euch, denn sie dösen im sehr hohen Gras. Wenn nicht ab und zu mal ein Schwanz wedeln würde, wären wir vorbei gefahren und hätten sie nicht erkannt. Wir sind also um 10:00 wieder da, machen es den Löwen nach und dösen, faulenzen, lesen auch noch ein wenig
Nachmittags geht es dann nochmal los. Diesmal fahren wir Richtung Mata Mata. Jetzt werden wir schon eher fündig. Direkt an unserem Auto läuft ein Steinböckchen entlang. So ein hübsches Tier.
,
,

Tja, mehr Bilder gehen jetzt irgendwie nicht. Da mach ich mal wieder eine schöpferische Pause und sage

Bis später :saflag:

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Freitag, 9. Juni 2017, 19:40

Außerdem sehen wir auch noch

Giraffen auf Schmusekurs. Wir bleiben lange stehen und beobachten dieses hübsche Paar :love:












Wer kann diesen Augen schon wiederstehen?



Gegen 19:00 sind wir zurück bis 19:30 könnten wir wegbleiben. Wieder einmal braaien bzw grillen wir und dazu gibt es Salat. Um kurz nach 20:00 gehen wir auf den oberen Balkon der vom Schlafzimmer erreichbar ist. Ein paar Meter von uns entfernt badet eine Hyäne ausgiebig und geräuschvoll in dem Wasserloch. Sie scheint das sehr zu genießen. Dann geht sie weiter zu einem im Gras liegenden Kadaver. Eigentlich kann man nur noch ganz wenige Knochen sehen. Laut schmatzend und krachend macht sich die Hyäne darüber her. Sehr löblich das sie sich vor dem Essen noch so schön gewaschen hat :thumbsup: .
Eine andere Hyäne läuft einige Meter unter unserem Balkon her um zwei-drei Balkone später ein durch Mark und Bein gehendes Geheul anzustimmen. Vermutlich fragt sie freundlich nach ob sie denn die Reste vom Grillhaben darf. Schnell ist sie aber in der Dunkelheit verschwunden, nimmt aber auch vorher noch ein kurzes Bad.Aus dem Nichts tauchen 4 kleine Löffelhunde auf die mit ihren großen Ohren unter der Lampe am Wasserloch im Baum nach Termiten oder anderen Insekten lauschen. Die Fotos in der Dunkelheit sind leider so gut wie nichts geworden. Schade!





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Sonntag, 11. Juni 2017, 13:47

Samstag, den 25.02.2017

Tageskilometer: 106km

Ach hätte ich doch mal auf meine Schwiegermutter gehört.Sie sagte noch: Nimm lieber ein Glas mehr mit!" Aber nein, ich dachte wir kommen hin. Jetzt schaue ich betrübt in das Glas mit dem letzten Rest Instantkaffee. Nur noch Krümel sind übrig. Wie soll man da in Schwung kommen, noch dazu wo uns heute ein trauriger Abschied bevor steht? Wir verlassen heute Urikaruus. Gleichzeitig haben wir die Hälfte der Kgalagadi Zeit schon hinter uns. Aber eine schöne Redewendung sagt: Das Glas ist halb voll, nicht halb leer und so sehen wir das auch, zumindest was die Zeit im KTP betrifft :) .Zusätzlich stellen wir fest das es schwarzer Tee mit Honig gesüßt (notfalls) auch tut.
Ein Webervogel (Akku leer Vogel) und ein Rotbauchwürger (Telefonvogel) zwitschern uns noch Abschiedsgrüße zu.




Gegen 9:45 verabschieden wir uns noch von Erick. Er ist uns sehr sympathisch.Wir erleben ihn als zurückhaltend und im Hintergrund immer anwesend. Wenn er sieht das wir fahren oder wiederkommen, ist er sofort zur Stelle und gibt uns den Transferschein bzw nimmt uns diesen ab. Bei Fragen ist er ein absolut kompetenter Ansprechpartner der jedoch nie aufdringlich oder belehrend wirkt. Das bin dafür jetzt mal ich ;) ( kleiner Scherz ): Erick wird tatsächlich mit ck geschrieben. Jetzt bitte nicht nach meinen Rechtschreibfehlern schauen...Ich bin nur so erstaunt weil ich sonst nur Eric mit einfachen c kenne. Nur so, wie nennt man das, off topic.

Ericks Unterkunft



Auf geht es nach Mata Mata. Etwa 10 km davor wird das Auobtal noch etwas breiter und ein wenig hügeliger.Vermutlich damit die Autos sich nicht festfahren,ist der sandige Weg stellenweise mit Kies bedeckt und leicht steile Streckenabschnitte ebenso.Um es vorweg zu nehmen: Was den KTP angeht wären wir zu unserer Zeit bei den Strecken die wir gefahren sind möglicherweise mit einem SUV ohne Allrad ausgekommen.Da Sand aber nun mal beweglich ist, kann das von Tag zu Tag unterschiedlich sein. Ist zumindest meine laienhafte Meinung. Es war auch nicht jeden Tag ein Kettenfahrzeug unterwegs welches den Sand an die Seite schob, jedenfalls haben wir nur einmal eins gesehen und zwar auf dem Rückweg nach Twee Rivieren. Wir waren allerdings auch nicht zu jeder Uhrzeit unterwegs und können es deshalb nicht mit Bestimmtheit sagen. Auch haben wir zu unserer Zeit nicht ein einziges im Sand steckendes Auto gesehen, geschweige denn abgeschleppt. An dieser Stelle möchte ich einmal erwähnen das mein sorgsamer und verantwortungsvoller Ehemann, als ich ihm entsprechende Threads aus dem Forum vorgelesen habe, gleich ein Abschleppseil aus Deutschland mitgenommen hat. Ich fand das sehr :thumbsup: ;) löblich , wo doch die eigentliche Planung komplett in meiner Hand lag. Wenn er doch auch noch an das male to male Kabel für die Alleskönnertaschenlampe gedacht hätte.... :rolleyes: :love:
Nichtsdestotrotz würde ich wieder für den KTP ein 4x4 nehmen. Wir hatten einfach Glück, denn andere Forummitglieder haben nun mal auch andere Erfahrungen gemacht. Das Risiko öfter stecken zu bleiben oder abgeschleppt werden zu müssen ist tatsächlich gegeben und sich permanent auf die Straße konzentrieren und nicht stehen bleiben zu können wo es einem beliebt, ist anstrengend.
Um 12:30 sind wir in Mata Mata. Die Dame an der Rezeption wirkt etwas müde und lustlos und gibt uns zu verstehen das wir gerne um 13:15 wiederkommen können um unser Riverfrontchalet zu beziehen. Das wiederum ist sehr nett da ja normalerweise erst ab 14:00 Einlass ist. So erkunden wir die Gegend und setzen uns eine halbe Stunde in den Bird Hide. Leider ist so überhaupt gar nichts zu sehen aber das ist bei den Temperaturen von fast 38C auch nicht zu erwarten. Gegen halb zwei beziehen wir dann unser schönes Chalet mit der Nummer 10. Es ist auf jeden Fall sehr geräumig und für zwei Personen mehr als ausreichend. Das Schlafzimmer und das Wohnzimmer haben einen direkten Ausblick auf das Flusstal. Vom Wohnzimmer geht man auf eine große Terrasse von der man auf das Wasserloch sehen kann.Statt eines Zaunes haben wir am Ende der Terrasse nur einen unter Spannung stehenden Draht um das ein oder andere Tier abzuhalten. Ein großes Raubtier würde das wohl nicht abschrecken.
Mata Mata ist eines der drei großen Hauptcamps des KTP und liegt direkt an der westlichen Grenze zu Namibia.Es gibt einen kleinen Laden der mit dem Nötigsten gut ausgestattet ist.Frische Sachen sind jedoch nicht immer erhältlich. Eingefrorenes Fleisch gibt es in den Tiefkühltruhen. In Mata Mata hat man auch kein Handyempfang, kann aber wohl in diesem Laden ein entsprechendes Guthaben erwerben und dann doch telefonieren ( ?( ). Wir haben uns damit nicht näher beschäftigt weil es für uns nicht in Frage kam.Als ich an der Kasse nach Handwaschmittel frage ( ok, dass habe ich zu Hause liegen gelassen ), bietet mir die freundliche Frau an für mich die Wäsche zu waschen. Sie sagt den Preis dafür solle ich mir aussuchen. Ich nehme das Angebot an und bringe ihr eine halbe Stunde später unsere Wäsche. Ich sage ihr, dass sie die nicht bügeln soll, nur zusammen legen reicht. Es wird vereinbart das ich die Wäsche am nächsten Tag um halb vier abholen soll. Ich tue mich echt schwer damit mir einen gerechte Entlohnung dafür zu überlegen. Will schon hier im Forum nachfragen aber das geht ja nun mal nicht ohne Internetverbindung. Dann fällt mir ein das ich in einer Wäscherei in George mal 10 Euro für vier Personen zahlen sollte nachdem wir bereits 14 Tagen unterwegs waren. Wir sind gerade mal eine Woche unterwegs und nur zu zweit.Also gebe ich der Frau 130 Rand und eine Tüte Haribo für die Kids. Ich glaube und hoffe das das ausreichend war.

Unterkunft Mata Mata







Neben dem kleinen Laden ist direkt eine Tankstelle an der wir unser Auto nochmals volltanken dann geht es am späten Nachmittag nochmals auf Entdeckertour. Einen kleinen und sauberen Pool gibt es auch noch. Ein sehr nettes Camp also. Für Leute die im Urlaub nicht gerne kochen sieht es allerdings schlecht aus, denn ein Restaurant gibt es nicht.
Abends machen wir es uns auf der Terrasse bequem. Wir genehmigen uns ein Glas Wein und haben dazu Braai und Pellkartoffeln :D . Und einen wunderschönen Sternenhimmel....

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tom1978

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Sonntag, 11. Juni 2017, 15:38

ein paar Mal einen Leoparden für uns gehabt oder Wild dogs
das würde ich aber sofort unterschreiben und auf Löwen im Juli verzichten ... :D

tom

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Sella (11. Juni 2017, 20:49)

Sella

Sonne

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Sonntag, 11. Juni 2017, 21:45

Sonntag, den 26.02.2017

Tageskilometer: 137km

Um sechs Uhr fahren wir mit Öffnung des Gates direkt los. Nur zwei/ drei andere Autos sind um diese Uhrzeit auch schon unterwegs. Als erstes können wir in der langsam aufgehenden Sonne Giraffen beobachten.



Zwischen Sitsas und Craig Lockhard sehen wir 4 Cheetahs gar nicht weit von uns entfernt. Unglaublich elegant und majestätisch schreiten sie durch die Landschaft. In keiner Weise so aufgeregt wie die Menschen die in ihren Autos sitzen und Foto um Foto von ihnen schießen und gebannt darauf warten was denn wohl als nächstes passiert .











Wir bleiben eine ganze Zeit in ihrer Nähe oder sie in unserer. Mittlerweile stehen schon einige Autos um uns herum und beobachten die vier. Aber jeder verhällt sich ruhig und ist darauf bedacht keinem anderen Auto die Sicht zu nehmen. Sehr fair. Nach einer ganzen Weile verschwinden unsere Cheetahs und wir fahren weiter Richtung Urikaruus. Dann haben wir erneut Sichtungsglück. Am Wasserloch bei Dalkeith sehen wir einen wohl schon sehr alten, halbverhungerten Löwen. Er ist komplett abgemagert, man kann jede Rippe sehen. Der arme Kerl!



Wir fahren ihm noch teilweise hinterher, verlieren ihn dann aber doch aus dem Auge. Auf dem Rückweg sehen wir ihn schlafend unter einem schattigen Baum noch einmal.Auch wieder bei Dalkeith. Gegen 9:30 sind wir wieder in unserer Unterkunft und ruhen uns auch noch etwas aus. Wir nehmen uns vor am Spätnachmittag nochmals rauszufahren. Nachmittags kühlen wir uns erst noch im kleinen Pool etwas ab.

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Beleza

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Montag, 12. Juni 2017, 09:36

Hallo Sella,

vielen :danke: für diesen tollen Reisebericht. Da wir im Juli auch in den KTP fahren, verfolge ich diesen Teil natürlich gerade umso mehr :thumbsup:

Bei den Giraffen vermute ich eher, dass es sich um zwei Bullen handelt die ihre Kräfte gemessen haben. Sieht zwar net aus, hat aber einen knallharten Hintergrund und gerade ernsthafte Kämpfe enden hin und wieder mit schweren Verletzungen oder Beinbrüchen.

Nun möchte ich aber nicht weiter dazwischenquasseln und freue mich darauf wie es weitergeht.

Viele Grüße
Beleza
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Montag, 12. Juni 2017, 14:51

Hallo Beleza,

schön, dass dir mein Reisebericht gefällt. Danke auch für die Information über die Giraffen. Wir dachten das sei die große Liebe :love: , so kann man sich täuschen..... Jörg will das nicht glauben und sagt gerade er sucht noch ein Kussfoto heraus.... :D . Mal gucken ob er fündig wird. Ich freu mich sehr über Informationen auch wenn das Honeymoonbild jetzt zerstört ist. Macht nix. Also bitte weiter so wenn Dir/ Euch etwas auffällt.

Liebe Grüße

Sella

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Montag, 12. Juni 2017, 18:41

Außerdem treffen wir vor unserem Häuschen auf diese süßen Kerle. Eigentlich wuseln sie in Mata Mata überall mal rum.










Erdmännchen haben so etwas herzerfrischend fröhliches.

Um 16:45 fahren wir nochmal los. Bei Dalkeith liegen diese Gesellen auf der Lauer.


Weißrückengeier?






Und diesmal aus nächster Nähe den Löwen von morgens.






Er sieht schon sehr ausgemergelt und mitgenommen aus.

Auf dem Rückweg nach Mata Mata bin ich mir ganz sicher in einiger Entfernung auf der linken Seite eine kleine Wildkatze zu sehen. Vermutlich eine african Wild cat. Während ich versuche sie mit dem Fernglas zu verfolgen, versucht Jörg die Katze überhaupt erstmal zu finden um sie fotografieren zu können. Immer wieder gebe ich ihm die Position durch (da, auf zwölf Uhr, jetzt auf zwei Uhr...). Es dauert eine ganze Weile dann hat auch er sie im Visier. Im gleichen Moment schiebt sich von der linken Seite ein Auto neben uns. Wie blöd. Ich erzähle ihnen von der Katze und zeige aufgeregt nach links und bitte sie doch wegzufahren. Sie machen aber gar keine anstalten und zeigen ebenso aufgeregt nach rechts oben. Irgendwas erzählen die von solar eclipse. Wir verstehen nur Bahnhof. Kopfschüttelnd fahren die drei dann weiter. Wir sind ein bisschen sauer weil unsere african Wildcat ohne Foto leider fort ist. Später, schon zu Hause, lese ich das es eine ringförmige Sonnenfinsternis am 26.02.2017 fast ausschließlich auf der Südhalbkugel gab.

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Montag, 12. Juni 2017, 19:14

Und noch einige Sichtungen des Tages:


Gabelracke?







Bergstar?



Falke?


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Montag, 12. Juni 2017, 20:02

Im gleichen Moment schiebt sich von der linken Seite ein Auto neben uns. Wie blöd. Ich erzähle ihnen von der Katze und zeige aufgeregt nach links und bitte sie doch wegzufahren. Sie machen aber gar keine anstalten und zeigen ebenso aufgeregt nach rechts oben. Irgendwas erzählen die von solar eclipse. Wir verstehen nur Bahnhof. Kopfschüttelnd fahren die drei dann weiter. Wir sind ein bisschen sauer weil unsere african Wildcat ohne Foto leider fort ist. Später, schon zu Hause, lese ich das es eine ringförmige Sonnenfinsternis am 26.02.2017 fast ausschließlich auf der Südhalbkugel gab.

Köstliche Szene, wie aus einer Komödie. Jeder zeigt auf die andere Seite und man redet aneinander vorbei... :D
Übrigens, die wild cat bei Mata Mata haben wir auch gesehen. Scheint dort ihr Revier zu haben.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Dienstag, 13. Juni 2017, 21:45

Gabelracke ist richtig.
Bei dem grünen Freund könnte es sich auch um einen Grünschwanz-Glanzstar handeln. Bei einem Bergstar sollten die äußeren Federn der Schwingen bräunlich sein.

Beim dritten muss ich passen, da gibt es hier im Forum wirkliche Kenner.

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 20:30

Als ich abends an der Rezeption unseren Passierschein abgebe komme ich mit jemanden ins Gespräch der mit seiner Frau eine ähnliche Route fährt wie wir. In dem kurzen Gespräch erfahre ich das das Paar vorher in Richtersveld war und in einem anderen Urlaub bereits in Namibia gewesen ist. Das klingt für mich sehr interessant aber leider ist zu wenig Zeit und wir können das Gespräch nicht fortsetzen.
Später erzähle ich Jörg davon und wir finden es beide schade, denn Richtersveld und auch Namibia stehen bei uns auch noch ganz oben auf der Wunschreiseliste.
Wir sitzen noch lange auf der Terrasse und genießen den Abend. Eine große Herde Springböcke ist am Wasserloch. Sie legen ihre Jungtiere im hohen Gras ab und ziehen ohne sie in eine andere Richtung um wahrscheinlich dort zu grasen. Der Nachwuchs bleibt derweil ruhig liegen und rührt sich nicht vom Fleck. Auch nicht als Schakal und Hyäne an ihnen vorbei streifen. Nach einer Stunde kommen die Alten wieder und holen die drei Jungtiere ab. Schon fantastisch wie die Natur so funktioniert :blush:.Vor 17/18 Jahren als junge Mutter, hätte ich mir gerne Tipps von denen geholt und erfragt wie es ihnen gelingt das die Kids so gehorsam an Ort und Stelle bleiben und das ganz ohne Diskussion ?( :) .
Jetzt noch einige Fotos von Sichtungen in und um Mata Mata


Sonnenuntergang





Gelbschnabeltoko




Schakal







Oryx



Wildebeest








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Donnerstag, 15. Juni 2017, 13:45

Montag, den 27.02.2017

Tageskilometer: 170km

Es war schön in Mata Mata. Aber nach zwei Nächten ist auch hier die Zeit vorbei. Morgens fahren wir wieder bei Gateöffnung raus um die tolle Stimmung mitzunehmen wenn die Sonne aufgeht und vielleicht das ein oder andere Nachtaktive Tier zu erspähen. Fast an der gleichen Stelle wie tags zuvor treffen wir "unsere" Cheetahs wieder an. Umrahmt von Giraffen deren lange Hälse im Hintergrund wie Antennen aussehen.





Wir fahren weiter bis Dalkeith um vielleicht nochmal einen oder mehrere Löwen zu sichten aber der oder die schlafen vermutlich schon im hohen Gras. Stattdessen treffen wir unterwegs auf mehrere Löffelhunde.



Schwarzbrustschlangenadler ?



Kaptauben?



Lannerfalke?



In der Vogelkunde sind wir doch noch sehr unsicher und wer mag kann mich gerne berichtigen. Besonders die großen braunen Greifvögel sind sich doch alle sehr ähnlich finden wir, trotzdem natürlich imposant anzuschauen. Deshalb machen wir auch das ein oder andere Foto obwohl die Flugobjekte nie so richtig schön an Ort und Stelle bleiben um sich ablichten zu lassen. Für uns sind es wunderschön anzusehende Tiere aber ohne gutes Bestimmungsbuch einfach auch schwer zu unterscheiden.
Wir fahren zur Unterkunft zurück packen unsere sieben Sachen und frühstücken nochmal in Mata Mata und brechen dann auf nochmal für eine Nacht nach Twee Rivieren. Ich hatte kurz vor dem Urlaub noch versucht über den Notifier diese Nacht gegen eine weitere Nacht in Mata Mata oder mit viel Glück in Urikaruus oder einem anderen Buschcamp einzutauschen. In Mata Mata war nur eine für uns zu große und damit auch zu teure Unterkunft frei und mein Buschcampglück stand mir dieses Mal auch nicht bei. Allerdings muss ich zugeben, dass ich auf eine weitere Fledermausnacht irgendwie auch keine Lust mehr hatte. Am Ende des Tages war ich allerdings sehr happy über die Nacht in Twee Rivieren. Dazu dann später mehr...

Grenze zu Namibia


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Donnerstag, 15. Juni 2017, 15:22

Im letzten Posting würde ich sagen:
- Black-chested Snake Eagle (Schwarzbrustschlangenadler)
- Namaqua Dove ("Kaptäubchen" wie ich mit entsetzen feststellen musste bei der Übersetzung :wacko: )
- Tawny Eagle (Raubadler)

tippen. Ein Falke ist das auf dem letzten Bild ziemlich sicher nicht, dafür ist der Vogel deutlich zu gross/massig.

Dafür ist der andere Falke ein paar Postings vorher evtl. ein Rock Kestrel (Turmfalke)

Spannende und vor allem geniale Sichtungen! Gerade die Löffelhunde find ich klasse :)
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Donnerstag, 15. Juni 2017, 16:38

Gemütlich fahren wir Richtung Twee Rivieren. Zwischendurch halten wir nochmal in Urikaruus und machen noch ein Foto von der Unterkunft.




In Auchterlonie, einem Picknickplatz, machen wir auch noch eine Rast und ein Foto von dem kleinen Museum dort.Es erklärt den Ursprung der Ruinen und auf einer Tafel im Museum erhält man Informationen über die früheren Siedler die dort einmal gelebt haben.



Unterwegs sehen wir noch die ein oder andere Giraffe. Mal müde, mal durstig





Auch die Cheetahs dürfen wir zum Abschied noch einmal bewundern wenn auch nur von hinten




Nach ca vier Stunden gemütlicher Fahrt für die knapp 120 km kommen wir gegen 14:00 in Twee Rivieren an. Wir buchen für abends noch einen Sunsetdrive der um 18:30 beginnen soll. Diesmal erhalten wir das Haus mit der Nummer 30. Es ist kleiner als das Haus in unserer ersten Nacht in Twee Rivieren. Also gibt es für mich keine Fledermausausweichmöglichkeit. Mein besorgter Mann baut mir mit einem Moskitonetz, welches wir zum Glück dabei haben, jedoch eine eigene Kemenate.




Von der Botswana Seite auch noch Fotos





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Donnerstag, 15. Juni 2017, 17:45

Gegen 18:20 machen wir uns auf zum Sunsetdrive. Da wir in dem offenen Geländewagen beim Morning drive vor einigen Tagen sehr gefroren haben, nehmen wir aus dieser Erfahrung heraus jeder eine Jacke und eine leichte Decke mit. Jetzt sind es zwar noch locker 25 Grad aber wir wissen wie schnell es sich abkühlen kann. Außerdem gehen wir davon aus, dass wir wieder nur einige wenige Personen sind die mitfahren. Als wir dann entspannt zum Abfahrtspunkt kommen, sehen wir diese irrige Annahme sofort wiederlegt. Vor uns steht ein Safaribus in dem schon alle, fast alle Sitzplätze belegt sind. Pech! Auf den freien, nicht besetzten Plätzen stehen Taschen und/oder Fotoausrüstung. Eigentlich so eine deutsche Marotte aber dem ist nicht so. Wir merken schnell: Hilfe, wir sind umzingelt von mindestens 20 Engländern ;) ! Dazu müssen wir einer vorne, einer hinten sitzen. Mein Englisch ist etwas besser als Schulenglisch aber mitunter auch sehr eingerostet, Jörgs Englisch ist nur latent vorhanden ( zumindest versteht er sehr gut :thumbup: ). Na ja, wir sind nun auch nicht hier um lange, tiefschürfende Gespräche zu führen sondern um die Natur zu erleben. Trotzdem wäre es schon nett wenn man zusammen sitzen könnte. Das hat man davon wenn man kurz vor knapp erst erscheint :whistling: . Wir zaubern den Engländern jedoch ein Lächeln ins Gesicht als sie uns bei diesen warmen Temperaturen mit Jacke und Decke bewaffnet in den Safaribus einsteigen sehen ( The germans :rolleyes: :beer: ). Freundlicherweise setzt sich ein Paar dann doch noch zusammen, so das für uns auch noch zwei Sitzplätze nebeneinander recht weit vorne zur Verfügung stehen. Sehr nett :thumbsup: . Unser guide ist wieder der freundliche Ian mit dem wir auch schon einige Tage zuvor den morning drive gemacht haben. Er begrüßt alle sehr freundlich und schon geht die Fahrt los um 50 m später wieder zu stoppen. Er entdeckt einen Giant Millipede, die es weit verbreitet in Twee Rivieren gibt ( und in Süd bzw Ostafrika)und erklärt uns Wissenswertes über diesen Tausendfüßler. Wir sind überrascht als wir erfahren das er 7-8 Jahre oder älter werden kann. Bei Gefahr versprüht er ein Sekret und rollt sich ein










Einige Zeit später haben wir eine für uns neue und spannende Begegnung mit cape cobra und puffotter...

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 20:49

Weiter geht die Fahrt und es wird schnell dunkel. Die Engländer scheinen sich gut auszukennen, denn sie sehen und erkennen die Tiere in der Dunkelheit fast ebenso gut wie Ian selbst. Dessen Wissen über die Tiere der Kalahari scheint immens. Über jedes entdeckte große oder kleine Lebewesen weiß er anschaulich zu berichten. Er spricht nicht ganz so schnell, so das das Meiste auch für uns verständlich ist. In der Dunkelheit taucht plötzlich eine african wildcat auf. In dem gleichen Gebiet hatten wir diese ( oder eine andere) vor einigen Tagen gesehen als wir die erste Nacht in Twee Rivieren verbrachten und nachmittags alleine rausgefahren sind. Also sind wir auch nicht ganz so traurig das wir bei Mata Mata bei der Sichtung dieses großen Kätzchens gestört wurden.






Wir beobachten sie noch eine Weile und wollen dann weiterfahren als Ian laut "Cape Cobra", ruft! Alle sind plötzlich wie elektrisiert und es wird für einen Moment ganz ruhig in unserem Bus. Jetzt sind alle damit beschäftigt beide zusammen zu fotografieren.




Für einen kurzen Moment stehen sich auch beide gegenüber um dann vermutlich zu entscheiden das sie nicht zum jeweiligen Beuteschema gehören und jeder zieht dann seines Weges. Über Schlangen, speziell über die Cape Cobra, haben wir schon einiges von unseren Verwandten gehört die ihre Erfahrung damit gemacht hat, aus nächster Nähe haben wir noch keine gesehen und sind fasziniert.



Nach einiger Zeit fahren wir dann doch weiter und ich finde das alleine die Cobra diese Tour schon bezahlt gemacht hat. Keine 10 min später ruft dann wieder jemand:" Stop, Puff Otter"!






Auch einen cape fox sehen wir noch leider etwas verwackelt



Gegen 21:00 sind wir zurück und sehr zufrieden. Ich schlafe in meiner Fledermausschutzkemenate :sleeping: und bin froh die letzte Nacht im KTP doch noch in Twee Rivieren gewesen zu sein.
Übrigens haben wir keine Sekunde in unserem offenen Safari Bus gefroren und Pullover und Decke kamen somit nicht zum Einsatz :D .

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