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Sella

Sonne

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Montag, 5. Juni 2017, 17:29

Ein Reisebericht - Papkuilsfontein, Augrabies, KTP, Mokala, Mountain Zebra, Addo

Liebe Südafrikagemeinde,

dieses soll nun mein erster Reisebericht werden und ich gestehe....aller Anfang ist schwer. Ich freue mich über Fragen, Anregung und Kritik und hoffe, dass ich den ein oder anderen Mitfahrer/leser habe. Außerdem bin ich gespannt wie das mit den Fotos so klappt.

Unser Bezug zu Südafrika ist schnell erklärt. Die Schwester meines Mannes lebt in Stellenbosch und einige Monate im Jahr verbringen auch meine Schwiegereltern dort ihre Zeit.Also ist es ganz klar das wir in unregelmäßigen Abständen mal Richtung Kapstadt fliegen um den Kontakt zu halten und zu intensivieren. Gerade für unsere Jungs ist es wichtig auch ihre Cousinen und den Cousin zu sehen. Es gibt echt schlimmere Ziele :D .

Während mein Mann schon einige Male alleine vor mir in SA unterwegs war, bin ich zum ersten Mal 2008 über Ostern mit ihm dorthin geflogen. Überhaupt nicht vorbereitet und auch vorher gar nicht sonderlich interessiert. Zu dem Zeitpunkt wusste ich gerade mal das Kapstadt die Hauptstadt von Südafrika ist und selbst das stellte sich als großer Irrtum heraus ;) . Es war unsere erste Urlaubsreise ohne die Kids die damals noch klein waren und während der Zeit zur Omi nach London geflogen sind. Da waren meine Gedanken verständlicherweise mehr in England als in diesem ach so schönen, reizvollen Land. Als wir 2013 planten mit der ganzen Familie runter zu fliegen, wurde eigentlich erst durch dieses Forum mein tieferes Interesse geweckt. Für uns war klar, dass ich die Planung und Ausarbeitung der Ziele übernehme und schon da packte mich beim lesen verschiedener Reiseberichte der berühmte Südafrikavirus und hat mich bis heute nicht losgelassen. Insgesamt war ich jetzt fünfmal dort. Jörg, mein Mann ca achtmal.

Unser älterer Sohn hat 2013 sein Schulpraktikum bei meiner Schwägerin an der Uni in Stellenbosch gemacht.Die Schule bei uns fand das toll und hat ihn unterstützt. Er ist dann ohne uns ans schönste Ende der Welt geflogen. Damals war er 15 und so ging das auch von Seiten der Airline völlig problemlos. Sein Bruder ist knapp drei Jahre jünger und sagte damals." Das mach ich auf keinen Fall". Gott sei Dank hat er dann noch seine Meinung geändert und erklärte mir im März 2016 das er sich das nun doch ganz prima vorstellen könne. Da sich zwischenzeitlich ja bekanntermaßen die Einreisebestimmungen für Jugendliche unter 18 geändert haben, beschlossen wir mit zufliegen aber dann von Stellenbosch aus ohne ihn eine Rundreise zu unternehmen. Bei der Planung dieser wunderschönen Reise stellte ich am 07.03.2016 fest das für Februar 2017 an zwei zusammenhängenden Tagen in Urikaruus noch eine Unterkunft frei ist und am 08.03.2017 habe ich die dann kurz entschlossen und glücklich gebucht. Jeder KTP Interessierte weiß wie schwierig es ist dort eine Unterkunft zu bekommen. Um diese zwei Nächte wurde der ganze Urlaub passend "gestrickt".

Zur Übung schicke ich dies nun schonmal ab und schreibe vielleicht gleich weiter. Hoffe das (zusammenhanglose) Bild kommt mit. Vielleicht kennt der ein oder andere ja die Zufahrt nach....

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Montag, 5. Juni 2017, 17:57

Hallo Sella,
prima, prima...ich freu mich. Sitze drin, kann losgehen. :thumbsup: Bin sehr gespannt auf Eure Erlebnisse.


LG
Kitty

Sella

Sonne

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3

Montag, 5. Juni 2017, 18:35

Hat etwas gedauert. Habe noch ein wenig Probleme mit den Bildern weil ich wohl erst alle " verkleinern" muss. Arbeite mich aber so langsam aber sicher (mühsam) durch.
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Montag, 5. Juni 2017, 19:33

Hallo Sella,

ich bin auch zugestiegen und sehr gespannt auf deinen Bericht. :danke: :D

Viele Grüße
Claudia

Sella

Sonne

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Montag, 5. Juni 2017, 20:18

Donnerstag, 16.02. 2017

Die Vorfreude ist riesig. Seit Oktober zähle ich schon immer wieder die Tage runter. Lese, überarbeite und buche. Meine Familie nimmt das Gott sei Dank gelassen hin. Bei denen ist der Virus nicht so ausgeprägt.
Über Flugladen habe ich den Flug mit Turkish Airlines hin und zurück nach Kapstadt gebucht. Abends ging es dann von Düsseldorf planmäßig um 18:40 los. Gegen 23.00 war dann Zwischenlandung in Istanbul um 2:45 Weiterflug nach Kapstadt. Es war für uns besonders schön von Düsseldorf zu fliegen da der Flughafen nur ca 1h30min von uns entfernt ist.Außerdem nicht so überlaufen wie in Frankfurt. Aber das kann sicher auch täglich bzw stündl anders sein. Istanbul hat uns, wie schon vor einigen Jahren, erschlagen mit der Geräuschkulisse und im Sanitärbereich mit seinem Schmutz. Die Reinigungskräfte kamen gar nicht gegen die Massen an und es bildeten sich vor allen Toiletten lange Schlangen. Egal, 2:45 Uhr ging es wie gesagt weiter und nach wenig Schlaf und vielen Filmen landeten wir um ca 13:00 in Kapstadt.
Schnell sind die Koffer geholt und wir holen bei Hertz "unseren" Toyota Hilux 4x4 ab. Der Gedanke doch Allrad zu nehmen kam mir beim lesen einiger Resiseberichte aus dem Forum. Es gab von einigen Besuchern des KTP durchaus die Empfehlung doch dort ein Auto mit 4x4 Antrieb zu nehmen. Dazu dann später mehr. Gegen 15:00 sind wir dann in Stellenbosch bei der Familie. Die Freude ist riesig und abends haben wir dann bei schönstem Sommerwetter Braai auf der Terrasse. Ein bisschen ist das für uns immer wieder wie nach Hause kommen. Schon wenn wir in Kapstadt landen stellt sich das heimatliche Gefühl ein :love:

Samstag, 18.02.2017

Am nächsten Morgen fahren wir mit den Schwiegereltern zum Frühstück nach Lanzerac. Auf dem Foto oben ist die Zufahrt zu sehen. Wir wurden sehr freundlich bedient und wenn ich auch vergessen habe was ich bestellt habe, weiß ich doch das es sehr lecker war. Das Ambiente und die Atmosphäre dort sind einfach toll. Und natürlich immer wieder das super Wetter, der Himmel, die Sonne und im Februar zum Frühstück draußen sitzen im luftigen Kleid bzw kurzer Hose...einfach unschlagbar : :thumbup:


Danach geht es weiter zum Slow Marquet. Ein kleiner aber feiner Markt in Stellenoord. Dort bekommt man über Getränke, Essen und Kleidung und Gewürze etc. vieles was der Mensch so braucht. Nachdem wir uns am Nachmittag mit Prepaid Karten von Vodafone im Stellenbosch Square versorgt haben fahren wir weiter Richtung Somerset zum Weingut Avontuur. Dort gibt es gebackenes Eis und für die "Großen" eine Flasche Avontuur Cabernet Sauvignon Merlot 2013. War lecker, beides. Obwohl ich gerne mal ein Glas Wein trinke habe ich allerdings Null Ahnung davon und kann nicht sagen ob das nun ein besonders edler Tropfen war. Hat geschmeckt , das reicht mir!
Abends dann nochmal Braai. Unser Neffe hat Geburtstag und die Party ist ausgelassen, die Stimmung könnte nicht besser sein :thumbsup:
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Sella

Sonne

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Montag, 5. Juni 2017, 20:28

Super Wicki und Kitty,

habe jede Menge Platz und hoffe ihr fühlt euch wohl an Bord :blush:

Biha6

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7

Montag, 5. Juni 2017, 21:53

Hallo Sella,

bin auch noch eingestiegen und habe es mir gemütlich gemacht.

VG
Birgit

Sella

Sonne

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Montag, 5. Juni 2017, 21:55

Sonntag, 19.02.2017

Tageskilometer: 382km


Heute beginnt das eigentliche Abenteuer für uns. Wir verabschieden uns von der Familie, wünschen unserem Sohn viel Spaß und Erfolg beim Praktikum, kaufen beim Super Spar in Stellenbosch ein und auf geht´s Richtung Papkuilsfontein. Liegt auf dem Weg zu den Augrabies zwar nicht ganz auf der Strecke wurde aber hier schon einige Male erwähnt und ja.... klang sooo romantisch :love: . Leider kommen wir erst gegen 12:00 los aus allen möglichen Gründen. Wir fahren ca 4 Stunden und kommen kurz nach 16:00 an. Leider wird man diesem schönen Ort nicht gerecht wenn man wie wir, nur auf der Durchreise ist und dazu noch so spät ankommt. Auch wenn keine Blumenblüte ist, gefällt es uns hier auf Anhieb. Wir haben ein Rondavel gebucht und sind begeistert von diesem stromlosen, runden kleinen Häuschen. Irgendwann kommen wir bestimmt nochmal zur Blumenblüte her. Ein so toller Ort.
Erst baden wir in dem kleinen Pool am Haus, dann fahren wir mit den Auto weiter zum Canyon. Das sind auch noch ein paar Kilometer. Der Ausblick ist toll und wir genießen ein kleines Black Label als wir in der Nähe einige Baboons sehen. Anscheinend fühlen die sich von uns gestört denn sie schlagen lauthals Alarm und werden erst ruhiger als wir wieder im Auto sitzen. Wir selbst merken das wir auch nach der langen Autofahrt und generell noch nicht wieder so richtig in Südafrikas Natur angekommen sind und machen uns auf den Rückweg zum Rondavel. Es wird auch Zeit denn um 19:00 soll das Abendessen gebracht werden. Und wir haben großen Hunger.
Ungefähr 200 m vor der Unterkunft passiert es dann. Jörg übersieht ein Stück Draht der lose im Sand auf der Straße liegt. Es gibt ein lautes Geräusch, das Auto ruckelt erbost und wir erschrecken uns tüchtig. Der Draht hat sich festgezurrt um die Bremsschläuche und wir kriegen ihn ohne Zange jedenfalls nicht ab. Wir fahren trotzdem noch die letzten Meter zur Unterkunft und sind erst mal ratlos wie wir denn wohl diesen Draht wieder abbekommen und hoffen ganz fest das uns das nicht bereits am ersten richtigen Tag unserer Rundreise zum Verhängnis wird. Zu blöd 8) .
Das Essen wird pünktlich gebracht und wir erzählen der netten Frau (Mariette?) von unserem Missgeschick.Sie sagt das sie morgen jemanden vorbei schickt der sich den Schaden mal anguckt und wir sollen uns doch bloß keine Sorgen machen. Über das leckere Abendessen vergessen wir auch erstmal das Autoproblem und genießen das wirklich köstliche Diner :P . Schon deshalb lohnt es sich nochmal dorthin zu fahren. Abends entspannen wir unter einem grandiosen Sternenhimmel bei einem Glas :wine: Wein und gehen früh zu Bett
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Dienstag, 6. Juni 2017, 08:48

Danke, Sella . . .

. . . der Bericht sagt mir zu, ich mag die Gegend Stellenbosch auch sehr.
Das Mißgeschick mit dem Stück Draht kann passieren, aber Ihr seid ja nicht aus der Welt u. gute Handwerker gibt's dort sicher.
Dank auch für die schönen Fotos.
"All what you've got to do is decide to go and the hardest part is over. So go!"
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Gisel

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Dienstag, 6. Juni 2017, 11:08

Hallo Sella,
Ich bin dabei, der Bericht kommt gerade richtig, da ich doch wieder am Planen bin!
Hattet Ihr dieses schöne Häuschen vorgebucht? Wielange vorher?
Das Mißgeschick mit dem Draht ist ja nicht schön, bin schon gespannt wie es damit weitergeht....
Grüsse von Gisela

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Sella (21. Juni 2017, 18:52)

chimurenga

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Dienstag, 6. Juni 2017, 12:40

Ich steige auch noch gerne ein. Da ich ja parallel auch meinen ersten Reisebericht erstelle ist es ganz interessant, wie Du so daran gehst und Schwerpunkte setzt.
Lg, Erik

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Sella (21. Juni 2017, 18:52)

Sella

Sonne

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Dienstag, 6. Juni 2017, 15:59

Und weiter geht die Reise... Danke auch an die "Danke Button Drücker" und die "offiziellen Mitfahrer". Es freut mich wenn mein Bericht so viele interessiert.

Montag, 20.02.2017

Tageskilometer: 550km

So richtig gut geschlafen haben wir beide nicht. Der Gedanke an das Auto und die Sorge ob die Hand und Hauptbremsleitung wohl beschädigt sind, lässt mich zu dem Zeitpunkt einfach nicht so richtig los. Jörg steht früh auf und geht schon mal ins Bad. Ich kuschele mich nochmal tief in die Kissen und überlege das vielleicht alles gar nicht sooo schlimm ist bei Tageslicht betrachtet und das ich jetzt doch gerne noch ein halbes Stündchen schlafen möchte. Kaum dämmere ich weg, vernehme ich direkt neben meinem Kopf ein leises rascheln. Ich mache langsam die Augen wieder auf und möchte zur Taschenlampe neben mir auf dem Nachtschrank greifen als ich im Dämmerlicht genau dort eine (Riesen) Maus entdecke.Neugierig schaut sie mich an ist aber wohl etwas irritiert über meine wenig positive Reaktion auf sie. Ich spüre wie mein Puls sich quasi verselbständigt und schreie ganz laut nach meinen lieben Ehemann der auch sofort erschrocken aus dem Bad springt. Natürlich ist da,die in meiner Erinnerung Dassiegroße Maus, schon verschwunden.Ja, ich weiß....Wer in die Natur fährt sollte sich auch auf diese einstellen. Ich hab übrigens fast gar nichts gegen Spinnen. Egal wie viel Beine und Haare und wie groß die auch sind .....eine Spinnne würde ich mir eher auf meine Hand setzen als eine Maus.Auch mein lieber Mann schüttelt seinen Kopf über mich und sagt: Das hier ist erst der Anfang und du willst tatsächlich in den KTP und im Mokala in das Treehouse? Wer weiß was uns da noch erwartet." Kleinlaut muss ich ihm zustimmen.Ich beruhige mich etwas bis wir beide wieder ein rascheln vernehmen. Diesmal scheint es direkt aus unseren prallvoll gefüllten Einkaufstüten zu kommen. Mein Held nimmt sämtliche Tüten und kippt sie draußen aus. Komischerweise ist alles unversehrt und auch keine Maus läuft aus der Tüte. Das rascheln ist aber weiterhin vernehmbar. Es kommt aus dem Schrank unter der Spüle und wir entdecken das die Maus sich dort ein kleines Heim unter einem Regalbrett geschaffen hat. So langsam finde ich sie auch ganz putzig und freue mich das sie nicht an unseren Einkäufen gewesen ist. Auf Distanz entwickele ich ein fast herzliches Verhältnis zu ihr.
Kurze Zeit später kommen schon gegen sieben Uhr zwei Männer vorgefahren die unser Auto von dem Draht befreien. Da sich dieser wie schon erwähnt richtig stramm um die Hinterachse gewickelt hat und evtl auch die Bremsleitung beschädigt hat, dauert es auch mit Werkzeug fast eine halbe Stunde bis der Draht weggeschnitten ist. Erst dann kann man erkennen das alles wohl ganz glimpflich abgelaufen ist. Trotzdem nehmen wir uns vor in Calvinia in einer Werkstatt nochmal jemanden nachsehen zu lassen. Calvinia ist knapp achtzig Km entfernt und man fährt ca eine Stunde. Um acht fahren wir zum Haupthaus wo ein sehr leckeres Frühstück auf uns wartet.
Wir kommen ins Gespräch mit der Frau die uns abends zuvor das Essen gebracht hat. Ich erzähle ihr von der Maus, sage ihr aber auch gleich das dies überhaupt keine Beschwerde ist sondern wirklich nur Information. Sie lacht und sagt das diese Maus dort bekannt sei. Alle paar Wochen wird sie eingefangen und quasi vor die Tür gesetzt. Aber die Maus hat in dem Rondekral schon immer gelebt und findet auch immer wieder dorthin zurück. Töten möchten sie die an sich harmlose Maus auch nicht. Außerdem, sagt die Dame, habe die Maus bis zum Tod ihres Gatten ( also des Mäuserichs ;) ) dort monogam gelebt und würde sich auch keinen neuen Partner suchen zwecks neuer Familiengründung. Bei dieser Art von Mäusen sei das so ähnlich wie bei den Schwänen. Außerdem stibitze die Maus auch keine Nahrungsmittel sondern höchstens mal ein paar alte Socken . Tja, bei so einer rührenden Geschichte, ob sie nun wahr ist oder nicht, schmelze auch ich dahin. Eine monogame, einsame Maus hat mich zurück zur Natur gebracht.
Nach dem Frühstück, welches genauso top war wie das Diner abends zuvor, brechen wir um einiges entspannter auf Richtung Augrabies. In Calvinia lassen wir unser Auto kurz durchchecken bzw. die Leitungen. Alles ist soweit ok und die Sorge fällt von uns ab. Da der Mechaniker kein Geld dafür haben möchte, stecken wir was für die Allgemeinheit in die Kaffeekasse.
Ein kurzes Fazit zu Papkuilsfontein: Ein wunderschöner Ort. Zur Blütezeit im August/September sicher noch viel schöner. Wir wurden sehr herzlich dort empfangen und jede Mahlzeit mit viel Liebe angerichtet. Wenn man wie wir nur für eine Nacht kommt, sollte man zusehen das man früher anreist als wir. Wir waren im Grunde von der langen Autofahrt erschöpft und eigentlich auch noch gar nicht so richtig innerlich angekommen in Südafrika.Wir standen einfach noch zu sehr unter Strom. Dank der Freundlichkeit und Entspanntheit der Hosts dort, kamen auch wir immer mehr in Urlaubsstimmung. Irgendwann fahren wir bestimmt nochmal dorthin :thumbup:
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Dienstag, 6. Juni 2017, 16:11

Hallo Gisel,

schön das du mitfährst. Das Rondekral habe ich am 29.11.2016 angezahlt. Also knapp drei Monate vor unserer Anreise. Ich bin durch das Forum auf Papkuilsfontein aufmerksam geworden und habe mich auf deren Internetseite weiter belesen und mich dann per Email mit Mariette van Wyk in Verbindung gesetzt. Wie gesagt empfehlenswert

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Gisel (6. Juni 2017, 17:12)

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Dienstag, 6. Juni 2017, 17:25

Es läuft gerade so gut, da mache ich doch glatt weiter im Text

Weiter geht es also Richtung Augrabies. Leider haben wir direkt dort keine Unterkunft mehr bekommen weil die Testfahrer von BMW mit ihren Erlkönigen den Park im Februar blockieren. Nach langen überlegen habe ich uns dann über B....com im "The Falls Guesthouse" eingebucht.Der Vorteil ist das es direkt vor den Augrabies liegt. Das kleine Appartement ist gemütlich und sauber und wir fühlen uns sofort wohl. Abends kochen wir Spaghetti und lassen bei einem Glas Wein auf der kleinen Terrasse gemütlich den Tag ausklingen.

Dienstag, 21.02.2017

Nach einem kleinen aber feinem Frühstück fahren wir direkt zu den Augrabies. Wir beschließen den fünf km ( unterschiedliche Angaben: irgendwo steht 8,5km, woanders 6 km) langen Dassie Trail zu machen.Wir haben im Rucksack genug Wasser dabei und starten bei brütender Hitze um ca 10:30 den Trail. Es geht über Stock und Stein und über Felsplateau. Die zweieinhalbstündige Wanderung ist auf jeden Fall sehr lohnenswert. Auf jeden Fall sollte man genug zu trinken mitnehmen und den Sonnenschutz nicht vergessen. Diesen Ratschlag haben wir selbst nicht ganz so beherzigt und hatten beide anschließend einen ziemlichen Sonnenbrand.Auch wenn man konditionell vielleicht nicht ganz so stark ist kann man diesen Rundweg doch gut meistern.
Nachdem wir wieder zurück sind gönnen wir uns eine längere Mittagspause und trinken jeder über ein Liter erfrischendes Mineralwasser. Dann schauen wir uns die Wasserfälle an. Über die Stege gehen wir zu den einzelnen Aussichtsplattformen und genießen einfach die Landschaft und beobachten die Vögel, Dassies und die kleinen Affen die auch immer wieder zugegen sind. Dann entschließen wir uns noch den Hartmanns Loop zu fahren. Der Loop ist ca 68 km lang und teilweise ist nur 4x4 erlaubt. Das erfreut doch besonders den Gatten 8o . Die Landschaft ist genau unser Ding . Anfangs noch etwas grün und abwechslungsreich, später fühlt man sich wie auf dem Mond.Kilometerweit nur Steine und Geröll. Der Loop macht Laune ist aber nicht ganz so anspruchsvoll wie ich mir eine 4x4 Strecke eigentlich vorgestellt habe. Gegen 17:30 sind wir wieder in der Unterkunft . Nach einer Dusche fühlen wir uns besser und sitzen abends noch lange draußen.
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sunny_r

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15

Dienstag, 6. Juni 2017, 22:39

upsss.... hallo Sella,

Du legst ja ein Tempo vor. Gut dass ich gerade noch mit aufspringen konnte.
Ich warte dann mit Freude aufbdie nächsten Stationen.

LG
Rainer

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Sella (21. Juni 2017, 18:53)

gatasa

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16

Dienstag, 6. Juni 2017, 23:13

Ich hoffe, dass ich in eurem Wagen auch noch ein Plätzchen finde. Versuche auch, mich besonders klein zu machen. ;)

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Sella (21. Juni 2017, 18:53)

Sella

Sonne

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17

Mittwoch, 7. Juni 2017, 14:52

Mittwoch, den 22.02.2017

Tageskilometer: 385km


Heute ist ein ganz besonders wunderschöner Tag.
1. Mein allerliebster Mann hat Geburtstag
2. Heute fahren wir zum Kgalagadi Transfrontier Park
3. Irgendwann fällt uns ein....Huch, wir haben ja auch Hochzeitstag (der Standesamtliche)

Ich backe morgens noch schnell einen Schokoladentassenkuchen (Pulver mit 2 Eßl. Wasser verrühren und 90 Sekunden in die Mikrowelle ;( )und mache einen Geburtstagstisch mit Luftschlangen, Herzballons und diversen Geschenken. Danach frühstücken wir nochmal im " The Falls Guesthouse " und genehmigen uns jeder ein halbes Gläschen Sekt um auf den schönen Tag anzustoßen :wine: .
Der erste geplante Halt ist in der Kalahari Mall in Upington. Wir kaufen Vorräte für die nächsten Tage ein, da wir ab jetzt Selbstversorger sein wollen. Jörg ist aufgefallen das uns für unsere Superfunktionelle Taschenlampe mit Ich-weiß-nicht-was Schnickschnack das Ladekabel fehlt. Wir klappern sämtliche Läden in der Mall ab,werden aber nirgends fündig. Jörg geht schon mal einkaufen und ich versuche es in einem letzten Outdoorladen. Die haben leider auch kein Kabel und mir ist es inzwischen egal. Vor allem weil ich vermute das unser Sohn das Kabel noch in Stellenbosch hat und wir ihn in ca zwei Wochen in Kimberley erwarten. Die freundliche Verkäuferin lässt sich aber nicht davon abbringen mir dieses male to male Kabel zu besorgen. Sie ruft selbst nochmal in allen erdenklichen Läden der Mall an obwohl ich ihr versichere das wir dort schon waren und später versucht sie es in ca drei Läden in Upington selber. Mir ist das irgendwie schon fast zu viel und wir möchten ja auch weiter aber die freundliche Dame gibt nicht auf. Ich schlage ihr vor in ihrem Laden eine neue nicht ganz so tolle Taschenlampe zu kaufen.....nix zu machen. Endlich meint sie einen Laden in der Innenstadt gefunden zu haben der diese Kabel wohl noch hat. Sie kündigt uns an und wir fahren hin. Mein Mann möchte eigentlich nur noch weiter Richtung KTP fahren und hat von den rührenden Bemühungen der Frau jetzt auch so gar nichts mitbekommen. Ich fühle mich aber jetzt auch irgendwie verpflichtet in diesen Store zu fahren und setze mich damit auch durch. Als wir ankommen haben die aber leider gerade Mittagspause sind aber auch wieder so freundlich nochmal zu öffnen um uns dann mitzuteilen: oh, we are so sorry....
So machen wir uns dann endlich ohne ein Kabel das wir aller Wahrscheinlichkeit sowieso nicht brauchen Richtung Twee Rivieren. Diesmal sitze ich am Steuer um meine Linksfahrpraxis mal wieder etwas zu trainieren. Das ist auf dieser Strecke auch echt kein Problem. Es sind weder in der einen noch in der anderen Richtung besonders viele Autos unterwegs. Um 15.30 kommen wir endlich an. Die Begrüßung an der Rezeption ist sehr freundlich und herzlich. Wir buchen direkt für den nächsten morgen einen morning drive. Wir erhalten das Haus mit der Nummer 8 und packen unsere Sachen aus. Nun hatte ich bereits im Vorfeld vereinzelt etwas über die Fledermaus(problematik) in den Häusern von Twee Rivieren gelesen. Deswegen schaue ich mich in unserem Chalet anfangs auch skeptisch um. Nichts zu sehen. Jörg kann auch nichts entdecken. Überhaupt hatte ich mir nach meinem Dassiemaus Erlebnis in Papkuilsfontein vorgenommen das ganze doch mal etwas entspannter zu sehen. Was soll mir so eine kleine Fledermaus schon anhaben...?
Also erkunden wir noch ein bisschen die Gegend und fahren später noch so ca 20 km Richtung Nossob in den Park hinein.Neben einigen Springböckchen und Oryx, sehen wir Trappe, Schakal und Strauß.
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Abends gehen wir doch noch in das Restaurant und essen dort. So um 22:00 ist Nachtruhe angesagt. Schließlich wollen wir morgen ja früh raus. Leider werde ich nach ca einer halben Stunde von meinem Mann mit einem erschrockenen :" Was war das denn jetzt?" , geweckt. Eine Fledermaus hat die Peilung wahrscheinlich nicht ganz so exakt hingekriegt und mit dem kleinen Flügelchen ganz zart sein Gesicht gestreift. Um es kurz zu machen.... Ihn stört das weniger, mich leider mehr. Ich sehe unter der Decke drei Fledermäuse hin und herfliegen. Wahrscheinlich finden sie den Ausgang nicht. Eigentlich wollte ich ja mehr Gelassenheit üben beim Umgang mit harmlosen (Flug)mäusen. Das klappt nur bedingt. Ich nehme mein Kopfkissen und die Decke und wandere für diese Nacht in den Vorraum aus in dem praktischerweise noch ein Bett steht und wohl keine Flugobjekte zu sehen sind.

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tom1978

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18

Mittwoch, 7. Juni 2017, 15:13

ich fahr dann auch mal mit. :)

fledermäuse im zimmer wäre mit meiner frau auch nicht zu machen!

da hat leztes jahr schon ein etwas größeres exemplar im tiefflug beim rauchen auf der terrasse gereicht, um den ehemann herbeizubrüllen ...
(nach dem ersten schreck war dann aber draußen alles gut ...)


tom

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Sella (7. Juni 2017, 16:23)

Sella

Sonne

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19

Mittwoch, 7. Juni 2017, 20:54

Und weiter geht`s. Ich hoffe es sitzen alle bequem und halten mit mir Ausschau nach Cheetah, Giraffe, Erdmännchen und Co

Donnerstag, den 23.02.2017

Tageskilometer: 70 km

So richtig geschlafen habe ich dann auch nicht mehr. Um 5 Uhr trinken wir eine Tasse Kaffee und machen uns auf zum Treffpunkt für den morning drive. Ein junger Mann namens Ian stellt sich als unser Guide vor und ist direkt sympathisch. Außer uns ist noch ein anderes Paar aus Schottland mit von der Partie. Wir fahren quasi in den Sonnenaufgang hinein. In der ersten Stunde sieht man noch nicht all zu viel. Ganz so schlimm finden wir das nicht denn wir wissen auch ein Game drive ist immer Glücksache. Die Stimmung und Atmosphäre ist einfach nett und der tuckernde Dieselmotor lullt uns direkt ein bisschen ein. Langsam wird es etwas heller und der Frühnebel zaubert ein schönes Licht. Wir erfreuen uns wieder an sämtlichen Antilopen, Vögeln und allem was so den Weg quert. Plötzlich bleibt Ian stehen und zeigt auf die rechte Seite. In einiger Entfernung sehen wir drei Cheetahs die eindeutig eine große Gruppe von Springböcken im Visier hat. Aber noch sind diese zu weit entfernt. Langsam versuchen sie sich anzuschleichen. Mittlerweile stehen auch schon andere Autos neben uns. Natürlich wollen alle gerne sehen wenn die Cheetahs lossprinten und sich ein Böckchen vornehmen. Ian erzählt das er vor einigen Monaten mit einer Gruppe bei Mata Mata über vier Stunden auf diesen entscheidenden Moment gewartet hat.Wie es ausgegangen ist hat er allerdings nicht erzählt. Wir beschließen aber nach einer Weile zurück zu fahren auch weil wir mittlerweile richtig durchgefroren sind.

Schleiereule
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Zwerg Bienenfresser
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Schabrackenhyäne
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Cheetah
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Natürlich sind wir schwer beeindruckt von unserer Sichtungen. Es waren nicht nur die Geparden...nein, dass Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Vielleicht sind wir in dem Augenblick auch erst so richtig in unseren eigenen Urlaub angekommen.
Als wir dann zurück sind, möchten wir noch in Ruhe frühstücken und duschen um dann endlich, endlich nach Urikaruus zu fahren. Der Ort um den ich den ganzen Urlaub rum gebastelt habe. Bevor es allerdings losgeht tanken wir nochmal voll und verringern den Reifendruck. Für die Fahrt nach Urikaruus benötigen wir ca drei Stunden. Wir bleiben zwischendurch das ein oder andere Mal stehen um die verschiedenen Tiere zu beobachten. Ich bin überrascht wie grün alles ist. Meine Schwägerin hatte mir zwar zuvor erzählt das es im Februar dort viel Regen gab aber so satt grün hätte ich mir die Kalahari nun doch nicht vorgestellt.Die Fahrt geht entlang des Trockenflusses Auob. Er führt nur sehr selten Wasser. Die letzten ausgeprägteren Male waren 1973,1974 und 2000. Am Wegesrand stehen zumeist große Kameldornbäume die vielen Tieren als zuhause dienen und deren Blätter besonders der Giraffe schmecken.
Gegen 14:00 sind wir dann endlich da. Erick begrüßt uns sehr freundlich und weist uns das Haus mit der Nummer 1 zu. Insgesamt gibt es vier Häuschen und noch neu neben Nummer 1 das Honeymoonchalet. Wir haben einen super Blick auf das Wasserloch und sind begeistert von unserm " Domizil ". Kurz nach unserer Ankunft kommt eine Löwin zum trinken. Wir beobachten sie eine Weile aber sie ist schnell wieder weg. In einiger Entfernung legt sie sich zur wohlverdienten Ruhe hin. Wahrscheinlich um wieder Kraft zu sammeln für die Nacht. Wir können sie jedenfalls nicht mehr richtig sehen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)





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Mittwoch, 7. Juni 2017, 21:09

Das Bienenfresserbild ist der Hammer! 8o :thumbup:
.
*** Reisetabletten nützen nichts - bin nach Einnahme von 10 Stück immer noch zuhause (Q: der Postillon) ***

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