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hoppetosse

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 09:38

Welches Budget für die Lebenshaltung inkl. Ausflüge

Hallo zusammen,

wir, (43/43/5) werden im März unseren ersten Trip für 3 Wochen nach Südafrika machen. Die Route steht bereits und es ist alles gebucht (Flug, Unterkünfte, Mietwagen).

Interessieren würde mich, welches Budget wir ungefähr vor Ort haben müssen für Verpflegung, Tanken und Ausflüge. Unser Sohn ist erst 5 und wir sind keine Gourmets, essenstechnisch können wir uns teilweise selbst versorgen und wenn wir Essen gehen, sollte es nichts Abgehobenes sein.

Kann vielleicht jemand aus Erfahrung berichten, welches Budget er in 3 Wochen verbraucht hat? Unsere Route ist ganz entspannt, CPT - ADDO oben hin, unten zurück ;-)

Lieben Dank für Eure Erfahrungen.

parabuthus

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 09:54

Hallo,

so pauschal lässt sich das natürlich nicht sagen. Kommt halt drauf an, was ihr macht und wo ihr seid.

Das betrifft insbesondere Park Fees für Nationalparks (lohnt sich vielleicht die Wildcard?) oder Eintrittskarten für Hop On Busse, Tafelbergseilbahn, Museen, Memorials und sonstige Attraktionen. Da kann man sich aber in den meisten Fällen schon vorab kundig machen, wie viel das kostet.

Dazu natürlich Maut und Benzin (wie weit fahrt ihr am Tag?').

Als ganz grobe Richtlinie kann man vielleicht angeben, daß Benzin aufgrund des immer noch günstigen Rand Kurses etwas günstiger ist als hier. Gleiches gilt für Lebensmittel.

Deutlich günstiger als hier ist in der Regel der Restaurantbesuch, zumindest wenn man nichts Ungewöhnliches macht. Da gibt es halt die ganze Bandbreite. Auch wer preisbewußt plant, kann guten Gewissens sein Steak schon mal im Restaurant essen statt vom eigenen Braai - das muß sich nicht allzu viel nehmen.

Aufpassen sollte man vielleicht bei kostenpflichtigen Getränken in privaten Lodges - das könnte teuer werden.

Im Ergebnis kann man für SA vom Budget in etwa so planen wie bei einem Urlaub am Mittelmeer, vielleicht etwas günstiger, besonders wenn man gerne Restaurants besucht.

LG

Christian

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Beleza

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 10:50

Hallo,

also wie Christian schon schreibt, gibt es dazu keine pauschalen Aussagen.

Als Beispiel:
Wir haben letztes Jahr für 3 Wochen für 2 Personen ca. 700€ für Verpflegung und Benzin ausgegeben. Wir waren eigentlich jeden Abend essen, nix abgehobenes, aber auch kein Fastfood, sondern sehr gutes Essen. Gefahren sind wir etwa 2500km mit einem Kleinwagen.

Vielleicht hilft euch das ein bisschen weiter.

Viele Grüße
Beleza
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kOa_Master

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 11:12

Ich bin Fan von Zahlen und konkreten Beispielen - ob die für euch etwas bringen weiss ich nicht, aber vielleicht ist es mal ein Anhaltspunkt.

Lilly (LIRPA 1) hat jeweils am Ende ihres Urlaubs sehr genau das Budget aufgeschrieben, Beispiele dazu hier:
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Persönliche Erfahrungen
- Benzinkosten: Anzahl Kilometer reine Reisedistanz +50% = totale Kilometer. Je nach Autotyp bis zu 10l/100km, aktuell kostet der Liter ca. 13 Rand. Üblich für drei Wochen: selten mehr als 4000km, macht also etwa R5'000, also gut 350€. Bei sparsameren Autos/Fahrweise geht das natürlich noch runter.
- Essen: Unterschied Selbstversorger und auswärts Essen ist nicht soooo gross. Persönliche Erfahrung ist ca. 10-20€ pP/Tag. Je nach dem halt wo man einkaufen und essen geht und was man isst. 40€/Tag für euch zu dritt ist sicher nicht verkehrt.
- Unternehmungen: Hier kann man am meisten ausgeben oder eben auch nicht. Es gibt die Möglichkeit einer Family Wild Card für derzeit ~300€, damit hat man den Eintritt in sämtliche staatlichen und provinziellen Parks (in eurem Falle: die von SANParks, CapeNature). Ob sich das in eurem Fall unbedingt lohnt weiss ich nicht, aber das ist ein Limit nach oben. Sonstige Unternehmungen kosten ganz unterschiedlich viel. Ein Game Drive zwischen R250-400, der Tafelberg R255 hin und zurück, ein Hop On Hop Off-Busticket für 2 Tage R270, Komboeintritt Monkeyland&Birds of Eden in Plett: R360...jeweils pro erwachsene Person.
Natürlich gibt es auch ausgefallenere Sachen wie Reiten, Bungee-Jimpung, Haikäfigtauchen, Rundflüge usw. die natürlich teurer sind, aber das waren so mal ein paar "typische" Beispiele.
- Nicht vergessen dürft ihr die Souvenirs, Kleinigkeiten etc. die durchaus auch mal das eine oder andere Kosten können - das ist natürlich komplett individuell.

Ich denke es gibt zwei Varianten wie man da herangehen kann:
- Entweder ihr habt gewisse Vorhaben und möchtet die unbedingt umsetzen, dann kostet es halt soviel wie es kostet resp. der Rest drumherum wird entsprechend gepasst
- Oder ihr habt ein gewisses Budget und schaut, was darin möglich ist. Es gibt in Südafrika extrem viel zu machen auch ohne grosses Budget oder gar kostenlos.

Gruss,
Master
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 11:52

Danke!

Danke für Eure raschen Antworten!

Ich denke das Thema Ausflüge lasse ich erst einmal weg und konzentriere mich auf Lebensmittel und Benzin. Da habe ich hier ja schon Hinweise bekommen, vielen Dank an Euch!!!

parabuthus

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 11:58

Ich bin Fan von Zahlen und konkreten Beispielen...

Ich im Fall des Urlaubsbudgets vor Ort nun wiederum überhaupt nicht.

Mit spitzem Stift kalkuliert wird bei der Bestellung von Flug, Unterkunft und Mietwagen. Dazu kann ich vermutlich noch Jahre später Angaben machen. Außerdem besteht bei diesen 3 Dingen sicher am ehesten die Möglichkeit, persönliche Pföcke einzuschlagen und den Urlaub im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu gestalten oder ggf. auch mal einen Schnapper zu machen.

Vor Ort ist jedoch Urlaub. Da muß man eh nehmen wie es kommt. Da hörts dann bei mir auf mit der Buchführung ;) insofern kann ich leider nur ungefähre Richtwerte zu der Preisstruktur angeben :blush: .

LG

Christian

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Bär

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:25

konzentriere mich auf Lebensmittel und Benzin

siehe dazu auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Folgst Du den dort angegebenen Links findest Du auch die aktuellen specials der Supermärkte. Das gibt - wenn man die Sonderangebotspreise im eigenen Land kennt - ein ganz gutes Gefühl für die Kaufkraftparität.
Kurs-Umrechnung unter (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
.
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kOa_Master

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 13:40

Ich im Fall des Urlaubsbudgets vor Ort nun wiederum überhaupt nicht.
Mit spitzem Stift kalkuliert wird bei der Bestellung von Flug, Unterkunft und Mietwagen. Dazu kann ich vermutlich noch Jahre später Angaben machen. Außerdem besteht bei diesen 3 Dingen sicher am ehesten die Möglichkeit, persönliche Pföcke einzuschlagen und den Urlaub im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu gestalten oder ggf. auch mal einen Schnapper zu machen.

Vor Ort ist jedoch Urlaub. Da muß man eh nehmen wie es kommt. Da hörts dann bei mir auf mit der Buchführung ;) insofern kann ich leider nur ungefähre Richtwerte zu der Preisstruktur angeben :blush: .

LG
Christian

Hi Christian,

Ich vermute wir haben ähnliche Meinung dazu, aber mein Ansatz ist vielleicht ein anderer. Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie viel ich effektiv für Essen und Unternehmungen im Detail ausgegeben habe. Ich sehe es ganz wie du - im Urlaub bin ich im Urlaub und dann gönn ich mir was ich mir gönnen möchte. Es ist mir idR. recht egal, ob ein Eintritt 10€ oder 20€ kostet, wenn ich das machen möchte, dann es ist mir das Wert, der Preis nebensächlich.
Dafür sind aber zwei Dinge nötig: Einerseits ein Gespür dafür, wie viel man ausgibt (ausgegeben hat) und andererseits die nötigen Mittel für die Ausgaben zu haben.
Ersteres ist eine Erfahrungssache und etwas was man lernen kann. Gerade im Urlaub ist das aber ein wenig schwieriger als z.B. im Alltag und wenn dann noch eine Fremdwährung, eine andere Kaufkraft und andere Kostenverhältnisse vorherrschen, dann fällt das sicher nicht jedem so leicht.
Abhilfe hierfür schafft natürlich die Kontrolle, sei es per Blick ins Portemonnaie oder auf den Bank- & Kreditkartenauszug, aber das macht ja nicht unbedingt jeder andauernd im Urlaub, bei Gruppen mit mehreren Geldtöpfen ist es umso schwieriger.
Wichtig ist für mich deshalb auch die zweite Komponente: Ich muss sicherstellen, dass ich das nötige Geld habe um das zu tun was ich machen möchte. Dafür brauche ich ein Budget und muss irgendeine Zahl dafür einsetzen. Und genau dafür brauche ich gewisse Werte, konkrete Beträge und bestimmte Zahlen, sonst ist das einfach ein Ratespiel. Und genau für letzteres habe ich versucht, hier einige Beispiele einzubringen. Es gibt haufenweise Wege, wie man zu diesen Werten kommt. Bär hat einige Beispiele genannt, man könnte auch Karten beliebter Restaurants prüfen, etc. Das ist natürlich alles ein Aufwand und setzt voraus, dass man sich mit der Materie beschäftigt. Wem das zu doof ist, der bucht eine Pauschalreise. Dann budgetiert und rechnet jemand anderer - aber diese Person bezahlt man dann halt auch fürs rechnen ;)

(Klar, es gibt auch die Möglichkeiten "solange Geld ausgeben bis man keins mehr hat" oder "ich hab eh mehr Geld als ich ausgeben kann", aber ich denke die beiden Fälle sind hier nicht unbedingt zielführend, schwierig oder relevant ;) )
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 14:40

Noch mal ein ganz anderer Ansatz... da man ja auch zuhause Geld ausgibt für Shopping, Restaurants, Kino, Tagesausflüge etc. kostet der Urlaub im Prinzip nur das, was man im Vergleich zum Zuhausebleiben mehr benötigt, also Flüge, Mietwagen, Unterkünfte, vielleicht Wildcard (es sei denn, man spart sich daheim die Jahreskarte fürs Freibad :D ). Der Rest sind "Ohnehinkosten".

Daher muss man einfach nur schauen, wie hoch das Preisniveau im Vergleich ist, das ist die oben genannte Kaufkraftparität. Und die ist in Südafrika sehr gut, sprich: man bekommt mehr fürs Geld.

Wer also auch zuhause jeden Tag ins Restaurant geht, Klamotten kauft und sein Münchner Penthouse während des eigenen Urlaubs vermietet, der spart am Ende möglicherweise sogar noch was. :D ;)
.
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 14:46

Danke Bär

'Danke Bär, genauso sehe ich das auch. Zu Hause muss man ja schließlich auch leben und das Geld spare ich mir dann ja die 3 Wochen.
Dann bleibt ja doch wieder mehr für Ausflüge ....

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 15:10

Noch mal ein ganz anderer Ansatz... da man ja auch zuhause Geld ausgibt für Shopping, Restaurants, Kino, Tagesausflüge etc. kostet der Urlaub im Prinzip nur das, was man im Vergleich zum Zuhausebleiben mehr benötigt, also Flüge, Mietwagen, Unterkünfte, vielleicht Wildcard (es sei denn, man spart sich daheim die Jahreskarte fürs Freibad :D ). Der Rest sind "Ohnehinkosten"


Genau so rechne ich auch immer. Mit etwa 3-4 Mittagessen im Restaurant und 3-4 mal pro Woche eine Flasche Wein komme ich im Durchschnitt auf ca. 30-50 Euro kosten für Lebensmittel pro Tag pro Person in der Schweiz. Das ergibt theoretisch ein tägliches freies Budget von ZAR 800-1400, für mich und meine Frau, das wir für Essen, Wein etc. ausgeben können, ohne das Mehrkosten enstehen. Ich rechne diese Kosten deshalb nie mit in das Urlaubsbudget ein, wenn wir nach SA fahren. Auch das Benzin nicht.

LG

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Northener (14. Juni 2017, 18:10)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 15:16

Hallo Master,

ja, wir meinen bestimmt das Gleiche.

Wenn ich 3 Wochen in den Urlaub fahre, muß ich selbstverständlich einpreisen, daß ich tanken, essen und trinken und natürlich auch ein paarmal Eintritt zahlen muß.

Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, daß ich für SA hier keine speziellen Besonderheiten sehe im Vergleich zu anderen Urlauben, außer daß vieles vielleicht etwas günstiger ist. Insofern kann ja jeder vom eigenen üblichen Urlaubsverhalten Rückschlüsse ziehen, welche Kosten bei 3 Wochen auf einen zukommen. Da können Angaben Dritter mitunter vielleicht sogar mehr verwirren als helfen.

Einzige Besonderheit sind natürlich die Aktivitäten. Wenn ich überall wo ich bin erstmal in den "Hubi" steige, um mir einen Überblick zu verschaffen, wird es ganz sicher teuer :D .

Aber über die meisten Preise der Aktivitäten kann man sich in der Tat vorab informieren.

LG

Christian

Oh, ich sehe gerade andere waren schneller...

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sunny_r (14. Juni 2017, 20:26), Northener (14. Juni 2017, 18:10), kOa_Master (14. Juni 2017, 16:17)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 16:26

Das kommt halt immer ein bisschen draufan, ob man sich im Urlaub gleich verhält wie zuhause und was man halt alles so anders macht. Ich für meinen Teil gehe z.B. in der Schweiz maximal 1mal/Woche auswärts essen - in Südafrika fast täglich. Für deutsche ist in Südafrika vieles ähnlich teuer, einiges günstiger. Für Schweizer ist es deutlich günstiger (ich bin einiges davon entfernt "pro Person 30-50€/Tag" an Lebensmittel in der Schweiz auszugeben und ich bin weissgott kein Sparfuchs).
Und wenn jemand im letzten Urlaub in Thailand oder Südamerika war, davor in Japan und auch schon mal in Kalifornien oder Norwegen...ich weiss nicht, ob das dann in Sachen Ausgaben wirklich so vergleichbar ist. Ich würde da mich jedes Mal definitiv informieren, was man denn effektiv so ausgibt wofür. Danach kann ich mir dann immer noch überlegen, ob ich mein Verhalten anpassen möchte oder nicht ;)
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sunny_r (14. Juni 2017, 20:26), Northener (14. Juni 2017, 18:10), SilkeMa (14. Juni 2017, 16:33)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 17:10

@Master: Es kommt sehr darauf an, wo man sein Mittagessen einnimmt und wieviel Fleisch man is(s)t. Bei uns im Büro ist es üblich, 2-4x die Woche in ein Restaurant essen zu gehen. Mit Trinkgeld unter CHF 30 wird das schwierig. Am Abend z.B. noch ein Stück Fleisch mit Beilagen zuhause (Kosten unter CHF 10 praktisch unmöglich, ausser man isst billigfleisch aus Massentierhaltung), eine halbe Flasche Wein dazu a CHF 10 und am Morgen vielleicht noch ein Coffee to go und ein Sandwich zum Frühstück (CHF 10) und schon ist man bei CHF 60, was ca. 55 Euro entspricht. Lasse den Wein weg und ersetze das Mittagessen mit einem Döner zu CHF 10 und man ist immer noch bei CHF 30. Nur dass hier nicht der Eindruck entsteht, dass ich täglich Gänseleber esse und Champagner trinke :)

PS: zu Studentenzeiten bin ich mit CHF 20 pro Tag für Lebensmittel klargekommen. Dies würde ich als absolutes Minimum veranschlagen, ausser man achtet wirlich auf jeden Rappen. (Mittags liegt dann höchstens die Uni Mensa drin und sonst ausschliesslich selbst gekochtet essen, Feierabendbier oder Restaurantsbesuche ausgeschlossen)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 18:08

und am Morgen vielleicht noch ein Coffee to go und ein Sandwich zum Frühstück (CHF 10) ...Lasse den Wein weg und ersetze das Mittagessen mit einem Döner zu CHF 10
Boah :help: da ist ja sogar Schweden ein Schnäppchenland im Vergleich :wacko:

Das richtig gute an Budgetierung für Südafrika, finde ich, ist dass man normalerweise gerade die teuren Sachen lange im Voraus buchen und bezahlen muss (Flüge, Nationalparksunterkünfte, andere gefragten Unterkünfte, in unserem Fall meistens auch Mietwagen) während all das was in Südafrika besonders günstig ist, genau das ist was man vor Ort zum Reisezeitpunkt bezahlen muss - Lebensmittel, Getränke, Restaurants, Gästehäuser/B&B, Sprit.

Gerade für Menschen mit mangelhafter Reisebuchführung :P und teilweise variierenden Einkommen, fühlt Südafrika aus diesem Grund perfekt als Budgetreiseziel, gerade weil so viel vorbezahlt ist dass man, wenn die Reise endlich kommt, sich diesbezüglich kaum Sorgen machen muss fast egal wie es momentan auf dem Konto aussehen sollte - wenn es Zeit ist abzureisen, werden wir auch mit ein paar extra Ausgaben hier und da kaum groß darüber hinaus kommen, was wir im Alltag verbraucht hätten :saflag:

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 10:41

Ja, gerade Take-Away und Restaurants sind wirklich teuer in der CH. Dafür verdient ein Mitarbeiter an der Kasse im Supermarkt aber auch CHF 4000 pro Monat und kann sich dementsprechend auch einen Döner für CHF 10 leisten :) Auch technische Geräte, wie Fernseher, Kameras etc. sind in der CH teilweise sogar billiger als in DE und aufgrund des Lohnniveaus sehr erschwinglich für Schweizer.

Nochmals zurück zum Thema: In Südafrika ist mir auch aufgefallen, dass gewisse Lebensmittel wirklich sehr günstig sind( Rindfleisch und z.B. Butternusskürbis) und andere enorm teuer z.B. Butter oder Schokolade. Anderes dagegen entspricht europäischen Preisen (Bier, Wein). Wirklich gute Restaurants sind auch günstiger als z.B. in DE. Ebenfalls sehr günstig sind die Weinpreise in den Restaurants.

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