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LIRPA 1

Gaukler

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:46

Nkomazi kritischerer Blick

Wie so häufig, wenn man eine schöne Erfahrung wieder erleben möchte, fällt der zweite Versuch ein wenig ab. Das ist normal, da (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eben nicht zweimal statt findet. :D Auch Nkomazi bildet da keine Ausnahme. Dennoch haben wir uns wohl gefühlt und würden auch ein drittes Mal wieder kommen. Veränderungen zum ersten Mal gab es folgende:

Die Unterkunft: Wir hatten diesmal Nr. 7. Die Terrasse hat uns sehr gut gefallen, hier kann man auch den Komati River entdecken, es gab Sonnen- und Schattenplätze und innen war alles, wie in Nr. 9. Leider war die Terrasse und damit auch die Außendusche auf Grund fehlenden Blattwerks von Nr. 6 aus ein zu sehen. Hier wäre ein Sichtschutz sicher angebracht. Ansonsten waren beide Unterkünfte so ähnlich, dass wir keine Festlegung treffen würden, welche wir beim nächsten Mal präferieren würden.

Hier unser Blick auf den Komati.



Terrasse für Zelt Nr. 7



Auf einem Game Drive bat ich darum, eine Route zu fahren, bei der man die Zelte von oben sehen kann. Zen kannte so eine Route nicht, fragte aber bei Heinrich nach und so erhielten wir diesen Blick.



Der Service: Wenn man davon absieht, dass sich beim ersten Mal an allen Waschgelegenheiten (Waschbecken, Innen- und Außendusche, Badewanne) jeweils extra Seife bzw. Shampoo befand, während man diesmal Shampoo von Innen- zur Außendusche mit nehmen musste, hat sich nicht viel verändert. Dieses Mal klappte es auch auf Anhieb, dass nicht alle Lichter angemacht werden und nicht immer alle Kissen wieder auf das Bett gelegt werden. Solche Kleinigkeiten hängen sicherlich mit der jeweilgen Maid zusammen.

Die Mahlzeiten: Keine Veränderungen beim breakfast und light lunch, die Fleischqualität beim dinner war allerdings leider noch schlechter als beim ersten Mal. Da hilft dann auch eine leckere Zubereitung nur noch bedingt. Der Oxtail fand allerdings wieder Ralfs Zustimmung. Die Snacks beim Abenddrive sind noch vielfältiger gewesen und waren jedes mal eine Freude.

Von den Samosas und den Reisbällchen gab es keine Reste.

Der Guide: Hier war die deutlichste Veränderung spürbar. Leider haben drei erfahrene Guides das Reserve verlassen. Dafür wurden drei Novizen eingestellt. Wir hatten Zen. Ein junger Ökologie studierender Schwarzer, der im Nkomazi ein Praktikum gemacht hatte und nun seit zwei Monaten als Guide eingestellt war. Die fehlende Erfahrung merkte man natürlich. Er fand eigentlich nie die beste Position für Photos, verpasste den richtigen Zeitpunkt für den Sundowner und war zu sehr darauf fixiert Elefanten und Löwen zu finden. So weit, so schlecht.
Positiv lässt sich hervor heben, dass er sehr lernwillig war, extrem gut darin war Tiere selbst auf größte Entfernung zu entdecken und sicher zu bestimmen. In zwei bis drei Jahren sicherlich ein sehr guter Guide und sein (für Schwarze ungewöhnliches) Faible für Schlangen wäre ein Bonus, da er dort schon jetzt ein sehr großes Wissen besaß. Da die Guides an der Lodge wohnten, waren sie auch oft beim Abendessen dabei. Zens kommunikative Art war dort ein echter Gewinn.
Wir hatten sicherlich beim ersten Besuch echtes Glück, dass wir mit einem erfahrenen Guide meistens alleine auf den Drives waren, dadurch war der Unterschied zur diesmal ein wenig schlechteren Erfahrung besonders gravierend.

Ein Stopp, der wohl für jeden Guide unerlässlich ist: Der Komati von einem Aussichtspunkt oberhalb des Camps.



Ein Sundowner Ort, den wir gleich zweimal aufsuchten, auf einer Brücke.



Der Walk: Beim ersten Besuch war ja der Walk inkludiert und wir machten zu zweit mit Tertius eine sehr informative Wanderung, die unseren Bedürfnissen angepasst war. Inzwischen sind die Wanderungen nicht mehr inklusive. Vermutlich haben die neuen Guides alle nicht die erforderlichen Befähigungen (bei Zen wissen wir das). Der Walk wurde also vom head ranger Heinrich durchgeführt. Zen begleitete nur. Da noch drei weitere Gäste an der Wanderung teil nahmen, waren wir zu siebt und es ging über Stock und Stein, durch Dornen und hohes Gras über Tierpfade durch das Reserve – hervorragend! Heinrich merkte man die große Erfahrung an und besonders erfreulich war, dass er nicht nur uns Touris unterrichtete, sondern auch Zen den Tipp gab, statt Elefanten und Löwen zu jagen, lieber das Reserve und die anderen Tiere wirken zu lassen. Das führte zu einem deutlich verbesserten Game Drive Erlebnis beim letzten Drive.
Der Walk war natürlich anders als mit Tertius aber keinesfalls schlechter. Interessant ist auch, dass die Agentur, über die wir Nkomazi gebucht hatten die Walks noch als inkludiert aufführt. Im Moment stehen wir im Kontakt, ob die 500 ZAR zurück erstattet werden. In jedem Fall würden wir mindestens einen Walk auch gegen Bezahlung wieder machen.

Heinrich (rechts) und Zen während des Walks.

Ein Schakal flüchtete vor der trampelnden Tourihorde …

… und Heinrich zeigte uns das noch warme Lager, von dem wir den Schakal vertrieben hatten.

Die Drives: Wenn wir beim letzten Mal richtig Glück hatten, hatten wir dieses Mal eher Pech. Es gibt zwar immer noch die Maßgabe im Nkomazi, dass nicht mehr als 6 Gäste auf ein Fahrzeug sollen, dieses Mal ist aber an einem Tag ein Guide ausgefallen und seine Gäste wurden verteilt. Das kann natürlich passieren, schmälert aber das Erlebnis. Zum Glück waren keine nervigen Gäste dabei.
Die Landschaft war natürlich immer noch toll, auch wenn wir auf ein wenig Regen vor unserer Ankunft gehofft hatten. So war vieles noch sehr trocken und braun. Löwen und Elefanten haben wir dieses Mal gar nicht gesehen, die Ausbeute war aber dennoch zumindest für uns gut. Erstmalig für uns gab es ein Oribi. Schön waren auch die Sichtungen von Porcupines und Brown Hyena während der dunklen Driveteile.

Wir fuhren auch in Regionen, die wir bei unserem ersten Besuch nicht gesehen haben, die aber auch sehr nett aussahen. Besonders gut gefallen mir die boulders, denen man immer wieder begegnet.



(Tier)beobachtungen

Im Camp: Neben den residenten Nyalas, die immer durch das Camp ziehen, war besonders der Baum am Frühstückszelt sehenswert. Da er blühte, war er ein Vogelmagnet und für uns ein Quell der Freude.



Am Eingang der Lodge liegt ein Stück Rhino- oder Elefantenhaut. Beeindruckend ist die Dicke, die ich versuch habe zu dokumentieren.

Auf den Drives:

Vögel sollten ja ein Schwerpunkt auf unserer Reise sein und auch auf den Drives gab es einige nette Sichtungen.



Dieser Schlangenspezialist fand einen Dekoartikel für sein Nest und brachte ihn umgehend hin. Zen sagte richtig voraus, wann der Sekretär starten wurde und so konnte ich erfreulicherweise filmen, wie der Adler erst auf der Stelle trippelte, dann loslief und aus diesem Anlauf in den Flug zum Nest überging.



Die (weit entfernte) Oribi habe ich ja schon erwähnt.

Natürlich trafen wir mit Gnus, Kuhantilopen, Zebras, Elen etc. auch viele alte Bekannte aus dem letzten Jahr. Hier 4 Beispiele.



Einen schicken Kerl beobachteten wir bei der Gymnastik.



Auch die schon von Bibi erwähnten Oryx haben wir diesmal entdeckt.



Und zum Abschluss diese nette Gruppe …



… echt puschelig!

Fortgesetzt wird so bald als möglich mit Ithala.

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Montag, 9. Oktober 2017, 21:27

Hallo Lilly,

Schade, dass es Euch in Nkomazi nicht mehr so gut gefallen hat wie beim ersten Mal. Aber du hast natürlich recht, es gibt immer nur ein erstes Mal!
Wenn drei Ranger weg gegangen sind, ist Celebrate sicher auch nicht mehr da ( er hat auch nur nach Löwen gesucht, aber auch gefunden ;) )
Wir haben damals in 6 und die Kinder in 7 gewohnt. Ich kann dir aber versichern, dass wir absolut nichts einsehen konnten, zumindest nicht in die Aussendusche, aber vielleicht wurde auch etwas gerodet.
Weißt du ob es die zwei Geparden noch gibt im Reserve und die 8-9 Löwen, denn die Männchen sollten verkauft werden?


LG
Barbara

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 10:16

Hallo Barbara,

ja, Celebrate ist leider auch weg. Ich denke nicht, dass gerodet wurde, es waren nur keine Blätter an den Büschen. Blick von Nr. 7 zu Nr. 6: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die beiden Geparden gibt es angeblich noch, sie werden aber nur sehr selten gesichtet, da sie den Löwen aus dem Weg gehen. Auch bei den Löwen hat sich noch nichts geändert, verkauft werden soll immer noch und neues Blut hinzu gefügt werden.

LG Lilly

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:22

Ithala back again

(Bevor ich mit dem Bericht fortfahre, hier kurz eine Rückmeldung zur bezahlten Wanderung. Ich habe South African Lodges angeschrieben und um Erstattung gebeten. Am selben Tag kam die Antwort, dass der Fall geprüft wird. Dann gab es eine Zwischenstandmeldung und heute dann die Bestätigung, dass der Betrag zurück erstattet wird. Das ganze hat weniger als 1 Woche gedauert und ist für mich o.K. Der Rand ist in der Zwischenzeit gefallen und es wird dadurch für uns zu einem leichten Verlust kommen aber generell bin ich mit dem Ablauf der Reklamation sehr zufrieden. :thumbup: )

Der Regen ist da! Das, was wir etwa zwei Wochen vor unserer Reise im Nkomazi erhofft haben, trat am letzten Abend auf unserem Game Drive ein. Es fing an zu regnen. Zum draußen eingedeckten Abendessen war es dann kurz wieder trocken bevor in der Nacht ein starkes Gewitter über dem Reserve hing. Da es auch um 5.30 Uhr noch schüttete, ließen alle Gäste den Game Drive aus. So auch wir. Wir hatten das aber sowieso geplant um in Ruhe packen zu können. So ging alles extrem entspannt zu, wir konnten auch in Ruhe frühstücken und waren pünktlich um 10 Uhr bereit für den Transfer zu unserem Auto. Die Abreise zog sich dann noch ein wenig hin und um 11 Uhr waren wir dann bereit zur Weiterfahrt. Geplant war der Einkauf für die nächsten 4 Tage in Vryheid, das größer ist als Piet Retief, welches besser am Wege lag. Auf Nachfrage sagte uns Zen, dass in der Regel auch die Auswahl im PicknPay in Piet Retief reichen sollte und wir uns den Umweg sparen könnten. Das fanden wir dann auch so vor und wir konnten Vryheid links liegen lassen und über die R 33 ein wenig abkürzen. Die Straßen waren überall gut befahrbar, Potholes gab es - aber nicht so viele, dass es zu anstrengend wurde.
Inklusive Einkaufsstopp benötigten wir 4,5 Stunden bis zur Ithala Einfahrt.
Der Empfang an der Rezeption war freundlich und professionell. Wir bekamen die Schlüssel für mehrere Chalets und entschieden uns für die Nr. 2, die ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe.

Ithala ist ja mehr ein Landschaftspark als ein durch große Tierdichte auffallender Park und auch bei unserem dritten Besuch hat und selbst die trockene Landschaft wieder sehr gut gefallen. Am Tag unserer Ankunft sind wir nicht noch einmal los gefahren, sondern genossen die Aussicht von unserem Chalet und die Ruhe im fast leeren Park.

Am nächsten Morgen ging es kurz vor 6 Uhr los, zuerst zum Vamela Lookout ...



... und dann fuhren wir den Dakeneni Loop um dem Picknickplatz am Pongola wieder einen Besuch ab zu statten. Wir lieben die magische Stimmung an diesem tollen Platz an dem man aussteigen darf. Da wir die einzigen Besucher waren, gab es nur Vogelgezwitscher als Geräuschkulisse am Fluss. Leider hat sich meine Canon verabschiedet wodurch ich für diesen Bericht nur auf Handyfotos und Fotos mit der Lumix zurück greifen kann. Vom Pongola Picknickplatz habe ich keine neuen Fotos gemacht sondern nur gefilmt. Sorry dafür.



Um kurz vor 9 Uhr waren wir zurück um zu frühstücken. Danach ging es dann zur Tierbeobachtung am Chalet. Dieser hübsche Kerl war absolut nicht scheu und genoss wie wir die warme Sonne in vollen Zügen.





Leider war bei den beobachteten Tieren auch eine Pepper Tick, die sich auf meinem Arm mit Blut versorgte. Zum Glück ohne weitere Folgen. Die Zecke ist so klein, wie ein Körnchen von gemahlenem Pfeffer, daher der Name.



Der nachmittägliche Game Drive begann mit dem obligatorischen Stopp an diesem Canyon, ?



... führte uns zum Fotostopp am Main Gate, ...

... weiter zum Onverwacht Loop ...





... mit dem gleichnamigen Picknickplatz, den ich von oben fotografiert habe.

Nicht so idyllisch wie der am Pongola aber auch hier gab es reichlich Vögel zu hören. Weiter ging es zum Mhlumbe Aussichtspunkt, ...





... an dem sich, wie ein Detailblick auf die Bank nahe legt, scheinbar auch eine Verwandte eines Forumsmitglieds verewigt hat. ;) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Letzter Driveteil war der Ngulumbeni Loop mit der dortigen Aussichtsplattform.





Die Bilder geben leider nur unzureichend die landschaftliche Schönheit des Parks wieder. Kurz vor erreichen des Camps gab es noch eine Möglichkeit für das obligatorischen Sundowner Foto.



Das eigentlich benötigte Getränk dazu gab es erst beim Braai am Abend in Form einer kleinen Huntersauswahl.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nicht erst nach Genuss der geistigen Getränke stand fest, dass, dass uns dieser Park nicht los lassen wird.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter ins Mpila Camp aber davon dann im nächsten Beitrag.

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Bär

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:21

Der nachmittägliche Game Drive begann mit dem obligatorischen Stopp an diesem Canyon, ?

...der mWn keinen Namen hat. Zumindest nicht auf den Karten des Parks. Und in den Unterlagen wird die Stelle als Soil Erosion Site bezeichnet, bzw. Donga. Letzgenannter Begriff stammt vermutlich aus dem Afrikaans und bedeutet Erosionsgraben. Diese entstehen lt. Ezemvelo aufgrund von Überweidung. Bevor das Land 1972 gekauft wurde, wurde es zur Viehhaltung genutzt, aber auch für die zahlreichen Esel, die in den hiesigen Goldminen eingesetzt wurden (übrigens: schöne Schau der Arbeitsbedingungen im Museum gegenüber des Ladens). Die Tiere frasen das Gras und nahmen dem Boden damit Halt, sodass das von den Bergen ablaufende Wasser sich Rinnen grub die immer größer wurden.

Die Bilder geben leider nur unzureichend die landschaftliche Schönheit des Parks wieder.

Ja, das ist so. Deshalb nützt Forumschauen auch nur bedingt, man muss dort gewesen sein. :thumbup:

Nicht erst nach Genuss der geistigen Getränke stand fest, dass, dass uns dieser Park nicht los lassen wird.

Zumindest nicht mehr an diesem Abend. :beer:

P.S.: Zu Deinem Campeintrag :danke: werde ich noch etwas beitragen, muss aber erst einmal Bilder sichten...
.
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Montag, 16. Oktober 2017, 11:13

Gut vorbereitet – und doch anders entschieden

Kein Game Drive am frühen Morgen, dafür ausführliches Frühstück am gar nicht einmal schlechten Buffet. Als erste Gäste wählten wir einen schönen Tisch am Fenster und die Dame an der Kochstation bereitete ein Omelett nach meinen Vorstellungen mit viel Liebe zu. Ein großes Grünmeerkatzenmännchen marschierte draußen vor dem Fenster auf Nahrungssuche und als Ralf wohl überraschend für das Tier aufstand, ging es direkt zum „Gegen“angriff über und rummste Zähne fletschend voll gegen das Fenster. Bei den Zähnen kann man ganz zufrieden damit sein, dass das Fenster zwischen uns stand. :P

Vor neun Uhr verließen wir Ithala und begaben uns auf die Fahrt nach Mpila. Bei Louwsburg wurde es ein wenig rauchig.

Vor der Reise hatten wir uns bei Erik (Chimurenga) :danke: erkundigt, ob das Cengeni Gate gut zu finden und wie die Einkaufsmöglichkeiten auf der Strecke sind um über das Gate in den Park zu fahren. Wir hatten dann aber doch schon nach Nkomazi gleich für 4 Tage eingekauft und beim Durchdenken vor Ort fiel uns auf, dass wir mit der Fahrt durch das Cengeni Gate den Hluhluwe Teil des Parks diesmal gar nicht sehen würden und das fanden wir schade. Daher ließen wir Vorbereitung Vorbereitung sein und fuhren über R69, R66 und N2 zum Memorial Gate. Die Straßen waren in gutem Zustand, ...



... wir ließen aber auch bewusst Gravel Roads aus. Dennoch erreichten wir gegen 11 Uhr das Memorial Gate. Der Empfang war freundlich, die Wild Card wurde ohne Ansicht des zusätzlich mit geführten Confirmation Letter akzeptiert und nach einer kurzen Durchsicht des Shops ging es flott weiter. Der erste Road Block ließ nicht lange auf sich warten ...



... aber kurz darauf erreichten wir das Hilltop Camp. Ein Cappu auf der Terrasse ist immer nett und die Aussicht durchaus akzeptabel.





Weiter ging es dann auf der komplett Schlagloch freien Asphalt Straße in Richtung Mpila. Auch hier im Forum wurde ja gerne über die vielen Schlaglöcher gesprochen. Ich war ja schon immer der Meinung, dass die Schlaglöcher zwar lästig sind aber recht gut Raserei verhindern. Nun konnten wir live erleben, was die gute Straße für Folgen hatte. Es wurde gerast, was das Gaspedal her gab. Als Fahrer musste man sich zwar nun nicht mehr auf Schlaglöcher konzentrieren, dafür waren die A....löcher, die meinten man muss Hilltop – Mpila in 15 Minuten schaffen, ein ständiger Gefahren-quell und die Fahrt wurde eher weniger entspannt als vor der Renovierung der Straße. Wir wünschten uns die Schlaglöcher zurück. :cursing:

Nun ja, wir hatten auch ein paar nette (Tier)sichtungen ...



... und kamen nach 2,5 Stunden Fahrt von Hilltop pünktlich zum Einchecken in Mpila an. Der Empfang war nett, wir waren in Chalet Nr. 12, das ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe, eingebucht und damit auch sehr zufrieden.
Hier konnte man es aushalten aber wir fuhren dennoch noch einmal kurz 'raus um dem Mpafa Bird Hide. An diesem wird Wasser an die Oberfläche gepumpt, was in den trockenen Zeiten für Tiere natürlich ein Magnet ist. Die Fahrt führte durch ziemlich trockenes Gelände, was besonders im Vergleich zum ziemlich grünen Hluhluwe Teil trostlos wirkte. Vereinzelten Highlights ...



... oder wie hier ein wenig wilde Baumwolle lockerten die Fahrt auf.

Der Hide bzw. die Aussicht aus selbigen,



brachte uns erfreulicherweise u.a. die erste Sichtung eines Paradiesschnäppers – schöner Vogel.



Unser ganzer Tag in Mpila führte uns am nächsten Morgen durch den trockenen Imfolozi Teil zum Sontuli Picknickplatz ...

mit einer Wildhundkurzsichtung und zum Aussichtspunkt auf den Black Imfolozi.





Dieser gut behütete Fischer gefiel uns recht gut, ...



... zumal er auf der anderen Fahrzeugseite einer Sichtung der gefühlt häufigsten Tierart posierte.

Nachmittags ging es dann bis zum Masinda Lookout. Ein guter Überblickpunkt.



Auf der Brücke über den Black Imfolozi gab es einen Stau. Der Grund dafür war nur bedingt der Elefant, sondern mehr die faulen Katzen im Hintergrund.





Kein Grund für uns lange zu verweilen, wir blickten lieber auf ein paar vergnügte Gestreifte und diesen ein wenig alternativ behörnten Gesellen ...



... bevor wir zum Sonnenuntergang zu unserem Chalet zurück kehrten. Irgendwie erinnert mich die Sonne hinter dem Baum an etwas hier im Forum. Woran nur? :evil:

Trotz der sehr ausgedörrten Landschaft wieder ein schöner Besuch in diesem Park und am nächsten Tag ging es weiter nach Eshowe. Dieses hielt einige Überraschungen für uns bereit aber davon mehr im nächsten Beitrag.

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Mittwoch, 18. Oktober 2017, 14:19

Bildergeschichte und Eshowe, erster Teil

Wie auf dieser Reise üblich, verzichten wir auf den Morgendrive und bevorzugen dafür einen entspannten Aufbruch. Daran könnte man sich gewöhnen. Uns stand auch nur eine kurze Fahrt bevor und daher hielten wir noch ein weiteres Mal am Mpafa Hide. Es sollte sich lohnen. Als wir ankamen, war am Wasser noch nicht viel zu sehen, einzig ein Bulle lag im Wasser.



Von hinten näherten sich einige Nyalas aber interessanter war, was von rechts kam. Ein weiterer nur unwesentlich kleinerer Bulle hatte wohl Durst und schritt auf das Wasserloch zu. Es wurde kurz spannend aber der Neuankömmling akzeptierte nach einem tiefen Blick in die Augen die Stärke des dominanten Bullen und durfte nach einer kurzen Demutsbezeugung zum Wasser. Sehr interessant zu beobachten.



Die insgesamt zeitweise angespannte Stimmung wurde auch von allen anderen Tierarten wahr genommen. Zebras, Nyalas, Impalas, alle beäugten misstrauisch den „Besitzer“ und zogen es größtenteils vor hinter ihm zum Wasser zu gehen.



Dann kam tatsächlich noch ein dritter allerdings deutlich kleinerer Bulle dazu.



Der dominante Bulle blickte nur einmal warnend und die Nr. 3 war dennoch sehr ängstlich, da die Nr. 2 noch im Wasserloch lag.





Letzterer blieb allerdings völlig ruhig liegen – er war ja nicht der Boss - und nett dekoriert war er auch. :D



Ja, ein schöner Abschluss im heißen Imfolozi. Insgesamt waren wir eine gute Stunde am Hide und so lange zog sich auch in etwa das Schauspiel hin. Auf ordentlicher Piste ging es weiter zum Cengeni Gate. Ein kurzer Stopp musste dann doch noch sein. Entspannung pur im Schatten bei schon fast 30°C:



Kurz das Ausfahrt Permit abgeben (das hatten wir schon bei der Ankunft im Mpila Camp an der Rezeption erhalten) und los ging es über die ziemlich zugewachsene und zu gesch... Straße nach Ulundi.



Der Bär hat ja die Strecke vorgeschlagen und auch unsere Vermieter nannten uns diesen Weg nach Eshowe. Ein paar Fotos aus dem fahrenden Auto verdeutlichen ganz gut die Umgebung.





Ulundi zog sich ziemlich lang die Straße entlang und es gab reichlich Speedbumps und sogar einen Flughafen.

Unsere Gastgeber in Eshowe fahren mindestens einmal im Monat nach Mpila und kennen eine Strecke, die Ulundi ausspart und nur eine gute Stunde benötigt. Sie ist komplett asphaltiert aber absolut unbeschildert und ein wenig tricky. Also bekamen wir eine genaue Beschreibung der Strecke über Ulundi und weiter auf der R66. War genau richtig für uns. Grüne Landschaften inklusive.





Etwas früh kommen wir in Eshowe an, Alan und Bev, die Besitzer der Unterkunft waren nicht vor Ort aber ihre Angestellten waren informiert, dass wir früh eintreffen könnten und daher wurden wir erwartet und unser Zimmer war schon bereit. Wir parkten unser Auto direkt rechts von unserem Eingang.



Es handelt sich um eine Doppelhaushälfte. Wir hatten einen großen Raum und ein abgetrenntes Duschbad.

Das Bett war links vom Eingang.

Geradeaus kam erst die Sitzgruppe/Aufklappbetten …

… und dann die Küchenzeile.

Der Kühlschrank war etwas klein für unsere normalen Verhältnisse als Selbstversorger aber da wir auf dieser Reise oft verpflegt wurden bzw. Essen gingen, passte es schon. Zwischen Küche und Bad war ein großer Kleiderschrank mit integriertem Safe.

Die günstigste Unterkunft auf unserer Reise aber für uns sehr gut, genug Platz, (fast) alles vorhanden und sehr hilfsbereite Gastgeber – Südafrika at its best.
Die Unterkunft war durch eine Alarmanlage gesichert, der Hof/Garten durch ein elektrisches Tor und zusätzlich die Zufahrt zum Dlinza Forest noch durch ein weiteres elektrisches Tor (für beide Tore hatten wir einen Funköffner). Ob diese ganzen Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir fühlten uns nicht unsicher.

Wir fuhren dann zum nahe gelegenen Spar (daneben befand sich auch der PicknPay und kauften ein wenig Grillgut und Frühstücksbestandteile. Für Touristen aus Deutschland (oder genau gesagt für uns) war das Angebot eher nicht ganz das richtige. Eshowe ist aber auch keine typische Touristendestination. Die Läden sind mehr für die Versorgung der umliegenden Farmen bestückt.
Zurück in der Unterkunft gab es erst einmal Kaffee mit Fruit Scones, Rock Buns und zweierlei Muffins, unserer süßen Ausbeute beim Einkauf.

Dann folgte leider einen kleine Schwächephase (womöglich bedingt durch die sehr schwüle Luft bei über 30° C), wodurch der geplante Spaziergang im Dlinza Forest leider ausfiel. Kein Problem, wir haben ja noch einen ganzen Tag... :sleeping: :whistling:
Am späten Nachmittag kamen dann Alan und Bev zur Begrüßung und langsam auch unsere Lebensgeister zurück.
Während Lilly in der Küche werkelte, stand Ralf am Grill und bereitete das Fleisch zu.



Zwischendurch kam er kurz ins Haus und sagte: „Es wird kalt“ und tatsächlich zog die angekündigte Kaltfront innerhalb von kurzer Zeit herein. Vom Anzünden der Kohle bis zur Fertigstellung des Grillguts fiel das Thermometer um fast 10° C. Beeindruckend. Damit fiel es uns auch leichter innen zu essen, draußen gab es leider keinen Tisch und wir sind nicht so die Schoßesser. Bev plant nicht nur auf Grund unseres Hinweises die Ausweitung der kleinen Terrassen mit Erstellung einer Sitzgruppe, Alan als ausführende Person ist aber noch nicht ganz überzeugt.

Auf Grund der Fotoanzahl nun ein Break und dann demnächst weiter in Eshowe.

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gatasa (Gestern, 22:34), Cassandra (19. Oktober 2017, 11:14), Fluchtmann (18. Oktober 2017, 22:00), corsa1968 (18. Oktober 2017, 20:32), kOa_Master (18. Oktober 2017, 16:39), Kitty191 (18. Oktober 2017, 16:00), Bär (18. Oktober 2017, 15:24), Tutu (18. Oktober 2017, 15:10), M@rie (18. Oktober 2017, 15:00), bibi2406 (18. Oktober 2017, 14:56)