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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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21

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:12

Ganz interessant, wie sich die Argumentation "anpasst", je nachdem. Unterkunftsportale sind fiese Kapitalisten, aber mit Uber fahren ist okay. :rolleyes: Sorry, Toni, mehr als einen Einzeiler ist mir das nicht wert.
Und wenn Dich die Mails nerven, setze booking.com in Deinem Mailer auf Spam oder klicke unten in der Mail auf den unsubscribe-Link, dann siehst Du auch von denen nichts mehr.

Lilly hat wie immer ein paar zutreffende Argumente genannt. Aber ich bleibe dabei, dass kein Unterkunftsbetreiber gezwungen ist, sich bei den Portalen listen zu lassen. Und wie sie ja anhand ihrer nachfolgend erläuterten Vorgehensweise mit GoogleMaps selbst belegt hat, gibt es noch genügend Vermieter, die nicht bei booking & co. vertreten sind.
Die GoogleMap-Methode habe ich übrigens vor einigen Jahren hier schon beschrieben, ich halte sie also für sinnvoll - insbesondere für Leute, die kleinere B&Bs mögen. Sie bekommen auf diesem Weg vielleicht auch einen persönlicheren Kontakt zum Vermieter, müssen aber aufgrund von nicht vorhandenen Erfahrungsberichten eher einen Blindflug wagen und sich auf dessen Angaben verlassen. Für Entdeckernaturen, die auch mal eine Enttäuschung wegstecken können, ist das gut und als Moderator eines Südafrika-Forums begrüße ich es ausdrücklich, wenn nicht alle on the beaten path unterwegs sind. Gerade Lilly und Ralf haben den anderen Forikern in den vergangenen Jahren schon einige Neuentdeckungen beschrieben. :danke:
Auf einen Umstand möchte ich allerdings schon hinweisen: auch die Eintragungen bei GoogleMap werden von jemand erstellt, der ein Interesse daran hat. Und seit der Einführung von Google+ und der weiteren Integration der Funktionalitäten besteht auch bei GM die Tendenz, die Einträge zu manipulieren.

Den von Gregor geposteten Artikel musste ich aus urheberrechtlichen Gründen löschen. Inhalt des Artikels war kurz zusammengefasst, dass der Inhaber des Hamburger Hotels Grand Elysee vor 4 Jahren überlegt hat, die Verträge seines Hauses (damals angegebener Zimmerpreis 180-200 EUR) mit Portalen zu kündigen, weil er die Vermittlungsprovisionen, welche zwischen 15 und 25 Prozent liegen sollen, für unrealistisch hielt. 2 bis 4 hätte er wohl akzeptiert. HRS hat dagegen argumentiert, dass jeder Service seinen Preis hat und sie die Objekte weltweit vermarkten.
Aktueller Stand: Das Hotel ist bei HRS nicht gelistet, aber bei rund 20 anderen Vermittlern, u.a. Expedia, booking, otel, Hotelopia, ... 8)
Habe mal einen Preischeck für Oktober 2017 gemacht und bekomme EZ-Preise ab 250 EUR (unter der Woche) angeboten.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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gregorcgn (25. Juni 2017, 19:51), Kitty191 (25. Juni 2017, 19:43)

Tonicek

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22

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:43

Nur mal so ganz nebenbei . . .

Zitat

Unterkunftsportale sind fiese Kapitalisten, aber mit Uber fahren ist okay. Sorry, Toni, mehr als einen Einzeiler ist mir das nicht wert.


. . . ich habe weder von "fiesen Kapitalisten" noch von Uber geschrieben - Uber hab' ich noch nicht einmal benutzt - aber man kann sich ja alles so hindrehen, wie man es gerne hätte - soll ja in einen Einzeiler passen. Oder kannst Du mir eine Stelle von mir zitieren, wo ich von "fiesen Kapitalisten" oder auch nur das Wort "Uber" genannt oder besser geschrieben habe? Das wäre ja dann wieder noch einen Einzeiler wert.

Ich bin mit meiner Google Map - Suche immer gut gefahren, auch in Mocambique + jetzt auch in Swaziland.

Auf die dort fehlenden Bewertungen lege ich keinen wert, die meisten sind gefaked, immer schön nach dem Motto: Bewertungen, ähnlich wie Eintragungen in sogenannte Gästebücher auf den verschiedenen Webseiten werden kontrolliert oder moderiert oder zensiert: Die Guten in's Netz, die Schlechten in den Papierkorb.

Wie gesagt, bin mit meiner Methode Google Map, aber auch mit der Milch, den Eiern und der Butter und der Wurst vom Hofbauernladen immer gut gefahren, und der Dienstleister bekommt mein Geld, nicht irgendwelche selbsternannten Portale . . .
"All what you've got to do is decide to go and the hardest part is over. So go!"
TONY WHEELER. COFOUNDER - LONELY PLANET

Kitty191

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23

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:55

Bewertungsfake

@Tonicek hier nochmal kurz zur Erinnerung einige von Dir getätigten Aussagen
So, das ist auch geklärt: Morgen früh ruft der Guest House Chef UBER an, dauert angeblich nur 5 min, bis der Wagen hier ist. Der bringt mich zum Apartheid Museum, und wenn ich da durch bin, holt er mich wieder ab und bringt mich zurück.
Bin jetzt in diesem Backpacker u. ich muß sagen, es ist gruselig - hab' eine extrem schlechte Wahl getroffen, aber es sind ja nur 3 Tg. Paßt schon. Und für 300 R kann + soll man eben nicht allzuviel erwarten.
Ein Protea-Hotel ist daneben, da gehe ich jetzt essen . . .
Und auch nur mal so nebenbei bemerkt:

auch ich gehöre zu den Fake-News Verfassern. Soll heißen, dass ich durchaus Bewertungen zu Übernachtungsquartieren, Flügen usw. schreibe. Nicht weil ich der Meinung bin, die Welt bräuchte mehr Fake, sondern weil ich durchaus andere Bewertungen lese und sie schon das ein oder andere Mal als Entscheidungshilfe dienten.
Übrigens ist noch keine meiner Bewertungen, egal ob gut oder schlecht, gelöscht oder zensiert wurden.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär (25. Juni 2017, 20:00)

Bär

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24

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:59

ich habe weder von "fiesen Kapitalisten" noch von Uber geschrieben - Uber hab' ich noch nicht einmal benutzt - aber man kann sich ja alles so hindrehen, wie man es gerne hätte - soll ja in einen Einzeiler passen. Oder kannst Du mir eine Stelle von mir zitieren, wo ich von "fiesen Kapitalisten" oder auch nur das Wort "Uber" genannt oder besser geschrieben habe? Das wäre ja dann wieder noch einen Einzeiler wert.


Klar doch, nicht nur eine: :D :D :D

Schon ganz interessant, wie da Kasse gemacht wird... nur, weil dubiose Portale echte Kohle verdienen wollen

den eigentlichen Produzenten, mein Geld zukommen zu lassen, als es irgendwelchen Supermarkt-steinreichen-Unternehmen zu geben

Ja, ne, ist klar, diese Buchungsportale wollen echte Kohle sehen, und oft haben sie absurde, profitable Bedingungen

Reicht das als Umschreibung von "fiese Kapitalisten"?

Morgen früh ruft der Guest House Chef UBER an, dauert angeblich nur 5 min, bis der Wagen hier ist. Der bringt mich zum Apartheid Museum, und wenn ich da durch bin, holt er mich wieder ab und bringt mich zurück.

Aber vermutlich hat das nicht geklappt oder was auch immer. :rolleyes: Jedenfalls hast Du vom Vorhaben des Vermieters gewusst und dem wohl zugestimmt. Und geschrieben hast Du's allemal. :whistling:
.
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Kitty191 (25. Juni 2017, 20:03)

LIRPA 1

Gaukler

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25

Sonntag, 25. Juni 2017, 20:20

Hi,

Lilly hat wie immer ein paar zutreffende Argumente genannt. Aber ich bleibe dabei, dass kein Unterkunftsbetreiber gezwungen ist, sich bei den Portalen listen zu lassen. Und wie sie ja anhand ihrer nachfolgend erläuterten Vorgehensweise mit GoogleMaps selbst belegt hat, gibt es noch genügend Vermieter, die nicht bei booking & co. vertreten sind.

fast!

Genau genommen hat Lilly schon geschrieben, was sie denkt - genaues Lesen ist aber unabdingbar:

Die Marktmacht ist in manchen Regionen so groß, dass die Unterkunftsbetreiber manchmal keine andere Möglichkeit sehen, als bei den Portalen präsent zu sein.

Impliziert ist: Es gibt andere Möglichkeiten. ;)

Ich bin sicher, das hast Du nicht überlesen. Du kennst ja meinen Stil. :P (Ich bin wirklich sicher!)

Zu Buchungsportalen: Klar gibt es Fake. Diese Diskussion hatten wir hier ja auch schon. Die Kunst ist es den Fake zu erkennen und aus den echten Bewertungen die für jeden selbst relevanten Details heraus zu lesen.

LG Lilly

PS: Zur Zeit bin ich gerade an einem B&B mit nur zwei Zimmern in Upington dran. Die Kontaktaufnahme über Email ist schwierig. Ich werde doch nicht noch zum Hörer greifen müssen... :help: :D :thumbup:

KapK

Oukie

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26

Sonntag, 25. Juni 2017, 20:30

Ich kann hier Bär nur beipflichten. Niemand ist gezwungen, sich dort einzutragen. Und warum machen es die Leute dennoch? Weil es Gäste / Kohle bringt. Solang ein Online Service / Online Portal mir einen Mehrwert bietet, sehe ich auch eine Daseinsberechtigung. Und ein Mehrwert in Form von mehr Gästen gibt es anscheinend, sonst wären nicht so viele Unterkünfte dort gelistet. Ob nun 25% für einen Herrn Block angemessen sind, ist überhaupt nicht relevant. Es ist allein die Entscheidung von HRS, wieviel Prozent sie verlangen können und wollen, schließlich hat HRS kein Monopol inne und es gibt genügend Alternativen, wo weniger Provision verlangt wird. Wenn der Markt eine derart hohe Provision nicht hergeben würde, wären dort keine Unterkünfte gelistet. Dass Unterkünften seitens HRS & Co. verboten wurde, billigere Preise als auf den Portalen anzubieten und zu bewerben (z.B. auf der eigenen Homepage oder auf Facebook), ist natürlich eine andere Geschichte, die aber von den Gerichten auch verboten wurde. Die Aussage des Herrn Block, dass die Portale nichts leisten würden, ist aber nun mal einfach falsch. Sie bringen Kunden und hier vor allem Neukunden. Neukunden zu akquirieren ist immer teurer, als Bestandskunden zu halten. Die Hotelverbände hätten sich ja vor Jahren gerne zusammentun können und eine eigene Vergleichsplattform entwickeln können ohne oder nur mit geringen Provisionen, die den Betrieb des Portals decken. Ist aber nicht passiert. Und ist natürlich immer einfacher, auf der bösen, bösen, weil innovativen und problemlösungsorientierten New Economy rumzuhacken, weil man selbst die digitale Transformation verschlafen hat.

Einen Mehrwehrt haben die Portale aber auch für die Buchenden, wie von einigen hier schon beschrieben. Klar ist nicht alles perfekt bei den Portalen. Es hat aber auch niemand behauptet, dass man als Gast diese Portale nutzen muss. Jeder kann sich doch seine Unterkünfte suchen, wie es für ihn am bequemsten, günstigsten oder liebsten ist. Keiner muss bei Booking/Expedia etc. buchen und keiner muss sich dort listen lassen!
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gatasa (25. Juni 2017, 21:06), Beate2 (25. Juni 2017, 20:40), Bär (25. Juni 2017, 20:39), Kitty191 (25. Juni 2017, 20:36)

MartinaC

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27

Sonntag, 25. Juni 2017, 23:34

Auf einen Umstand möchte ich allerdings schon hinweisen: auch die Eintragungen bei GoogleMap werden von jemand erstellt, der ein Interesse daran hat. Und seit der Einführung von Google+ und der weiteren Integration der Funktionalitäten besteht auch bei GM die Tendenz, die Einträge zu manipulieren.
Wir haben eine Firma und den Eintrag bei Google Maps haben wir nicht beeinflusst. Ich wollte nach der Umfirmierung zur GmbH den Eintrag ändern lassen und habe Google angeschrieben, aber keine Antwort erhalten. Ich will nicht bestreiten, dass man Einfluss nehmen kann, aber ganz so einfach ist das nicht.

Wir wurden auch schon im Hotel aufgefordert, eine Zusatznacht über das Portal zu buchen. Das hat sich mir nicht erschlossen. Wie schon erwähnt, ist es für Geschäftsbuchungen praktisch, über Portale zu buchen, weil man dort alles hinterlegen kann und einfacher stornieren, das kommt aber auf die jeweiligen Bedingungen an. Wie schon geschrieben, buchen wir auch schon mal direkt, je nachdem.

Ich gehe davon aus, dass die meisten Hotels die Kosten für die Vermittlungsportale schon einkalkulieren und dass sie bestimmte Kontingente an die Portale vergeben, um die Zimmer vermietet zu bekommen. Für viele ist die "Google-Maps-Methode" einfach zu aufwändig, und die meisten Hotelzimmer werden wahrscheinlich geschäftlich gebucht. Ohne die Listung bei den Portalen würden die Zimmer vielleicht leer bleiben.

Ich denke nicht, dass die Bewertungen bei HRS oder boo.ing.com gefakt sind. Es haben genug Hotels schlechte Bewertungen und die buche ich dann auch nicht. Durch die Bewertungen erfährt man schon mal Näheres, was gut oder schlecht ist, aber sie sind ja subjektiv und daher schaue ich mir sie auch an, ob sie relevant sind oder nicht.

Mein Mann hat ein (Fach-)Buch geschrieben und wir verkaufen es über unseren extra dafür gegründeten Verlag. Am liebsten verkaufen wir natürlich direkt, aber es gibt genug Personen oder Firmen, die über den Buchhandel kaufen, der dann Provision erhält. Auch auf Amaz.. ist es erhältlich, die bekommen dann ebenfalls Verkaufsprovision (15 %). Das ist durchaus mit den Hotel-Portalen vergleichbar. Natürlich habe ich mehr Gewinn, wenn ich direkt verkaufe, aber über die Listung beim Buchhandel und bei Amaz.. habe ich viel größere Chancen, das Buch bekannt zu machen und zu verkaufen (nur Rabatte gibt es da dank Buchpreisbindungsgesetz nicht).

Bei Triv.go wird auch schon mal die Buchungsseite des Hotels direkt gelistet und zusätzlich werden viele Portale verglichen. Wie hoch die (zusätzliche) Provision dafür ist, weiß ich nicht, aber ein Hotelbesitzer hat mir mal etwas von 15-18 % für HRS und boo.ing.com gesagt. Es gibt auch Hotels, die einen darauf hinweisen, dass eine Direktbuchung günstiger ist. Wenn alle Hotels und Guesthouses bei Direktbuchung die "normalen" Preise geben würden und über die Portale höhere Preise, würden vielleicht mehr Leute direkt buchen. Mir erschließt sich nicht, warum es manchmal umgekehrt ist und die Zimmer direkt sogar teurer sind.

Ich finde auch, dass es jedem selbst überlassen sein sollte, wo er bucht, wie auch jedem Hotel überlassen ist, ob es sich bei den Portalen listen lässt.

Gruß

Martina

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KapK (26. Juni 2017, 12:39), Sella (26. Juni 2017, 07:26), Kitty191 (26. Juni 2017, 05:38), toetske (26. Juni 2017, 00:02), Beate2 (26. Juni 2017, 00:02), Bär (25. Juni 2017, 23:39)

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28

Dienstag, 27. Juni 2017, 09:25

Naja,

ob die liebe Nymsam ihr Zimmer wohl los wird? ;) Wuensch es ihr. :)

VG Michael
**** 'n Boer maak 'n plan ****

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toetske (27. Juni 2017, 10:42)

Tonicek

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29

Dienstag, 27. Juni 2017, 21:47

ich habe weder von "fiesen Kapitalisten" noch von Uber geschrieben - Uber hab' ich noch nicht einmal benutzt - aber man kann sich ja alles so hindrehen, wie man es gerne hätte - soll ja in einen Einzeiler passen. Oder kannst Du mir eine Stelle von mir zitieren, wo ich von "fiesen Kapitalisten" oder auch nur das Wort "Uber" genannt oder besser geschrieben habe? Das wäre ja dann wieder noch einen Einzeiler wert.


Klar doch, nicht nur eine: :D :D :D

Schon ganz interessant, wie da Kasse gemacht wird... nur, weil dubiose Portale echte Kohle verdienen wollen

den eigentlichen Produzenten, mein Geld zukommen zu lassen, als es irgendwelchen Supermarkt-steinreichen-Unternehmen zu geben

Ja, ne, ist klar, diese Buchungsportale wollen echte Kohle sehen, und oft haben sie absurde, profitable Bedingungen

Reicht das als Umschreibung von "fiese Kapitalisten"?

Nein, das reicht nicht, zumindest nicht für mich. Für Dich mag es reichen, da Du Dir hier etwas hineininterpretierst, was ich nie geschrieben habe - aber jeder macht es so, wie er es gerade braucht. Es waren Deine Worte des "fiesen Kapitalisten" - solche Worte würde ich nie nutzen.
Übrigens, mit "Umschreibung", wie Du es nennst, ist es auf geschickte Art & Weise möglich, Dinge sogar in's gegenteil zu verkehren. Umschreiben ist immer schlecht - besser direkte Fakten, eine alte Weisheit . . .

Morgen früh ruft der Guest House Chef UBER an, dauert angeblich nur 5 min, bis der Wagen hier ist. Der bringt mich zum Apartheid Museum, und wenn ich da durch bin, holt er mich wieder ab und bringt mich zurück.


Das ist auch von Dir falsch interpretiert, da Du den Sachverhalt nicht kennst. Ich kann gar nicht Uber bestellen oder buchen, da ich kein mobiles Internet u. auch keine App habe. Der Hostelbesitzer übernimmt solche Fahrten f.d. Gäste selber, hatte aber keine Zeit u. bot mir dazu alternativ Uber an, was ich notgedrungen annahm. Ein gänzlich anderer Sachverhalt als den, den Du darstellst - aber wie schon gesagt, alles eine Interpretations- & Auslegungsfrage, man kann sich alles so hinbiegen, wie man es gerade situativ braucht.

Und Du wirst es nicht glauben: Der Chef hat mich sogar zum ATM gefahren, da sein CC-Lesegerät ausgefallen ist. Er bot die Fahrt in seinem Privatwagen an, da er der Meinung war, die Gegend sei nicht gerade als sicher bekannt, speziell nicht für Weiße, die Geld ziehen wollen.
Das Ganze kannst Du jetzt wieder als Steilvorlage nehmen, wie ich gratis zu einer "Taxi-ATM-Fahrt" gekommen bin.

Dabei staune ich, daß Du noch gar nicht moniert hast, daß ich im Bauern-Hofladen einkaufe . . .? Wohl wenigstens ein positiver Zug meiner Ausführungen?

Sei es, wie es sei: Ich brauche und nutze solche Portale nicht. Für mich ist es angenehmer, auf meine Art & Weise zu suchen u. zu kontaktieren u. zu buchen bzw. zu reservieren, und das hat eigentlich immer ganz gut geklappt. Bewertungen brauche ich nicht, jeder sieht alles sehr subjektiv, und was für den einen positiv ist, ist für den anderen negativ. Also, Bewertungen sind für mich eine geschenkte Maßnahme, mal von den Fakes, oftmals nicht erkennbar für Außenstehende, mal ganz abgesehen.
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TONY WHEELER. COFOUNDER - LONELY PLANET

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bekadari1 (28. Juni 2017, 07:15)

Tonicek

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30

Dienstag, 27. Juni 2017, 22:05

@ MartinaC # 27: Zitat: "Mein Mann hat ein (Fach-)Buch geschrieben und wir verkaufen es über unseren extra dafür gegründeten Verlag. Am liebsten verkaufen wir natürlich direkt, aber es gibt genug Personen oder Firmen, die über den Buchhandel kaufen, der dann Provision erhält. Auch auf Amaz.. ist es erhältlich, die bekommen dann ebenfalls Verkaufsprovision (15 %). Das ist durchaus mit den Hotel-Portalen vergleichbar. Natürlich habe ich mehr Gewinn, wenn ich direkt verkaufe, aber über die Listung beim Buchhandel und bei Amaz.. habe ich viel größere Chancen, das Buch bekannt zu machen und zu verkaufen (nur Rabatte gibt es da dank Buchpreisbindungsgesetz nicht)."

Bücher bestelle und kaufe ich bei den Autoren oder den Verlagen, in DE versandkostenfrei, aus dem Ausland, z.B. von lonely planet bestelle ich per Mail in London u. bezahle auch gerne das Luftpostporto. - Bezwecken möchte ich damit, daß die Leute, die die eigentliche Arbeit machen, die Autoren + die Verlage, ihr sauer verdientes Geld bekommen.
Jeder Zwischenhändler hält die Hand auf + verringert den Reingewinn der Autoren.
In fast jedem Reiseführer steht eine Adresse, an die man sich direkt wenden kann.
Da ich sowieso nur selten + nur sporadisch in DE bin, also fast keine Gelegenheit habe, in den Buchladen zu gehen, bietet sich es an, sich die Bücher schicken zu lassen, auch wenn es Porto kostet.
Bei amazon hab' ich in diesem Leben noch nie etwas bestellt u. werde es auch nicht tun.
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TONY WHEELER. COFOUNDER - LONELY PLANET