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Badswing

Anfänger

  • »Badswing« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Dabei seit: 13. Juli 2017

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1

Donnerstag, 13. Juli 2017, 21:40

Allgemeine fragen

Hallo zusammen erstmal vielen dank für die Aufnahme und für eure Unterstützung.

Also ich möchte mal mit uns anfangen.
Wir sind eine 4 köpfige Familie.
Mama 36Jahre, Papa 36Jahre,Sohn1 12Jahre, Sohn2 13 Jahre,

Schreiber (Fragender) ist der Papa, unser Plan ist eine 4 wöchige Tour (Sommerferien 2018 ) durch Südafrika.
Tour ist noch nicht geplant damit wollte ich erst beginnen wenn die ersten Fragen erledigt sind.
Unsere Beweglichkeit möchten wir mit einem Mietwagen erfüllen.
Übernachten möchten wir auf Campingplätzen und uns selbstverständlich zum größten teil selber ernähren.
unser geplanten ausgaben sollten sich komplett bei ungefähr 7000€ Liegen komplett.


1.) Die wichtigste Frage für uns wäre erstmal wie gut ist SA im Gesundheitswesen versorgt unser ältester Dohn hat Diabetes?
Für die Kühlung des Insolins nehmen wir einen Mini Lühlschrank mit. Wir hoffen das dieser als Handgepäck mit darf. Fragen wir aber vor dem buchen die Fluggesellschaft.

2.) Wir möchten uns mit einem Gas oder Benzin Kocher bekochen, leider haben meine Informationen ergeben das man bei dem schönen
Bezinkocher der ja am einfachsten oft diesen auch als Spende da lassen muss wenn er auch nur ein bisschen nach Benzin riecht, ist das so
Richtig?
Sollten wir dann doch Gas nehmen, welche Kartuschen bekommt man in SA?
3.) Könnte uns jemand einen CampingFührer empfehlen.
4.) Möglicherweise habt Ihr ja schon einen kleinen Tourvorschlag Top Wäre eine bunte Mischung aus Nutur/Tiere/Aktion/Atraktionen
Bitte altersgerechte für die Kinder.
5.) Gibt es Campingzubehör was man unter keinen Umständen vergessen darf?
6.) Wieviel Gewicht darf Mann Pro person mit in den Flieger nehmen oder ist das bei jeder Fluggesellschaft anders.
Normal sind glaube ich 20Kg und 6 Kilo Handgepäck


Vielen Dank schon mal im Vorraus

Kitty191

Schnürsenkel

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2

Donnerstag, 13. Juli 2017, 22:20

Hallo Badswing,
herzlich willkommen im Forum. Es ist verständlich, dass Ihr im ersten Überschwang anfangt wild irgendwelche Fragen zu stellen ohne brauchbare Info's von Euch preis zu geben. Deshalb die Bitte, lest doch zuerst, wie in der Willkommens-Mail vorgeschlagen, diese Threads: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) oder auch:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die meisten hier bereisen SA als Selbstfahrer mit Unterkünften in B&B und Nationalparkunterkünften. Wenige hier sind als Camper unterwegs. Das hat im wesentlichen 2 Gründe:
Die Infrastruktur in SA ist sehr gut und das Land recht dicht besiedelt. Soll heißen, es gibt viele günstige Selbstversorgerunterkünfte.

Das Gesundheitswesen ist in den größeren Städten und besonders am Westkap auf westeuropäischem Niveau. Eine gute Auslandskrankenversicherung setzte ich als selbstverständlich voraus.

Zu Gas- oder Benzinkochern, sowie guten Campingführern kann ich keine Hinweise geben.
Tourenvorschläge ohne Info's und/oder Eigeninitiative gibt es von mir nicht. 1. bin ich kein Reisebüro und 2. weiß ich nichts über Eure Vorlieben.

Für vergessene Campingutensilien gibt es eine große Anzahl an Outdoorläden. Dort kann man solche Dinge kaufen.

Was an Gewicht mit auf die Langstrecke genommen werden darf, hängt von der Airline, dem Status in verschiedenen Vielfliegerprogrammen und der Buchungsklasse ab.
Ich denke die Freigepäcksgrenze wird bei einem Campingurlaub mit 4 Personen schnell ans Limit stoßen.

LG
Kitty

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parabuthus

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3

Donnerstag, 13. Juli 2017, 22:32

Hallo,

Willkommen im Forum!

Grundsätzlich ist die von dir geplante Reise vorstellbar.

Südafrika hat insbesondere in den Kap Provinzen eine sehr gute Infrastruktur, die man vielleicht mit den Mittelmeer Urlaubspläne den vergleichen kann.

Wenn man die Risiken minimieren möchte, wäre die Region zwischen Kapstadt und Port Elisabeth sicher das Naheliegendste.

Wenn allerdings im Juli/August gezeltet werden soll, sind diese Provinzen eher nicht geeignet, da es in der Nacht sehr kalt werden kann.

Zum Campen in den Sommerferien bieten sich insbesondere die Provinz Kwazulu Natal an sowie Limpopo, vor allem der Krüger NP an.

Ich halte die Infrastruktur dort auch für eure Problematik für vertretbar an. Allerdings würde ich mich weiter informieren.

Natürlich kommt der Faktor Malaria dazu, wenn auch im Winter das Risiko nicht so hoch ist Aber auch das würde ich in ärztlicher Beratung hinterfragen.

Unabhängig davon sind Kwazulu Natal und der Krüger natürlich Top Ziele, die sich auf alle Fälle lohnen.

Was euer Budget angeht, hängt natürlich viel davon ab, wie günstig ihr die Flüge bekommt. Als Mietwagen dürfte ein "normales" Fahrzeug ausreichen. Ihr habt sicher Erfahrung darin, welche Größe ihr braucht für das ganze Camping Gerödel. Für 4 Wochen für 4 Personen finde ich 7.000 € ambitioniert, wenn auch nicht unmöglich.

Große Sprünge sind da nicht drin. Man kann aber sicher eine spannende Tour planen.

LG

Christian

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gatasa (14. Juli 2017, 07:40), Badswing (13. Juli 2017, 23:10), Bär (13. Juli 2017, 22:44)

Bär

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4

Donnerstag, 13. Juli 2017, 22:44

Deshalb die Bitte, lest doch zuerst, wie in der Willkommens-Mail vorgeschlagen, diese Threads: An alle User mit Routenanfragen - bitte hier zuerst lesen oder auch:
Empfehlenswerte Threads zur Reisevorbereitung

... nutzt die Suchfunktion auf der Startseite. Diabetes -> 12 Fundstellen
... und die Tags wie (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) -> 30 Themen

Euch ist aber schon bewusst, dass Sommer in Deutschland = Winter in Südafrika bedeutet?
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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gatasa (14. Juli 2017, 07:40)

Aishak

Meister

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5

Freitag, 14. Juli 2017, 08:50

Hallo Badswing

Herzlich willkommen im Forum!

Wir sind nun schon das zweite Mal in SA gewesen, das letzte Mal mit unserem 8jährigen Sohn, der auch Diabetes (Typ 1) hat. Daher kann ich Dir auf deinen ersten Punkte unsere Sicht der Lage schildern:
1.) Die wichtigste Frage für uns wäre erstmal wie gut ist SA im Gesundheitswesen versorgt unser ältester Dohn hat Diabetes?
Für die Kühlung des Insolins nehmen wir einen Mini Lühlschrank mit.
Wie gut das Gesundheitswesen ist, kann ich nicht aus persönlicher Erfahrung sagen, da wir es zum Glück nicht gebraucht haben. Ich habe gehört, dass in grösseren Ortschaften die Versorgung gut sein soll. Dabei ist gut auch immer eine subjektive Sache. Zusätzlich kommt der Punkt hinzu, dass man meist nicht 'in den grösseren Ortschaften' ist. Bei sorgfälltiger Überwachung sind ja dann die Hypos vorallem ein Problem, und da kann man nicht noch 'zur nächsten grösseren Ortschaft'. Oder das Insulin ist 'kaputt' und man braucht neues. Wie auch immer, auch in SA gibt es Diabetiker und auch die werden sicher vorbildlich versorgt! Jedoch muss man generell im Ausland beachten, dass man vielleicht nicht das selbe Insulin erhält oder nicht in der selben Dosierung. Darum habe ich mich nach der Devise gerichtet: möglichst autonom handeln können!

D.h. die Empfehlung ist die 2- bis 3fache Menge des benötigten Insulinbedarfs mitzunehmen. Hypokit (Glukacon-Spritze) nicht vergessen! Traubenzucker und Gummibärchen haben wir auch mitgenommen. Gummibärchen gibt es auch in SA, nach Traubenzucker habe ich nicht geschaut. Trägt Dein Sohnemann eine Pumpe? Medtronic? Da kann man eine Ferienpumpe bestellen und mitnehmen. Diese IM KOFFER transportieren, falls die Getragene beim Security Check irgendwie beschädigt wird. Pumpeneinstellungen aufschreiben/ausdrucken. Falls er kein CGM oder z.B. freestyle libre trägt, könnte man dies über die Ferien probehalber meist beim Diabetologen ausleihen. Da habt ihr die Schwankungen auch besser unter Kontrolle; wir hatten bei der Sichtung des ersten Elefanten einen massiven Anstieg :D
Bei Pumpe auch einen Pen mitnehmen als Backup.

Wir hatten ALLE Sensoren und Messstreifen, Insulin und Hypokit (darf nicht in den Koffer; kann zu kalt werden!) sowie einen Pen mit der 1fachen Menge an Nadeln, Pumpenkatheter in der 1- bis 2fachen Menge sowie etwas Traubenzucker und Darvidas im Handgepäck. Weitere Nadeln und Kathether sowie Traubenzuckerreserve, Gummibärchen und Darvidas im Koffer.
Das Insulin und den Hypokit haben wir in (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) transportiert. Im Koffer hatten wir eine Kühltasche dabei. Da wir in B&B übernachtet hatten, konnten wir immer eine Wasserflasche als Kühlakku einfrieren. Beim Camping braucht ihr ja sowieso einen Kühlschrank. Mietet ihr einen Camper? Hat es dort keinen Kühlschrank drin? Vielleicht mal nachfragen. Mhh, den mitschleppen :S

Vom Arzt hatten wir eine Bestätigung für die mitgeführten Diabetesartikel. Das gab beim Security Check nie Probleme; musste die Bestätigung nicht mal vorzeigen. Bevor mein Kleiner durch den Check durchging, erwähnte ich seine Pumpe. Einmal hat es gepipst (vermutlich aber nicht wegen der Pumpe).

Wir waren sowohl an der Gardenroute (im Juli/August = Winter in Kapstadt, windig, kalt) als auch im Krüger NP. Im Westen ist die gesundheitliceh Versorgung gefühlt besser als im Nordosten. Dazu kommt, dass der Krüger Malaria-Gebiet ist. Wir hatten alle Malarone (Malarone Junior für die Kids). Das wurde gut vertragen. Vielleicht schaust Du Dir die Provinz Kwazulu Natal etwas näher an. Dies kombiniert mit einem Abstecher zum Südkrüger wäre sicher eine Überlegung wert. Diese Route haben schon einige Foriker gemacht. Einfach mal in den Reiseberichten schauen.

Wenn Du bezüglich Diabetes weitere Fragen hast, kannst Du mir auch eine PN schreiben.

Liebe Grüsse
Andrea

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Badswing

Anfänger

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6

Freitag, 14. Juli 2017, 13:04

Danke

Die Beiträge waren sehr hilfreich. Vielen Dank für die Unterstützung

AlexTechniker

Mit Bescheidenheit kommt man weit. Ohne manchmal zu weit.

  • »AlexTechniker« ist männlich

Beiträge: 49

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7

Freitag, 14. Juli 2017, 15:32

Gas Kartuschen

Hoi Badswing

Ich gehe mal hier nur auf einen Punkt ein.
Camping Material - Gas Kartusche
Die grossen 9 Kg Gasflaschen die man in einem Camper Mobil haben könnte haben definitiv einen anderen Anschluss in Suedafrika.
Aber das wird nicht zutreffen.
Aber ich glaube die kleinen Minigaskocher haben die selben Steckkartuschen wie in Europa üblich.
Vielleicht hier ein Link zu einem Bild und glei (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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Ich habe diese eigentlich nur in den kleinen Lampen immer genutzt.

Aber da kann man sich auch gleich noch einen kleinen Kocher und Topf mit kaufen und braucht es mitzuschleppen.

Gas mitnehmen. Wird wohl nicht gehen ... Flugsicherheit.
Achtung noch ein Hinweis von mir persönlich. Selbst ein richtig gutes langes Campingmesser wurde mir abgenommen. Da es im Reisegepäck als Mitbringsel drinnen war nicht von der Flugsicherheit sondern vom Zoll sichergestellt wurde weil es als Waffe gegolten hat. Schade jetzt weiss aber auch der südafrikanische Zöllner wie gross Schweizer Armeemesser werden können.

Egal wie.. Mit oder Ohne Camping .. Südafrika macht Spass.

Gruss
Alex

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Badswing (14. Juli 2017, 15:57)

Proteafan

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Freitag, 14. Juli 2017, 20:20

...und warum nicht die einfache Variante? 2 -3 Ferienwohnungen mit Kühlschrank und allem, was dazu gehört und als Selbstversorger unterwegs sein und von da aus sternförmige Erkundungsfahrten??? Z. B. in KZN ( St. Lucia, Hluhluwe, Dolphin Coast).

Soviel teurer wird das kaum sein, aber guter Komfort. Oder seid ihr Hardcore Camper?

Proteafan

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toetske (14. Juli 2017, 22:06)

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