Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ria2005

Gabelracke

Beiträge: 57

Dabei seit: 27. März 2015

Danksagungen: 82

  • Nachricht senden

41

Donnerstag, 7. Juni 2018, 10:42

Hallo Marcel,

erinnerst Du Dich noch an den Fortgang der Reise? 8o
Von mir aus könnte es weiter gehen... :whistling:

Liebe Grüße
Ria
Viele Grüße

Ria

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (9. November 2018, 17:46), toetske (8. Juni 2018, 00:09), Bär (7. Juni 2018, 12:41)

  • »spruitjes met mosterd« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 757

Dabei seit: 23. September 2013

Danksagungen: 3954

  • Nachricht senden

42

Freitag, 9. November 2018, 16:44

Back to Forum?


Luft, Wasser und Wind

Arztpraxis Dr. Nee

Ich hielt mein kleiner Gecko fest in der Hand, öffnete die Toilettentür und betrat das Wartezimmer.
Schwester Yeah sah zu mir auf, schlug die (hübsche) Hände vor’s Gesicht und fragte mit weit aufgerissene Augen < aber Herr Marcel.. was haben Sie denn da in der Hand!?>
Ich schaute runter auf das mir vertrautes Bild.

< Das ist Gizmo… ein Dickfingergecko aus Namibia>
< Aber… der sieht ja ganz scheußlich aus! > sagte Yeah, wobei sich Ihre Pupillen stark vergrößerten.
< Meine Frau findet ihm ganz niedlich…. >
< Wo haben Sie ihre Urinprobe? >
< Oh, sorry… habe ich wohl auf der Toilette vergessen… würden Sie mal kurz auf meinen Dickfinger aufpassen? >


sleeping beauty

Ich setzte Gizmo auf dem Tresen, direkt vor Yeah’s Nase. Durch die van der Waals Kräfte schien der Gecko mit dem Tresen verschmolzen zu sein.

<Tauschen?>
Ich drückte Yeah die lauwarme holländische Brühe in der Hand, und nahm Gizmo liebevoll entgegen.
< Gehen Sie bitte gleich zum Doktor! Raum 1 > sagte Yeah angewidert, dabei einen Gummihandschuh überstreifend.

Ich hörte, beim Betreten des Behandlungsraumes, wie einige Patienten sich bei der Schwester beschwerten das ich noch längst nicht dran war, <..otfall > und liess die Tür ins Schloß fallen.
Mit Gizmo auf meinem Schoß wartete ich im Ledersessel auf Dr. Nee.


Eintopf

Ich streichelte Gizmo und war mir nicht bewusst das Dr. Nee bereits das Zimmer betreten hatte.
< Verzeihung, aber was soll das? > fragte Nee, wobei seine Röntgenaugen über mein Adipositas Körper glitten, beim Gizmo aber hängen blieben.
< Oh, das ist Gizmo.. ein Dickfingergecko aus Na >
< Sie sitzen in meinen Stuhl! >
< Oh… ich… ääh.. > Gizmo errötete stark und wir machten schnell Platz.
< Sie sollen ihren Dickfinger mal besser Pflegen… eine Wäsche wäre auch angebracht >
Nachdem ich Dr. Nee versichert hatte das, schon seitdem Gizmo vom Hand gefertigt (und bemalt) in Namibia unter Katutuaische Frauenhände das Licht der Welt erblickt hat,
extrem wasserscheu ist, beruhigte der Doktor sich etwas.


Dieselskandal

< Tragen Sie den Finger immer mit sich herum? >
< Ich habe sogar 10 davon! >
< Zehn Gecko’s ? > fragte Nee.
< Nein, natürlich nicht… Zehn Finger…Es gibt nur einen Gizmo! >
Dr. Nee verdrehte die Augen, öffnete dann aber das exorbitantes Patientendossier.
< Mmhh, ihre Werte sind gar nicht so schlecht für einen 75 jähriger ex Minenarbeiter (< War ich nicht erst 54 Jahre alt?>)
aber das erklärt nicht warum Sie nach ihrem Namibia Urlaub plötzlich Angst vor Staubwolken, Einöden und gradspurige Autobahnen haben… >
Dr. Nee schaute auf Gizmo < Reden Sie mit ihrem Dickfinger? >


Back to Forum?

Ich spürte wie mein 180er Blutdruck den Halsschlagader anschwellen ließ, antwortete aber mit einem festen < Ja! >
Ich erzählte den Doktor das, nachdem ich den Gecko in Namibia käuflich erworben hatte, und wir wieder mal Stunden durch eine Einöde gefahren sind, Gizmo plötzlich auf den Rücksitz lebendig erschien.
Dabei war meine Frau so erschrocken das sie das sächsische Alphabet 2 mal von hinten nach vorne aufsagte, damit ihr Puls wieder Normalwerte aufwies.

Dr. Nee verschrieb mehrere Pharmazeutika und belegte mich mit einem kontinental Afrika Besuchsverbot.
Auch das besuchen, oder teilnehmen an Foren in Bezug auf Afrika waren strikt verboten, bis sich eine Besserung einstellte.
Als Kontrastprogramm schlug er einen mehrwöchiger Aufenthalt down under vor, was ich natürlich alles umzusetzen versuchte.
Nachdem Gizmo sich in Sydney wohl das Gecko-Leben genommen hat (er sprang beim überqueren der Harbour Bridge aus unser Wohnmobil) habe ich jetzt wieder die Kraft einige Zeilen bei euch im Forum zu schreiben.


Wo ist Gizmo?

Marcel

#free gizmo#
#gizmo lebt#
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

Es haben sich bereits 10 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (12. November 2018, 13:51), sunny_r (11. November 2018, 21:24), Geelerübe (10. November 2018, 20:54), M@rie (10. November 2018, 11:27), Cassandra (10. November 2018, 09:40), rhein-mainer (9. November 2018, 21:50), kOa_Master (9. November 2018, 21:11), toetske (9. November 2018, 20:47), Bär (9. November 2018, 18:27), corsa1968 (9. November 2018, 17:08)

toetske

oorbietjie

Beiträge: 3 161

Danksagungen: 4529

  • Nachricht senden

43

Freitag, 9. November 2018, 20:56

Lieber Marcel,

Wie schön mal wieder ein Lebenszeichen von Dir zu lesen 8o
Zum Glück kennst Du Dr. Nee und Schwester Yeah :whistling: Die Bilder von Sydney - Opera House - Harbour Bridge sind ein Zeichen dass deren vorgeschriebene Down-Under-Therapie Dir gut getan hat. Bin jedoch mit euch sehr traurig wegen den Schicksal von Gizmo ;(

Auf die weiteren Namibia-Erzählungen freue ich mich allerdings schon sehr :!:

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (9. November 2018, 21:51)

  • »spruitjes met mosterd« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 757

Dabei seit: 23. September 2013

Danksagungen: 3954

  • Nachricht senden

44

Montag, 12. November 2018, 14:07

Der Flut bricht los

Heute werden wir quer durch den Etosha NP Richtung Etosha Village fahren, wo wir noch eine Nacht verbringen, ehe wir die namibische Salzpfanne hinter uns lassen.
Über das von Lindquist Gate ging es nach Namutoni, dann weiter über Okerfontein. Die Tiersichtungen waren nicht so spektakulär wie gestern, und wir sehnten uns schon ein wenig nach Addo und Kruger..
Der Eland Drive war gesperrt (wahrscheinlich weil nur Zebras dort herumlümmeln..) somit ging es fast auf geradem Wege entlang der Salzpfanne Richtung Halali und Okaukuejo.


Duel at high noon

Da unsere Safari-Stimmung sich die Umgebung anpasste (tief, salzig und fast leer) fing ich an ein altes Seemanslied zu singen..

< Alle die mit uns auf Safari möchten, das müssen Männer mit Bärten sein… Jan und Hein und Klaas und Piet, die haben Bärten, die fahren mit >

Da ich mich 5 Tage nicht rasiert hatte, war ich berechtigt mitzufahren.
Ich schaute meine Frau ins Gesicht, suchte vergeblich nach Stellen mit übermäßigen Haarwuchs....
und verpasste dadurch das bekannte Schlagloch ‚Homob 23‘ ( Etosha Besucher auch bekannt unter ‚ das Loch dessen Name nicht genannt werden darf‘ )
Es hinterliess bei Averell (vorne rechts) einen tiefen Eindruck, er machte aber nicht schlaff (obwohl Rantanplan sich bereits Hoffnungen machte auf einen Einsatz).
Cookies Achse hörte sich an wie meine Quitscheente, aber staubige 25 Kilometer weiter liessen auch diese Geräusche nach. Easy eben!


Toiletbrush

Homob 23 (bitte nur lesen, nicht aussprechen!) hat meine bärtige Blase fast zum Platzen gebracht, und ich suchte jetzt hektisch nach eine Stelle, wo ich mich erleichtern konnte.
< Soll ich hier einfach ran fahren, und kurz die Pfanne berieseln? >
< Bist du verrückt! Du kannst ja angegriffen werden… bist ja nicht zu übersehen > gab mein Employee of the month zum Besten.
< Wer oder was soll mich dann angreifen? Wir haben die letzte Stunde kaum Tiere gesehen.. etwa ein Streifenhörnchen? >
Meine Frau studierte die Etosha Karte, dabei einen Vortrag haltend über tiefe genitale Bisswunden, wozu ein erwachsenes Streifenhörnchen im Stande ist, und entdeckte in Homob's Nähe einen Picknick Platz.

Schnell wendete ich unser Fortuner, und los ging die Achterbahnfahrt Richtung rettendes Ufer.
< Oh, dort links.. ein Leopard > rief meine Safari Begleitung ohne Bart.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht brachte ich Cookie zum Stilstand. < Wwwoo..? >
Vor meine Augen spielten sich Szenen aus verschiedene Katastrophenfilme ab wie ‚Erdbeben‘ und ‚Der Flut bricht los‘ , versuchte mich trotzdem auf die angebliche Sichtung zu konzentrieren, konnte aber keinen Leopard entdecken..
< Haha…Reingelegt! > kam es vom Beifahrersitz.
Dunkele Gedanken legten sich über die Salzpfanne, aber alle Rachegelüste müssen bis nach meine Erleichterung warten. Easy eben..


Meet the Gizmos

Nach 10 endlose Minuten erreichten wir ein Roadsign mit wegweisender Wirkung wo sich eine Toilette befinden sollte. Leider war der Weg gesperrt, aber das Häuschen befand sich in unmittelbare Nähe.
Ich hielt an, machte einen 180 Grad Periskop Rund um Blick, und begab mich auf dem Weg zur Seenotrettung.
Das WC-Häuschen sah nicht sehr einladend aus, wurde scheinbar seit längere Zeit nicht mehr benutzt. Aber egal.. wat mutt dat mutt..

Ich liess alles laufen und langsam übernahmen meine Sinne wieder das Kommando.
Es stank bestialisch und plötzlich sah ich etliche Geckos welche sich in und um das Klobecken aufhielten. Die rannten jetzt wie angepinkelt hin und her, ich sah glitzernde Körper und blitzende Zungen.
Schreiend wich ich zurück und stolperte Richtung Auto. Angewidert (aber erleichtert) öffnete ich die Fahrertür und war froh wieder neben meine Frau zu sitzen.
< War was? >
< Geckos… Hunderte von dem! >
< Ach, die haben doch solche drollige Augen! Deswegen wurde die Toilette wahrscheinlich gesperrt >
Mein Herz pochte immer noch, aber wenigstens konnte ich wieder normal sitzen.


Salzvogel

Nach einiger Zeit erreichten wir Okaukuejo wo meine Frau einen sanitären Stopp einlegte, und ich inzwischen das Visitor Center besuchte.
Nach 10 Minuten kam meine Frau auch, dabei zeigte sie mir stolz was sie soeben im Curie Shop nebenan erworben hat. Ein Gecko!
Handbemalt, mit drollige Augen. < Hier, für den Schreck von vorhin > sagte meine Souvenirjägerin. Ich nahm den Gecko mit zwei Finger entgegen, dabei lief mein Klo-Erlebnis nochmal vor meine Augen ab. Easy eben.
Ich setzte den Gecko ('Dickfinger' stand auf dem Schild was noch um seinem Hals hing) auf den Rücksitz, aber so das ich ihm immer im Rückspiegel beobachten konnte. Man weiss ja nie..


Geisterwald

Wir fuhren Richtung Leeubron und Grunewald in dem Moringa Trees Ghost Tree Forest.
Von der Landschaft her gefiel es uns schon besser, leider hatten wir kein Glück in Bezug auf tolle Tiersichtungen.
Ich schaute regelmäßig im Rückspiegel nach unser Dickfinger, und einige Male schien es als ob er seine Zunge zu mir rausstreckte, oder seinen Schwanz einen Ringeltanz aufführte. Gar nicht easy!

Gegen 15:30 Uhr beschlossen wir dann den Park durch das Gate von Anders seinem Sohn zu verlassen. Der Gecko schaute mich mit einer seiner drolligen Augen an.
Kurz darauf erreichten wir das Etoscha Village, wo wir die Nacht verbringen sollten in einem Luxus Zelt. Ich vergaß den Gecko mit reinzunehmen. Ob das Absicht war?


Sunset at Anderson sein gate

To be continued

Marcel


#free Gizmo
#Gizmo lebt
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (Heute, 07:26), toetske (Heute, 00:43), Bär (Gestern, 11:10), rhein-mainer (Gestern, 08:55), Cassandra (Gestern, 06:40), sunny_r (12. November 2018, 19:56), SarahSofia (12. November 2018, 19:09), corsa1968 (12. November 2018, 15:33), maddy (12. November 2018, 15:08)

  • »spruitjes met mosterd« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 757

Dabei seit: 23. September 2013

Danksagungen: 3954

  • Nachricht senden

45

Heute, 11:52

Double D Ride to Damara

Etosha Village

Das Publikum tobte… meine verschwitzte Haare klebten im Gesicht… die enge Lederhose umspannte meinem Bauch… der Hallux Valgus machte sich im Stiefel bemerkbar..
‚Fühlst du es, fühlst du es, spürst du es auch‘ sang ich inbrünstig, dabei die Gitarrensaiten liebkosend… ‚ein Kribbeln, ein Krabbeln, 1000 Schmetterlinge im Bauch‘

Plötzlich konnte ich keinen Handgriff mehr setzen… aus dem Gitarrenhals steckte eine spitze Zunge… das Saiteninstrument verwandelte sich unter meine Hände… aus der Kopfplatte schauten mich 2 drollige Augen an!


Staubmäuse

Ich saß jetzt im Bett.
Die Zeltplane flatterte im Wind.
Neben mir lag etwas furchtbares…der Gecko!
Wie ist der denn reingekommen… saß er nicht im Auto?

Meine Frau war inzwischen auch aufgewacht, und erklärte mir das sie den Gecko beim vorbeigehen auf dem Rücksitz hat sitzen sehen.
Da man keine kleine Geckos im Auto alleine lassen sollte, nahm sie ihm kurzerhand mit, und platzierte das Stofftier im Bett neben meinem Bauch (dort wo der Abdruck der Taschenlampe immer noch hervor leuchtete).
< Ist Gizmo nicht niedlich? >
< Gizmo? Wieso denn Gizmo? >
< Der hat mir immer so gut gefallen… er war so niedlich > antwortete mein Bettmonster.
Jetzt frage ich mich aber wie ich zu meinem Kosename (Lockenwürmchen) gekommen bin…


High Society

Nachdem die Sache mit Gizmo geklärt war (er schlief weiter bei mir auf Bauchnabelhöhe) drehte ich mich um und schlief auch bald wieder ein (Lockenwürmchen…Lockenwürmchen)

Mich weckte ein gelispeltes < Moin Würmchen > aus dem Schlaf.
< Guten Morgen mein Schatz > gab ich verschlafen zurück, drehte mich um und sah wie mein Dornröschen noch tief schlief. < ??? >
Ich schaute runter auf meine Verdauungshöhle von wo mir Gizmo anlächelte. Seine Zunge glitt über die sanfte Rundungen meines Wohlstandbauches.
Erschrocken setzte ich mich auf, dabei fiel Gizmo runter auf den Zeltboden. Nichts rührte sich.
Ich schob Gizmo unters Bett zwischen die Staubmäuse. Doch alles easy?


Gizmomobil

Heute stand die Fahrt nach Damaraland auf dem Programm.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir unser Fortuner und verliessen Etosha.
Die Fahrt sollte über die C38 bis nach Outjo führen, von dort dann über die C39 Richtung Khorixas.
Fröhlich drehte ich am Lenkrad, streichelte meine Frau übers Knie und schaute im Rückspiegel…. GIZMO!…. hatte ich ihm nicht unter das Bett geschoben? So ein Mist!
Der kleine Kerl war mir mittlerweile ziemlich unheimlich geworden.
< Ist was meine Locke? > fragte meine Beifahrerin.
< Nnee… alles gut… warum eigentlich Locke? Meine nur noch wenig verbliebene Haare, sind so platt wie die Etosha Pfanne! >
Leider kann ich euch nicht an die darauf folgende Diskussion teilhaben lassen, da die Details zu intim sind. Es war aber bis Outjo alles geklärt (und ich eine Illusion ärmer..)


D2743

Wir bogen nach rechts auf die C39 ab.
Auf Höhe der Anschlussstelle mit der D2752 merkte ich wie der Fortuner nach links zog.
Ein leichtes rütteln folgte und die Vorderreifen (Joe und Averell) heulten kurz auf.
< Was machst du denn? Hat dich unser Gespräch so mitgenommen? > fragte meine Freizeit-Psychologin. < Würmchen… > gab der Rücksitz zum Besten…
< Keine Ahnung was los ist… vielleicht eine Spurrinne? >
Nachdem wir die T-Kreuzung hinter uns hatten, beruhigte sich Cookie wieder.


tired tires

Fünfzig Kilometer weiter fing der ganze Spuk von vorne an… rütteln, zerren, quietschen.
< Fahr lieber mal dort vorne ab… >
Ich bog auf die D2743 ab, und hielt Cookie 100 Meter weiter an.
< Dann wollen wir mal schauen >
Ich stieg aus und schaute nach ob es ein Problem mit dem Reifen gab.
Jack (HL) und William (HR) schienen gesund und munter… auch bei Averell (VL) und Joe (VR) konnte ich keine Schäden feststellen. Ein Hintergrundrauschen liess mich aufhorchen.
Klang wie 12 Mönche beim Bierbrauen in ein 100m entfernten Kloster… oder weit entferntes Kindergesang am Sinterklaas Abend (Kinderfest am 5. Dezember in Holland).
< Fahr weiter… weiterrrr > gab Gizmo von sich.

< Lockenwü…. Äh Schatz? …. dort steht ein Schild mit Ugab Terrace Lodge. Das habe ich mal im Reiseführer gelesen.. soll schön sein. Einfach die Straße weiter fahren >
< Uuugab… > lispelte Gizmo

Ugab 500

Ich traute die Sache immer noch nicht ganz und legte mich flach auf dem Boden, kroch im Krebsgang weiter unters Auto, und schaute nach Cookies Achse. Mmhh.. sah besser aus wie meine. Easy eben.
Beim raus kriechen nahm ich noch gefühlte 300 Gramm D2743 Sand auf, welches sich in meine Unterhose sammelte.

So fuhren wir die D2743 weiter, wobei die Piste immer schlechter wurde.
Unser Fortuner steckte das aber ganz gut weg, und alle Reifen sangen ein Off Road Lied.


Vingerklipp is falling down..

On the d-twentysevenfortythree,
There were my honey used to be,
All of our tires aren’t tired any more,
But need another driver that’s for sure



Rock your Vingers

To be continued

Marcel

#free Gizmo
#Gizmo lebt
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

rhein-mainer (Heute, 16:29), corsa1968 (Heute, 12:47)