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Gunlo

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Samstag, 9. September 2017, 22:18

Erstes Mal Südafrika als Familie - Rundreise Nordosten August 2018

Liebe Forumnutzer und Südafrikakenner,
seit einigen Tagen beschäftigen wir (46+44) uns intensiv mit unserer angedachten 3-wöchigen Südafrikareise im August 2018. Wir, d.h. eine vierköpfige Familie mit zwei Mädchen im Alter von 12 und 15 Jahren, stehen vor der enormen Herausforderung, unterschiedlichsten Erwartungen gerecht zu werden und freuen uns deshalb auf die Vielseitigkeit dieses Landes. Gebucht ist noch nichts, ich hoffe, das ist buchungstechnisch gesehen alles noch im grünen Bereich...

Vielleicht zunächst ein paar Informationen über uns: wir planen selbstständig zu fahren, legen weder Wert auf Luxuslodges noch auf Unterkünfte, die unsere Mädels (und uns) nicht schlafen lassen. Wir dachten auch hier an eine gute Mischung von einfacheren Bushcamps und "Wohlfühloasen" als Ausgleich und im Wechsel. Zelten ist aufgrund möglicher Krabbelbesucher wahrscheinlich eher ungünstig. Selbstversorger sind wir gerne, vor allem haben wir seit unserer damaligen Australienreise Geschmack an BBQs gefunden. Das ein oder andere landestypische Restaurant nehmen wir aber auch gerne mit. Budgetmäßig sollte das Ganze die 10.000-Marke (inkl. Flug) möglichst nicht großartig überschreiten - da ich allerdings zugegebenermaßen die Preise noch nicht besonders gründlich recherchiert habe, könnte ich jetzt auch ordentlich daneben hauen... :blush:

An erster Stelle steht bei uns natürlich die Natur und Tierwelt, aber auch hier soll die Vielseitigkeit der Reise bedacht werden - Wandern, Kultur, Küche, Strand usw. Aus diesem Grund brauchen wir glaube ich auch einen 4x4-Mietwagen, dazu später mehr.

Nach vielen gelesenen Reiseberichten in diesem Forum haben wir die Reise immer mehr 'zusammengeschrumpft' und wollen uns nun auf den Nordosten Südafrikas konzentrieren. Im Folgenden nun unsere bisherigen Überlegungen, auch mit den angedachten Alternativen:

1. Tag: Ankunft morgens in Johannesburg und Weiterfahrt nach Sabie/ Übernachtung: Villa Ticino (alternativ: Graskop/ Alte Mine)
2. Tag: Panoramaroute/ Übernachtung: Villa Ticino (bzw. Alte Mine)
3. + 4. Tag: Olifants West Game Reserve mit Safaris/ Übernachtung: Masodini (alternativ: isiLimela Game Lodge)
5. + 6. Tag: Shimuvini Bushfeld Camp (alt: Letaba)
7. + 8. Tag: Biyamiti Bushfeld Camp (alt: Lower Sabie)
9. + 10. Tag: Berg-En-Dal
11. Tag: Buckler's Africa Lodge nahe Crocodile Bridge
12. Tag: Fahrt durch Swaziland zum Tembe Elephant Game Reserve/ Übernachtung: Tembe Elephant Lodge
13. Tag: Tembe Elephant Game Reserve/ Übernachtung: Tembe Elephant Lodge
14. + 15. Tag: Kosi Bay/ Übernachtung: Kosi Moon Bed&Breakfast
16. + 17. Tag: iMfolozi Game Reserve/ Übernachtung: Nselweni Bush Camp oder Mpila Camp
18. + 19. Tag: Drakenberg/ Übernachtung: Lake Naverone Holiday Cottages
20. Tag: Stopover Clarens/ Übernachtung: Lake Clarens Guest House
21. Tag: Abflug JHB

Soweit zu unseren allerersten Überlegungen. Das Allradmietauto ist natürlich dem Tembe Elephant Reserve und Kosi Bay geschuldet, ich vermute mal, ohne 4x4 geht da nichts.
Neben einer allgemeinen Einschätzung unserer Grobplanung hätte ich noch folgende Fragen:

- Ist die Tour für uns und vor allem unsere durchaus auch pubertierenden Mädchen machbar, d.h. sind die Entfernung und Ruhezeiten realistisch? Dies betrifft insbesondere die Swasiland-Durchfahrt an einem Tag zum Tembe und die Fahrt von iMfolozi zu den Drakenberg. Ich hätte weniger Lust, in Durban einen weiteren Zwischenstopp einzulegen.

- 'Sprengt' der Allrad unser Budget? Ich habe ganz grob 1000€ Mietpreis für 3 Wochen veranschlagt, realistisch?

- Sollten wir Kosi Bay den Vorzug vor Sodwana Bay geben, wenn es um Relaxen und nicht um Tauchen geht?

- Haben wir bezüglich meiner angesprochenen Vielseitigkeit zu viel Safari eingebaut? Alternativ wäre es natürlich auch möglich, statt dem iMfolozi eher den Wetland NP einzubauen, da mal was anderes? Hilfreich wäre auch eine Bemerkung zu den angegebenen Alternativen, falls ihr da Tipps oder Empfehlungen habt.

Nun bin ich sehr gespannt auf eure Rückmeldung und ob wir in einigen Punkten total daneben lagen. Der erste Teil dürfte ja eher gewöhnlich sein (was so die üblichen Anfragen betrifft), mit dem letzten Teil wurden aber auch meine Zweifel größer. Euch auf jeden Fall schon mal vielen Dank, alleine die Reiseberichte und Empfehlungen waren unglaublich interessant und haben uns mehr geholfen als alle Reiseführer zusammen!

Viele Grüße
Oli

Kitty191

Schnürsenkel

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Samstag, 9. September 2017, 22:58

Hallo Oli,
herzlich willkommen in Südafrika Forum.
Eure Route finde ich gut und durchdacht. Allerdings habe ich ein paar Anmerkungen:
4 Nächte Bushveldcamp im Kruger sind zwar nicht schlecht, bedenkt aber, das es in diesen Camps schwierig werden kann das technische Equipment mit Strom zu versorgen. Bushveldcamps sind reine Selbstversorger Unterkünfte ohne Shop oder Tanke.
Einen 4x4 zu mieten ist sehr kostspielig und Ihr werdet mit 1000 € für 3 Wochen nicht hinkommen.
Im Tembe braucht Ihr den Wagen nur um zur Lodge vorzufahren. Denn im Park sind pro Übernachtung 2 Game Dives inkludiert.
Für Kosi Bay bräuchtet Ihr ebenfalls den 4x4. Ich würde das überdenken, denn für 4 Tage, die Ihr das Auto tatsächlich brauchen würdet, rechtfertigt sich der Preis nicht.
Im Tembe kann man sich meines Wissens abholen lassen.
Eure Tour ist in der Tat sehr safarilastig.
Ich würde statt Kosi Bay vielleicht eher St. Lucia einplanen. (Strand, Hippo-Tour, iSimangaliso Wetland Park, hübscher Ort) Dann bräutet Ihr auch keinen kostspieligen 4x4.
Vielleicht vor den Drakensbergen noch 2 Tage Ballito Strand einplanen??
Da Ihr im SA Winter unterwegs seid, bedenkt, dass es an der Panorama Route, wie auch in den Drakensbergen kalt und ungemütlich werden könnte. Auch für die Game Drives im offenen Safari Jeep ist eine dicke Jacke, Handschuhe,Schal und Mütze nicht verkehrt. Klingt vielleicht komisch ist aber nicht geflunkert.

LG
Kitty

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Samstag, 9. September 2017, 23:41

2 Anmerkungen von mir dazu ;)
5. + 6. Tag: Shimuvini Bushfeld Camp (alt: Letaba)
7. + 8. Tag: Biyamiti Bushfeld Camp (alt: Lower Sabie)
9. + 10. Tag: Berg-En-Dal
11. Tag: Buckler's Africa Lodge nahe Crocodile Bridge
würde ich nochmals überdenken, denn die Strecke Shimuwini - Biyamiti ist m.E. zu weit, viele Streckenabschnitte wären Gravel, ich würde da bevorzugen:
2 N Shimuwini
2 N Satara
2 N Lower Sabie/Biyamiti
und Bucklers vllt schon bei Pongola bzw...
Da Ihr im SA Winter unterwegs seid, bedenkt, dass es an der Panorama Route, wie auch in den Drakensbergen kalt und ungemütlich werden könnte.
in Anbetracht dessen vllt sogar einen Rückflug ab Durban einplanen und dann anstatt Bucklers
2 N Swaziland
Tembe
St. Lucia
Ballito
Durban - Flughafen
lG M@rie

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Samstag, 9. September 2017, 23:46

RE: Erstes Mal Südafrika als Familie - Rundreise Nordosten August 2018

Haben wir bezüglich meiner angesprochenen Vielseitigkeit zu viel Safari eingebaut?

Hi Oli,

ich find die Tour sehr vollgepackt für 21 Tage - aber das ist Geschmackssache. Ihr seid zwischendurch halt sehr am Fahren und habt bis auf den Kruger nicht viel Zeit für die einzelnen Stationen. Ob das was für Eure Töchter ist, kann wohl auch kaum jemand beantworten > was sind denn deren Vorlieben? Unseren Mädels haben besonders die Städte (Johannesburg, Soweto, Durban) sehr gut gefallen > siehe Reisebericht vom letzten und von diesem Jahr. Und auch Swaziland fanden unsere Mädels (12 & 17 Jahre letztes Jahr) richtig toll: Natur, Kultur und Shoppen ;) . D.h. ich würde evtl. das Programm etwas entschleunigen und in Eurem Familienrat besprechen, ob der ein oder andere Aufenthalt nicht zu Gunsten einer Stadt (Soweto, Jo´burg, Durban) oder einem Aufenthalt am Meer (Kosi Bay/St. Lucia, Mtunzini...) verlängert wird. Bei 21 Tagen würde ich auch überlegen, ob Ihr nicht eine one-way Route Johannesburg - Kruger - KwaZulu Natal - Durban (oder andersrum) wählt und die Drakensberge weg lasst, weil 1. zuviel und 2. im August auch ziemlich kalt.

Ähhh, nur so mal am Rande: Zelten in Südafrika (und Afrika allgemein) hat nicht mehr oder weniger "Krabbelbesucher" als feste Unterkünfte (in manchen Gegenden sogar weniger ;) ), zumindest sind das meine Erfahrungen als leidenschaftlicher Zelter.

Mit Eurem Budget müsstet Ihr mehr als hinkommen, wenn Ihr nicht im absoluten Luxussegment unterwegs seid: Wir planen zu viert immer max. 8.000 Euro und das für 4-4,5 Wochen.

Konkret zu Deinen Fragen:

- Ob die Tour für Euch machmachbar ist mit Euren Mädels: s.o. (es kommt auf Euer aller Interessen an). Wie gesagt: Vielleicht überlegt Ihr an der ein oder anderen Stelle zu kürzen, dafür irgendwo länger bleiben und Alternativen ins Programm aufzunehmen).

- Allrad: Wir hatten dieses Jahr einen Allrad für 29 Tage für 1200 Euro, d.h. das Deine 1000 Euro durchaus realistisch kalkuliert sein sollten. Aber nur für 1 Tag Tembe und 2 Tage Kosi Bay? (das ließe sich vor Ort bestimmt auch ohne 4x4 organisieren), bzw. gibt es genügend Orte am Meer auch ohne 4x4.

- Kosi Bay finden wir zum Relaxen traumhaft. Da gibt es aber auch noch viele andere Stellen an der Küste Richtung Durban. Zu Sodwana Bay kann ich nix sagen - da kennen sich andere hier im Forum besser aus.

- Zu viel Safari? bzw. Vielseitigkeit)? Das hängt von Euren Vorlieben ab. Unseren Mädels (und auch mir :D ) gefällt da eher eine breitere Mischung (Natur - Städte - Meer - Kultur - ...) und das ist bei Eurer Route natürlich nicht so gegeben. Aber die Frage könnt ihr Euch auch nur gemeinsam beantworten ;)

Zu Euren Unterkünften kann ich nicht viel sagen, da ich die meisten nicht kenne. In vielen Camps (bspw. Lower Sabie oder Mpila) gibt es aber sehr nette Family Chalets.

LG, Erik

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Liketotravel1

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Sonntag, 10. September 2017, 12:45

Hi Oli,

Ich würde auch versuchen, nicht zu viele kurze Stationen zu machen.
Wir waren im Juli/August mit unserem 16 und 18 Jahre Allen Kindernauf einer teilweise ähnlichen Strecke unterwegs
Wir hatten 23 Übernachtungen im Land, einem kleinen SUV und haben insgesamt 8200 Euro gebraucht.
Darin ist aber wirklich alles enthalten, selbst die Zugtickets zum Flughafen, die Wildcard...
Wir haben uns viele Unterkünfte in den Parks geleistet, die I'm Schnitt teurer sind als gleich gute oder bessere private Unterkunfte außerhalb.
Wir haben außerdem I'm Kruger einen Wilderness Trail mitgemacht, der 300 Euro pro Person gekostet hat.
Wir sind insgesamt 3500 km gefahren, und allen war das etwas viel. UNserer Tochter war Es viel zu viel.
Obwohl sie am Anfang total begeistert war vom self drive I'm Kruger, hatte sie nach zwei oder drei Tagen nicht mehr so viel Lust, weil man so viel Zeit I'm Auto verbringt. RÜckblickend waren ihre Highlights dann die Autofreien Aktivitäten: Die Wanderung in den Blyde River Canyon mit baden in Felspools auf dem Weg, der Wilderness Trail!!, die Tage in St. Lucia, die eine gute Mischung aus Safari/Bootstour/Crocodile Centre und viel Baden und Body Boarden in den hohen Wellen I'm Meer hatten und die zweieinhalb Wandertage im Royal Natal in den Drakensbergen.

Ich werde mich in den nächsten Tagen mal an einem Kurzbericht der Reise machen und den hier I'm Forum einstellen.

Euch viel Spaß bei der Planung,
LG! Heike

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Strubi

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Sonntag, 10. September 2017, 13:49

Hallo Oli,

ob das zu viele Ziele sind, ist mMn in erster Linie Geschmackssache. Grundsätzlich finde ich das mit 2ÜN pro Ziel ok. Im Hinblick auf Abwechslung wäre es mir aber auch etwas zu safarilastig. Gerade die 9 Tage Krüger wären mir persönlich zu viel. Nicht falsch verstehen: der Krüger ist riesig. Man kann da locker 9 Tage verbringen. Aber ich kann mir vorstellen, dass gerade für die Kinder irgendwann die Luft raus ist, wenn sie so viele Tage hintereinander quasi jeden Tag im Auto verbringen. Ich würde da auf 5 oder 6 Nächte kürzen und die "eingesparten" Tage z.B. an der Küste dranhängen und/oder 1-2 Nächte in Swasiland halt machen. Das Malolotja Game Reserve wäre z.B. ne Möglichkeit. Die Landschaft ist sehr schön und man kann gut wandern. Auch der Mlilwane soll diesbezüglich toll sein.

Da wären wir auch beim Thema Strecken. Vom Krüger zum Tembe in einem Stück ist schon ein ziemlicher Schleif. Machbar fällt schon, aber Spaß macht das nicht.
Vom Imfolozi zu den Drakensbergen in einem Stück ist machbar. Haben wir auch gemacht.

Apropos Drakensberge. Es wurde ja schon angedeutet, dass es im August dort recht kalt und regnerisch sein kann. Ich würde das evtl einplanen, aber vllt nicht verbuchen. Dann könntet ihr spontan je nach Lust und Wetter entscheiden, ob ihr dort hinwollt. Denn es ist schon ein ziemlicher "Umweg". Da wäre es schon ärgerlich, wenn euch das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht (müssten wir im April 16 leider am eigenen Leib erfahren 😔😉), ihr aber aufgrund von Vorbuchungen gebunden seid.

P.S. wir haben letztes Jahr eine ähnliche Tour gemacht. Gibt auch einen Reisebericht dazu. Kannst du dir bei Interesse ja mal anschauen.

Gruß Peter

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Sonntag, 10. September 2017, 14:03

Hallo Peter,
nicht das Oli verunsichert wird. Von Croc Bridge über Swaziland - Ostroute bis zum Tembe sind es nur ca. 300 km. Das ist eigentlich gut machbar. Zumal die Straßen in Swaziland ganz gut sind und der Verkehr sich in Grenzen hält.



M@rie

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Sonntag, 10. September 2017, 14:08

nein Kitty, den Grenzübergang, den goo.gle da angibt gibt es nicht, er muss via Lavumisa/Golela - also (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , was aber nichts daran ändert, dass das machbar ist ;)

lG M@rie

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Sonntag, 10. September 2017, 14:14

Hallo Kitty,

diese Streckenführung kannte ich noch gar nicht. Ich habe bisher immer gedacht, man müsste über den Grenzübergang Golela, dann über Jozini um dann in den Tembe zu gelangen. Da hätte ich mir letztes Jahr die Strecke über Golela sparen können.

Corinna

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Sonntag, 10. September 2017, 14:18

Nein Corinna,
Marie hat natürlich recht und Google erzählt murks. :thumbup: Ich hab nicht aufgepasst. :whistling:


LG
Kitty

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Sonntag, 10. September 2017, 14:30

Hi,

ihr habt Euch viel Gedanken gemacht und auch gut geplant.

Noch Folgendes :

Ich schließe mich an mit den Vorschlägen

St. Lucia - gute Abwechslung, Hippotour, Restaurants, Strand...div. Safarimöglichkeiten und eine andere Landschaft.
Hier würde ich 3 N machen.
Auch im Tembe lohnen sich 3 Nächte, 2 sind Minimum.
Und 2 N Imfolozzi
Drakensberge auslassen.


Wir sind im Juni vom Tembe nach Komatipoort/Crocodile Bridge gefahren. Hier unsere Zeiten:
8.10 Start Tembe
8.20 on the Road
mit 15 min Tankzeit in Jozini waren wir
10.30 an der Grenze und 15 min später fertig.
13.30 sind wir wieder nach SA eingereist und ca. 1 Std später in Komatipoort.

VG Cosmo

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Sonntag, 10. September 2017, 16:02

Neun Tage self drive I'm Krüger wären allen in unserer Familie zu viel gewesen, nur mir vermutlich nicht.
Ich würde, wenn das Budget es erlaubt, auf jeden Fall so einen Wilderness Trail empfehlen. Da ist man für drei Tage mit insgesamt acht Leuten plus zwei Rangern unterwegs, übernachtet in kleinen aber komfortablen Camps und ist viel zu Fuß, aber auch mal in diesen typischen offenen Game Drive Fahrzeugen unterwegs. Man erfährt viel über den Park selber, Tiere und ihre Reviere und Spuren, aber auch die Pflanzen, die Wilderer Problematik, die Politik, wie man den Park weiter entwickeln könnte/sollte.....Es ist - in Bezug auf den Komfort von Unterkunft, Service, Essen.... Weit entfernt von wilderness. Andererseits hat unser kleines "wolhuter Trail camp mit seinen vier Häuschen und dem wackeligen Zaun drum herum einen aber doch spüren lassen, dass man mitten drin ist in der Wildnis. TIere, Geräusche...kommen näher an einen heran als in den großen Camps.

Die Drakensberge auslassen würde ich nicht, zumindest dann nicht, wenn ihr gerne wandert. Wenn ich die Wetter/Klimadaten nicht völlig falsch interpretiert habe, dann ist eigentlich der Winter die Zeit mit dem klarsten und beständigsten Wetter. Nachts wird es recht kühl, aber morgens, sobald die Sonne heraus kommt, ist es in der Regel warm genug für Shorts und T Shirt. Bestes Wanderwetter! Wenn allerdings niemand aus eurer Familie gerne wandert oder klettert, dann würde ich Maries Vorschlag sinnvoll finden, bis Durban zu fahren und zurück zu fliegenund die Drakensberge wegzulassen.
In Graskop an der Panoramaroute war es temperaturmäßig bei uns ähnlich wie in den Drakensbergen und es ist ja auch beinahe so hoch gelegen.

Wir fanden vier Tage St Lucia nicht zu viel, weil wir quasi immer eine Tageshälfte dort fürs Baden (am Cape Vidal oder auch in St Lucia selbst) und die andere für andrere Aktivitäten eingeplant haben.

In Letaba, das ihr ursprünglich besuchen wolltet, haben wir nicht übernachtet, aber Mittagspause gemacht und uns hat das Camp sehr gut gefallen. Es war dort sehr ruhig und viel Platz und es gibt dort viele von den einfachen Hütten zu mieten, die wir nur einmal, in LowervSabie hatten und die wir im Nachhinein immer wieder buchen würden.

wir hatten auf unserer Reise oft die großen und teuren Familienchalets, die bis zu 2200 Rand pro Nacht gekostet haben. Sie sind groß und geräumig, aber wir haben das gar nicht gebraucht. Die einfachen Hütten oder Zelte ohne eigenes Bad und Küche kosten so 800 oder 900 Rand und (zumindestens für uns in Lower Sabie) fanden wir das völlig ausreichend und im Preis Leistungs Verhältnis deutlich besser. Von dem gesparten Geld für die Übernachtung, kann man ja jeden Tag noch einen Game Drive dazubuchen und es ist trotzdem noch billiger. Sollten wir nochmal in den Krüger fahren, würden wir versuchen, möglichst oft die einfachen EH4 Hütten oder Zelte mit shared ablutions and kitchen zu buchen.

Weil uns die Fahrtstrecke von St Lucia bis zum Royal Natal Park (nördliche Drakensberge) als Tagesetappe zu weit erschien, haben wir zwei Tage in der Ukuthula Lodge in der Nähe von Pietermaritzburg verbracht. Das ist ein privates Gelände in der Pampa, wo es Gnus, Zebras, GIraffen, Anitilopen, Warzenschweine....gibt und man sich zu Fuß oder mit Fahrrädern bewegen kann. Es gibt auch einen kleinen Damm auf dem Gelände der Lodge, wo man Kanu fahren und Baden kann. Wir fanden es sehr entspannt und gemütlich dort.

in Graskop haben wir in der alten Mine übernachtet und können die uneingeschränkt weiterempfehlen.

Bin gespannt, wie eure Planung weitergeht,
VG, Heike

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Sonntag, 10. September 2017, 16:46

Nun auch noch meine Anmerkung dazu.

eine vierköpfige Familie mit zwei Mädchen im Alter von 12 und 15 Jahren, stehen vor der enormen Herausforderung, unterschiedlichsten Erwartungen gerecht zu werden und freuen uns deshalb auf die Vielseitigkeit dieses Landes

Das scheint mir der entscheidende Satz zu sein.
Erstens weil niemand weiß, wie eure 2 Mädchen in dem Alter sind. Ich würde mir daher keine Einschätzung zutrauen. Ihr könnt ihnen die Reise ihres Lebens ermöglichen und sie für immer prägen, ihr könnt aber auch den Familienfrieden enorm ins Ungleichgewicht bringen, wenn ihr selbst sie nicht richtig einschätzt.
Zweitens aber, weil ihr zwar selbst erkennt, dass das Land eine enorme Vielseitigkeit bietet, diese aber in der bisherigen Route kaum ausgenutzt wird.

Du schreibst "an erster Stelle steht bei uns natürlich die Natur und Tierwelt", aber auch von "unterschiedlichsten Erwartungen". Was bedeutet das? Bei euch Eltern steht Natur und Tierwelt an erster Stelle, aber die Mädchen haben andere Erwartungen?

Daher mein Rat: setzt euch mit den Mädels an einen Tisch oder lasst sie selbst recherchieren (die können das vermutlich genau so gut wie ihr) und stellt anschließend gemeinsam eine Reise zusammen, die allen gerecht wird.

Danach können wir immer noch Tipps geben. Derzeit glaube ich, dass ihr zu viel von der Community erwartet.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Gunlo

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Sonntag, 10. September 2017, 19:05

Wow, erst einmal ganz herzlichen Dank für diese großartige Resonanz, ich glaube, ich habe selten so ein aktives Forum erlebt. Viele der Tipps werde ich jetzt erst einmal in unsere bisherigen Überlegungen einarbeiten. Zum Beispiel sind wir inzwischen überzeugt davon, nicht gleich nach unserer Ankunft aus Johannesburg zu 'flüchten', sondern planen einen Trip bzw. Aufenthalt in JHB/Soweto...
@Bär: Ich befürchte, dass die Kinder schlichtweg überfordert sein werden. Ich lese mich jetzt seit Wochen hier durch zig Seiten, und die Möglichkeiten sind einfach 'erschlagend'. Was die Präferenzen und Dauer der jeweiligen Aufenthalte betrifft, so gebe ich dir recht, da sollte der Familienrat nochmals tagen, das hast du sicherlich gemeint. Ich werde den überarbeiteten Vorschlag dann hier einstellen, nochmals der Dank an euch alle, diese Mithilfe ist bemerkenswert!

Bis dann
Oli

Strubi

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Sonntag, 10. September 2017, 20:04

@Kitty
Ich schrieb ja machbar, aber macht eher keinen Spaß ;) . Muss aber zugeben, dass ich es in der Tat etwas überschätzt hatte. Hatte jetzt nicht bei google nachgeschaut, sondern nur aus der Erinnerung (und da war ich der Meinung, das wäre noch weiter) geschrieben.

P.S.: Hab auch grad gesehen, wie viele Fehler mein Kommentar vorhin hatte. Kommt davon, wenn man auf dem Tablet mit Rechtschreiberkennung schreibt und dann nicht noch mal Korrektur liest... :whistling:

Bär

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Sonntag, 10. September 2017, 20:15

@Bär: Ich befürchte, dass die Kinder schlichtweg überfordert sein werden. Ich lese mich jetzt seit Wochen hier durch zig Seiten, und die Möglichkeiten sind einfach 'erschlagend'.

Bevor man an die Feinplanung geht sollte man erst einmal die groben Erwartungen und Wünsche abstimmen.

Ich will einen Elefanten sehen!
Morgens möchte ich ausschlafen, aber für eine Frühpirsch im Kruger bin ich auch bereit, einmal um 4 Uhr aufzustehen.
Frühstücken möchte ich im Pyjama. Machst Du den Kaffee?
Drei Tage ohne Internet halte ich aus, aber nicht länger.
Zu viert mit nur einem Badezimmer, kein Problem für uns.
Wir Mädchen wollen nicht in einem Raum mit euch schlafen.
Ich brauche eine eigene Dusche, Hostel kommt nicht in Frage.
Doch, Hostel! Ich möchte gerne andere Reisende (Backpackerjungs ;)) kennenlernen.
Kochen? Ja, aber nur wenn wir uns abwechseln.
Hab ihr Lust, auch einmal südafrikanisch zu kochen? Falls ja, wer sucht zuhause im Internet schon einmal nach einem leckeren Rezept und erstellt eine Einkaufsliste?
Ich will nicht kochen, sondern mich in Restaurants verwöhnen lassen.
Aufs Mittagessen kann ich verzichten.
Was haltet ihr von Brunch nach der Morgenpirsch?
Mehr als 2 Stunden pro Tag will ich nicht im Auto sitzen.
Wenn es ein größeres Auto ist machen mir auch 3 Stunden nichts aus.
Ich will auch mal vorne sitzen.
Und ich will bei Linksverkehr eigentlich gar nicht fahren.
Ist mir egal wie warm es ist, ich brauche im Urlaub einen Pool.
Berge kenne ich von den Alpen, dazu fahre ich nicht nach Südafrika.
Schnee in Südafrika zu sehen, das wäre was.
Wasserfälle! Wasserfälle! Wasserfälle!
Wandern? Reicht auch eine Stunde herumlaufen?
Ich verstehe kein Englisch. Daher bin ich an einer geführten Buschpirsch mit Rangern nicht so interessiert.
Meine Koffer will ich nicht alle zwei Tage zusammenpacken.
Ich will ans Meer.
Wo gibt es einen Funpark?
In Südafrika wurden doch so viele fossile Urmenschenknochen gefunden. Können wir die Höhlen besuchen?
Ich möchte eine hölzerne Giraffe mit nach Hause nehmen.
2 oder 3 mal Actionsport wäre prima.
Zählt Golf zu Actionsport?
Ich würde gerne Südafrikaner kennenlernen.
Und wir uns mit anderen Mädchen anfreunden.
Bloß keine Österreicher (Deutsche, Schweizer) - die habe ich zuhause genug.
Es wäre doch schön, wenn wir eine andere deutschsprachige Familie kennenlernen würden.
Aber mit einer englischsprachigen wäre es auch toll.
Ruhe macht mir nichts aus.
Mich interessiert die südafrikanische Musikszene. Können wir einmal zu einem Konzert gehen?
Nur 23 kg Gepäck? Wo soll ich denn die Schminksachen unterbringen?
Wo ist in St. Lucia die Shoppingmall?
Kleidung kaufen! Und Schuhe! Und noch mehr Schuhe!
10.000 EUR ist das Gesamtbudget, nicht mehr. Darin sind Einkäufe eingeschlossen. Kleidung und Schuhe gehen vom Taschengeld ab.
Ich will viele Fotos machen.
Passen die Playstationstecker auch an südafrikanische Fernseher?
Mindestens ein Löwenrudel will ich sehen...
Ich Erdmännchen!
Eine Giraffe - bitte direkt an der Straße.
Uns macht es nichts aus, wenn unsere Eltern auch mal alleine eine Pirschfahrt machen. Wir chillen dann.
Kommt nicht in Frage, wir lassen euch doch nicht alleine in der Hütte.
Ich will auch mal südafrikanische Craftbiere probieren.
Und ich muss zur Post, um meine Briefmarkensammlung mit exotischen Motiven zu ergänzen.
Würde es euch Mädchen stören, wenn Papa und ich unseren Hochzeitstagabend alleine verbringen?
Einmal in der Wildnis ein Abendessen, das wäre toll.
Funktioniert Whatsapp auch im "Busch"?
Ich will mich eine Woche an den Strand legen. Kann doch nach dem Sommerurlaub nicht ungebräunt zurückkommen.
Und ich will reiten.
Die Geschichte Südafrikas interessiert mich.
Als Lehrer würde ich auch mal gerne eine südafrikanische Schule besuchen.
Kann man hier Gold schürfen? Oder zumindest in ein Bergwerk einfahren?
Sternengucken wäre klasse.
Ich will mal meine südafrikanischen Kollegen bei Mercedes besuchen.
Und ich von einer Anhöhe die afrikanische Landschaft betrachten und mit dem Fernglas Tiere suchen!
Zwei Tage wollen wir uns richtig verwöhnen lassen.
Können wir in eine Lodge, wo ich mich auch mit heißen Steinen massieren lassen kann? Oder ein Ganzkörperpeeling bekomme?
Ich brauche tagsüber mindestens eine Stunde Schönheitsschlaf.
Im August spielt doch die Champions-League. Ich will an diesem Tag in ein Hotel mit KabelTV.
Und ich will ein Fußballspiel live sehen.
Nee, dann lieber Rugby.
3 Wochen ohne Fahrrad geht gar nicht. Wo sind hier die MTB-Tracks?
Ich will ein paar Bücher lesen. Wo ist das "bitte nicht stören"-Schild?
Mindestens eine Nacht im Zelt, ich will die nächtlichen Geräusche des Busches hören.
Ich interessiere mich für zeitgenössische Kunst und will unterwegs eine Galerie besuchen.
Gibt es da auch Museumsdörfer wie bei uns?
Oder ein Automobilmuseum?
Bestimmt gibt es doch irgendwo Flohmärkte, wo man allerlei Krimskrams erstehen kann.
Auch Einhörner?
Ich will abends Filme gucken!
Kann ich mir dann auch mal Dreads flechten lassen?
Oder ein Tattoo stechen?
...
.
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17

Montag, 11. September 2017, 07:20

@Bär: Ich befürchte, dass die Kinder schlichtweg überfordert sein werden. Ich lese mich jetzt seit Wochen hier durch zig Seiten, und die Möglichkeiten sind einfach 'erschlagend'. Was die Präferenzen und Dauer der jeweiligen Aufenthalte betrifft, so gebe ich dir recht, da sollte der Familienrat nochmals tagen, das hast du sicherlich gemeint. Ich werde den überarbeiteten Vorschlag dann hier einstellen, nochmals der Dank an euch alle, diese Mithilfe ist bemerkenswert!

Bis dann
Oli

Hi Oli,

Ich will jetzt nicht für andere sprechen, aber mir war das als Kind immer sehr wichtig und ich mag mich erinnern, dass ich auf unserer ersten SA-Reise als 14jähriger sehr wohl auch mitbestimmen wollte, was und wohin wir reisen. Überfordert war ich damit überhaupt nicht und ich denke, dass man dies auch Kindern in diesem Alter zutrauen kann. Das soll nicht heissen, dass sie sich zwingend damit auseinandersetzen wollen und auch überhaupt nicht, dass man ihnen die ganze Reiseplanung auf den Tisch legen muss. Aber gerade was zum Beispiel einzelne Stationen angeht oder bestimmte Bedürfnisse - da würde ich sie mitreden lassen.
Oder drück Ihnen mal einen Reiseführer in die Hand oder sag ihnen: Wir möchten gerne in den Krüger, nach xy oder wohin auch immer: Möchtet ihr mit auswählen wohin wir reisen?

Ich mag mich daran erinnern, dass ich damals das Forever Resort Tshipise (vormals Aventura) im Reiseführer gesehen habe, unbedingt dorthin wollte und meine Eltern (und die anderen Geschwister) überreden konnte und das alle unglaublich toll fanden, weil es prima gepasst hat. Von alleine wären meine Eltern aber nie auf die Idee gekommen, in irgendwas zu gehen, was den Namen "Resort" trägt.

Die Inputs von Bär sind völlig korrekt und meiner Meinung nach berechtigt. Amüsant und treffend!

(Es kann aber durchaus sein, dass deine bisherige Planung völlig passend ist - mir würde die Route passen)

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Gunlo

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18

Montag, 2. Oktober 2017, 21:32

So ihr Lieben, der Familienrat hat inzwischen getagt, und auch wenn letztlich nicht wirklich alle von Bär angesprochenen Punkte mit einflossen, so habt ihr uns alle zusammen schon viele wertvolle Tipps und Anregungen gegeben. Erst einmal ganz einen ganz herzlichen Dank dafür! :danke:
Wo stehen wir jetzt? Nun, einige Fragen haben wir für uns beantwortet, neue kamen auf, die ursprüngliche Route teils verworfen und wieder ergänzt durch neue Highlights...

Der Reihe nach. Hier unsere aktuell geplante Reiseroute:

Tag 1: JHB/ Soweto (Lebo's Backpackers Lodge)
Tag 2: Sabie (Villa Ticino)
Tag 3: Panoramaroute (Villa Ticino)
Tag 4: Balule Game Reserve (isiLimela Game Lodge)
Tag 5: Balule Game Reserve (isiLimela Game Lodge)
Tag 6-9: KNP (2x Talamati + 2x Lower Sabie)
Tag 10+11: Swaziland (Mantenga Lodge und/oder Mlilwane Game Reserve)
Tag 12+13: Tembe Elephant Game Reserve (Tembe Elephant Park Accommodation)
Tag 14+15: Kosi Bay (Kosi Moon B&B o.ä.)
Tag 16-19: St. Lucia (iSimangaliso etc.)
Tag 20: Durban --> JHB

Da steckt für uns Südafrikaunerfahrene nun eine recht bunte Vielfalt an Kultur/ Geschichte, Safari, Natur, Strand und Land & Leute drin, und es erscheint uns für drei Wochen realistisch. Vielleicht zur Ergänzung: wir wollen morgens ankommen, uns am Flughafen abolen lassen und am ersten Tag bei einer geführten Fahrradtour durch Soweto die Tour beginnen.

Nun zu den Fragen, ich habe das ungute Gefühl, dass wir uns so langsam sputen sollten. Zumindest im Tembe war unsere favorisierte Lodge komplett ausgebucht, bei den anderen Unterkünften könnte es zumindest eng werden. Deshalb wäre es prima, wenn ihr uns noch am Feinschliff mithelfen könntet.

Wenn gegen die erste Hälfte nichts größer spricht, dann zunächst einmal zu Swaziland: dort dachten wir an Kultur und etwas Wandern nach dem safarilastigen ersten Teil. Geht das so aus oder habt ihr noch einen anderen Vorschlag? Vielleicht eine Stadt?
Dann Tembe: das steht noch sehr auf der Kippe. Irgendwie haben wir es uns in den Kopf gesetzt, nach Swaziland über Tembe und Kosi Bay nach St. Lucia zu fahren, aber dann doch nicht um jeden Preis. Wenn ich es richtig verstanden habe, benötigt man auch für Kosi Bay einen Allrad, richtig?

Von unseren angedachten luxuriöseren Lodges sind wir inzwischen abgerückt. Falls jemand allerdings noch einen guten Tipp auf unserer Streckenführung hat, dann wären wir durchaus offen dafür. Die ursprünglich anvisierten lagen dann doch etwas zu weit weg oder sprengten unser Budget...

Und dann hätten wir sogar noch einen Tag übrig bzw. könnten evtl. noch verschieben. Eure Einschätzung, auch, wo ihr noch einen Tag verlängern würdet, wäre super.

Bin sehr gespannt auf eure Meinung, vorab schon einmal ein großes Dankeschön,
Oli

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Bär

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19

Montag, 2. Oktober 2017, 22:12

Das klingt für mich schon sehr rund, der Aufwand hat sich gelohnt. Wichtig ist, dass der Familienrat die Tour gemeinsam beschlossen hat. Der Rest findet sich...

Ja, manche Lodges sind lange im voraus ausgebucht. Aber es gibt auch fast immer Alternativen. Doch wenn ihr euch einig seid, dann bucht doch.
Sofern ihr Kosi Bay und Tembe machen wollt, ist Allrad angesagt. Für Swaziland benötigt ihr es nicht. Je nachdem, wann ihr in Swaziland seid, könntet ihr ggfs. an den Zeremonien rund um die Umhlanga Reed Dances teilnehmen. 2018 sind diese nach aktuellem Stand in der Woche vom 28.08. bis 03.09. geplant. Das wäre sicher ein kulturelles Highlight, wenn es terminlich passt.
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*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Andrea100

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Montag, 2. Oktober 2017, 23:04

Hallo,

wir haben letztes Jahr nach 6 Nächten im Krüger eine Nacht in der Mantenga Lodge verbracht. Dort waren wir dann am Ankunftstag im Cultural Village und am nächsten Tag hatte ich über Swazitrails, die sind zu Fuß nur 10 Minuten von der Lodge entfernt, die Halbtagestour Taste of Swaziland gebucht. Wir und auch unsere Jungs (damals 12 und 13) waren begeistert. Jede Tour ist unterschiedlich, aber man erlebt Swaziland wirklich hautnah. Die Tour endete gegen 13:00 Uhr, dann fuhren wir zur unserer nächsten Unterkunft kurz nach dem Grenzübergang, der Shayamoya Lodge. Von dort waren es dann am nächsten Tag nur noch 2,5 Stunden bis zum Tembe Elephant Park, der auch wirklich toll war.
Du schreibst, deine favorisierte Lodge wäre schon ausgebucht? Meinst du die mitten im Park? Also wir fanden den Park hauptsächlich wegen der Lodge toll, wenn die nicht verfügbar wäre, würde ich nicht unbedingt hinfahren.

Viele Grüße,
Andrea

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