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  • »Schuetzi81« ist männlich
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Montag, 11. September 2017, 21:17

Fahrzeit im KNP

Hallo!
Ich habe schon fleißig mitgelesen hier im Forum und jetzt kommt hier mein erster Beitrag bzw. meine erste Frage zu Südafrika und insbesondere zum Krüger. Wir sind im November für insgesamt vier Wochen in Südafrikas Osten. Der Vollständigkeithalber hier unsere Route:
  1. Johannesburg - Zwischenübernachtung in Middelburg
  2. Middelburg - Graskop
  3. Graskop - Hoedspruit (Panoramaroute)
  4. Hoedspruit - Shindzela Tended Camp im Timbavati (2 Nächte)
  5. Shindzela - Elephant Plains im Sabie Sands (2 Nächte)
  6. Elephant Plains - Talamati Bushveld Camp (1 Nacht)
  7. Talamati - Biyamiti Bushveld Camp (1 Nacht)
  8. Biyamiti - Hluhluwe (Dorf) Zwischenübernachtung
  9. Extended Short Wilderness Trail im Imfolozi Hluhluwe Park (3 Nächte)
  10. St. Lucia (3 Nächte)
  11. Tugela Mouth (2 Nächte)
  12. Drakensberge an vier verschiedenen Orten (9 Nächte)
Wir haben bereits im November letzten Jahres alles gebucht, wir mussten leider unsere Route um einige Unterkünfte und den Wilderness Trail drumherumbuchen, weil schon einiges ausgebucht war, sonst hätten wir noch ein oder zwei Tage mehr für den Krüger eingeplant.

Zum KNP habe ich nun Fragen zur Fahrzeit. Wir sind voraussichtlich gegen 13 Uhr am Orpengate. Würden wir es bis 18:30 Uhr schaffen, von dort aus am Timbavatifluss entlang zum gleichnamigen Rastplatz und dann über die S40, H7, S106 und S140 zum Talamaticamp zu fahren? Das Ganze dann auch relativ entspannt? Es sind ca. 120 km, bei 25 km pro Stunde im Durchschnitt könnte das aus meiner Sicht klappen oder sollen wir den Schlenker über den Timbavati-Rastplatz besser sein lassen?

Die zweite Frage stellt sich uns zum nächsten Tag im KNP. Wir möchten gerne vom Talamati zum Biyamiti fahren und das Ganze mit einem Abstecher über Satara bzw. über die S100 bis zum Sweni Bird Hide und dann über die H6 zur H1-3. Über diese Straße soll es dann in den Süden über Tshokwane und Lower Sabie nach Biyamiti gehen. Ich befürchte, dass wir trotz frühem Start um 6:00 Uhr nicht passend um 18:00 Uhr im Biyamiti Camp sind. Es sind ca. 260 km. Was meint Ihr? Hat jemand Erfahrungen bzgl. der beiden Routen? Wir freuen uns auf eure Tipps. Vielen Dank!

Hier könnt Ihr euch die Routenplanung in Google Maps ansehen.

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Viele Grüße

Florian

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kOa_Master (12. September 2017, 05:43)

Kenny

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Montag, 11. September 2017, 22:43

Hey,

ich habe dieses Jahr im Juli meine erste SA-Reise gemacht. Deswegen möchte ich kurz meine Erfahrung zu den Fahrzeiten im Krüger mitteilen.

Hier mal eine Übersicht von sanparks, in welcher die Fahrzeiten zwischen den Camps aufgeführt sind: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Das Talamaticamp ist jetzt nicht aufgeführt, aber es sind ein paar Distanzen genannt, welche deinen ~120km nahe kommen => 131km ~5:14h

Von 13:00 bis 18:00 Uhr sind es 5h.
Ich denke, dass die Zeiten in der Übersicht recht gut angegeben sind und deiner "Kalkulation" mit 25km/h würde ich nicht trauen. Das macht 125km bei den 5h. Was du vergisst sind Tiersichtungen, bei welchen du vermutlich anhalten willst. Es kann auch sein, dass du mal im "Stau" stehst, da gerade eine Elefantenherde die Straße überquert und du diese vorlassen musst. Zudem kann der Eintritt in den Park am Gate selber etwas länger dauern. Je nachdem wie viel gerade los ist.

PS: Bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Es werden Kontrollen durchgeführt. Zudem will man ja auch was sehen und nichts verpassen. Da sind 25km/h gerade noch ok.

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Frere.Callahan

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Montag, 11. September 2017, 22:49

Also, ich muss sagen, der Kruger wird häufig stark überschätzt! Wenn du nicht für jeden blöden Löwen oder Büffel oder Leoparden anhältst, sind Entfernungen im Kruger selbst bei Einhaltung der Geschwindigkeit, kein Problem. Nur manchmal sperren die Tiere oder die Touristen den Weg - und deine ganze Zeitplanung ist Makulatur.
Gruß
Frere
_______

Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum. (Marcus Aurelius)
Es ist zwar dazu schon alles gesagt, aber nicht von mir. (Karl Valentin)

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Schuetzi81 (12. September 2017, 09:53)

rhein-mainer

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Montag, 11. September 2017, 23:31

Das kann knapp werden

Du kannst doch rechnen. 250 Km = 10 std . Ständig fahren , keine Pausen ? Und dann noch der Weg von dem Damm nach Byamity. Der ist schon etwas anders als die geteerten Strassen. Wir waren schon 3x in diesem Camp für jeweils mehrere Tage.Da steht manchmal eine Büffel Herde , da wartes du eine 1/2 -1 Std bis du weiter kannst, oder Giraffen stehen auf dem Weg. wie sieht dann dein Zeitpla aus ?
Ich denke mal euer zeitplan ist euröpäischen Denken geschuldet . Afrika hat die Zeit -Europa hat die Uhren . Also : keep slowly
VG Horst

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Schuetzi81 (12. September 2017, 09:53)

SarahSofia

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Montag, 11. September 2017, 23:32

Hallo Florian,
Zum KNP habe ich nun Fragen zur Fahrzeit. Wir sind voraussichtlich gegen 13 Uhr am Orpengate. Würden wir es bis 18:30 Uhr schaffen, von dort aus am Timbavatifluss entlang zum gleichnamigen Rastplatz und dann über die S40, H7, S106 und S140 zum Talamaticamp zu fahren? Das Ganze dann auch relativ entspannt? Es sind ca. 120 km, bei 25 km pro Stunde im Durchschnitt könnte das aus meiner Sicht klappen oder sollen wir den Schlenker über den Timbavati-Rastplatz besser sein lassen?
Ich würde den Timbavati-Rastplatz nicht ansteuern, wenn das euer erster Tag im Kruger ist. Die Fahrzeiten muss man , glaube ich, erst mal ein bisschen einschätzen lernen. Und es gibt meiner Meinung nach nichts Schlimmeres auf Safari, als dass einem was richtig Interessantes über den Weg läuft und man muss weiterfahren, um nicht zu spät in's Camp zu kommen :). Wenn ihr nach dem Orpen-Gate nicht sofort nach Talamati durchfahren wollt, kann ich den Muzandzeni-Picknickplatz empfehlen (vom Gate aus erst mal ein Stück auf der H7 und dann nach Süden auf die S36). Da der Picknickplatz sozusagen an einer Kreuzung liegt, könnt ihr dort immer noch entscheiden, ob ihr direkt in's Camp oder noch eine Schleife fahren wollt.
Die zweite Frage stellt sich uns zum nächsten Tag im KNP. Wir möchten gerne vom Talamati zum Biyamiti fahren und das Ganze mit einem Abstecher über Satara bzw. über die S100 bis zum Sweni Bird Hide und dann über die H6 zur H1-3. Über diese Straße soll es dann in den Süden über Tshokwane und Lower Sabie nach Biyamiti gehen. Ich befürchte, dass wir trotz frühem Start um 6:00 Uhr nicht passend um 18:00 Uhr im Biyamiti Camp sind. Es sind ca. 260 km. Was meint Ihr?
Auch da würde ich erstmal die "direktere" Strecke ohne Satara nehmen. In Lower Sabie kann man sich auch gut mal 1-2 Stunden aufhalten; und wenn ihr wirklich früh im Biyamiti ankommt, dann fahrt ihr einfach noch mal raus. 10 oder 20 Minuten später kann man auf der gleichen Strecke schon wieder was ganz anderes zu sehen bekommen . . .

LG
SarahSofia

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kOa_Master

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Dienstag, 12. September 2017, 05:56

Hi Namensvetter,

Das könnt ihr machen wie ihr möchtet. Ich denke, dass diese Tour eher lange ist, aber aufgehen kann (kann). Wahrscheinlich müsst ihr dann aber gewisse Strecken recht "durchfahren" auf dem Heimweg. Das ist auf Tar einfacher als bei Gravel (plus du hast 10kmh mehr).
Ich würde die Tour aber so nicht machen und wenn, dann lieber via Satara und dann evtl. untenrum zurück der S126 dem Sweni River entlang.

Für den 2. Tag sind die 260km aus meiner Sicht auch ein wenig zu lange, der Abstecher zur S100 ist da nicht wirklich super. Ich meine ihr könnt es schon versuchen - aber dann müsst ihr zwischendurch auf den Teerstrassen halt konsequent auch 50 fahren und ein wenig auf die Zeit achten, spätestens Mittags um 12, 13 Uhr in Tshokwane sein.

Gruss,
Flo
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Dienstag, 12. September 2017, 09:30

Hallo,

eine schöne Route ist das (insgesamt), schade dass es wie Du erklärt hast, für entspanntere Krüger Zeit reicht.

Zu Deinen Krüger Planstrecken eine Frage: Warum hast Du Bushcamps gewählt und möchtest den Sweni Hide ansteuern? Ich vermute einmal, weil sie Dir in Beschreibungen gefallen haben oder Du am Hide ein wenig sitzen möchtest und genießen. Beides klappt aber nicht, wenn Du so in Hetze bist. Vom schönen Camp Talamati hast Du gar nichts, weil Du spät an zu kommen wirst und dann ganz früh wieder los mußt. Vom Hide hast Du nichts, weil Du keine Zeit hast und zur besten Vögelzeit (früh morgens) wärest Du gar nicht vor Ort. Die S 100 wird massiv überschätzt! Klar gibt es da häufig Löwensichtungen aber es ist auch eine der häufigst gefahreren Gravel Roads. Wenn da mal kein Zusammenhang besteht. Wir haben auch an der S36 mehrfach Löwen gesehen. Da die aber nicht so viele Leute fahren, gibt es auch nicht so häufig Berichte.

Meiner Erfahrung nach reichen 100 km am Tag. Danach kann man nicht mehr wirklich aufmerksam Tiere suchen und beginnt nur noch Strecke ab zu spulen. Ich würde also, wie schon von anderen hier empfohlen direkt zum Camp fahren und wenn es im Hintern juckt, einfach noch für eine Tour los. Wir hatten 2 N in Talamati und haben das Camp fast gar nicht verlassen, weil das Wasserloch so interessant war...

Falls der Sweni Hide wichtig ist (könnte ich gut verstehen), würde ich auf Satara umbuchen. Bei Deiner derzeitigen Planung bist Du nur zum Übernachten im Camp und dann ist es egal ob Bush- oder Maincamp. Du hättest aber von Satara aus die Chance recht früh am Hide zu sein und so mehr Vögel zu sehen.

LG Lilly

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Dienstag, 12. September 2017, 09:53

Vielen Dank für die tollen Antworten

Hallo!
Ich bin begeistert über die große Resonanz und die guten Hinweise. Den Sweni Bird Hide hatte ich eigentlich nur als Wegpunkt genannt um zu verdeutlichen, dass wir den Schlenker über die S100 fahren wollten weil wir tatsächlich gelesen haben, dass die S100 sehr gut sein soll. Es handelt sich allerdings scheinbar nicht nur über einen Schlenker ;).

Nach euren Berichten werden wir zum Biyamiti-Camp jetzt die kürzere Alternativroute nehmen und am ersten Tag das Talamati-Camp direkt anfahren und genießen. Vielen Dank noch einmal für eure Hinweise.

Viele Grüße

Florian

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SarahSofia (12. September 2017, 12:28)

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:17

Kurzer Erfahrungsbericht

Hallo!

Die Tipps und Hinweise von euch waren sehr wertvoll. Unsere Reise ist jetzt leider schon wieder vorbei und wir sind zurück im kalten Deutschland, obwohl... in SA hatten wir auch einmal nachts 3 Grad. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und ein kurzes Feedback zu unserer Krugerroute geben.

ja, über 200 km im KP wären die reinste Hetzerei gewesen. Wir sind nach unserem Aufenthalt in Sabie Sand über das Orpen Gate zum Talamati-Camp gefahren. Der Weg dorthin ist sehr wenig befahren und wir haben Giraffen und Elefanten gesehen. Im Talamati-Camp haben wir uns leider für einen Sunset-Drive entschieden. Hiervon möchte ich dringend abraten, vor allem wenn man aus dem Greater Kruger kommt. Wir sind 1,5 Stunden über normale öffentliche Straßen/Wege in die eine Richtung und 1,5 Stunden wieder zurück gefahren. Stattdessen hätten wir uns viel besser an das Wasserloch am Camp setzen und die Tiere genießen können die hier abends anscheinend in Scharen anzutreffen sind. Am nächsten Tag haben wir uns gegen halb sechs auf den Weg Richtung Biyamiti (Route ohne größere Umwege über Orpendam und Lower Sabie). Das Highlight des Tages hatte wir dann direkt nach zehn Minuten, vier Geparden die vor uns die Schotterpiste entlang liefen dann nach rechts in den Busch abgebogen sind und für uns auf einem Hügel kurz für ein Foto posiert haben. Auf dem Weg Richtung Süden konnten wir noch zwei Leoparden und diverse Elefanten, Giraffen, Zebras usw. sichten. Die Krokodile im Orpenriver waren ebenfalls sehr beeindruckend.

Die Wahl, das Biyamiti-Camp für eine Übernachtung zu buchen, hat sich ebenfalls als Glückstreffer herausgestellt, wenn man mal von der Hütte als solche absieht. Die Lage ist fantastisch und der Vorteil liegt darin, dass man direkt im Park starten kann und auf einer relativ abgelegenen Straße die Tier fast für sich alleine hat. Glückstreffer deswegen, weil wir auf unseren letzten Metern im KP endlich ein Rudel Wildhunde sehen durften. Sie lagen direkt am Wegesrand, kein weiteres Auto weit und breit. Einfach nur schön!

Nach dem Aufenthalt in zwei Unterkünften im Greater Kruger und sehr viel Glück mit Tiersichtungen, haben wir unsere Erwartungen nicht sehr hoch für den Kruger gesteckt. Im Nachhinein können wir auf jeden Fall ein paar Tage direkt im KP empfehlen, es lohnt sich :-)

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Rebecca312

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 13:32

Hallo,
auch wenn der Urlaub schon vorbei ist, möchte ich auch (da es zum Thema passt) nochmal unsere Erfahrung schildern.
1. Tag im KNP: Sunrise Drive 5.00 - 8.30 Uhr; Self Driving 09.30 - 16.00 Uhr, Sunset Drive 17.00 - 20.00 Uhr
2. Tag im KNP: Fahrt vom Letaba Camp zum Crocodile Bridge Gate: 9.00 - 17.30
--> ca. 2x30 min Fahrpause (Mittag-/Kaffeepause)
--> wir sind überwiegend auf der geteerten Haupstraße geblieben, haben aber auch dort zahlreiche Tiere gesehen (Gnu, Zebras, Löwen, Büffel, Elefanten, Warzenschweine)
--> man sollte schon zeitig los und muss auch immer die Uhr im Blick haben, es war aber nicht stressig
--> kleine Loops abseits der Haupstraße sind auch möglich
3. Tag am Malelane Gate: Sunrise Drive 5.00 - 8.00 Uhr; Self Driving 09.30 - 16.00 Uhr, Sunset Drive 17.00 - 20.00 Uhr

Zu den Game Drives im Camp:
Im Letaba Camp hatten wir unfassbares Glück mit unserem Guide (Patrick). Er war total nett, hilfsbereit, witzig und hat ganz viel erklärt/gezeigt. Es war wirklich extrem informativ und Dank ihm hatten wir unglaublich gute Sichtungen, bereits nach dem ersten Tag.
Am Malelane Gate haben wir den Game Drive vom Gate aus gemacht. Der Guide war absolut lustlos, ist nur auf den Haupstraßen gefahren, hat nur ganz wenig erklärt und war allgemein nicht sehr kommunikativ. Was ich jedoch unangebracht fande war, dass er sowohl frühs als auch abends die letzten 30 min der Tour mit schätzungsweise 20km/h oder weniger auf der Hauptstraße entlanggeschlichen ist - es war zu offensichtlich, dass er nur die Zeit rumbringen wollte. Denn er hat NICHT nach Tieren oä Ausschau gehalten. Das war wirklich schade.
Ich würde es immer wieder so machen, grade am Anfang die Game Drives zu nutzen. Man kann sich erstmal nur aufs Tiere schauen konzentrieren und weiß anschließend beim selbst fahren besser worauf man achten muss.

Ich hoffe es hilft weiter! :)
LG
Rebecca

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parabuthus

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 13:37

RE: Kurzer Erfahrungsbericht

Im Talamati-Camp haben wir uns leider für einen Sunset-Drive entschieden. Hiervon möchte ich dringend abraten, vor allem wenn man aus dem Greater Kruger kommt. Wir sind 1,5 Stunden über normale öffentliche Straßen/Wege in die eine Richtung und 1,5 Stunden wieder zurück gefahren.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß es offenbar ganz entscheidend auf das Timing ankommt.

Der Talamati Sunset Drive, den wir gemacht haben, war einer der besten, den wir je hatten. Auch wir sind 1 1/2 h in eine Richtung gefahren und dann - nun bei Dunkelheit - die Strecke wieder zurück. Wir hatten wirklich tolle Sichtungen, besonders während der Dunkelheit, u.a. Leopard, Bushbaby, White Tailed Mongoose, um nur einige zu nennen. Dazu nur wir 3 im Auto und ein kompetenter und engagierter Guide. Die beiden Wasserlöcher in Talamati waren hingegen nicht besonders ergiebig, weil es zuvor sehr viel geregnet hat und die Tiere nicht drauf angewiesen waren.

Insofern gibt es da vermutlich keine allgemein gültige Formel.

LG

Christian

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 13:54

--> wir sind überwiegend auf der geteerten Haupstraße geblieben, haben aber auch dort zahlreiche Tiere gesehen
LG
Rebecca

Hi Rebecca,

ich kann für uns sagen, daß wir bei mehreren Krüger Aufenthalten die wohl besten Sichtungen ganz überwiegend auf den Teerstraßen hatten.

Es ist wohl so, daß viele die Teerstraßen nicht mögen, weil sie "künstlich" wirken und vermeintlich das Afrikafeeling spoilern.

Gleichwohl trifft es zu, daß viele Tiere die Teerstraßen lieben, insbesondere Löwen, aber auch Elefanten u.a. Direkt an der H1-1 hat ein sehr großen Hyänenrudel ein ganzes Netzwerk aus Baus besiedelt.

Nicht von Ungefähr genießen einige Teerstraßen, wie die Skukuza - Lower Sabie Verbindung einen fast schon legendären Ruf. Diese Strecke würde ich im übrigen deutlich der S100 vorziehen, wenn es darauf ankommt, die Big 5 zu suchen. Aktuell kann ich sagen, daß für uns um Pretoriuskop z.B. die S 1 und die H1-1 mit Abstand die ergiebigsten waren.

Der einzige Nachteil: leider wissen das auch die meisten anderen...

LG

Christian

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