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LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 16:19

Ntshondwe Camp

Die harten Fakten zum Ntshondwe Camp im Ithala findet man (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Gebucht haben wir diesmal direkt bei Ezemvelo ein 2-bed-self-catering Chalet. Bei dieser Buchung lief alles sehr gut ab. Zuerst bei Ezemvelo registriert, dann direkt über das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gebucht. Die Bezahlung lief über Kreditkarte und die Buchung wurde direkt darauf im eigenen Profil bei Ezemvelo angezeigt und dort konnte auch eine Buchungsbestätigung per Email angefordert werden. Diese Bestätigung haben wir uns ausgedruckt und im Camp vorgelegt.



Bekommen haben wir Chalet Nr. 2 und waren damit zufrieden. Entgegen der Beschreibung auf der KZN-Wildlife Seite, gab es in diesem Chalet keinen funktionierenden Kamin mehr. In vorigen Jahren haben wir diesen immer gerne genutzt. Dieses Mal hatten wir sowieso kein Feuerholz dabei aber sollte es in keinem Chalet mehr offene Feuerstellen geben, wäre das für uns gewiss ein Verlust.
Der Parkplatz war hinter dem Chalet.



Vor dem Chalet verlief nur der Fußweg zum Chalet Nr. 1 ansonsten war der Ausblick sehr gut.



Im Chalet sah es so aus:

Eingang, links Essbereich und Küche.



Rechts Wohnbereich und (geschlossener) Kamin.



Das war der Ausblick zur Terrasse.

Die Küche sah so aus.



Neben Toaster, Wasserkocher und Mikrowelle waren auch Besteck und Töpfe (leider keine Bilder gemacht) in ausreichender Menge vorhanden.
Der Kühlschrank war erfreulich groß.
Über einen kleinen Flur geht es links zum Bad.

Rechts ist dann das Schlafzimmer.

Das Bett war groß und bequem, die Bettwäsche sehr sauber.

Es gab einen kleinen Radiator, der für Wärme sorgte. Alles schien so weit sauber, wir mussten aber 3 Kakerlaken, denen es nicht besonders gut ging, an die frische Luft bringen. In jedem Zimmer gab es ein Fenster, dass gegen Affen eindringen gesichert war und somit geöffnet bleiben konnte. Im direkten Bereich des Fensters durfte aber nichts liegen. Wir konnten einen Affen beobachten, der versuchte die Seife aus dem Bad zu klauen.
Der Fernseher hatte das DSTV Sportpaket.

Unser Blick von der Terrasse mit Grill, hat uns sehr gut gefallen.



Das Camp hatte einen Pool, einen kleinen nicht besonders gut sortierten Shop mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten (da auch Louwsburg nicht viel bietet, sollte, wer sich selbst verpflegen möchte deutlich vor dem Park einkaufen, d.h. je nach Anreise in Vryheid, Mtubatuba o.ä.), eine Bar/Lounge ...



... und ein Restaurant mit großer Terrasse.

Das inkludierte Frühstück war in Ordnung. Einen Tag hatten wir eine kleine Karte, aus der wir wählen konnten (Saft, Kaffee, Müsli und Früchte gab es als Buffet), am anderen Tag waren wohl mehr Gäste vor Ort und es gab auch die warmen Speisen als Buffet. Zusätzlich gab es eine Köchin, die frisch Pancakes und Omelettes etc. nach Wunsch bereitete.
Abends haben wir das Restaurant nicht genutzt.
Sowohl am Restaurant als auch am Chalet waren Affen immer auf Futtersuche und man durfte bei Helligkeit sein Essen nicht alleine lassen.

Im Camp gibt es einen kleinen Wanderweg, den wir auch nutzten und natürlich gingen wir auch zum Frühstück zu Fuß. Immer wieder sahen wir dabei diverse Tiere.



Der kleine Bird Hide ist ziemlich verwahrlost und auf Grund der Dürre enthielt auch das zu sehende Wasserloch fast kein Wasser.
Ein kleiner Spielplatz ist auch vorhanden.

Im Park gibt es diverse Game Drive Möglichkeiten. Wir sind inzwischen alle Wege bei den verschiedenen Besuchen gefahren. In den letzten Jahren wurde dabei der Zustand der Wege immer schlechter. Der Nghubu Loop, den wir schon mit einem SUV gefahren sind, war nur noch für 4x4 frei gegeben, der Dakeneni Loop war mit unserem RAV4 noch gut zu befahren, ein normaler PKW wäre sicher an seine Grenzen gekommen. Die anderen von uns befahrenen Strecken waren mit PKW gut machbar, besonders bei den Flussquerungen könnte das nach starkem Regen auch anders aussehen.

Näheres zu den Game Drives findet ihr (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in meinem neuesten RB oder etwas älter auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Und damit Feuer frei für Eure Erfahrungen, Fotos, Eindrücke zum Ntshondwe Camp.

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Bär

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 10:39

Top-Vorlage, da kann man kaum etwas ergänzen. :thumbsup: :danke:



Hier noch die Park-Öffnungszeiten:
März-Oktober 6-18h
November-Februar 5-19h
Late arrivals bis 19:30h möglich, kostenpflichtig, Telefonnummer steht am Gate. Falls man kein Telefon dabei hat, in Louwsburg an der Polizeistation kann man telefonieren.

Der Eintritt ist kostenfrei, wenn man die Wild Card hat.
Während der Öffnungszeiten kann man am Gate auch tanken.



Öffnungszeiten Office im Ntshondwe: 7-19:30h

Bekommen haben wir Chalet Nr. 2 und waren damit zufrieden.

Wir waren bisher 3 mal im Ntshondwe, insgesamt 12 Nächte. Dabei in 4 Unterkünften. Zwei am Rand, zwei eher im Inneren des Camps. Aufgrund der "Aussicht" bevorzugen wir die mit Randlage und das von Dir erwähnte #2 liegt im hinteren Bereich etwas abgelegen, d.h. man hat auch wenig Verkehr.



Da das Camp nicht umzäunt ist hat man in der Randlage etwas andere Tiere als Nachbarn. Während sich die Dassies vorzugsweise eher mittig aufhalten und die Bushbucks in Menschennähe, beide vermutlich um sich besser vor Fressfeinden zu schützen, bevorzugen die Affen und die Bushbabies eher die Nähe der außenliegenden Gebäude.




Alter Bekannter 8)

"Nicht umzäunt" bedeutet natürlich, dass theoretisch alle Tierarten innerhalb des Camps sein könnten, auch die größeren wie Elefanten und Nashörner. Die haben wir nicht gesehen und auch nie davon gehört, dass sie ins Camp marschieren. Wir haben als größte Tiere Buschböcke gesehen, ein Ranger erzählte uns jedoch, dass am Vorabend unserer Ankunft ein Leopard seelenruhig durchs Camp lief.


Im Chalet sah es so aus

So sehen nahezu alle Chalets aus. Es gibt nur kleinere Unterschiede. #7 ist aufgrund eines Überhangs für größere Menschen weniger geeignet, #4 ist etwas kleiner gebaut und hat den TV im Schlafzimmer, #2 hat einen etwas kleineren Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach (wer viel Gefriergut hat sollte nach einer Hütte mit getrennter Kühl-Gefrierkombination fragen), #3 liegt direkt an der Straße (gut, wenn man viel Gepäck hat, schlecht, da einem jeder auf die Terrasse schaut), #1 hat einen etwas längeren Fußweg vom Parkplatz, ...

Ein Foto der Küchenausstattung habe ich auch nicht gemacht, mir aber notiert, dass alles Notwendige da war.
A propos da war: auch bei uns gab es eine Kakerlake, riesiges Teil, das die Putzkraft entdeckte und mit den Worten "we're a National Park, we don't kill animals" vor die Tür brachte. Als Krabbeltiere gab es dann noch teilweise Ameisen, die offenbar zuckersüchtig waren. :whistling:
Andere Mitbewohner waren uns sympathischer, allen voran zwei Speckos, echt feiste Geckos, die sich im Gitter hinter dem Kühlschrank versteckt hielten und wenn man wegging die Köpfe rausstreckten. Nachts kamen sie dann hervor und begaben sich auf die Jagd.

Noch was zu den Ntshondwe-Unterkünften. Neben der Chalets gibt es noch die deutlich größere Lodge. Christian hat zu ihr in seinem Reisebericht einiges geschrieben und Fotos gepostet: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Da es in in der unmittelbaren Umgebung des Parks kaum (vernünftige) Unterkünfte gibt, bieten sich die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) des Parks als zusätzliche Alternative für die an, die es noch abgeschiedener mögen. Sie liegen schön, zur Inneneinrichtung kann ich jedoch nichts sagen.

Mhlangeni Bush Camp: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Mbizo Bush Camp: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Thalu Bush Camp: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Teilweise ist dort auf Wunsch ein Koch und ein Ranger "inklusive".

Vor der Buchung lohnt es sich manchmal nach Discounts zu schauen. In der Nebensaison bietet Ezemvelo gelegentlich 40-50% Nachlass, das lohnt sich schon.

Aufgrund der Lage des Parks etwas abseits der Haupttouristenpfade sind die Unterkünfte übrigens häufig auch kurzfristig buchbar. Ithala ist ja wegen des Konferenzzentrums auf größere Besuchergruppen eingerichtet (zB im Restaurant), wenn die Gruppen dann an Wochenenden oder Feiertagen wegfallen, ist es äußerst ruhig, fast leer.

Das Camp hatte einen Pool, einen kleinen nicht besonders gut sortierten Shop mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten (da auch Louwsburg nicht viel bietet, sollte, wer sich selbst verpflegen möchte deutlich vor dem Park einkaufen, d.h. je nach Anreise in Vryheid, Mtubatuba o.ä.), eine Bar/Lounge ...




Der Pool liegt schön, der Shop bietet wenig Lebensmittel, aber nette Souvenirs und in Louwsburg gibt es einen Spar und einen Quick Pick, die zur Versorgung der örtlichen Bevölkerung ausreichend sind. Man bekommt also alles Nötige. Wer aber Top-Fleisch oder eine große Obst-/Gemüse-Abteilung möchte, sollte in den von Dir genannten Orten oder in Pongola (OK Grocer) einkaufen.

Im Camp gibt es einen kleinen Wanderweg, den wir auch nutzten und natürlich gingen wir auch zum Frühstück zu Fuß.

Welchen meinst Du? Vom Camp aus starten 3 Wanderwege:
Mboniso (startet bei Chalet #1) 10 Min
Plum Coloured Starling (startet am Pool) 20 Min
Bushbuck (startet ebenfalls am Pool) 2,5 Std.

Dann noch zwei Parktrails außerhalb des Camps...
Phuza Moya (Startpunkt am Ngubhu Loop, 1km, aber fast 300m Höhenunterschied) 2 Std
Horace Rall Trail (Erweiterung des Phuya Moza Trails auf 5 Std.)

... und dann noch eine kleiner, der bei Louwsburg, außerhalb des Parks beginnt und von dort aus in den Park führt:
Horace Rall Viewsite (kurzer walk vom Parkplatz zum Aussichtspunkt; zuvor Schlüssel für ein Gate an der Rezeption holen)

Die ausgewiesenen Wanderwege befinden sich übrigens alle an Bergrücken, wo die größeren Tiere wie Nashörner sich eher nicht aufhalten. :whistling: Von oben hat man dann fantastische Aussichten auf den Park und von den beiden erstgenannten auch auf das Camp.



Immer wieder sahen wir dabei diverse Tiere.




Obwohl Ithala vorwiegend ein "Landschaftspark" ist, beherbergt er 80 Säugetierarten, darunter die Big 4, also ohne Löwen. Regelmäßig sahen wir neben den üblichen Antilopenarten Giraffen und Elen, aber natürlich auch Zebras. Rhinos (beide Arten) und Büffel ebenfalls, bei Elefanten hatten wir Pech. Aufgrund der Abwesenheit von Löwen erscheinen die Beutetiere entspannter. Sehr vielfältig vertreten sind neben Vögeln auch Insekten (tolle Spinnen) und in der richtigen Jahreszeit auch allerlei Blütenpflanzen.



Außergewöhnlich sind die (uneingezäunten!) Parkbänke, auf denen man einfach so rumsitzen und in die Landschaft starren darf. Wir haben es ausgiebig getan. 8o



Im Park gibt es diverse Game Drive Möglichkeiten.

Interessant fanden wir den Auto-Trail, die zugehörige Broschüre mit Karte und guter Beschreibung von rund 25 Wegpunkten erhält man im Shop für sehr wenig Geld. Durch die Erklärungen hat man so fast einen geführten Game drive.

Wenn man nicht selbst im Park fahren möchte, bietet das Camp auf geführten drives die Möglichkeit, sich alles zeigen und erklären zu lassen.
Morning drives Summer 4:30-6:30h Winter 6-8h
Sundowner drives Summer 17-20h Winter 16-19h
teilweise auch Midday Game Drives 10-12h (nachfragen)

Und man kann mit einem Ranger zu Fuß auf Tour gehen:
Morning Game walks Summer 6-9h Winter 7-10h
Afternoon Game walks Summer 15-18h Winter 1-17h

Und wenn wir schon bei Zeiten sind, hier noch die Öffnungszeiten des Restaurants
Breakfast 7-9:30h
Sunday Lunch 12:30-14:00
Dinner 18:30-21h

Noch was? Man kann an der Rezeption Wäsche abgeben und sie wird günstig und gut gewaschen und gebügelt. Bei Abgabe vor 8 Uhr bekommt man sie noch am selben Tag zurück.
Das Information Center gegenüber des Shops bietet eine interessante Ausstellung, u.a. zur Mining-Vergangenheit des Parks.



Weitere Infos und Fotos bietet --> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dass es in unterschiedlichen Monaten im Park auch weniger trocken aussehen kann, zeigt die folgende Bilderstrecke:

.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Andreas84

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 09:11

Hab gerade auf der Seite von Ithala folgendes gesehen:

Ithala Game Reserve is an extremely rugged terrain which only allows for 4 x 4, 4 x 2 or suitable high clearance vehicles; not suitable for saloon vehicles which can only access the main resort from where guests can book open vehicle guided game drives

Was meint ihr dazu? Aus den Reiseberichten war ja zu lesen, dass einige Strecken nur mit 4x4 zu befahren sind und andere zumindest einen SUV erfordern, aber die Aussage auf der Seite von Ithala klingt jetzt ja eher so, dass mit einem normalen PKW quasi gar nichts geht? :| Sind noch nicht sicher welchen Mietwagen wir nehmen werden und wäre ja blöd falls wir jetzt Ithala buchen und später einen PKW nehmen und im Grund gar nichts selbst machen können im Ithala... ;(


kOa_Master

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:03

Also selber herumfahren kann man definitiv auch in einem normalen kleinen PKW. Bei normalem Wetter wird ziemlich sicher auch alles relativ gut mit einem 4x2 SUV oder einem Auto mit genug Bodenfreiheit befahrbar sein - die schwierigeren Bereiche vielleicht nicht unbedingt gemütlich, aber machbar.
Wenn man sich das hier anschaut:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
dann kann man Loop D normal befahren, B und C sollten auch möglich sein, nur Loop A ist ein wenig kritischer.
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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:22

Hmmm. Das ist sicher auch immer eine Frage der Erfahrung und des Könnens des Fahrers.

Ich würde daher Flos Sichtweise nur bedingt zustimmen. Loop A dürfte definitiv flach fallen für den sogenannten Sedan Typ. Loop B und C würde ich nur als geübter Fahrer mit einem Sedan machen. An einigen Stellen könnte einem sicher mulmig werden, ob das Auto das packt. Es dürfte aber insgesamt gehen.

Als wir 2016 während der Dürrezeit da waren, also insgesamt bei vermeintlich besseren Bedingungen, sind die meisten Sedan Fahrzeuge nahezu ausschließlich die Strecken rund ums Camp, also Loop D und Loop C bis zur Verbindung zu Loop B gefahren. Auf den übrigen Strecken sind wir keinem anderen Fahrzeug begegnet.

Ob jetzt unbedingt ein 4x4 nötig ist, um alles zu fahren, glaube ich eher nicht. Einen besseren SUV mit hoher Bodenfreiheit würde ich mit für diesen Park jedoch gönnen.

Natürlich kann man aber auch in einem Sedan auf den von mir beschriebenen möglichen Strecken einen Eindruck bekommen und selbstverständlich kann man auch an einem geführten Drive teilnehmen, um andere Ecken des Parks kennen zu lernen. Der Drive mit Nelson war durchaus empfehlenswert.

LG

Christian

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:18

Ach naja, gegeben eine dezente Bodenfreiheit und anständige Böschungswinkel kriegst du das vielleicht auch mit einem Toyota Etios hin. Bei der Bereifung happert es vielleicht ein wenig, aber man kann nicht alles haben. Gemeint habe ich das allerdings nicht unbedingt so, dass man mit jedem Sedan da durch kann.
Also selber herumfahren kann man definitiv auch in einem normalen kleinen PKW. Bei normalem Wetter wird ziemlich sicher auch alles relativ gut mit einem 4x2 SUV oder einem Auto mit genug Bodenfreiheit befahrbar sein - die schwierigeren Bereiche vielleicht nicht unbedingt gemütlich, aber machbar.

-> Wer einen SUV (Ecosport, Tucson, Duster und co.) hat, der darf sich da sicher mal probieren.

Mit dem 3er-BMW wäre ich vorsichtiger ;)

Würde dein Fazit also definitiv unterstützen - wer vor hat, diesen Park ausgiebig selber zu befahren, der soll sich ein Fahrzeug mit einigermassen tauglicher Geländegängigkeit besorgen. Für einen 2N-Stopp braucht es das meiner Meinung nach aber sicher nicht, es gibt genug Strecken zum selber fahren und das Geld ist aus meiner Sicht besser in einem geführten Drive investiert :)
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Andreas84

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 12:07

Danke euch für die schnellen Antworten!

Wir planen genau den 2N-Stop :) als Etappe zwischen Nkomazi und den Drakensbergen. Von daher halte ich es so fest, dass ein SUV praktisch aber nicht notwendig ist, falls wir uns für einen entscheiden (bzw. für den Krüger vorher einen haben wollen) dann gut, ansonsten muss es der Sedan tun. Geführter Drive ist eh ein anderes Thema, denke einen werden wir dann schon mitnehmen.

Und bei der letzten Reise war unser Chevrolet Cruze im Imfolozi auch an einigen Stellen am Limit, gerade der Weg zum Mdinidini Camp als Ausgangspunkt für den Wilderness Trail war schon eine Herausforderung, aber mit etwas Geduld und Gefühl ging das schon ;)

M@rie

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 12:09

also bereits 2014 war am Abzweig zur "B-Loop" (Dakaneni Loop) das Schild aufgestellt


und an der Rezeption bzw Schau/Infokasten vor dem Hauptgebäude war die "Loop A" (mit Start am Camp, Nghubu Loop) als 4x4 Strecke aufgerufen und es wird auch gewarnt, weil große Felsen aus der Piste ragen

Wer einen SUV (Ecosport, Tucson, Duster und co.) hat, der darf sich da sicher mal probieren.
aber eben nicht (mehr) die Nghubu und mit sehr viel Vorsicht die Dakaneni Loop (bei letzterer waren schon 2011 zahlreiche Aufsetzer-Spuren zu finden), die Main-Route (Zufahrt zum Camp, geteert) und die Bergvliet Loop ("D") sind "sedan-tauglich"

bei 2 Nächten, also einem vollen Tag im Park und einem Sedan würde ich persönlich wohl auf die Morning und Sunset Drive zurückgreifen und selber am Abfahrtstag (wenn es die Zeit zulässt) eben noch die Bergvliet Loop, "nur" wegen dieser 2 Nächte würde ich ein SUV nicht in Betracht ziehen, sollten jedoch weitere Parks als Selbstfahrer in der Reiseplanung auftauchen, dann käme ein Sedan für mich gänzlich nicht (mehr) in Frage ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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