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Bär

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41

Freitag, 10. November 2017, 21:54

habe ich auch den Kontakt mit den Swazis sehr genossen, die ich als selbstbewußt und humorvoll, aber auch sehr herzlich wahrgenommen habe.

Freut mich für euch und die Swazis. :thumbup: Ich empfinde das ähnlich und habe es (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) schon mal beschrieben. Swaziland ist anders und zu schade zum durchfahren (oder drumherum).
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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sunny_r (11. November 2017, 14:56), parabuthus (10. November 2017, 23:09)

parabuthus

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42

Freitag, 10. November 2017, 23:09

Ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Teil deines RB´s .....

ich habe diesen Teil über den Mbuluzi förmlich "gefressen" 8o , da es leider hier noch nicht so viel über ihn zu lesen gibt! .... ich sehe ihn ebenso wie Du als einen "Geheimtip" und gerade gestern Abend habe ich eine Anfrage zur "Imfihlo Lodge" gestellt! (so ca.gegen 21h) .... freue ich mich gleich nochmal so doll auf unsere Zeit dort , und ebenso darauf nach meiner Rückkehr über diesen Park zu berichten .

LG Rosi :danke:


Wirklich? Das finde ich ja Hammer! Da bin ich ja jetzt schon ganz gespannt, wie euch Imfihlo gefällt und freu mich über Infos und Fotos. Ihr werdet das Reserve und die Umgebung bestimmt geniessen. Wir sind jedenfalls hin und weg.

LG

Christian

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sunny_r (11. November 2017, 08:36), Rosi2510 (10. November 2017, 23:32)

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Samstag, 11. November 2017, 08:30

Leider wird es noch ein wenig dauern mit meiner Berichterstattung da wir vom 04.02. bis einschl. 06.02.2018 dort sein werden. :D ... noch stecke ich ja eher in meiner Planung.
Wie bist du denn auf den Mbuluzi aufmerksam geworden? Das würde mich interessieren .... bei mir war es recht naiv , denn ich habe einen einen Reiseatlas mit dem ich sehr gut zurecht komme ... darauf schaue ich mir unsere Route bzw. Streckenführung an und finde so auf diese Art und weise immer wieder Highlights , an denen ich sonst wahrscheinlich nicht verweilt hätte :huh:
Klingt komisch .... ist aber bei mir so ... immerhin bin ich so auf dieses herrliche Stückchen Erde aufmerksam geworden :!:

LG Rosi

P.S. : wie du schon geschrieben hast sind auf der Seite des Parks die verschiedenen Unterkünfte nur recht "grob" beschrieben mit wenig Bildern! nach meiner Buchung der Imfihlo eco Lodge habe ich dann gesehen das sie auch auf Facebook vertreten ist . Dort habe ich soooo viele Fotos gesehen und Infos über diese grossartige Lodge bekommen! Vielleicht ein hilfreicher Tip für weitere Interessenten hier im Forum ;)

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parabuthus

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Samstag, 11. November 2017, 11:46

Es gibt tatsächlich wenigstens 2 englischsprachige Reiseführer, die sich ausschließlich mit Swaziland beschäftigen, z.B. den Bradt Travel Guide. Den kann ich empfehlen.

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45

Mittwoch, 15. November 2017, 13:05

Früh am morgen saßen wir noch einmal auf unserem Sonnendeck und haben den Baufortschritt des Webervogels beim Nestbau kontrolliert.

Anschließend ging es los in Richtung Grenze. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß dies einer der wärmsten Tage in unserem Urlaub war und schon vor 10.00 Uhr die 30°C Marke geknackt wurde. Wir wurden in unserem nicht klimatisierten Tucson so richtig weichgekocht, so daß ich nicht ausschließen möchte, daß die weiteren Erlebnisse und Eindrücke, sowie deren Bewertungen dadurch beeinflusst wurden.

Nach kurzer Fahrt gelangten wir an den Grenzübergang Mananga. Dieser präsentierte sich ganz anders als die beiden vorherigen, nämlich eher so, wie man es von ostafrikanischen Grenzübergängen gewohnt ist, nämlich bunt, trubelig, fast ein wenig provisorisch und improvisiert. Sowie man aber raushatte, in welche der Butzen man sich begeben mußte, lief alles aber gewohnt professionell und zügig ab.

Vor dem Krüger wollten wir uns unbedingt mit Vorräten eindecken. Eigentlich hatten wir vor, dies in Komatipoort zu machen, haben aber bereits kurz hinter der Grenze - ich meine der Ort hieß Mbangwane - von sämtlichen einschlägig bekannten Supermarktketten Vertretungen gefunden, so daß wir uns bereits dort bei Pick`n`Pay eindeckten und in dieser Mall auch unseren Bargeldbestand wieder aufstockten. Da wir noch nie in Komatipoort waren, schien uns das eine gute Idee. Rückblickend würde ich sagen, daß das Angebot bzw. die Auswahl in Komatipoort auf keinen Fall schlechter ist, so daß es m.E. Geschmackssache ist, wo man einkauft. In Komatipoort haben wir nachmal den Tank aufgefüllt, bevor es zum Crocodile Bridge Gate ging.



Ich war ehrlich gesagt ein wenig erstaunt ob des modernen Gate Komplexes. So hatte ich es jedenfalls vor 2 Jahren nicht in Erinnerung. Möglicherweise ist es uns aber damals nur nicht aufgefallen, weil wir lediglich im Crocodile Bridge Camp waren, nicht jedoch durch das Gate gefahren sind. Rezeption, Curio Shop und Toiletten nur vom Feinsten. Wie ich bereits im Sanparks Thread geschrieben habe, empfand ich die Gate Kontrolle gegenüber 2015 als deutlich verschärft. Nicht nur, daß wir den Kofferraum öffnen mußten, auch wurde der Führerschein meiner Frau noch eingescannt bzw. abfotografiert. Kurz darauf konnten wir passieren.

Die Hitze in der Mittagssonne machte uns ebenso schwer zu schaffen wie den Parkbewohnern. Wir ließen uns inspirieren...



Genau! Der Pool mußte jetzt her. Wir sind daher die Teerstraße Richtung Lower Sabie gefahren, um möglichst zügig aus der Blechbüchse raus und in das erfrischende Wasser rein zu können.

Ich habe ja schon angedeutet, daß ich mein altes Krügercamp-Ranking aus dem Jahr 2015 wieder aufgreifen möchte. Damals habe ich mich wie folgt festgelegt:

1. Orpen
2. Sirheni
3. Biyamiti
4. Shingwedzi
5. Letaba
6. Skukuza
7. Satara
8. Berg-En-Daal

Natürlich waren vor 2 Jahren gänzlich andere Voraussetzungen, vor allem durch die damals herrschende Dürre. Die Tiere waren auf die Wasserlöcher, gerade auch die bei den Camps angewiesen, so daß selbst vom Camp aus meistens gute Sichtungen garantiert waren. Nun lagen die Dinge gänzlich anders. Die Regensaison war zumindest passabel und auch unmittelbar vor unserem Besuch hat es immer wieder mal geregnet, so daß nicht damit zu rechnen war, wieder so viel Glück zu haben wie 2015. Das hat vermutlich schon Einfluss auf die Campbewertungen, auch wenn ich mich bemüht habe, das unabhängig zu betrachten. Wir haben einige der bereits bewerteten Camps erneut besucht und haben teilweise deutlich abweichende Eindrücke von 2015 erlebt. Das zeigt, daß natürlich ein Teil des Camp-Erlebnisses immer auch eine Momentaufnahme ist und keineswegs allgemeingültigen Charakter hat. Einige günstige oder ungünstige Rahmenbedingungen indes bleiben konstant.

Das erste Krüger Camp in diesem Jahr war Lower Sabie...


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Mittwoch, 15. November 2017, 13:14

Ahh, endlich. Auf Chris' Kruger Camp - Ranking (CKC) habe ich gewartet, ich bin gespannt auf Neurankierungen und Änderungen. Ich lag damals ja recht falsch mit meinen Einschätzungen bei dir.
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Donnerstag, 16. November 2017, 14:07

ich bin gespannt auf Neurankierungen und Änderungen.

Ich habe überlegt, wie ich es machen soll.
Das alte Ranking von 2015 ist so, wie ich es damals erlebt und empfunden habe als wir dort übernachtet haben. Ich werde daher keines dieser Camps nun aufgrund neuer Erkenntnisse aus diesem Jahr als Tagesbesucher auf- oder abwerten, sondern lediglich die 4 neuen Camps in das neue Ranking einfügen. Das sorgt für ein paar Verschiebungen. Das endgültige Bild ergibt sich somit erst am Schluss.

Nun, die Wiederaufnahme des Rankings startet gleich mit einer Überraschung, denn der hoch gewettete Favorit Lower Sabie strauchelt...

Platz 9: Lower Sabie



Das Camp:

Lower Sabie war uns nicht unbekannt. Vor 8 Jahren war es unser erstes Krügercamp überhaupt und auch 2015 waren wir als Tagesgast da. Möglicherweise lag es diesmal daran, daß wir noch am Tag zuvor ein ganzes Reserve für uns allein hatten, waren wir vom Trubel in diesem Camp nahezu erschlagen. Das fing schon damit an, daß man nahezu gar keinen Parkplatz vor dem Rezeptions-/Shop-/Restaurantbereich fand, setzte sich dann auf allen 3 dieser Stationen nahtlos fort. Selbstredend ist die Aussichtsterrasse vor dem Restaurant toll...



und auch der Service des Mugg & Bean vermag dem Andrang (auch wenn es auf dem Foto nicht so schlimm aussieht) zu trotzen, aber durch den Ausbau der Terrasse ist das Ding mittlerweile so riesig, daß sich eine Menschenansammlung bildet, wie im Zoo an einem Feiertag. Entsprechend ist auch der Lärmpegel. Das ist leider der Tribut, den dieses populäre Camp zahlen muß...

Zum Glück ruhiger ging es im Poolbereich weiter. Entweder haben wir da einen günstigen Moment erwischt oder es ist ein weiterer Beleg dafür, daß dieses Camp von Tagesgästen überschwemmt wird.



Der Pool und die Umgebung sind mittlerer Art und Güte. Wir haben uns über die kühle Erfrischung gefreut und fanden es schön, daß auch eine Dusche vorhanden war.

Auf dem Weg zum Pool fällt auf, daß es im Camp viele provisorische Unterstände und Zelte gibt oder Staff Gerätschaften einfach so rum standen. Das mag kleinlich klingen, habe ich aber in der Form in anderen Camps so bewußt noch nicht registriert. Meine Frau meinte dazu, daß man hier offenbar weiß, was man hat und es scheinbar nicht mehr nötig habe...

Die Unterkunft:

Wie ich eingangs erzählt habe, war die Buchung des Keartland Guesthouses Ausgangspunkt unserer Planungen. Keartland ist das hinterste der am Sabie gelegenen Häuser im Camp und im Gegensatz zu den Nachbarn endet der Außenbereich direkt am Zaun vor dem Fluß, so daß die Aussicht an sich grandios ist.



Natürlich nicht ganz so, wenn plötzlich die Welt untergeht...





Wir waren gerade am Auspacken, als der Hitze des Tages ein Ende gesetzt wurde und wir ein Gewitter der krassen Art erlebten, u.a. mit Daumennagel-großen Hagelkörnern...



Nun konnte die Firma Avis froh sein, daß ihr Wunder-Tucson das einzige Auto im Camp war, das unter einem Dach stand... :thumbup:

Unabhängig davon, ob wir die Aussicht genießen konnten oder nicht, muß ich leider auch in Bezug auf die Unterkunft ein paar kritische Worte loswerden.

Das Guesthouse bietet 3 Schlafzimmer - jeweils mit Bad, ein Wohnzimmer und eine Küche sowie einem weiteren Bad. Mit der Schlafcouch im Wohnzimmer können hier wohl insgesamt 8 Gäste übernachten.

Wir reden hier von einer Unterkunft, die mit einem Basispreis für 4 Personen i.H.v. über 4.000 R pro Nacht schon fast auf Lodgeniveau liegt. Die Inneneinrichtung des Gueshouses empfanden wir noch als angemessen...



Wert wurde vor allem wohl auf einen großen Flachbildfernseher gelegt... (so konnten wir abends immerhin die knappe Niederlage der Springboks gegen die All Blacks verfolgen - das Aufheulen der Nachbarn inklusive ;) )



Nicht überzeugt hat uns die Ausstattung. Es gibt als Bettzeug nur Wolldecken und als Inventar gibt es die ganz genau abgezählte Sanparks Grundausstattung, wie sie jede Unterkunft oberhalb der Huts auch hat. Wer z.B. Kerzen oder gar Öllampen erwartet, wird enttäuscht. Das Guesthouse hat auch überhaupt keine individuelle Note, irgendeinen Clou oder sonst etwas Besonderes. Das haben wir bei Sanparks Gueshouses schon deutlich besser erlebt, etwa in Domkraag im Addo oder auch im Rentmeester im Krüger.

Gänzlich inakzeptabel war die Ausstattung des Außenbereichs (natürlich gemessen am Preisniveau). Die grünen Platikstühle schießen echt den Vogel ab. Da ist jede Unterkunft in den Bushcamps deutlich besser ausgestattet. Die Unterkunft hat zwar die beste Lage im ganzen Camp. Wir würden sie gleichwohl nicht wieder buchen, da es deutlich günstigere vergleichbare Unterkünfte gibt, die vielleicht um Nuancen schlechter sind.


Die Umgebung:

An dieser Stelle gibt es eigentlich nichts zu diskutieren. Die ist natürlich weltklasse. Mit dem Sabie, den Sunset Dam und vielen weiteren Highlights in der Nähe und einem riesigen Streckennetz, welches erkundet werden will, dürfte Lower Sabie in dieser Hinsicht ganz weit vorne liegen. Man hat die Wahl zwischen den allseits beliebten Teerstraßen, zischen dem Camp auf der einen und Skukuza, Tshokwane und Crocodile Bridge auf der anderen Seite, die einerseits gute Sichtungen fast schon garantieren, andererseits natürlich auch sehr populär sind, so daß eine spektakuläre Sichtung meist ein hohes Verkehrsaufkommen nach sich zieht. Es gibt aber auch zahlreiche Gravel Roads, von denen man schöne Aussichtspunkte ansteuern kann.



Hier nochmal das traute Paar auf der rechten Seite... Wer kann helfen bei der Bezeichnung?


Wenn man sich damit und dem ähnlichen Trubel im Camp arrangieren kann, ist man sicher einige Tage gut beschäftigt.


Die Tierwelt

... ist im Prinzip analog zu der Umgebung. Wer hier nichts findet, der hat wirklich sagenhaftes Pech. Als Beleg dafür nur diese kleine Anekdote. Da wir ob des Regens nicht in der Hütte versauern wollten, entschlossen wir uns, zu den wenigen zu gehören, die in diesem Unwetter ausrückten. Die Erfahrung im Hlane hat uns ja gezeigt, daß immer was geht... Und tatsächlich, kamen wir nur wenige Minuten, nachdem 2 Löwenmännchen offenbar bei dem Unwetter einen Büffel überrascht und erlegt haben.



Leider ist das auf dem Foto eher zu erahnen als zu sehen. Viel näher jedoch waren die 7 Hyänen, die offenbar darüber nachsannen, ob da vielleicht was geht...



So ein Hunde- äh Hyänenwetter...



Wir zockten ein wenig mit der Gate Closing Time und waren froh, den rettenden Stein zu sehen...



Noch schnell einen Blick auf den Sabie - unsere Hütte ist auf der linken Seite schon zu erkennen.



Ich habe mir ja ein wenig den Zorn meiner Sippe auf mich gezogen, da ich uns für den kommenden Morgen um 4.15 Uhr zu einem Sunrise Drive angemeldet habe. Man könnte meinen, daß sich zu dieser Zeit allenfalls ein paar verlorene Gestalten einfanden, doch weit gefehlt. Man hat es irgendwie fertig gebracht, selbst den 23 sitzigen Truck zu überbuchen. Das war leider erst der Beginn der recht trostlosen Veranstaltung. Guide Petrus, der sich im folgenden eher der Guidegruppe "reiner Fahrer" zugehörig fühlte, war noch ehesten engagiert, als es darum ging, die Indemnity Formulare richtig und vollständig auszufüllen. Leider ließ das dann rapide nach.

Schon die erste Sichtung, normalerweise ein todsicheres Ding...



...hat er grandios verhauen. Er fuhr zunächst viel zu schnell an die beiden Löwenmännchen, die sich auf der Straße aufwärmten, heran. Als diese dann schon unruhig wurden und dabei waren, sich zu erheben, versuchte er den Truck unmittelbar neben den Löwen hin und her zu rangieren, bis die Löwen endgültig von dannen zogen. So ein Stümper!

Dann fing es ganz leicht an zu nieseln und ein paar Weicheier zogen ernsthaft die Seitenplanen runter, so daß es mit Fotos und Filmen in der Folge kompliziert wurde. Durch das Plastik geht jedenfalls nichts. Daß es keine volle Katastrophe wurde lag einerseits eben an der tollen Umgebung von Lower Sabie selbst und dem Umstand, daß auf dem Wagen zum Glück auch ein paar Einheimische waren, die keine Tomaten auf den Augen hatten. So gab es trotz der Umstände noch ein paar ganz nette Sichtungen, u.a. Löwen mit Jungen, aber auch andere Tiere...



Dieser Laufvogel mit 3 Köpfen ist doch mal eine Herausforderung für die Bird Friends :D .



Unsere Tochter mag es eher schlicht... Sehr leicht zu amüsieren, zum Glück ;) .



In der Summe aber, da waren wir uns einig, wären wir besser im Bett liegen geblieben. Wir schworen uns, nie wieder einen Game Drive im Truck zu machen. Die fehlende Klima im Tucson sorgte allerdings dafür, daß wir diesen Schwur später dann doch wieder einkassiert haben. Aber das ist eine andere Geschichte...


Fazit Lower Sabie:

Die Umstände, wie das merkwürdige Wetter, das zum Bersten volle Camp, der wirklich schwache, beinahe schon ärgerliche Game Drive und die (für den Preis) eher mäßige Unterkunft mögen den Blick trüben, aber Lower Sabie landet bei uns nur im Mittelfeld. Über die Platzierung kann man diskutieren - so groß sind die Unterschiede zwischen Platz 6 und 11 nicht. Ich habe das Camp knapp hinter Skukuza vor Satara einsortiert. Ähnlich wie für die beiden anderen Camps gilt auch hier: wer ganz nah dran sein will bei den großen Katzen (wir hatten hier immerhin 6 Löwensichtungen bei einer Übernachtung!), der muß halt so manche Kröte schlucken. Bevor ich wieder hierher als Übernachtungsgast komme, versuche ich es nächstes Mal vielleicht mal mit Croc - Bridge...

PS: als Hinweis für Erstbesucher sei allerdings verraten, daß ich das Camp bei unserem Krüger Debut 2009 wesentlich positiver erlebt habe und es Erstbesuchern durchaus empfehlen kann. Bei uns haben sich über die Jahre die Schwerpunkte ein wenig verschoben, so daß meine Bewertung eine sehr subjektive ist.

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Donnerstag, 16. November 2017, 17:53

Ja, da wären wir uns einmal mehr überhaupt nicht einig - für mich ist Lower Sabie von den Krüger Camps ganz weit vorne, vllt. sogar auf Platz 1 einzuordnen. In keinem Camp war ich bisher öfter (schon etwa 7-8mal?) und für mich ist es einfach grossartig - die Umgebung, die Terrasse, die Sicht von den Units.
Für Lower Sabie gibt es allerdings einige Dinge, die man "Wissen müsste", damit der Aufenthalt gelungen wird:
1. Es ist neben Skukuza das beliebteste Camp für Tagesgäste - zwischen 9-15 Uhr meinen, man müsse sich auf der Terrasse einen gemütlich Tag machen funktioniert in der Regel nicht. Abends ab ca. 1h vor Gate-Schliessung oder auch morgens vor 8 Uhr ist es aber sehr ruhig und angenehm, das Camp selber ist nicht so gross.
2. Die Unterkünfte im Camp selber sind - abgesehen von den neuen Luxury Tents - eher mittelmässig ausgestattet respektive zweckmässig. Allerdings ist das völlig in Ordnung, den in Anbetracht des Preis-Leistungsverhältnisses kriegt man hier einfach sehr viel Tier für wenig Geld und wer auf spezielle Unterkünfte steht, der ist hier falsch. Lower Sabie hatte bis vor kurzem einige der günstigsten Übernachtungsoptionen mit den EH-Units und den alten Tents.
3. Abgesehen von der Terrasse ist die Ausstattung des Camps auch mässig. Der Pool ist vermutlich der "unschönste" im Krüger, der Shop eher auf Touris ausgelegt als auf Selbstverpflegung und 1 Waschmaschine und 1 Trockner ist für so ein Camp nicht gerade viel

Aber eben - hierher kommt man, um Tiere zu sehen, nicht um in der Hütte zu sein. Ich würde dir sonst die Walks empfehlen in Lower Sabie (da sind es immer nur 8 Leute) oder eher noch einen Night Drive.

Ich liebe das Camp :love:
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parabuthus

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Donnerstag, 16. November 2017, 18:32

Ach Flo, so uneinig sind wir uns gar nicht.

Ich gebe ja zu, daß für mich zu einem abgerundeten Besuch im Krüger eigentlich auch die Sichtung von Großkatzen gehört. Wenn man da auf Nummer sicher gehen will, kommt man an dem Dreieck Satara - Skukuza - Lower Sabie kaum oder eher gar nicht vorbei, so daß man vermutlich in wenigstens einem dieser 3 Camps übernachten wird. Insofern sind wir d'accord.

Wenn es aber speziell um die Camps geht, sind alle 3 höchst mittelmäßig und leider sehr trubelig, wobei ich den Eindruck habe, daß man dies in Skukuza am wenigsten merkt, weshalb ich dieses Camp als kleinstes Übel auch vor Lower Sabie sehe. Wie aber schon geschrieben, hätte ich auch keine Probleme Lower Sabie in meiner Liste auf Platz 6 zu führen. Weiter vorne allerdings nicht. Die Umgebung und die Tierwelt sind klasse - für alles Weitere gibt es Abzug :cursing: .

Das nächste Camp hingegen... :love:

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Northener (22. Dezember 2017, 09:47), ReginaR. (27. November 2017, 13:19), tribal71 (22. November 2017, 10:51), sunny_r (16. November 2017, 22:20), kOa_Master (16. November 2017, 19:27)

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Donnerstag, 16. November 2017, 22:21

So hat jeder seine eigenen Prioritäten... :whistling:

Hier nochmal das traute Paar auf der rechten Seite... Wer kann helfen bei der Bezeichnung?

Graubülbül/ Pycnonotus tricolor (Dark-capped bulbul, Black-eyed bulbul) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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toetske

oorbietjie

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Freitag, 17. November 2017, 00:37

Hallo Christian,

:danke: für die vielen Eindrücke und Bilder!

Zum Glück ruhiger ging es im Poolbereich weiter. Entweder haben wir da einen günstigen Moment erwischt oder es ist ein weiterer Beleg dafür, daß dieses Camp von Tagesgästen überschwemmt wird

Ich habe immer gedacht, die Pools bei Sanparks sind "verboten" für Tagesbesucher ?(

Hier nochmal das traute Paar auf der rechten Seite

Danke Bär - Deine Website funktioniert bei mir leider nicht - bei Vögeln benutze ich oft (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
one life, LIVE IT !

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parabuthus

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52

Freitag, 17. November 2017, 10:40


Zum Glück ruhiger ging es im Poolbereich weiter. Entweder haben wir da einen günstigen Moment erwischt oder es ist ein weiterer Beleg dafür, daß dieses Camp von Tagesgästen überschwemmt wird

Ich habe immer gedacht, die Pools bei Sanparks sind "verboten" für Tagesbesucher ?(

Hi Toetske,

da habe ich mich wohl ein wenig unglücklich ausgedrückt.

Gerade weil keine Tagesbesucher am Pool zu erwarten sind, waren wir vermutlich dort allein. Auf dem Parkplatz, im Shop und auf der Restaurantterrasse hingegen, also da, wo es die Tagesgäste vornehmlich hinzieht, was es hingegen brechendvoll. Flo hat insofern recht, daß Lower Sabie als Camp eigentlich gar nicht zu den ganz großen Camps gehört, sondern eher ein Mittelgroßes ist. Durch die vielen Tagesgäste könnte man aber was anderes denken.

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parabuthus

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53

Freitag, 17. November 2017, 20:52

Platz 2: Talamati



Schon der Zugang ist spektakulär. Wir haben die Transferfahrt von Lower Sabie als einen großen Tagesgamedrive angelegt, so daß es schon nachmittags war, als wir in die Nähe des Camps kamen. Die letzten 10 km ging es oft nur im Schritttempo oder mit einigen Wartezeiten, da wirklich Hunderte von Elefanten den Zugang begleiteten.



Da geht einem doch das Herz auf :love:




Das Camp:

Talamati ist unser drittes Bushveldcamp und spielt absolut in der selben Liga wie Sirheni oder Biyamiti. Mit der Meinung stehe ich offenbar nicht allein. Talamati ist wohl der absolute Rekordmeister, wenn es um den Titel "Bushveldcamp of the year" geht. Nachvollziehbar, wie ich finde. Im Gegensatz zum Hotspot Lower Sabie kommt dieses Camp beschaulich und ruhig daher. Ab und an trifft man sich halt am Hide.

Es gibt einen Braaiplas direkt neben dem Hide am Gate...



Jener Hide, im Foto zentral über unserer Tochter, rechts die Rezeption.



Am Wasserloch vor dem Hide gibt es Haus-Gnu, welches den Zugang zum Loch verwaltet. Einige Herrschaften kommen indes auch ohne Einladung...



Am anderen Ende des Camps gibt es noch einen weiteren Hide, auch mit einem Wasserloch. Optimal für den Profi- und den Hobbyfotographen...



Obwohl die Umgebung des Camps eher offen ist, stehen im Camp viele Bäume, was natürlich unsere gefiederten Freude freut...




Die Unterkunft:

Wir erhielten Wohneinheit Nummer 1, das zur Rezeption nächstgelegene Family Cottage. Eine sehr schöne Hütte, die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann - auch wegen der Lage.



Hinter der Hütte beginnt der Zaun und dahinter wiederum das trockene Flussbett, in dem es immer wieder mal etwas zu sehen gibt. Das Flußbett kann man auch vom Schlafzimmer aus einsehen.

Die Einrichtung war so, wie man es von den Bushveldcamps kennt. Im Außenbereich Sofas und Sessel mit Couchtisch, dazu ein Esstisch mit 6 Stühlen, alles aus Holz - vorbildlich! Da melden sich gerne Gäste an.
Hier ein sympathischer Vertreter...



... es gab leider aber auch Vervets, die ihre Anwesenheit aber zum Glück auf die Morgenstunden beschränkten.

Der Tag neigte sich dem Ende zu. Wieder zogen dunkle Wolken auf...



Reicht es noch für den Braai?



Gerade so. Danach ist wieder die Hölle los.



Uiuiui. Da wurde einem dann doch ein wenig mulmig.



Später in der Nacht gab es einen ohrenbetäubenden Lärm, offenbar einen Bitzeinschlag in der Nähe. Später haben wir erfahren, daß es unmittelbar vor dem Satara Gate einen Elefanten erwischt hat, der anschließend von der Löwen gefressen wurde.


Die Umgebung:

Die Umgebung von Talamati ist hinsichtlich des Streckennetzes durchwachsen, vergleichbar mit Orpen, welches in der Nähe liegt. Es gibt halt die Verbindungsstraße zwischen Orpen und Satara, jene H-7, die ich vor zwei Jahren so gelobt habe, die allerdings in diesem Urlaub nicht ganz so gut gezündet hat.

Allerdings gibt es auch einige gute Gravelroads in der Gegend, auf denen man nicht häufig andere Fahrzeuge trifft. Sehr schön fanden wir eine Tour zur Timbavati Piknik Site. Besonders die Landschaft ist dort absolut sehenswert. Tiere gibt es aber natürlich auch. Das schöne an dem gesamten Bereich Orpen/Talamati sind die vielen offenen Flächen, die einem die Beobachtungen erleichtern und insgesamt nicht so anstrengend sind, als wenn man ständig in den Bush schaut.

Die Tierwelt:

Wir durften auch hier erleben, wie wechselhaft das Game-Drive Geschäft ist. War es am Ankunftstag schwer, den Elefanten aus dem Weg zu gehen, trafen wir sie einen Tag später nur vereinzelt an. Der Regen in der Nacht hat die Voraussetzungen noch erschwert. Viele große Pfützen sorgten dafür, daß die Tiere sich in der Fläche verteilten. Es gab gleichwohl ein paar Höhepunkte.



Tiere, die man nicht so oft sieht... (meine Vermutung oben Oribi, darunter Steenbok)





...oder gar das erste Mal. Oh Mann, was eine Sable für Aufregung im Auto erzeugen kann. Ist aber auch ein herrliches Tier :love: . Leider gab es kein richtig gutes Foto, aber die persönliche Begegnung war umso schöner.



Auch die Bäume gilt es im Blick zu halten (Ich tippe auf Snake Eagle!?)



Wir entschieden spontan einen Night Drive zu buchen. Eine sehr gute Entscheidung in diesem Fall...

Wir waren die einzigen Teilnehmer und Guide Tiyana fragte, ob wir für jedes Tier halten sollen. Als wir dies bejahten, war sie ganz aus dem Häuschen.



Sie hatte viele interessante Geschichten zu erzählen und freute sich, daß unsere Tochter so begeistert von den Impalas ist. Natürlich aber auch von den Langhälsen, die speziell beim Laufen sehr anmutig aussehen...



Tiyana fuhr eine gute Stunde in eine Richtung und drehte dann um. Langweilig, sollte man meinen. Nun aber hatten wir die gleiche Strecke nochmal, diesmal als Nightdrive. Meine Frau auf der linken Seite mit der Lampe, ich auf der rechten. Und was soll ich sagen? Es hat richtig gescheppert! :thumbsup:

Einige Male die offenbar zurückgekehrten Eles aus der Nahdistanz...



Zebras, die im Dunkeln aufgrund ihrer Musterung wesentlich spannender wirken als am Tag.



Wir hatten einige Male rote Augen. Nicht alles konnte aufgeklärt werden. Eine Genet floh, bevor wir ein gutes Bild hatten, ebenso ein Bushbaby. Den White Tailed Mongoose haben wir so gut wie an diesem Abend noch nicht gesehen. Die Qualität des Fotos kann leider nicht ganz Schritt halten...



Die beste Geschichte sollte aber kurz vor dem Camp noch kommen. meine Frau erwähnte, daß sie über einen "resident leopard" in Talamati gelesen habe. Tiyana meinte, daß sie den unglücklicherweise seit 3 Monaten nicht mehr gesehen habe. Nun, irgendwann muß er ja mal wieder auftauchen, zum Beispiel jetzt :thumbsup: Auch hier bitte ich die Foto Qualität zu entschuldigen.



Wir waren natürlich total euphorisch nach dem Drive, der definitiv der beste Night Drive war, den wir je hatten, was auch an der überaus sympathischen Tiyana lag, die eine halbe Stunde extra springen ließ, als es gerade richtig spannend wurde :danke: .

Zurück im Camp ging es dann eine Nummer kleiner weiter ;) .




Fazit Talamati:

Ein Camp wie gemalt für uns. In einer tierreichen Gegend gelegen mit 2 tollen Hides ausgestattet, einer Unterkunft, die kaum Wünsche offen ließ mit herrlicher Aussicht. Dazu Game Drives im kleinen Fahrzeug mit einer absoluten Fachfrau. Ein echtes Naturerlebnis halt.

Es ist wahnsinnig schwer, zwischen den 3 wirklich absoluten Spitzen Bushveldcamps Biyamiti, Sirheni und eben halt Talamati Abstufungen vorzunehmen. Diese 3 Camps heben sich in meinem persönlichen Ranking gemeinsam mit Orpen absolut vom Rest des Feldes ab und sind daher unangefochten.

Zwischen diesen Camps untereinander liegen indes nur Wimpernschläge. Die anderen Camps haben wir während der Dürre erlebt, wo es einfacher war, Tiere zu sichten. Talamati hat auch bei schweren Bedingungen überzeugt und fährt daher auch in meinem Ranking den Titel "bestes Bushveldcamp" ein.

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parabuthus

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Sonntag, 26. November 2017, 11:35

Obwohl wir beim nächsten Campwechsel nicht allzu weit gefahren sind, haben sich die Dinge doch fast grundlegend geändert. Ziel war das Tamboti Camp, welches eigentlich von den meisten Besuchern positiv gesehen wird. Uns liegt es irgendwie nicht. Daher...

Platz 12: Tamboti



Das Camp:

Auch Tamboti war bereits auf unserer allerersten Krügerrunde 2009 dabei. Die Eindrücke waren schon damals durchwachsen. Ich finde bereits die Zufahrten zu den Zelten nicht besonders gut gelöst, da es alles ein wenig eng geraten ist. Sehr "kompakt" finde ich auch das Camp insgesamt angelegt. Die Unterkünfte liegen alle sehr dicht beieinander. Besonders krass finde ich hierbei den Braaibereich, der wirklich direkt neben dem des Nachbarn ist, so daß man sich beim Umdrehen eigentlich abwechseln könnte...



Wir hatten jedoch Glück, daß das rechte Zelt nicht belegt war. Ich könnte mir vorstellen, daß es hier schon sehr unangenehme werden könnte, wenn es mit den Nachbarn nicht passt. Man bekommt halt schon viel mit...

Ein Dilemma hat sich im Prinzip analog zu unserem ersten Besuch wiederholt. Wir haben zwar einen tollen Ausblick auf das trockene Flußbett, leider aber wie 2009 eigentlich fast gar nichts gesehen, obwohl wir ab etwa 15.00 Uhr ununterbrochen im Camp waren und es eigentlich auch sehr ruhig war.

Einzig ein Bushbok ließ sich blicken...



Viele Spuren hat man im Flußbett auch nicht gesehen, so daß die an sich tolle Lage nicht so recht zur Geltung kommt. Vielleicht hatten wir einfach auch nur Pech, nun allerdings schon zweimal. Ansonsten ist das Camp im Stile eines Bushveldcamps ohne jeden Schnickschnack.

Die Unterkunft:

Die Zelte sind schön. Wir haben Zelt 32 erhalten. Einen Schlüssel gibt es nicht. Man erhält bei der Anmeldung nur eine Camp Skizze.



Besonders der Außenbereich auf den Stelzen ist sehr gelungen und mit angenehmen Möbeln und der Küche ausgestattet.



Auch drinnen finde ich es gelungen, wobei das Bett für 2 größere Erwachsene von der Größe her grenzwertig ist.



Leider gab es wieder nur die schlichte Kombination aus Laken und Wolldecke, was wir bei einer für diese Jahreszeit überraschend kühlen Nacht schon gemerkt haben... Im Krüger wird es ja auch im Winter eher selten kühl, aber wenn dann wäre ein solider Schlafsack sicher hilfreich.

Unsere Tochter hat es sich zunächst auf der Klappcouch bequem gemacht...



... um dann in der Nacht zu uns zu wechseln. Wir haben überraschend auch zu dritt letztlich in dem Bett ganz gut geschlafen.

Die Umgebung:

... unterscheidet sich nicht von der von Orpen. Die Hauptroute ist die H-7 in Richtung Satara, dazu einige ganz gute Gravel Roads. Sehr schön sind die vielen offenen Ebenen, die auch in der Regel die entsprechenden Tiere anlocken. Das Camp liegt logischerweise auch relativ nah am (Orpen-) Gate, was uns Anbetracht des Programms für die folgenden Tage nicht ganz unwichtig war.

Die Tierwelt:

Die H-7 kann an einem guten Tag allein die Big 5 und noch vieles mehr zu Tage bringen, an schlechten allerdings auch sehr ruhig daherkommen. Wir waren diesbezüglich in diesem Jahr eher auf der Verliererstraße. Besonders enttäuschend war, wie ich bereits schilderte, die Ausbeute im Camp. Es gab noch nicht einmal die an der Rezeption angekündigten "Störenfriede" Honey Badger und Baboons. Allerdings war das Wetter auch sehr merkwürdig. Dadurch, daß es eigentlich zumindest jeden zweiten Tag regnete, war es mit der Tiersuche ohnehin so eine Sache.

Fazit Tamboti:

Auf den ersten Blick dürfte es kaum verständlich sein, weshalb 2 Camps, die nur einen Steinwurf auseinanderliegen, die beiden Extremplätzen 1 und 12 in meinem Ranking belegen. Zu Platz 12 ist zu sagen, daß ja letztlich ein Camp diesen Platz belegen muß. Tamboti ist trotz der Plazierung auf gar keinen Fall schlecht. Es gäbe keinen Grund, hier nicht wieder herzukommen, obwohl ich im direkten Vergleich Orpen deutlich vorziehen würde. Der Grund dafür liegt einerseits an dem beleuchteten Wasserloch, was Orpen zu einem der wenigen Camps macht, in denen man gezielt auch nach Einbruch der Dunkelheit Tiere gucken kann. Weiterhin hat Orpen für mich deutlich mehr Privatsphäre als Tamboti, selbst wenn die Hütten auch nicht megaweit auseinanderliegen. Ein sehr subjektiver Grund liegt natürlich auch in den selbst erlebten Sichtungen von den Camps aus. Da hatten wir in diesem Jahr rund um Tamboti - unter wesentlich schwereren Bedingungen - wenig bis gar kein Glück, während 2015 Orpen in dieser Hinsicht unschlagbar war. Im Vergleich zu den anderen Bushveldcamps fehlt leider ein Hide mit Wasserquelle. Bei niedrigen Temperaturen sollte man gewappnet sein, denn es kann im Zelt sehr kühl werden. Vielleicht braucht es noch einen dritten Besuch, um dem Zauber dieses Camps zu erliegen...

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Gaukler

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Sonntag, 26. November 2017, 12:08

Moin Christian,

Sehr "kompakt" finde ich auch das Camp insgesamt angelegt. Die Unterkünfte liegen alle sehr dicht beieinander. Besonders krass finde ich hierbei den Braaibereich, der wirklich direkt neben dem des Nachbarn ist, so daß man sich beim Umdrehen eigentlich abwechseln könnte...

so pauschal kann man das nicht schreiben. Richtig ist, dass einige Unterkünfte eng aneinander liegen, am Ende des Camps sieht es anders aus. Genau so habe ich das ja auch beschrieben: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Mit 32 hattet ihr eines der Zelte, dass ich explizit erwähnt hatte. Das ist natürlich schade.

Alles weitere ist natürlich ein subjektiver Eindruck und Du ordnest das ja auch entsprechend ein. :thumbup: :danke:

Wie immer: Schöner Bericht und nette Einordnung der Camps! :thumbup:

LG Lilly

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Sella

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Sonntag, 26. November 2017, 14:56

Hallo Christian,

Danke für deine Eindrücke bezüglich Tamboti. Wir werden im Februar eine Nacht dort verbringen. Ich bin mal gespannt wie es uns gefällt und werde dann berichten. Ich hatte einen Unterkunft zwischen Shimuwini und Nkomazi gesucht, wollte aber nicht aus dem Krüger raus und habe mich letztendlich für Tamboti entschieden. Im Nachhinein etwas vorschnell da wir ja noch über 4 Std bis Nkomazi fahren und um halb drei schon da sein müssen.
Lilly's Bericht über Tamboti fand ich allerdings ganz ansprechend. Die Zelte sehen gut aus und vielleicht haben wir im Februar ja Glück das etwas mehr Wasser im Flussbett ist.
Um Nummer 40 zu "ergattern" habe ich eine Mail an Sanparks geschickt. Die Antwort war, dass ich das bitte telefonisch mit Orpen klären soll. Gesagt getan. Verstanden habe ich nur das Nummer 40 belegt ist. Ich bat dann um Nummer 39 aber offen gesagt hab ich nicht verstanden ob das nun geklappt hat oder nicht. Ich lass mich mal überraschen und freu mich auch schon drauf.

LG, dein Bericht ist super :danke:


Sella

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Bueri (26. November 2017, 19:06)

parabuthus

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Sonntag, 26. November 2017, 19:48

Sella, lass dich nicht verunsichern.

Wie schon gesagt: es gibt m.E. keine wirklich schlechten Camps im Krüger und mein Ranking ist zunächst einmal eine kleine Spielerei und vor allem eine Momentaufnahme.

Ich wünsche euch unser Glück von 2015, dann werdet ihr Tamboti sicher besser in Erinnerung haben als wir. Das Potenzial allemal da.

LG

Christian

Sella

Sonne

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Sonntag, 26. November 2017, 20:20

Sella, lass dich nicht verunsichern.
Ganz bestimmt nicht. Ich habe deinen Bericht auch nicht als negativ empfunden :) Wir freuen uns und lassen uns überraschen.

Hab einen schönen Abend

LG Sella

parabuthus

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Dienstag, 28. November 2017, 12:05

Bevor ich mein Ranking der Krügerpark Camps abschließe, möchte ich zunächst noch einen Exkurs machen, um in der zeitlichen Linie zu bleiben.

Wir haben nämlich nach der Nacht in Tamboti den Park vorübergehend verlassen. Diese Unterbrechung haben wir bewußt gewählt, da uns die Erfahrung aus 2015 gezeigt hat, daß - zumindest in unserer Familie/Gruppe - die Motivation bzw. die Spannung für den Krüger spürbar abnimmt, wenn man zu viele Tage hintereinander dort verbringt.

Um das Ganze ein wenig aufzulockern, haben wir uns entschieden, 2 Tage an der Panoramaroute zu verbringen.

Nach dem Frühstück um 8.00 Uhr haben wir also den Krüger durch das Orpen Gate verlassen und sind an den anliegenden Private Reserves vorbei in Richtung des Blyderiver Dam gefahren.

Ich habe ehrlich gesagt diesen Abstecher nicht gerade akribisch geplant, sondern lediglich aus einigen Berichten hier im Forum entnommen, daß dort eine Bootstour möglich ist. Einzelheiten wie Abfahrtszeiten wußte ich nicht, so daß wir auf gut Glück hingefahren sind.

Als wir um 9.30 Uhr dort am Ufer eintrafen, stand gerade ein Boot mit einer Gruppe französischer Senioren zur Abfahrt bereit (das Foto zeigt natürlich das Aussteigen ;) ).



Die nächste reguläre Fahrt, die erst um 11.00 Uhr begonnen hätte, wäre für uns keine Option gewesen, weil wir noch genug Programm auf dem Zettel hatten. so haben wir höflich angefragt, ob wir uns einklinken können. Dem haben unsere freundlichen Nachbarn glücklicherweise zugestimmt, so daß wir auch schon gleich ablegen konnten :thumbsup: ... Merci!



Neben dem Bootsfahrer gehörte ein Guide zur Besatzung, der einige interessante Ausführungen machte zu Fauna und Flora und natürlich dem Dam selbst. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön.



Hier sieht man einen der "Three Rondavels", die man an jenem gleichnamigen Aussichtspunkt sonst eher aus der Vogelperspektive sieht.



Witzig ist auch der sogenannte "King Kong" Felsen (mittig), der mit ein wenig Fantasie wie ein Gorillaschädel ausschaut.



Im linken "Auge" von King Kong befindet sich ein Wasserfall - einer der größten seiner Art (so ganz genau habe ich die Erklärung dazu nicht verstanden :blush: ), so daß man von "King Kongs Tears" spricht.



Das Boot tuckert gemütlich dahin und man kann entspannt die Aussicht genießen...



Die ist eigentlich in alle Richtungen beeindruckend. Wir hatten allerdings auch sehr großes Glück mit dem Wetter - zumindest an diesem Tag ;). Vor der Sonne ist man unter dem Dach eigentlich gut geschützt.



Und als Sahnehäubchen gab es zum Schluß auch noch eine Gruppe Hippos :thumbup: .



Nach 1 1/2 Stunden endete diese schöne Bootstour, die ich wirklich empfehlen kann, wenn man es zeitlich möglich machen kann. Wir waren bereits um 11.00 Uhr wieder auf der Straße zu den nächsten Highlights...

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Gisel

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Dienstag, 28. November 2017, 15:39

Danke für diesen sehr guten Tipp!
Grüsse von Gisela

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