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parabuthus

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Mittwoch, 29. November 2017, 15:54

Über den Erasmus Pass fuhren wir nun auf die klassische Panoramaroute ein mit den bekannten Stationen. Meine Frau und ich haben einige dieser Ausstiege bereits im Jahr 2009 unternommen, so daß es spannend war zu erfahren, wie man dies mit 8 Jahren Abstand erlebt.

An einiges konnte ich mich nicht mehr so richtig erinnern. Mir war jedenfalls nicht bewußt, daß es an jedem noch so popeligen Aussichtspunkt einen Kassenwart gab, der Eintrittskarten verkaufte. Aus der Erinnerung her würde ich sagen, daß wir 2009 nur an den Potholes gelöhnt haben. Aber sicher bin ich mir da nicht.

Los ging es jedenfalls an den "Three Rondavels". vermutlich der Klassiker der Panoramaroute schlechthin. Der linke "Rondavel" ist der, den man auch vom Dam aus sieht.



Für uns besonders von Interesse war diesmal natürlich die Aussicht auf den Dam, wo wir noch kurz zuvor drauf rumgeschippert sind...



Die Budget Variante von den "Three Rondavels" ist die "Lowveld View". Deutlich günstiger und weniger los, relativ vergleichbare Aussicht und ein wenig mehr Kletterspass...



Wenn natürlich oben links passiert, ist der Tag hin...



Ansonsten ist die "Lowveld View" durchaus eine Alternative, wenn man die "Three Rondavels" schon gesehen hat.



Weiter ging es dann zu "Burke´s Luck Potholes"...

Wir hatten mittlerweile mächtig Hunger bekommen und es lief auch schon auf 14.00 Uhr zu. Eigentlich wollte ich in der im Forum oft angepriesenen "Boskombuis" speisen, aber bis dahin hielten wir es nicht aus. So entschlossen wir und trotz großer Bedenken, im Pothole Restaurant unseren Lunch einzunehmen.



Ich will um Himmels Willen jetzt nicht über deutsche Touristen ablästern - wir sind ja schließlich selbst welche und es gibt auch im SA-Urlaub durchaus nette Begegnungen. Wenn aber ganze Busladungen von Landsleuten einfallen, sich für "wait to be seated" nicht interessieren und sich ungefragt von anderen Tischen die Speisekarten holen, steht das auf dem Wunschzettel sicher nicht sehr weit oben. Leider ist es auch ziemlich schwer, sich den Tischgesprächen zu entziehen. Da die Panoramaroute, zumindest die "Three Rondavels" und die Potholes, in nahezu jeder Pauschalstandardreise vorkommen, ist es nahezu unmöglich, solche Situationen zu vermeiden, zumindest in der Tagesmitte. Das ist schade aber nicht zu ändern.

Da wir uns hinsichtlich der Qualität des Essens unsicher waren, gingen wir auf Nummer sicher und bestellten toasted Sandwiches, was eine sehr gute Wahl war, zumal auch eine überraschend günstige. Hinterher war es schwierig, sich für ein Eis zu entscheiden. In gleich mehreren Truhen gibt es eine riesengroße Auswahl.

Dann ging es endlich zu den Potholes.



Die Potholes waren ein weiteres Beispiel dafür, wie manches in der Erinnerung verklärt wird. Ich hatte sie jedenfalls größer und beeindruckender in Erinnerung. Vermutlich aber ist es normal, daß die Wirkung beim ersten Mal einfach stärker ist.



Wenn man sie nicht kennt, sind sie natürlich auf jeden Fall sehenswert.



In jedem Fall kann man sich ganz gut die Beine vertreten, ein wenig klettern und die Füsse ins kalte Wasser halten.



Da es nun schon 15.30 Uhr war und wir an diesem heißen Tag auch durch die bekannten Defizite unseres Tucsons ein wenig abgespannt waren, entschlossen wir uns, "The Pinnacle" und "Gods Window" auf den morgigen Tag zu verschieben und zu unserer Unterkunft zu fahren - ein dicker Fehler...

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bibi2406

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Mittwoch, 29. November 2017, 17:59

Hallo Christian,

Sehr schade, dass ihr an der Boskombuis quasi vorbei gefahren seid auf dem Weg zu den Potholes. Das wäre in jedem Fall die bessere Wahl gewesen :beer:
Also auch wenn der nächste Tag wie ich vermute nebelig war, habt ihr bei Gods Window nicht viel verpasst. Unser Lieblingsausblick ist übrigens der Lowveld View auch weil man dort ganz alleine ist. Ich fand auch den Wonder View besser als Gods Window, aber das ist ja auch Geschmackssache.
Interessant, dass ihr Panoramaroute UND Bootstour an einem Tag geschafft habt. Wir wohnen nächste Jahr auch im Lowveld, haben uns jetzt aber gegen die Bootstour entschieden, weil ich die Blicke von oben schöner finde, Seen haben wir bei uns auch viele. Dafür streben wir den Leopards Trail am Vormittag an.
Ich denke ihr habt im Highveld gewohnt.


LG
Barbara

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chaos

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Mittwoch, 29. November 2017, 19:41

Hallo,
heute bin ich auch mal noch zugestiegen und habe in einem Rutsch gelesen. Da kommen viele Erinnerungen hoch und ich bin auf die weiteren Berichte riesig gespannt. Danke fürs Miterleben.
LG Bärbel :danke:
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

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parabuthus (29. November 2017, 19:44)

bibi2406

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64

Donnerstag, 30. November 2017, 15:31

Hallo Christian,
Sehr schade, dass ihr an der Boskombuis quasi vorbei gefahren seid auf dem Weg zu den Potholes.
Das ist natürlich nicht richtig, die Boskombuis kommt in südlicher Richtung kurz hinter den Potholes. Ich wusste das nicht mehr so genau nur, dass sie kurz vorher oder nachher ist.

LG
Barbara

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kOa_Master (30. November 2017, 16:16)

parabuthus

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Donnerstag, 30. November 2017, 16:02

Nach den Potholes sind wir also erstmal zu unserer Unterkunft gefahren. Wir haben uns - auch aufgrund der zahlreichen Empfehlungen hier im Forum - für die "alte Mine" in Graskop entschieden.



Ein rechtes Foto von unserer Unterkunft - wir hatten die Einheit direkt vor der Rezeption - habe ich jetzt leider nicht gefunden. Es gibt jedoch hier im Forum schon diverse Fotos. Unsere Tochter hat jedenfalls gleich gestrahlt, als sie von einer Schar Hunde begrüßt wurde, mit denen sie sich gleich anzufreunden versuchte.

Ein Indoorfoto habe ich immerhin gefunden, nämlich eines von unserem Ofen, dem noch eine besondere Bedeutung zukommen sollte...



Um es vorwegzunehmen: "Zur alten Mine" ist wirklich eine ausgezeichnete Unterkunft, die zudem strategisch günstig liegt zu den touristischen Zielen rund um die Panoramaroute. All die positiven Berichte über diese Unterkunft kann ich unterschreiben. Rainer und Wally, die wir eher nur durch Zuwinken aus der Entfernung gesehen haben, sind sehr aufmerksame Gastgeber, die nicht nur ein wirklich sehr gutes Frühstück mit viel Hausgemachtem zubereiten, sondern auch sehr hilfreich sind, wenn es um die Planungen geht. Mir hat sehr gut gefallen, daß Rainer wahrlich kein Schönredner ist, sondern Fehlentwicklungen auch beim Namen benennt und vom Besuch bestimmter Ziele, in diesem Fall Pilgrims Rest, auch mal abrät.

Leider hatte Rainer keine guten Nachrichten für uns. Das aktuell noch so schöne Wetter soll über Nacht verschwinden und durch sehr ungemütliches Regenwetter ersetzt werden. Weiterhin hatte das vermeintlich beste Restaurant im Ort, nämlich "The Glass House Restaurant" an diesem Tag zu. Wir baten Rainer, uns für den nächsten Abend dort einen Tisch zu reservieren und fuhren wieder in den Ort, um uns etwas ein Abendessen zu organisieren.

Beim Spar gab es eine Warmtheke, an der sich die Einheimischen mit lokalen Spezialitäten eindeckten. Da zogen wir doch mal nach und entschieden uns für eine Art Wurstgulasch...



Dazu gab es Pap.



Pap dürfte für viele zunächst einmal relativ gewöhnungsbedürftig sein, da Pap als Saucenträger nahezu geschmacksneutral ist. Da das Wurstgulasch recht feurig daherkam, konnte man das Gericht durchs Mischen mit dem Pap ein wenig entschärfen. Uns hat es jedenfalls in dieser Kombination sehr gut geschmeckt. Wir haben uns vorgenommen, zukünftig häufiger mal solche Gerichte zu testen. Nach dem Essen haben wir Karten gespielt und den Tag anschließend beschlossen.

Am nächsten Morgen gab es indes das von Rainer angekündigte böse Erwachen. Das Wetter war komplett gekippt.



Das war der Stand nach dem Aufwachen. Daran hat sich über den Tag nur minimal etwas geändert. Das hätte ich so extrem zu dieser Jahreszeit nicht für möglich gehalten... Dazu hat es in Strömen geregnet :thumbdown: .

Beim Frühstück schmiedeten wir mit Rainer Pläne, wie wir diesen Tag noch zufriedenstellend nutzen konnten. Wir entschieden uns für Wasserfälle und Wanderungen. Schon beim Losfahren war klar, daß Aussichtspunkte nicht unbedingt angefahren werden mußten.



Von den Mac Mac Falls sahen wir nichts, also ging es weiter zu den Mac Mac Pools...



Wenigstens war es nicht voll ;) . Der Bezahlposten bestand darauf, daß wir seinen Schirm mitnahmen.



"I´m singing in the rain..."



Immerhin hatten wir die richtigen Jacken mit. Das Schuhwerk von Frau und Tochter erwies sich ganz so wasserbeständig... Weiter ging es zu den Lone Creek Falls. Auf dem Weg dorthin gilt es, den Potholes auszuweichen - gar nicht so einfach bei diesem Wetter. Wir haben festgestellt, daß der Tucson es zwar nicht kalt macht, dafür aber warm :thumbup: .



Hier war man durch die Bäume ein wenig geschützter.



Ein netter kleiner Weg zu den Fällen, die uns auch bei diesem Wetter gefallen haben.



Nun kamen wir zum Höhepunkt des Tages, der Wanderung zu den "Forest Falls", die laut Rainer etwa eine gute Stunde dauern sollte.

Am Parkplatz war erstmal keiner, da man heute offenbar nicht mit Besuch gerechnet hatte. Dann kam aber doch noch jemand und hat einen Obolus eingefordert. Leider vergaß er, uns eine Karte zu geben, wie das wohl sonst üblich ist. Er verwies uns lediglich zum Startpunkt der Wanderung, von wo aus wir dann losmarschierten...



Der Wanderweg verlief zumeist unter Bäumen, so daß der Regen nicht so sehr ins Gewicht fiel und wir alle trotz der Umstände großen Spaß an der Wanderung hatten.

Es gab ein paar Felsen zu überklettern ...



und einige etwas steilere An- und Abstiege, aber nichts Wildes...



Dann ging es eine ganze Zeit lang am Fluss entlang...



... ehe wir schließlich zu den Forest Falls gelangten.



Es sind natürlich nicht gerade die Victoria Fälle...



.. aber in Kombination mit der wirklich schönen Wanderung ein lohnendes Ziel.

Leider hat die Wegmarkierung nur bis zu den Falls hin funktioniert. Ohne Karte gab es nun widersprüchliche Markierungen und Zeichen. Mangels einer Karte haben wir uns dann leider für einen falschen Weg entschieden und sind recht lange in die falsche Richtung gegangen. Als wir unseren Standort mittels GPS erkundeten, beschlossen wir, umzukehren und sind dann ab den Falls den Hinweg nochmal gewandert, da wir keine Lust zu weiteren Experimenten hatten. Das hat unsere Wanderung bestimmt fast um eine knappe Stunde verlängert, so daß wir erst nach insgesamt fast 2 Stunden wieder am Auto waren. Gleichwohl waren wir alle zufrieden und rechtschaffen müde, so daß wir wieder in unser Quartier fuhren. Insgesamt haben wir aus diesem Regentag durchaus etwas gemacht.

Unsere Hütte präsentierte sich ähnlich kühl wie am Morgen, so daß wir nun den Ofen anheizen mußten, um die Innentemperatur halbwegs in die Nähe der 20°C Marke zu bewegen. Wir haben dann noch abends im "The Glass House" gegessen - die Örtlichkeit ist nett und sehr begehrt (keine Chance ohne Reservierung), das Essen war in Ordnung, mehr aber auch nicht. Meine Frau und ich bestellten Curry, unsere Tochter hatte mit einer Forelle definitiv die beste Wahl. Sie putzte den (Erwachsenen-)Teller ganz allein weg :thumbup: . Anschließend heizten wir wieder unsere Hütte an und spielten noch ein wenig Karten. Das ein oder andere Mal mußten wir unsere Holzvorräte vom Lager unter der Hütte aufstocken. Wunderbar war an diesem Tag, daß die Betten über Heizdecken verfügen und man so sein Bett schon einmal vorheizen konnte und so geschmeidig durch die Nacht kam...

Am nächsten Morgen hat sich an der Wetterlage zunächst einmal nichts geändert, aber nun ging es ja zurück in den Krüger, wo die nächste Überraschung auf uns wartete...

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U310343

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Freitag, 1. Dezember 2017, 05:57

Hallo Christian

Zunächst vielen Dank, ein sehr schöner Reisebericht.
Wir haben die Strecke im Februar gemacht, zwar gefühlt unendlich lange her, aber mit Deinen Bildern ist wieder alles gegenwärtig.

Anreise im Regen, zwei Tage bei schönstem klaren Wetter, Abreise im dichten Nebel mit Regen. Ist einfach Glück oder Pech, ich finde Ihr das Beste daraus gemacht.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Rosi2510 (1. Dezember 2017, 09:08), parabuthus (1. Dezember 2017, 08:27)

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 22:34

Hallo Christian,
sehr interessant ist wieder Dein Kruger Ranking. Wir haben diesmal auch 6 verschiedene Camps besucht und natürlich habe ich auch ein persönliches Ranking im Kopf. Zuviel möchte ich aber noch nicht vorweg nehmen.
Und auch wir haben den Kruger für 2 Tage verlassen, da es uns ähnlich geht, wie dem Rest Deiner Familie. Natürlich war auch für uns die Panorama Route und der Blyde River Canyon das Ausweichziel. Nur haben wir uns für „unter“ entschieden und haben Moholoholo gewählt. Mit Ya Mati haben wir für uns einen echten Glückstreffer gelandet. Auch die Bootsfahrt auf dem Blydepoortdam stand auf dem Programm, selbst die Wetterverhältnisse waren recht ähnlich. Genauso interessant wie Ihr fanden wir den Vergleich der Rondavels einmal von unten und einmal aus der bekannten Persoektive.
Danke für Deinen wunderbaren Bericht.
LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Gisel (4. Dezember 2017, 08:43), parabuthus (4. Dezember 2017, 07:24)

parabuthus

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:05

Gemütlich saßen wir im Frühstückraum und unterhielten uns mit einer Schweizer Familie, die nach Australien ausgewandert ist und nun Afrika für sich entdeckt hat. Der Vater wälzte gerade Reiseführer vom Etoscha und dem Okavango Delta. Im Gespräch ergab sich, daß sie vom Krüger enttäuscht waren. Sie hätten trotz eines mehrtägigen Aufenthaltes außer Elefanten eigentlich nur Zebras und Antilopen gesehen und wollten daher nächstes Jahr irgendwohin, wo man "richtig" Tiere sehen könne. Sachen gibt´s...

Wir setzten uns nach der Verabschiedung von Rainer und den Hunden in unseren Tucson und tasteten uns durch den Nebel durch. Da ich ein Sturkopf bin, wollte ich es nicht unversucht lassen, gleichwohl noch "The Pinnacle" zu besichtigen (Gods Window kannten wir schon aus 2009), aber der nette Torposten hat gleich abgewunken und uns eine sinnlose Investition erspart.

Auf dem Weg zum Krüger besserte sich das Wetter zum Glück wieder und nach 2 Tagen Pause waren wir auch wieder ganz heiß auf gute Sichtungen.

Außer Sturkopf bin ich auch Sammler und auf der heutigen Liste stand nicht nur ein neues Camp, sondern mit Phabeni auch ein Gate, durch das wir bislang noch nicht gefahren sind...



Leider war ich geistig offenbar noch nicht ganz frisch, sonst hätten wir uns wohl die Albasini Ruins noch angeschaut.

Das Phabeni Gate ist noch nicht so aufgepeppt wie einige andere. Hier gibt es erst einmal die übliche Zettelwirtschaft, bevor es dann losgehen kann. Da wir unsere Unterkunft erst um 14.00 Uhr beziehen können, haben wir uns gedacht, die S 1 entlang nach Skukuza zu pirschen, um dort im Cattle Baron unseren Lunch zu haben.

Die armen Schweizer vom Frühstück müssen wirklich Unglücksraben gewesen sein. Allein auf der relativ kurzen Fahrt auf der S 1 haben wir so viele tolle Sichtungen gehabt, daß wir schon ganz beunruhigt waren, was denn noch kommen mag...



Endlich gab es auch mal wieder Nashörner...



... leider nicht ganz so gut wie vor 2 Jahren rund um Berg-En-Daal, aber immerhin...



Die Nahbegegnungen hatten wir ja schon im Hlane. Leider sehr zu meinem Bedauern gab es dieses Jahr keine einzige Sichtung von Spitzmausnashörnern ;( .

Aber wir nehmen es wie es kommt und freuen uns auch über das schöne Federvieh (bin mir leider nicht sicher, was wir da mal wieder gesehen haben - wer kann helfen?)



Dann kamen wir schließlich in Skukuza an...



...und haben zum Glück noch einen recht schönen Platz auf der Terrasse des Barons bekommen.

Direkt unter der Terrasse sonnte sich ein besonders dicker Waran.



Der Baron ist unser Lieblingsrestaurant von den Kettenrestaurants im Park. Die Steaks sind wirklich sehr lekker.

Ich kanns nicht ändern, aber auch das Camp Skukuza an sich gefällt mir nun auch beim 2. Mal hinsehen einfach besser als Lower Sabie. Das verstehe wer will...

Aber da wir nun schon mal beim Ranking sind, wird es Zeit, das letzte Camp für diesen Urlaub zu bewerten...

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:21

ein African Hoopoe, Upapa Africana :)

Und ist doch gut mit Skukuza, ich finde das Camp auch sehr unterschätzt. Würde es nicht höher als Lower Sabie gewichten, aber es ist klasse! :)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:51

Man kann's auch deutsch ausdrücken: ein (afrikanischer) Wiedehopf. Gibt es - wenn man Glück hat - auch mal bei uns zu sehen.

Wir haben bislang immer einen Bogen um Skukuza gemacht, aber werden das Camp im März auch ausprobieren. Ich bin schon ganz gespannt, wie unser Eindruck so sein wird.

Danke, Christian, für Deinen sehr lesenswerten und informativen Bericht :danke: !!

Beste Grüße von Christiane

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:42


Außer Sturkopf bin ich auch Sammler und auf der heutigen Liste stand nicht nur ein neues Camp, sondern mit Phabeni auch ein Gate, durch das wir bislang noch nicht gefahren sind...



Ich kanns nicht ändern, aber auch das Camp Skukuza an sich gefällt mir nun auch beim 2. Mal hinsehen einfach besser als Lower Sabie. Das verstehe wer will...

Hallo Christian,

schön zu lesen das es noch andere "Sammler" gibt. Habe mir vor 2 Jahren den Kruger Passport gekauft und im Oktober fleißig weiter Stempel gesammelt.
Sehr interessant Dein Krüger Ranking. Wie unterschiedlich man doch gewisse Sachen einstuft. Deine Tamboti Erfahrung teile ich komplett, Lower Sabie und Skukuza allerdings nicht.
Deinen Reisebericht verfolge ich allerdings mal wieder sehr genau, vielen Dank schon mal für die Mühe.

Gruß,Markus

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parabuthus (5. Dezember 2017, 15:14)

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:19

Die letzte Station unseres Urlaubs ist bereits erreicht. Unfassbar, wie schnell es wieder vorbei ging. Wir haben uns entschieden, zum Abschluss noch einmal 3 Tage hintereinander an einem Ort zu verbringen Entschieden haben wir uns für...

Platz 7: Pretoriuskop



Das Camp:

Pretoriuskop gehört zwar zu den größeren Camps im Krüger. Im Grunde aber merkt man das gar nicht, da das Camp doch sehr ruhig und beschaulich daherkommt. Da es vom Camp aus leider nichts zu sehen gibt - es gibt weder einen Fluß, noch ein Wasserloch oder einen Hide - ist Pretoriuskop eigentlich kein Magnet für Tagesbesucher.

Das könnte auch daran liegen, daß das Camp-Restaurant von Whimpy betrieben wird. Bitte nicht falsch verstehen - ich schiebe mir durchaus ganz gern mal einen Burger bei Whimpy hinter die Kiemen - aber für ein stimmungsvolles Dinner finde ich Whimpy ehrlich gesagt sowohl vom Ambiente wie auch vom Speisenangebot her ein wenig zu popelig. Insofern ist das Restaurant eher ein Minuspunkt für das Camp. Nett hingegen sind der kleine Spielplatz vor dem Restaurant und auch der Shop.

Man kann das Camp ganz gut erkunden, indem man dem Sable Trail folgt, einem von Honary Rangern angelegten Interpretive Trail. Auf dem Parkplatz geht es los. Eine Broschüre liegt an der Rezeption.



Man geht quer durchs Camp und gelangt an - ich meine 12 - Stationen, an denen ein spezieller Baum oder ein historisches Bauwerk erklärt wird...





Hier die Hütte des First Rangers, Harry Wolhutter - leider ziemlich verfallen, wie auch der gesamte Lehrpfad mal wieder ein wenig aufgepäppelt werden könnte...



Einzig das King´s Cottage, welches anlässlich eines Besuches von King George von England errichtet wurde, ist immer noch in Betrieb. Höhepunkt, nicht nur des Lehrpfades, ist natürlich der 1954 angelegte Pool.



Es ist ja schon oft geschrieben worden, aber auch für uns ist der Pool von Pretoriuskop die ganz klare Nummer 1 unter den Kruger Pools. Ein wenig abseits gelegen, umzäunt wie eine kleine Parkanlage, mit einem Planschpool für Kleinkinder und dem aus dem Felsen gehauenen beeindruckenden Hauptpool. Da während unseres Aufenthaltes in Pretoriuskop jeweils schon vor 10.00 Uhr die 30 °C Marke geknackt wurde, war dieser schöne Pool natürlich höchst willkommen. :thumbsup:

Die Unterkunft:

Ich muß jetzt noch ein wenig schmunzeln, wenn ich an unsere Unterkunft denke, bzw. unser erstes Betreten der selbigen. Das war jedenfalls eine ziemliche Überraschung. Wir haben uns für das vermeintliche Guesthouse Doherty Bryant entschieden.



Wie man auf dem Schild erahnen kann, wird das Guesthouse hier vor Ort als "Boma" bezeichnet. Der Beschreibung auf der Homepage konnte ich das jetzt so nicht entnehmen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Den Begriff "Boma", im Zusammenhang mit SA, verbinde ich eigentlich mit einem Braaiplatz. Und letztlich war unsere Unterkunft auch ganz genau das, ein Braaiplas :beer: .

Die Doherty Bryant Boma ist kreisförmig angelegt. Im Zentrum gibt es eine große Feuerstelle, den großen Steintisch mit den Platikstühlen und mehrere Braais. Im Umkreis darum wurden das Küchengebäude (hier im Hintergrund) und 3 Schlafgebäude mit jeweils 3 Betten, Klimaanlage und einem Badezimmer errichtet.



Die Schlafhäuschen waren auf das absolut Wesentliche beschränkt, nämlich Betten und Schränke.



Einen Wohnbereich im klassischen Sinne gab es nicht. Vor der Küchentür stand ein Tisch, ein paar Stühle und an der Wand hing ein großer Flachbildfernseher. :huh: - also alles, was der Südafrikaner braucht :thumbup:



Links hinter dem Bretterzaun ging es zur Außendusche...



Ich gebe zu, daß wir zunächst einmal recht sparsam geguckt haben ob der spartanischen Ausstattung. Da wir aber gutes Wetter hatten, war das Ganze am Ende jedoch recht witzig.

Wo kann man denn sonst schon draußen in der Natur sitzen und gleichzeitig ein Rubgy Spiel schauen? Da ist man hier doch sehr pragmatisch.



Jetzt fehlen nur noch die Kumpels und eine Kiste :beer:

Man kann erahnen, daß es früher hier auch mal - ähnlich wie bei den Bushveldcamps - Sessel und Sofa gab. Die hat man leider abgeschafft bzw. nicht ersetzt. Das ist mehr als schade, denn das hätte die Unterkunft nochmal richtig nach vorne gebracht.

Denn auch hier muß man wieder sagen, daß Doherty Bryant mit mehr als 4.000 R/Nacht einen ziemlich stolzen Einstiegspreis hat. Da hätte sich Sanparks ruhig ein wenig mehr Mühe geben können.

Nur in Familie würde ich die Unterkunft nicht unbedingt wieder buchen, denn außer der ruhigen Lage ein wenig ab vom Schuß gibt es keinen wirklichen Vorteil (gut, der ein oder andere mag vielleicht den Außenfernseher erwähnen oder die Außendusche ;) ). Sollten wir jedoch mal wieder mit 2 Autos fahren, könnte das hier schon ein großer Spaß sein.

Zur Tierwelt und der Umgebung komme ich dann im nächsten Beitrag...

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:46

Leider sehr zu meinem Bedauern gab es dieses Jahr keine einzige Sichtung von Spitzmausnashörnern ;( .

Hast Du wirklich erwartet, eine vollkommen neue Art zu entdecken? Ein biologisches Wunder? :rolleyes:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:26

Mist, an dem Abend dachte ich noch, sie hätte ein Horn gehabt. Muß am Amarula gelegen haben... :wine:


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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 13:18

weiter on Topic ;) :

Die Umgebung:

Abgesehen davon, daß vom Camp aus eben kein Fluß oder Wasseerloch zu sehen ist, finde ich dich die Umgebung extrem reizvoll.

Obwohl das Numbi Gate nicht weit ist, kommt man nicht unbedingt auf die Idee, daß Pretoriuskop sich in einer Randlage des Parks befindet. Im Gegensatz zum Bereich Orpen/Tamboti befindet sich um das Camp ein feinmaschiges Streckennetz, eine gute Mischung aus Teer- und Gravelroads.

Es gibt zum Beispiel die Voortrekker Road, die dem Leben und Wirken von Südafrikas bekanntesten Hund, nämlich Jock (of the Bushveld) gewidmet ist.



Relativ enttäuschend fand ich (auch dieses Jahr) die Fahrt auf der S 3 am Sabie entlang. Wir haben nahezu nichts gesehen und am anderen Ufer gibt es leider sehr viele spoilernde Bebauungen. Die mit Abstand besten Sichtungen hatten wir auf den beiden Asphaltstraßen S 1 und H1-1.

Ich hatte zunächst gewisse Befürchtungen, daß man schlecht sehen könne, da viel vom hohen Gras und üppiger Vegetation geschrieben wird. Ich fand es eigentlich halb so wild, eigentlich eher die Ausnahme.



Sehr reizvoll finde ich auf der anderen Seite die vielen Kopjies und natürlich die Dämme, u.a. den beinahe legendären Transport Dam.



Schauplatz der legendären YouTube Sequenz "Battle of Kruger". Sowas passiert natürlich nicht jeden Tag, aber grundsätzlich ist der Dam ein beliebter Anlaufpunkt bei der Tierwelt.



Wenn mal nicht so viel los ist, sitzt man halt im Auto und wartet ein Weilchen. Lange dauert es meistens nicht...



... und außerdem gibt es ja auch noch die Hippos (obwohl dieses Exemplar an einem Wasserloch in der Nähe war).



Die Tierwelt:

In dieser Hinsicht kann man wahrlich nicht klagen. Löwen haben wir hier leider nur fast gesehen, dafür aber viel vom "best of the rest".



Natürlich auch die schon von Orca beschriebenen süßen Hyänen.



Das war schier unglaublich. Etwa 20 km entfernt vom Camp auf der H1-1 ist an einem Granitfelsen ein ganzes Netzwerk an Hyänen-Baus.Man mußte sehr vorsichtig sein, da die Kleinen gerne unter die Autos kriechen...



Die Hyänen zeigten sich allerdings erst am späteren Nachmittag.



Das sind dann wohl die Allerkleinsten...



Der Wurf davor war schon ein wenig kecker...



Hier waren wir natürlich jeden Nachmittag immer hart an der Gate Closing Time...



So ist mir doch glatt die Aufnahme einer Sable durch die Lappen gegangen, die sich hier mal in voller Pracht präsentiert hat. Aber allein der Anblick war toll.

Wir haben auch an Aktivitäten teilgenommen.

Mein allererster Game Walk war wieder eine Geschichte für sich. Da unsere Tochter nicht teilnehmen darf hat sie mit meiner Frau noch geschlummert, als ich mich kurz vor 5.00 Uhr zum Treffpunkt an der Tankstelle losmache.

Mas, der Chef, teilt mir erst einmal mit, daß ich der einzige Teilnehmer bin, der mit ihm und Mishak an diesem Morgen in den Bush geht.



Das muß wohl schon irgendwie ein lustiges Bild abgegeben haben, wie die beiden Ranger da vorne saßen und ich allein dahinter. Ich wurde auf der Rückfahrt jedenfalls mehrfach bei Sichtungen von anderen angesprochen, ob ich eine private Führung hätte :thumbup:

Nach 20 Minuten Fahrt auf der H1-1 haben wir angehalten und das Fahrzeug geparkt. Mas und Mishak haben ihre Flinten genommen und dann folgte eine Einweisung von Mas, die allein schon das Geld wert gewesen ist. Mas, der einen extrem schwarzen Humor hat, erklärte, was alles passieren kann und wie ich reagieren sollte. Eigentlich lief es immer auf "it depends..." hinaus. immerhin hat er mir aber versichert, daß er und Mishak immer bei mir bleiben würden, egal was auch passiert. Das ist ja auch schon was... :thumbsup:
Dann gings los. Die Profis vorweg, ich hinterher...



Mas hat gleich klar gestellt, daß es natürlich nicht darum geht, gleich im nächsten Löwenrudel zu landen, sondern, daß es eher ein Spaziergang durch den Lebensraum der Tiere war, eine Lektion in "tracks and signs" mit Bush-Feeling. Und so war es dann auch. Mas scannte mit dem Fernglas die Gegend, während Mishak mit mir Spuren las oder mir Insekten oder interessante Pflanzen zeigte.



Richtig viele Tiere sahen wir jetzt nicht aus der Nähe, aber es halt doch immer noch etwas ganz anderes, wenn man sich einem Impala oder einem Warthog zu Fuß nähert.



Mit den beiden extrem coolen Jungs hat es jedenfalls großen Spaß gemacht und natürlich nimmt man auch das ein oder andere mit, hier z.B. Unterscheidung Schildkröte männlich oder weiblich...



Auf dem Rückweg haben wir leider um ein Haar noch eine Löwensichtung verpasst. Ansonsten kann ich den Walk auf alle Fälle empfehlen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werde ich gewiss so etwas gerne wieder machen.

Aufgrund der Hitze (und der defekten Klimaanlage im Tucson) haben wir uns entschieden, gegen unseren fest gefassten Vorsatz nun doch noch einmal an einem Game Drive im Truck teilzunehmen. Daß dieser von Mas geführt wurde, war natürlich ein fetter Bonus.



Mas schien heiß zu sein, spektakuläre Sichtungen aufzuspüren, hat aber nicht damit gerechnet, daß im Truck nicht wenige saßen, die am liebsten bei jeder Giraffe und jedem Zebra gehalten hätten.



Daß es trotzdem kein Reinfall wurde, lag vor allem daran, daß Mas, nachdem er sich kurz sammelte, immer eine wirklich geniale Geschichte zu jedem Tier raushaute, die auch für erfahrene Game-Driver sehr amüsant waren. Sein leichter Hang zum Sarkasmus tat ein übriges... :thumbup:



Gute Sichtungen gab es zum Glück auch.



Besonders spannend wurde es dann wieder mit Einbruch der Dunkelheit. Neben den schon vorgestellten Hyänen gab es unsere einzige Eule in diesem Urlaub...



... diverse Hasen (O-Ton Mas: I will find another for you...)



... diese schöne Genet, ich meine Large spotted (?)



... und als Höhepunkt und Erstsichtung eine Snouted Cobra!



So war es trotz des Trucks ein toller Drive und krönender Abschluß unseres diesjährigen Urlaubs.

Fazit Pretoriuskop:

Uns hat das Camp wirklich gut gefallen, auch als entspannter Abschluß unserer Reise. In vielen Büchern und Führern kommt die Gegend m.E. viel zu schlecht weg. Ich finde die Landschaft sehr ansprechend und gute Tiersichtungen kann man hier ganz sicher auch haben. Dazu das beschauliche Camp mit dem sensationellen Pool - das reicht allemal für eine Platzierung im vorderen Mittelfeld in meinem Ranking. Einzig die fehlende Aussicht vom Camp aus (kein Fluss/Wasserloch/Hide) und das eher unangemessene Whimpy Restaurant verhindern eine noch höhere Platzierung. Ich hoffe zudem sehr, daß man demnächst den Sable Trail wieder ein wenig in Form bringt, denn an sich finde ich die Idee eines solchen Lehrpfades - wie es ihn auch in Berg-En-Dal mit dem Rhino-Trail gibt - genial.

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maddy

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:20

Hallo Christian,

Sooo suess, diese Hyaenen babies!! :love:
Danke fuer's teilen!

Zitat

... und als Höhepunkt und Erstsichtung eine Snouted Cobra!


Hmmm, etwas zu kurz und zu dick fuer eine Snouted Cobra!
Meiner Meinung nach ist das eine Shield-nose Snake - Aspidelaps scutatus. Trotzdem eine schoene Sichtung!

Gruss aus dem nassen Sodwana (75mm Regen seit heute Morgen! :thumbsup: )
Maddy

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:40

Hmmm, etwas zu kurz und zu dick fuer eine Snouted Cobra!
Meiner Meinung nach ist das eine Shield-nose Snake - Aspidelaps scutatus. Trotzdem eine schoene Sichtung!

Hi Maddy,

Gruß aus dem zur Zeit recht ungemütlichen Deutschland.

Ich hab selbst mal recherchiert. Die Snouted oder Banded Cobra gibt es offenbar in vielen unterschiedlichen Varianten - jedenfalls sehen die Fotos im Netz so aus.

Vor Ort kam es mir auch ein wenig merkwürdig vor, aber wir haben die Schlange recht lange gesehen und Mas war sich sehr sicher.

Die Shield-Nose kommt mir ein wenig klein vor. Ich habe noch eine Videosequenz. Die Schlange bewegt sich recht anmutig und zügig, was wiederum eher für eine Kobra spricht. Schwierig...

Wie sagte unser überaus inkompetenter Tansania Guide immer: "nobody can say nothing" ;)

LG

Christian

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16:01

Die Shield-nosed snake ist zumindest eine Scheinkobra, von daher... ;)
Sieht aber ziemlich passend zu eurem Bild aus:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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parabuthus (6. Dezember 2017, 16:14)

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16:13

Der Kopf kommt mir ein wenig merkwürdig vor. Da ich die ganze Sequenz gefilmt habe, schau ich mal nach, ob ich aussagekräftigere Einzelbilder machen kann. Jetzt bin ich auch neugierig, ob der alte Mas sich vielleicht getäuscht hat...

parabuthus

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:57

Am letzten Tag sind wir über die Voortrekker Road in Richtung Malelane Gate gepirscht, wo wir den Krüger letztlich verlassen haben. Wir sind dann relativ entspannt in etwa 4 1/2 Stunden zum Flughafen gefahren. Über die Rückgabe des Mietwagens und unsere Erlebnisse mit der Swiss habe ich ja schon eingangs geschrieben.

Gesamtfazit:

Wenn man von unserem Pech mit dem Mietwagen absieht, war es in der Summe ein gelungener Urlaub. Wie ich am Anfang schon geschrieben habe, hat uns die erste Hälfte besser gefallen als die zweite. Ich denke, das lag vor allem daran, daß wir einerseits mehr Abwechslung hatten und mit Swaziland, dem Tembe und auch Kosi Forest komplett neue Eindrücke und Erlebnisse hatten, die dann auch noch sehr positiv waren. Mit dem Eintritt in den Krüger bewegten wir uns wieder auf vertrautem Terrain und auch diverse Stationen auf der Panoramaroute kannten wir schon. Trotz einige neuer Camps und Unterkünfte war es dann doch eben viel Wiederholung. Es hat sich auch diesen Urlaub rausgestellt, daß ein möglichst breitgefächertes Programm für unsere Gruppe bzw. in diesem Jahr Familie das beste ist. So sind wir dieses Jahr gewandert, geradelt, geritten (Tochter), geschwommen, geschnorchelt, Boot gefahren, haben wieder ein wenig Kultur mitgenommen, beim Essen ein bißchen experimentiert, an geführten Game Drives und Walks teilgenommen, sind selbst gefahren inklusive eigenem Night Drive. Ich denke, daß dies auch zukünftig unser Weg in SA sein wird, wobei es schon im nächsten Jahr nicht ganz einfach wird, dies alles unter einem Hut zu bekommen.

Leider hat sich die defekte Klimaanlage im Tucson speziell im Krüger ausgewirkt, da man dort ja eben doch einen Großteil seiner Zeit im Auto verbringt. Das hat den Spaß an einigen Tagen ganz sicher beeinträchtigt. Damit bis ich gleich bei:

Unser größter Fehler:

... war wohl im Rückblick der, daß wir das Fahrzeug nicht beanstandet haben oder vor allem vor Ingebrauchnahme nicht ausreichend geprüft haben. Wir haben jetzt sehr viel Jahre Glück mit unseren Fahrzeugen gehabt, aber nun schmerzhaft gespürt, wie negativ sich ein mangelhaftes Fahrzeug auswirken kann.

Unsere beste Entscheidung:

... war, Swaziland mal eine Chance zu geben. Ich denke, man kann unsere Begeisterung meinem Bericht entnehmen.

Die Unterkünfte:

Der Gewinner ist die Singwe Lodge im Mbuluzi.

Ebenfalls sehr positiv haben wir den Rondavel in Mlilwane, den Tembe, Kosi Forest, die alte Mine und Talamati im Krüger in Erinnerung.

Durchwachsen sind unsere Eindrücke von den beiden Guesthouses in Lower Sabie und Pretoriuskop, die an und für sich nicht schlecht waren, aber eben auch sehr teuer und für diese beiden Camps eben auch kein wirkliches Upgrade zu den anderen Unterkünften darstellen, ganz im Gegensatz z.B. zu Reentmaster in Shingwedsi. Als in Ordnung würde ich auch Tamboti bezeichnen, ebenso wie das Shonalanga Cottage in Mlilwane.

Einen Flop hatten wir zum Glück nicht dabei.

Die Tierwelt:

Es war klar, daß wir im Krüger nicht annähernd so viel Glück haben würden wie vor 2 Jahren, als wir mitten in der großen Dürre dort waren, was für den Park natürlich eine Katastrophe war, die Sichtungen aber extrem begünstigte. Da es dieses Jahr vorher und auch während unserer Anwesenheit viel geregnet hat, waren ganz andere Voraussetzungen. Wir hatten zwischen guten Sichtungen deutlich mehr Leerlauf.

Gleichwohl haben wir auch in diesem Jahr sehr viel gesehen. Neben den Big 5 (gut, kein Spitzmaul- sondern nur Breitmaulnashorn) gab es allerlei interessante Begegnungen, darunter auch ein paar echte Premieren, wie die tolle Sable, das Thick Tailed Bushbaby, einen gestreiften Schakal und die Snouted Cobra (oder Shield Nose ;) ). Besonders beeindruckend waren die hautnahen Begegnungen mit den grauen Riesen im Tembe. Tier des Urlaubs dürfte dieses Mal jedoch die Hyäne sein, die wir in vielen Fassetten erlebt haben.

Das Ranking:

Die vorläufige Wertung sieht nach 2 längeren Krügeraufenthalten wie folgt aus:

1. Orpen
2. Talamati
3. Sirheni
4. Biyamiti
5. Shingwedsi
6. Letaba
7. Pretoriuskop
8. Skukuza
9. Lower Sabie
10. Satara
11. Berg-En-Dal
12. Tamboti


Aus dem Ranking geht hervor, daß ich eine klare Präferenz für Bushveldcamps habe. Orpen kommt dieser Art Camps sehr nahe. Das liegt sicher an der Abgeschiedenheit, der Exklusivität, den netten Unterkünften, den meistens hervorragenden Beobachtungsmöglichkeiten vom Camp aus und auch den Aktivitäten im kleinen Kreis.

In der nächsten Gruppe kommen die eher beschaulichen Mittelklassecamps Shingwedsi, Letaba und Pretoriuskop, die m.E. einen guten Kompromiss bieten aus Naturverbundenheit und dem Komfort eines Main Camps mit Pool, Shop und Restaurant.

Die 3 großen und beliebten Camps Skukuza, Lower Sabie und Satara trumpfen natürlich in erster Linie durch ihre fantastische Tierwelt auf, speziell, wenn es um die Big 5 und natürlich die Katzen geht. Wenn es um ein Camp der Triangel geht, würde ich vermutlich mittlerweile Skukuza wählen. Satara fand ich als Camp an sich bisher wohl am schlechtesten im ganzen Krüger. Da muß man für die tolle Umgebung schon einiges ausblenden.

Tamboti und Berg-En-Dal sind irgendwie Sonderfälle. Vielleicht bin ich speziell bei Berg-En-Dal ein wenig zu kritisch gewesen, weil mir die Randlage nicht gefiel und ich die Unterkunft als sehr schlecht empfand. Es gibt bei diesem Camp aber auch viel Positives, weshalb ich dieses Camp vielleicht doch noch einmal überprüfen muß in einer anderen Unterkunft.

Zum Glück gibt es ja noch ein paar Camps, die ich hoffentlich noch kennenlernen darf. Ganz oben auf der Liste stehen (natürlich) Pafuri, Bateleur und Shimuweni. Aber auch Boulders und Rodewaal sind reizvolle Optionen. Im Süden könnte es das nächste Mal auch Crocodile Bridge werden. Als Sammler kann ich natürlich auch Mopani, Punda Maria und Olifants nicht ausblenden. Das wird in einem Urlaub definitiv nichts werden. Da braucht es schon mindestens 2-3.

Jetzt steht aber erst einmal das Northern Cape an. Da sind die letzten Buchungen gemacht. Ich stelle die endgültige Route demnächst mal vor.

Ich danke allen Kommentierenden, Vogelkundigen und Danke-Drückern und würde mich freuen, wenn der Bericht ein wenig Spaß gemacht hat oder zumindest die ein oder andere Info gebracht hat. Das Krügercamp-Ranking soll in erster Linie ein kleiner Spaß sein, auch um die Beschreibungen ein wenig aufzulockern. Natürlich sorgen solche Einordnungen immer auch für Diskussionen. Das aber ist im Prinzip sogar gewollt ;)

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