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nn1177

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 23:44

29.08. Mohlabetsi Safari Lodge → Plumbago Guesthouse, Hazyview

Nach dem letzten Gamedrive am Morgen und einem reichhaltigen Frühstück packen wir schweren Herzens unsere Sachen. Die Giraffe in der Sonne am Wasserloch macht es nicht besser :love: Wir werden ebenso herzlich verabschiedet wie vor 3 Tagen begrüßt.


Auf dem Weg stehend sieht man erst richtig WIE groß er ist



Der Blick aus Rondavel 10. Der Elektro-Zaun ist da, wo das grüne Gras aufhört. Rechts vom Doppelbungalow wird's auch wild.


Packen mit Ausblick... :love:

Auf dem Weg nach Hazyview wollen wir noch beim „Hoedspruit Endangered Species Centre“ Halt machen. Aber wir haben Pech, es gibt erst wieder spätnachmittags eine verfügbare Tour und wir haben noch einiges an Strecke vor uns. Hier sollte man besser vorab reservieren!

Wir fahren nicht durch den Krüger, sondern die R40 über Acornhoek und Bushbuckridge. Die Strecke ist nicht schön und berüchtigt für Polizeikontrollen, die Wohngebiete entlang der Strecke sind trostlos. Beim nächsten Mal würden wir das irgendwie versuchen anders zu lösen. Vermutlich mit einer Fahrt durch den Krüger Park :thumbsup:

Angekommen in Hazyview werden wir im Plumbago Guesthouse von Ilara und ihren drei Hunden herzlich empfangen. Der Hausherr Robbie ist nicht da, er arbeitet zur Zeit in Timbavati (er baut Dämme, wenn ich das richtig verstanden habe). Wir sind die einzigen Gäste und werden umsorgt als wären wir langjährige verschollene Freunde. Das Anwesen liegt inmitten von Avocadoplantagen etwas außerhalb von Hazyview mit einem Wahnsinns-Blick in Richtung Krüger Park. Die Kinder gehen in den Pool als die Sonne schon fast weg ist, es ist drinnen wie draußen schweinekalt. Abends werden wir von Ilara nobel bekocht und bekommen Tipps und Kartenmaterial für unseren Besuch im Krüger Park morgen. Sie erzählt, dass sie mit ihren Angestellten hin und wieder in den Park fahren. Die meisten sind quasi in Sichtweite zum Park geboren und aufgewachsen und sind trotzdem alle nie vorher da gewesen :(


Wir haben den linken Bungalow, ein weiteres Zimmer ist am Haupthaus.


Der Blick über den schön angelegten Garten und die Plantagen...


... ist auch nachts schön!


Tier des Tages: Die 3 Hunde vom Plumbago Guesthouse, einer dicker als der andere und alle mega-happy dass Kids zu Besuch waren

Fazit: Plumbago war auch eine 2. Wahl. Ursprünglich sollte es das Rissington Inn werden, das war ausgebucht. Die Lage zu den Gates ist nur etwas schlechter (ca. 10 km weiter), es gibt keine Restaurants in der Nähe, man müsste nach Hazyview fahren. Man muss also im Dunkeln fahren oder man kann sich auch für nicht gerade wenig Geld von der Hausherrin bekochen lassen, sie kocht allerdings hervorragend. Insgesamt eine gute 2. Wahl :)

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 01:49

Hallo Nina,
vielen Dank für Deinen humorvollen und lebendigen Bericht. Das Lesen bereitet mir viel Freude und lässt mich immer wieder mal schmunzeln.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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nn1177 (27. Oktober 2017, 19:09)

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 08:28

Hallo Nina

Tony und Alma sind doch noch in der Mohlabetsi Lodge, oder? Als wir dort waren, hat die Lodge ihnen (noch?) gehört. Super, dass es Euch dort auch gut gefallen hat! Ja, dort die Leos zu finden ist sehr schwierig. Wir hatten damals bis auf einen Schwanz (vom wegsprintenden Leo) auch nichts gesehen. Dafür wie Ihr, auch viele Löwen. Wir waren im September dort und wurden von Tony auf den Drives begleitet.

Im April 2018 fahren wir wieder ins Balule GR (Naledi).

Lese weiter fleissig Deinen interessanten RB :danke: :thumbsup: .

LG

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nn1177 (27. Oktober 2017, 19:09)

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:32

Tony und Alma sind doch noch in der Mohlabetsi Lodge, oder?


Ja, die beiden sind nach wie vor die Eigentümer. Wir haben aber nur Tony kurz kennengelernt - und seinen Hund :) .



Im April 2018 fahren wir wieder ins Balule GR (Naledi).


Ich bin NEIDISCH! :love:

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gatasa (26. Oktober 2017, 22:16)

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25

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20:20

Oh, der Hund! Sag bloss, das ist noch derselbe wie in 2004?
Ich musste gleich in meinem Video von damals schauen. Der angehängte Ausschnitt zeigt den Hund leider nur von hinten... aber er sieht ähnlich aus, es könnte derselbe sein! jöö
»Aishak« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.JPG

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nn1177 (27. Oktober 2017, 19:09)

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 22:19

Moin Nina,

Danke für Deinen sehr informativen und humorvollen Reisebericht :danke: .

Wenn ich darf, bleibe ich einfach auf der Stoßstange sitzen ;) und schaue mir eure Reise an!

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nn1177 (27. Oktober 2017, 19:09)

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Freitag, 27. Oktober 2017, 19:08

Oh, der Hund! Sag bloss, das ist noch derselbe wie in 2004?


Ich denke, es ist nicht der gleiche, für einen Methusalem von >13 Jahren war der viel zu fit. Tony und Alma scheinen aber der Rasse treu geblieben zu sein - vielleicht ein Nachfahr von eurem?




Wenn ich darf, bleibe ich einfach auf der Stoßstange sitzen und schaue mir eure Reise an!

Komm doch einfach rein! Der RAV4 ist innen ziemlich großzügig :D

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:21

Weiter gehts'!

Ich melde mich, nach einer langen Schreibpause wieder zurück! Job und Kinder samt ihrer Schulen waren ganz schön viel im letzten Jahr und so verging die Zeit einfach zu schnell. Aber: Ein unvollständiger Reisebericht ist einfach zu traurig um ihn so stehen zu lassen, daher geht's wieder weiter!

(Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt's auch bald noch einen Thread zu einer neuen Urlaubsplanung :whistling: )

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toetske (10. Oktober 2018, 22:00), Bär (10. Oktober 2018, 13:24)

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 15:20

30.08. Krüger Park vom Phabeni Gate aus

Wir brechen früh am Morgen auf - statt Frühstück haben wir von Ilara eine Kühlbox mit allerhand Snacks mitbekommen, dazu einige geliehene Karten und Broschüren vom Park, die wir so nicht extra kaufen müssen. Ilara hat uns geraten, das Phabeni Gate zu nehmen - das Paul Kruger Gate ist wegen Streiks gerade nicht zugänglich.

Wir fahren nach Skukuza, von dort noch ein Stück nach Norden und dann über Umwege wieder zurück. Leider verpassen wir die Leoparden offensichtlich immer wieder knapp, dafür gibt es viele Elefanten, einige Löwen in der Ferne und eine schöne Begegnung mit einer Herde Giraffen im ausgetrockneten Flussbett. Und wir mitten drin. Wir nehmen uns endlich auch etwas Zeit um Vögel und anderes Kleingetier und Pflanzen zu beobachten. Ahnung haben wir leider keine (und auch keine Bücher zum Bestimmen dabei), auch das ist auf meiner to-do-Liste fürs nächste Mal.


Die sind wirklich sehr hübsch - wenn sie still halten ;)


Impala-Lily


Praktisch, so eine lange Zunge...


Nein, die trinken BEIDE ;)


Elli im Straßengraben


Ellis auf der Straße


Waterbuck


Martial Eagle?


Lilac breasted roller?


Fish eagle


Kann kein Wässerchen trüben ;)

Die Kids nölen und wollen endlich zum Pool. Heut ists ihnen eindeutig zu langweilig. Ich würde so gern länger bleiben... Spät am Nachmittag kaufen wir uns nur im Pick 'n Pay in Hazyview ein paar Snacks ein, wirklich Hunger haben wir nach einer späten Pause in Skukuza nicht mehr. Es geht früh ins Bett...

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nn1177

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17:33

31.08. Hazyview -> Kruger Park -> Komatipoort

Morgens um 8 verabschieden wir uns von Ilara und beeilen uns, rechtzeitig zum Treffpunkt von Skyway Trails beim Perrys Bridge Trading Post zu kommen. Für heute morgen haben wir eine 2stündige Cable Trail Tour gebucht – sehr zum Leidwesen unseres Jüngsten, der schon beim Gedanken daran ganz grün im Gesicht wird. Aber uns wurde glaubhaft versichert, dass selbst 3jährige ihren Spaß daran hätten und es ihm sicher auch gefallen wird. Nun ja, wir sind herzlos und haben ihn „überstimmt“ ("bestochen" trifft es vielleicht eher, gestern durfte im Gegenzug dafür "Blitz" in Skukuza zusteigen, ein Geparden-Baby-Stofftier :rolleyes: ). Die meisten Plattformen ist er gemeinsam mit einem der Guides „gefahren“, es ist also tatsächlich auch für kleinere Kinder ein sicherer Spaß. Die Tour geht über 8 Plattformen und ungefähr nach Plattform 5 taut der Bub tatsächlich auf und findet es eigentlich ganz cool :) Der Rest der Familie hat großen Spaß, obwohl ich mich ein wenig um unser Auto sorge. Der Gepäckabdeckung ist ein kleines Plastikteil abgebrochen, sie hält nicht mehr richtig und man sieht jetzt von außen unser Gepäck im Auto :thumbdown:



Nachdem wir uns kurz versichert haben, dass unser Auto noch MIT Gepäck und intakten Fenstern auf dem öffentlichen und nicht bewachten Parkplatz steht gönnen wir uns noch einen Kaffee (und einen leeeeeckeren Kuchen) in einem der vielen netten Läden des Perrys Bridge Trading Post und fahren dann am späten Vormittag los zum Numbi Gate. Hier fahren wir erst nach Skukuza, legen dort aber nur einen kurzen Stop ein, bevor wir weiter Richtung Lower Sabie fahren. Bis Skukuza ist nichts, aber auch wirklich gar nichts los, wir sehen nicht mal Impalas. Muss wohl an der Uhrzeit liegen, es ist aber auch besonders trocken hier und das Wetter ist auch eher durchwachsen.



Die Strecke von Skukuza nach Lower Sabie ist dafür umso schöner – leider haben wir später keine Zeit mehr für Loops und sonstige Abstecher nachdem wir vor Lower Sabie ziemlich lang bei einer querenden Büffelherde im Stau stehen (die Kinder sehen sich schon im Auto nächtigen :help: ).


Erst haben wir für einen einzelnen Büffel am Strassenrand gehalten. Der war wohl nur die Vorhut, und dann war's zu spät :)




:love:







Wir kommen aber rechtzeitig beim Crocodile Bridge Gate an und fahren noch die letzten paar Kilometer bis Komatipoort zur nächsten Unterkunft, dem Trees Too. Wir bekommen ein Upgrade in Form eines extra Schlafzimmers für die Kinder, wir sind die einzigen Gäste für heute. Das trifft sich gut, ohne das extra Zimmer wäre es sehr eng gewesen. Unser Familienbungalow ist leider generell etwas in die Jahre gekommen und die Wände feucht – die einzelnen Bungalows rings um den Pool sehen sehr viel besser in Schuss aus, sind aber zu klein für uns vier. Apropos Pool: Dieser hier wird gleich zum besten Pool des Urlaubs gekürt – es ist der wärmste...

Tier des Tages: die Büffelherde

Fazit: Der Kruger ist schön! Beim nächsten Mal würde ich gerne im Park nächtigen - ich fand es schade, im schönsten Licht schnell, schnell den Park verlassen zu müssen. Der Mann ist etwas gelangweilt von den vielen Teerstraßen im Kruger. Blöd, wenn man direkt davor 3 Tage offroad unterwegs war - verwöhntes Pack :D

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nn1177

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:09

01.09. Kruger vom Crocodile Bridge Gate aus

Sue und ihre Familie sind sehr nette Gastgeber, die uns auch bereitwillig mit Tipps und Kartenmaterial für Kruger und auch unsere Fahrt durchs Swasiland versorgen. So bekommen wir von Sue eine Karte vom Kruger, auf der die Stellen eingezeichnet sind, an der sie oft bestimmte Tiere spotten.



Und siehe da, die Cheetahdame kennt offensichtlich Sues Karte und verspeist mit ihren zwei Cubs das Impala genau an der eingezeichneten Stelle. Ein wenig mehr Mühe hinsichtlich der Sichtbarkeit hätte sie sich allerdings geben können. Der Leopard hält sich allerdings wieder mal nicht an die Abmachungen und ist nicht aufzufinden.



Wir fahren heute alle möglichen Loops bis nach Lower Sabie und wieder zurück. Insgesamt sehen wir heute eher wenig Tiere, die wenigen Beobachtungen waren (für uns) aber ganz besonders: wir sehen unsere einzigen zwei Hyänen (da war ich wirklich erstaunt, wo haben die sich alle versteckt?).







Dann 2 ganz frische Giraffenbabys, die haben noch die Nabelschnur am Bauch baumeln. Die beiden toben zusammen durch den Busch und flitzen dabei richtig, die Großen laufen ja gefühlt immer in Zeitlupe. Fotos gibt es leider nur in Beweisqualität - wir haben erst ans Fotografieren gedacht als es schon fast zu spät war. Davor waren wir von den beiden kleinen Rackern zu fasziniert



Und das Zebra, dass sich an einem Stock in passender Höhe total genüsslich über Minuten den Bauch kratzt - dieser Blick ;)






Die heißen bei uns "Crazy Chicken" :D








Immer wieder ein schönes Motiv



Leider endet hier unser letzter Tag im Kruger ;( ich bin schon ganz wehmütig, freue mich aber auf die wieder ganz neuen Eindrücke der restlichen Reise.



Abends essen wir gemütlich im Trees Too, während die Kinder noch eine Runde nebenan plantschen.

Tier des Tages: die Giraffenbabys

Fazit: Die Gegend um Lower Sabie hat uns saugut gefallen - kein Wunder, dass das Camp immer so gut gebucht ist! Komatipoort ist auch ein guter Ausgangspunkt für Tagestouren rund um Lower Sabie.

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toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 22:12

Ich melde mich, nach einer langen Schreibpause wieder zurück!

Ein unvollständiger Reisebericht ist einfach zu traurig um ihn so stehen zu lassen, daher geht's wieder weiter!

Hallo Nina,

Wie schön dass Du weiter berichtest 8o :thumbsup: :danke:

Bin gespannt was ihr sonst noch erlebt habt :whistling:

VG. Toetske
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nn1177

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 22:20

02.09. Komatipoort -> Swasiland, Mantenga Lodge

Heute steht die Fahrt ins Swasiland an. Nach dem Frühstück werden wir von Sue genauestens gebrieft, sie empfiehlt nicht den direkten Weg Richtung Mbabane sondern einen kleinen Umweg der landschaftlich deutlich schöner ist. Dazu einige Tipps, wo man rasten kann und ein paar Worte zur Situation in Swasiland. Kurz: Das Land ist bitterarm und die Leute haben nicht das Nötigste - aber macht euch keine Sorgen, dem König und seinen Frauen und deren BMWs geht's gut *ironieoff*


Die Straße Richtung Jeppes Reef, der Zustand eher mittel :rolleyes:

Wir machen uns dann auf den Weg, wir wollen nicht nochmal durch den Kruger hetzen, sondern lieber den einen Tag in Swasiland gemütlich angehen. Am Grenzübergang ist nicht viel los, daher sind wir schnell durch. Die von Sue empfohlene Strecke ist tatsächlich landschaftlich wunderschön und entgegen unserer Erwartungen springt uns das Elend nicht direkt an - im Gegenteil, die Gegend durch die wir kommen wirkt zwar sehr einfach/ländlich aber nicht so elend/bitterarm wie z.B. die Gegend zwischen Hoedspruit und Hazyview.












Eine Swasi-Hochzeit. Sicher auch niemand vom Fußvolk :rolleyes:

Die Straßen sind weitgehend ganz passabel in Schuss. Es werden sehr hochwertige und auch ziemlich hochpreisige Souvenirs angeboten. Nach Mbabane in Richtung Mantenga Lodge wird es richtiggehend mondän. Allerdings ist uns auch bewusst, wir sind zur Zeit des Reet Dance Festivals (Umhlanga) unterwegs und alles was hier Rang und Namen hat ist mit uns unterwegs ins Ezulwini Valley. Was wir hier sehen ist sicher eher die Welt des Königs und seiner Entourage und nicht die Realität der einfachen Bevölkerung.


Tiere waren überall auf den Straßen unterwegs

Die Mantenga Lodge ist offensichtlich nicht mehr ganz neu, aber in weiten Teilen gut in Schuss und modernisiert. Unser Familienzimmer gehört leider (bis aufs Bad, das ist neu und schick) nicht dazu - das ist jetzt nicht die schönste Unterkunft von allen. Aber es ist eh nur eine Nacht, sonst wären wir vermutlich noch neidisch auf die Gäste in den hübschen Stelzenhäuschen mit Ausblick geworden ;) Immerhin, der Pool ist schön, das testen die Kinder natürlich aus, wir Große spazieren etwas durch die Anlage und entdecken diese hübsche kleine Spinne.







Wir essen in der Mantenga Lodge zu Abend. Wir bekommen einen schönen Tisch auf der Terrasse und gleich noch ein paar Fleecedecken gegen den kalten Wind. Das Essen im Restaurant ist lecker, leider geht's mir plötzlich nicht wirklich gut und so lasse ich den fast unberührten Teller zurückgehen. Die Kellnerin ist ernsthaft bestürzt dass das viele gute Essen jetzt weggeworfen wird. Ich entschuldige mich 1000mal - kann aber trotzdem nichts mehr essen und gehe bald ins Bett.

Tier des Tages: Kite Spider

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bibi2406 (15. Oktober 2018, 20:52), Wicki4 (12. Oktober 2018, 13:39), gatasa (11. Oktober 2018, 21:51), Cassandra (11. Oktober 2018, 14:14), cameleon (11. Oktober 2018, 14:09), kalingua (11. Oktober 2018, 12:38), Kitty191 (11. Oktober 2018, 05:22), Mogli98 (11. Oktober 2018, 00:13), Bär (10. Oktober 2018, 22:49), toetske (10. Oktober 2018, 22:49), corsa1968 (10. Oktober 2018, 22:32), SarahSofia (10. Oktober 2018, 22:26)

toetske

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 22:53

Nach dem Frühstück werden wir von Sue genauestens gebrieft, sie empfiehlt nicht den direkten Weg Richtung Mbabane sondern einen kleinen Umweg der landschaftlich deutlich schöner ist. Dazu einige Tipps, wo man rasten kann und ein paar Worte zur Situation in Swasiland

Welche Strecke hatte Sue denn empfohlen?

leider geht's mir plötzlich nicht wirklich gut und so lasse ich den fast unberührten Teller zurückgehen. Die Kellnerin ist ernsthaft bestürzt dass das viele gute Essen jetzt weggeworfen wird. Ich entschuldige mich 1000mal - kann aber trotzdem nichts mehr essen und gehe bald ins Bett.

Upps! Hoffentlich geht es am nächsten Tag wieder besser.

VG. Toetske
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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:45

03.09. Swasiland -> Zululand Tree Lodge, Ubizane GR, Hluhluwe

Am nächsten Morgen ist mir immer noch elend – ich schicke die Familie allein zum Frühstück und ins Cultural Village während ich versuche, mich und meinen Magen auf die kommende Fahrt nach KwaZulu Natal einzustimmen. Auf der Fahrt beruhigt sich mein Magen wieder etwas, so dass wir ohne Zwischenfälle an der Grenze nach Südafrika ankommen. Es sieht so aus, als würde gerade intensiv ausgelotet, wie man ein größeres Stück vom südafrikanischen „Touristenkuchen“ abbekommen kann. So werden wir bei der Ausreise befragt was uns bewegen würde, mehr Zeit im Land zu verbringen, und vor allem, für was wir mehr Geld dort lassen würden. (Und auch einige Fragen, die dann doch zu weit gehen, z.B., wie viel Geld wir generell für Urlaub ausgeben und wie viel wir gesamt im Swasiland ausgegeben haben). Insgesamt hat uns das Swasiland aber gut gefallen – wir hätten gerne mehr Zeit dort verbracht. Fotos der Fahrt gibt es leider keine :wacko:

Zurück in Südafrika fahren wir direkt zur Zululand Tree Lodge im Ubizane GR bei Hluhluwe. Die schönen Stelzenbungalows stehen idyllisch in einem Fieberbaumwald. Zu erwähnen wäre noch: Die Familienbungalows sind von der Grundfläche her nicht größer als die normalen Bungalows, man hat hier nur quasi die Terrasse zu mehr Wohnraum umgewandelt, hier steht dann eine Schlafcouch. Wir sind enttäuscht, wir wären hier zu gern abends noch mit einem Wein auf der Terrasse gesessen.


Der Nachbarbungalow MIT Terrasse :huh: So hatten wir uns das eigentlich auch vorgestellt...

Wir verbringen den Nachmittag gemütlich in der so gut wie leeren Lodge. Es gibt einige Tiere zu sehen, und den Pool (klar, oder?) der benachbarten Zululand Safari Lodge, die man zu Fuß leicht erreichen kann. Auch hier ist komplett tote Hose, es ist nur ein Bungalow vermietet.


Die gibt es hier haufenweise. Schön anzusehen sind sie, und weil sie einfach nur in ihren Netzen abhängen, auch nicht so gruselig. Nur reinlaufen dürfte ich nie in so ein Netz :help:




Ein Schritt zu nah und weg war sie, aber eigentlich sind die Tiere hier sehr entspannt. Ach ja, die Jacke ist meine, aber dem Bub wars kalt nach dem Pool :blush:


Blick vom Restaurant zu den hauseigenen Crocs. Morgens ist im Baum auf dem Inselchen die Hölle los, Webervögel :love:

Beim Abendessen bin ich noch sehr vorsichtig, aber ich weile allmählich wieder unter den Lebenden ;)

Tier des Tages: Golden Orb Web Spider

Fazit: Gerne mal ein paar mehr Nächte im Swasiland!

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:55

Welche Strecke hatte Sue denn empfohlen?


Wir sind kurz nach Pigg's Peak vor einer Holzfabrik (?) links von der MR1 abgebogen. Man umfährt dann den Maguga Dam westlich und trifft erst etwas nördlich vom Malolotja Nature Reserve wieder auf die MR1 (bei den Kühen vorm Straßenschild ;) ). Man erkennt die Straße auf Google Maps ganz gut, sie führt am südwestlichen Rand des Maguga Dam direkt über die Staumauer.

Die Swasi-Hochzeit war übrigens am Maguga Dam Viewpoint :)

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toetske (10. Oktober 2018, 23:57)

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 01:48

04.09. Hluhluwe-iMfolozi

In der Früh machen wir uns nach einem schnellen Frühstück auf in Richtung Memorial Gate. Es ist hügelig und viel grüner als wir es in den letzten Tagen gesehen haben. Kurz nach der Einfahrt gleich 2 Nashörner (ohne Foto, die waren nur halb verdeckt und von hinten zu sehen). Yay, wir haben es halt drauf! Immer wieder halten wir wegen der wunderschönen Ausblicke an. Nur Tiere, naja, sehen wir kaum mehr, bis auf einige Daggaboys, ein paar Affen und vereinzelte Antilopen. Egal, die Landschaft ist grandios! Mittags machen wir Pause im Hilltop Camp. Auch hier, der Ausblick ist weit und toll aber total tierfrei ?( Inzwischen lachen wir schon fast über die ganzen "Achtung! Big5! Schilder". Ernsthaft, hier gibt's doch gar keine Ellis, Löwen und so. Oder?




Die 2 schwarzen Punkte ganz hinten sind Büffel. Ich will ja nix unterschlagen :thumbsup:








Wenigstens auf die Piepmätze ist Verlass!

Nachmittags ist ein klein wenig mehr los, wir finden einen Zebrastreifen ;) Die meisten Zebras bringen sich zügig vor uns in Sicherheit, nur der Chef der Herde bleibt direkt am Straßenrand stehen, während wir ganz langsam vorbeifahren. Und beobachtet uns geeeenau. Mit dem ist sicher nicht zu spaßen :D








Auf Mädelssuche. Aber so wie der rumschreit, wird das nix!

Für den späten Nachmittag planen wir einen Besuch bei den Wildkatzen von Emdoneni. Das ist echt informativ, wir sehen African Wildcats, Servale, Caracals und Geparden. Einer der Servale ist handzahm und darf gestreichelt werden – die Wildcats und Geparden dürfen wir zwar im Gehege „besuchen“, müssen aber respektvoll Abstand halten, besonders bei den grantigen Wildcats muss das niemandem 2x gesagt werden. Die Kinder dürfen noch nicht mit zu den Geparden rein, sie sind noch zu klein und könnten für Beute gehalten werden. Finden sie doof, aber sie warten dann doch geduldig draußen und beobachten statt dessen Mistkäfer. Beim Caracal sind alle um die Gitter froh ;) Einer hat bei der Fütterung eindrücklich demonstriert wie viel Kraft in diesen doch recht kleinen Tieren steckt. Insgesamt hat man hier nicht das Gefühl, dass die Tiere für die Touristen gehalten werden sondern eher, dass die Touristen das nötige Geld bringen, um die Arbeit für die Tiere leisten zu können. Ziel ist, wo möglich, Auswilderung und Arterhaltung. Tiere, die nicht ausgewildert werden können (z.B. Handaufzuchten) werden zur Zucht verwendet. Gerade gibt es Gepardenbabys, diese werden aber weit abseits gehalten, um nicht an Menschen gewöhnt zu werden. Fanden unsere Kinder auch doof :D




Der hätte lieber in Ruhe geschlafen :sleeping:


Eigentlich wie eine Hauskatze. Nur viel schlechter gelaunt :D



Fürs Abendessen haben wir uns eigentlich vorgenommen, uns etwas in Hluhluwe zu suchen. Leider finden wir keines der beiden im Reiseführer empfohlenen Restaurants und auch sonst nichts, wo wir gerne anhalten und aus dem Auto aussteigen wollen. Auf einen Burger an der Tanke haben wir wenig Lust, also fahren wir wieder zur Zululand Tree Lodge zurück und essen dort.
Heute sind wir mit 3 anderen Gästen, die geschäftlich in der Gegend sind, allein in der Lodge – ist denn wirklich so sehr Lowseason oder muss man sich Sorgen um den Tourismus machen? Trotzdem wird ein komplettes Buffet aufgefahren (bedenkt, wir kamen spontan dazu, das wäre nur für 3 Leute gewesen) – das fand ich eine unglaubliche Verschwendung und es war auch nicht der Qualität zuträglich, da übrige Speisen vom Vortag wieder aufgewärmt wurden. Da wäre uns ein festes Menü ohne Auswahl (und dafür frisch) sehr viel lieber gewesen.

Wir buchen einen Gamedrive für morgen früh, vielleicht sind wir ja nur zu doof, die Tiere selbst zu finden?

Nachts schlafe ich schlecht. Es stürmt. Außerdem höre ich irgendwann eine Alarmanlage jaulen und kurz drauf ein Auto mit Highspeed davon brausen. Irgendwie bilde ich mir ein, das wär unseres gewesen :wacko: Natürlich steht unser Auto am nächsten Tag noch genau da wo wir es abgestellt haben :thumbsup:

Tier des Tages: Diego, der Caracal. Weil er nicht weiß, dass er problemlos aus seinem Gehege hüpfen könnte und deswegen drin bleibt ;)

Fazit: So schön es hier auch ist, es herrscht eine etwas seltsame Stimmung in der Zululand Tree Lodge. Ich mag es, wenn es nicht zu voll ist, aber das hat etwas Bedrückendes. Auch die Angestellten dort spiegeln die gedrückte Stimmung wieder...

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 10:16

05.09. Hluhluwe -> St. Lucia, Elephant Coast Guesthouse

Pünktlich um 5:30 treffen wir uns mit unserem Fahrer für heute - ein junger Kerl aus Hluhluwe, der viel über jedes Tier zu erzählen weiß. Er muss auch wirklich viel über jedes einzelne Tier reden, der Arme, weil wir wieder nur sehr wenige zu Gesicht bekommen. Vermutlich liegt das an dem starken Wind, den wir seit 2 Tagen haben - die Tiere haben sich wohl in den südlichen Teil des Parks verzogen, für den wir aber leider keine Zeit mehr haben. Aber wir sehen einige Nashörner, alles Breitmaul, und die unvermeidlichen Büffel. Somit werden wir, wenn wir für den Leo zurückkommen, auch noch Spitzmaulnashörner suchen. Und Wildhunde ;)








Zurück im Ubizane ist wenigstens auf die hiesigen Giraffen Verlass :love:


Diese Giraffe hat ganz ausgeblichene Flecken. Der Guide meint, das läge am hohen Alter. Hier habe ich aber doch gelernt, dass die immer dunkler werden, gibt es beides?

Nach dem Gamedrive und dem Frühstück packen wir zusammen und fahren in Richtung St. Lucia. Wir werden von Desirée sehr freundlich empfangen und bekommen eine kleine St. Lucia-Einweisung. Sie empfiehlt uns, abends wegen der Hippos nicht zu Fuß zu gehen sondern die paar Meter zu den Restaurants mit dem Auto zu fahren. Nachdem wir unser äußerst großzügiges Appartment bezogen haben nutzen wir den Nachmittag um uns die Füße noch etwas in und um St. Lucia zu vertreten. Schön grün ist es hier überall, richtig tropisch 8o








Hippos gab es keine im Garten vom Guesthouse, aber eine quirlige Familie Streifenmangusten.

Die Familie nimmt einen Snack im Reef & Dunes, ich mache mich doch noch auf zur Apotheke - so ganz fit bin ich nämlich immer noch nicht. In der Apotheke arbeitet ein Niederländer (Johan, glaube ich), der gut deutsch spricht und mich mit diversen Mittelchen für den Magen und dem Tipp, 2 Tage kein Fleisch und keine Milchprodukte zu essen (witzig, wir sind in Südafrika! So ganz gelingt mir das natürlich nicht) wieder heimschickt. Naja, die Mittelchen wirken auch so.

Vermutlich ist das in SA nichts besonderes und eher einer weit entfernten nächsten Arztpraxis geschuldet, ich fand es trotzdem ganz cool, dass die Apotheker dort viele Tests und Untersuchungen anbieten, für die man hierzulande zum Arzt muss. Jedenfalls haben die Mittelchen gewirkt.

Wir wollen unbedingt noch zum Strand (genauer, die anderen 3 wollen - ich hätte damit auch bis morgen warten können!) und so laufen wir noch durch St. Lucia erst zum Ski Boat Club, dann weiter den Board Walk zum Estuary Beach und, weil der Weg sich deutlich länger zieht als gedacht und es schon ziemlich dunkel ist, von dort auf schnellstem Weg über die Beach Road zurück zum Guesthouse. So richtig geheuer ist uns dieser Weg in der Dunkelheit dann nicht mehr und wir sind froh als wir - nicht vom Hippo gefressen - das Guesthouse sehen.

Abends fahren wir wieder zum Reef & Dunes - die Kinder mögen den kleinen Spielplatz dort und wir finden das Essen auch gut. Die Kellnerin bringt uns irgendwann Drinks, die die Familie neben uns ausgegeben hat. Sie haben gehört dass wir deutsch sprechen. Sie sind deutschstämmige Südafrikaner mit einem Ferienhäuschen in St. Lucia (beneidenswert) und wir plauschen eine Weile nett - auf deutsch.

Tier des Tages: Nashorn

Fazit: Im Hluhluwe-Park kann man getrost auch selbst fahren. Wir haben auf dem Gamedrive wirklich nicht mehr oder weniger gesehen als bei unserer eigenen Fahrt und waren vor allem auf den gleichen Straßen unterwegs. Vielleicht ist das anders, wenn man die Drives direkt im Park bucht?

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Freitag, 12. Oktober 2018, 00:31

Daggaboys

:thumbsup: das hatte ich jetzt lange nicht mehr gehört :danke:

VG. Toetske
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Freitag, 12. Oktober 2018, 22:49

06.09. iSimangaliso Wetland Park

Der Wind ist etwas abgeflaut und so wollen wir uns heute die Eastern Shores des iSimangaliso Wetland Park ansehen. Wir bekommen von Desirée Tipps (Ebbe am Cape Vidal, lohnenswerte Aussichtspunkte, ...) Wir kaufen an der Hauptstraße in St. Lucia noch Wasser, Obst und ein paar Kekse für unterwegs. Das muss für heute reichen da es ungewiss ist, ob der kleine Shop am Cape Vidal offen hat bzw. ob er etwas auf Lager hat. Am Bhangazi Gate amüsieren wir uns still über die etwas umständliche Bürokratie, die uns immer wieder an den Gates der Nationalparks begegnet ist und sind froh dass wir die einzigen am Gate sind. Das dauert sicher elendig lange, wenn da ein paar Autos anstehen.

Auf dem Hinweg nehmen wir alle kleineren Loops mit, wir wollen aber wegen der Ebbe nicht zu viel Zeit verlieren und nehmen uns die Aussichtspunkte und größeren Loops für den Rückweg vor.





Überall brennt es – das sind angeblich alles kontrollierte Feuer aber wir fragen uns, wie man bei dem Sturm der letzten Tage da irgendwas kontrollieren kann. Die Feuer werden immer im Winter gelegt um zu verhindern dass die Büsche zu dicht werden. Die Grasfresser könnten dann nicht auf Dauer im Park überleben. Wir fragen uns trotzdem, ob es diesmal vielleicht ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist – auf dem Weg zum Cape Vidal ist rechts der Hauptstraße über viele Kilometer alles abgebrannt.



Am Cape Vidal angekommen bin ich platt. Was für ein Wahnsinns-Strand :thumbsup: Wild, sauber, leer (vielleicht 5 Autos am Parkplatz) und dann der Indische Ozean... keine Schiffe zu sehen, keine Flugzeuge am Himmel, NIX 8o Es windet zwar noch ziemlich, aber es ist heute immerhin warm, also halten wir uns einige Stunden am Strand auf und plantschen in der Dünung. Wir haben schon einiges an Stränden gesehen, aber der ist in der Rangliste ganz weit oben! Ich nehme mir vor, meinen Mann am nächsten überfüllten Mittelmeer-Strand an diesen Moment zu erinnern. Unsere Orangen müssen wir dann aber doch im Auto schälen und essen – draußen sind die Vervet Monkeys zu aufdringlich. Die Kinder sehen sie als leichte Opfer und so schnell können wir nicht gucken geschweige denn reagieren, wie sie dem 8jährigen die Orange abgenommen haben. Direkt aus der Hand gerissen. Der heult zwar, ist aber ansonsten mit dem Schrecken davon gekommen. Das hätte auch ins Auge gehen können...









Wir müssen jetzt bald weiterfahren wenn wir noch was vom Park sehen wollen - also befreien uns notdürftig vom Sand und steigen wieder ins Auto. Wir fahren den großen Loop über das Grasland zum Red Dunes Lookout. Hier sehen wir immer wieder Gnus, Zebras, Büffel und auch Nashörner. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und sieht teilweise fast etwas aus wie daheim in Bayern, wir bekommen direkt Lust auf einen kleinen Spaziergang ;) Dann geht es noch zum Aussichtspunkt Mission Rocks. Hier kann man mit etwas Glück Wale beobachten. Tatsächlich sind welche zu sehen, leider ist genau jetzt meine Speicherkarte voll. Mann, das gibt's doch nicht! :thumbdown: Also stehen wir noch ein wenig in der Gischt und gucken in die Wellen. Die Mission Rocks sind im Nachmittagslicht besonders schön!















Kurz vorm Gate sind im Abendlicht einige Nashörner an der Straße unterwegs und im letzten Licht schauen wir nochmal bei den Hippos vorbei.







Zum Abendessen treffen wir uns mit der netten Familie, mit der wir beim Frühstück schon geplauscht haben, im... Reef & Dunes ;)

Tier des Tages: Buckelwal leider ohne Beweisfoto :thumbdown:

Fazit: Cape Vidal ist unser neuer Referenz-Strand, dieses Jahr am Mittelmeer habe ich ihn immer mal wieder "eingestreut". Weisst noch, letztes Jahr...? Steter Tropfen höhlt den Stein, sag ich nur :D

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