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nn1177

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Freitag, 12. Oktober 2018, 22:56

Daggaboys

:thumbsup: das hatte ich jetzt lange nicht mehr gehört :danke:

VG. Toetske


Unser Guide in Hluhluwe hat seeeehr ausführlich über das (Seelen-)Leben der Daggaboys erzählt. Das blieb hängen :blush: Von der Familie verstoßene, grantige alte Opis ;( (Wobei, aggressiv sah mir von denen keiner aus. Obwohl wir teilweise echt verdammt nah dran waren.)

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toetske (13. Oktober 2018, 21:29)

nn1177

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Montag, 15. Oktober 2018, 13:52

07.09. Hippo Tour und nochmal iSimangaliso Wetland Park

Mein Mann kann früh nicht mehr schlafen und beschließt, eine Runde am Strand joggen zu gehen.





Beim Frühstück können wir uns dann Zeit lassen, für den Vormittag haben wir bei Shaka Barker eine Hippo-Bootstour gebucht. Um 10 werden wir am Guesthouse abgeholt und zum Boot gebracht. Die Tour ist nett und man sieht die Hippos schon nochmal deutlich näher als sonst in den Parks. Die Hippos scheinen sich aber nicht an unserer Nähe zu stören. Als wir am Bootsanleger zurück sind, grast direkt am Anleger ein Hippo. Aber auch das interessiert sich null für uns.











Da uns der Strand gestern so gut gefallen hat wollen wir nachmittags nochmal zum Cape Vidal fahren. Wie sagt man so schön? Beim 2. Mal ists oft nicht mehr so toll. So leider auch heute. Der Wind hat seit gestern gedreht. Am gestern makellosen Strand liegen abertausende winzige bis stattliche blaue Quallen mit langen blitzeblauen Tentakeln. Ich komme nicht auf den Namen, bin mir aber ziemlich sicher, dass die nicht total harmlos sind (allein die Farbe...). Die anderen 3 rollen genervt die Augen, weil ich wieder mal den ganzen Spaß verderbe mit meiner Schwarzmalerei. Zumal einige (junge, deutsche) Leute völlig unbekümmert in der Brandung viel Spaß haben und man in typisch europäischer Denke davon ausgeht dass der Strand doch sicher gesperrt wäre, wenn da was gefährlich wäre. Aber ich bestehe darauf, das erst zu klären, schließlich sind wir hier selbst von der nächsten Apotheke 1h entfernt. Vorletztes Jahr in Thailand hatten wir eine unangenehme Begegnung mit gemein brennenden Quallen beim Schnorcheln (bei zeitgleich einigen tödlichen Würfelquallen-Vorfällen in der Gegend besonders spannend :help: ), darauf habe ich heute keine Lust. Wir zeigen also einem Ranger am Parkplatz Fotos der Quallen. Es sind – hab ich es nicht gesagt! - Bluebottles, portugiesische Galeeren. Damit ist unser 2. Badetag am Cape Vidal gestrichen und wir müssen den maßlos enttäuschten Kindern ein Trosteis am Shop des Camps kaufen. Am Weg zurück halten wir nochmal an den Mission Rocks, in der Hoffnung, nochmal Wale zu sehen. Aber auch das ist heute leider nicht der Fall. Kurz vorm Gate treffen wir wieder die Nashörner im Abendlicht, dazu ein paar stattliche Kudubullen, die heute auch endlich mal die Ruhe weg haben und für Fotos posieren.











Tier des Tages: Bluebottle

Fazit: Manchmal ists auch gut, auf die Mama zu hören ;)

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Montag, 15. Oktober 2018, 14:23

Super schöne Fotos, ich liebe ja Hippos.

Ja die Bloublasies, wie sie im Afrikaans heißen, sind richtig schön gemein. Ich hatte schon das Vergnügen und der Faden hat sich vom Knie bis zum Knöchel um das Bein gewickelt. Ich hatte noch 6 Wochen danach damit zu tun, da ich gegen Bienengift allergisch bin, hat das bei mir noch lange nachgewirkt. Sehr unangenehm. Man sieht sie zwar auf dem Wasser schwimmen, weiß aber nicht wo die zum Teil 1 m langen Fäden sind.

Seitdem gehe ich am Strand immer Bloublasies ploppen. Immer schon druff mit dem Flip Flop bis es Plop macht.

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nn1177 (15. Oktober 2018, 15:00)

nn1177

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44

Montag, 15. Oktober 2018, 14:57

08.09. St. Lucia -> Umdloti, Fairlight Beach House/Coral Sands Appartment

Wir verabschieden uns von St. Lucia und machen uns auf den Weg zur letzten Station, Umdloti. Schon auf dem Weg dorthin wird klar: Wir sind zurück in der Zivilisation und gar nicht froh darüber. Der Ort Umdloti hat einen schönen Strand (eher "schon ok" im direkten Vergleich mit St Lucia oder Cape Vidal), aber er ist an weiten Strecken zu steil abfallend um dort sicher baden zu können, die Wellen ziehen einen gnadenlos mit. Aber ein Hainetz gibt es, man wird also wenigstens nicht gefressen ;) Bei Ebbe geht es ganz gut bei den Pools direkt gegenüber unserer Unterkunft, die Kinder können hier recht sicher baden. Den Ort selbst finden wir nicht besonders schön, im Süden gibt es zwar nette Strandhäuser, der Norden aber ist ziemlich verschandelt von großen Appartmentblöcken. Wir wohnen in einem Coral Sands-Appartment, das ist großzügig, schön eingerichtet und hat einen tollen Blick aufs Meer (und liegt südlich genug...).


Blick nach Norden


Geschützter Strandabschnitt bei Ebbe




Blick nach Süden


Surfer beobachten beim Morgenkaffee

Abends gehen wir zur Sand Bar essen – zu Fuß! plötzlich ist das inzwischen schon was Besonderes – die ist knackevoll und wir werden mangels Reservierung um ein Haar wieder weggeschickt. Wieder was gelernt, irgendwie war den ganzen restlichen Urlaub so wenig los dass wir ein volles Restaurant gar nicht in Erwägung gezogen hätten :blush: Das Essen ist sehr gut, gut, dass wir gewartet haben. Ich fühle mich hoffnungslos underdressed, mit uns an der Bar sind lauter hippe Städter, die übers Wochenende aus Durban kommen. Naja ;)

09.09. Umdloti


Kurz haben wir überlegt, heute noch einen Ausflug nach Durban zu machen. Aber eigentlich ist uns das hier schon zu viel „Zivilisation“ und eine Großstadt haben wir übermorgen eh wieder, daher hängen wir heute einfach nur gemütlich am Strand und auf unserer Terrasse ab. Die Kinder spielen ewig in der Brandung, bis die Flut dem Spaß ein Ende macht. Die Wellen werden dann zu gefährlich.

Ein erfreulich unaufdringlicher Strandverkäufer erzählt uns seine Geschichte, von der Flucht aus Zimbabwe und wie er jetzt kaum über die Runden kommt um seine Familie zu ernähren. Seine schicken Lederschuhe haben Löcher in der Sohle und auch sonst ist die hochwertige Kleidung für den Strand komplett unpassend. Als ich höre, dass er früher, in Zimbabwe, erfolgreich in meiner Branche gearbeitet hat, stimmt mich das ganz schön nachdenklich. Erst Job, genug Geld und Essen in der Heimat, dann Perlentiere am Strand in einem fremden Land verkaufen. So schnell kann es gehen. Mein Mann, eigentlich der ganz harte Brocken was Straßenverkäufer angeht, kauft ihm später für viel zu viel Geld ein quietschbuntes Perlen-Warzenschwein ab. Unsere gute Tat für heute oder reingefallen? Wenn das nur eine Story war, hat er sie jedenfalls gut erzählt...

Abends essen wir im La Casa Nostra ganz passabel italienisch. Wir haben heute reserviert ;)

Tier des Tages: keines :(

Fazit: die letzten 2 Nächte waren wegen der Nähe zum Flughafen so geplant – es wäre aber sicherlich kein Problem gewesen von St. Lucia rechtzeitig zum Flughafen zu fahren, wir hatten an dem Freitag mittag wenig Verkehr. Das sieht vielleicht an anderen Tagen oder zu anderen Jahreszeiten nicht so entspannt aus? Die Straßen in KwaZulu Natal waren durchweg gut (die wenigen, die wir gesehen haben zumindest). Umdloti würden wir nur noch für 1 Nacht machen wenn es sich sonst mit dem Flug gar nicht ausgeht.

10.09. Umdloti -> Joburg -> MUC

Der letzte Tag – wir packen gemütlich das Auto und bleiben bis zur Abfahrt an Pool und Strand. Nachmittags geht es zum King Shaka Airport und wir geben das (getankte, aber vor Dreck stehende) Auto ab. Das ist so problemlos und schnell, dass wir viel zu früh fertig sind. Beim Hinweis auf die kaputte Gepäckabdeckung zuckt der Herr nur mit den Schultern und lächelt freundlich. Stimmt, geht ja auch ohne ;) Dann ist noch Zeit für ein Kruger-Park-Gedächtnis-Essen im Mugg&Beans ;) Der Flug nach Johannesburg geht pünktlich und wir verballern die letzten Rand im Duty Free. Gut gelaunt gehen wir zum Gate – nur um festzustellen, dass unser Flug 3 Stunden Verspätung hat. Das hätte es jetzt echt nicht gebraucht! Dabei bleibt es dann zum Glück – da bereits am 12.09. die Schule wieder losgeht (neue Schule für die Große) hätte uns ein stornierter Flug doch in ziemliche Bedrängnis gebracht.


Danke für's Mitfahren! Aber jetzt bitte alle aussteigen, hier endet die Reise...


Letzter Südafrikanischer Sonnenuntergang bei der Zwischenlandung in Joburg ;(

Insgesamt kann man sagen: Ich bin angefixt, das war sicher nicht der letzte Urlaub in Afrika. Die Reise fürs erste Mal von einem Veranstalter buchen zu lassen war mit Abstrichen auch keine ganz blöde Idee, besonders weil nicht alle Unterkünfte für Kinder wirklich tauglich sind – wir hatten so ein Rundum-Sorglos-Paket mit Wegbeschreibungen und Tipps. Das nächste Mal werde ich aber selbst planen und buchen. Unsicher haben wir uns nur selten gefühlt, es gab aber eigentlich keine konkreten Gründe dafür. Zu viel gelesen vermutlich :whistling:

Ganz, ganz vielleicht findet ihr demnächst, bald oder auch gleich :thumbsup: einen neuen Thread von mir, mit ein paar Fragen zu einem reinrassigen Kruger-Mädels-Trip im Nov '19 :saflag:

Gefahrene Kilometer: 2800 + gebuchte Gamedrives

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Vanion

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Montag, 22. Oktober 2018, 18:15

Hallo Nina,

ein toller Bericht mit schönen Fotos und Infos! Ich weiß jetzt, dass ich auf Quallen achten muss - nie drüber nachgedacht bisher :-D


Natürlich ist ein gutes Motiv vom Fotografen abhängig aber welche Kamera/Objektiv hast du für die Bilder genutzt?

VG Jan

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kOa_Master (28. Oktober 2018, 15:07)

nn1177

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Montag, 22. Oktober 2018, 21:47

Hallo Nina,

ein toller Bericht mit schönen Fotos und Infos! Ich weiß jetzt, dass ich auf Quallen achten muss - nie drüber nachgedacht bisher :-D


Natürlich ist ein gutes Motiv vom Fotografen abhängig aber welche Kamera/Objektiv hast du für die Bilder genutzt?

VG Jan


Danke für die Blumen :danke:

Ach ja, das wollte ich eh noch irgendwo vermerkt haben. Kamera ist eine Sony Alpha55, das Objektiv ein Tamron 70-300mm bzw ein 18-55mm. Das Tele war billig mit unter 100 € und leider merkt man das auch an der Qualität. Aber da ich eh viel zu wenig fotografiere und die Kamera selbst ja auch kein Highendgerät ist wollte ich keine Unsummen für ein Tele nur für den Urlaub hinlegen. Fürs nächste Mal liebäugle ich aber mit was anderem, die Bilder hier im Forum wecken da schon Begehrlichkeiten :rolleyes:, mal sehen...

Ein paar Handyaufnahmen haben sich auch druntergemischt (die Quallen z.B. :D ), das war ein Samsung S8.

LG Nina

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kOa_Master (28. Oktober 2018, 15:07)