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nn1177

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 15:21

2,5 Wochen im Nordosten mit Kindern - Anfängertour im Aug/Sept 2017

Hallo an alle,


ich starte meine Vorstellung gleich mit der Ankündigung eines Reiseberichts!


Wir sind eine Familie (w39,m48,w10,m8 ) aus München. Hier schreibt w39 :D Früher, noch zu zweit, waren wir eher in Asien zu finden, meist unter Wasser. Mit den Kindern meist in Europa, bis auf einen Urlaub 2015 in Thailand. Dieses Jahr sollte es wieder etwas außerhalb Europas sein - das ist in den Sommerferien nicht ganz leicht etwas passendes zu finden. So kamen wir auf Afrika. Ich hatte mich zu Beginn der Planung irgendwann um den Jahreswechsel 2016/17 hier angemeldet, aber dann letztlich die Reise doch nicht selbst geplant sondern die fertige Tour eines Anbieters von Afrikareisen auf unsere Bedürfnisse zuschneidern lassen. Das war im Nachhinein für uns gut und richtig - es waren mir anfangs zu viele Dinge unklar und ich hatte weder Zeit noch Nerven mich da reinzufuchsen. Da hätten wir gleich für 2018 planen müssen :thumbdown:

Da, um das mal vorweg zu nehmen, die Reise ein voller Erfolg war und wir angefixt sind werde ich nicht für 2018, aber vielleicht für 2019 gerne wieder auf euer Schwarmwissen zurückgreifen. Denn die nächste Reise wollen wir dann selbst planen um z.B. auch Übernachtungen in den Parks einplanen zu können. Und vielleicht hilft ja doch das ein oder andere aus unserem Bericht einem Newbie mit Kindern weiter! Ich habe jedenfalls viele gute Tipps aus dem Forum gezogen, auch wenn die Planung aus "Profihand" kam.

Mit einigen Anpassungen (teils weil die gewünschte Unterkunft ausgebucht war, teils, weil uns die Reise sonst du straff und kurz geworden wäre) war dann die fertige Planung wie folgt:

MUC - JNB
3N Hannah Game Lodge, Ohrigstad
3N Mohlabetsi Lodge, Balule GR
2N Plumbago Guesthouse, Hazyview
2N Trees Too, Komatipoort
1N Mantenga Lodge, Swaziland
2N Zululand Tree Lodge, Hluhluwe
3N Elephant Coast Guesthouse, St. Lucia
2N Fairlight Beachhouse, Umdloti
DUR - JNB - MUC

Mietwagen: Toyota RAV4 mit Navi


:saflag: Gleich geht's los, bitte zusteigen!


LG Nina

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 16:57

Hallo Nina

Toll dass Du einen Reisebericht schreibst!
Wir waren 2004 während unseres Honneymoons in der Mohlabetsi Lodge. Bin gespannt, wie Deine Erfahrungen ausschauen! In der Zwischenzeit wurde die Lodge glaube ich etwas grösser.

LG
Andrea

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nn1177 (24. Oktober 2017, 21:26)

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:19

Das ist mal ein Einstand, Respekt. *Einsteig*
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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nn1177 (24. Oktober 2017, 21:25)

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 20:08

Hallo Nina,

Eure Route entspricht sowohl von der Route als auch von ein paar Unterkünften her fast unserer Tour letztes Jahr, da steige ich doch gerne zu.
Bin schon gespannt :danke:


LG
Barbara

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nn1177 (24. Oktober 2017, 21:25)

Bär

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:07

Hallo und willkommen,

18 Übernachtungen für JNB bis DUR und nur 1x ein One-Night-Stopp: es scheint auch noch vernünftige Anbieter zu geben und wenn ich das richtig herauslese, habt ihr selbst noch Einfluss auf die Planung genommen :thumbup:

VG vom Bär
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:17

Eure Route entspricht sowohl von der Route als auch von ein paar Unterkünften her fast unserer Tour letztes Jahr, da steige ich doch gerne zu.
Bin schon gespannt
Ja, das ist auch kein Zufall, auch bei deinem Bericht habe ich geschnorrt :D Speziell eure Unterkunft in Malelane wär was für mich gewesen, aber das war natürlich eh schon ausgebucht...

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:24

18 Übernachtungen für JNB bis DUR und nur 1x ein One-Night-Stopp: es scheint auch noch vernünftige Anbieter zu geben und wenn ich das richtig herauslese, habt ihr selbst noch Einfluss auf die Planung genommen

Jein. Die Tour war speziell für Familien zwar eh schon etwas entzerrt und nur bis DUR geplant, es wären im Original aber nur 12 Übernachtungen gewesen. Das wär uns auch für den langen Flug zu wenig Zeit gewesen. Wir haben einen komplett neuen Stopp in Komatipoort eingebaut und hin und wieder aus 2 Nächten 3 gemacht. Aber die Umplanung war überhaupt kein Problem und Teil vom Service. Nur Übernachtungen in den Parks waren nicht zu bekommen, leider.

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:45

22.08. Es geht los!

Endlich, die Warterei hat ein Ende! Ich überprüfe zum sicher 10. mal, ob die internationalen Geburtsurkunden der Kinder auch wirklich dabei sind. Diese habe ich kurz vor Abflug NOCHMAL bestellt nachdem in einer Infomail von SAA zu lesen war, dass die Dokumente nicht älter als 6 Monate sein dürfen. Unsere hatten als Ausstellungsdatum den 21.02. :whistling:


Beim Check in bricht mir kurz der kalte Schweiß aus, als der Mitarbeiter am Desk uns nach unserer Heiratsurkunde fragt. Hääää?!? Wir gucken wohl recht sparsam, also rudert er schnell zurück. Die braucht man wohl nur, wenn die Kinder nicht die leiblichen Kinder von einem Partner sind. Oder so ähnlich, ich wollte nur noch hören dass das auf uns nicht zutrifft.


Der Direktflug von München mit South African startet pünktlich abends gegen 9 und verläuft ruhig – die Familie ist allerdings genervt vom nicht bzw. schlecht funktionierenden Entertainment-System. Generell ist der Flieger ziemlich in die Jahre gekommen.


Fazit: SAA wird nicht unsere Lieblingsairline – trotzdem ist der Direktflug über Nacht unschlagbar praktisch. Würden wir also wieder so wählen.

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:59

23.08. Landung in Joburg -> Ohrigstad

Pünktlich landen wir früh morgens bei 3°C in Joburg. An der Immigration geht es erstaunlich schnell voran, viele Flieger scheinen heute noch nicht gelandet zu sein. Ziemlich unausgeschlafen und etwas verschüchtert stehen wir dann am Flughafen und versuchen nicht wie Touris auszusehen (ja, das hat sicher nicht funktioniert :help: ). Wir wollen schnell raus aufs Land – auf eine Großstadt haben wir heute keine Lust, vielleicht beim nächsten Mal! Also schnell zum Vodacom-Shop, eine SIM kaufen. Das klappt leider aufgrund von Serverproblemen nicht, daher mieten wir (fast total überflüssigerweise) eine SIM fürs Tablet mit der man zumindest mobil online ist. Dann den Mietwagen in Empfang genommen, Geld gezogen und los geht’s! Dank der Recherche hier im Forum finden wir auch problemlos den richtigen Weg vom Flughafen und fahren, mit einem kleinen Stopp an einer Raststätte, wo wir uns mit Getränken und Snacks eindecken, direkt durch nach Ohrigstad. Viel zu sehen gibt es zwischendurch nicht, die ersten Kilometer vom Flughafen finden wir ziemlich trostlos.

Zwischendurch wird die Straße so schlecht, dass wir uns immer noch nicht sicher sind ob wir die richtige Strecke gefahren sind – wir sind mit vielen, vielen Lastwägen fast das einzige Auto auf der Straße, lediglich ein paar Einheimische überholen uns in halsbrecherischem Tempo. Die scheinen die Strecke zu kennen!


Trotzdem erreichen wir am frühen Nachmittag die erste Station unserer Reise, die Hannah Game Lodge. Die Zimmer (wir haben ein großes Doppelbungalow mit Verbindungstür) sind schön, der Blick spektakulär - besonders für Newbies wie uns. Nur zu groß ist die Lodge geraten und so teilen wir uns die Sundowner-Terrasse und auch das Restaurant mit täglich neuen, großen Reisegruppen. Nach einer kleinen Erkundungsrunde über das Gelände der Lodge, einem ersten afrikanischen Sonnenuntergang und einem schnellen Abendessen fallen wir todmüde ins Bett.







Der Blick von unserer Terrasse








Noch ein paar Worte zum Auto: Wir sind mit 4 Reisetaschen (2 eher große und 2 mittlere) und jeweils einem (kleinen bis mittleren) Rucksack unterwegs. Die eher locker gepackten Reisetaschen passen genau unter die Kofferraumabdeckung des RAV4. Koffer wären ein Problem! Die Rucksäcke haben wir im Beifahrerfußraum und bei den Kindern vor den Rücksitzen verstaut. Hier ist auch reichlich Platz.

Tier des Tages: Unser erstes selbst entdecktes Tier: ein Vervet Monkey (yes, I know... now :blush: )!

Fazit: Die Hannah Lodge würden wir nicht mehr buchen. Es war nichts wirklich schlecht und manches echt schön, aber sie war uns zu groß und unpersönlich – ok als Ausgangspunkt für die Panoramaroute. Vielleicht lag es auch daran, dass die Hannah Lodge sowieso nur 2. Wahl war – und ich war ziemlich enttäuscht dass die Iketla Lodge bereits ausgebucht war...

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 22:11

Hallo
Ich überprüfe zum sicher 10. mal, ob die internationalen Geburtsurkunden der Kinder auch wirklich dabei sind. Diese habe ich kurz vor Abflug NOCHMAL bestellt nachdem in einer Infomail von SAA zu lesen war, dass die Dokumente nicht älter als 6 Monate sein dürfen. Unsere hatten als Ausstellungsdatum den 21.02.
Danke für den Tipp :danke:
Unsere Geburtsurkunden waren definitiv älter als 6 Monate und die wollten wir nächstes Jahr eigentlich auch wieder verwenden :whistling:
Daran ändert sich doch nichts mehr ?( , geboren ist geboren


LG
Barbara

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 22:28

Daran ändert sich doch nichts mehr
Ich habe das auch nur in dieser einen Mail von SAA so gelesen. Da wollte ich aber lieber kein Risiko eingehen. Glaube auch nicht, dass das irgendjemand kontrolliert hat.

nn1177

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 22:54

24.08. Panoramaroute

Nach einem schnellen Frühstück geht es los, heute steht die Panoramaroute an. Wir starten die Runde über den Robbers Pass und bewundern die spektakulären Ausblicke entlang der Strecke. Eigentlich ist in Pilgrims Rest ein Stop geplant aber wir scheinen heute die ersten Touris zu sein und die Händler werfen sich geradezu vor unser Auto. Das ist uns too much, wir fahren also direkt durch und weiter nach Graskop. Hier fallen wir in Souvenirläden ein und besorgen sehr zum Leidwesen meines Mannes schon das ein oder andere Mitbringsel und Souvenir.

Da wir mittags gemütlich in der „Potluck Boskombuis“ essen wollen sparen wir uns den Weg weiter nach Sabie und die Wasserfälle an dieser Strecke und fahren direkt nach Norden, zu „The Pinnacle“. Hier sind wir fast allein, im Gegensatz zu den bekannteren Aussichtspunkten später. Bei „Gods Window“ ist die Hölle los, zig Schulklassen sind unterwegs. Der Ausblick ist toll und wir machen einen kleinen Spaziergang durch den Regenwald und zu weiteren Aussichtspunkten. Unsere Kinder sind allerdings auf Dauer etwas verschreckt von all den Schulklassen – jeder will sie „highfiven“, umarmen oder zumindest die Hand schütteln. So sehen wir zu, dass wir weiterfahren, wir haben ja auch noch einiges vor.






Mittlerweile haben wir auch schon ziemlich Kohldampf und fahren die vielgelobte „Potluck Boskombuis“ an. Wir hatten ein wenig Bedenken, es könnte dort zu überlaufen sein – schließlich wird der Laden wirklich überall als „Geheimtipp“ angepriesen was ja gerne dazu führt dass man da eigentlich gar nicht mehr hin will. Tatsächlich gefällt uns aber dieser urige kleine Fleck Erde richtig gut – und das Essen war grandios!








Gut gestärkt geht es wieder weiter, der nächste Stop sind die „Bourkes Luck Potholes“. Wir sehen schon vom Weiten zig Reisebusse und uns schwant Übles. Heute scheint landesweiter Wandertag zu sein ;) Wir sind hier relativ bald durch – den Großen ist zu viel los und die Kleinen haben eh schon längst keine Lust mehr auf Steine und Aussicht. Die möchten zurück zur Lodge zum Pool (bei wirklich kühlem Wind uns Eltern völlig unverständlich – aber wenn da ein Pool ist wird auch gebadet! Klar, oder?).


Trotzdem müssen die Kinder noch mit zu den „3 Rondavels“, darauf habe ich mich während der ganzen Reiseplanung mit am meisten gefreut, da müssen sie jetzt durch! Und tatsächlich: Was für ein Ausblick! Wir bleiben bis die Zeit drängt – gerade noch rechtzeitig zum Sundowner sind wir an der Aussichtsterrasse zurück. Der Pool muss leider warten...





Fazit: Ein Tag für die Panoramaroute reicht nicht (wenn man mit kleineren Kindern unterwegs ist)! Weniger (pro Tag) wäre sicher mehr. Und fürs nächste Mal muss noch eine Tour am Blyde River Canyon sein.

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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 23:07

Hallo Nina,

Auch ich freue mich über Deinen Reisebericht und auf die Fortsetzung :danke:
Fazit: Ein Tag für die Panoramaroute reicht nicht

:huh: wieso? ihr wart doch 3 Nächte in Ohrigstad... ?( aber ihr hattet am nächsten Tag bestimmt etwas anderes geplant 8o

VG. Toetske

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 23:18

wieso? ihr wart doch 3 Nächte in Ohrigstad... aber ihr hattet am nächsten Tag bestimmt etwas anderes geplant
Die Kinder hatten leider keinen Bock mehr, wir haben falsch geplant und hätten praktisch die gleiche Strecke nochmal fahren müssen, nur dann noch weiter. in Ohrigstad haben wir uns eh planungsmäßig nicht mit Ruhm bekleckert :whistling:

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gatasa (26. Oktober 2017, 22:02), toetske (24. Oktober 2017, 23:20)

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 23:28

25.08. Kinyonga Reptile Center

Eigentlich war für heute noch ein 2. Tag an der Panoramaroute geplant – nur die Kinder ziehen leider nicht so recht... Dazu kommt – Mitreisende haben berichtet, die Wasserfälle sind aufgrund der Dürre gerade eher mager. Ein neuer Plan muss her, was für die Kinder! Leider ist in der Lodge niemand wirklich in der Lage uns Tipps zu geben – also machen wir das, was wir, wenn überhaupt, während unserer Zeit in der Gegend um Hoedspruit geplant hatten. Erst zum tanken nach Ohrigstad und dann über den Abel Erasmus Pass nach Hoedspruit zum Kinyonga Reptile Center. Der Pass zieht sich hinter Lastern ziemlich aber es gibt auch eine Menge zu schauen. Das Reptilien Center – wenn man es denn gefunden hat - ist ganz nett, allerdings nichts, weswegen man über eine Stunde über einen Pass fahren will.




Der erste Blick ins Lowveld :love:

Wir sehen allerhand (nicht nur) einheimische Schlangen (was unseren Buben besänftigt - Schlangen und Elefanten sind seit Kleinkindzeit seine Leidenschaft), Schildkröten, Echsen, ... Insgesamt halten wir uns vielleicht 3 Stunden dort auf.

Immerhin klappt es heute nachmittag noch mit dem Pool, die Eltern mit Fleece und Schal daneben und die Kinder plantschen im wirklich eiskalten Pool bei vielleicht 18 Grad und kaltem Wind. Die Nyalas gucken auch ganz pikiert was das soll...



Wir sehen beim Sundowner Giraffen. Klein und in der Ferne, aber selbst entdeckt und unsere allerersten! Wir spamen alle Freunde mit Fotos von kleinen langhalsigen Ameisen per WhatsApp ;)
Zum Abendessen gibt es Warzenschweinbraten, was größtes Entsetzen bei den Kindern auslöst. PUMBAA! ;( Wir beschließen, die Speisekarten zukünftig nicht mehr allzu genau zu übersetzen.



Tier des Tages: Chamäleon, wir haben leider nur das eine gesehen.

Fazit: Naja, der Tag war halt was für die Kinder. Rückblickend wäre das Reptile Center sinnvoller am nächsten Tag aufgehoben gewesen, da waren wir eh auf genau diesem Weg unterwegs.

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 00:34

26.08. Ohrigstad -> Balule GR, Mohlabetsi Safari Lodge

Endlich, heute geht's auf zu den Tieren! 3 Nächte in der Mohlabetsi Safari Lodge stehen an. Um 14:00 zum Mittagessen sollen wir spätestens dort sein - noch Zeit genug, vorher die Echo Caves anzusehen. Hier erwarten wir uns eigentlich nicht allzu viel und werden sehr positiv überrascht. Heute ist wohl wieder Wandertag in Südafrika :D - aber unser Guide macht die Runde mit uns gegen den (Schüler-)Strom. Er macht einen echt guten Job und weiß viel zu erzählen. Die Besichtigung dauert viel länger als gedacht, so dass wir das Museum of Men ausfallen lassen. Nicht, dass wir unseren ersten Game Drive verpassen!

In Hoedspruit halten wir kurz um Geld abzuheben, Wasservorräte aufzufüllen und - um uns Wintersachen zu kaufen... Wir sind zwar mit Fleece und Daune im Gepäck angereist, das reicht aber leider nicht aus. Uns wird immer wieder versichert dass es normalerweise VIEL wärmer sein müsste und dass ein Kälteeinbruch in der Kapregion für den eisigen Wind verantwortlich ist. Egal wer da schuld ist, es ist uns viel zu kalt. Also kaufen wir uns beim "Rangerbedarf" noch eine khakifarbene Schicht Fleece und machen uns auf zum York Gate.

Das Balule GR gehört zum Greater Kruger Park, es gibt also - im Gegensatz zu früher - keine Zäune mehr zum Krüger Park. Die Mohlabetsi Lodge hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber liebevoll in Schuss gehalten. Es gibt 6 normale Rondavels und 2 Doppelrondavels für Familien. Insgesamt also maximal 20 Leute, so 'voll' war es bei uns aber nie. Es gab täglich 2 Gamedrives mit jeweils 3 offenen Jeeps.

Schnell in die Liste eingetragen, den Permit bezahlt und schon geht das Tor auf. Auf dem Weg zur Lodge sehen wir Giraffen. Wow, so aus der Nähe sehen die viel spektakulärer aus als die kleinen Ameisen durchs Fernglas gestern ;) In der Lodge angekommen werden wir so nett und herzlich begrüßt - und dieses kleine grüne Fleckchen Erde mitten im Busch - der Wahnsinn! Wir beziehen unser Familienbungalow (10+11, ganz hinten und mit Blick aufs Wasserloch), bekommen im Garten ein kleines aber feines Mittagessen serviert und bestellen unsere Sundowner-Drinks vor.




Hier wird zu Mittag gegessen


Über uns im Baum saßen diese Beiden

Dann geht es auch schon bald los zum ersten Gamedrive. Fast hätten wir ihn verpasst - wir sind zu fasziniert vom großen Elefantenbullen, der nicht weit von der Lodge am Wasserloch trinkt. Wir lernen unseren Fahrer (Lucky) und den Tracker (Richard) kennen. Mit uns im Auto sitzen noch zwei nette Briten, die aber schon morgen abreisen. Es geht raus aus der Lodge und fast unmittelbar hinter dem Gate treffen wir und noch ein anderes Fahrzeug auf den Elefantenbullen vom Wasserloch. Blöd nur, der war gar nicht begeistert uns zu sehen. Er ist offensichtlich in Musth - droht, wirft Bäume um und gibt unter lautem Trompeten Vollgas in unsere Richtung. Unser Sohn, der weltgröße Elefantenfan, überdenkt kurzfristig die Wahl seines Lieblingstiers ;) Also schnell gewendet und weg! Das war uns gleich etwas zuuu spannend und wir hoffen dass das kein Standard ist. Richard vorne auf seinem wackeligen Klappsitz hat nicht mal mit der Wimper gezuckt, vermutlich ist der das gewöhnt? Unsere Sorgen sind jedenfalls unbegründet - ab jetzt verhalten sich alle Tiere mustergültig ;)




Der Grantler vom Wasserloch

Wir sehen noch mehrere (gutgelaunte) Elefanten, viele Impalas, Kudus und einige Giraffen. Ansonsten Leoparden...spuren. Den Rest des Drives versuchen Lucky und Richard eine Leopardendame zu finden, die uns aber immer einen Schritt voraus ist. Eines der anderen beiden Fahrzeuge hatte mehr Glück, sie haben sie gesehen.



Auf der Rückfahrt zur Lodge sehen wir schon vom Weiten das große Lagerfeuer in der Boma, in der das Abendessen serviert wird. Wie im Film 8o Wir lernen, die Lodge ist zwar eingezäunt aber nicht "katzendicht" sondern nur, um Elefanten und Büffel davon abzuhalten, den Garten zu verwüsten. Bedeutet für die Kinder, dass sie abends nicht allein rumlaufen dürfen. Zur Sicherheit der Gäste bleibt immer ein Ranger beim Abendessen dabei und muss abwarten bis alle Gäste sicher in ihren Zimmern sind. Es ist sehr spannend, was die Herren zu erzählen haben! Wir fallen nach dem Essen ins Bett, morgen werden wir früh zum Morning-Drive geweckt.



Tier des Tages: der grantige Wasserloch-Elefant.

Fazit: Wir haben keinen wirklichen Vergleich zu anderen privaten Lodges - für uns ist Mohlabetsi perfekt. Luxus ja, aber trotzdem sehr familiär (20 Gäste max.) und leger. Der einzige Wermutstropfen war vielleicht, die Drives sind ziemlich Big5-fokussiert, so sind wir oft an interessanten kleineren Tieren einfach vorbeigerauscht. Jammern auf hohem Niveau :whistling:

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kOa_Master

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 07:41

Ihr seid vermutlich die R36 ab eNtokozweni hochgefahren, anstatt schon vorher bei Belfast über die R540 und Dullstrom hochzufahren (was nicht nur schneller und angenehmer, sondern auch landschaftlich bedeutend schöner ist).

Insgesamt: Macht Freude mitzulesen, unbedingt weiter so, vielen Dank! :thumbsup: :saflag:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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nn1177

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:53

26.08. Ohrigstad ? Balule GR, Mohlabetsi Safari Lodge

Ihr seid vermutlich die R36 ab eNtokozweni hochgefahren, anstatt schon vorher bei Belfast über die R540 und Dullstrom hochzufahren
So war es sicher - das passiert wenn man blind dem Navi hinterher fährt :whistling:

Tamani

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18:56

Welch ein toller, humoriger Bericht. :danke: Schreib ganz schnell weiter, wir können es kaum erwarten, die Fortsetzungen zu lesen!!! Im übrigen fahren wir im nächsten März fast exakt die gleiche Route. :saflag:

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 21:50

27.08.-28.08. Mohlabetsi Safari Lodge, Balule GR

Zwei ganze Tage Safari: Morgens früh raus, Gamedrive. Frühstück, abhängen, Mittagessen, Gamedrive. Abendessen in der Boma, todmüde und glücklich ins Bett.

Die Ausbeute der beiden Tage: 4 der Big5 – für den Leo müssen wir wohl nochmal wiederkommen. Elefanten haufenweise (wie große, graue Antilopen stehen sie gefühlt hinter jedem 2. Baum), winzige Elefantenbabys, Nashörner mit Baby (wusstet ihr, Nashörner machen so zarte und traurige Töne?!? Ich hatte die mir irgendwie kerniger vorgestellt), Löwen, mal erschöpft und ziemlich angeschlagen nach der (erfolglosen) Jagd, mal sehr gechillt und geduldig posierend. Die (erfolglos) gejagten Büffel, die in alle Himmelsrichtungen versprengt und total aufgelöst waren. Schakale, Hippos, Krokodile, Zebras, Giraffen, Mangusten, Impalas, Kudus, Wasserböcke, Duiker, Hasen, Hörnchen, Geier und Adler, kleine Vögel in allen Farben, für die mein günstiges Tele leider nicht wirklich ausreichend war…


Dem waren wir offensichtlich etwas unheimlich - er hat ziemlich gejammert bis Mama und Papa endlich mit trinken fertig waren



Der wär so gerne näher gekommen - wenn er sich nur getraut hätte ;)



Wenige Tage alt...







Nicht mal den Kindern waren 6 Stunden Gamedrive täglich zu viel





Giraffen im Abendlicht sehen immer gut aus :D


Sie war genervt von uns und ist direkt wieder verschwunden.


Die Pausen mitten in der Wildnis finden wir auch toll - die Kinder finden wunderschöne Steine (werde ich jetzt verhaftet wenn ich erzähle, dass jeder seinen Lieblingsstein mitnehmen durfte und einen extra für die besten Freunde? Vermutlich ist das total verboten... :?: ) und bestaunen alte Knochen, Schneckenhäuser und kleine Insekten. Wir Großen genießen die Natur - umso besser, wenn es dazu einen Drink gibt! Hier, und auch im Krüger Park riecht es meist sensationell gut (selbst die viele Elefantenkacke überall gibt dem ganzen nur eine wilde Note ;) ). Irgendwas total unscheinbares blüht bestimmt gerade - wir können es nicht wirklich orten, es ist alles sehr trocken. Oder riecht das immer so gut im Busch? Auch das macht die Fahrten im offenen Fahrzeug zu einem Erlebnis.







2 Gamedrives sind wir vier allein mit Lucky und Richard unterwegs, die Lodge ist nicht komplett ausgebucht. Das hat was :D . Die anderen Drives schäme ich mich etwas für mein laut ratterndes Teleobjektiv weswegen ich mich, entgegen meiner normalen Angewohnheit, wieder aufs manuelle Fokussieren beschränke.

Es gibt, wie überall, auch Dinge die uns nachdenklich stimmen: Es ist trocken, staubtrocken. Die Elefanten haben in der Gegend sehr gewütet – sie reißen Bäume und Büsche aus um die Wurzeln zu fressen, schälen die Rinde von den Bäumen, etc. Im feuchteren Süden des Krüger Parks sieht es nicht so schlimm aus (trotz vieler Elefanten), es scheint also wirklich am Futterangebot zu liegen? Wir hoffen, dass die nächste Regenzeit besser ausfällt und die Tiere wieder mehr zu fressen finden, denn teilweise fahren wir durch Gebiete in denen buchstäblich kein Baum mehr am Stück ist.

Das Wetter ist echt nicht das, was wir von Afrika - selbst im Winter - erwartet haben: oft ist es bedeckt und grau; bei 12 Grad und Nieselregen hatte ich mich in meinen Träumen nie auf Safari gesehen :huh: Allerdings hatte ich über verdorrtem Buschland auch nie einen Regenbogen erwartet – das Wetter und ich sind also quitt. Am zweiten Tag hat das Wetter nachmittags ein Einsehen und die Kinder können den Pool austesten.



Tier des Tages: Schwer ;) Der Löwe, der mir jetzt jeden Tag als Bildschirmschoner in die Augen schaut (auch mein Avatar, ihr könnt ihm jetzt auch tief in die Augen schauen :love: ). Das piepsende Nashornkind. Und die dicke Rainspider, die - bereits einmal verjagt - am nächsten Tag ihre große Schwester mitgebracht hat. Die noch-viel-dickere Rainspider. Uah. (Es findet sich im ganzen Rondavel kein passendes Gefäß, mit dem man die Viecher fangen könnte - Gläser sind NICHT ausreichend zumal die Spinnen verdammt schnell sind. Wir bitten also eine Angestellte nach einem größeren Gefäß. Das dann von Lucky gebracht wird, der sich auch gleich - dem Himmel sei Dank - selbst der beiden Tierchen annimmt. Die Kinder hätten sonst kein Auge zugemacht.)

Fazit: Wir sind sehr froh, 3 Nächte (statt wie die meisten anderen Gäste nur 2 Nächte) zu bleiben! Würden wir, wenn es finanziell irgendwie drin ist, immer wieder so machen. Ich frage beim Auschecken ob ein Job für mich frei ist – leider haben sie gerade keinen ;)


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