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Bueri

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21

Samstag, 3. März 2018, 13:36

Du suchtest eigentlich den Leoparden. Ich denke der Schwanz gehört aber zu einem Löwen :?: :?:

lg bueri

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mrm007 (3. März 2018, 15:11)

M@rie

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22

Samstag, 3. März 2018, 13:57

Welcome Home :saflag:

Miriam, dein Einverständnis mal vorausgesetzt .... :whistling: ;)



erst bin ich auch über 1, die vermeintliche Schwanzspitze gestolpert, dann aber 2 gesehen und gedacht: "*hm* ausserhalb des Krugers würde ich auf Schäferhund tippen" ;) - und dann 3 als Flecken des Wilddogs interpretiert und nun.... schnick-schnack-schnuck :D
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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mrm007

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23

Samstag, 3. März 2018, 15:10

Marie, du hast natürlich absolut recht :) Das war meine 1. von insgesamt 4 (!!! :love: ) Wild Dog Sichtungen :D
Und ehrlich gesagt... 2 hatte ich gar nicht auf dem Foto gesehen :D Die sind halt einfach so gut getarnt.

Aber Bueri, den Löwen habe ich trotzdem gesehen :)

LG
Miriam

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M@rie

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24

Samstag, 3. März 2018, 15:28

ah, das hat sich also ausgezahlt ... meine Trainingslektion ist somit absolviert , dann kann es ja für mich bald losgehen *tagezähl*
lG M@rie

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mrm007 (3. März 2018, 15:30)

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25

Samstag, 3. März 2018, 15:37

Jaaa!! 8o Wie viele Tage sind es noch?

M@rie

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26

Samstag, 3. März 2018, 19:40

naja, ein "paar Tage" muss ich noch zählen aber dann geht's direktemente mit dem Flieger nach Skukuza *gespanntbin*
lG M@rie

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mrm007 (4. März 2018, 11:02)

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27

Freitag, 9. März 2018, 12:46

Hi zusammen,

leider werde ich es vor dem nächsten Urlaub nicht schaffen, alle Fotos zu bearbeiten, deshalb gibt es jetzt erst einmal die spannenden, also die der Tiere und ein paar Infos :)
Die Fotos der Unterkünfte und deren Beschreibung/Bewertung folgt dann hoffentlich Anfang April.

Los ging es, einen Tag früher als geplant, am 16.02. ab Frankfurt über Zürich nach Johannesburg. Dort landete ich am Samstagvormittag überpünktlich, verbrachte dann aber fast 2h Stunden mit Immigration und Gepäckabholung. Noch kurz Bargeld geholt, die Vodacom Simkarte und los ging es zu Hertz, wo ich kurzfristig noch für einen Tag einen Kleinwagen reserviert habe. Erhalten habe ich dann einen Ford Midsize SUV.
Am Samstag fuhr ich noch ins Apartheid Museum. Allerdings war ich doch sehr müde und konnte die Ausstellung, inkl. der derzeitigen Mandela-Ausstellung, nicht so richtig wahrnehmen. Beim nächsten Mal würde ich hier einen ganzen Tag einplanen.
Abends aß ich im Guesthouse, der African Dreams Lodge, in Kempton Park.





Am nächsten Morgen ging es zum Flughafen, der "Mietwagentausch" stand an. Den nächsten Mietwagen hatte ich bei Europcar (Tempest, über DriveFTI) gebucht und bekam einen Nissan X-Trail mit ca. 17.000km drauf, Automatik und zuschaltbarem Allradantrieb. Leider fand ich beim Wagencheck einige kleinere Steinschläge in der Windschutzscheibe und einen relativ großen, der auch nicht versiegelt war. Nach Klärung mit den Europcar Mitarbeitern gab es leider keinen anderen Wagen in der Kategorie, der Schaden wurde noch einmal detailliert beschrieben und ich musste mit gedrückten Daumen losfahren, dass die Scheibe hält. Nicht optimal, aber die Zeit verlieren wollte ich nicht..

Direkt ging es auf die Autobahn Richtung Osten, in Emalahleni stoppte ich kurz zum Einkauf von Maracujas und ein paar Snacks für die Fahrt und den zweiten Stopp gab es dann erst bei der Viva in der Schoemanskloof. Dieser Reststop hatte ich uns vergangenes Jahr schon so gefallen, dass ich hier im Shop wieder vorbeischauen wollte.

Von dort aus ging es nonstop weiter bis Nelspruit, wo ich relativ kurzfristig ein Zimmer im Columbus Guesthouse gebucht habe. Das Zimmer mit Garden View - eher einer "Mountain View" - war fanstastisch. Zum Dinner ging es zu Ocean Basket und dann früh ins Bett.




Das Frühstück am Montag stand um 7 Uhr an, danach wollte ich mit einem Schlenker durch den Kruger nach Sabie fahren.
In Malelane stand noch ein kurzer Tank- und Shoppingstop an und danach erfolgte die Anmeldung am Malelane Gate sehr zügig. Die ersten paar Kilometer waren absolut tierlos. Dann schrie mir plötzlich ein yellow-billed hornbill durchs offene Fenster: Sazou says hello! :D Direkt danach eine Schildkröte, die langsamenen Ganges vor mir die Straße überquerte. Ich hielt brav an, zückte die Kamera - und dies wurde von 2 anderen Autofahrern als "Sie hat eine Katze" entdeckt interpriert - leider nein. ;(
Nach einigen weiteren Kilometern dann direkt links der Straße - zwei Rhinos! Wow, das fängt toll an, mit Rhinos so schnell habe ich nicht gerechnet. Die beiden grasten gemächlich und nach einiger Zeit fuhr ich weiter. Bevor ich meinen nächsten Stopp Afsaal, wo ich mir ein neues Kruger Map & Guide Booklet besorgte, lief mir fast noch ein Buffalo vor's Auto. Er erschrak bei seinen Marsch aus dem Gebüsch aber mehr als ich und blieb wie angewurzelt stehen.
Laut dem Sighting Board in Afsaal gab es im südlichen Teil des Parks am Morgen einige Löwensichtungen.. eigentlich war das zwar nicht meine Route, aber ich wollte es dennoch versuchen. Neben Zebras, Giraffen, den immertreuen Impalas und einigen Kudus sah ich wenige Tiere, aber dann plötzlich ein parkendes Auto direkt neben einem grün-leuchtenden Busch. Die beiden Insassen sagten mir, dass im Gebüsch ca. 4-5 Löwen lägen und schliefen. Ich zückte das Tele (das blöde Fernglas war noch im Rucksack im Kofferraum...), zoomte in einen Busch ca. 10m von der Straße, da fingen die beiden an zu lachen und sagten "Nein, der Busch hier neben der Straße" - und in diesem Moment gähnte eine der Löwen herzhaft. WOW! Die Sicht war zwar wirklich nicht gut, ich bekam hin und wieder mal ein Ohr, Auge oder eine Tatze zu sehen, aber trotzdem blieb ich eine lange Zeit stehen. Man weiß ja nie, wann das Verdauungssschläfchen beendet ist. Aber leider dauerte dieses ein wenig länger und ich durfte mir an diesem Tag nicht zu viel Zeit lassen. Ich fuhr ab, mächtig stolz über den Löwenerfolg - wenn auch das nicht das letzte Mal bleiben sollte, dass ich eine tolle Sichtung nur hatte, weil ich auf sie hingewiesen wurde. Tarnungsspezialisten gibt es im Kruger ja genug. :)
Die Zeit drängte tatsächlich etwas, weshalb ich irgendwann einen "Rückschlenker" Richtung Skukuza machen musste. Auf dem Weg liefen mir dann noch die ersten drei Elefanten über den Weg - da hatte ich binnen eines Vormittags die Big 5 fast komplett :love: Und kurz vor Skukuza dann nochmal 3 Rhinos. Ein wirklich erfolgreicher Tag! In Skukuza gab es eine kurze biologische Pause, dann fuhr ich über das Paul Kruger Gate und Hazyview nach Sabie (die Straße zwischen Hazyview und Sabie ist derzeit leider eine Katastrophe durch die schweren Regenfälle... Höchstgeschwindigkeit hatte ich dann bei 30km/h angesetzt, wegen der vielen und tiefen Schlaglöcher. Die Straße über Graskop ist ein wenig besser). in Sabie fing es kurz nach meiner Ankunft an zu schütten - aus Fässern und Kübeln! Zum Glück gab es im Guesthouse meiner Wahl, der Sabie Town House Guest Lodge, in der wir letztes Jahr schon waren, seit neuestem einen Dinner Service, von dem ich gerne Gebrauch machte. Es gab dann ein leckeres Bobotie und zum Nachtisch Crémè Brûlée, dazu etwas Rotwein.












Am nächsten Tag war das Wetter leider mehr als bescheiden - so fuhr ich morgens zunächst einmal zur Pediküre, danach buchte ich einen Platz bei der Elephant Sanctuary Tour in Hazyview um 13 Uhr. Ich startete zwar über Graskop Richtung God's Window auf die Panorama Route - bei Regen, dichtem Nebel und Sichtweiten von weniger als 100m machte das aber leider gar keinen Sinn. Also fuhr ich direkt weiter nach Hazyview, kaufte in der Lowveld Mall ein paar Vorräte ein und dann ging es schon ins Elephant Sanctuary. In meiner Tour war ich die einzige - hatte die beiden Elefantenbullen Kizo und Caspar als ganz für mich. Die Guides nahmen sich super viel Zeit mir alles, inklusive der Anatomie der Elefanten, zu erklären. Danach ging es zur Interaktion mit den beiden 19- und 32-jährigen Elefanten - es war der Wahnsinn! Nachdem ich in Indien schon in einem "Sanctuary" für Elefanten war, war ich bei meinem Besuch in Hazyview mehr als skeptisch.. während in Asien Elefanten häufigst durch Stockschläge "erzogen", also eher gebrochen, werden, sahen die beiden in Hazyview sehr gesund aus, hatten keine Striemen, keine Anzeichen von Problemen wegen Fußfesseln, o.ä. Man versuch hier eine Erziehung über positive "Fehlerkorrektur" zu erzielen. Das scheint zu funktionieren. Ich hatte tolle 1,5 Stunden und kann den Besuch nur weiterempfehlen.
Zurück in Sabie ging es zum Abendessen wie im letzten Jahr ins Wild Figtree Restaurant. Danach saß ich noch einige Zeit bei strömendem Regen im offenen, überdachten Bereich im Guesthouse.






Auch der nächste Tag zeigte keine Wetterbesserung, daher strich ich die Panorama Route aus dem Programm und machte mich auf die - doch relativ lange Fahrt - zum Orpen Gate, vorbei an Ortschaften wie Wales und Brooklyn.



Mein Zelt in Tambotie war noch nicht bezugsfertig, also fuhr ich eine nette Mittags-/Nachmittagsrunde bis Satara und zurück - leider hatten die Tierchen beim schlechten Wetter keine große Lust sich zu zeigen. Deshalb nur einige wenige Bilder:

Findet das Tier :)






In Tamboti bekam ich das LST3 Nr. 36 - frisch renoviert. Und das war es auch wirklich. Der Kühlschrank war nicht ganz optimal dicht, aber das war auch wirklich der einzige, minimale, Störfaktor. Beim Aussteigen demonstrierte mir aber direkt ein großes, ausgewachsenes Pavianmännchen, dass es gerne meine Kofferraumvorräte hätte. Da bekommt man schon respekt. Also immer schön das Essen im Außenbereich wegpacken - und idealerweise auch Moskito Coils und Grillanzünder.. :whistling:
Der Sonnenuntergang an dem Abend, die Nachtgeräusche und die ganze Atmosphäre waren gigantisch - nachts regnete es sich ordentlich aus.

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mrm007

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Freitag, 9. März 2018, 15:03

So, ab jetzt weniger Text, mehr Bilder, denn in 4h geht es los zum Flughafen :)

Noch kurz eine Info: der Nissan erhielt von mir bei der Anmietung, aufgrund der für einen Mietwagen m.E. starken Motorisierung, den Spitznamen "Speedy Gonzalez". Wieso das wichtig ist, seht ihr am Schluss :D

Der erste volle Tag im Kruger startete früh, um 6 Uhr war ich durch's Camp Gate. Der morgendliche Drive führte der mich über Satara, die S100, S41 und S90 zurück auf die H1-4. Dabei durch ziemlich tiefe Gräben und Überflutungen - ab und an musste der 4x4 einspringen. Einem israelischen Pärchen mit VW Polo, die in einer Pfütze halb feststeckten empfohl ich dann die Umkehr..




Beachtenswert Ende Februar: Jeeede Menge Tierbabies :love:


Bremsen für die Kleinsten :thumbsup:


Fischadler beim Frühstück
















Eigentlich wollte ich rechts auf die H1 abbiegen um in Olifants eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen, aber dann direkt hinter der Kreuzung links ein kleiner Verkehrsstau, das Herz schlug schneller - und dann lagen sie da: ein ganzes Rudel Wild Dogs :love:




In einiger Entfernung saßen ein paar Paviane neben der Straße und beobachteten das Treiben:


Es kam mir sehr zu Gute, dass es im Kruger zu meiner Reisezeit verhältnismäßig leer war - ich hatte bei den Dogs eine tolle Position und blieb fast eine 3/4 Stunde. Dann trieb mich der Hunger ab weiter nach Olifants. Der Fluss führt derzeit relativ gut, wenn aber nicht überschwänglich viel, Wasser.


Auf dem Rückweg nach Tamboti dann noch einige tolle Sichtungen, inklusive junger Hyänen:













Zurück in Tamboti, das Tor muss man (anders als ich es an mancher Stelle gelesen habe), nicht selbst öffnen und schließen:

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mrm007

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Freitag, 9. März 2018, 15:15

Am nächsten Morgen war die S140 glücklicherweise wieder zur Durchfahrt freigegeben. Zwar waren hier an diesem Morgen wirklich nicht viele Tiere unterwegs, so war es toll den Park so grün zu sehen. Einer Herde Büffel begegnete ich dann aber doch.



Und dann kam ich zurück auf die H7 und wumms - die zweite Wild Dog Sichtung :love: Zwar dieses Mal in großer Entfernung und ich musste im Auto ein wenig klettern, aber es war trotzdem wieder toll. Eine andere Fahrerin sagte mir dann, dass sie seit Jahren jede Woche im Park sei, seit 10 Jahren aber keine Wildhunde mehr gesehen hatte. Da habe ich mich wirklich glücklich geschätzt.


Nach einem kurzen Kaffeestop in Satara fuhr ich noch ein wenig die H1-3 Richtung Süden, wenig erfolgreich. Auf dem Weg zurück nach Satara zum Check-In direkt gegenüber des Camp Gates dann aber ein einsames Auto, der Fahrer signalisierte mir näher zu kommen. Er musste sich weiter auf den Weg nach Mopani machen, nicht aber ohne mir einen Geparden zu zeigen, der in gut 300m Entfernung unter einem Marulabaum döste. Mein 300mm Tele (das mit dem 400mm Sigma hatte dann vor dem Urlaub doch nicht mehr geklappt.. :( ) versagte hier total, durch das Fernglas sah ich aber: nicht ein, sondern 2 Geparden lagen hier unter dem Baum. Verdammt - endlich Katzen und dann kann ich sie kaum erkennen ;(

Ich fuhr nicht viel später ab, später stellte ich aber fest, dass ca. 30 Autos einen Megastau verursachten, Leute die teilweise aus den Autos stiegen, auf ihre Dächer kletterten etc. etc. X( - für 2 Geparden, die flach im Gras lagen und kaum zu sehen waren - unverständlich!

In der Hoffnung etwas mehr zu sehen zu bekommen buchte ich für den Abend den Sunset Drive.



Und dann, ca. 10km südlich von Satara: 2 Gepardenbrüder, die lauerten und lauerten - bis wir den Eindringling sahen: ein drittes Gepardenmännchen, dass sich Zutritt zum Revier der anderen verschaffen wollte. Die beiden verjagten ihn erfolgreich, doch wir stellten fest, dass einer der Brüder eine Verletzung am linken hinteren Bein hat. Aus der großeren Entfernung konnte man es leider nicht genau ausmachen, aber er war in seiner Jagdfähigkeit deutlich beeinträchtigt.









Der Guide versuchte auf der H7 noch die Wild Dogs zu finden, sie waren aber scheinbar schon weitergezogen. Trotzdem war es aufgrund der zwei jagenden Geparden ein toller Drive.

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Freitag, 9. März 2018, 15:39

Danke für den tollen Bericht. Dass du dafür so kurz vor einem Urlaub noch Zeit hast... ich freu mich besonders über den Bericht von Tamboti und Umgebung, denn da sind wir demnächst auch für zwei Nächte. allerdings in einem der einfachen Zelte.
Dein Sichtungsglück wünsche ich mir für unsere Tour auch, und Geparden und Wildhunde stehen auch ganz oben auf meiner Wunschliste.

Bin gespannt, wie deine Reise weitergeht und wünsche dir einen schönen nächsten Urlaub!

Liebe Grüße, Heike

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Freitag, 9. März 2018, 16:03

Jetzt muss ich für diesen Tag doch wieder ausholen.... :D
Am Samstag den 24.02. ging es von Satara Richtung Süden nach Skukuza und dann durch's Paul Kruger Gate zum Shaws Gate - ab nach Umkumbe.
Hatte ich mit Geparden am Vortag doch echt Glück gehabt, rechnete ich bis zum PGR nicht mit weiteren Katzensichtungen.

An diesem Morgen hat die Müdigkeit mich gepackt - eigentlich wollte ich um 6 Uhr durch's Gate sein, im Endeffekt mühte ich mich um halb 8 aus dem Bett, ließ mir massig Zeit und fuhr erst um kurz vor 9 in Satara los, auf die H1 Richtung Süden.
Und wumms - nahezu auf identischer Höhe wie am Vorabend lag einer der beiden Gepardenbrüder dösend und wartend auf der Straße. Außer mir noch gut 5 Autos, alle ungeduldig, die Katze bewegte sich nicht, als fuhren die meisten bald weiter. Ich hatte Zeit und wollte sie mir nehmen, nahm gegenüber der Mietze einen Logenplatz ein, Motor aus und trank gemütlich meinen Kaffee.
Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich um den verletzten Bruder vom Vorabend handelte, ich konnte die Verletzung aber erst sehen, nachdem er sich einige Male bewegt und gedreht hat. Eine große Blase bzw. ein Abszess sowie eine stark geschwollene Pfote machten das Laufen und Rennen schmerzhaft für ihn. Ich vermute, sein Bruder war Jagen, denn er schrie unentwegt nach ihm, bekam aber nur anfangs noch eine Antwort. Ganz schön traurig - wenn auch Natur! :(
Ein paar Mal starrte er direkt in mein Auto aus seinen guten 2m Entfernung, da stockt einem schon kurz der Atem :love:








Nach gut einer Stunde kam leider ein etwas respektloser Mercedes-Fahrer mit seinem Auto dem ausgestreckt liegenden Geparden viel zu nahe - dieser sprang dann auf und humpelte langsam davon :(




Ich fuhr weiter Richtung Süden, wollte eigentlich meinen Frühstücks-Stop in Tshokwane machen. Vorher bog ich aber noch rechts zum Most Southern Baobab Tree ab. Letztes Jahr konnten wir dort nicht hin, da die Straße wegen Überflutung gesperrt war.
Nun bin ich wirklich kein Fan von Pflanzen, Bäumen und dergleichen - aber ZUM GLÜCK habe ich mir diesen elenden Baum angesehen :D
Im trockenen Flussbett marschierten einige Impalas und die Paviane veranstalteten eine kleine Jagd.



Dann der Baum:

Ist ja schon beeindruckend, vor allem im Umfang! Einmal fuhr ich außenrum, ließ mir glücklicherweise etwas Zeit. Auf dem Weg zurück zur H1 hatte ich lediglich einen VW Bus vor mir, in ca. 30m Entfernung. Die Kamera lag natürlich vollkommen NICHT-einsatzbereit auf dem Beifahrersitz, was soll hier auch passieren?, und ich wollte gerade das Radio einschalten, um ein bisschen Background Musik zu haben, da sah ich aus dem Augenwinkel etwas auf die Straße spazieren - zu groß für einen Pavian, ein Gepard? Nein, zu groß! Außerdem keine Flecken, sondern Ringe --- es dauerte einen kleinen Moment bis ich geschaltet habe, aber dann Vollbremsung: WAAAH! Ein Leopard! :love: :thumbsup: :wine:
Die junge Dame lief direkt vor meinem Auto über die Straße auf meine Fahrerseite, ich schloss langsam und unauffällig das Fenster (man weiß ja nie :D, das Foto hat's jedenfalls ver****) und ganz unbeeindruckt hinter meinem Auto Richtung Fluss ins Gebüsch.





Die Fahrer das VW Busses hatten gewendet und wir schauten uns alle ungläubig an - keiner hatte in diesem Moment mit einem Leoparden gerechnet - GLÜCK PUR! :saflag:
Wir warteten noch eine Weile, direkt neben einem sehr nervösen Kudubullen, der allerdings binnen der nächsten halben Stunde nicht zu Futter wurde. Ich hatte an diesem Morgen zwar nicht mit einer solch fantastischen Sichtung gerechnet, aber ich verbuchte es wirklich unter wahnsinnigem Glück und machte mich mit jetzt sehr großem Hunger auf nach Tshokwane.
Die Vervet Monkeys werden dort zu einem immer größeren Problem - kaum war ich angekommen, beobachte ich einen der Frechdachse beim Ausräumen einer unbewachten Kühlbox..



Mein Frühstück wurde mir dieses Mal nicht geklaut und auf dem Weg nach Skukuza sah ich noch einige schöne Tierchen. Was für ein Wahnsinnsvormittag!











in Skukuza: kurze Kaffeepause, Sichtungsbericht per Telefon nach Hause und dann ab nach Umkumbe.


Die ersten 2 Game Drives in Umkumbe waren leider nicht so ergiebig, aber die Lodge gefiel mir richtig richtig gut. Es war ausgebucht, was dort aber maximal 18-20 Gäste bedeutet und sehr angenehm ist. Kulinarisch habe ich nichts tolles erwartet, aber das Essen war lekcer, die Preise an der Honesty Bar günstig, die Angestellten, Ranger und Tracker äußerst freundlich, hilfsbereit und vor allem die Ranger und Tracker super ausgebildet (war bei Jade und Walter, total zu empfehlen).
Von der Terrasse mit Pool aus sieht man oftmals Elefanten und Antilopen vorbeiziehen. Im sonst trockenen Sand River gibt es nach den vergangenen Regenfällen einige Wasserstellen, die Tiere sind also häufig da.







Sogar Marula's probierten wir unterwegs :wine:










Natürlich fanden die Afternoon Drives inkl. Sundowner statt :)





Und dann, die wahrscheinlich am schwierigsten zu fotografierenden Tiere - Bushbabies! Und noch schwieriger: Bushbaby Babies! :D





Am nächsten Tag beim Morning Drive war es äußerst ruhig, wir hatten aber sehr nahe Begegnungen mit einige Elefantenbullen:












Tagsüber sind auch gerne mal die Bushbucks in der Lodge unterwegs:


Abends ging es dann wieder los, leider wieder ohne (große) Katzen, aber dafür wieder einigen Elefanten-Nahbegegnungen, einer Genet (Ginsterkatze) uuuund sogar einem Honey Badger :love:








Wie im letzten Jahr auch: eine Brown House Snake





An diesem Abend war es auch sehr windig und kalt, weshalb das Abendessen auch nicht in der Boma sondern im überdachten Terrassenbereich bereitgestellt wurde.
Schade, 3 von 4 Drives in Umkumbe waren schon vorbei und es hatte noch nicht mit den großen Katzen geklappt. Die Tiere haben eben ihren eigenen Kopf, die Traverserights sind klein, aber ein wenig Hoffnung blieb für den letzten Drive..

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Freitag, 9. März 2018, 17:17

Um 5 Uhr wieder das bereits vertraute Klopfen an der Tür - Aufstehen!
Es war seeehr kalt, aber wir hatten alle noch Hoffnung auf einen Leoprden - oder wenigstens einen Löwen.

Die drei Safariautos der Lodge fuhren pünktlich um 05:30 Uhr in verschiedene Richtungen ab. Wir fuhren runter zum Flussufer, denn Jade hatte Büffelspuren entdeckt. In einer Sackgasse mitten im Schilf kamen wir zum Stehen und lauschten den Geräuschen - für gefühlte 5 Sekunden. Da startete Jade wieder den Wagen und fuhr in einem ordentlichen Tempo rückwärts den Hang hoch - hatten wir wen vergessen? Ist was passiert? Ohja, es war was passiert, denn während der wilden Fahrt rief sie nur einmal zu uns hinter "FINGERS CROSSED"... nach 4 Minuten fahrt erreichten wir die anderen beiden Autos, ich sah niiiichts, guckte in die Ferne in die Büsche... dann fiel mein Blick links 2m vom Auto auf ein Wasserloch - an dem eine Leopardendame genüsslich trank :love:
Die Hübsche war gerade auf Markierungsrundgang und wir hatten gut 20 Minuten mit ihr, bis sie sich ins dichte Gebüsch verzog und döste.





Danach war es erstmal wieder etwas ruhiger. Bis wir einige Geier auf dem Boden sahen - mit Beute?


Wir fuhren näher, da flogen sie aber weg. Zeitgleich erhielt Jade wieder eine Funknachricht und wir fuhren los. Zu dieser nächsten tollen Sichtung, leider auf dem Concessionsgebiet von Sabi Sabi - wir durften den Weg nicht überqueren :(
Die beiden lagen dösend und vollgefressen im Gras. Anscheinend waren weiter entfernt noch zwei Männchen, die sog. "Birmingham Boys".



Wir waren so fasziniert von der Sichtung, dass wir erst nach einigen Minuten die rechts neben uns auf's Frühstück wartenden Hyänen sahen - es waren über die Fläche verteilt ca. 20 - WOW!





Die beiden Löwen sahen nicht aus, als würden sich sich in der nahen Zukunft irgendwohin bewegen, weshalb wir erstmal weiterfuhren, denn wir wollten unseren wohlverdienten Kaffee trinken.
Davor sahen wir noch denn vermuteten Ursprung der Löwennahrung - eine Herde Büffel.



Nach unserem Frühstück ging es dann nochmal kurz zurück zu den Löwen - hin und wieder muss man sich ja auch mal wenden.


Elefanten waren auch an diesem Morgen natürlich wieder auf unserem Programm - nur das Rhino fehlte um die Big 5 an einem Morgen komplett zu machen. Das war aber vollkommen egal - Löwen und Leopardin auf einem Drive, alle Wünsche erfüllt!
Wir fuhren auch nochmal zur Stelle zurück, an der unsere gekringelte Dame sich niedergelassen hatte. Auf einem Termitenhügel sahen wir ca. 5 cm ihres Schwanzes, durchs Fernglas... da wurde mir klar: WIE OFT bin ich wohl an den Katzen im Kruger schon vorbeigefahren, ohne sie zu sehen? :thumbsup:

Zurück in der Lodge gab es noch ein leckeres Frühstück, dann packte ich und machte mich wieder auf den Weg nach Hazyview, dort wollte ich noch ein wenig einkaufen. Die Morning Walks in Umkumbe fielen übrigens an beiden Tagen wegen Regen und zu starkem Wind aus.

Nach meinem Einkauf für die kommenden 5 Tage ging es durch's Phabeni Gate zurück in den Kruger. Die Sightings Map sah nicht so ausgebig aus - aber ich versuchte mich an der S3. Vielleicht hatte ich ja Glück?
Zunächst Giraffen... en MASSE! Herdenweise - viele Herden! Dann die seltenen Ground Red Hornbills (die ich auch relativ häufig sah).



Und dann, zwei parkende Autos, aber keiner musste etwas sagen, das Ohrenzucken sah ich auch so im hohen Gras :D
Wild Dog Sichtung Nummer 3 8o
Der Fahrer mit der eigentlich besten Sicht war gelangweilt, da die Hunde nur schliefen. Ich hatte mehr Geduld und wurde belohnt:



Dann ging es wieder Richtung Skukuza - eine biologische Pause war nötig. Kurz vor dem Camp an einem Wasserloch dann das, was ich als "South African Pub Crawl" zu bezeichnen pflege:



Und auch die weitere Fahrt von Skukuza nach Lower Sabie war von Elefanten geprägt.
Mein persönliches Highlight war eine Elefantenmama mit einem Halbstarken - und einem Neugeborenen. Der oder die Kleine war noch ganz rosa, schrumpelig und ein wenig deformiert - und seeeehr wackelig auf den Beinen. Nach einem Gespräch mit einem Ranger in Lower Sabie haben wir das Alter des Babies auf nur wenige Stunden geschätzt.




Ob das wirklich ungefährlich ist? :blush:


Nachmittags fuhr ich in Lower Sabie dann noch eine kleine Runde und stoppte vor allem am Sunset Dam. Die Krokodile waren noch im Wasser unterwegs, aber lustig war diese Sichtung: Der Reiher bekam irgendwann Panik und flog davon.



In Lower Sabie hatte ich ein Rondavel relativ nah am Perimeter, dort drehte ich vor Sonnenuntergang noch eine Runde und mein Abendessen genoss ich bei Hippo-Geräuschen.

Am nächsten Morgen drehte ich eine Runde im Süden, da hier in den vergangenen Tagen häufig Löwen gesehen wurden - ich hatte leider kein Glück.
Dafür am Mlondozi Picknick-Spot mal wieder einen aufdringlichen Affen:



Und obwohl ich an diesem Vormittag kein großes Sichtungsglück hatte, so gab es doch noch in großer Entfernung ein Highlight: ein Tusker! :love:


Zurück in Lower Sabie dann noch eine Schwimmeinlage:



Im Shop habe ich noch ein paar Einkäufe und meine Buchung für den Sunset Drive getätigt.
Diese Starling wollte dann gerne etwas von Ersteren haben:


Bei knapp 38 Grad ging es dann auch für mich noch vor dem Sunset Drive in den Pool.
An diesem Abend war der Guide wieder spitze, hat viel erklärt, sich Zeit genommen insbesondere den Umgang mit den Lampen zu erklären.






Neugierige Mangusten


Kruger Mini Migration


Ein trinkender Elefantenbulle an einem Wasserloch - an dessen oberem Ende eine Herde (nennt man das so? :D) Mangusten eine Völkerwanderung veranstaltete:




(Leider) kein Foto habe ich von meinem schlimmsten Albtraum: wir kamen an einer Kreuzung vorbei, plötzlich machte unser Guide eine Vollbremsung, legte den Rückwärtsgang ein und schrie "BLACK MAMBA!"... ich saß auf der falschen Seite im Truck, konnte aber noch einen kurzen Blick auf den Schwanz der Schlange werfen bevor sie verschwunden war. Ein anderer Mitfahrer hatte sie tatsächlich beim Vorbeifahren auf ein Foto bekommen: verängstigt durch die Erschütterungen durch den Safari-Truck hatte sie sich aufgerichtet, mit offenem, schwarzen Mund. Ich bin ja froh, dass ich's nicht so im Detail gesehen habe :whistling:






Ein Stück weiter dann noch eine tolle Überraschung: ein Gepard auf dem Weg zur Jagd


Der Rest des Drives war unspektakulär - vor allem auch, weil die Anleitung zur Benutzung der Lampen nicht bei allen der zumeist französischsprachigen Gäste nicht ankam. Es war aber mit den Mangusten, der Mamba und vor allem dem Gepard ein toller Drive.

Am nächsten Morgen nahm ich mir noch einmal die H4 und dann die S25 vor. Elefanten und Giraffen gab es wieder massenhaft, in einem trockenen Flussbett versteckt unter Bäumen sogar zwei schlafende White Rhinos.






Heute war irgendwie nicht mein Tag, ich hatte wegen der Fledermäuse in Lower Sabie (mehr dazu wenn ich die Unterkunft beschreibe) schlecht geschlafen und das Thermometer bewegte sich schon am Vormittag zielstrebig auf die 40 Grad zu. Kurz: heute Vormittag war irgendwie doof! Bis mich ein entgegenkommendes Fahrzeug anhielt, eine Südafrikanerin sagte mir ich sollte in wenigen Kilometern rechts auf die S108 fahren, sie hätte Wildhunde gesehen. Ok, dann versuche ich mein Glück, aber wahrscheinlich sind sie schon weg... nach 10 Minuten war ich am Ziel, vor mir ein Auto, das leider wenig an Wildhunden interessiert war und die 4 auf der Straße trottenden Tiere mehr trieb... nachdem sie überholt hatten kehrte Ruhe ein und ich hatte die 4 für mich: vor dem Auto, neben dem Auto... eines der Tier war schon älter bzw. sehr schwach und kam den anderen kaum hinterher, also rollte ich ganz langsam neben ihm.
Das war binnen einer Woche meine 4. (!!!) Wild Dog Sichtung - ich konnte mein Glück kaum fassen. Dass mir das Highlight noch bevorstand konnte ich da kaum ahnen, aber 5 Minuten später war ich schlauer: Uns kam ein weiteres Wild Dog Rudel entgegen - wie würden die wohl reagieren? Kämpfen? Nein, die Leittiere beschnupperten sich und dann begrüßten sich alle Tiere freudig - die Zebras im Hintergrund wussten gar nicht was sie davon halten sollen. Erst als ein Wohnmobil zur Sichtung dazu kam, was erst viel später der Fall war, fuhr ich weiter.








Den Frühstücks-/Lunchstopp hab es heute wieder in Afsaal. Jemand hatte neben meinem Tisch seine Essensreste stehen lassen, plötzlich flog Sazou an und bediente sich:


Das Thermometer hatte nun die 40 Grad geknackt und ich machte mich auf den Weg nach Skukuza. Ich checkte ein und buchte den Morning Drive für den Folgetag.
Mein Bungalow war leider eine Katastrophe, ich werde aber separat nochmal eine Bewertung schreiben... das Highlight war sicherlich, dass die A/C heizte (!)
Das Camp war ausgebucht, deshalb blieb mir nichts anderes übrig als den Bungalow zu nehmen. Also gut...
Mein erste Gang ging also zum Pool, gegen 17 Uhr fuhr ich dann noch zum Lake Panic Birdhide. Vor der Camp Gate Schließung fuhr ich noch ein paar Kilometer auf die H4, den Tieren war es aber eindeutig zu heiß.









Da ich aufgrund von Flugproblemen eine verfrühte Abreise beschlossen hatte, wurden die Souvenirs und Mitbringsel weitestgehend an diesem Abend im Shop in Skukuza gekauft. Abendessen gab es dann im Cattle Baron, das Essen war in Ordnung, die Lärmbeschallung durch 4 unserer Landsleute am Nebentisch dafür ziemlich daneben (immerhin weiß ich jetzt zumindest aus mündlicher Mitteilung wie sich sämtliche Malarone-Nebenwirkungen anfühlen...).


Die Nacht war ziemlich schlaflos, in der Hütte war es brütend heiß und ein paar Bushbabies hatten mein Dach für eine Party auserkoren - ich musste aber sowieso um 3:45h aus den Federn für den Morning Drive.
Der Guide heute früh war leider eine ziemliche Katrastrophe: unfreundlich, lustlos, schlecht ausgebildet. Die Lampen hat er niemandem erklärt, was dazu führte dass die Insaßen im hinteren Teil des Trucks immer fleißig auf den Asphalt strahlten - das konnte ja was werden. Dann kamen - noch im Dunkeln - zu einer Herde Elefanten, die äußerst unruhig waren, die Leitkuh hatte einen blutigen Stoßzahn. Anstatt den Leuten zu sagen, dass sie die Lampen nicht auf die Tiere und schon gar nicht in die Augen leuchten sollten, machten diese genau das und benutzten zudem ihre Blitze beim Fotografieren - die Leitkuh hat sich mit einem Mock Charge bedankt, da kam unser Guide dann doch mal in die Gänge..
Nach einem Kilometer machte er eine Vollbremsung und erklärte uns, dass der Afrikanische Elefant so hieße, weil die Ohren wie der afrikanische Kontinent aussähen. Zudem seien die Elefanten im Park sehr selten, weshalb es ein Riesenglück für uns war, dass wir eine Herde gesehen haben... ÄH... JA!.. :rolleyes: :thumbdown:

Dafür war der untegehende Mond ein absolutes Spektakel, das Foto ist leider wahnsinnig unscharf geworden, zugegebenermaßen aber auch freihand aus dem fahrenden Truck geschossen.


Und auch der letzte Sonnenaufgang war ein Traum:



Wir waren auf der H3 nach Süden unterwegs, viel zu schnell, bekamen kaum etwas zu sehen... irgendwann drehte der Guide und wurde dann von einem entgegenkommenden Fahrzeug angehalten. Der Fahrer fragte, ob wir die Löwen direkt hinter der T-Kreuzung nach Pretoriuskop gesehen hätten... natürlich nicht!! Unser Guide kam in die Gänge und raste (sicherlich mit mehr als 50km/h) zurück nach Norden. Auf der H1-1 noch ein Stück den Hügel hinauf und dann lagen die beiden Männchen mitten auf der Straße :love: mIne letzter Morgen und dann noch mit Katzen :thumbsup: Die beiden sahen allerdings schon etws älter aus und äußerst abgemagert und auch die Mähnen waren schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen... vermutlich zwei verstoßene Männchen?










Nach der Rückkehr im Camp packte ich gemütlich meine Sachen zusammen und fuhr gegen 09:30 Uhr los Richtung Süden. Ich blieb auf der H3 Richtung Malelane, da ich nicht unbegrenzt Zeit hatte. Trotzdem sah ich direkt wieder Elefanten, fuhr noch einmal kurz zu den Löwen und dann weiter Richtung Süden sagten mir ein paar Safari Vehicle Driver, dass ein Leopard sich in einiger Entfernung unter einen Baum gelegt hätte.. wenn ich doch nur Zeit zum Warten gehabt hätte :( Aber ich war glücklich über die beiden Leoparden, die ich bereits gesehen hatte und fuhr weiter. Belohnt wurde ich dafür mit 2 White Rhinos und einer Büffelherde (beides leider zu weit entfernt für gute Fotos) - nicht schlecht!

Dieser kleine Frechdachs hat der Mama tatsächlich das Essen aus dem Mund geklaut:








Mehr als zufrieden mit meinen Sichtungen der vergangenen Tage, sehr glücklich und erholt gab ich am Malelane Gate mein Exit Permit ab, ging noch Tanken und mit zwei Stopps (Schoemanskloof und Emahlahleni) ging es zurück nach Johannesburg und von dort abends per Direktflug nach Frankfurt.

Und da es damit begonnen hatte: im Laufe der Reise musste ich, vor allem aufgrund der starken Regenfälle und der teilweise schlechten Straßenverhältnisse (inklusive einiger seeeeehr tiefer "Pfützen"), "Speedy Gonzalez" umtaufen. Sein neuer Name war so dann: Dirty Gonzo!

Die Windschutzscheibe hielt - ich war mit dem Auto mehr als zufrieden.

Das Fazit gibt es dann gemeinsam mit den Bewertungen und Beschreibungen der Unterkünfte. Jetzt wird es Zeit den Koffer fertig zu packen für den nächsten Trip.

Aber um es vorweg zu nehmen: die Reise nach Südafrika war ein absoluter Traum! Alles klappte wie am Schnürchen, ich hatte weitestgehend fantastische Unterkünfte und was natürlich am wichtigsten ist: Ich habe die Katzen alle gesehen - dazu 4 Mal Wild Dogs, womit ich NIEMALS gerechnet hätte! Und dann diese vielen tollen anderen Sichtungen - ich würde es jederzeit wieder so machen :saflag:

Liebe Grüße
Miriam

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Samstag, 17. März 2018, 11:44

Ein wenig off-topic:
Drei Südafrika-Reisen, keine Nahbegegnungen mit Schlangen, und dann am ersten Abend im thailändischen Paradies: war dieses geschlängelte Ornament vorhin auch schon auf der Bodenplatte zu unserem Bungalow oder ist das... :D

LG aus Thailand 🇹🇭
»mrm007« hat folgendes Bild angehängt:
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Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:15

Das Fazit gibt es dann gemeinsam mit den Bewertungen und Beschreibungen der Unterkünfte. Jetzt wird es Zeit den Koffer fertig zu packen für den nächsten Trip.

Hallo Miriam,

Inzwischen hattest Du bestimmt einen tollen Urlaub in Thailand.
Darf ich Dich trotzdem nochmal kurz an Dein Versprechen erinnern? Kommt ja nicht auf 1 Tag an ;)

VG. Toetske
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