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Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:47

Reisebericht - 4 Wochen Südafrikas Osten

Hallo Foriker,

wir sind nun schon seit über vier Wochen wieder daheim aber Südafrika lässt uns nicht los. Wir, ein Paar aus dem Münsterland 35, 36 Jahre, sind infiziert vom Virus Afrika :-). Heute möchte ich versuchen, zumindest die wesentlichen Erinnerungen festzuhalten und euch zu erzählen.

Unsere Route ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )

Zeitraum: 27. Oktober - 26. November 2017
Dauer: 4 Wochen
Route: JNB - Middelburg - Graskop - Hoedspruit - Timbavati Reserve - Sabi Sand Reserve - Kruger NP (Talamati Bushveld Camp, Biyamiti Bushveld Camp) - Hluhluwe Town - iMfolozi-Hluhlwe NP (Wildernesstrail) - Mpila Camp - St. Lucia - Tugela Mouth - Himeville - Injisuthi - Winterton - Royal Natal NP - JNB

Unsere Reisevorbereitungen haben wir im November 2016 begonnen, die meisten Unterkünfte und die Flüge haben wir im Januar gebucht. Insbesondere die Unterkünfte im Greater Kruger und die Bushveld-Camps waren zu diesem Zeitpunkt bereits sehr voll, deshalb war es nicht so einfach alles wie gewünscht passend hintereinander zu bekommen, letztendlich hat es aber irgendwie geklappt.

Flug Iberia ca. 1.300 Euro 2 Pers.
Mietwagen (alle drin inkl. Unterbodenversicherung) Europcar über billigermietwagen.de / Drive FTI gebucht
Mini SUV Klasse (Renault Duster ohne Allrad) ca. 800 Euro
Gesamtkosten ca. 7.500 ? für 2 Personen

Datum von Datum bis Ort - Hotel
28.10.2017 29.10.2017 Middelburg - Pumpkin Tree Guesthouse
29.10.2017 30.10.2017 Graskop - Thaba Tsweni Lodge and Safaris
30.10.2017 31.10.2017 Hoedspruit - Raptors Wildlife Escapes 28 Apartment
31.10.2017 02.11.2017 Timbavati Reserve - Shindzela, Tent 1
02.11.2017 04.11.2017 Sabi Sand Reserve - Elephant Plains
04.11.2017 05.11.2017 Kruger Park - Talamti Bushveld Camp, No. 2
05.11.2017 06.11.2017 Kruger Park - Biyamiti Bushveld Camp, No. 1
06.11.2017 07.11.2017 Hluhluwe - The Fever Tree Guest House
07.11.2017 10.11.2017 Imfolozi-Hluhluwe Reserve - Wilderness Trail
10.11.2017 11.11.2017 Imfolozi-Hluhluwe Reserve - Mpila Resort, No. 1
11.11.2017 14.11.2017 St. Lucia - Whale Song Guesthouse
14.11.2017 16.11.2017 Tugela Mouth - Sensayuma Backpackers
16.11.2017 18.11.2017 Himeville - Sani Lodge Bagpackers
18.11.2017 20.11.2017 Injisuthie National Park - Injisuthi Camp, No. 16
20.11.2017 21.11.2017 Winterton - Berg Bagpackers
21.11.2017 25.11.2017 Royal Natal National Park - Thendele Camp, No. 22

Tag 1

Der Flug mit Iberia ab Madrid war in Ordnung, man darf allerdings nicht den "Emirates-Standard" erwarten, dafür konnten wir um 19:00 Uhr in Düsseldorf ins Flugzeug steigen und waren gegen zehn Uhr am nächsten Tag in Johannesburg. Nachdem wir unseren Stempel im Reisepass hatte und unsere Koffer entgegengenommen hatten ging es erst einmal in die Ankunftshalle ein bisschen Startgeld abheben und eine Vodacom-SIM-Karte kaufen (ca. 25 Euro für 5 GB). Die Geldautomaten von der ABSA-Bank haben übrigens ein deutsches Menü, was ich als sehr hilfreich empfunden habe. Auf unseren Mietwagen mussten wir ca. eine Stunde warten, dafür haben wir das bekommen was wir gebucht haben und als kleine Wiedergutmachung auch noch den zweiten Fahrer kostenlos oben drauf.

Die Spannung steigt, unser Auto für die nächsten vier Wochen haben wir schnell gefunden. Nach dem wir unsere Schuhe gewechselt, unser Navi installiert und das Handyladekabel aus dem Handgepäck gekramt hatten, ging es los. Das erste mal Linksverkehr, raus aus dem Parkhaus und direkt in eine Polizeikontrolle. Jeder Tourist wurde rausgewunken. Den internationalen Führerschein kann ich an dieser Stelle nur empfehlen. Ein ziemlich autoritärer Polizist wollte von mir wissen, woher wir kommen und ob ich auf dem Flug denn wirklich keinen Whiskey getrunken hätte :beer: . Das ging ja gut los. Bis das Navi ein Signal gefunden hatte und sich wahrscheinlich erstmal gewundert hat wo es ist, haben wir uns auch direkt verfahren, die richtige Spur zu finden war irgendwie garnicht so einfach. Wir haben es dann trotzdem geschafft die richtige Straße zu finden auf der es aus der Stadt raus Richtung Osten ging. Ich kann nur jedem empfehlen sich hinter ein anderes Auto zu klemmen um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Gleiches gilt wenn man wieder in Deutschland ist :D . Unsere erste Station war Middelburg, eine kleine Provinzstadt auf dem Weg zum Kruger NP. Das Navi hat uns zielstrebig und ohne Zwischenfälle zum Pumpkin Tree Guesthouse gebracht. Ursprünglich hatten wir uns hier auf den kleinen Pool gefreut, bei acht Grad Celsius wurde die Vorfreude direkt gebremst. Das Wetter war in den vier Wochen grundsätzlich schön, hat allerdings auch, wie von vielen Einheimischen berichtet, teilweise verrückt gespielt. Das Guesthouse können wir durchweg empfehlen, nette Betreiber, gutes Frühstück und saubere Zimmer.

Nach einem kurzen Einkauf im örtlichen Supermarkt am Einkaufszentrum haben wir noch eine Pizza bei Ginelli's genossen und sind dann sehr müde ins Bett gefallen.

Pumpkin Tree Guesthouse in Middelburg

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:56

Hallo

Super, dass du einen Reisebericht schreibst! Du versüsst mir dadurch die Wartezeit und steigerst die Vorfreude. Für uns geht es im April ebenfalls in den Osten :saflag: .
Ich steige gerne zu und fahre mit!

LG
Andrea

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Schuetzi81 (4. Januar 2018, 11:05)

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:07

Tag 2

Vorab hatten wir einige Aktivitäten bereits zu Hause gebucht, darunter auch den Ariel Cable Trail von Skyway Trails in Hazyview. Wir hatten uns für die Startzeit 13:30 Uhr entschieden um genügend Zeit für die 250 km zu haben. Wenn ich mich recht erinnere, sind wir gegen neun Uhr losgefahren. Skyway Trails liegt direkt an der Straße am Ortseingang Hazyview. Nachdem wir die Gurte von unserens Guides angelegt und die Helme aufgesetzt hatten, bekamen wir eine kurze Einweisung. Beim Cable Trail gibt es im Wald insgesamt 9 Plattformen die mit einem Drahlseil verbunden sind. Man hängt sich sozusagen an das Drahtseil und lässt sich von Plattform zu Plattform "schwingen". Es lohnt sich! Wir hatten ein riesen Spaß dabei und haben uns jederzeit sicher gefühlt. Nach dem Cable Trail ging es weiter Richtung Gaskop, für uns das Tor zur Panorama Route. Am späten Nachmittag hatten wir sogar noch Zeit um uns die Feldformation "The Pinnacle" anzuschauen. Unsere Unterkunft war die Thaba Tsweni Lodge hinter Graskop auf der Straße zu den Berlin Falls. Wir hatten hier ein gemütliches Zimmer mit voll ausgestatter Küche und Kamin, den wir bei diesen Temperaturen auch gern genutzt haben. Tagsüber wurde es übrigens schon ein wenig wärmer :thumbsup:

Ariel Cable Trail


The Pinnacle


Tag 3

Am nächsten Morgen stehen wir gegen sechs Uhr auf und gewöhnen uns schon mal an diese Uhrzeit. Auf unserer kleinen Terrasse genießen wir bei herrlichem Sonnenschein unser Müsli. Dankbar nimmt unser Besuch, ein etwas sehr kräfitg geratener Hund ein paar Streicheleinheiten entgegen. Außerdem haben wir hier unsere ersten Webervögel beim Nestbau beobachten können.

Weaver


kräftiger Labrador


Wir machen uns auf den Weg zur Panoramaroute. Die üblichen Verdächtigen standen natürlich auf unserem Programm: Berlin Falls - Wonderview - Lisbon Falls - Bourke's Luck Potholes - Lowveldview - Three Rondavels und der Blyde River Canyon. Die Einfahrt zu Potluck Boskombuis haben wir leider verpasst, was allerdings auch nicht so schlimm war da es erst zehn Uhr war. Wir sind ja Frühaufsteher! 8)

Nach der Panoramaroute ging es dann über die R527 nach Hoedspruit, unsere nächste Zwischenstation und unser Tor zum Wildlife. Die R527 habe ich als recht beeindruckend empfunden, die "Abfahrt" vom Highveld ins Lowveld hat in uns ein besonderes Gefühl der Vorfreude hervorgerufen. Immerhin geht es morgen in unser erstes Wildreservat :) Unsere Doppelhaushälfte in Hoedspruit war sehr komfortabel eingerichtet und hatte einen eigenen kleinen Garten. Abends sind wir obligatorisch einkaufen gegangen und haben uns mit genügend Bargeld für den Greater Kruger eingedeckt, wir konnten noch nicht absehen wie und wo wir mit unserer Kreditkarte bezahlen können und wo wir nur mit Cash weiterkommen.

Raptors Wildlife Escapes 28 Apartment

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 13:31

Oh super! Ein neuer Reisebericht!!! :thumbsup:
Ich freu mich vor allem auf Kwazulu-Natal und bin gespannt wie es euch ergangen ist!

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 17:32

Tag 3 bis 5 Timbavati wir kommen!

Heute ist es endlich soweit! Das Timbavati Game Reserve speziell hier das Shindzela Tented Camp erwartet uns. Im Vorfeld war der Mailkontakt schon sehr freundlich und wir haben viele Tipps und Hinweise zur Anreise und Aufenthalt in Südafrika erhalten. Doch bevor wir zum Timbavati-Gate fahren machen wir einen Umweg zum Moholoholo Wildlife Rehab Centre im Süden von Hoedspruit, das liegt Richtung Blyde River Dam. Einer geführten Tour durch die Auffangstation für Wildtiere kann man sich spontan morgens oder nachmittags anschließen. Als Einstimmung kann ich dieses (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) empfehlen. Wir sind mit etwas gemischten Gefühlen durch die Gehege gelaufen. Es gibt hier Geparden die gestreichelt werden dürfen und gleichzeitig als Botschafter für wilde Tiere in Schulen eingesetzt werden. Südafrika hat hier scheinbar enormen Nachholbedarf. Raubtiere und dgl. werden häufig noch als Schädlinge angesehen. Die Aufklärungsarbeit die das Rehab Centre leistet ist wichtig und gut, mit einem Besuch dort unterstützt man das Ganze auch noch sinnvoll. Zeitlich hat das ganz gut gepasst.

Nach dem Rundgang konnten pünktlich losfahren um bis spätestens 13:30 Uhr am Timbavati-Gate zu sein. Im Camp sollte man bis 15:00 Uhr ankommen damit man das Lunch noch mitbekommt. Vom Gate bis zum Camp haben wir ca. 1,5 Stunden gebraucht. Wir waren aber auch um ca. 12:30 Uhr am Gate , also alles ganz entspannt. Bis zum Gate und ca. 10 km danach fährt man über eine gut ausgebaute Teerstraße, danach geht es über holprige Schotterpisten zum Camp. Der Weg dorthin war schon fantastisch. Es ist schon ein tolles Gefühl wenn man die ersten Giraffen, Zebras und Antilopen sieh, sogar eine Büffelherde hat uns am Wegesrand begrüßt, hier kam dann auch gleichzeitig der erste Adrenalinschub. Diese Tiere sind einfach imposant!

Am Shindzela Camp angekommen wurden wir von Johan unserem Ranger begrüßt, ein ähnlich stattlicher Bursche wie die Kollegen zuvor am Wegesrand ;) . Nach einem Begrüßungsdrink und einigen informativen Worten und Sicherheitshinweise haben wir unser Zelt bezogen. Das Camp ist nicht eingezäunt, es können als jederzeit wilde Tiere durchlaufen und bei Dunkelheit darf man nur in Begleitung eines bewaffneten Rangers zum Zelt. Das Zelt selber besteht aus einem Schlafraum mit einem bequemen Bett und einem Freiluftbad mit Dusche. Das Camp ist durchweg empfehlenswert, das Preisleistungsverhältnis ist hier top!

Der Ablauf der nächsten beiden Tage gestaltete sich so:

4:30 wecken
5:15 Game Drive
8:30 Frühstück
15:00 Mittagessen
16:30 Game Drive
20:00 Dinner

Das Timbavati Game Reserve ist herrlich und wir hatten sehr viel Glück mit Tiersichtungen, überhaupt hatten wir auf unserer Reise sehr viel Glück was wilde Tiere anging. Im Timbavati haben wir an einem Tag alle Big 5 und diverse andere Tiere gesehen. Insbesondere die Löwen haben uns sehr beeindruckt. Das Avoca-Pride haben wir live bei der Büffeljagd erlebt, wir standen mit unserem Jeep sozusagen mittendrin. Dieses Erlebnis kann man nicht so recht mit Worten beschreiben. :)
Abends haben uns dann auch noch vier Büffelbullen besucht, sie standen direkt hinter unserem Zelt 8o . Genug geschwärmt, Bilder sagen mehr als tausend Worte.






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Donnerstag, 4. Januar 2018, 19:28

Hallo Schuetzi,

schön, dass du einen Reisebericht schreibst. :danke:
Da steige ich gerne auch noch zu und freue mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße
Claudia

Tutu

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 22:16

Hallo Schuetzi,

klasse ein neuer Reisebericht, bin auch gerne dabei. :thumbup:

LG Tutu

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Freitag, 5. Januar 2018, 09:19

:danke:Auch ich möchte mich gerne einreihen um deinem Reisebericht zu folgen :D ... denn heute genau in 3 Wochen steht unsere erste SA-Reise bevor, besonders freue ich mich auf den Teil KZN und die Drakensberge :blush: ;)
Da steigt die Vorfreude noch mehr.... obwohl sie schon soooo weit oben ist 8o !

LG Rosi

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Freitag, 5. Januar 2018, 09:59

Hi Rosi und Andrea, wie sieht denn eure Route aus?

Aishak

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Freitag, 5. Januar 2018, 10:13

Hallo Schützi

Unsere Route kannst du (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) nachlesen.

LG

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Schuetzi81 (5. Januar 2018, 10:56)

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Freitag, 5. Januar 2018, 10:35

Vielen Dank für deinen Reisebericht, da bin ich natürlich noch so gerne dabei!

Südafrika hat hier scheinbar enormen Nachholbedarf. Raubtiere und dgl. werden häufig noch als Schädlinge angesehen. Die Aufklärungsarbeit die das Rehab Centre leistet ist wichtig und gut, mit einem Besuch dort unterstützt man das Ganze auch noch sinnvoll.

Naja, wenn ich die Wolfsdiskussion hier oder in Deutschland sehe, dann relativiert sich die Aussage in meinen Augen ein wenig? ;)

edit: Satz vervollständigen...
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Freitag, 5. Januar 2018, 10:55


Naja, wenn ich die Wolfsdiskussion hier oder in Deutschland sehe, dann relativiert sich in meinen Augen ein wenig? ;)

Da stimme ich dir zu, hab aber auch nicht gesagt, dass wir in Deutschland da besser unterwegs sind ;)

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Freitag, 5. Januar 2018, 11:24

Schön, ein neuer Reisebericht! :thumbup: Ich bin dabei. :saflag:

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Freitag, 5. Januar 2018, 21:58

Da bin ich doch gerne dabei :)

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Samstag, 6. Januar 2018, 09:38

Guten Morgen Schuetzi81 :) :),

hier unsere Route ... allerdings sind wir mit einem Camper unterwegs ;)

27.01.18 Ankuft Jo-Burg um 10.20h / Camperübernahme / Fahrt nach
Middelburg zur Olifants River Lodge ( campsite)



28.01. Blyde River canyon / Panorama Route ( A forever resort , campsite gebucht)



29.01. über den Abel Erasmus Pass / Phalaborwa in den KNP ( Letaba , campsite gebucht)



30.01. von Letaba zum Balule satelite camp ( campsite gebucht)



31.01. vom Balule s.c. nach satara (campsite gebucht )



01.02. Satara



02.02. von satara zum lower sabie (campsite gebucht)



03.02. von lower sabie ins Biyamiti bushveld camp ( cottage+view gebucht )



04.02. vom Biyamiti nach Swasiland ins Mbuluzi N.R. ( Imfihlo Lodge gebucht)



05.02. Swasiland Mbuluzi N.R.



06.02. vom Mbuluzi N.R. zum Hluhluwe-Imfolozi N.P. ( Mpila camp / Safari tent gebucht )



07.02. Hluhluwe-Imfolozi



08.02. vom Hluhluwe-Imfolozi nach Himeville / Lotheni N.R. ( campsite geplant )



09.02. den Sanipass nach Lesotho (campsite geplant Sani top backpackers? oder zurück ins Cobham N.R. )



10.02. von Himeville nach Maclear , Tsitsa falls ( Tortoni farm , campsite geplant )



11.02. von Maclear zum Mountain zebra N.P. ( campsite gebucht )



12.02. MZNP



13.02. vom MZNP zum Addo elephant park ( spekboom safari tent gebucht )



14.02. vom Addo zum Tsitsikamma NP ( Storm river mouth / campsite gebucht )



15.02. vom Tsitsikamma NP über die seven-passes-Road Richtung George und
weiter nach Oudtshoorn (Oppi Dam campsite geplant ,Erdmännchentour /
Meercat adventure gebucht für den nächsten Morgen )



16.02. nach der Erdmännchentour früh morgens über die Route 62 bis
Barrydale und weiter zum Bontebok NP ( campsite/view gebucht )



17.02. vom Bontebok NP zum Cape Agulhas ( cottage gebucht )



18.02. vom Cape Agulhas nach Kleinmond ( Palmiet caravanpark geplant )



19.02. von Kleinmond über die R44 nach Kapstadt / Camperrückgabe,
Mietwagenübernahme am Flughafen / FeWo beziehen ( in De Waterkant /
gebucht )



bis 23.02. Kapstadt / Kaphalbinsel / West coast NP



23.02. Rückflug 20.10h (Direktflug nach FRA)







Und hier wäre meine "Alternativroute " falls uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen würde :rolleyes: :





08.02. vom Hluhluwe-Imfolozi NP ins Amatikulu N.R. ( campsite geplant )



09.02. vom Amatikulu N.R. zum Oribi George ( campsite geplant , evt. campsite am Lake Eland )



10.02.vom Oribi George nach Maclear (Tsitsa falls ....... und ansonsten weiter wie oben ....)


Ich freue mich sehr auf deinen weiteren Bericht :thumbsup:

LG Rosi

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Schuetzi81 (6. Januar 2018, 16:47)

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Samstag, 6. Januar 2018, 16:56

Weitere Fotos aus Timbavati

Hier habe ich noch ein paar Bilder von unseren Gamedrives:








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Samstag, 6. Januar 2018, 17:05

Tag 6 bis 8 - Sabi Sand

Nach zwei sehr schönen und erlebnisreichen Tagen und Nächten machen wir uns nach dem Frühstück pünktlich auf den Weg zur Elephant Plains Game Lodge im Sabi Sand Reserve. Auch hier werden wir bis 15 Uhr erwartet, wir wollen vorher dort sein um in Ruhe einzuchecken. Vom Timbavati Gate aus fahren wir Richtung Süden. In Acornhoek halten wir uns links um nach ein paar km wieder rechts Richtung Gowrie Gate zu fahren. Eine gefühlte Ewigkeit geht es über gravel roads durch kleine Dörfer bis zum Gate. Hier bezahlen wir die übliche Gebühr und beantworten brav die Fragen zu mitgeführten Waffen und Co. :thumbup:
In Elephant Plains werden wir von Louis in Empfang genommen. Die Lodge ist wesentlich luxuriöser als Shindzela, das ist normalerweise nicht unser Standard aber wir gewöhnen uns schnell daran :D . Das Programm hier ist ähnlich. Zusätzlich wird ein einstündiger Bushwalk mit zahlreichen Infos zum Mikrobush angeboten. Wir fühlen uns hier sehr wohl und die Game Drives sind sehr gut und werden mit allerlei Wissen bzw. Informationen angereichert. Auch hier haben wir wieder Glück bei den Sichtungen, insbesondere Tiyani die Leopardendame hat es uns angetan. Aber seht selbst!





Tiyani

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Montag, 8. Januar 2018, 11:31

Unsere nächste Station ist das Talamati Bushveld Camp im Kruger NP. Wir verlassen also Sabi Sand wieder über das Gowrie Gate und fahren die staubige Piste Richtung Acoernhoek. Auf der Teerstraße angelangt geht es noch ein paar km bis nach Hluvukani, hier tanken wir nocheinmal voll, erstaunlich wie viel mehr Sprit in ein Auto passt das für den afrikanischen Markt gebaut wurde. Gegenüber der Tankstelle fahren wir Richtung Norden, wieder über eine Schotterpiste und erreichen eine nagelneu geteerte Straße die uns direkt zum Orpen-Gate führt.
Und dann sind wir endlich drin, im Krugerpark, eine Fläche ungefähr so groß wie Hessen, kaum vorstellbar. Angestrengt halten wir Ausschau nach wilden Tieren und es passiert erst einmal nichts. Bis auf ein paar Zebras und Impalas gibt es nichts zu sehen. Wir stellen uns ein bisschen zu früh die Frage ob wir zu viel erwarten von einer Selbstfahrer Safari. Aber es wird schon, es ist ja auch gerade Mittagszeit, und die meisten Tiere machen wahrscheinlich Siesta.

Wir fahren also gemächlich auf der H7 Richtung Satara, ursprünglich hatten wir vor an der S39 links abzubiegen um die Schleife über den Timbavati Rastplatz und die S40 zu fahren, aber dieses Forum hat uns eines besseren belehrt und das war glaub ich auch ganz gut so, weniger ist mehr. So fahren wir direkt über die S106 und die S140 zum Talamati Camp.
Unser Tier Glück stellt sich wieder ein, am Rabelais Wasserloch sehen wir ein Warzenschein und ein paar Giraffen. Später erst in weiter Entfernung, dann direkt vor unserem Auto empfängt uns eine Herde Elefantenkühe mit ihren Kälbern. Wir bleiben stehen, stellen den Motor aus und genießen den Anblick und die leisen Geräusche der sanften Dickhäuter.

Am Camp angekommen gibt es ein künstliches Wasserloch speziell für große Tiere mit Rüssel die wir dann auch, von der Zufahrtstraße zum Camp erspähen. Wir legen natürlich direkt weitere Fotos auf der Speicherkarte ab. Ich denke zufrieden, die neue Kamera hat sich gelohnt... und, wie aufwendig wird es sein, passende Bilder für die Wohnzimmerwand zu Hause auszuwählen? Vielleicht müssen wir doch anbauen um genügend Wände zu haben. :thumbsup:

Im Camp checken wir ein und buchen schnell unseren Nightdrive auf den Afternoondrive um. Wir sind früher da als wir erwartet hatten. Fahren wir doch zu schnell? Unsere Hütte ist einfach ausgestattet, ein bisschen verwohnt und teilweise nicht sehr sauber aber es ist für eine Nacht und wir packen gut gelaunt unser Gepäck ins Haus.

Den Afternoondrive hätten wir uns besser sparen können. 1,5 Stunden auf der Straße die wir morgen sowieso fahren hin, 1,5 Stunden zurück. Bei unserer Fahrerin haben wir zwischendurch den Eindruck dass sie nicht mehr sprechen kann. So ergeben wir uns in unser Schicksal und sind froh nach drei Stunden wieder im Camp zu sein. Müde fallen wir gegen neun ins Bett. Ach ja, unser Moskitonetz kommt heute auch das erste Mal zum Einsatz. Die Netze in den Fenstern haben Löcher und wir haben schon Besuch.

Am nächsten Tag geht es über Orpen Dam und Lower Sabie zum Biyamiti Camp. Die Zufahrtsstraße darf nur von Gästen des Camps befahren werden, was es unter anderem auch so beliebt macht. Man teilt sich hier die Straße nicht mit zig anderen Fahrzeugen. Am nächsten Tag wird uns das ganz besonders bewusst. Die Fahrt zum Camp gehen wir entspannt an. Es sind 160 km, wir fahren gegen sechs los. Und unsere Startzeit hat uns eine viertel Stunde später auch ein großes Glück beschert. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wir trauen unseren Augen nicht, vor uns auf der Straße tummeln sich vier Geparden und dann auch noch für uns ganz allein, wir sind hin und weg. Sie bewegen sich langsam vor uns her, bleiben stehen, schauen uns an, käbbeln miteinander, laufen weiter. Irgendwann biegen Sie rechts in den Busch ab und bevor sie ganz verschwinden, nehmen sie auf einem Termitenhügel Platz, posieren für uns und schauen in die Kamera. Ich warte auf ein "Hey seht her wie hübsch und grazil wir aussehen". Besser kann es im Kruger doch garnicht mehr werden denken wir, meine Frau möchte aber unbedingt noch Wildhunde sehen. Du kannst es nicht erzwingen, sage ich und soll zumindest an diesem Tag Recht behalten.

Wir sind begeistert vom Park, der Landschaft, den Tieren und einem Gefühl das man mit Worten nicht so recht beschreiben kann. Einige von euch wissen vielleicht was ich meine. Leider geht es morgen schon wieder raus aus dem Park weiter Richtung Süden.

Unsere erste große Pause machen wir am Orpen Dam mit Blick auf riesige Krokodile, einen größeren Snack gibt es in Lower Sabie bei Muggs and Beans, nicht sehr empfehlenswert aber leider alternativlos. Biyamiti ist ähnlich wie das Camp zuvor, verwohnt und ein bisschen dreckig aber die Lage wird uns am nächsten Tag noch einmal in die Karten spielen... Puh, viel geschrieben und nur ein Bruchteil dessen was wir erlebt zu "Papier" gebracht.












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Montag, 8. Januar 2018, 11:47

Hast Du uns die Geschichte mit dem Leoparden unterschlagen oder ist das Foto verfrüht reingerutscht??
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Montag, 8. Januar 2018, 12:13

Hallo Bär,

eine große Geschichte gibt es zum Leoparden eigentlich nicht.

Als ich den Herren auf seinem Hügel im Vorbeifahren entdeckt hatte, meinte meine Frau wie ich den auf die Entfernung sehen konnte. Das Foto ist immerhin mit einem Tele 300 mm aufgenommen worden. Ich weiß es selbst nicht :D . Dieses hübsche Exemplar hatten wir übrigens auch für uns allein, das muss auf der S36 zwischen S145 und S125 gewesen sein. Ach, und da fällt mir auch noch eine witzige Geschichte auf diesem Teilstück ein. Wir waren wie schon geschrieben sehr scharf auf Wildhunde und da kommt uns doch tatsächlich ein Hund auf der Straße entgegen gelaufen, ich rufe meiner Frau ganz aufgeregt zu: "Wilddog, Wilddog!". Hatte sie schon fast angesteckt aber es war dann doch ein Schäferhund :blush: . Wir haben uns gefragt, was macht ein Schäferhund im Kruger Park, wie kommt der hierhin??? Ein paar Meter weiter kam die Auflösung, es waren schlichtweg Wildhüter die hinter einem Busch eine Pause eingelegt hatten. Die beiden hatten sich glaub ich über uns kaputt gelacht weil wir wahrscheinlich ziemlich komisch geguckt haben müssen. :blush:

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