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Ketonadi

Anfänger

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1

Montag, 8. Januar 2018, 11:30

Südafrika-Einsteiger

Hallo liebe Südafrika-Fans,

bevor ich meine ersten Fragen hier stelle, ganz kurz zu mir:

Ich heiße Kerstin, bin 32 Jahre alt und werde in Kürze zusammen mit meinem Freund das erste Mal nach Südafrika reisen. Bei meiner ersten Afrika-Reise vor zwei Jahren (damals Namibia, Botswana und Zimbabwe) hatte ich zwar schon mal einen kurzen Zwischenstop in Joburg, aber da habe ich den Flughafen nicht verlassen.
Wir werden ab Ende Januar im Osten Südafrikas in einem Toyota HiLux, in dem wir auch schlafen, unterwegs sein. Unsere Route starten wir in Joburg, über die Panorama Route in den Kruger (bzw. sogar lieber in Private Reservate), danach gehts weiter nach Swaziland, Kosi Bay und Sodwana Bay zum Tauchen, danach Hluhluwe Imfolozi Park und Ithala Game Reserve und schließlich je nach verbleibender Zeit entweder über die Drakensberge oder den direkten Weg zurück nach Joburg. Wir haben 17 Tage Zeit und ich hoffe, das wird einigermaßen reichen.

Ich bin gerade noch bei der Planung. Da wir campen, werden wir auch vieles spontan entscheiden, wo wir wie lange bleiben. Man hat uns gesagt, wir bräuchten nicht wirklich vorreservieren auf den Campingplätzen zu dieser Jahreszeit. Ich hoffe, das stimmt?!

Ich hätte noch einige Fragen, bei denen ihr sicher weiterhelfen könnt:

1. Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob die in GoogleMaps angegebenen Fahrtzeiten so einigermaßen hinhauen. Die angegebenen Zeiten sind teilweise sehr unterschiedlich, sodass man davon ausgehen kann, dass sie nicht einfach mit einer festen Durschnittsgeschwindigkeit berechnet werden, aber sind sie wirlklich einigermaßen verlässlich?

2. Wir wollen ja überwiegend campen, würden aber auch gern zwischendurch mal in einer Lodge (am Liebsten in einem Private Game Reserve) übernachten. Uns ist klar, dass das teuer ist, da dann ja meist Vollpension und Game Drives oder BushWalks enthalten sind. Aber die Lodges, die ich bisher gefunden habe, sind entweder ausgebucht oder aber eine Nacht kostet deutlich über 400 Euro pro Person. Das sprengt dann doch etwas unser Budget. Habt ihr zufällig einen Tipp bzgl. einer schönen Lodge auf unserer Tour?

3. Wir würden gern überwiegend selbst durch die Parks und Reservate fahren. Im Kruger und Timbavati ist das auch möglich habe ich gelesen. Kann man prinzipiell in Südafrika immer auf eigene Faust fahren oder kommt das indivudell auf den Park an? Darüber konnte ich noch keine verlässliche Info finden.

Herzlichen Dank fürs Erste und liebe Grüße aus Bayern

Kerstin

Kitty191

Schnürsenkel

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2

Montag, 8. Januar 2018, 12:00

Hallo Kerstin,

herzlich willkommen.

  1. Die Frage zu den Fahrzeiten von Google Maps und deren Verlässlichkeit wird hier mehrmals die Woche gestellt. Jedesmal ist die Antwort: im Großen und Ganzen schon....so ungefähr. Schlagt 30-60 Minuten drauf und es kommt hin. Die Berechnete Route durch Swaziland, wenn Ihr sie denn fahrt, stimmt übrigens nie. Da müsst Ihr 2x Grenzübergang mit einrechnen und die Staßenverhältnisse auf der Ostroute sind teilweise unterirdisch schlecht. Außerdem darf man selten schneller als 60km/h fahren.
  2. Private Game Resorts im Greater Kruger sind oft schon 1 Jahr im Voraus ausgebucht und/ oder sehr teuer. Habt Ihr ja selber schon gemerkt. In diesen Reservaten ist das selber Fahren nicht möglich. Da Ihr schon in knapp 3 Wochen los wollt, könnte das knapp werden.
  3. Die Verfügbarkeiten von Camp Sites im Krüger prüft Ihr am Besten hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
  4. Wenn Ihr ohne Reservierung in den Krüger einfahrt, bekommt Ihr nur ein Tagesticket und müsst zur Gateschließung wieder rausfahren. Also müsstet Ihr Eure Camp Sites vielleicht doch vorher buchen oder direkt am Gate. Das kostet aber Zeit. Rechnet mal durch, ob sich für Euch die Wild Card lohnt.
  5. In den SanParks, den Parks von KZN oder Cape Nature könnt Ihr auf eigene Faust fahren, in klassischen Private Game Resorts nicht. Wenn da auch jeder selber fahren dürfte, wäre die Exklusivität dahin. Außerdem wird an den Game Drives ja schließlich verdient.
Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung von mir: Panorama Route, Kruger NP, Swaziland, Kosi Bay, Sodwana Bay, Hluhluwe, Ithala NP und evtl noch die Drakensberge halte ich in nur 17 Tage fast für illusorisch. Aber ich kenne natürlich Euer bevorzugtes Reisetempo nicht.


Ich wünsche eine schöne Reise und liebe Grüße
Kitty

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Bär

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3

Montag, 8. Januar 2018, 12:08

Hallo Kerstin,

17 Tage reichen nur zum Durchrauschen. Wir haben die Route damals bei unserer Ersttour in 4 Wochen gemacht und immer noch vieles ausgelassen bzw. zu kurz gesehen. Aber letztlich gibt es auf dieser Rundtour kaum eine Alternative zu mehr Zeit. 3 Wochen halte ich für Minimum, aber vielleicht seid ihr ja eher fertig. ;)

Zu Deinen Fragen:
1. das hängt davon ab. Auf normalen, geteerten Straßen ist GM inzwischen recht gut, was die Fahrzeiten betrifft. Auf ungeteerten Straßen ist es auch für GM naturgemäß schwieriger einzuschätzen, die Straßenverhältnisse ändern sich hier auch schnell mal durch Regen etc. Ich würde da immer einen Sicherheitszuschlag einbauen. Hinzu kommt, dass GM manchmal auch unzuverlässig beim Routing ist, insbesondere bei Grenzübergängen. Ich empfehle, die geplante Route als Map hier einzustellen. Schon so mancher Foriker ist so rechtzeitig vor absurden GM-Streckenvorschlägen gewarnt worden.

2. Die Preise sind hoch, spiegeln aber meistens den Wert wieder. Man bezahlt auch die Exklusivität. Es gibt im Greater Kruger jedoch auch Lodges, die weniger kosten, bei etwas geringerem Luxuspaket. Ich empfehle, in der SuFu auf der Startseite Muweti einzugeben und die Beiträge zu lesen. In den Threads werden meistens auch ähnliche Lodges erwähnt, die so um die 200 EUR pro Nacht kosten. Für die, die noch weniger ausgeben wollen bietet gerade Muweti auch einfachere Cottages für 100 EUR/ Nacht.

3. Es wäre mir neu, dass man in irgendeinem PGR, das zaunlos zum Greater KNP gehört, selbst fahren darf. Vielleicht vom Gate bis zur Lodge, wie im Balule, aber mehr nicht. Allerdings lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Generell hängt es vom Park ab. In staatlichen Parks darf man fast überall selbst fahren, kann aber auch Drives buchen. In privaten Parks (PGR) außerhalb des KNP darf man tendenziell eher nicht fahren, aber das hängt erfahrungsgemäß von Größe und Tierbestand ab. Je größer und gefährlicher, desto eher darf man nicht selbst fahren, sondern muss auf die angebotenen (und zumeist inklusiven) Drives zurückgreifen.

Weiterhin viel Spaß beim Planen wünscht der
Bär


Edit: Kity war mal wieder fixer - da haben wir wohl parallel geschrieben. Sooo unterschiedlich fallen die Antworten nicht aus, was auch eine Info ist. 8) Kitty, das mit der Exklusivität muss wohl Gedankenübertragung gewesen sein... :thumbup:
.
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Schuetzi81

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Montag, 8. Januar 2018, 12:29

Im Timbavati kann ich euch das Shindzela Tented Camp wärmstens empfehlen. Zaunlos im Zelt mitten in der Natur. Wir hatten nachts vier Büffel hinterm Zelt, morgens hat ein Wildhund eine Antilope durchs Camp gejagt. Das Preisleistungsverhältnis ist hier aus meiner Sicht top! Schau mal (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in unserem Reisebericht

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toetske

oorbietjie

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Montag, 8. Januar 2018, 20:32

Man hat uns gesagt, wir bräuchten nicht wirklich vorreservieren auf den Campingplätzen zu dieser Jahreszeit. Ich hoffe, das stimmt?!

Hallo Kerstin,

Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber um welche Jahreszeit geht es denn?

VG. Toetske

Kitty191

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Montag, 8. Januar 2018, 20:35

Hallo Toetske, bin zwar nicht die Kerstin 8o :whistling: kann Dir aber berichten, dass die TE ende Januar startet.

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toetske (8. Januar 2018, 20:49)

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Montag, 8. Januar 2018, 20:54

Danke Kitty!
Sorry Kerstin!

Habe es jetzt auch gesehen... Warhscheinlich hat der Sandsturm von heute abend ein paar Körnchen in meine Augen geweht oder das Sandmännchen steht schon vor der Tür ;)
Um meinen Beitrag noch zu löschen ist es nun eh zu spät.

VG. Toetske

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Kitty191 (8. Januar 2018, 20:59)

Ketonadi

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8

Dienstag, 9. Januar 2018, 08:11

Herzlichen Dank für eure ausführlichen Antworten, das ist ja klasse, wie hilfsbereit ihr seid.
Hm...dann würde ich sagen sind die Drakensberge schon mal gecancelt und darauf müssen wir dann bis zu unserem nächsten SA-Urlaub warten. Und ansonsten schauen wir halt, dass wir zügig durchkommen. Es war leider einfach von der Zeit nicht mehr drin.. :(

Das Shindzela Camp ist leider ausgebucht, ansonsten wäre das sicher genau das Richtige für uns. Ich werde immer mal wieder rein schauen, vielleicht haben wir ja Glück und es wird kurzfristig doch noch was frei.

Gut, dann weiß ich dass wir wohl in den PGR eher nicht und nur im Kruger selbst fahren können. Dann würde sich noch eine Frage anschließen:

Wie macht man das dann als Camper, wenn man irgendwo außerhalb zB des Timbavati übernachtet (denn Campsites gibt es ja meines Wissens drinnen nicht), aber dort gerne Game Drives machen würde? Kann man dann an einem Gate einfach einen GameDrive buchen? Oder kommt man ohne dort zu übernachten gar nicht rein?

Viele Grüße

Kerstin

Bär

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Dienstag, 9. Januar 2018, 08:51

Wie macht man das dann als Camper, wenn man irgendwo außerhalb zB des Timbavati übernachtet (denn Campsites gibt es ja meines Wissens drinnen nicht), aber dort gerne Game Drives machen würde? Kann man dann an einem Gate einfach einen GameDrive buchen? Oder kommt man ohne dort zu übernachten gar nicht rein?

Letzteres.
.
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Ketonadi (11. Januar 2018, 10:47)

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Dienstag, 9. Januar 2018, 08:57

Hallo Kerstin,
und ansonsten schauen wir halt, dass wir zügig durchkommen. Es war leider einfach von der Zeit nicht mehr drin.. :(
...das würde ich andersrum sehen. 17 Tage sind ja nicht zu schlecht, man sollte sie nur nicht zu vollpacken, damit man nicht nur zügig durchkommt sondern dabei auch noch ein bisschen Urlaub hat...
Vielleicht müssen es dann ja nicht drei verschiedene Tier-parks sein. Wenn ihr weniger Schwerpunkte setzt, habt ihr evtl mehr davon.

Wir fanden, von einigen kürzeren Teilstücken abgesehen, die Fahrtstrecken nicht als so toll. Wenn man immer nur weiter fährt, hat man letzten Endes da, wo man angekommen ist und es wirklich schön ist, gar keine Zeit mehr, vor Ort Sachen zu unternehmen.


Wie macht man das dann als Camper, wenn man irgendwo außerhalb zB des Timbavati übernachtet (denn Campsites gibt es ja meines Wissens drinnen nicht), aber dort gerne Game Drives machen würde? Kann man dann an einem Gate einfach einen GameDrive buchen? Oder kommt man ohne dort zu übernachten gar nicht rein?

Ohne je in einem PGR gewesen zu sein, glaube ich nicht, dass das geht. Ich denke, das soll ja gerade das Alleinstellungs- und Exklusivitätsmerkmal der PGR sein. Ich kann mich aber da auch täuschen. DFast alle Krüger camps haben aber Camping sites. Warum wollt ihr nicht die nehmen? Dann könnt ihr doch im Park übernachten?

LG, Heike

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bibi2406

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Dienstag, 9. Januar 2018, 09:26

Hallo Kerstin,

Wenn ihr gerne eine nicht so teure private Game Lodge einbauen wollt, schaut mal das Raptor Retreat an. Es soll sehr gut sein und ist vergleichsweise günstig und hat zumindest Ende Januar auch noch was frei.

Wie Bär schon geschrieben hat, könnt ihr in den privaten Konzessionsgebieten nicht selbst fahren, das geht nur im Krüger. Ist aber kein Nachteil, denn dort seht ihr sicher nicht weniger. Auch als Bewohner in einem PGR darf man nicht selber fahren, ausser zur Lodge und auch da wird man oft am Eingang abgeholt.

LG
Barbara

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Kitty191

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Dienstag, 9. Januar 2018, 11:04

Hallo Kerstin,
momentan hab ich das Gefühl, der Unterschied zwischen staatlichen Park (in dem Falle Kruger NP) und Private Game Resort ist nicht ganz klar.
Staatlicher Park:
  • jeder darf mit eigenem Auto rein
  • Man zahlt Entry fee oder hat die Wild Card
  • Auch Tagesgäste sind erlaubt
  • Man geht selber auf Game Drive oder bucht aus dem Angebot von SanParks einen Drive (in den meisten Camps verfügbar)
  • Man übernachtet in den staatlichen Rest Camps (die Main Camps haben auch Camp Site’s)
In Private Game Resorts sieht die Sache anders aus:
  • Man befindet sich in privatem Konzessionsgebiet (mit oder ohne Kruger Anschluss)
  • Es gibt eine Lodge in der man wohnt
  • IdR mit Vollpension und 2 inkl. Game Drives
  • Man darf nicht selber fahren, außer vielleicht vom Gate bis zur Lodge
  • PGR sind deutlich teurer als das staatliche Camp
  • Je besser/größer das Konzessionsgebiet, desto teurer das Reserve
Siehe auch hier:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


LG
Kitty

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feuernelke

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Dienstag, 9. Januar 2018, 14:56

Die Campsites im Krüger würde ich DEFINITIV vorbuchen, denn in den beliebten Camps sind diese auch voll, z.B. war für uns als Camper Lower Sabie schon 9 Monate im voraus nicht mehr buchbar.


Keine Ahnung ob man wenn man abends in ein camp einfährt, nicht mehr raus kann weil das Gate schließt einfach auf dem parkplatz übernachten könnte.....

Januar ist keine so unbeliebte Zeit bei den Südafrikanern zu campen, vor allem fürs Wochenende kann eine Vorbuchung ratsam sein, unter der Woche außerhalb der Ferien sind die meisten Campsites aber tatsächlich leer. Ausnahmen sind aber wiederum beliebte und kleinere Campsites, da es auch genügend Rentner und Familien gibt, die außerhalb der Wochenenden und Ferienzeiten unterwegs sind. Und die Südafrikaner campen generell sehr gerne.

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Dienstag, 9. Januar 2018, 15:23

Keine Ahnung ob man wenn man abends in ein camp einfährt, nicht mehr raus kann weil das Gate schließt einfach auf dem parkplatz übernachten könnte.....
als Tagesgast (ohne Übernachtungsbuchung) hast du zur Gateschliessung nichts in einem Camp zu suchen, sondern musst an einem Gate den Park verlassen, sonst gibt es empfindliche Strafen!
lG M@rie

"Wer dem Glück nachläuft, kann es selten einholen. " - südafrik. Weisheit

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kklaus

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15

Dienstag, 9. Januar 2018, 20:31

Hallo Kerstin,

du wolltest eine Private Game Lodge Empfehlung, möglichst im Bereich Timbavati.
Vorletztes Jahr waren wir für 2 Übernachtungen in der KwaMbili Game Lodge / Thornybush. Ist eine bezahlbare Lodge in einem Privaten Game Reserve, welches seit letztem Jahr zum Timbavati und somit auch zum Krügerpark offen ist, da die Zäune abgebaut wurden. Die Lodge selber ist nicht eingezäunt, hat max. 10 Gäste (genau soviel wie max. auf den offenen Landrover passen), 2 Gamedrives pro Tag, Frühstück und abends Braai oder Menü im Boma, einen Pool, usw. alles in allem ziemlich klasse. Sehr nettes Team und herrliche Ruhe, tolle Sichtungen und viele Infos über Flora und Fauna.

Hier könntet Ihr Anfang Februar vielleicht noch etwas bekommen.
2 Pers./2 ÜN ca. 770,- komplett (dazu kommen nur noch die Getränke und natürlich Tip für Guide/Tracker und die Angestellten)

Ich habe für Oktober auch wieder 2 Übernachtungen gebucht. Die Vorfreude ist jetzt schon wieder riesig. 8o

viele Grüße
Klaus

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16

Dienstag, 9. Januar 2018, 21:20

Mit der Verfügbarkeit sieht's im Timbavati so kurzfristig eher schlecht aus.
Zu der Exklusivität im PGR; Vollpension hin oder her, die Vernetzung der Driver per Funk, die Möglichkeit eines privaten Bushwalks und das Wissen über Pflanzen und deren Bedeutung aus erster Hand zu erfahren, ist jeden Cent wert. Das sind Erfahrungen, die kein Selbstfahrer haben wird. Das Umlani Bushcamp ist auch zu empfehlen.

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kOa_Master

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 07:43

Die Campsites im Krüger würde ich DEFINITIV vorbuchen, denn in den beliebten Camps sind diese auch voll, z.B. war für uns als Camper Lower Sabie schon 9 Monate im voraus nicht mehr buchbar.
...
Januar ist keine so unbeliebte Zeit bei den Südafrikanern zu campen, vor allem fürs Wochenende kann eine Vorbuchung ratsam sein, unter der Woche außerhalb der Ferien sind die meisten Campsites aber tatsächlich leer. Ausnahmen sind aber wiederum beliebte und kleinere Campsites, da es auch genügend Rentner und Familien gibt, die außerhalb der Wochenenden und Ferienzeiten unterwegs sind. Und die Südafrikaner campen generell sehr gerne.

Da halte ich dagegen - ab Mitte Januar bis Ostern ist das Vorbuchen von Campingplätzen im Krüger überhaupt nicht nötig. Das ist vermutlich die Zeit, in der am wenigsten Besucher im Park sind und man findet eigentlich immer noch einen Übernachtungsplatz im Park. Klar, Lower Sabie ist ein extrem beliebtes Camp und hat nur sehr wenige Campingplätze, da ist es fast immer ausgebucht. Bei unseren Besuchen war das kurzfristige Buchen oder Umbuchen im Januar/Februar nie ein Problem - es sei denn, man hat spezielle/konkrete Wünsche was die Unterkünfte angeht, dann empfiehlt sich natürlich immer ein Vorausbuchen.

Auch noch von meiner Seite her ganz klar: Seit etwas zwei Jahren ist Self-Drive in keinem der Greater Kruger Reserves mehr erlaubt. Dies liegt unter anderem am Schutz vor Wilderei aber natürlich auch an der Exklusivität. Einzig der direkte Weg in die Unterkunft ist gestattet.
Wenn ihr nach Budget-Versionen sucht, dann wäre aus meiner Sicht ganz klar Buffelshoek & Ndzhaka die allererste Wahl - das liegt im Manyeleti, einem ausgezeichneten Reserve direkt über dem Sabi Sands (aus meiner Sicht attraktiver als Timbavati) und dort haben sie in diesen beiden Camps die besten Preis-/Leistungsverhältnisse von allen Lodges in der Region - vergleichbares wird man sonst im Greater Kruger kaum finden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es gibt ausserdem einige Lodges ausserhalb des Greater Krugers, welche ebenfalls geführte Fahrten in Bereiches des Timbavati, Klaserie, Thornybush oder ähnlich durchführen. Genau informieren & lesen der Beschreibung der Lodge hilft dann jeweils (es wird oft etwas unpräzise oder ungenau erwähnt, um den Anschein zu machen, man fahre im Krüger oder einem direkt angrenzenden Reservat).

Das Umlani Bushcamp im Timbavati kann ich auch empfehlen - das ist allerdings sehr beliebt und vermutlich schon zu einem grossen Teil ausgebucht. Aber probiert es.

Zu den Google Maps Fahrzeiten würde ich generell sagen, sie sind okay, aber nicht 100%ig verlässlich. Gerade im Osten/Nordosten des Landes kann es da manchmal Überraschungen geben. Es lohnt sich, konkrete Routen hier oder auch vor Ort speziell anzufragen und zu recherchieren. Teilweise gibt es auch Routings die nicht möglich/nicht erlaubt sind.
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Mittwoch, 10. Januar 2018, 14:39

@kOa Master,

also wenn ich ehrlich bin ... deinen Tip Buffelshoek & Ndzhaka finde ich ebenfalls äußerst interessant bzw. schade das ich das erst jetzt gesehen habe :rolleyes: , ansonsten denke ich hätte ich es bestimmt versucht mit einzuplanen ... obwohl so ein wenig Spielraum wäre bei uns noch :whistling:

Hast du evt.selbst schon Erfahrungen mit den Camps gemacht? Falls ja welches der Beiden würdest du präferieren?

Ganz liebe Grüße,
Rosi

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 14:43

Leider nein, noch nicht. Wir hatten es mal auf dem Plan als ich mich im Manyeleti gescheit gemacht habe, weil ich unbedingt mal hin möchte, leider wars zu dem Zeitpunkt ausgebucht.
Ohne jetzt die genauen Details der Camps zu kennen - Buffelshoek liegt quasi an der Grenze zu Sabi Sands, tief drin - das ist erstklassiges Wildlife-Gebiet. Ndzhaka liegt dafür an einem Flussbett, das sieht auf den Fotos attraktiv aus. Ich würde mich aber vermutlich für ersteres entscheiden ;)
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Ketonadi

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 11:04

Vielen herzlichen Dank, mir ist das jetzt tatsächlich alles etwas klarer :)
Und die Tipps mit den Lodges/Camps sind ja goldwert. Insbesondere Buffelshoek spricht mich total an, das werde ich heute mal meinem Freund zeigen und ich denke, da werden wir dann eine Nacht buchen.

Vielen Dank soweit und liebe Grüße

Kerstin

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