Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 17. Januar 2018, 11:59

Noch offene Fragen zur Route Durban - Kapstadt ab April

Ein herzliches Hallo in die Runde.

In genau drei Monaten geht es für mich (34) und meinen Freund (39) endlich nach Südafrika. Viele Fragen haben sich durch dieses tolle Forum, zahlreiche Internetrecherchen und diverse Reiseführer bereits geklärt. Ein paar Fragezeichen sind dennoch übrig und ich hoffe, dass mir der ein oder andere weiterhelfen kann.

Kurz zu unserem Hintergrund und den Rahmendaten unserer Reise. Für mich ist es bereits der 5. Südafrika-Aufenthalt, für meinen Freund die Premiere. Zuvor war ich auch in Westafrika. In Südafrika habe ich u.a. längere Zeit in der Kap-Region bei einer Gastfamilie verbracht, war für Forschungsaufenthalte mehrere Monate in North West und Gauteng unterwegs und habe verschiedene Gebiete bereits. Für mich geht es bei unserer Reise also darum, die „weißen Flecken“ zu entdecken. Mein Freund und ich interessieren uns für ähnliche Dinge und sind reisetechnisch sehr kompatibel.

Dies ist uns wichtig beim Reisen:
  • Der Weg ist das Ziel. Wir wollen nicht nur von A nach B, sondern genießen auch längere Autofahrten durch landschaftlich reizvolle Gebiete (u.a. Passstraßen). Ich möchte außerdem einen Eindruck davon gewinnen, wie die Menschen leben. Deshalb nehmen wir lieber längere Strecken in Kauf als auf der Autobahn unterwegs zu sein.
  • Wir sind gerne aktiv und am besten draußen in der Natur – so entspannen wir auch am besten. Wandern gehört für uns zu einem gelungenen Urlaub dazu und wir sind mehrmals im Jahr in den Alpen unterwegs.
  • Wir essen gerne, trinken gerne Wein und probieren verschiedene Biere aus. Das Preis-Leistungsverhältnis muss aber stimmen. Folgerichtig stehen Restaurants, Weingüter und Brauereien bei uns auch auf der Urlaubs-Agenda. Ansonsten versorgen wir uns i.d.R. selbst.
  • Städte erkunden wir durchaus auch gerne, aber da reichen uns maximal zwei Tage.
  • Strandurlaube sind gar nichts für uns. Wir würden den Strand nur mit einer Wanderung verbinden.
Wir werden am 16. April in Köln starten und nach Durban fliegen. Unser Rückflug geht am 9. Mai von Kapstadt zurück nach Köln. Wir haben einen Mittelklassewagen gemietet. Alle Unterkünfte sind bereits gebucht und 2/3 bezahlt. Wir haben eine bunte Mischung gewählt – vom Hostel über B&B hin zu Ferienappartements, und werden uns wohl zur Hälfte selbst verpflegen und ansonsten auswärts essen gehen. Beim Budget haben wir keine fixe Grenze, aber wir reisen eher preiswert. Ich gehe davon aus, dass wir mit insgesamt 4300 € auskommen sollten. Wir wollen unseren Tagesrhythmus so umstellen, dass wir früh aufstehen, den Tag gut nutzen und abends eher früher schlafen gehen. An Transfertagen wollen wir gegen 6.30 Uhr los, um dann am Ziel noch den Nachmittag bis zur Dämmerung nutzen zu können.

Hier ist unsere Route mit den Schwerpunkten:

2 ÜN St. Lucia (Ankunft, Wetlands, Hippo Tour)

1 ÜN Mpila Camp (Game Drives)

4 ÜN nahe Himeville (Sani Pass, Felsmalereien, wandern)

1 ÜN Port St. Johns (Silaka Nature Reserve, wandern)

2 ÜN Coffee Bay (wandern, entspannen)

1 ÜN Kei Mouth (wandern)

1 ÜN Colchester (Addo Park)

3 ÜN Nature’s Valley (Addo Park, Kajak-Tour, wandern -> Robberg,
Tsitsikamma)

2 ÜN Montagu (Wein, wandern, evtl. etwas Wellness)

3 ÜN Cederberge (wandern, Wein)

2 ÜN Kommetjie (Stadtrundfahrt Kapstadt, Chapman’s Peak
Drive, Hai-Tour)

Die Drakensberge und Lesotho haben mich sehr beeindruckt. Deswegen bleiben wir dort so lange. Die Wild Coast ist komplett neu für mich und wird ein absolutes Highlight. Plettenberg Bay und Wilderness kenne ich, aber der Tsitsikamma Park war bisher nicht dabei. Wein ist, wie gesagt, auch wichtig – deswegen Montagu. Die Cederberge sind für mich ein weiteres Highlight. Bei Fahrten an der Westküste habe ich bisher nur aus der Distanz einen Eindruck gewonnen. Durch Kapstadt werden wir eine Tour mit dem Bus machen, aber ansonsten ist das nicht unser Ziel. Ich möchte unbedingt Haie sehen. Deswegen unsere Basis in Kommetjie.

Ich hoffe, die wesentlichen Informationen habe ich geliefert. Nach den ganzen Ausführungen kommen nun meine Fragen:

Thema Fahren:

Wir möchten auf dem Weg vom Imfolozi in die Drakensberge gerne querfeldein fahren. Google spuckt mir eine Route aus, die über Eshowe, Greytown und Howick (zeitweise auf der R74) zum Ziel führt. Ist zwar mit 6 Stunden sehr lang, aber viel mehr haben wir an diesem Tag auch nicht vor. Ich habe schon über Google Street View ein paar Etappen geprüft. Aber vielleicht kann mir jemand Erfahrenes sagen, ob dies sinnvoll/machbar ist. Über die N2 möchte ich nicht wieder zurückfahren. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Ich hoffe, der Link funktioniert zu Google Maps.)


Thema Trinken:

Wir suchen nach Empfehlungen für nette Weingüter im Bereich Montagu und Robertson sowie auf der Fahrt in die Cederberge (wir fahren von Montagu aus in das Gebiet zwischen Matjiesrivier Nature Reserve und Cederberg Mountain Catchment Area -> Cederberg Private Cellar steht schon auf der Agenda). Wir mögen u.a. Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und Shiraz. Gerne säurehaltig bzw. trocken. Neben dem Probieren würden wir gerne ein paar Flaschen für die weitere Reise mitnehmen. Preis sollte bei R100-R200 pro Flasche liegen. Im Internet und hier im Forum finden sich zwar viele Hinweise, aber die Auswahl ist schon fast wieder zu groß. In Südtirol fühlen wir uns z.B. in der Kellerei Girlan sehr wohl. Vielleicht hat jemand einen Tipp, der in diese Richtung geht.

Wir würden gerne auch mal Brauereien besuchen und südafrikanisches Craft Beer trinken. Hat hier jemand vielleicht noch einen schönen Geheimtipp, der in der Nähe unserer Übernachtungsziele liegt?

Thema Wandern:

Wir sind mehrere Tage in der Mkhomazi Wilderness Area und wollen u.a. auf den Sani Pass und eine Rock Art Tour machen. Wir wohnen im Sani Lodge Backpackers und suchen noch nach einer schönen Wandertour. Kann gerne auch etwas anstrengender sein (max. 6-7 Stunden), halbwegs vernünftig ausgeschildert und mit schönem Bergpanorama. Anfahrt sollte nach Möglichkeit nicht länger als eine Stunde dauern. Das Cobham Nature Reserve sieht schon attraktiv aus. Aber vielleicht gibt es noch Alternativen.

Wir besuchen auch das Silaka Nature Reserve. Generell finde ich nur wenige Infos oder Kartenmaterial zu den Parks an der Wild Coast. Gibt es im Silaka Nature Reserve empfehlenswerte Wanderwege (kleine Wanderung von ca. 2-3 Stunden)?

Ich bin noch auf das Hluleka Nature Reserve gestoßen, das auf dem Weg nach Coffee Bay auf unserer Route läge. Hierzu finde ich praktisch gar keine Informationen. Kann mir jemand Auskunft geben, ob wir mit einem normalen PKW dort fahren können, ob sich der Besuch für ca. fünf Stunden lohnt und wenn ja zu diesen beiden Fragen, ob es dort Wander-Spazierwege gibt?

Thema Tiere:

Wir übernachten in Colchester und möchten natürlich auch gerne in den Addo. Im Internet finde ich unterschiedlich aktuelle Karten zum Park. Wir werden mittags/am frühen Nachmittag aus Kei Mouth kommen und hätten entsprechend noch etwas Zeit übrig. Das Gebiet vom Matyholweni Gate in Richtung Main Camp möchten wir am zweiten Tag erkunden. Für den ersten Tag könnte ich mir auch die Dünen gut vorstellen. Auf dieser Karte ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) sehe ich Colchester und Woody Cape. Kann mir hier jemand sagen, was die beiden Bereiche auszeichnet (Tiere, Unterschiede)?

Ich habe zwei Anbieter gefunden, die Haitouren ab Simon’s Town anbieten. Ich interessiere mich sehr für weiße Haie und möchte nicht ein klassisches Touristen-Adrenalin-Abenteuer auf meiner Liste abhaken. Vor einigen Jahren war ich bereits in Gansbaai im Haikäfig und fand es schrecklich. Dieses Massenspektakel wird diesen anmutigen und faszinierenden Tieren in keiner Weise gerecht. Bei den Anbietern in Simon’s Town taucht man mit Sauerstoffflaschen im Käfig und hat zudem noch die Möglichkeit, die sogenannten Air Jaws (also die Sprünge aus dem Wasser heraus bei der Robbenjagd) zu sehen. Das wäre mein persönlicher Traum. Hat jemand schon mal diese Kombitour mitgemacht und kann mir kurz seinen Eindruck schildern?

Ich danke allen Foristen schon mal im Voraus für ihre Zeit und Hilfe. Da schon alles fix geplant ist, bitte keine Energie darauf verwenden, alternative Ziele oder Unterkünfte vorzuschlagen. Mir geht es tatsächlich nur um die oben gestellten Fragen.

Viele Grüße
Christine

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (19. Januar 2018, 00:00), kOa_Master (17. Januar 2018, 13:44)

corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

Beiträge: 1 125

Dabei seit: 19. Juli 2011

Danksagungen: 3058

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 17. Januar 2018, 12:28

Hallo Christine,

schöne Anfrage, schöne Route ...

Von mir auf die Schnelle nur ein paar Empfehlungen fürs Trinken :whistling: :

Craft-Beer in Montagu :beer: :
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Weingüter daselbst, die ich empfehlen würde:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Aber wie Du schon festgestellt hast, ist das Angebot sehr groß.
Wir lassen uns gern auch mal treiben, wenn wir Zeit haben, und gehen auf Erkundungstour, schauen, wo es uns gefällt und probieren da. Damit haben wir bislang - nicht nur in RSA - keine schlechten Erfahrungen gemacht ... :wine:

Zu Deinen anderen Fragen werden sich andere Foriker melden.
Beste Grüße von Christiane

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (19. Januar 2018, 00:01), Beate2 (17. Januar 2018, 13:06), Bär (17. Januar 2018, 12:44), chrisp (17. Januar 2018, 12:44), sunny_r (17. Januar 2018, 12:38)

LIRPA 1

Gaukler

Beiträge: 3 257

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9248

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 17. Januar 2018, 12:43

Hi,

na zum treiben lassen wird wohl die Zeit fehlen. ;)

Teile der Route von Mtubatuba nach Underberg sind wir bei unserer letzten Reise gefahren, andere Teile bei vorigen Reisen. Die Entscheidung die N2 nicht zweimal fahren zu wollen kann ich sehr gut nach vollziehen. Große Highlights, was die Alternativstrecke angeht, würde ich aber nicht erwarten. Es ist halt viel Ackerbau und Viehzucht und das sieht neben der N2 genauso aus, wie neben der R66 oder der R617. :D Beispiele könntest Du Dir über Google Streetview ansehen. Auch in meinem RB sind Fotos. Wenn Du in diesem Beitrag (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) das Photo nach der Moschee mit dem zweiten Photo nach der Spinne im nachfolgenden Beitrag vergleichst, siehst Du nur geringe Unterschiede.

Addo und die Dünen bei Colchester habe ich hier beschrieben: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Zum Woody Cape zurück zu fahren von Colchster bringt natürlich nichts. Wenn Du mit Tieren in den Küstenregionen Großwild meinst, das gibt es dort nicht, sondern nur in der Main Region bis zum Matyholweni Camp.

LG Lilly

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Januar 2018, 17:48), toetske (19. Januar 2018, 00:02), kOa_Master (17. Januar 2018, 13:45), chrisp (17. Januar 2018, 12:53), Bär (17. Januar 2018, 12:44)

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 17. Januar 2018, 13:08

Vielen lieben Dank an Euch, Christiane und Lilly. Das hilft mir schon sehr weiter. :) Natürlich haben wir ein kompaktes Programm, aber ich weiß zumindest, auf was ich mich einlasse. Und wir freuen uns schon riesig.

Die ganzen Links zum Thema Trinken werde ich mir heute Abend in Ruhe ansehen. Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut. Darauf habe ich gehofft.

Danke noch für den Verweis auf die Bilder. Ich erwarte keine großen Highlights. Google Street View hatte mir ja tatsächlich auch schon einen ersten Eindruck gegeben. Ich hatte nur keine Ahnung, ob der Straßenzustand so noch realistisch ist und ob es grundsätzlich sinnvoll ist. Ich mag nicht unterwegs feststellen, dass man in Wirklichkeit vielleicht doch eher zwei, drei Stunden länger fahren muss, als es Google veranschlagt. Deine Fotos zur Strecke (übrigens ein wirklich toller Reisebericht) sind für mich persönlich schon sehr einladend. Damit gehe ich schon mal davon aus, dass wir auch so fahren werden.

Woody Cape könnten wir theoretisch noch auf der Fahrt nach Colchester anfahren (also nicht erst wieder zurück). Aber ich habe den Eindruck, dass das dann wohl eher nicht unser Ziel ist. Können wir ja aber nach Bedarf noch vor Ort überlegen. Die Big 5 erwarte ich an der Küste nicht. Ich mag auch kleine Tiere. :D Ich war einige Male mit Leuten von Birldlife Botswana unterwegs und fand das auch sehr spannend. Mit Blick auf die kurze Zeitspanne hätte ich im Addo dann aber doch lieber noch ein paar Antilopen und Co.

Vielen Dank und liebe Grüße
Christine

chimurenga

Erleuchteter

Beiträge: 548

Dabei seit: 29. März 2013

Danksagungen: 4150

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 18. Januar 2018, 00:32

RE: Noch offene Fragen zur Route Durban - Kapstadt ab April


1. Die Wild Coast ist komplett neu für mich und wird ein absolutes Highlight.


2. Wir würden gerne auch mal Brauereien besuchen und südafrikanisches Craft Beer trinken. Hat hier jemand vielleicht noch einen schönen Geheimtipp, der in der Nähe unserer Übernachtungsziele liegt?

3. Wir besuchen auch das Silaka Nature Reserve. Generell finde ich nur wenige Infos oder Kartenmaterial zu den Parks an der Wild Coast. Gibt es im Silaka Nature Reserve empfehlenswerte Wanderwege (kleine Wanderung von ca. 2-3 Stunden)?

4. Ich bin noch auf das Hluleka Nature Reserve gestoßen, das auf dem Weg nach Coffee Bay auf unserer Route läge. Hierzu finde ich praktisch gar keine Informationen. Kann mir jemand Auskunft geben, ob wir mit einem normalen PKW dort fahren können, ob sich der Besuch für ca. fünf Stunden lohnt und wenn ja zu diesen beiden Fragen, ob es dort Wander-Spazierwege gibt?




Hi Christine,

da es Dir nur um die oben gestellten Fragen geht, verkneife ich mir jegliche Kommentare zum Thema Zeit lassen für wunderschöne Gegenden :whistling:

1. An der Wild Coast seid Ihr auf Eurer Route nicht wirklich und von Eurem Interesse "wie die Menschen dort leben" werdet Ihr auch nicht viel mitbekommen. Ihr bekommt den nördlichen Anfang und das südliche Ende mit. Alles andere wäre aber auch nicht machbar, da alle Straßen von der N2 eine Zeit in Anspruch nehmen.

2. Brauereien kenn ich vermehrt nur in und um Johannesburg. In Eshowe gibt es eine wunderbare Brauerei, in der wir einige nette Tage verbracht haben, inkl. abendlicher Ausflüge auf Partys im Township. Diese ist dem George - Hotel angeschlossen. Nach den letzten zu lesenden Berichten, hat die Qualität, Athmosphäre und alles drum herum aber stark nachgelassen, seit der Sohn das übernommen hat.

3. Ja im Silaka gibt es sehr schöne Wanderungen (von 2 bis 7 Stunden). Einfach hinfahren und das mit der Rezeption am Eingang absprechen - so haben wir es jedenfalls gemacht. 1 Ü kann natürlich stressig werden, wenn Ihr am gleichen Tag noch nach Coffee Bay wollt; machbar ist es aber. Auch in Coffee Bay gibt es tolle Küstenwanderungen (Tageswanderung bis zu 5-Tageswanderungen). Mir persönlich gefällt ja Port St Johns wesentlich besser als Coffee Bay, weil im Gegensatz zum Backpacker-Idyll Coffee Bay, man in Port St. Johns noch mehr vom Leben der Leute mitbekommt, aber OK. Falls Ihr in Port St Johns vor der Weiterfahrt doch noch Zeit haben solltet: Picknick auf dem hochgelegenen alten Flugplatz mit phänomenaler Aussicht.

4. Der Besuch ist bei Eurem Reisetempo nicht machbar. Ich finde Hluhleka wunderschön, wüsste aber nicht, wie das für einen Zwischenstopp einzubauen wäre. Machbar ist der Weg zwar grade so mit normalem PKW (Stand 2014), aber viel zu lange An- und Abfahrt.

LG Erik

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Januar 2018, 17:49), toetske (19. Januar 2018, 00:04), chrisp (18. Januar 2018, 11:59), Kitty191 (18. Januar 2018, 05:27)

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 18. Januar 2018, 09:24

Hallo Erik,

herzlichen Dank für die Rückmeldung und die Hinweise bzw. Empfehlungen.

Klar, das Zeitthema ist immer so eine Sache für sich. Da ich mich in den nächsten Jahren tatsächlich auch mal anderen Ländern widmen möchte (so zumindest der Plan), ist das der Kompromiss. ;)

Ich informiere mich noch mal genauer über die Brauerei in Eshowe. Vielleicht lohnt sich wenigstens ein Stopp auf der Durchreise.

Deine Informationen zu Silaka beruhigen mich. Schön, dass es da tatsächlich auch kürzere Touren gibt. Unser Plan ist es, morgens früh von den Drakensbergen aus loszufahren und dann ab ca. 12 Uhr Zeit zum Wandern zu haben. Vielleicht machen wir dann eine kurze Tour und genießen den Tagesausklang mit Picknick und Ausblick. :thumbup: Wenn in Richtung Coffee Bay der Ausflug nach Hluhleka keinen Sinn macht, können wir noch entspannt den Vormittag nutzen. Mein Eindruck war in der Tat auch schon, dass es eher Sinn macht, sich dort gleich für ein paar Tage einzuquartieren und am besten auch ein entsprechendes Fahrzeug zu haben. Danke für die Einschätzung.

LG Christine

LIRPA 1

Gaukler

Beiträge: 3 257

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9248

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 18. Januar 2018, 10:08

Ich informiere mich noch mal genauer über die Brauerei in Eshowe. Vielleicht lohnt sich wenigstens ein Stopp auf der Durchreise.


Nein, lohnt sich definitiv nicht! Könntest Du in meinem RB gelesen haben. Da gibt es keine verschiedenen Biersorten mehr, nur ein sehr bitteres Ale, das kein Einheimischer getrunken hat, während wir dort waren. Geht lieber den Baumwipfelpfad. Das ist ein schöner Zwischenstop.

Lilly

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Januar 2018, 17:49), toetske (19. Januar 2018, 00:05), chrisp (18. Januar 2018, 11:59)

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 18. Januar 2018, 11:59

Ach so, danke. Ich hatte die Verbindung nicht hergestellt, dass es um die gleiche Brauerei geht. Dann machen wir darum natürlich einen großen Bogen. Wir wollen ja gutes Bier. :beer:
Der Baumwipfelpfad ist eine tolle Idee. Dafür würde sich in der Tat das Einplanen eines Zwischenstops lohnen. Ich nehme den Pfad mal in die Ausflugsliste auf.

toetske

oorbietjie

Beiträge: 3 200

Danksagungen: 4613

  • Nachricht senden

9

Freitag, 19. Januar 2018, 00:18

Bier

Hallo Christine,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht findest Du dort trotzdem etwas interessantes.
Inzwischen ist das Fazit meines Mannes diesbezüglich nicht sehr positiv (ich trinke sehr selten Bier). Die südafrikanischen Craft Beers sind nach seinem (belgischen!) Geschmack entweder süss, bitter, sauer.... aber haben eigentlich nie einen harmonischen Geschmack. Das ist allerdings das Urteil von jemanden der im Bierparadies wohnt :beer:

Viel Spass bei den weiteren Reise-Vorbereitungen!
VG. Toetske
one life, LIVE IT !

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Januar 2018, 17:49), chrisp (19. Januar 2018, 15:24), Bär (19. Januar 2018, 09:48)

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

10

Samstag, 20. Januar 2018, 12:02

Vielen Dank für die Rückmeldung (und die Vorwarnung). Über den Thread bin ich vorher noch gar nicht gestolpert. :thumbup: Eigentlich habe ich aktuell ja gar keine Zeit für sowas, aber ich stöbere so gerne durch die ganzen Berichte, dass ich immer mal wieder vom Fokus abkomme und alle möglichen Themen verfolge und trotzdem noch so viel übersehe.
Wir haben uns jetzt vorgenommen, in Montagu Bier zu verkosten und über den Bier-Thread habe ich zum Glück auch die Spice Route entdeckt. Das klingt perfekt für uns.:beer: Da wir von den Cederbergen aus sowieso über den Bain's Kloof Pass fahren möchten und uns in Kommetjie am ersten Nachmittag kein festes Programm erwartet (außer auf dem Weg ggf. im Botanischen Garten oder in Constantia anzuhalten), können wir dort entspannt verkosten, picknicken und einkaufen.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (20. Januar 2018, 22:56)

Beate2

Erleuchteter

Beiträge: 2 101

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 5581

  • Nachricht senden

11

Samstag, 20. Januar 2018, 12:48

Das Bier der CBC auf Spice Route ist für uns das beste der kleinen Brauereien hier :thumbsup: :beer:

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (20. Januar 2018, 22:56), sunny_r (20. Januar 2018, 17:50), U310343 (20. Januar 2018, 15:38), Rosi2510 (20. Januar 2018, 14:28), corsa1968 (20. Januar 2018, 13:41), chrisp (20. Januar 2018, 12:52)

U310343

Erleuchteter

Beiträge: 884

Dabei seit: 14. August 2015

Danksagungen: 2813

  • Nachricht senden

12

Samstag, 20. Januar 2018, 15:48

Das Bier der CBC auf Spice Route ist für uns das beste der kleinen Brauereien hier :thumbsup: :beer:
... das finde ich auch.
Einmal die kleinen Gläschen alle durchprobieren und dann heißt es einpacken.
Wir, vielleicht eher ich, sind Pilsliebhaber und da komme ich voll auf meine Kosten.

Ergänzend von mir:
Garnicht weit weg von Spice Route gibt ein Weingut ANURA. So wie ich das verstanden habe hat dem Inhaber das mit dem Wein, der übrigens sehr gut ist, nicht gereicht und er hat noch eine kleine Brauerei eingerichtet.
Name: WAGON TRAIL BEWERY

Wir lieben diesen traumhaft schönen Garten mit Teich und dann ist es fast egal oder mit Wein :wine: oder Bier. :beer:

herzliche Grüsse Wilfried

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chrisp (22. Januar 2018, 08:42), toetske (20. Januar 2018, 22:57), sunny_r (20. Januar 2018, 17:50), Beate2 (20. Januar 2018, 15:52)

Beate2

Erleuchteter

Beiträge: 2 101

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 5581

  • Nachricht senden

13

Samstag, 20. Januar 2018, 15:53

Hallo Wilfried,

die Anura Weine kennen wir - immer wieder lecker! :thumbup: Das Bier dort haben wir noch nicht probiert


LG
Beate

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Januar 2018, 17:50)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 214

Danksagungen: 8634

  • Nachricht senden

14

Samstag, 20. Januar 2018, 16:01

Bier,Bier, Bier...

Hallo Chrisp,
da Ihr 4 Nächte in der Nähe von Himeville seid, ist vielleicht die Nottingham Road Brauerei was für Euch. Dort wird seid 1996 Draft Beer gebraut. Vom Hahn gibt es 4 verschiedene Sorten, in Flaschenabfüllung sind es glaube ich neun Sorten. Wir fanden es lecker.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chrisp (22. Januar 2018, 08:42), Rosi2510 (21. Januar 2018, 10:51), toetske (20. Januar 2018, 22:57), sunny_r (20. Januar 2018, 17:50), Bär (20. Januar 2018, 17:07)

Beiträge: 7

Dabei seit: 10. Februar 2016

Danksagungen: 9

  • Nachricht senden

15

Sonntag, 21. Januar 2018, 08:53

Wein Robertston

Hallo,

wir sind eben aus Südafrika zurück gekommen.

Leider sind wir daran vorbei gefahren, aber wenn ich noch einmal könnte, würde ich hier reinschauen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (SB "Life from Stone" 2017).Neben Lynx in Franshhoek für mich die Wein-Entdeckung auf unserer Reise.

In der Sani Lodge liegen Wandervorschläge (5 Stück) aus. Ich empfehle die pinke Route (4-5h, reine Gehzeit). Man begeht einen Teil des Giant's Cup Trail. Sie beinhaltet keine Gipfel aber schöne Aussichten und führt am Fluss entlang, in dem man herrlich Schwimmen kann (Badesachen einpacken).


Gruss
earl

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chrisp (22. Januar 2018, 08:42), Bär (21. Januar 2018, 11:58), Rosi2510 (21. Januar 2018, 10:52)

Mediator

Meister

Beiträge: 359

Dabei seit: 19. Dezember 2016

Danksagungen: 413

  • Nachricht senden

16

Sonntag, 21. Januar 2018, 12:20

Draft Beer gebraut

... nur ein kleiner Besserwisserhinweis: Draft heißt eigentlich "Entwurf" oder "Skizze"; gezapftes Bier ist draught, so wie Amerikaner aus overnight gerne overnite machen oder xmas oder 4sale schreiben ist das amerik. "draft" für ein "gezapftes" entstanden und ist nicht wirklich eine Biersorte die man herstellen kann, sondern eine Verpackungs- bzw. Verkaufsform, bei Guinness in Dosen gibt es eine Besonderheit, das Guinness draught in Dosen beinhaltet ein Widget und wurde mit mixed gas (einem Gemisch aus CO2 und Stickstoff) vergleichbar wie Guinness Fassbier abgefüllt und das mit Stickstoff gefüllte widget bläst den Stickstoff in das Bier, sodass man im Glas ein dem gezapften Guinness vergleichbaren Eindruck erhält.

Craft-Bier (das ähnlich wie draft-beer klingt) ist auch eine aus Amerika stammende Bezeichnung und soll handwerklich statt industriell gefertigte Biere bezeichnen. In Deutschland sind Brauereien unter 5.000 hl p.a. in der Regel Handwerksbetriebe und solche über 100.000 hl p.a. werden seit Jahrzehnten als Großbrauereien bezeichnet. Ursprünglich wurde der Begriff Craft-Brewery nur für kleine (meist laienhaft betriebene) schlecht geplante und mit gebrauchtem Schrott ausgestatteten Brauereien benutzt. Inzwischen gibt es in Nordamerika auch Craftbrauereien die >400.000 hl herstellen. Ist eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Anm.: Wenn ich in SA bin trinke ich meistens Wein und ab und zu einmal ein Guinness oder auch einmal ein Castle. Die "Craft-Biere" die ich in SA probierte waren eher von zweifelhafter Güte.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chrisp (22. Januar 2018, 08:42), SilkeMa (21. Januar 2018, 15:47)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 214

Danksagungen: 8634

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 21. Januar 2018, 13:11

Ich korrigiere hiermit offiziell nach Mediatos wissenschaftlicher Abhandlung von

Draft Beer in Craft Beer!


Um fachlich und inhaltlich auf der richtigen Spur zu bleiben.

Ob diese Craft Brewery [...laienhaft betrieben, schlecht geplant ist und womöglich mit gebrauchtem Schrott ausgestattet ist....] vermag ich nicht zu beurteilen.
Fakt ist, das Bier hat geschmeckt, die Location war schön.



Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 2 547

Danksagungen: 4280

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 21. Januar 2018, 15:42

Die besten Biere gibt es unter anderem dort, wo es auch gutes reines Wasser gibt, zumindest steht das ganz oft in Korrelation. Das könnte an manchen Orten in SA zukünftig schwierig werden ;).
Für die Herstellung von einem Liter Bier braucht man 3,5 Liter Wasser. In Deutschland haben viele Brauerreien ihren eigenen Tiefbrunnen. Wie das in SA ist, weiß ich nicht.
VG,
Silke

Mediator

Meister

Beiträge: 359

Dabei seit: 19. Dezember 2016

Danksagungen: 413

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 21. Januar 2018, 18:01

Naja, die eigenen Tiefbrunnen betreibt man primär aus Kostengründen und seit rund 100 Jahren betreiben Brauereien Wasseraufbereitungen. Seit über 50 Jahren kann ich jede gewünschte Brauwasserqualität an jedem Ort der Welt herstellen.
Bei Eimer- sorry "Craft-"Brauereien wird das wegen der erf. Investitionskosten schwierig.
Mit Wasser aus Dortmund oder München wurden früher ortstypische Biere hergestellt, heute ist das nur noch vom historischen Interesse.

chrisp

Schüler

  • »chrisp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Dabei seit: 6. November 2017

Danksagungen: 21

  • Nachricht senden

20

Montag, 22. Januar 2018, 08:42

Hier ist ja ganz viel passiert in den letzten Tagen! :thumbsup:

Ein herzliches Dankeschön für die ganzen Empfehlungen. Anura ist in den Reiseplan gewandert, das Springfield Estate ebenfalls. Nottingham Road Brauerei werden wir ansteuern, falls wir auf dem Weg nach Himeville noch genug Zeit haben. Ich habe in der Nähe noch eine Schweizer Käserei entdeckt. Es würde sich anbieten, unterwegs noch ein paar Vorräte einzukaufen, da wir im Sani Lodge Backpackers auch eine Küche nutzen können.

Danke noch für den Wanderhinweis. Klingt sehr gut. Da haben wir schon mal einen Anhaltspunkt, wenn wir dort weitere Wandervorschläge bekommen. Am Fluss wandern mit toller Aussicht ist ideal. Wir müssen nur mal schauen, wie kalt es dann schon sein wird.

Ich sehe schon, es wird getränketechnisch auf jeden Fall eine Herausforderung. Das ein oder andere Hunter's Dry muss auch noch dazwischen passen. :beer:

Viele Grüße
Christine