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LIRPA 1

Gaukler

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Dienstag, 6. Februar 2018, 19:52

Friederike war nicht erfolgreich

Am 18ten Januar sollte es für uns wieder aus NRW nach SA gehen. Eine eng getaktete Reise mit einer viel zu hohen Kilometerzahl, von der wir jedem Erstbesucher abraten würden, lag vor uns. Wie kam es dazu? Bei der Planung für unseren Januarurlaub, schneite irgendwann ein Angebot von Lufthansa, bei dem die Zugfahrt von wenigen deutschen Bahnhöfen als erste Flugetappe gilt und bei dem dennoch der Preis unter dem des Direktflugs von FRA nach JNB liegt, hinein. Wir schlugen spontan zu.
So weit so gut aber wohin nun in Südafrika? Drakensberge? Limpopo und Krüger? Also erst einmal auf die Sanparks Seite und gucken, was überhaupt geht. Im Krüger nicht viel in Wunschcamps/Wunschhütten in richtiger Reihenfolge. Also ein wenig in den Rbs des Sanpark Forums zur Ideenfindung geschmökert und dabei schöne KTP-Fotos gesehen. KTP im Hochsommer? Keine gute Idee für nicht ganz Hitze resistente Leutchen, wie uns und doch ließ es mich nicht los. Was wäre denn mit den (neuen) River View Einheiten in Mata Mata und Nossob und dazu das auf einer Düne luftig gelegene Kieliekrankie? Ja, ginge, zumindest 5 Nächte wären drin und vielleicht klappt ja eine sechste Nacht per Notifier. Einfach mal buchen, dann sehen wir weiter. Leider zeigte sich Lufthansa wenig kooperativ, was eine Zubuchung des Weiterflugs nach UTN auf dem Ticket anbetraf. Die erste Verbindung einzeln gebucht, war uns zu riskant, die zweite so spät, dass wir evtl. 7 Stunden auf dem Flughafen gesessen hätten. Mist! Also fahren. 2 Nächte hatten wir zwischen Ankunft in JNB und erster Nacht in Mata Mata. Durchfahren nach Upington war uns nach dem Nachtflug zu riskant also buchten wir eine Nacht in Klerksdorp und eine Nacht in Upington. Nicht gerade optimal und komplett anders als nach unserer ersten Reise in die Region geplant.
Wie aber weiter nach dem KTP? Kalahari Trails fiel ohne Klimaanlage 'raus, Augrabies war von BMW geblockt und Witsands ohne den tollen Guide Richard wäre sicher enttäuschend gewesen. Alle diese eigentlich für Wiederholungen im ersten RB zu der Region fest geplanten Orte flogen nach und nach von der Liste.
Dann halt Mokala. Das Baumhaus war für uns schon lange eine Traumziel und ein wenig Mosu Lodge kann auch nicht schaden. Vier Nächte wären so noch frei. 3 sollten der Entspannung dienen und wurden nach Clarens vergeben, eine Nacht war zur Unterbrechung der langen Tour von Kieliekrankie zum Mokala NP sinnvoll und diese ging an Bezalel zum Brandy Tasting.
So sah es dann aus:

1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Klerksdorp, 960 Rand/Nacht inkl. Frühstück
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Upington, 950 Rand/Nacht inkl. Frühstück
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Mata Mata Restcamp, KTP, 1752,75 Rand/Nacht
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Nossob Restcamp, KTP, 1752,75 Rand/Nacht
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Twee Rivieren Restcamp, KTP, 1216 Rand/Nacht
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Kieliekrankie Restcamp, KTP, 1627,75 Rand/Nacht
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) auf dem Bezalel Weingut, Dysonsklip, 750 Rand/Nacht
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Mokala NP, 1360 Rand/Nacht
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Mosu Lodge, Mokala NP, 1240 Rand/Nacht
3 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Clarens, 700 Rand/Nacht

Google Map dazu: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



3089 KM in 16 Tagen – bekloppt, besonders von den ersten Tagen her stressig aber machbar. Und dann kam Friederike.

Wer ist Friederike fragen sich jetzt vielleicht die Mitleser aus der Schweiz oder Süddeutschland. Nun die holde Dame war ein Sturmtief, das am 18ten Januar über NRW zog und den Zugverkehr zum Erliegen brachte. Um 11 Uhr meldeten die Rundfunksender, dass die Bahn den Zugverkehr bis auf weiteres eingestellt hat. Ein Anruf bei der Lufthansa war erst einmal wenig effektiv. Man wusste von Nichts, immerhin konnte die Unwissenheit schnell beseitigt werden aber da bis auf weiteres noch nicht endgültig war, sollten wir abwarten. Wenn wir auf die Bahnreise verzichten und selbst anreisen, würden wir den Betrag für die veränderte Flugroute in Höhe von ca. 96 € p.P. nachzahlen müssen. Nun, das werden wir ja sehen. Wir organisierten also eine Anreise mit dem Auto nach Frankfurt und waren zur Abfahrt bereit, als ein LKW auf der A 45 umkippte und diese gesperrt wurde. Die Alternativroute über die A 3 war durch umgekippte Bäume blockiert. Klar, Murphys Gesetz schlug zu.

Was nun? Nächster Anruf bei Lufthansa, es war inzwischen 13 Uhr (16.37 sollte unser Zug fahren), der Bahnverkehr ruhte immer noch und langsam wurde es schwierig. Schon eine um einen Tag verspätete Anreise würde die Reise ziemlich stressig machen. Wir sind ja immer sehr defensiv bei unseren Anfragen und auch diesmal fragten wir eher freundlich, wie LH denn ihre Kunden nun nach Südafrika bringen wird. Der nette Mitarbeiter prüfte zuerst erfolglos eigene Verbindungen und bat dann um Geduld für die Prüfung anderer Fluggesellschaften. Er wurde fündig. Mit Eurowings von DTM ( Flughafen Dortmund) nach MUC und dann weiter mit SAA nach JNB. O.K., zwei Fragen haben wir noch: 1. was möchte man denn dafür an Mehrkosten haben und 2. Flüge gehen bei dem Sturm? Beide Fragen wurden positiv beantwortet. Keine Mehrkosten für uns und ja, alle Flüge von Dortmund wären pünktlich gestartet und gelandet und der Sturm wäre abflauend. Das hatten wir schon fest gestellt. Also umgebucht und das Risiko mit der nur 45 minütigen Umsteigezeit in Kauf genommen. Kurz darauf meldete die Bahn, dass der Zugverkehr an dem Tag nicht mehr aufgenommen werden würde.
Um 15.45 Uhr war unsere auch ursprünglich so bestellte Abholung bereit uns statt zum Bahnhof zum weiter entfernten Flughafen zu bringen. Nun ja, die B1 ist zu der Tageszeit nie eine wahre Freude aber an dem Tag schon mal gar nicht. Es ging nur schleppend voran und dann kam es zum totalen Stillstand. Links wurde gerade ein angeknackster Baum gefällt. Dann ging es weiter und rechtzeitig erreichten wir tatsächlich den Flughafen, checkten ein, gaben das Gepäck auf und gingen zur Sicherheitskontrolle. Alles wurde gründlichst untersucht und dann saßen wir etwas gerädert an unserem Gate.
Pünktlich hob der Flieger mit uns in der letzten Reihe ab und etwas zu früh setzten wir nach erstaunlich ruhigem Flug in München auf. Dort kennen wir uns noch nicht aus, sahen aber schnell, an welchem Gate der Flieger nach JNB starten würde. Also im Stechschritt dorthin, wir mussten ja auch noch Bordkarten holen.
Auf dem letzten Drücker kamen wir an, bekamen zwei Plätze getrennt voneinander aber in einer Reihe. Wir fragten, ob es unser Gepäck auch geschafft hätte und bekamen zur Antwort: Noch nicht! Zeitgleich wurde der Streit eines Israelis, der mit seinem Sohn nach Südafrika fliegen wollte, immer lauter. Der gute Mann hatte keine Geburtsurkunde für den Sohn mit und begann dafür das Servicepersonal zu beschimpfen, weil sie ihn nicht fliegen lassen wollten. Über Ralfs Gesicht ging ein Grinsen. Erstaunt sah ich ihn an und er meinte, das Gepäck der verhinderten Südafrika Besucher muss jetzt bestimmt ausgeladen werden und das gibt unseren Koffern mehr Zeit. So kam es.

Wir enterten mit dem letzten Aufruf den Flieger, gingen zu unserer Reihe und konnten in der 4er Reihe dann doch nebeneinander sitzen.
Die Filmauswahl war schlechter als das Essen, der Getränkeservice von Hansa über Shiraz bis Klipdrift war unseren Wünschen entsprechend und nach einem gewohnt schlaflosen Flug landeten wir eine halbe Stunde vor der ursprünglich mit LH geplanten Landezeit in Johannesburg. Puuuuuuh!

Jetzt Business as usual. 20 Minuten Passkontrolle, 5 Minuten Koffer warten, 5 Minuten Vodacom Airtime und Surftime laden, 5 Minuten Geld abheben, 10 Minuten Kleinsteinkauf bei Woolworth und oh nein, beim Heraussuchen des Mietwagenvouchers stellten wir fest, dass wir unseren geliebten 15 Jahre alten Europcar Atlas vergessen hatten. Wir haben zwar inzwischen ein Navi aber ohne analoges Backup geht bei uns gar nichts. Na ja, vielleicht gibt es ja bei First, wo wir zum ersten Mal seit langem wieder gebucht hatten, noch eine Karte. Ne, gab es nicht allerdings auch keine lange Wartezeit und wir hatten den Schlüssel für unseren Nissan X-Trail in der Hand. Die Kratzerprüfung unseres über 90000 km alten Schätzchens dauert recht lange, alles wurde notiert und dann lief Ralf noch einmal kurz zurück um beim Bookshop zwischen den ATMs und Woolworth in der ersten Etage einen neuen Atlas zu kaufen. Endlich kann es losgehen aber vorher muss ich noch im nächsten Beitrag unseren X-Trail vorstellen.


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Wicki4

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Dienstag, 6. Februar 2018, 20:15

Hallo Lilly,

das war ja wirklich kein entspannter Urlaubsbeginn.
Aber jetzt seid ihr ja in SA angekommen und ich steige gerne noch bei euch zu. :thumbsup:
Immerhin sind mir einige eurer Ziele ja auch bekannt.
Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, was ihr alles erlebt habt.

Liebe Grüße
Claudia

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LIRPA 1 (6. Februar 2018, 20:39)

Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 6. Februar 2018, 21:10

Hallelujah! :rolleyes:

Ich bin dabei und sehr gespannt....



LG

Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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bandi (6. Februar 2018, 23:05), LIRPA 1 (6. Februar 2018, 21:45)

bandi

Optimistin

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Dienstag, 6. Februar 2018, 23:24

Hi Lilly,

schön zu hören, äh lesen, dass ihr offenbar wohlbehalten wieder zu Hause seid, :thumbup: während wir uns noch im Northern Cape rumtreiben. Ich hatte bis zuletzt gehofft, dass ihr statt TR noch eine Nacht mehr für Kieliekrankie entern könnt. Wie schade, dass wir uns soooo knapp verpasst haben :( .
Dann steig ich mal ein und hoffe, dass eure Reise weniger negativ aufregend als die Hinreise war und ich ab und zu von unterwegs aus mitlesen kann. :)

Also, es kann jetzt meinetwegen richtig losgehen und :danke: , dass du soooooo schnell bist.

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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LIRPA 1 (7. Februar 2018, 09:12), Kitty191 (6. Februar 2018, 23:28)

Beate2

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 09:08

Hi Lilly,

ich hoffe, mit dem Auftakt hattet ihr den Punkt Chaos für den Urlaub abgearbeitet?!? Danach ist man doch echt reif für SA :saflag:

LG
Beate

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LIRPA 1 (7. Februar 2018, 09:12)

LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 09:34

Hallo Renate,

gerne würde ich mit Dir tauschen. Wir sind am Sonntag bei 30°C losgeflogen und am Montag bei -1°C gelandet. Brrrrr! ;(

Ja, wir hatten nicht nur den Notifier geschaltet, wir haben auch jeden Tag an der Rezeption nachgefragt, ob etwas frei geworden ist. Leider vergeblich. Schön daran ist nur, dass wir dadurch Twee Rivieren als Camp kennen gelernt haben und so schlecht, wie sie oft gemacht werden, finden wir die Hütten dort nicht.

Danke :danke: für die Grüße! Jake hat sie uns direkt übergeben. Und wir sind dann auch direkt in die Nr. 2 gezogen. :D

LG Lilly

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LIRPA 1

Gaukler

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Freitag, 9. Februar 2018, 13:55

Unser (Teilzeit-) Gefährte

Immer gleich ist diese Floskel bei der Entscheidung für einen Mietwagen:

Unterschiedliche Kriterien beeinflussen unsere Entscheidung für einen Mietwagen. Die Idealvorstellung wäre ein sehr hoher 4x4 mit Automatikgetriebe, einem geschlossenem Kofferraum und geringem Spritverbrauch zu einem sehr günstigen Preis mit einer Vollkasko Versicherung ohne SB und inkludierte Zusatzfahrern, Einwegmiete und Grenzübertritten. Diese Eier legende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Daher müssen wir je nach Route und Jahreszeit bestimmte Akzente setzen. Dieses Mal gingen wir davon aus, dass wir einen 4x4 im KTP brauchen würden, da wir aber davon ausgingen, dass nicht ganz schwierige Strecken vor uns lagen, würde ein SUV mit 4x4 wohl reichen.

Direkt nach der Buchung der KTP-Camps buchten wir für 907,65 € einen Nissan X-Trail über den ADAC bei Avis. Das machen wir häufig so. Der Betrag wird erst 4 Wochen vor Reiseantritt eingezogen und die Kündigung ist bis kurz vor Reiseantritt möglich. Da wir weiterhin den Markt beobachteten, sahen wir dann auch das Angebot über Cardelmar bei First. Bei dem deutlich günstigeren Preis, gingen wir dann das Risiko mit dem uns noch nicht so vertrauten Anbieter First ein. So bezahlten wir 655,56 € (18 Tage à 38,56 €) für einen Nissan X-Trail 4x4 o.ä., Kategorie FFAR (interne First Kategorie: K), inkl. VK mit Erstattung auch bei Reifen und Unterbodenschäden. Es war nur ein Fahrer inkludiert und da Ralf sowieso immer fährt, ließen wir auch keinen zweiten Fahrer eintragen.
Die Abwicklung bei Erhalt und Abgabe des Fahrzeugs war schnell und professionell, Kratzer wurden am Fahrzeug in ein Protokoll eingetragen. Nach der Rückkehr musste man das Protokoll abgeben, es wurde bestätigt, dass keine neuen Schäden dazu gekommen sind. Eine Kopie des Protokolls gab es dann nur auf Nachfrage. Wir haben wie immer nicht voll getankt. Die Abrechnung kam 2 Tage nach Rückgabe des Fahrzeugs. Der Tank wurde ohne Gebühren zum normalen Preis aufgefüllt. Die elektronisch erhobene Maut in Gauteng und Freestate wurde korrekt berechnet, 25 Rand Administration Fee wurden aufgeschlagen.
Am 4.2. um 16.00 haben wir das Fahrzeug an First zurück gegeben, am 7.2. um 21.30 Uhr war die endgültige Abrechnung im Email-Postfach und am 8.2. wurde der Restbetrag der 3000 Rand einbehaltenen Kaution auf das KK-Konto erstattet. Sehr gut! :thumbup: So stelle ich mir das vor.
Bekommen haben wir den Nissan X-Trail Xtronic CVT SE in silber mit schon 91436 km auf dem Tacho. Die Reifen waren nicht neu aber noch mit gutem Profil, bis auf die Intervallschaltung des Scheibenwischers funktionierte alles. Es gab eine Benutzer Handbuch auf Englisch. Alles so weit o.K.
Den 4x4 Antrieb haben wir wider erwarten nicht wirklich benötigt, eine Einschätzung, wie gut er ist, ist so nicht möglich.
Es wurde sehr viel angezeigt, was Ralf die langen Strecken ein wenig unterhalten hat. Sehr gut war der exakt einstellbare Tempomat (leider erst ab 37 km/h).
Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei, war für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar und kühlte auch die Flaschen in der Mittelarmlehne.
Der Verbrauch lag im Mittel der gesamten Reise bei 8,5 Litern/100 Kilometer.
:!: Ein Manko war, dass es nur ein Notrad statt eines echten Reserverads gab. :!: Das wäre im KTP im Falle einer Panne sicher nicht sehr angenehm gewesen. Und es wäre nicht notwendig. Platz für ein echtes Reserverad wäre vorhanden aber der wird von zwei zusätzlichen Sitzen im Kofferraumboden geblockt. So kann man das Fahrzeug zum 7-Sitzer machen. Für uns eher nicht sinnvoll.
Der alte, kantige Nissan X-Trail war ein Raumwunder und man bekam viel problemlos unter. Der neue ist mehr ein nullachtfünfzehn SUV. Zu Viert mit normal viel Gepäck und ein wenig Selbstverpflegung würde ich mir den nur noch schwer vorstellen können. Für die Fahrt in den KTP hatten wir ja reichlich eingekauft und das ging mit unseren Koffern nicht komplett unter die Abdeckung. Danach waren wir mit weniger Lebensmitteln unterwegs und es klappte mit gerade gestellter Rückbank (die den Sitzkomfort hinten natürlich einschränkt).
Vom Komfort und Platzangebot würde ich den X-Trail zwischen dem überlegenen Fortuner und dem RAV4 einordnen.

Hier noch ein paar verdeutlichende Photos.

Von vorne in der Garage bei der Übernahme. Eine Taschenlampe zum Finden von Kratzern und Steinschlägen ist hilfreich.

Seitlich.

Von hinten. Rückscheibe und hinterste Seitenscheiben sind verdunkelt und erschweren den Einblick in den Kofferraum.

Beim Bepacken. Platz vor dem Notrad für Kleinigkeiten.

Lebensmittelkarton, Kleinigkeiten.

Unsere beiden Koffer (je 64x42x36 cm) und weitere Kleinigkeiten dazu.

Kühlbox, Kühltasche, Handgepäck dazu.

Kruschtasche dazu, Abdeckung zu.

Wie geschrieben, für zwei Personen reichlich, für 3 Personen o.K., für 4 Personen nur mit wenig Gepäck zu empfehlen. Oder man packt bis zum Dach. Dann fehlt aber ein Netz um zu verhindern, dass Teile nach vorne fliegen.

:thumbup: Wir würden sowohl Cardelmar als auch First und den X-Trail noch einmal nutzen. :thumbup:

Weiter geht es dann demnächst mit den Zwischenstops in Klerksdorp und Upington.

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Sella

Sonne

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Freitag, 9. Februar 2018, 17:04

Danke Lilly für die detaillierte und bebilderte Beschreibung des X Trail. Unser Sohn fährt zu Hause zwar die "alte kantige" Version aber ohne viel Gepäck ;) . So können wir uns ungefähr vorstellen was dann nächste Woche auf uns zukommt.
Ich habe mich heute mit First in Verbindung gesetzt bezüglich des Autos. Und siehe da..... genau 32 min später bekam ich auch schon die Antwort! Mir wurde nochmals angeraten bei Abholung auf einen 4x4 hinzuweisen und dann ....." we will get a 4x4 for you."
Ich bin gespannt wie es für euch im KTP war. Ihr seid ja nicht zum ersten Mal dort gewesen. Im Forum wird er ja unterschiedlich beurteilt. Uns hat es vor einem Jahr auch sehr gut dort gefallen und bei Gelegenheit würden wir sicher auch nochmal hinfahren.

LG Sella

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Bueri (11. Februar 2018, 14:12)

LIRPA 1

Gaukler

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Sonntag, 11. Februar 2018, 13:03

Home Away GH, Klerksdorp

Jetzt waren wir endlich unterwegs, die Straßen waren recht frei und wir rollten gen Klerksdorp. Unsere Gastgeberin, Dot, vom (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) hatte auf Nachfrage noch einmal deutlich geschrieben, dass Checkin „strictly“ erst nach 14 Uhr möglich ist. Es wurde minütlich wärmer und wir müder und wir waren froh, als wir am GH ankamen. Es war allerdings erst 13.30 Uhr. Dennoch stellten wir uns vor das Gate ...



... und wählten, wie vorgesehen, Dots Nummer und siehe da, es wurde uns nicht nur aufgetan,



wir wurden auch freundlich empfangen, unsere Unterkunft kurz gezeigt und direkt die vorbereitete Rechnung abkassiert. Man merkt, dass hier hauptsächlich Geschäftskunden beherbergt werden. Alles durchorganisiert und effektiv, das passt für uns bei diesem Zwischenstopp.
Auch beim Email Kontakt vor der Reise war Dot knapp und professionell freundlich. Wie bei allen unseren privaten Unterkünften auf dieser Reise, mussten wir keine Vorabzahlung leisten, sondern zahlten vor Ort per KK.

Unsere Wohnung, das so genannte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , wirkte kleiner als auf den Fotos der Website, reichte aber natürlich völlig zum umorganisieren unseres Gepäcks.

Küche:

Wohnbereich:



Schlafzimmer:

Bad:

Nach einen Powernap ging es dann noch zur (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und wir benötigten alle drei dort vorhandenen Lebensmittelgeschäfte (PicknPay, Checkers, Woolworth) und zwei Likör Stores um unsere Einkäufe für den KTP Besuch zu erledigen. Wir wollten in Upington nicht mehr einkaufen, um nach der siebenstündigen Anreise dorthin, Zeit zum relaxen zu haben. PicknPay bot leider nicht alles, was wir brauchten, Woolworth war, was die Auswahl betrifft komplett enttäuschend und Checkers besuchten wir leider zuletzt. Hier hätten wir beginnen sollen.

Nach dem Einkauf hatten wir auch unser obligatorisches erste Abend Hähnchen (von Checkers und ziemlich lecker) und dann ging es direkt ins Bett, um die Müdigkeit des Fluges heraus zu schlafen. Das gelang recht gut im guten Bett mit effektiver Klimaanlage, einzig das deftige Gewitter in der Nacht hielt ein wenig wach.
Am nächsten Tag gab es ein schönes Omelett (Unsere Entscheidung, wie fast immer in SA gab es Eierspeisen nach Wahl) und vom sehr freundlichen Sohn des Hauses, der schon eher an einen Gastgeber wie in den guten Garden Route Ghs erinnerte, einen perfekten Straßenzustands Bericht für die Weiterreise.

Frühstücksbereich:

Unser Tisch:

Auch wenn der Pool sehr klein ist...

... und viel gepflastert...

können wir das Guesthouse uneingeschränkt empfehlen, zum Ankommen war es genau, was wir brauchten.

Weiter dann demnächst mit dem GH in Upington, eigentlich wollte ich das ja zusammen fassen aber zum späteren Verlinken sind getrennte Beiträge besser. Der Grund dafür, dass ich unsere Unterkünfte ausführlich beschreibe, liegt darin, dass ich inzwischen sehr gerne auf Beschreibungen in Blogs oder Rbs zurück greife. Diese sind in meinen Augen authentischer als viele Beiträge bei TA und Konsorten.

Tageskilometer: 223,7

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Sonntag, 11. Februar 2018, 20:26

Hallo Lilly,

In Klerksdorp haben wir nicht Im selben Bett geschlafen :D , aber auch für uns das Home Away die 1. Schlafstation in SA nach dem Flug. Mehr dazu in meinem Bericht, aber noch haben wir ja zweieinhalb Wochen vor uns. Wir sind gerade am Meer angekommen, in Paternoster :) . Freue mich über deinen Bericht. Danke!

Lieben Gruß

Renate
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Dienstag, 13. Februar 2018, 13:08

A Riviera Garden GH, Upington

Zuerst noch ein Satz zu First. Der Autovermieter hatte ja 3000 Rand Kaution einbehalten. 3 Tage nach Abgabe des Fahrzeugs kam die abschließende Rechnung, einen weiteren Tag später war der Restbetrag wieder auf dem KK-Konto. Das ging schnell und die Rechnung war korrekt. Also: Alles Bestens! (Im Fahrzeug Beitrag habe ich das auch ergänzt.) :thumbup:

Frühstück um 7.15, eigentlich war für 7.30 bestellt aber natürlich waren wir dennoch willkommen. Dadurch kamen wir wie gewünscht früh weg. Nach Besprechung mit dem Sohn fuhren wir wie vor 5 Jahren über Schweizer-Reneke. Die Straße war erneuert und es ging bis auf zwei kurze Baustellenstopps später gut voran. In Vryburg tankten wir und nutzten den Stopp auch zur Pipa. Dabei mussten wir fest stellen, dass inzwischen (fast alle) der an Ns gelegenen Tankstellen im Northern Cape 2 Rand WC-Gebühren erheben (Münzautomat). Wer also seine Münzen vorher dem Tankwart gegeben hat, hat ein Problem. :whistling:

Der Rest des Weges nach Upington war langweilige N 10 nur kurz von einem Gewitter unterbrochen.



Immerhin erfreuten uns die ersten Siedelweber Nester, die wir entlang des Weges entdeckten.



In Upington angekommen fanden wir schnell den Weg zu unserem GH, dem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Bevor ich das beschreibe, noch einmal einen Schritt zurück. Wir waren ja schon einmal in Upington und damals mit dem Three Gables sehr zufrieden und wollten dort auch wieder hin. Als wir das GH anschrieben, bekamen wir auch schnell und freundlich Antwort aber leider nicht von der damaligen Besitzerin Lana sondern von den neuen Besitzern. Also forschten wir erst noch ein wenig nach und stellten fest, dass das Three Gables nun auch aktiv mit „functions“ wirbt. Da wir an einem Samstag dort nächtigen würden, wollten wir keinesfalls in einer Hochzeitsgesellschaft o.ä. landen. Daher sahen wir uns nach einem anderen, möglichst kleinen GH um und wurden fündig.

Der Email Kontakt mit Anneke verlief zwar schleppend aber sehr freundlich. Anrufen ist bei Anneke sicher die schnellere Kontaktaufnahme.Vor Ort klingelten wir am verschlossenen Gate (Blick von Innen auf das Tor),



wurden eingelassen und freundlich empfangen. Hier ist unsere Zimmertür.

Dann betraten wir unser Zimmer. Auch hier wirkte es kleiner als auf den wenigen Photos im Netz …



….aber das Bad war schön groß ...



...und ein Kühlschrank war vorhanden. Umgepackt hatten wir auch schon, also alles gut.



Anneke hat nur zwei Zimmer. Nur unser Zimmer hat auch eine Dusche, das andere nur eine Badewanne. Wer, wie wir, lieber duscht als badet, sollte das im vor hinein kommunizieren.

Dann wurden wir in den Garten geführt, der gefiel uns schon einmal sehr gut und als wir weiter zum Fluss gingen, war schnell klar: Heute gehen wir nicht, wie geplant ins Café Zest essen, sondern wir essen unsere Reste als Picknick am Fluss – so schön!



Danach zeigte uns Anneke noch unser beim (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bestelltes Fleisch (habe ich ja vorher im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) geschildert), welches in Ihrer Gefriertruhe lagerte. Alles war vollständig und die Rechnung war auch dabei. Bezahlt haben wir das Fleisch dann bei Anneke, die den Betrag weiter leitete. Ich vermute, dass das so problemlos lief, weil Anneke und Dalene, die Seniorchefin der Fleischerei, befreundet sind. So wurde unsere Fleischlieferung und danach auch die Geldübergabe mit einem Freundschaftsbesuch verbunden. So fügt sich eins ins andere.

Als fest stand, dass wir das GH nicht mehr verlassen würden, fuhren wir unser Fahrzeug auf das Grundstück. Anneke fuhr dann zum Einkaufen, nicht ohne uns zu fragen, ob sie uns noch etwas mitbringen solle. Nein, wir waren glücklich. :)

Der Garten war genial. Überall Vogeltränken bzw. Badestellen, ...



... einen Pool und verschiedene Sitzgelegenheiten.





Hier der Frühstückstisch und der Ausblick von selbigem.



Annekes ganzer Stolz:
Zum ersten Mal nach 30 Jahren blüht eine dieser Pflanzen, von denen sie unzählige auf dem Grundstück hat.



Also gab es erst einmal Kaffee und Kuchen, meist im Garten bzw. am Fluss, dort konnten wir auch ein Ausflugsboot entdecken (das wir auch bei Vorabbuchung vom Steg des Grundstückes aus hätten besteigen können) und zum Sundowner am Fluss :wine: :beer: dann die Hähnchen und Brotreste von gestern.











Ein schönes Guesthouse mit kleinen Zimmern aber viel Ruhe und einer genialen Lage. Genau richtig für uns. :thumbsup:

Am nächsten Morgen gab es dann noch ein typisch südafrikanisches Frühstück und dann ging es endlich zu unserem eigentlichem Ziel, dem KTP aber dazu demnächst mehr.



Tageskilometer: 626,7

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Sonntag, 18. Februar 2018, 12:00

Auf in den Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)

So schön, wie es mit dem Flussblick im A Riviera auch war, uns zog es schon früh morgens weiter. Der KTP war unser Ziel und bis zu unserem ersten Camp Mata Mata standen uns noch einige Fahrstunden bevor.



Die zu befahrende R 360 ist ja bis Andriesvale eine gut ausgebaute quasi Kurven freie Strecke, die nicht wirklich reizvoll ist. Folglich stand der Tempomat auf 120 km/h und wir fraßen Kilometer.





In Andriesvale muss man ein wenig aufpassen. Die Straße geradeaus wird zur R 31 und führt nach Namibia, die an der Kreuzung rechts abgehende Straße ist die R 360, die zum KTP führt. Ab der Kreuzung ist dann deutlich mehr Bewuchs neben der Straße,



einige Tiere sind auch zu beachten und Kurven gibt es nun auch. Also ging es etwas langsamer vorwärts aber wer bremst nicht gerne für diese Sichtungen noch vor dem Park. Der Sekretär trank gerade aus eine Pfütze auf der Straße und flog leider direkt auf, als wir kamen,



die Erdmännchen waren auf einer Mission und leider auch schnell verschwunden.





An der Ausfahrt zu Kalahari Trails waren nun auch Schilder zum Meerkat Sanctuary, das Anne Rasa nun auch unterhält.

Ein wenig traurig waren wir schon, dass wir dort nicht Station machten aber ohne Klimaanlage ist das kleine Cottage nicht wirklich unsere Wahl im Hochsommer. Und was sehen wir dann, als wir das Photo zu Hause betrachten?



Ganz rechts an der Wand, das sieht doch aus wie eine AC, oder? Also auf die Seite von Kalahari Trails gegangen. Auf der deutschen Seite steht nichts, auf der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) steht es dann: Es gibt inzwischen eine Klimaanlage im Cottage. Schade, dass wir das nicht vorher wussten. Allerdings waren wir mit allen unseren letztendlich besuchten Stationen sehr zufrieden und wüssten nicht, auf welche wir hätten verzichten sollen... ?(

Dann erreichten wir Twee Rivieren. Es war inzwischen 10.20 Uhr und kuschelige 35°C warm.





Die Formalitäten waren schnell erledigt, dann noch tanken (Das haben wir in jedem Camp gemacht, man weiß im KTP nie, ob der Sprit nicht gerade ausgegangen ist und bereitet sich besser vor.) und direkt neben der Tankstelle brav den Reifendruck auf 1.6 Bar senken und schon waren wir drin.



Ziemlich direkt ging es los mit Sichtungen. Dieses Nest hat es uns angetan und da man schattig steht, blieben wir ein wenig.

Ein Grund für den KTP-Besuch war die Hoffnung auf ein paar Schlangen Sichtungen und nach wenigen Kilometern dann das:





Wir natürlich euphorisch und hoffnungsfroh aber leider blieb das unsere einzige Sichtung. ;(

Unterwegs hielten wir für einige schöne Momente. Giraffen gehen eigentlich immer,



Springböcke, die am kleinen Grünstreifen nibbeln

und auch Vögel sind für uns durchaus einen Stopp wert.

Zwischen TR und MM gibt es auch zwei Rastplätze mit Toiletten, eine davon haben wir zur Sicherheit angefahren.
Dann wurde es immer heißer und die Tiere verzogen sich in den Schatten und spielten verstecken. Dafür kamen wir aber gut voran und stellten fest, dass ein SUV geschweige denn ein 4x4 auf dieser Reise und bei diesem Pistenzustand, was das Durchkommen betraf, absolut unnötig war. Bestimmt 30 % der Fahrzeuge, die uns zwischen Twee Rivieren, Mata Mata und Nossob begegneten waren Sedans. Die Pisten waren fest und gut zu befahren, die Pfützen nicht wirklich problematisch und die einzig zu sandige Stelle etwa 20 km vor Mata Mata abgesperrt und mit einer Umleitung versehen.





In Mata Mata angekommen, ging es an der Rezeption sehr entspannt zu, wir konnten direkt unser schönes, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschriebenes Chalet beziehen und wurden von Hörnchen und Vögeln erwartungsfroh begrüßt. Die waren eindeutig Fütterungen gewohnt.





Auch eine Fuchsmanguste war immer wieder zu sehen, war aber mehr auf der Jagd als bettelnd an eventuellem Fütterungen interessiert.



Die Tiere um das Chalet waren auch ein solch ständiger Quell der Freude und sind Teil des nächsten Beitrags. Daher waren wir kaum für Game Drives unterwegs und spektakuläre Tiersichtungen wird es in meinem Bericht nicht geben. Bin gespannt, wer dennoch bis zum Schluss alles dabei ist.

Tageskilometer: 374,6

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Montag, 19. Februar 2018, 13:58

Bilder aus Mata Mata und Umgebung

Ein kleines Manko des KTP gegenüber dem Krüger sind ja die fehlenden Game Drive Möglichkeiten. Eigentlich gibt es von jedem Camp aus nur die Möglichkeit in eine Richtung zu fahren und dann wieder zurück. So auch in Mata Mata. Dafür kann man sehr schön auf der Terrasse sitzen und die (Klein)tierwelt beobachten. Etwas anders als die morgen- und abendlichen Ausfahrten im Krüger aber auch schön.
Also haben wir nur am Morgen unseres Zwischentages eine Ausfahrt gemacht und sind nachmittags durch das Camp spaziert. Dazwischen haben wir auf der Terrasse gesessen und versucht zu lesen. „Leider“ gab es zu viel zu beobachten und dieser Beitrag widmet sich also nun den Beobachtungen bei diesen drei unterschiedlichen Vorgehensweisen.

Morgens durften wir sehr früh das Camp verlassen. Es war noch zu dunkel um viel zu entdecken aber dafür verteilten sich merkwürdigerweise die Fahrzeuge ziemlich schnell und gut.



Es gab eigentlich nirgendwo einen Stau, fast alle Sichtungen hatten wir exklusiv. So auch diese. Eine Giraffe flüchtet von einem Wasserloch...



... und dort kam der Grund.

Nun sind wir nicht so die Löwenjäger. Uns liegen die Großkatzen einfach zu viel 'rum und da ist es für uns oft interessanter Hörnchen oder Vögel zu beobachten. Dieser Herr war eine erfreuliche Ausnahme am frühen Morgen. Erst einmal wurde der Durst gestillt.



Dann ging es zum Postbaum des Reviers ...

... und es wurde ausführlich geschnuppert und markiert.

Dann noch ein kurzer Gruß an einer weiteren Stelle.



Und der majestätische Abmarsch des Schwarzmähnigen ...



... nicht ohne den Touris einen vernichtenden Blick zu zu werfen.



O.K. so machen Löwensichtungen Spaß!

Es folgten ein paar weitere Sichtungen, stellvertretend zeigen ich entfernte und nahe Gnus,





eine gelenkige Oryx



und zwei große Vögel.





Besonders Großtrappen haben wir auf dieser Reise unzählige gesehen. Sehr schön!
Eine Gruppe Giraffen gefiel uns auch gut. Viele kleine dabei.



Und dann gab es noch diese Sichtung. Die einzige Sichtung mit Stau. Mit uns waren 3 weitere Autos vor Ort. Zum Glück. Ohne die dort stehenden Autos wären wir womöglich vorbei gefahren.



Den Abschluss der Ausfahrt bildete wieder eine Katze. Eine sehr flüchtige Begegnung, die auch nur ein Photo brachte und leider die einzige Sichtung dieser Art in diesem Jahr blieb.



Der Nachmittagsspaziergang ließ uns mehr oder weniger Rot sehen und Großmäulern äh -schnäblern begegnen.







Von unserer Terrasse sahen wir mehrere Kills. Nicht immer war die Kamera schnell genug aber hier ein Beispiel.



Wir befanden uns quasi immer im Belagerungszustand. Kein Wunder, gab es doch zum Frühstück Knäcke und zum Kaffee Rusks. Beides krümelige Angelegenheiten, die immer Interessenten hervor brachten.





Zu guter Letzt oder genau genommen zu unserem größten Vergnügen gehörte aber die Hörnchen Beobachtung. Unendlich die Aktivitäten. Ein Highlight, die leider weit entfernte Schildkröte, die scheinbar den Eingang ein wenig ramponierte und empört angemeckert wurde. Köstlich!



Bei so viel Action, sei auch einmal ein Moment der Ruhe gewährt. Sozusagen Hörnchen im Löwenmodus.



Weiter geht es dann demnächst mit dem Weg nach Nossob und dem Camp.

Tageskilometer: 70

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:10

Nossob hin und (wieder) weg

So, ich muss ein wenig straffen. :huh: Zu viele Photos von immer den gleichen Tierarten sind langweilig und wenig informativ. :thumbdown: Daher gibt es nun Anreise, Aufenthalt und Abreise nach, in und ab Nossob in einem Rutsch. :thumbup:
Mata Mata hat uns gut gefallen, auf Nossob sind wir aber auch gespannt. Es gibt noch keine Bilder auf den Sanparks Seiten und so wissen wir nicht, was uns erwartet. 8.30 Uhr haben wir Frühstück und Packen abgeschlossen, holen unseren Laufzettel von der Rezeption und starten unseren (Game) Drive nach Nossob.

Wir haben Glück, eine der Sedan Fahrerinnen öffnet für uns das Tor, genau, wie gestern morgen, sehr nett, ob die da wohl steht, weil sie sich nicht trauen? :D Sichtungen beginnen quasi direkt von Anfang an und diese Schönheit gefällt uns ausnehmend gut.



Leider ist sie, Mangusten typisch ziemlich aktiv und entschwindet recht flott. Kein Problem, die nächste Sichtung wartet schon. Den Springbock erspare ich euch größtenteils. Ist zwar Natur aber kein schöner Anblick.



Rechts sind die Reste noch zu erkennen, am Bauch der Gepardin erkennt man, wo der Rest geblieben ist. Entspannt liegt sie direkt am Pistenrand unter einem Baum und lässt sich auch von drei Autos nicht stören. Ihr Nachwuchs hat offensichtlich auch Springbock intus und liegt etwas weiter entfernt. Müde, voll gefressene Katzen, da ist keine weitere Aktion zu erwarten und wir lösen uns recht flott.



Als nächstes halten wir für ein paar Vögel(chen). Wieder eine Großtrappe aber diesmal recht nah ...

... und dann zwei ;) Bienenfresser. Mit denen haben wir gar nicht gerechnet. Wir bleiben, bis sie entschwinden.



Dann verlassen wir den Auob und fahren Richtung Dikbaardskolk. Wenn man von Mata Mata aus kommt, liegt der Rastplatz erst nach der Abzweigung zum Nossob River. Wer also noch ein WC aufsuchen möchte, fährt erst noch ein wenig in Richtung Twee Rivieren. Wir gehen davon aus, dass wir bis Dikbaardskolk nicht zu lange brauchen. Die Strecke ist nicht so tierreich, wie die Flusstäler und auch die Beschaffenheit der Piste verführt nicht dazu, sie besonders langsam zu fahren. Man möchte sie einfach nur hinter sich bekommen. :whistling:
Der Warnhinweis ist angebracht, die Piste verführt zum schneller fahren,



... ratsam ist schnelles Fahren aber oft nicht. Besonders die ersten 25 Kilometer sind sehr unschönes Waschbrett. Ralf ist genervt aber ein paar Sichtungen heitern uns auf.
Pflanzen und Steinböckchen, die merkwürdigerweise an mehreren Stellen auf der Straße stehen und Steine fressen?!? :help: sind erfreulich,



...der Korhaan ist allerdings der Knaller. Direkt an der Straße gibt er eine großartige Vorstellung. Allein für diese Darbietung hat sich die Piste gelohnt!



Die zweite Hälfte der Strecke ist besser, das war vor 5 Jahren auch schon so und wir erreichen Dikbaardskolk. Von dort geht es sandiger aber bedingt durch steigende Hitze ohne große Sichtungen bis zum Nossob Restcamp. 13.45 Uhr, also nach Fünfeinviertel Stunden erreichen wir das Camp. Wir können direkt unser Chalet, das ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) geschildert habe, beziehen, richten uns ein und relaxen nur noch.

Tageskilometer: 167,1

Erst am nächsten Morgen verlassen wir das Camp wieder. Wir fahren in Richtung Gharagab. Die Piste ist erst einmal sehr bescheiden, wieder Waschbrett vom Unfeinsten und die Wälle rechts und links so hoch, dass man kaum etwas sieht. Nicht, dass man einen SUV bräuchte aber wir sind zumindest nicht unglücklich, dass wir nicht in einem Sedan sitzen.



Die Sonne geht auf,



...wir erreichen ein Wasserloch und ja, so können wir es aushalten. Es gibt immer etwas zu sehen. Zuerst blockiert eine Herde Gnus das Wasserloch und die Schakale trauen sich nicht zu trinken.



Gut, dass es hinter dem Ohr juckt,

... da ist man beschäftigt, bis man endlich trinken darf.



Die Wasserloch Ungerechtigkeiten können uns allerdings nur schwer von der eigentlichen Attraktion ablenken. Auf einem abgestorbenen Ast gibt es einen ständigen friedlichen Kampf um den besten Platz ganz oben. Großartig!



Schade, dass es immer wärmer wird, die Aussicht ist schon gut. Die Fahrt zurück zum Camp bietet aber auch einige nette Vögelchen, hier noch eine kleine Raubvogelauswahl zum Abschluss des Drives.



Tageskilometer: 47,6

Zurück im Camp freuen wir uns, dass um etwa 9.00 Uhr der erste Schatten die Terrasse erreicht. Im Winter wird man sich über wärmende Sonne sicher freuen, im Sommer läuft bei 28°C im Schatten die Butter schneller, als wir. Wir schmelzen also vor uns hin und kühlen ab und zu auf dem Bett ab, haben aber dennoch immer wieder ein paar nette Sichtungen. Vögel und kleine Tiere sind scheinbar Hitze resistent.





Nachmittags machen uns dann ein paar Springböcke darauf aufmerksam, dass man ja auch einmal das Camp inspizieren könnte.



Wir erkennen manches wieder,

... finden die Böcke am Wasserloch wieder, als wir den Hide besuchen, schauen am Pool vorbei (Bilder im Campthread) und kehren zum braaien zum Chalet zurück.



Drei Infos bietet das letzte Photo des Tages: Der Grill ist sauber genug, dass selbst die Lirpas ihren eigenen Rost nur zur besseren Wendbarkeit des Gemüses nutzen, die Lammkoteletts des Upington Slaghuis sehen exquisit aus (und schmeckten auch so) und Roosterkoeks schmecken auch nach einem zweiten Roostaufenthalt.



Nossob war diesmal nicht Durchgangscamp sondern ein eigenes Ziel und es hat uns gut gefallen. Hier kann man es gut aushalten. :thumbsup: Gefehlt haben uns die Mata-Hörnchen. Beim Bau der neuen Chalets sind scheinbar erst einmal alle Hörnchen aus der Campecke geflüchtet und wir konnten am Chalet keine beobachten. Das wird sich sicher im Laufe der Zeit ändern.
Am nächsten Tag ging es leider schon weiter. Wir versuchten noch ein letztes Mal die Twee Rivieren Nacht auf Kieliekrankie zu tauschen, vergeblich. Auch eine Verlängerung in Nossob war nicht möglich. Also ging es los nach TR.
Die Überführungsetappe begann gut. Hyänen, die tranken, rangniedere Hyänen, die im Schatten warteten, bis sie dran kamen



... und ein Kuhkindergarten waren willkommene Stopp Punkte.



Ein Springbockkitz wollte leider nicht scharf werden aber die Ohrenstellung sorgt dafür, dass ich euch ein Photo dennoch nicht erspare. :blush:



Warum es letzten Endes gut war, dass wir TR nicht umbuchen konnten, erzähle ich dann demnächst.

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LIRPA 1

Gaukler

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Freitag, 2. März 2018, 13:25

Der Weg nach Twee Rivieren und weiter nach Kieliekrankie

Je weiter wir in Richtung Twee Rivieren, desto grüner wurde die Landschaft.



Wie an den Grenzsteinen gut zu erkennen war, reisten wir auch mehrmals nach Botswana ein und wieder aus. Schade, dass es keinen Stempel in den Pass gab. ;) Könnte man doch am Picknickplatz zwischen den Wasserlöchern Gunong und Melkvlei erledigen. :P Der Picknickplatz wird durch die Piste geteilt. Auf der einen Seite Schattenplätze, auf der anderen Seite das WC.



:!: Interessanter Weise wird an diesem Picknickplatz derselbe Trick angewendet, der auch bei Lijersdraai zwischen Nossob und Gaharagab verwendet wird. Vor dem Picknickplatz teilt sich die Piste, man bekommt keinen Hinweis, auf welcher der Teilstücke sich der Picknickplatz befindet und nach etwa 2 km, also hinter dem Picknickplatz werden die beiden Pisten wieder zusammen geführt. Wer sich für die falsche Piste entscheidet, verpasst mithin auch das WC. :help: Vom Nossob Camp kommend, nimmt man die linke Route um den Picknickplatz nicht zu verpassen! :!:

Dann nähern wir uns dem Kij Kij Wasserloch. Das Wasserloch wird aber, was die Attraktivität für Tiere betrifft, nach dem Regen der letzten Tage durch eine sehr große Pfütze ausgestochen. Sogar ein Hammerkopf ist auf Beutejagd. Nicht gerade ein Wüstenvogel ansonsten.



Auch eine erstaunliche Anzahl von Sekretären trifft sich dort. Die Vögel, die wir sonst nur als Einzelgänger oder Paar gesehen haben, waren in Gruppenstärke vertreten, lösten aber leider ihre Versammlung auf, als wir kamen.







Ein Webervogelnest, das mich an den Pelzhut von Robinson Crusoe in meinem Kinderbuch erinnerte, war dann unsere letzte Sichtung vor erreichen von Twee Rivieren.

Tageskilometer: 164,9

Das Camp bzw. unsere Unterkunft habe ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben. Dabei habe ich ja auch die Fledermaushütten erwähnt. In eine unbewohnte habe ich versucht hinein zu fotografieren und auch die Erklärungen habe ich gebannt. Wie immer ließ sich an (frischen) Köddeln erkennen, welche Hütten gerade bewohnt sind.



Witzig fanden wir übrigens dieses Gemäuer. Neugierig, wie wir sind, haben wir hinein gesehen. Dahinter versteckt sich der Pool. :thumbup:



Nach einer guten Nachtruhe, einem ebensolchen Frühstück und mit der Erkenntnis, dass wir uns durchaus weitere Nächte in dem Camp vorstellen können, brachen wir zu unserem letzten diesjährigen Camp, Kieliekrankie, auf.



Nach den guten Sichtungen bei Kij Kij Wasserloch, entschieden wir uns für die Strecke am Nossob River entlang und waren wieder zufrieden. Hier ein paar Beispiele dafür, was uns interessiert/begeistert/stoppen lässt:

An diesem Baum war schon von weitem zu sehen, dass die unteren Äste dem Gewicht der Webervogelnester nicht mehr Stand gehalten hatten. ;( Hatten die Vögel daraus gelernt? Nö! Oben wurde fröhlich ergänzt und als Material wurden die Halme des auf dem am Boden liegenden Nestes recycelt. Lag ja im wahrsten Sinne des Wortes auch nahe. 8o





Auf den Büschen entdeckten wir immer wieder Agamen. Teilweise gut getarnt, teilweise leuchtend aber immer auf erhöhter Stelle um die Aussicht zu genießen.



Auf der Piste stoppten wir immer wieder für Schildkröten. Es waren nach dem Regen der letzten Nacht unzählige unterwegs. Manchmal war es schleierhaft, was sie fraßen. Es sieht so aus, als würden Mineralien aufgenommen, die auf der Piste frei gewaschen waren. Wasser und etwas Grünes war jedenfalls nicht das Ziel.





Dabei gab es ja durchaus wohlschmeckendes frisches Grün, wie dieser kleine Kerl mit einem nicht zu verkennenden freudigen Grinsen im Gesicht genießt.



Mehr betröppelt als freudig scheint dieser Springbock aus der Wäsche zu schauen. Hat er sich womöglich in einer der Pfützen gesehen? :blush:



Am Wasserloch Kij Kij bogen wir dann in Richtung Kieliekrankie ab. Hier gab es extrem viele Schmetterlinge, die sich an den Pfützen auf der Piste tummelten. Auch die Falter folgten dem Beispiel der Schildkröte und fraßen Dreck. Scheint doch etwas an sich zu haben, der Pistenstaub.



Mit Kieliekrankie und unseren Sichtungen dort geht es dann demnächst weiter.

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Schnürsenkel

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Freitag, 2. März 2018, 14:38

Sand fressende Schildkröten

Hallo Lilly,
Schildkröten fressen in der Tat von Zeit zu Zeit Sand oder Erde. Sie nehmen, wie Du schon richtig vermutet hast so Mineralstoffe auf. Anderseits kann das vermehrte Fressen von Sand/Erde auch auf einen Parasitenbefall hindeuten. Sie versuchen so, bestimmte Bakterien aufzunehmen um sich selbstständig von ihren Parasiten zu befreien. :)


LG
Kitty (die Hobbyschikdkröte)
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Montag, 5. März 2018, 09:14

Kieleliekrankie wieder schön und Abschluss des KTP

@ Kitty: Danke für Deine Erläuterungen! Mir ist bekannt, dass viele Tierarten aus unterschiedlichen Gründen Dreck, Matsch, Staub und Steine fressen, dennoch wirkte es bei dem vielen frischen Grün im KTP eher skurril, dass die Schildi sich auf den Staub stürzte. :D

Als wir von Kij Kij aus den Nossob verlassen, ändert sich ziemlich schnell die Landschaft und die Tierwelt. Statt des Flussbetts haben wir nun meist rote Dünen rechts und links von uns, statt der vielen Tiere sehen wir mehr Blumen. Auch nett.



Ziemlich früh erreichen wir Kieliekrankie. Die Veränderungen im Camp habe ich im entsprechenden Thread (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben, unsere Unterkunft ist leider noch nicht fertig. Jake putzt gerade die Nr. 2. Unsere Vorgänger scheinen sich auch erst spät von der Terrasse gelöst zu haben. ;) Verständlich! Also fahren wir noch einmal ein wenig los, besuchen Auchterlonie. Das Museum kennen wir ja schon aber so haben wir wenigstens ein nahe liegendes Ziel und die Toiletten vor Ort müssen ja auch in Augenschein genommen werden. :blush:



Etwa eine Stunde später sind wir zurück, unsere Unterkunft ist fertig und wir werden von den Einheimischen begrüßt.





Schön wieder hier zu sein. Das Camp liegt einfach toll und man muss es gar nicht verlassen, um interessante Tiere zu sehen. Einer der Besucher des Wasserlochs war diese Braune Hyäne.



Sie trinkt ein wenig und zieht dann weiter gen Osten. Plötzlich bleibt sie stehen. Sie scheint etwas zu hören oder zu riechen, was ihr nicht gefällt.



Also wendet sie und entschwindet westwärts und verschwindet schnurstracks.



Kurz darauf hören auch wir, was sie verscheucht hat. Andere Gäste kamen zum Camp zurück und denen wollte die Hyäne scheinbar nicht begegnen. Sehr interessant war es das zu beobachten und wir fühlten uns darin bestätigt, dass wir nicht so viele Game Drives gemacht haben, sondern auch die Camps haben auf uns wirken lassen.

Etwas, das uns auch schon vor 5 Jahren gut gefallen hat, waren die Gewitter über dem Dünenfeld. Irgendwie kann man die von dem Camp aus besonders gut beobachten und das Beste war, dass wir den Regen nur aus der Ferne sahen, während wir und unser Grill trocken blieben. :thumbup:



Tageskilometer: 96,7

Am nächsten Morgen hieß es dann leider wieder früh aufstehen um den Park zu verlassen. Immerhin stand uns unsere persönliche Höhepunktbeobachtung heute noch bevor. Um 7.30 Uhr verlassen wir das Camp. Hört sich spät an, unsere Nachbarn sind auch alle früher weg, die hatten aber auch alle noch mindestens eine Nacht in Kieliekrankie vor sich und mussten nicht packen und konnten später frühstücken.
Natürlich ging es aber im gemütlichen Game Drive Modus voran. Gestoppt wurde für alles. Blümchen,



... Erdmännchen ...

... und sogar für kleine Großkatzen.



Die waren auch gar nicht nur inaktiv und müde und so standen wir dort schon ein Weilchen, als Ralf anfuhr und wendete um mir die bessere Sicht auf diese geniale Sichtung zu ermöglichen, die sich genau auf der anderen Straßenseite der Gepardensichtung befand.

Zwei Pygmy Falcon saßen auf dem Baum am Straßenrand, einer hatte Beute gemacht und ein Drongo schaute nach, ob es für ihn etwas zu erben gab. Gab es nicht, er hatte nur eine Nebenrolle als Beobachter.



Der gefangene Gecko wurde übergeben und damit der erfolgreiche Jäger nicht doch auf die Idee kommt, dass er die Beute lieber zurück haben möchte, wurde diese direkt nach der Übergabe schützend umflügelt, bevor der Profiteur dann sogar komplett entflog. Sehr interessant. Drei mögliche Deutungen erscheinen uns plausibel. 1) Ein schon recht fertiges Jungtier, das womöglich zum letzten Mal gefüttert wurde. 2) Eine Liebesgabe. Dagegen sprich aber, dass der Gebende alleine zurück blieb. 3) Ein Elterntier hat an das andere übergeben und letzteres fliegt dann zum Nest. Das ist bei Greifvögeln nicht unüblich. Diese letzte Variante erscheint uns als die wahrscheinlichste. Ausschließen können wir, dass es sich um „Raub“ handelt. Dafür lief das Ganze vom Nehmenden UND Gebenden zu geplant ab.







Egal, ein Höhepunkt für uns. Danach konnten wir uns wieder der Gepardin mit ihrem Jungtier zu wenden. Wir vermuteten ja auf Grund der Nähe zu unserer anderen Gepardensichtung, dass es die gleiche Gepardin wäre, wurden dann aber eines Besseren belehrt. Als die Gepardin den Standort wechselte, folgte ihr das Jungtier. Letzteres wurde dann verfolgt, eingeholt und gerammt.







Auch schön und ein netter Abschluss unseres KTP-Besuchs. Mal sehen, ob wir in 5 Jahren wieder kommen...
Bald danach kamen wir wieder in Twee Rivieren an, gaben unseren Laufzettel ab und verließen den Park um zu einer für uns gänzlich neuen und komplett anderen Attraktion aufzubrechen aber davon demnächst mehr.

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bandi

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Montag, 5. März 2018, 16:30

Hallo Lilly,

deine Berichte interessieren mich dieses Mal noch mehr als sonst. :danke: :thumbup: Leider blieb uns solch eine schöne Ansammlung von Schmetterlingen verwehrt und auch die Braune Hyäne fehlt uns noch bei unseren Sichtungen. Und du hast ja so recht, wenn du schreibst:
Unsere Vorgänger scheinen sich auch erst spät von der Terrasse gelöst zu haben.


Wir haben schließlich noch in Ruhe gefrühstückt :whistling: , weil wir ja weiter mussten und nicht länger die Sekretäre am Wasserloch beobachten konnten. ;)

Ich bin gespannt, wie's weitergeht!

LG Renate
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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maddy

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Dienstag, 6. März 2018, 09:45

Hallo Lilly,

Ach wie schoen, dein Reisebericht und die Fotos!
Zu dem Verhalten der Pigmy Falcon:
Deutung 1) ist die richtige, denn beide Voegel sind weiblich (brauner Ruecken), der "nehmende" ein Jungtier, wie man an dem braeunlichen Nacken, dem rostbraun an der Brust und dem fehlenden Rot ums Auge herum sehen kann.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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LIRPA 1

Gaukler

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Dienstag, 6. März 2018, 11:13

Danke Maddy!

Ich hoffte, dass man mit Fachwissen die richtige Deutung erkennen kann und dass Du Dich meldest. :thumbup: :danke: Daher hatte ich die Fotos auch nicht kombiniert und groß gelassen. Ich hoffte, dass Du damit Unterschiede erkennst. :thumbsup: Rot um das Auge = Alttier. Das werde ich mir hoffentlich merken können.

LG Lilly