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kOa_Master

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 11:47

[Reisebericht] Warum in SA nie das Gefühl aufkommt bereits alles erlebt zu haben...

Hallo zusammen

Nachdem es ursprünglich für Weihnachten/Neujahr geplant war, kehrten wir dann erst im Januar/Februar endlich wieder zurück nach Südafrika. Nun, was heisst schon endlich wieder, es ist ja noch kein Jahr vorbei seit unseren (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - aber man vermisst halt nach so einer Zeit schon so einiges und der Winter hier macht einem nach quasi 3mal Sommer in Folge schon recht zu schaffen.
Das kostete uns ein paar Ferientage mehr, hatte aber den Vorteil, dass wir das Thema " (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) " getrost vergessen konnten.

Unsere Planung könnt ihr ebenfalls dem Thread entnehmen:
Fr 12.01.18 Abflug
Sa 13.01.18 JNB Parkview
So 14.01.18 JNB Parkview
Mo 15.01.18 JNB Parkview
Di 16.01.18 JNB Parkview
Mi 17.01.18 JNB Parkview
Do 18.01.18 Drakensberge ?
Fr 19.01.18 Drakensberge ?
Sa 20.01.18 Drakensberge ?
So 21.01.18 Nambiti GR Elephant Rock Lodge
Mo 22.01.18 Nambiti GR Elephant Rock Lodge
Di 23.01.18 Nambiti GR Elephant Rock Lodge
Mi 24.01.18 Barberton Nkomazi Game Reserve
Do 25.01.18 Barberton Nkomazi Game Reserve
Fr 26.01.18 Sabi Sands Nottens Bush Camp
Sa 27.01.18 Sabi Sands Nottens Bush Camp
So 28.01.18 Sabi Sands Nottens Bush Camp
Mo 29.01.18 KNP Biyamiti
Di 30.01.18 KNP Crocodile Bridge
Mi 31.01.18 KNP Lower Sabie
Do 01.02.18 KNP Satara
Fr 02.02.18 Panorama Route/evtl. Dullstrom ?
Sa 03.02.18 Rückflug

Die Tage in den Drakensbergen sowie die letzte Nacht haben wir bewusst nicht im Voraus gebucht. Ersteres wetterbedingt (wir mussten unsere Pläne diesbezüglich bereits dreimal verschieben), zweiteres planungsbedingt (man weiss ja nie so genau was man dann noch machen möchte oder kann, es findet sich immer etwas).

Geflogen sind wir ab/nach Basel mit Lufthansa via Frankfurt für umgerechnet ca. 630€ pro Person - gebucht via Lufthansa.
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Und als fahrenden Untersatz hatten wir für die 22 Tage (13.1.-3.2.18 ) bei Cartrawler einen Toyota Fortuner (AVIS) gebucht inkl. "Rundumsorglos-Paket" für 887.87€.
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Soweit so gut. Dem Titel kann man bereits ein wenig entnehmen, dass das Motto "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!" durchaus zutreffend war. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen waren es einmal mehr grandiose drei Wochen, die uns begeistert haben!
Grundsätzlich: Wir möchten unsere Reiseberichte weiterhin auf unserer Homepage einstellen ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - jetzt als Extended Edition ;) ) und hoffen, dass dies über das Forum in Ordnung ist. Ich werde versuchen jeweils zumindest einen Teil direkt hier reinzustellen, ein paar Fotos auch hier hochzuladen, aber ich hoffe ihr habt Verständnis dafür, dass nicht alles klassisch nochmals hier im Forum hochladen werden. Selbstverständlich gibt es regelmässig die Updates hier und Fragen etc. kann man auch gerne hier beantworten. Auch ein paar Videos werden folgen.

Also, los gehts mit dem ersten Teil, geschrieben von Ani:
Unsere Reiseberichterstattung starten wir mit einem klassischen Bericht, inkl. Fotos, über das wunderbare Johannesburg.

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Mitte Januar ging es für Flo und mich wieder los. Drei Wochen Urlaub in unserer zweiten bzw. dritten Heimat, Südafrika, standen an :)
Dieses Mal flogen wir ganz komfortabel mit Lufthansa ab Basel über Frankfurt nach Johannesburg. Für einen geringen Aufpreis leisteten wir uns auf dem Hinflug die Premium-Economy Klasse. Dort erhält man bequemere Sitze, mehr Beinfreiheit, bessere Bildschirme und anderes Essen, welches einem auf richtigem Geschirr und nicht im Plastiknapf serviert wird. Ein bisschen Business-Class-Feeling für Normalsterbliche ;-)
Vormittags kamen wir dann in Johannesburg an und spätestens beim Blick auf die Skyline der Innenstadt stellte sich bei uns das sentimentale "Nachhause-kommen-Gefühl" ein. Glücklich stellte ich fest, dass meine liebste Werbung auch immer noch an dem einen Hochhaus prangte: Johnny Walker - Keep Walking South Africa. Ein Spruch, der für mich genau auf Joburg passt - der Stadt, die niemals stillsteht und in der aber auch jeder das hohe Tempo mitlaufen muss, wenn man etwas erreichen möchte. Wir düsten mit unserem Mietwagen als erstes zu unserer gewohnten Airbnb Unterkunft in Parkview zu Sibylle und Thomas. In diesem Jahr hatten wir einen Toyota Fortuner gemietet. Ein riesiges Monster, der zwar allen möglichen Luxus an Bord hatte, aber leider nicht ganz so cool wie unser Heinz daher kam. Zunächst machte uns Feddy, wie wir ihn aufgrund seiner äusserlichen Masse tauften, allerdings ein paar Sorgen, weil bei Autobahn-Tempo das Lenkrad zu schütteln begann und er ständig das Gefühl hatte nach links fahren zu wollen. In Absprache mit der AVIS-Hotline und ein wenig gutem Willen unsererseits konnten wir durch strammes Aufpumpen der Reifen ("mind. 3 Bar") die Probleme aber zum Glück mehrheitlich in den Griff bekommen - es ist ja nicht unser Auto...

In unserer Unterkunft angekommen, machten wir uns bald wieder auf den Weg Richtung Maboneng, um dort den Neighbourgoods Market zu besuchen, der immer nur samstags stattfindet. Nur an diesem Samstag nicht... Wir waren also schnell wieder zurück in Parkview und Flo machte sich stattdessen auf nach Pretoria, um dort ein Fussballspiel anzuschauen (ein genauer Bericht von ihm darüber folgt noch ;))

Ich machte mit Sibylle dafür Mädelsprogramm und gönnte mir im nahen Kosmetikstudio eine Massage. Genau das richtige nach dem langen Flug. Den restlichen Nachmittag sassen wir zusammen im Garten und ich genoss die Wärme und das ganze Grün zum ersten Mal wieder in vollen Zügen.
Am Abend fuhren wir in eines unserer Lieblingsrestaurants von letztem Jahr, dem Shadowboxer, welches von unseren Freunden Jay und Jan geführt wurde. Doch schon bei der Begrüssung durch die Servicekraft wusste ich, dass etwas anders war. Das Restaurant war bis auf einen Tisch komplett leer und die Servicekräfte wirkten alle desinteressiert. Die Karte beschränkte sich auf eine Seite und war nicht mit dem innovativen und kreativen Menü zu vergleichen, was wir aus dem Restaurant kannten.
Auf Nachfrage wurde uns dann auch bestätigt, dass der neue Besitzer dort am anderen Tisch sässe und dort sassen nicht Jan und Jay. Die beiden haben das Restaurant verkauft und konzentrieren sich nun auf ihre anderen Projekte... hätten wir besser vorher einmal nachgefragt. Doch ungewöhnlich ist dies für Joburg überhaupt nicht. Restaurants erscheinen aus dem Nichts und verschwinden teilweise auch genauso schnell wieder. Das Essen war entsprechend in Ordnung, aber nichts Aussergewöhnliches.

Am nächsten Tag hatten Jay und Jan dann Zeit uns die ganze Geschichte vom Shadowboxer zu erzählen, denn die beiden holten uns früh morgens ab und wir fuhren zum etwas ausserhalb gelegenen Flugplatz, wo sie ihr kleines Flugzeug untergestellt haben.
Für Flo ging damit ein grosser Wunsch in Erfüllung. Das Flugzeug ist speziell ausgestattet, damit Jay, die Fotografin ist, möglichst optimal ihre grossartigen Luftbilder aus dem Flugzeug machen kann (ich verlinke unten ihre Webseite).
Mir war zwar nicht allzu wohl dabei nach dem gerade erst überstandenen Langstreckenflug gleich wieder fliegen zu müssen, aber unten bleiben war ja irgendwie auch keine Option.
Wir drehten also eine ca. einstündige Runde und überflogen dabei den Vaal Dam im Free State.









Wieder am Boden kam der für mich sehr viel angenehmere Teil, nämlich ein gemeinsames Frühstück. Wir fuhren dafür zurück in die Stadt zu 44 Stanley, einer Ansammlung von kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants in sehr hipper Umgebung und hatten dort noch einen wunderbaren Vormittag. Später fuhren wir noch etwas durch die Stadt und stoppten für ein paar Drinks im 27 Boxes. Übereinander gestapelte Container, die so als kleine Shoppingmall mit Restaurants fungieren. Ebenfalls ein cooler Ort.

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Viel Vergnügen!
Ani & Flo
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Bueri

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:36

Hoi ihr Beiden

danke, dass wir wieder mitreisen dürfen! Euer Bericht überbrückt die Lücke bis wir Ende April nach Südafrika fliegen.

lg
bueri

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kOa_Master (23. Februar 2018, 10:37)

Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 17:19

Hallo Master,
tolle Eindrücke von Jozi. Danke für den eindrücklichen Beitrag von Alexandra. Vielleicht sind wir bei Reise Nummer 5 auch endlich mal reif für Johannesburg. Bei Euch merkt man die Zuneigung dieser Stadt gegenüber sehr deutlich und es macht Lust, es auch einmal auszuprobieren.
Toll sind auch die Luftaufnahmen. Mich zumindest müsste man aber erst k.o. schlagen, bevor ich nochmal in eine so kleine Maschine steige. Gut, dass ich mir Eure Bilder ansehen kann.
Großartig und super hilfreich finde ich Eure Info Box mit den vielen interessanten Links.
Danke dafür :danke:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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kOa_Master (23. Februar 2018, 10:37)

Wicki4

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 19:53

Hallo Ani und Flo,

toll, dass ihr wieder so einen ausführlichen Bericht schreibt. :danke:
Obwohl Städte generell nicht so unser Ding sind, ist euer Bericht über das Township Alexandra sehr interessant.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. :D

Viele Grüße
Claudia

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kOa_Master (23. Februar 2018, 10:37)

sunny_r

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5

Mittwoch, 21. Februar 2018, 21:27

Hallo Ani und Flo,

vielen Dank für den neuen Reisebericht. Schöne Bilder. :danke:
Die Township Radtour finde ich auch klasse.

Kann es sein, dass die Website von Jay nicht online ist, oder liegt ein Fehler beim Verlinken vor? Momentan bekomme ich die Seite nicht geöffnet.


LG
Rainer

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kOa_Master (23. Februar 2018, 10:37)

kOa_Master

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Freitag, 23. Februar 2018, 10:41


Kann es sein, dass die Website von Jay nicht online ist, oder liegt ein Fehler beim Verlinken vor? Momentan bekomme ich die Seite nicht geöffnet.

LG
Rainer

Hi Rainer,

Der Seitenaufbau dauert aufgrund der Fotos evtl. ein wenig, aber bei mir wird die Seite geladen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

@Kitty: Ach komm, es lohnt sich wirklich auch in so ein kleines Flugzeug zu steigen. Ohne K.O. hat man dann auch mehr davon aus der Luft.
Und von Joburg kommt ja auch noch ein zweiter Teil, wir finden die Stadt wirklich klasse. Es lohnt sich dafür auch mal einige Tage Zeit zu nehmen! :)

Gruss,
Flo
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parabuthus

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Freitag, 23. Februar 2018, 11:29

Ich freue mich schon auf den Bericht vom afrikanischen Fussball. Mit deiner Stamm-Mannschaft ist es ja aktuell nicht so weit her ;)

LG

Christian

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Dienstag, 27. Februar 2018, 17:47

Fahre mal mit, insbesondere weil ich gespannt bin, was ihr übers Nambiti PGR zu berichten habt :)

kOa_Master

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Donnerstag, 1. März 2018, 06:18

Nambiti muss sich noch ein ganz wenig gedulden, es kommt jetzt erst der zweite Teil Johannesburg und dann die Drakensberge ;)

Christian, mal geht's auf mal ab, immerhin dürfen wir noch das CL Achtelfinale spielen ;)
Das Erlebnis war aber cool, ich werde definitiv weiter versuchen bei möglichst vielen Reisen ein Spiel einzubauen!
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Sonntag, 4. März 2018, 11:48

So, weiter gehts mit Teil zwei. Schon ein paar Tage auf dem Blog, sorry liebes Forum:

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Unser Feddy, der Fortuner.

Nachdem wir so gute Erfahrungen mit geführten Touren durch Johannesburg gemacht hatten (siehe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ), buchten wir am nächsten Tag grad die nächste Stadttour - eine Joburg Walking Tour, zu Fuss durch die Innenstadt von Johannesburg. Die Touren werden von JoburgPlaces bzw. Gerald Garner und seinem Team angeboten. Gerald Garner selber hat einen Guide zu Johannesburg geschrieben, diesen haben wir zufällig von Sibylle & Thomas empfohlen und einen Tag später Jay & Jan davon erzählt - nur um dann zu erfahren, dass sie Gerald kennen und länger mit ihm zusammen gewohnt haben. Die Welt ist klein, sogar hier in Johannesburg.

Die Touren werden zu verschiedenen Themen angeboten, zum Beispiel Central Business Disctrict, Geschichte von Joburg oder Fashion/Little Addis. Wir konnten uns nicht so ganz zwischen der Innenstadt- und der Maboneng-Tour entscheiden. Eine private Tour direkt bei Gerald kostet einiges mehr und da wir nur zu zweit waren, buchten wir eine normale Tour bei einem Guide aus seinem Team (Gerald ist selbst nur noch regulärer Guide bei den Bar/Roof-Top-Tours einmal pro Monat ;)). Da wir aber auch so bei unserer Tour die einzigen Teilnehmer waren, konnte unser Guide Charlie Moyo uns eine Mischung aus beiden Touren anbieten, was uns natürlich sehr entgegen kam.

Die City-Touren starten jeweils im Hangout Jozi, einem Bar/Pub/Restaurant im blau-gelben One Eloff-Gebäude, welches man bereits gut von weitem erkennt (direkt neben der M2 im südlichen CBD).

Von dort machten wir uns zu Fuss auf den Weg Richtung Carlton Centre in der Innenstadt von Joburg. Auf dem Weg dorthin erhielten wir einen kurzen Einblick in eine Skulpturen-Manufaktur (sehr interessant wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, aber so gar nicht meine favorisierte Art von Kunst). Immer wieder stoppten wir kurz und Charlie wusste zu praktisch jeder Strassenecke etwas zu erzählen. Ein Highlight der Tour war sicherlich der Besuch vom obersten Stockwerk des Carlton Centres, dem "Top of Africa". 50 Stockwerke nach oben fahren - das erlebt man nicht alle Tage. Da Johannesburg selbst schon sehr hoch gelegen ist, befindet man sich ganz oben auf fast 2000m Höhe. Das Gebäude ist übrigens bis heute der höchste Wolkenkratzer Afrikas. Das Carlton Centre, welches bis 1997 auch das legendäre Carlton Hotel beherbergte, ist heute leider etwas herunter gekommen. Im obersten Stock sind nur noch geschlossene Souvenirläden und ein Cafe mit hochgestellten Stühlen zu sehen. Der Ausblick entschädigt dann dafür aber allemal. Von oben werden uns die wahnsinniges Ausmasse von Johannesburg erst wieder richtig bewusst. Unglaublich, wie gross und modern diese Stadt ist.

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Blick auf die Stadt Richtung Norden vom Carlton Centre aus.

Nach dieser schwindelerregenden Höhe geht es wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Wir fahren ein kurzes Stück mit dem öffentlichen Nahverkehr, dem Rea Vaya (ja, das gibt es tatsächlich in Joburg), und steigen in Maboneng - einem der aktuellen Trendviertel der Stadt - wieder aus.
Hier bewunderten wir viel Kunst an Häuserfassaden, nahmen einen Drink auf einer Dachterrasse mit Schaukel (warum haben nicht mehr Bars Schaukeln?!) und assen einen sehr leckeren griechischen Snack. Dann schauten wir uns das Backpacker-Hotel in Maboneng an - ein ziemlich cooler Ort, an dem wir sicher auch mal übernachten würden, wenn wir nicht schon unsere liebsten Übernachtungsorte in Joburg hätten. Maboneng hat uns insgesamt sehr beeindruckt. Hier findet man viele innovative Ideen eng auf einem Raum. Es gibt viele Galerien, Restaurants, Bars und kleine Shops und unter anderem auch das bekannte "Arts on Main"-Gebäude. Sonntags gibt es ausserdem immer den Market on Main, den wir aber leider verpasst haben.

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Maboneng: Bar mit Schaukeln & Streetart im Hintergrund

Diese Stadttour hat uns auch gut gefallen, allerdings ist der Funke zwischen dem Guide und uns irgendwie nie so ganz übergesprungen. Wir waren von unserer tollen Alexandra-Tour am Tag zuvor sicherlich auch verwöhnt und hatten so den direkten Vergleich. Wir hätten uns bei dieser Tour noch etwas mehr Wissensvermittlung und Gesprächigkeit gewünscht. So war es mehr ein von Ort zu Ort geführt werden. Aber auch das hat so für uns gepasst, denn wir haben zwei Teile der Stadt kennengelernt, in denen wir zuvor noch nicht zu Fuss unterwegs waren. Nach Maboneng werden wir bei nächster Gelegenheit sicher zurückkehren, wir haben viele tolle Ecken und einige interessante (hoffentlich noch einige Zeit bestehende) Restaurants gesehen.

... wer weiterlesen möchte, auf dem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) steht der Rest inkl. den Fotos :)

Da gibt es zum Beispiel noch was über den Moment als die Alarmanlage in der Wohnung losging, Liliesleaf Farm in Rivonia, dem Neighbourgoods Market oder sehr fancy Drinks zum Frühstück in einem in einem hippen Cafe.

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Mittwoch, 21. März 2018, 17:21

Dritter Teil des Berichts, 19. - 21.01.2018

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Aller guten Dinge sind vier! Endlich haben wir es auch hierher geschafft.

Das war unsere grandiose Aussicht vom Chalet Nummer 3

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Dazu die Übersicht vom Thendele Camp:

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Früh am Morgen verliessen wir Johannesburg und fuhren los Richtung Drakensberge. Wobei, so früh war das im Vergleich zu den bisherigen und noch kommenden Tagen nicht, aber es reichte um die Grossstadt um etwa 8 Uhr hinter uns zu lassen.
Die Wettervorhersage sah vielversprechend aus, eine Unterkunft war gebucht und wir hatten richtig Lust auf "The Berg", wie die Südafrikaner diesen Gebirgszug nennen.
Mittlerweile war dies tatsächlich unser vierter Versuch, Zeit in den Drakensbergen zu verbringen. All die anderen Male sagten wir unseren Aufenthalt dort wieder ab oder buchten erst gar nicht, weil uns das Wetter jeweils einen Strich durch die Rechnung machte (entweder eiskalt mit Minusgraden oder tagelanger Dauerregen).

In den Drakensbergen ist nun mal das Wandern die hauptsächliche Beschäftigung und darauf hatten wir bei schlechtem Wetter einfach keine Lust. Nun sah aber alles besser aus und wir begaben uns mit unserem Feddy, den Fortuner, auf die erste lange Fahrstrecke. Zum Glück konnte Flo ihm die anfänglichen Macken austreiben und so fuhren wir fast ohne Ruckeln und nach links-ziehen von der Großstadt in die Natur. Sehr positiv wirkte sich auch der Tempomat aus - nicht nur aus Bequemlichkeit auf der eher öden Strecke bis nach Harrismith, sondern vor allem um das gefühlte Dutzend Geschwindigkeitskontrollen problemlos zu passieren. Wobei dies scheinbar auch sonst kein Problem darstellte - ein Fahrer überholte uns in rassigem Tempo gleich dreimal, wahrscheinlich weil er mehrfach diesen mühsamen Zeitverlust bei den Polizeikontrollen wieder aufholen musste.

Harrismith ist von weit her zu erkennen durch den Hausberg, dem Platberg oder dem "Free State-Table Mountain" und wir legten beim uns bereits bekannten One-Stop eine kurze Tank- und Mittagspause ein. Ab hier ging es dann auch weg von der N3, quer durch das Baustellenwirrwarr auf die R74 entlang dem Sterkfontein Dam. Diese Strecke ist eine der schönsten in Südafrika, führt über den Oliviershoek Pass, vorbei an "Little Switzerland" und dann auf den Abzweiger auf das Amphitheatre zu - dem Highlight des nördlichen Teils des uKhahlamba-Drakensberg Park. Das Thendele Camp, unser Tagesziel, liegt direkt gegenüber dieser eindrücklichen Gebirgswand und bereits von fern ist zu ahnen, dass die Aussicht atemberaubend ist. Der formelle Teil am Gate ist sehr rasch und unkompliziert erledigt (niemand will eine Wild Card-Confirmation sehen).

Gebucht hatten wir ein 4-Bett Chalet im Lower Thendele Camp (beide Camp-Teile liegen etwa 200m auseinander und bieten allesamt eine grandiose Aussicht). Grund für das 4er-Zimmer war, dass bei der spontanen Buchung innerhalb eines Monats (im Dezember war noch sehr viel frei) zu unserer Irritation plötzlich fast alles ausgebucht war und somit kein 2er-Chalet mehr übrig war. Unter der Woche ausserhalb der Ferien ist das sehr unüblich, aber um die plötzliche Belegung zu erklären, müssen wir in der Zeit nochmals einige Tage zurück. Geplant war in Johannesburg nämlich, dass wir zusammen mit Jay, Jan und Andrew einige Unternehmungen machen würden. Andrew musste sich jedoch kurzfristig abmelden, da er sich bis zum 29. Januar auf einer britischen Botaniker-Tour als Guide befand. Wir bedauerten dies natürlich, schrieben ein wenig hin und her, gaben unsere Daten durch und fanden heraus, dass er mit der Gruppe "via Drakensberge nach Howick" unterwegs sei. Als Antwort kam zuletzt dann bloss ein "Thank you, may see you there" zurück, was wir als eher ironisch aufgefasst haben. Erst als sich Andrew dann nach unserer Ankunft per SMS bei uns erkundigte, in welcher Hütte wir denn seien, wurde uns klar, dass wir tatsächlich zur selben Zeit im gleichen Camp waren und seine Reisegruppe aus rund 15 verrückten Botanikern das halbe Camp in Beschlag nahm. Was für ein Zufall und wie klein die Welt doch ist. So gab es für uns am ersten Abend nach der Ankunft ein grosses Hallo und eine gemütliche Plauderrunde bei einem Bier (oder anderem Getränk) + die Empfehlung, für den nächsten Tag den Gorge Trail möglichst früh zu beginnen, um nicht zu lange in der prallen, heissen Sonne unterwegs zu sein.

Vor unserem Treffen mit Andrew machte ich mich noch "kurz" auf den Devils Hoek Trail auf. Dieser führt entlang des Tals direkt unterhalb des Camps und hat kein wirkliches Ziel (er endet auf der Karte nach ca. 2km) und nach etwa 3 Kilometern war es dann einfach kein Weg mehr, sondern maximal noch einzelne Spuren von Lebewesen, die hier bereits durchgezogen sind. Da der Regen einsetzte drehte ich an dieser Stelle um und begab mich auf den Rückweg. Der Trail ist schön, hat einige Passagen im Dickicht entlang des Bachs aber ist kein "Must-See". Sehr zu empfehlen sind dafür übrigens lange Hosen, durch die vielen Gräser, Sträucher und Büsche auf dem schmalen und manchmal kaum mehr vorhandenen Pfad waren meine Beine am Abend aufgekratzt und rot.

Rest des Berichtes & Fotos gibt es hier:
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Gar nicht scheu: Guinea Fowls mit Anhang
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Auf Wanderung Richtung Gorge Trail
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Amphitheater in den Wolken
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The Tugela Gorge
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Unglaublich tolle Landschaften in der Region (ja, das ist eines der stark bearbeiteten Bilder)
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Zahl- und artenreiche gefiederte Besucher (Cape White-Eye)
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Allwetter-Braaimaster
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Marchese

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Mittwoch, 21. März 2018, 18:10

tolle, eindrücke! Danke fürs Teilen!

Ich habe diesbezüglich gerade eine Frage, die vielleicht nicht hierher gehört, aber das in Zusammenhang mit den obigen Bildern steht. Manchmal wirken die Fotos total unscharf und matschig, nachdem man sie auf ins Forum hochgeladen hat (so wie hier oben. Ich bin sicher, die Original JPEGS auf Masters Rechner sind scharf und detailreich). Z.B. im Reisebericht von Sands sind alle Bilder knackscharf und detailreich, obwohl er/sie dieselben Kameras und dieselbe Bearbeitungssoftware nutzt wie Master. Ich habe dasselbe Problem und kann mir keinen Reim darauf machen, woher das Problem kommt. Hat irgendjemand eine Idee?

edit: siehe auch hier ein Foto von mir, welches dasselbe "Problem" aufweist:



PS. falls nötig, gerne in den richtigen Fred verschieben.

nochmals edit: hier das exakt selbe Foto auf Flickr in derselben Grösse:
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OHV_44

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Mittwoch, 21. März 2018, 19:40

Hat irgendjemand eine Idee?

Kann einige Schlechte Einflüsse beim Runterrechnen der Bilder haben. Ob es an der Forensoftware oder anderen Sachen liegt, kann ich leider nicht sagen.
Wann und wo verkleinerst Du denn die Bilder?
Sry 4 OT.
Save water. Drink wine!


Gruß Micha

kOa_Master

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Mittwoch, 21. März 2018, 21:26

@Marchese: Ich glaube das liegt daran, dass ich nicht daran gedacht habe, die Fotos nicht "Large" sondern im Original einzubinden. Die Large-Version ist eine von der Forumssoftware selber heruntergerechnete Version in weitaus geringerer Qualität (zum Vergleich: Originalbild ~1 MP ~700KB, Large hat ~0.7 MP ~200KB)

siehe z.b. Large:



und Original

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kOa_Master

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Sonntag, 25. März 2018, 17:47

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Endlich wieder Safari! Es gibt ja durchaus einen Grund, weshalb der Titel des Reiseberichts so gewählt wurde - das bezog sich einerseits auf die aufregenden Tage in Johannesburg, das unerwartete Treffen mit Andrew in den Drakensberge, aber durchaus auch auf einige "Abenteuer" auf Safari, wie z.B. eben in der Elephant Rock Lodge im Nambiti...

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Nach den Tagen in den Drakensbergen ging es für uns nun mit dem Safari-Teil unserer Reise los. Bevor wir in den altbekannten und geliebten Kruger Nationalpark fuhren, hatten wir Aufenthalte in zwei für uns neuen Game Reserves gebucht. Als erstes ging es für 3 Nächte ins Nambiti Game Reserve in die Elephant Rock Lodge.
Eine recht kleine Lodge mit max. 10 Personen in einem eher kleinen privaten Game Reserve, welches neben Ladysmith mitten in KwaZulu-Natal liegt und die Big Five beherbergt. Für die Anreise ab dem Thendele Camp war eine kurze, nur rund zweistündige Autofahrt nötig. Somit lag es für unsere Rundreise ideal auf dem Weg. Ein kurzer Shampoo-Stopp in Ladysmith, um neues Shampoo zu kaufen ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) und eine halbe Stunde später waren wir dann auch schon am (südlichen) Woodlans Gate.

Das Auto parkt man im Nambiti Game Reserve an einem der zentralen Parkplätze nahe des Gates und wird von dort abgeholt. Dies funktionierte auch problemlos und ohne grosse Anmeldung zu einer bestimmten Uhrzeit. Unser Guide Bennie holte uns mit dem Game Drive-Fahrzeug ab und begrüsste uns sehr freundlich.
In der Lodge, die sehr nahe am Gate des Game Reserves liegt, wurden wir freudig von Stacey und Renee mit einem Drink empfangen und es gab einen kurzen Rundgang durch die Lodge. Anschliessend bezogen wir unsere grosszügig geschnittene Hütte. Im Hauptraum gab es ein grosses Doppelbett, im Nebenraum ein geräumiges Badezimmer mit Badewanne und Aussendusche (sehr raffiniert: mit zwei Duschköpfen). Vor der Hütte gab es eine überdachte Terrasse inkl. zwei kleinen Hängematten, allerdings ohne Aussicht bzw. Aussicht auf den 5 Meter entfernten dichten Busch. Soweit so schön. Ich konnte mich allerdings von Anfang an nicht wirklich auf die nette Einrichtung, sondern nur auf die mindestens handflächengrossen Spinnen überall an den Wänden konzentrieren. Nachdem mein panischer Blick bemerkt wurde, kam zum Glück das Angebot die Spinnen zu entfernen. Guide Bennie rückte an und manövrierte die achtbeinigen Gesellen in eine Plastikbox und anschliessend (wie ich hoffte) weit weg von unserer Hütte. Man mag mein Verhalten nun kindisch finden, aber ich muss dazu sagen, dass ich in dem halben Jahr in Afrika meine Angst vor Krabbeltieren deutlich abbauen konnte (Anmerkung Flo: Wahr, aber noch ausbaufähig resp. benötigt jeweils immer wieder eine Angewöhnungszeit), aber bei Spinnen über meinem Bett in dieser Grösse hört der Spass dann doch auf. Während unseres Aufenthalts kam zwar die ein oder andere Spinne noch zum Vorschein, allerdings nur im Bad und nicht in der Nähe vom Bett.

Zum Mittagessen lernten wir die drei einzigen anderen Gäste der Lodge kennen. Eine Südafrikanerin, die alle paar Monate Urlaub in der Elephant Rock Lodge macht, mit zwei britischen Freunden. Wir kamen sofort ins Gespräch und Flo freute sich besonders weitere Vogelliebhaber getroffen zu haben. Wir freuten uns bereits auf nette Tage mit ihnen, allerdings teilten sie uns dann mit, dass sie morgen schon abreisen würden und dann eine Gruppe von 8 Personen kommen würde, womit die Lodge komplett ausgebucht wäre. Unsere Vorfreude darauf hielt sich in Grenzen. Wie recht wir mit unseren gemischten Gefühlen haben sollten, konnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen...

Hier geht es weiter, inkl. vielen Fotos
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Ein paar Eindrücke (dieses Mal in "Original" eingebunden ;) ):

Die Lodge-Terrasse, rechts hinten der Esstisch für Lunch/Frühstück




Das grosszügige Bad, rechts hinten geht es zur coolen Aussendusche




Die beiden Hängematten (super, mussten aber mittels Karabiner ein wenig Höhen-angepasst werden), nicht ganz sooo super die drei Meter breite Schneise im Busch mit "Blick auf das Wasserloch". Hätte man sich eigentlich auch sparen können.




Lunch - jeden Tag anders und immer lecker. Auf der Karte rechts sind bereits die Dinner-Optionen aufgelistet, die man dann frei zusammenstellen konnte. Prima Idee!




Bennie, unser begeisterter und übermütige Guide ;)




Von diesem Elephanten - der Leitbulle - steht der abgebrochene Stosszahn in der Lodge. Sieht auf den ersten Blick klein aus, ist aber riesig!






















Vielleicht noch interessant zur Elephant Rock Lodge: Der bekannte Musiker Johnny Clegg hatte im Rahmen seiner "Final Tour" eines seiner letzten Konzerte in Südafrika letzten Monat im Nambiti Game Reserve, unplugged. Während dem Event übernachtete er zusammen mit seinem Team in der Elephant Rock Lodge, in der er auch schon einige Male zuvor weilte, wovon einige Bilder und Autogramme erzählen. Dazu lief abends an der Bar vor dem Essen (manchmal auch während dem Essen) im Hintergrund wirklich tolle und passende Musik, u.A. natürlich von ihm. Normalerweise brauche ich das nicht unbedingt, aber dort hat es wirklich gepasst und war positiv zu erwähnen.
Es waren auch einige der hier im Forum erwähnten Musiker & Songs dabei: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Weiter geht es dann bald mit dem Nkomazi Game Reserve und ich kann euch auch hier schon sagen, dass es total anders herauskam als gedacht ;) :saflag:
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Dienstag, 27. März 2018, 16:13

dankeschön für euren nambiti bericht, auf den ich ja schon gewartet hatte :thumbsup:

euer fazit des nambiti private game reserve deckt sich ganz gut mit meinen erwartungen, das beruhigt mich. das mit der safariuntauglichen reisegruppe und dem euch-vergessen beim morningdrive ist echt ärgerlich, ersteres kann aber ja leider immer passieren, letzteres sollte in einem pgr definitiv nicht passieren. die dennoch schönen sichtungen, und die grandiosen sonnenuntergänge entschädigen hier sicherlich ganz gut :)

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kOa_Master (27. März 2018, 16:33)

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Dienstag, 27. März 2018, 20:03

Hallo Anika und Flo,

ich habe auch ganz interessiert euren Bericht über Nambiti verfolgt. Eventuell wäre das auch mal für uns eine Option. Ja, man kann schon Pech haben. Genau das hatten wir in Nkomazi. Deshalb bin ich wirklich gespannt auf die Eindrücke die ihr dort hattet.
Anika, ich kann deine Reaktion bei der fast vergessenen Tour sehr gut nachvollziehen. Es wäre mir ähnlich gegangen und mein lieber Mann wäre schnell wieder bester Laune gewesen.

LG Sella

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kOa_Master (28. März 2018, 05:55)

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Mittwoch, 28. März 2018, 06:06

@kalingua: Gern geschehen - gibt ja auch einige andere Berichte darüber ;)
Die Lodge ist eigentlich sehr nett und hübsch, das Ambiente angenehm und intim - meistens jedenfalls. Was vielleicht noch wichtig/zu beachten ist: Ich würde definitiv NICHT nach Nambiti gehen, wenn gerade SA High Season ist (Ostern, Winterferien, Weihnachtszeit). Da wären mir eindeutig zu viele Fahrzeuge in dem kleinen Gebiet unterwegs, das Reserve hat zu viele Lodges für die kleine nutzbare Fläche mit dieser Tierdichte (die aus meiner Sicht z.B. nicht mit dem Greater Kruger vergleichbar ist). Bennie erzählte von einigen unschönen Szenen in der Weihnachtszeit.

@Sella: Da bin ich gespannt, wirst du auch noch berichten? Schade, dass ihr ausgerechnet bei eurem ersten PGR Pech hattet. Und was die fast vergessene Tour angeht - keine Ahnung wie man sich sowas "antrainieren" kann, aber mir ist das halt jeweils zu schade um sich aufzuregen, wenn ich in dem Moment eh nichts machen kann. Einfacher gesagt als getan?
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sunny_r (28. März 2018, 10:36)

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Mittwoch, 28. März 2018, 08:37

@Sella: Da bin ich gespannt, wirst du auch noch berichten? Schade, dass ihr ausgerechnet bei eurem ersten PGR Pech hattet. Und was die fast vergessene Tour angeht - keine Ahnung wie man sich sowas "antrainieren" kann, aber mir ist das halt jeweils zu schade um sich aufzuregen, wenn ich in dem Moment eh nichts machen kann. Einfacher gesagt als getan?
Hallo Florian,

doch ich werde auch noch berichten. Nach dem Urlaub wollte ich die Eindrücke erstmal sacken lassen und jetzt habe ich beruflich wieder so viel um die Ohren, dass ich bereits wieder urlaubsreif bin :wacko: .
Antrainieren? Vielleicht ein bisschen. Ohne das in irgendeiner Form negativ zu meinen sind doch häufig die Frauen etwas emotionaler, was in vielen Bereichen sehr positiv ist. Männer neigen doch eher ( auch nicht alle) zu der Ansicht: Komm, Schwamm drüber! Ich bin sehr froh, dass ich mit so einem Exemplar verheiratet bin. Würde aber sagen das sich solche Paare in der Regel wunderbar ergänzen.... ;)
Genug der Philosophie :) . Ja, Nkomazi war für uns dann wohl wirklich eher so wie für euch Nambiti. Einmal reicht. Aber ich werde irgendwann noch ausführlicher berichten. Bin jetzt erstmal gespannt wie es bei euch weiterging.

LG Sella

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sunny_r (28. März 2018, 10:37), kOa_Master (28. März 2018, 09:30)

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:21



ich habe auch ganz interessiert euren Bericht über Nambiti verfolgt. Eventuell wäre das auch mal für uns eine Option.


wenn es nicht zu eilig ist, kannst ja noch meinen Bericht abwarten und dann die Optionen abwägen. Wirklich viele (aktuelle) Berichte zum Nambiti PGR findet man hier im Forum ja nicht, deswegen war ich ja auch so gespannt auf diesen. Wir werden Mitte September in der Ndaka Safari Lodge sein, preislich fast identisch mit Elephant Rock. Und für einen entspannten Reiseabschluss / Safarireiseeinstieg ist da hoffentlich echt nen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gegeben.

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