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traveler57

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Donnerstag, 22. März 2018, 14:40

Der Brückentag vor dem Mountain Zebra NP.
Die Fahrt durch die Karoo und damit zig Kilometer geradeaus Gefahre , mit links und rechts kurzem Buschland, prägte die Übergangsetappe.
99.



Später dann wieder Gebirge mit einer fruchtbaren Ebene, Südafrika und seine Vielfalt , einfach nur toll. :saflag:
100. Tafelberge gibt es genügend in SA



101. es lohnt sich, auch während der Fahrt mal etwas in den Busch links und rechts zu sehen... Wenn der Bremsweg nur nicht so lang wäre.... :D




Graaff- Reinet erreichten wir doch sehr früh, so das wir uns entschlossen, gleich in den Camdeboo NP zu fahren.

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Hinauf zum Valley oft Destillation.
Wieder nicht unbedingt eine Straße, die zu den Favoriten meiner Frau zählen wird, gerade wenn ab und an ein Fahrzeug entgegen kommt.
Die Ausblicke sind sagenhaft und da es kaum Besucher dort oben gab, hatten wir die Aussicht nur für uns.
Auf die Fahrt zum Sonnenuntergang nochmals dort hin, verzichteten wir aber dann später...

102.




103.




104.



105.


106. Graaff- Reinet



Wir genossen den Nachmittag im Garten des B&B / Whyte House und aßen im Polka zu Abend.
Auch dieses Restaurant können wir nur empfehlen, ob das Lamm oder das Bobotie , der Kuchen... alles super lecker.

107. geschmorter Lammnacken - wenn ich das Bild sehe, läuft mir das "Wasser" im Munde zusammen.....
Es war die Empfehlung von unserer Bedienung gewesen......




108./ 109. das Bobotie meiner Frau -und nur deswegen klein eingestellt, da ich dasFoto/ (Handy) etwas verwackelt habe und das nicht ganz so sehr auffällt.....



Auch die angebotenen Dinge im Haus, wie das Brot und die Marmeladen lohnten sich mitzunehmen.
Nebenbei kamen wir mit der Chefin des Hauses ins Gespräch, die auch schon in Deutschland gewesen war.
Es war eine sehr angenehme Unterhaltung und rundete den kurzen Besuch in dieser Stadt hervorrangend ab.

Das Frühstück im B&B war sehr abwechslungsreich und am langen Tisch kam man noch etwas ins Gespräch mit den anderen Gästen.
Es waren an dem Morgen nur deutsche Gäste vor Ort.
Einmal, zwei junge Paare aus Bayern, die weiter nach Jeffreys Bay wollten und noch ein Paar, das etwas älter war als wir.
Wohl schon SA erfahren..... !! ??
Er, kannte sich "top" aus (??) und zeigte das auch von der Körpersprache her.
Sie, sprach aufreizend leise und erkundigte sich bei uns , was man denn noch so alles in Graaff-Reinert unbedingt ansehen könnte......
Sie hätten ja noch viel Zeit heute.... - ??
Mit den jungen Leuten unterhielten wir uns noch eine ganze Zeit.
Hier gab es klare Regeln, die "Mädchen" hatten die Reise geplant und die "Jungs" waren für die Route und das Auto zuständig.
Sie fragten uns, was sie auf jeden Fall auf ihrer Route noch ansehen sollten , was sie nicht schon eingeplant hatten.
Besonders für die Empfehlungen rund um Kynsna und Kapstadt , waren sie sehr dankbar.
Als bald wurden die Fahrzeuge beladen und jeder reiste ab......

Für uns ging es nun in den Mountain Zebra NP.
Mit 130 km , war die Anfahrt kurz und so cruisten wir dem Park entgegen.........

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Serengeti

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22

Freitag, 23. März 2018, 09:12

Auf Deinem Bericht zu MZNP bin ich sehr gespannt 8o
Es freut mich, dass Ihr so positive Erfahrungen im Polka gemacht habt.
VG
Serengeti

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23

Freitag, 23. März 2018, 12:58

Nach dem sehr guten Frühstück ging es dann weiter,- der Mountain Zebra NP stand an.

Die Überfahrt einfach, gute breite Straßen und eine Lasermessung unserer Geschwindigkeit.
Der Polizist hatte sich in einen Graben gelegt und bodennah uns anvisiert.
Aber ohne Erfolg, wir fuhren 80 km/h und erlaubt waren 100 . :D
110.Weite .....



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Karte:
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Am Gate alles easy, , die ca. 12 km zum Camp gefahren und im Camp angemeldet , dabei schon einige Tiere gesehen.
..... den Schlüssel für das Haus gab es erst um 2.00.... ok.....
Dann fahren wir schon mal eine Runde durch den Park.
Die Karte studiert und uns für den Kranskop Loop entschieden.

111. Schakalbussard - Jackal Buzzard
Ansitz....



112. Anflug....



113. und erwischt. Kill, - aber leider nicht ersichtlich , was es zum Lunch gab. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



An dem Viewpoint-
Aussteigen auf eigene Gefahr- Vorsicht vor Löwen - stand schon ein Pärchen und genoß bei einem Glas Wein die Aussicht :wine:
Südafrikaner und wie das so ist, man kam sehr schnell in ein Gespräch, die Zeit lief .......

114. Rundumblicke.....



115.



116.



So kamen wir dann doch später zurück , als gewollt.
Den Schlüssel empfangen und den Bungalow bezogen.
Prima ausgestattet, bequeme Sessel, Tisch, Esstresen - bis auf das doch in die Jahre gekommene Bad, alles sehr schön.
Wenn man noch den Kühlschrank angeschaltet hätte, wäre es fast perfekt gewesen.
Zum Bad, - alles sehr sauber, Wanne mit Duschvorhang, ist aber nicht mehr zeitgemäß und ein Waschbeckenabfluss,
der schon mehrfach geflickt und stark korrodiert war und ab und zu leicht tropfte , schmälerten den sonst wirklich guten Gesamteindruck.

Der Park ist von seiner Charakteristik ganz unterschiedlich zu den anderen Parks.
Neben dem , sagen wir es mal, unteren Bereich,der dichter bewachsen ist, gibt es eine weite Gras bewachsene Hochebene und ein Tal das normal befahren werden kann.
Zusätzlich drei 4x4 Strecken.

Wir waren hier für 4 Nächte, also reichlich Zeit in den 3,5 Tagen ,ohne den dauernden Druck, in Ruhe umher zu fahren.
Das genossen wir sehr.
Das Wetter war in den Tagen eher etwas sehr unbeständigt.
Wir hatten so gut wie alles, in der Zeit, - Sonne, Wolken, völlig zugezogene Berge, Schauer, Gewitter, viel Wind,
Wetterleuchten auf einem Night Drive rund um uns herum und Hitze.

Die üblichen .....
( da ich parallel den RB in einem Fotoforum schreibe, sind ein paar Links gesetzt, die erfahrenden
Afrikareisenden hier etwas amüsant erscheinen.... Doch hat es sich gezeigt, das einige Follower dort, mit der Bestimmung von Tierarten,
einige Schwierigkeiten haben..... und schaden kann es ja auch hier nicht... )

117. Bergzebra - und woran erkennt man die Unterschiede bei den Zebras....? -- (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)




118. Weißschwanzgnu oder auch Black Wildeebeest / White-tailed Gnu genannt.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , im Gegensatz dazu das: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Viele Tiere sind mehr oder weniger sehr Standort treu, in einem Teil war
es fast tierlos ( Kranskop Loop )...., andere Dinge musste man halt entdecken.

119. Fuchsmanguste - Yellow mongose
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Freitag, 23. März 2018, 17:24

Korrektur:
Hinauf zum Valley oft Destillation.
Das ist natürlich völliger Quatsch gewesen. Wieso auch immer, das da so hinein gekommen ist...... :blush: ?( :?:

Es ist das Valley of Desolation im Camdeboo NP. ( Text zwischen Bild 101/102)

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toetske (16. Mai 2018, 23:51)

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Samstag, 24. März 2018, 10:51

Heute mal keine Fotos...... aber liest selber und verfolgt die Links dazu:

Das der gebuchte Night Drive so ein Highlight wurde, konnte keiner erahnen.
Sah es erst danach aus, das er entweder ausfällt oder wir ganz schön nass werden könnten, wenn die Gewitter uns treffen würden.
Es kam ganz anders und alle 9 Gäste auf dem Wagen waren schwer begeistert , was wir gemeinsam so alles entdeckten und zu sehen bekamen.
Auch ein Novum- keiner machte Bilder, noch Videos auf der Tour, alle genossen den Augenblick, ob Südafrikaner, Holländer oder wir Deutsche.
Das wunderte unseren Guide besonders.
Das wäre für ihn auch sehr ungewöhnlich gewesen auf dieser Tour, wie er uns nachher sagte.

Aber nun zu den Erinnerungen der Nacht und den einmaligen Ereignissen:

Der Abend begann etwas holprig.
Die Tour sollte um 7.30 pm starten und wir sollten uns um 7.00 am Parkplatz einfinden.
Gesagt getan und wir waren pünktlich da, rund um uns herum hatte es seit dem Nachmittag gewittert.
Mal mit viel Regen , mal etwas weniger, bzw. es tropfte nur noch.
Ob der Drive überhaupt stattfinden würde, bei dem Wetter ? - das war die große Frage.

Es war zwar nun am Treffpunkt trocken , aber rundherum blitzte es noch reichlich.
Die Zeit verging, - ein Angestellter vom Park kam und meinte der Guide wäre unterwegs , er checkt nur noch was ab.... ???
Es wurde später und ein südafrikanischer Gast, sprach nochmals mit dem Personal vor Ort.....
Endlich um 8.10 pm erschien der Wagen.
Der Guide entschuldigte sich mehrmals für die Verspätung,- es wäre ihm nicht mitgeteilt worden, das er heute fahren sollte ????
Sei's drum,- wir sollten uns entspannen und wir würden so lange fahren, bis wir "alles" gesehen hätten.
Sicherheitshalber gab es noch Regenumhänge mit auf dem Wagen , obwohl dieses Fahrzeug ein Regendach hatte und los ging es.

Wie gesagt, wir waren voll besetzt und neben dem Guide, bekam noch ein Mann den zweiten Scheinwerfer für die linke Seite.
So rollten wir los, es war nun stockdunkel geworden..... und entdeckten gleich die scheuen Kaffernbüffel hinter den Bäumen am Fahrbandrand.
Einige Augenblicke später, auf der anderen Seite am Hang ein paar leuchtende Augen im Gras.
Mit dem Scheinwerferlicht erkannten wir eine kleine Ginsterkatze.
Gleich darauf entdeckte ich eine Eule auf der anderen Seite , ein Stückchen weiter.
Man, was für ein toller Einstieg in die Tour !!
No stopp for photos ? fragte unser Guide.
Allgemeine Antwort, nein , wir werden alles nur mit unseren Sinnen genießen...... !
OK !

Wir fuhren von der Hauptstraße ab und nahmen die Geländestrecken unter die Räder.
Da! - wieder leuchtende Augen ,- aber was ist das ???
Hasen - nee ... aber so ähnlich. Endlich konnte wir sie besser ausleuchten und gebannt schauten wir hin.
Halb Hase- halb Känguru, nur viel kleiner - es waren Springhasen und für uns das erste Mal, das wir so ein Tier sahen !
Das wunderte meinen südafrikanischen Sitznachbarn dann doch, das wir so begeistert über diese Sichtung waren.
"Habt ihr die noch nie gesehen" fragte er nochmals nach . " Nein, die sind für uns völlig neu ".
So erzählte er mir etwas über die Tiere.... echt prima !
Wir "kämpften" uns weiter voran auf den engen, holprigen Wegen.
Immer wieder wurde es kurz sehr hell, wenn das Licht der Blitze rund um uns herum den Himmel erleuchteten.
Witziger Weise hatten wir während der Tour nur ein paar Tropfen Regen abbekommen, trotz des Lichtschauspiels !
Wir entdeckten die Grasfresser, u. a. auch eine größere Gruppe von Elandantilopen, immer wieder Springhasen, einige Vögel in den Bäumen.
Die Zeit verging wie im Fluge und ohne das wir es erahnen konnten, sollte das Highlight noch folgen....
So langsam ging es wieder zurück auf der Hauptstraße in Richtung des Camps.
Raubtiere waren bis jetzt eher rar gewesen.
Auf einen Schakal hatten wir kurz einen Blick werfen können, bis er schnell verschwand.

Plötzlich entdeckte jemand einen Schatten im Zwielicht, was war da.....?
Beide Lampen leuchten die Gegend genauer ab und dann sahen wir es, das Tier......
Es war ein Aardwolf , ein Erdwolf !! Eine Hyänenart, sehr selten, auch hier MZNP.
Wie das mit den nachtaktiven Tieren so ist, sind sie entdeckt worden , ziehen sie sich sehr schnell zurück und suchen Deckung,
- aber wir hatten dieses prachtvolle Tier gesehen !
Wir rollten weiter, nun war auf der rechten Seite wieder betrieb.
Wir trauten kaum unseren Augen , noch ein Erdwolf , das war der Hammer !
Selbst unser Guide war hin und weg.
"Ihr habt damit das Glück gehabt, 2 von den 3 oder 4 Tieren, die es hier im Park gibt, heute gesehen zu haben!!!", so sein Kommentar.
Selbst unsere Südafrikaner auf dem Wagen konnten es kaum fassen.
Für den einen, war es das zweite Mal in seinem Leben, das er nach nun 15 Jahren, solch ein Tier wieder gesehen hatte
und dann gleich zwei und verhältnismäßig recht nah und klar zu sehen.
Einfach nur toll !!!

Aber wir waren ja noch nicht wieder zurück.
Ich dachte ein Aardvark , ein Erdschwein, dass wäre die absolute Krönung für diesen Drive.
Das wurde es dann nicht mehr ( wäre vielleicht auch zu viel des Guten gewesen) ,
doch unser "Hilfsguide" hinter mir erspähte auf der linken Seite etwas,
- der Wagen wurde zurückgesetzt,- er war sich nicht ganz sicher gewesen....
So leuchteten wir den Hang ab , setzten den Wagen nochmals um und dann erwischten wir es....
Ein Stachelschwein versuchte rasch aus unserem Gesichtsfeld zu entschwinden,
was dem stacheligen Tier aber erst nach einer Weile gelang.

Überglücklich, dank den Sichtungen, erreichten wir wieder das Camp gegen 10.30 pm,
- verabschiedeten uns und hatten noch genügend Gesprächsstoff für den Restabend. :thumbsup:

Fazit: Den Abend stotternd gestartet , aber was für ein Finale!!! :saflag:

Spezielle Tiere auf dem Nightdrive:
Eulen, Ginsterkatze ( Genet Cat) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Springhasen ( South African springhare) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ,
Schakal, Stachelschwein (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , Kaffernbüffel, Steinbock, Kronenducker( Grey Duiker), Erdwolf ( 2) ( Aardwolf) , (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ,
dazu die breite Palette an Antilopen und ein Graureiher in einem Baum.

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Montag, 26. März 2018, 16:27

Zusammenfassung der Tagesfahrten im MZNP:
Der Park hat viele Gesichter und daher ist er alleine von der Topografie her schon sehr interressant.
Dichter bis dicht bewachsen im Zufahrtsbereich zum Camp. Wobei es am Eingang das Gelände offen und weit ist.
Um in den höherenTeil zu kommen muss man egal wo, steile Rampen hinauffahren.
Es gibt somit 3 Wege auf das Hochland , 2x gut asphaltiert in den steilen Abschnitten und 1x fast unbefestigt und enger,
auf den Kranskoop Lopp. Alles mit einem normalen Fahrzeug zu befahren.
Wie die 4x4 Trail sind, dazu kann ich nichts sagen, da wir diese nicht gefahren sind .

Auf dem Hochplateau, das größten Teils fast baumlos ist, befanden sich während unserem Besuchszeitraum, die meisten Tiere.
Große Gruppen von Zebras, Springböcken, Gnus und Blesböcken.
Da die Freiflächen sehr groß sind, können die Tiere weit ausweichen und damit schnell mal im ungünstigsten Fall,
bis zu einigen hundert Metern entfernt stehen oder sogar sich so plazieren, das man sie nur vage erahnen kann.
Die beste Möglichkeit den Tieren näher zu kommen , war an den Wasserlöchern zu warten......
Wie schon angedeutet, war das Wetter sehr unterschiedlich in den Tagen, das wir mehrfach unsere Touren umschmissen und
zeitlich verlegen oder verkürzen mussten.
Daher war der Aufenthalt mit 4 Nächten auch nicht zu lang gewählt worden.
Von dem Gepardentracking machten wir keinen Gebrauch, da wir 2013 den Tieren so nah waren und aktiv auf einem Walk
mit den Katzen in Tuchfühlung kamen , das wir auf liegende Geparden am oder unter dem Busch gerne verzichteten.

Laufend haben wir sie die Tage nicht gesehen.....

Fotoserie Park I :
120. gegenüber dem Karoo NP , war es hier viel grüner, es blühte noch so manche Pflanze und die Luft roch entsprechend blumig.........



121. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir kennen den Vogel als Ganzjahresbewohner, er ist aber auch ein Zugvogel . s. Link.



122. Wenn ich aus den Fachbüchern den richtigen Schluss gezogen habe, ist das ein Lannerfalke (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



123. auch eine rückwärtige Ansicht kann schön sein.... Helmperlhuhn (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



124. am Haus...... konnte nur den paasenden lateinischen Namen für diese Ameise finden..... Camponotus fulvopilosus




125. großer Singhabicht - Pale Chanting Goshawk (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Anekdote dazu: Die Südafrikaner an dem Aussichtspunkt schwärmten von
diesem Vogel und sagten , den werden wir "laufend" zu sehen bekommen.....
Wir sahen ihn in den Tagen genau einmal..... im MZNP !



126. das Grashochland.....


127. blühender Akazienbaum



128. Löffler , mit einem kleinen Fang.....



129. eine "gute" Zebra Porträtaufnahme zu bekommen , ist echt schwierig,
da sich die Tiere in der Regel immer schnell abwenden , wenn man anhält .
- noch ist dann der Hintergrund noch so, das die Farben der Tiere entsprechend leuchten.....- ich denke hier passt das .



130. Springbock (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



131.


132. -die gab es hier auch... Oryx Antilope oder auch Gemsbock / Spießbock (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Damit mal ein Zwischenfazit , was diese Gegenden betrifft.
Es war eine ganz andere Betrachtungsweise und Reise in diese NP.
Wesentlich entspannter, da der Erwartungsdruck längst nicht so hoch war , wie zum Beispiel im Kruger.
Auch durch die geringeren offenen Strecken in den Parks, ließ man sich viel mehr Zeit und genoss,
die Ausblicke und Begegnungen wesentlich intensiver.
Wir hatten mit 2.5 Tagen für den Karoo und 3,5 Tagen für den Mountain Zebra NP auch genügend Zeit eingeplant.
Diese Zeitspanne reichte auch völlig aus, - wer nicht so viel Zeit hat, ist mit jeweils 2,5 Tagen auch gut dabei.
Insbesondere die Ruhe und " Einsamkeit" auf den Touren und im Camp hat uns sehr gut gefallen.

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Dienstag, 27. März 2018, 13:50

Was gab es sonst noch zu berichten und zu sehen.... u.a. dies :

Bildserie II :
133. Mit der entsprechenden "mehr" Zeit , gelingen dann auch mal solche Aufnahmen.
Die Zebras stritten schon eine ganze Weile miteinander . Das eine Tier war richtig auf Krawall aus und ließ nicht locker.
Erst sah das ganze noch recht harmlos aus, etwas drängeln, mal beißen bis es dann heftiger wurde....



134.


135.


136.


137. Fuchsmanguste , aber keine Erdmännchen zu sehen....



138. gesehen haben wir ihn ein paar Mal, doch leider nie perfekt in der Ansicht.....den Schabrackenschakel



139. . er war eindeutig geduldiger als wir......
Es ist einfach erstaunlich, wie lange diese Tiere regungslos, wartend ,stehen beiben können.....
Nach gefühlten 15 Minuten gaben wir auf.....



140. Afrikanische Borstenhörnchen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



141. super scheu sind diese - Grey Rheboks - Rehantilopen



142.


143. der Nationalvogel von Südafrika - Blue Crain - Paradies Kranich



144. Überblick



Diese Zeit war nun vorbei und wir starteten in eine andere Region, nicht so weit entfernt , aber Welten getrennt,
von den Eindrücken der letzten Tage.
Es ging in die Nähe vom und in den Addo Elephanten Park.
Einerseits hatte wir mit diesem Park noch eine "Rechnung" offen, da wir 2013 bei dem eintägigen Besuch,
nur einen halben, weit entfernten, stehenden Elefanten zu Gesicht bekamen und das sollte sich diesmal ändern.
Anderseits hatten wir uns für eine Unterkunft außerhalb des Parks entschieden, um dort auch entspannen zu können.
So gesehen ein Kompromiss, da wir einen Bungalow mit Garten , an einem Fluss gebucht hatten, inkl. Frühstück und
buchbaren Dinner für den Abend ( 3 Gänge), auf einer Zitrusfarm.
Die Anfahrt zum Gate des Addo betrug ungefähr 30 Minuten, was für hiesige Verhältnisse völlig in Ordnung war.

Bernd

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Donnerstag, 29. März 2018, 12:40

Auch bei dieser Anfahrt waren wir schon sehr früh im Zielgebiet und so fuhren wir schon einmal in den Addo, auch wenn es schon gegen Mittag war.
Cruisten etwas herum, besuchten 3 Wasserlöcher im oberen Teil und befuhren die dortigen Loops ab und sahen dabei dann tatsächlich den ersten vollständigen
Elefanten von einem Aussichtspunkt, an dem Wasserloch, wo wir vor ca. 20 - 30 Minuten gewesen waren..... - aber gesehen.
Keine Panik, - wir hatten noch genügend Zeit, in den nächsten Tagen, die Quote zu erhöhen.

145. im Karoo NP scheu und panisch flüchtend.... hier am Straßenrand relaxed.....


146. rar im MZNP - hier im Addo fast täglich gesehen....


147. " Beifang"



So verließen wir den Park und fuhren zur Unterkunft, bzw. erst einmal in grobe Richtung, da mein Navi, das Ziel trotz der GPS Daten nicht erfassen wollte,
wegen fehlender Straßenkarten.....
Gut, das ich vorher schon mal geschaut ( Street view) hatte, wie weit es ist von der Kreuzung und wo man ungefähr abbiegen sollte.
Es war dann auch ausgeschildert, - das es zu einer Alzheimereinrichtung ging, fanden wir dann doch schon etwas schräg.
Hatte aber nichts mit unserem B&B zu tun. ;)
Auf einer Gravelroad ging es von der Hauptstraße weg, 4,5 km sollten es noch sein.
Dann durch ein erstes Tor, immer zwischen Zitrusbäumen weiter.
Mal rechts , dann wieder links bis der Weg enger wurde und die Bäume direkt am Weg standen.
Nochmals um eine Kurve und das Lodge Tor war erreicht.
Wir waren so gut wie da, auf der Umlambo River Lodge,-... fast.
Noch einige Meter auf dem einspurigen Weg und vom Damm hinunter zu dem Anwesen.
Geschafft.- der erste Eindruck , traumhafte Lage !

Herzlich wurden wir empfangen, das gebuchte Haus wurde vorgestellt , wie auch der gesamte andere Bereich.
Hier lässt es sich aushalten,- alles richtig gemacht !
Die nächsten fünf Nächte war das nun unser zu Hause,- auf den kurzen Nenner gebracht:
Top Haus mit Terrasse( Tisch und Korbsessel) privater Garten mit Liegen ,Bootssteg mit einem privaten Kajak am Sundays River. :thumbsup:
Insgesamt gibt es vier Häuser dort ( 3 x für 2 Pers. und 1x für 4 Pers.) alle optisch getrennt und alle mit privaten Steg.
Das auch das Frühstück sehr gut war und wir uns jeden Abend von dem ( buchbaren ) Dinner, das Kayla zubereitete, verwöhnen
ließen,- war dann das I-Tüpfelchen während der Tage. :saflag:
Für eine Übernachtung viel zu schade, um diesen Ort richtig genießen zu können.
Frühstück gab es ab 7.00 bis 10.00 - 6.00 wäre auch möglich gewesen...
Dinner immer um 19.00 .
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


148.


149.


150. Warmwasserversorgung... Therme und Tank,- betrieben mit einer Gasflasche..... klappte 1a !

Mehr Bilder, siehe Link oben.


Damit schöne Ostern aus dem weißen Norden, - es taut zwar alles wieder weg, aber ich kann es nicht mehr sehen , - wo bleibt der Frühling, die Sonne und Wärme ??? X( :cursing: :wine: :saflag:
VG Bernd

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Dienstag, 3. April 2018, 12:40

Die Tage im Addo Elephantenpark:
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Karte: klick macht groß...
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Wir fuhren so jeden morgen in den nächsten Tagen in den Park, - die Anmeldebögen hatten wir schon beim ersten Besuch,
für die folgenden Tage mitgenommen und vorab ausgefüllt, so dauerte der täglich Registrierungsprozess nicht so lange,
um das Tagesticket ausgehändigt zubekommen.
Wir sind somit, 5 x in dem Park gewesen , mal länger, mal kürzer, mit einer Pause im Restaurant, mal nicht.

5 Tage...... Addo,- muss das sein, ist das nicht langweilig..... ????
Ich sag mal, eine kluge Aufteilung der Zeit und Bewegungsplan auf den Strecken, bieten schon eine gewisse Abwechslung und
was für uns dann sehr ausschlaggebend war, die Muße auch mal für 2 Stunden am Hapoor Dam zu stehen und nur den Elefanten und
Elefantengruppen dort am Wasser sehen zu können.
Das Kommen und Gehen der Gruppen zu erleben, die Interaktionen der Tiere in den Gruppen, mit den Bullen zu beobachten oder das Bad im Wasser,
- es gab so viel zu sehen.
Den Geruch, die Laute vom schnaufen und trompeten wahr zu nehmen.
Wir hatten die Zeit und die Ruhe nicht ungeduldig zu werden und nicht wie viele andere dort, anzuhalten , ein paar Minuten zu stehen,
ein paar Bilder zu machen und weiter zu hetzen.
Und wir sahen hier viele, wirklich viele Elefanten, immer so zwischen 10.00 und 1.00 war es sehr aktiv am Wasser, mit ca. 100 bis zu 120/130 Tieren.
Gruppen kamen, sonderten sich dann etwas ab, neue Gruppen kamen dazu, andere wanderten in den Busch ab......

Wer ein Faible für diese Tiere hat, ist hier genau richtig, denn so nah und so entspannt kommt man diesen Tieren mit dem eigenen Wagen nirgends.
Hinzu kommt die hohe Anwesenheit an Elefanten, die sich hier versammeln und je nach eigenem Standort auch zwischen den Wagen marschieren......!!
Also, immer Lücken lassen !!

und nun zu den ausgesuchten 380 Elefantenbildern und ca. 48 Vidoes ........ :D :D :D
Keine Angst .... war Spass ,- aber es sind schon reichlich Bilder und Filme entstanden in den Tagen, - nun, zumindest einige Bilder:

153. alle Bilder sind am Hapoor Dam gemacht.......


154. Ankömmlinge



155. Hautstruktur.....




156. Hautpflege....



157. Begrüßung



158. Rangelei .---- dazu unten mehr .......



159. Bad



160. auch hier ging es nicht ohne ... ab



161. Big Bull



162. entspannte Trinkgruppe



Etwas noch zu dem Bild 158 , bzw. was hier noch ein jugendliches Kräftemessen ist, hat schon einen tieferen Sinn.
Denn Kühe , wie auch die Bullen müssen sich im späteren Leben behaupten .
Das dies auch mal sehr tragisch enden kann, hat man in den letzten Tagen auf #safariLive / youtube channel unter videos (mit)erleben können.

Dort sind zwei Bullen aneinander geraten und haben sich wohl sehr hart bekämpft ( ca. 25 und ca 35 Jahre alt).
Der jüngere wurde durch einen Stoßzahn von seinem Gegner so unglücklich getroffen, das dieser unter seiner Schulter tief in den Körper eindrang.
Als einer der Guides mit dem Kamerawagen, dieses Tier an einem Baum antraf, ging man von einem leichten Nachmittagsschlaf aus.
Doch das Tier war sehr auffällig in seinen Bewegungen.
Als der Wagen eine andere Position einnahm, kam der Hinweis an die TV-Gemeinde, das die nächsten Bilder nichts für zartbesaitete Leute wäre......
Aus dem Körper hingen Eingeweide heraus und es blutete mal mehr , mal weniger.
Der verletzte Bulle versuchte mit Sand und Erde das zu stoppen.
Die Leitung in Sabie Sand wurde verständigt und das Gebiet für Touren gesperrt, da solch ein verletztes Tier , wenn auch noch jetzt ganz ruhig,
zu einer potenziellen Gefahr für jedermann werden könnte, wenn er Fieber und stärkere Schmerzen bekommen würde.

Etwas später erschien wohl der große Bulle wieder auf der Bildfläche , der voll in "Musth" war und selbst der erfahrene Guide vom TV-Team verließ die Szenerie,
da nicht genügend Platz zum Ausweichen vorhanden war. Er wollte auf keinen Fall zwischen die Fronten geraten,oder selbst von dem großen Bullen angegriffen werden.
Am Morgen hatten sie schon einen aggressiven Bullen angetroffen, der wirklich nicht sehr freundlich war.
Die Fangemeinde machte sich entsprechend Sorgen und fragte nach, was nun geschehen würde....

Der Morningdrive brachte Stunden später auch noch nichts neues.
Kurz nach der Liveübertragung wurde das Tier dann gefunden, weit ab von der Stelle vom Vortag.

Verendet !

Nach Meinung der Guides dort, hat der große Bulle, dem verletzten Tier, den Rest gegeben.....

Auch das ist halt die Natur , ein täglicher Kampf und nicht die heile Welt, wie viele sich das vielleicht etwas "verklärt" vorstellen.


Brent (Guide) auf seinem Weg und findet den Elefanten stehend im Schatten an einem Baum lehnend // ab 3.50 Minuten



nächster Nachmittag ab 7.25 - Ihr könnt auf der timeline mit der Maus vorwärts und rückwärts gehen.....



mehr Safari u.a. ........mit dem großen Fressen am Elefantenkadaver... ab 27.03 ........
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nochmals , das ist Natur,.- und auch in den Tagen bei den "School Drives" für die Schüler mit ihren Lehrern, wurden die Bilder gezeigt,
mit den entsprechenden Erklärungen dazu.

Es ist halt ungewöhnlich , das man so etwas zu sehen bekommt und dann noch mit so einem großen Tier, selbst für die Guides vor Ort. !

:saflag: Bernd

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Mittwoch, 4. April 2018, 14:39

Neben den tollen Elefantensichtungen an diesem und anderen Wasserlöchern, was gab es noch zu sehen ?
Zweimal hatten wir das Glück Löwinnen anzutreffen, bzw. liegend zu sehen.
Einmal sehr versteckt hinter Bäumen und Büschen und wären dort nicht schon zwei Safariwagen gewesen,wären wir wohl vorbeigefahren.
Aber so, stellten wir uns an und hofften etwas mehr sehen zu können.
Das fand einer der Fahrer wohl auch und fuhr kurzerhand in das Grünland, hinter das Versteck und scheuchte die Löwinnen auf...... - die waren völlig perplex und stoben auseinander.
So etwas hatten wir in den Jahren auch noch erlebt, das jemand so offensiv oder soll ich eher sagen rücksichtslos, auf die Tiere zu fuhr... !!??
Mit einem breiten Grinsen kam er zurück, die Gäste auf seinem Wagen waren happy,- der andere Guide mit seinerTruppe auch und wir schauten uns an und schüttelten den Kopf,- so Krass.
Ein paar Bilder machte ich zwar, doch fast alle sind nichts geworden, da die Kamera nicht die richtigen Einstellungen hatte für solch eine Situation....

Auch die zweite Sichtung am Folgetag, war eher zufällig und auch nur kurz, da sich die Löwinnen sehr schnell im Dickicht verschwanden.
Eine kleine Auswahl, was uns sonst noch über den Weg und vor die Linse kam.....:

163. Warzenschweine gab es reichlich im Park und so gut wie nirgends scheu



164. ein Graureiher, genervt von den Elefanten, zog ab ...


165. Löwin, wieder beruhigt...


166. Felsformation


167. Streit auf der Straße - kein passender Ort dafür !


168. dazwischen, re. von uns musste sich noch einer durchquetschen,- mit einem kleinen Kind an Bord


169. Löwin, am anderen Tag.... nach dem sie wohl ein Warzenschwein in der Nacht oder früh erlegt hatten....


170. Mistkäfer/ Dungbeetle - sehr wichtig im Ökosystem


170. der größte Rabe in der Region ,- ein White -necked Raven


171. um die letzten Brocken und Knochen stritten sich Schakale, der Rabe und dieser Raubvogel.....



172. mal ein Kudu....



Unsere Sightings hier:
Na klar , Elefanten.... Strauße, Zebras, Blue Crane, Black Headed Heron,Löwen, Kaffernbüffel, Kuhantilope, Elands, Kudus, Warzenschweine, Schakale, Schildkröten,
Vervet Monkeys, Yellow Mongoose, Dung Beetle, div. Vögel, Schmetterlinge ect.

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Donnerstag, 5. April 2018, 16:36

Ich habe meinen "Frieden" mit diesem Park gemacht, nach den Tagen !
Und trotzdem, der Park wird nicht unser Liebling werden, dafür ist es uns viel zu voll, hektisch und "unpersönlich".
Das Nationalparkgefühl kam hier nicht so auf, eher wie in einem Safaripark.
Dazu noch rücksichtslose Autofahrer, die die Elefanten auf der Straße bedrängen, erlebten wir mehrmals.
Das dabei nicht mehr passiert ist, gleicht einem Wunder.
Im Kruger NP hätte das für die Insassen sehr böse enden können.
Viele Stellen und einige Loops sind so sehr zugewachsen, das man so gut nichts entdecken kann.
Man fährt hier fast wie in einem Kanal, der beidseitig hoch bewachsen ist.
Der Besucherstrom konzentriert sich sehr stark auf den nördlichen Teil.
Der südliche Abschnitt war zumindest in den Tagen wo wir da waren,merklich ruhiger.
Dort gibt es einige offene Flächen, was einen höheren Bestand an Grasfressern mit sich bringt.
Wir persönlich sahen in den Tagen schon genug, 2 x die Löwen , hatten unterwegs auch Nahbegegnungen mit Elefanten, die aber sehr entspannt verliefen.
Auch ein Secratry Bird war uns vergönnt.
Leider sehr schlecht sichtbar und als eine Lücke auf seinem Weg für uns frei war, hob er vorher ab und entschwand im Schutz der hohen Büsche.....

Der letzte Besuchstag im Addo .
Die letzten guten 2,5 Stunden verbrachten wir mit den Elefanten am Wasserloch.
Wie in den Tagen zuvor war ich dafür auf die Rückbank im Fahrzeug geklettert, da ein Aussteigen ja nicht erlaubt ist .
So hatte jeder von uns den optimalen Überblick zu den Tieren.
Doch dann stellte sich die Frage , was nun....
Schnell waren wir uns einig, - das war ein toller Abschluss für den Addo.
So fuhren wir zurück zur River Lodge und genossen den Resttag dort.

173. auch die großen "Dickhäuter" stehen mal bequem...



174.


175. a/b/c
Elefantenhaar .- lieber so , als im / oder als - Armband - Modeaccessoire verarbeitet ,- nebenbei, am deutschen Zoll würde es beschlagnahmt und man würde eine Anzeige bekommen.
Also Finger weg , von solchen "Urlaubssouvenirs" !!!



176.



177. ....und Tschüss Addo



:saflag:

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Freitag, 6. April 2018, 08:29

Moin,
m.E. sehr schöne Beschreibung des Parks.
Ich hatte früher in einem Thread mal geschrieben. Es fehlt am Harpoor Dam nur noch eine Currywurst Bude und ein Kinderspielplatz.
Auch wir hatten in diesem Jahr jedoch im Addo schöne Erlebnisse und konnten das Negative einigermaßen ausblenden.
VG
Serengeti

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toetske (17. Mai 2018, 00:13), traveler57 (6. April 2018, 08:34)

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Freitag, 6. April 2018, 14:57

Auf der River Lodge.....
Das Wetter war in den Tagen , sagen wir mal - ging so ......
Morgens viele Wolken, die dann fast immer aufrissen , zumindest für eine kurze Zeit,- wenn wir im Addo waren.
Nachmittags auf der Farm bewölkt, mal mit Sonnenlöchern , mal komplett zu und Gewitter um uns herum.
Auf dem Fluss , bzw. am Flussufer waren kaum Vögel zu sehen, - nur zu hören.
Dafür gab es Libellen im Garten, die dort ihre Schlafplätze hatten.
Und was gibt es noch, wenn man an einem fast stehenden Gewässer ist und drumherum viele Pflanzen sind.
Richtig... stechende Insekten, wobei es kaum Mücken/ Moskitos gab, trotzdem wurde ich reichlich gestochen, trotz der Cremes und Einsprühmitteln.
Zum Dinner hatte ich immer "Mückenkleidung" an , was zumindest dort für Sicherheit sorgte.
Was gut geholfen hat, gegen den Juckreiz und den Schwellungen, war ein termischer Stichheiler ( bite away).
Schon verrückt,- im Krüger hatte ich im letzten Jahr nur 3 Stiche in den 10 Tagen und hier ....... reichlich !!!
Es müssen gnittenartige Insekten gewesen sein, die auch am Tage ihr Opfer suchten.
Selbst meine Frau , die sonst immer völlig unbehelligt bleibt, erwischte es ..... mit 3 Stichen ;-)) ....!
Wie schon angedeutet, die Unterkunft und das Essen dort, waren top !
Die (Sonnen)-Stunden im Garten haben wir genossen.
So fiel uns der Abschied nach fünf Nächten , doch etwas schwerer.

178.


179.


180. man stelle sich dieses "Kerlchen" mal ganz groß vor...... 8o
Was es genau ist , weiß ich jetzt noch nicht, vielleicht hift mir ein Buch in einigen Tagen weiter, das ich mir zum Geb. gewünscht habe.....


181.


183.


184. kurze Pause.....


185. gerade ausgepult...


186. und entdeckt.... - und gleich auf der Jagd !!! - nach kleinen Insekten


187. dies war aber noch zu groß .....


188. inside...


189.
kurz vor dem Dinner und wie man sieht , für 10 Personen eingedeckt, - damit waren wir an dem Abend ausgebucht.
- mindestens 6 Personen waren am Abend immer da.


Das Wetter passte dazu, denn an dem Morgen war es komplett zugezogen und mit knapp 16-17 Grad auch nicht besonders warm.
Es ging hinunter zur Küste.
Da Jeffreys Bay auf dem Weg lag, machten wir einen Abstecher dort hin.
Diesig, grau, präsentierte sich uns der Ort .
Ein sehr kühler Wind blies von der Seeseite her, bei 18-19 Grad .
Alles hatte sehr viel Ähnlichkeit , mir Sylt . Nur halt südafrikanisch...
Ein paar Shops besucht, für einen Strandbesuch war es uns kalt.....

Einen Tipp folgend hielten wir in Humansdorp an und besuchten das Le Chameleon.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ein Farmstall mit besonderen Flair.
Zeitlich zurückversetzt in eine längst vergangene Welt, voller rotem schweren Tapeten, Bodenbelägen
und doch sehr sympathisch. Wir nahmen einen leichten Lunch zu uns - Sandwich und Carrot Cake :-))

190. kühles Wetter macht hungrig :D


Nun lag noch ein gutes Stück Wegstrecke vor uns, bis nach Plettenberg Bay .
Ca. 30 km vor dem Ort riss die tief hängende Wolkendecke endlich auf und schlagartig wurde es wärmer.
Unser Navi führte uns Zielsicher an die neue Unterkunft.
Dem Pinkepank B&B.
Damit war unsere letzte Unterkunft auf dieser Reise erreicht.
Hier wollten wir uns in den noch anstehenden 5 Tagen erholen, etwas wandern , am Strand liegen und laufen und ein zwei Orte besuchen, wo wir 2013 schon einmal gewesen waren.
Das diese Wünsche nicht so in Erfüllung gingen, dazu mehr in dem letzten Teil des RB.

Ich hoffe ihr haltet noch durch, - es ist ja nun auch bald vorbei.....

Bernd

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Donnerstag, 12. April 2018, 12:39

Plettenberg Bay und.......

Das Guesthouse für die letzten fünf Nächte war super, Balkon, gr. Zimmer, modernes Bad, gr. Garten mit Pool.
Alles perfekt für einen ruhigen Ausklang der Reise.
Doch leider spielte das Küstenwetter nicht so richtig mit.
Auf der Robbergtour am nächsten Tag, schauerte es bis zum späten Nachmittag.- (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) -

191.


192.
Gute 3 Stunden waren wir unterwegs,- für die mittlere Tour.
Bei schönen Wetter , wären es mit längeren Pausen sicherlich um die 5 Stunden geworden.
Was man hier braucht, sind gute Schuhe ( Wanderstiefel) und viel Wasser zu trinken, gerade bei Sonnenschein, wenn es warm ist !!!

Entsprechende Hinweisschilder stehen am Parkplatz,- das Leute auch bei diesem Wetter mit FlipFlops unterwegs waren ...
einfach verantwortungslos ! - Einige davon merkten es auch bald und kehrten um ...



193. Seebärenkolonie



194. kein Sensorfleck , sondern Regen.....



195.


196.


Tags darauf im Tsitsikamma war es etwas besser und damit der beste Tag vom Wetter her.
Wohl gefühlt haben wir uns nach dem Besuch von 2013 hier nicht mehr.
Unfreundliche "Abfertigung" am Eingang des Parks, - sehr voll auf den Parkplätzen am Meer.
Ein riesiges Zelt am Meer, wo früher die Sitzbänke und Picknickplätze waren, mit drei sehr lauten ,großen Kühlcontainern am unteren Parkplatz.
In den drei ersten Holzhäusern möchte ich nicht wohnen, dort hat man das Gedröhne der Aggregate aus 1. Hand und das Tag und Nacht.

Ein Neubau für das abgebrannte Restaurant ist noch nicht in Angriff genommen worden.
Ein hölzernes Toilettenhaus steht da, sowie etwas entfernt ein Shop.
Das man nicht in der Lage ist , bei der Besucherfrequenz innerhalb von fast 1 1/4 Jahren einen Neubau zu starten ist armselig.
Bedenkt man die hohen Eintrittspreise hier und die Busladungen von Rundreisetouristen , ein schlechtes Management, seitens Sanpark.
Entspannt war die Wanderung bei der Menge an Mensch dann nicht, erst nach dem die Gruppen wieder zurück zu ihrem Bus mussten ging es für eine gewisse Zeit,
bis der Nachschub sich auf den Weg machte.

Landschaftlich immer noch sehr schön,- wer aber hier Ruhe sucht , sollte ganz ganz früh oder sehr spät dort aufschlagen, bzw.
vielleicht besser dort übernachten und nicht zu den Brücken gehen.
Mein Highlight hier, war die Sichtung des Knysna turaco - (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) -
der plötzlich auf mich und über mich (zu)-flog und in all seiner Pracht kurzfristig zu sehen war, bis er sehr schnell im Buschwerk verschwand.
Bildtechnisch war hier nichts zu machen, das ging alles viel zu schnell !

197.


198.


Auch an nächsten beiden Tage , war es eher bedeckt, mit etwas Regen, auch mal ein Anflug von Sonne.
So gingen wir am Strand spazieren, bummelten in der Main Road etwas herum und fuhren nochmals nach Knysna .
Die Zeit verging auch so recht schnell.
Die Abendessen im Fat Fish, Nguni, Cornuti und Ghillies waren unterschiedlich, aber immer gut.
Outside sitzend sehr frisch oder inside - sehr laut - da es überall mega voll war !!
Wobei das Essen im Nguni eine Klasse für sich war!

Wie gesagt , die letzten Tage hatten wir uns eigentlich etwas anders vorgestellt, mit etwas mehr Sonne ,Strand und nicht ganz so frisch....
Man kann nicht alles haben und auch hier in Plettenberg hoffte man auf mehr Regen.....

Die Abreise ab George mit Kulula Airlines nach Johannesburg verlief ohne jegliche Komplikationen,
war pünktlich und auch über die mehr Kilos an Gepäck, wurde hinweggesehen.
Hinzu gab es noch Sitzplätze auf dem Flug für uns, mit extra mehr Platz für meine langen Beine. Echt klasse!

Johannesburg- Istanbul- Hamburg ohne besondere Vorkommnisse. Pünktlich und korrekt.

Ein Fazit unser relaxen Reise.

Einmal etwas anders geplant, - mit mehr längeren Übernachtungsabschnitten und kürzeren Wegstrecken, was uns sehr gut tat.
Die ruhigen Orte genossen wir sehr.
Kapstadt und das Umland ,- immer wieder !!!

An den Rummel im Addo und in und um Plettenberg Bay mussten wir uns erst wieder gewöhnen.
Insbesondere auch an die abendlichen Temperaturen in Plettenberg Bay !

Insgesamt war es eine sehr schöne strukturierte Reise, mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.
Die trockenen , fast halbwüstenartigen Gegenden hatten schon etwas...- die Tage waren u.a. ein Test für uns,
ob wir in solche Gegenden uns einen längeren Urlaub vorstellen könnten ( Kgalagadi Transfrontier Park in Südafrika
in Verbindung mit Namibia). Wir kamen zu dem Ergebniss: kann in Angriff genommen werden.......

Was fehlte , - insbesondere mir....: waren eine Vielzahl von Tieren, die ich doch vermisst habe.
Witziger Weise sind es in erster Linie, einige Vögel, wie die Bienenfresser, Geier, Racken und die Hornbills., +++,
Auch ein Urlaub ohne Giraffensichtungen ist schon eigenartig, von der Impfindung her gewesen.
Natürlich gab es auf der diesjährigen Reise dafür ganz andere Tiere zu sehen und zu entdecken.
Die Erdmännchen, in der Nähe von Oudtshoorn, waren einfach nur toll !!!
Doch ich spüre, das mir die NP oberhalb von Johannesburg, wie der Marakele und Mapungubwe NP näher sind
und das der Kruger NP noch weit über diesen beiden im Ranking steht.

Weiter südlicher ist dann noch der Tembe Elephant Park, den ich mit favorisieren würde.
Ob es an dem mehr Grün liegt, kann ich nicht so genau sagen, das mir/uns der Mountain Zebra NP da noch am nächsten ist und war
und mit in die Rangliste einfließen würde.
Der Karoo NP ist halt ganz anders, damit würde ich den auch nicht mit den anderen Parks vergleichen wollen.

Was fiel uns besonders auf:
Ob es mit der Gardenroute und den Besuchern dort zu tun hat ?
Auf jeden Fall sind wir auf den letzten Reisen in Südafrika noch nie so häufig gefragt worden,

--- "was man noch so machen könnte, -- was wäre wichtig, -- welcher National Park würde sich lohnen ...."

--- "Wir haben noch x Tage Zeit , wenn wir dort noch hin wollen, schaffen wir das bis xxx wieder zurück in xy zu sein."

--- auch von sehr vielen jüngeren Leuten.

Sehr krass fanden wir eine Begegnung und Gespräch, wo sich herausstellte, das das Paar einige Besuche in Südafrika schon gemacht hatte
( ich meine ungefähr 7x ) , nur an der Gardenroute.
Als wir etwas von unseren Reisen in die anderen Gebiete erzählten, wurden die Augen immer größer.....
"Da kann man hin fahren ???? - Johannesburg - niemals !!!
In den Norden und Osten -- oh je......"

Ich sag nur, "jedem das seine" und gut, das die Geschmäcker so unterschiedlich sind.

Was wurde uns sehr häufig empfohlen , - macht eine Reise nach Botswana, das ist einfach großartig dort.

Informationen haben wir gesammelt, divserse Routen uns schon angesehen, Reiseberichte gelesen undTourenvorschläge gesichtet, bzw. uns einige Videos auf youtube angesehen.
Eine Selbstfahrertour würde es nicht werden, denn es herrscht Regenzeit im Februar im nördlichen Teil von Botswana.
Und wie auf den Videos zu sehen ist, traue ich mir das nicht zu ,- weder die Wasserdurchfahrten , noch die anderen 4x4 Strecken.
Da fehlt mir sämtliche Erfahrung und im Matsch oder Wasser stecken zu bleiben, das muss ich nicht mehr haben.
Also käme hier nur eine geguidete Tour in Frage.

In Südafrika ist das alles einfacher zu händeln.
Mal sehen, was es werden wird....

199. Abflug aus Johannesburg / Handyaufn.




:saflag: In diesem Sinne,- wie immer -- SCHÖNES FERNWEH -- :saflag:

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Donnerstag, 12. April 2018, 17:10

Hallo Traveler,
vielen Dank für diesen schönen und informativen RB :danke:
Tolle Eindrücke, die Erinnerungen wecken und Fernweh auslösend sind.....


Ja, und zur Garden Route... was soll man sagen? Die Berliner Stadtautobahn in Südafrika. Eben "on the Beaten Track". Sicher eine schöne Gegend aber eben auch Rennstrecke für alle SA-Einsteiger. :whistling:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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36

Donnerstag, 12. April 2018, 20:01

Hallo Traveler,

:danke: für deinen interessanten Reisebericht.

Da wir dieses Jahr auch einige eurer Ziele wieder besuchen werden, steigt beim Lesen die Vorfreude.

Liebe Grüße
Claudia

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traveler57 (12. April 2018, 22:53)

Tutu

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37

Freitag, 13. April 2018, 19:02

Hallo Traveler,

danke für den schönen Bericht. Hat Erinnerungen geweckt und steigert die Vorfreude.

LG Tutu

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traveler57 (14. April 2018, 13:26)

chimurenga

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38

Sonntag, 15. April 2018, 12:02

Auch von mir vielen Dank für den Bericht und die tollen Fotos. Viele Erinnerungen und Erfahrungen werden wach und auch der Gedanke, dass wir mal wieder die westlichen Teile des Landes besuchen sollten.

Aber eine Frage habe ich. Du schreibst zum Rhodes Memorial, dies sei nicht der sicherste Ort. Wir waren immer gerne dort, auch unter der Woche und haben uns nie unsicher gefühlt. Ganz im Gegenteil - hatten immer mal nette Begegnungen oder Zeit die Sicht und Ruhe zu genießen. Gibt es da jüngere erfahrungen, auf die sich Deine Aussage bezieht?

LG, Erik

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Sonntag, 15. April 2018, 12:31

Gibt es da jüngere erfahrungen, auf die sich Deine Aussage bezieht?
Moin Erik, ich beziehe mich da auf die Aussagen der Kapstädter, mit denen wir uns getroffen hatten und die dort ganz in der Nähe wohnen.
Stand Ende Jan.18 - kam es unter der Woche in dem Wander-Gebiet und am Memorial zu Raubüberfällen.
Eine gefährliche Attacke auf Autofahrer war in der Zeit auch häufiger.
Dabei wurden Gegenstände von Autobahnbrücken auf die Fahrzeuge geworfen. :wacko: Auch im Stadtbereich und nicht nur in der Nacht !
Der Sohn, war davon selber betroffen gewesen.

Vielleicht nur eine Momentaufnahme aus der Zeit, daher immer mal wieder im Vorfeld vor einer Reise die "local news" beobachten.

LG Bernd

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40

Sonntag, 15. April 2018, 12:42

Danke für die Info