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tante_tilly

Anfänger

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1

Dienstag, 10. April 2018, 19:08

Reiseplanung Südafrika - benötige mal Meinungen

Hallo zusammen,

in einem anderen Forum (ingrids-welt) bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden. Nach etwas hin und her schauen, habe ich den Eindruck, dass hier eine gute Frequenz ist und würde mich gerne mit meinen Fragen an euch wenden. ACHTUNG... es wird lang. Und falls andere Menschen auch auf ingrids-welt unterwegs sind, bitte nicht böse sein, dass ich meine Anfrage jetzt einfach mal hier hinein kopiere (die Fragen sind ja nach wie vor die gleichen). Also...

Die Rahmenbedingungen:
- Ca. 4 Wochen Zeit
- Es sollte eine Mischung aus Safari, Wandern und Entspannen werden
- Lieber Natur als Städte
- Mehr "Afrika" als vor 12 Jahren, als ich nur die Gardenroute besucht habe.

Hier ein erster Versuch einer Planung:

Do, 25.10., abends Abflug Düsseldorf
Fr, 26.10., abends Ankunft Nelspruit oder Hoedspruit (2 x umsteigen)
Sa, 27.10. Auto abholen, teilweise Fahrt über Panoramaroute (World's End,
Blyde River Canyon, Graskop, ggf. Sabie, Übernachtung vor Krüger Park
So, 28.10. Krüger NP
Mo, 29.10. Krüger NP
Di, 30.10. Krüger NP
Mi, 31.10. Krüger NP
Do, 1.11. Auto abgeben, Flug Nelspruit oder Hoedspruit nach Pietermaritzburg, (Umstieg in Johannesburg) Auto abholen, - Fahrt Drakensberge (Himeville? Ca. 130 km. Oder Lotheni? Ca. 130 km. Oder Richtung Giants Castle? Ca. 160 km)
Fr, 2.11. Wanderung Drakensberge
Sa, 3.11. Wanderung Drakensberge
So, 4.11. Wanderung Drakensberge bzw. ggf. Weiterfahrt nach Royal Natal NP, dort wandern? (ca. 100 km)
Mo, 5.11. Fahrt zu Elephant Rock Private Safari Lodge (ca. 120 km) oder Hluhluwe-Imfolozi Park (ca. 500 km über N3 und N2)
Di, 6.11. Elephant Rock Private Safari Lodge oder Hluhluwe-Imfolozi Park
Mi, 7.11. Elephant Rock Private Safari Lodge oder Hluhluwe-Imfolozi Park
Do, 8.11. Fahrt nach Durban (ca. 240 bzw. 255 km), Auto abgeben, Flug nach Port Elizabeth
Fr, 9.11. Auto abholen, Fahrt zum Addo Elephant Park
Sa, 10.11. Addo Elephant
So, 11.11. Addo Elephant - Tsitsikamma (ca. 220 km)
Mo, 12.11. Tsitsikamma
Di, 13.11. Tsitsikamma - Wilderness (ca. 140 km)
Mi. 14.11. Wilderness
Do, 15.11. Wilderness - Franschhoek (ca. 400 km)
Fr, 16.11. Franschhoek o.ä.
Sa, 17.11. Franschhoek o.ä.
So, 18.11. Weiterfahrt nach Kapstadt (ca. 80 km)
Mo, 19.11. Kapstadt
Di, 20.11. Weiterfahrt nach Camps Bay o.ä.
Mi, 21.11. Camps Bay o.ä., Ausflug zum Kap
Do, 22.11. Camps Bay o.ä. ,
Fr, 23.11. Rückfahrt nach Kapstadt, Auto abgeben, Abflug Kapstadt
SA, 24.11. Ankunft Düsseldorf


Nun meine Fragen:
- Die allerwichtigste: Nehmen wir uns zuviel vor (wobei ich nicht weiss, ob ich die Antwort hören möchte...)?
- Die Fahrtstrecken sind machbar, oder?
-
Bzgl. der Jahreszeit (eigentlich etwas zu spät für den Krüger, etwas zu früh für Drakensberge, vielleicht grad so richtig für Kapstadt):
Sollten wir die Tour in dieser Richtung fahren oder doch eher umgekehrt?
- Kann man eigentlich nicht von Westen kommend durch Swasiland fahren? In Google wird mir nur eine Nord-Süd-Verbindung angezeigt
- Krügerpark:
Hier sind wir noch mega unsicher... Die staatlichen Restcamps werden ja häufig nicht sooo gut bewertet. Wie sind hier die Erfahrungen? Wir würden gerne im südlichen Teil und im Zentralteil übernachten. Zentral scheint ja das Olifants ganz gut zu sein (aber zum Teil auch schon ausgebucht). Und im Südteil? Meine Idee war nun auch schon, nur ein Camp zu wählen und weitere Nächte außerhalb zu verbringen (z.B. Mbizi Bush Lodge im Grietjie Nature Reserve). Kann mir jemand sagen, ob man dann ganz einfach Safaris im Krügerpark buchen kann?
- Drakensberge:
Macht es Sinn, wirklich 2 Stellen anzufahren (also z.B. Giants Castle und Royal Natal) oder wird das zuviel? Was würdet ihr im zentralen Teil empfehlen?
Sani Pass - ja oder nein?
- Elephants Rock als Private Game Lodge oder eher der angeblich ursprünglichere Hluhluwe?
-
Und dann noch Addo Elephant Park? Oder wird es dann etwas zuviel Safari? Und fällt gegen den Krüger eigentlich alles andere ab?
- Ggf. an der Route P.E. - Kapstadt irgendwo etwas kürzen zugunsten Krüger oder Drakensberge?

Ich freue mich über wirklich jeden Tipp!

Vielen Dank. Claudia

Kitty191

Schnürsenkel

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2

Dienstag, 10. April 2018, 22:24

Hallo Claudia,
in der Tat, ein langer Post mit vielen Informationen und noch mehr Fragen. :rolleyes:


Als erstes fällt mir auf, dass Du schreibst, Ihr wollt diesmal mehr ?Afrika? und trotzdem räumt Ihr der Garden Route wieder viel Zeit und Raum ein.
Außerdem fällt auf, dass Ihr in meinen Augen zu viele Inlandsflüge habt. Das kostet Zeit, macht die Reise unnötig unruhig und das ewige Mietwagen abgegebe und abgehole, würde mich ziemlich nerven.


Ich würde wahrscheinlich etwas anders splitten. Soll heißen, 2/3 Nordosten und 1 Woche Kapstadt mit Surroundings (Winelands und Walker Bay zum Wale gucken)


Wenn Ihr in Nelspruit oder Hodspruit startet würde ich wie folgt vorgehen:
2N Panorama Route (Graskop oder Sabie)
4N Kruger NP verteilt auf 2 Camps evtl. Lower Sabi und Satara (Mitte und Süden)
Evtl Zwischenübernachtung in Swaziland
3N St. Lucia
2N Hluhluwe-Imfolozi
2N Himeville ( Sani Pass)
3N Royal Natal NP
2N Golden Gate Highland NP
Von JNB nach Kapstadt
2N Winelands (Stellenbosch oder Franschhoek)
2N Hermanus oder De Kelders (Wale in der Walker Bay)
4N Kapstadt


Das wären 27-29 Tage. Je nachdem wie Ihr aufteilt und wieviel Zeit Ihr tatsächlich zur Verfügung habt.


Ich würde gerade im Kruger unbedingt im Park übernachten. Natürlich sind die staatlichen Restcamps keine Luxusunterkünfte. Dafür seid Ihr mitten im Park, was in diesem Fall der eigentliche Luxus ist. Genauso verhält es sich im Hluhluwe-Imfolozi.
In den Main Camps im Kruger habt Ihr ein Restaurant und müsst Euch nicht selbst versorgen, sofern das nicht gewünscht ist.
Im Hluhluwe-Imfolozi habt Ihr die Wahl zwischen dem Mpila Camp im iMfolozi Teil (reine selfcatering Unterkunft) oder die Hilltop Lodge im Hluhluwe Teil mit Restaurant.


Oktober ist prinzipiell keine schlechte Reisezeit für die Drakensberge. Natürlich kann das Wetter schlecht sein. Ist schließlich Hochgebirge und man steckt nicht drin. Dasselbe kann Euch aber auch an der Panorama Route passieren.


Die Strecke vom Hluhluwe nach Himeville ist zugegebenermaßen etwas länger (480 km/ ca. 6 Stunden) wir haben einen Zwischenstopp in Ballito/Salt Rock eingelegt. Machbar ist die Strecke aber auch ohne Zwischenstopp. Genauso verhält es sich zwischen Lower Sabi und St. Lucia (455 km/ca.6,5 Stunden auf der Ostroute durch Swaziland)


Wenn Du Lust hast, Dir ein Bild vom Nordosten zu machen würde ich Dich mal auf meinen RB verweisen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auch der RB von Schützi81 gibt einen guten Einblick in den Nordosten:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auch Userin Sella ist in ihrem RB momentan im Nordosten unterwegs.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Serengeti

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Mittwoch, 11. April 2018, 08:01

Tja Kitty,
Du hast gerade, bis auf GR und CT meine nächste Reise "kopiert" :D :saflag:
VG
Serengeti

Bär

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4

Mittwoch, 11. April 2018, 08:12

Wer ist denn eigentlich "wir"? Zwei 90-jährige oder eine Familie mit 4 Kindern?
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
mit der Aufzählung hilfreicher Infos gibt es nicht ohne Grund... :whistling:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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feuernelke

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5

Mittwoch, 11. April 2018, 09:39

Ihr sagt Euer Interesse wäre auch Wandern. Trotzdem räumt ihr der Panoramaroute nicht mal einen Tag ein. Die Gegend ist eigentlich viel zu schön um durchzurauschen. Mal einen halben Tag bei den MacMac Pools einplanen, Trails vom Forever Resort aus, gemütlich Mittagessen im Boskombuis. Auch eine Bootsfahrt in der Schlucht ist ganz nett.


Ihr möchtet mehr Afrika kennenlernen....da würde ich doch z.b. eher auch die Waterbergregion mit einplanen. Das ist landschaftlich wirklich interesannt. Bei einem solchen Zeitrahmen würde ich auch über eine Stippvisite zu den Victoriafällen nachdenken, auch wenn die später im Jahr nicht so viel Wasser führen, ist das immer noch beeindruckend. Und von Victoriafalls aus werden auch Touren ins Chobe Delta oder den Hwange angeboten.

Da ihr an Wandern interessiert seid, wißt ihr das es geführte Trails z.b. im Krüger gibt? Oder im Hluhluwe?

Und das es sich in St. Lucia wunderbar entspannen lässt und es auch nette Hotels bei Durban gibt?

Außerdem würde ich statt den Inlandsflügen bei der ursprünglichen Planung eine Nordrunde drehen von Johannesburg zu den Drakensbergen, von da südlich in den Krüger, hoch zur Mitte, von da vielleicht nahe Hoedspruit wandern und entspannen, so kann man z.b. bei Übernachtung in der Bushaby Lodge viele Touren und auch Wanderungen unternehmen , sicher auch von andren Lodges in der Gegend. Abschluß oben auf der Panoramaroute selbst, sich Zeit nehmen an den wunderschönen MacMacPools einen halben Tag zu verbringen und vielleicht vom Forever Resort die Wandertrails erkunden. Einen Tag für die Panoramaroute finde ich viel zu wenig, das ist "Sehenswürdigkeiten" abgehakt.
Mit einem entschleunigten Reisen habt ihr bestimmt mehr Afrika aufgenommen als anders....dann zurück nach Johannesburg.
Von Johanesburg aus könntet ihr eine zweite Runde planen, Flug nach Durban, St Lucia, Hluhluwe ( auch hier gibt es geführte Bush Walks). Von Durban aus gibt es auch Flüge nach D ohne über Johannesburg zu müssen.
ODER Flug Port Elisabeth und Addo/ Gardenroute. Da ja Wandern eine Option ist, würde ich entlang der Gardenroute an das Robberg Reserve denken, Tsitsikamma, Ebb & Flow mit netten Trails und Kanufahrten auf dem Fluß, ach ja, Wandern auf dem Klippenpfad bei Hermanus, im De Hoop, Agulhas NP, Harold Porter Botanical Garden ( hier startet ein netter Trail)...
Ich glaube da reichen aber nicht mal 8 Wochen, bei der Vielfalt der Möglichkeiten.
Da ihr ja bereits auf dr Gardenroute unterwegs wart, würde sich statt dessen vielleicht auch die Inlandsvariante anbieten. Addo, Mountain Zebra (Gepardentracking!) Graaf Reinet, evtl Swartbergpass und Cango Caves Oudtshoorn und auf der R62 zurück nach Kapstadt. So viele Möglichkeiten...

Viel Spaß beim Planen und Recherchieren!

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tante_tilly

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Mittwoch, 11. April 2018, 10:28

Oh je...
Erstmal herzlichen Dank für all' die Anregungen :) Auch wenn ich sagen muss, dass mir dadurch ja NOCH MEHR Ideen kommen :saflag:

Vielleicht konkretisiere ich nochmal, wer "wir" sind und wie sich unsere bisherigen Südafrika Erfahrung gestaltet:
- Beide Mitte 40 (weder gebrechlich, noch mit Kindern unterwegs)
- reiseerfahren aus Asien & Südamerika
- Ich war vor 12 Jahren allein auf der Gardenroute. Allein stimmt nicht ganz, da mich ein Guide begleitet hat. Wirklich allein habe ich mir damals nicht zugetraut.
- "Zutrauen" ist auch diesmal etwas der Knackpunkt: Mein Partner ist beim Thema Südafrika um einiges vorsichtiger als ich. Dennoch sind wir beide Linksverkehr-unerfahren und noch nie Selbstfahrer in SA gewesen.
- Da mein Partner eben die Garden Route noch nicht kennt und ich im Nachhinein damals ggf. die Schwerpunkte anders gelegt hätte, sollte die Gardenroute auf jeden Fall enthalten sein.
- Mein Partner ist Elefanten-süchtig :thumbsup:

Nach euren Schilderungen werden wir aber wohl die Entfernung Krüger - Drakensberge nun mit dem Auto zurücklegen und den Tag/ die 2 Tage den Weg als Ziel erklären. Wenn wir das Auto in Nelspruit wieder abgeben, dann nach Pietermaritzburg fliegen, wieder ein Auto holen und dann zu den Drakensbergen fahren ist auch ein Tag dahin und wir hätten wenig gesehen.

MacMacPools und Trails vom Forever Resort hatte ich mich noch nicht mit beschäftigt. Sollte ich wohl mal machen...

Auch kommt in den Antworten immer wieder St. Lucia vor. Das wollte ich eigentlich streichen... Sorry, für die naive Frage: Aber was macht es so besonders - ist es der Strand in der Gegend oder um Hippos zu sehen?

Ich weiss, es ist wahrscheinlich nicht zu vergleichen... Aber sollten wir tatsächlich den Abstecher über Hluhluwe machen? Ich bin hin und her gerissen zwischen Hluhluwe und Elephant Rock. Zweiteres würde natürlich viel eher auf einer Route Krüger - Drakensberge - Durban liegen. Aber wie schon vermutet - die beiden sind wahrscheinlich grundverschieden, oder?

Auch auf dem Weg nach Franschhoek (oder gibt es - außer Stellenbosch - noch einen anderen guten Tipp für die Weinregion?) bin ich noch völlig unsicher, ob wir die R62 fahren sollten (ich habe das leider als eher langweilig in Erinnerung..) oder die N2 über Swellendam - und ggf. Abstecher nach Hermanus - nehmen sollten. Aber gut... das hat ja noch Zeit.

A pro pos Zeit: Seht ihr außer den Unterkünften im Krügerpark noch etwas anderes als zeitkritisch bzgl. Buchung an?

?(

kOa_Master

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Mittwoch, 11. April 2018, 11:02

Hi Claudia, herzlich willkommen im Forum.

Erst einmal ist Bärs Hinweis wichtig - ein paar mehr Informationen zu euch sind dringend nötig, da es sonst schwierig ist, konkrete Angaben zu machen und eure Überlegungen nachzuvollziehen. Hol das unbedingt nach, les dir das hier durch: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und gibt dann ein paar Antworten auf die Fragen dort - je mehr/genauer, desto besser können wir Auskunft geben. Zu lang wird die Ausführung schon nicht, keine Angst. Die Aufmerksamkeitsspanne für formulierte Fragen hier drin ist grösser als bei Yahoo Questions ;)

Wie auch immer, ich versuche trotzdem schon ein paar Inputs zu geben:
- Nein, ihr nehmt euch nicht zuviel vor. Ich denke, dass das okay ist. Über die Aufteilung kann man diskutieren, aber ich denke statt 2/2 Wochen würde ich auf etwa 16 Nordosten / 12 Tage Garden Route setzen (Fokus Natur, mehr Afrika, Gardenroute bereits bekannt)
- Fahrstrecken sind machbar, wobei ich da einige "aber" platzieren würde, da für mich die Route nicht stimmig ist
- Die Route kann man in beide Richtungen fahren. Ich denke das passt so schon, es gibt Argumente für und gegen das Drehen der Route - allerdings keine NoGos/entscheidende. Das Wetter wäre jetzt in den vier Wochen keines für mich, da zu wenig lange und effektiv dann zu variabel um wirklich relevant zu sein.
- Klar kann man von Westen nach Swaziland rein, über die N17/MR3 bei Oshoek (schnell) oder die R40/MR20 bei Bulembu (landschaftlich schöner, abenteuerlicher)
- Restcamps im Park vs ausserhalb/private Lodges: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
- Pro Ort in den Drakensbergen würde ich nicht unter 2 Nächte bleiben und dementsprechend auch die Anzahl Ziele wählen. 3 Nächte = 1 Ort, 4 Nächte = 2 Orte.
- Elephant Rock Lodge = im privaten Nambiti Game Reserve, Hluhluwe-Imfolozi = öffentlicher Park. Siehe dazu auch hier den obigen Thread, für Hluhluwe gilt +/- dasselbe. Zur Elephant Rock Lodge gibt es einige Berichte, wir waren im Januar erst gerade dort, siehe Bericht hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
- Ich mag Safaris überall und finde gerade den Addo doch sehr anders als den Krüger. Hluhluwe & Krüger sind aus meiner Sicht "ähnlicher" als der Addo dazu.
- 3 Nächte Franschhoek und dann nochmals 5 in Kaptstadt sind relativ viel im Vergleich zum Rest. Ich würde die Nächte Camps Bay/Kapstadt zusammenlegen und keinen Unterkunftswechsel machen. Ist ja auch quasi dasselbe.

Weiter würde ich die Strecke ab dem Krüger ins Kwazulu-Natal fahren und nicht fliegen (zu kompliziert, teuer) und mir dafür überlegen, ob man ab den Drakensbergen/Nambiti nicht lieber nach Johannesburg möchte, damit man dann einen Flug JNB-PE nehmen kann (günstiger, einfacher).
Also z.B. JNB - Panorama Route - Krüger - Swaziland - Hluhluwe - Drakensberge - JNB oder sonst Krüger - Swaziland - Drakensberge/Elephant Rock - JNB.

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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parabuthus

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Mittwoch, 11. April 2018, 11:18



Auch kommt in den Antworten immer wieder St. Lucia vor. Das wollte ich eigentlich streichen... Sorry, für die naive Frage: Aber was macht es so besonders - ist es der Strand in der Gegend oder um Hippos zu sehen?

Ich weiss, es ist wahrscheinlich nicht zu vergleichen... Aber sollten wir tatsächlich den Abstecher über Hluhluwe machen? Ich bin hin und her gerissen zwischen Hluhluwe und Elephant Rock. Zweiteres würde natürlich viel eher auf einer Route Krüger - Drakensberge - Durban liegen. Aber wie schon vermutet - die beiden sind wahrscheinlich grundverschieden, oder?

Hallo Claudia,

Nambiti und Hluhluwe Imfolozi sind in der Tat eigentlich überhaupt nicht zu vergleichen. H/I gehört neben dem Krüger, dem Addo und dem Kgalagadi Transfrontiert Park zu den "großen 4", wenn es um staatliche Game Reserves geht, sowohl von der Größe der Reserves wie auch von der Bedeutung und der Artenvielfalt. Nambiti ist ein neueres und wohl auch eher kleineres privates Game Reserve.

Nambiti ist zwar keineswegs ein Zoo und hat uns auch sehr gut gefallen bei unserem Besuch, aber H/I ist natürlich eine ganz andere Nummer, der wir auf jeden Fall den Vorzug geben würden. Trotz der gegenwärtigen Probleme gibt es im H/I Park zudem eine Rhino Garantie.

St. Lucia kann man machen, muß man m.E. nicht machen. Ja, man sieht Hippos, wenn man die Bootstour macht. Die kann man aber auch anderswo beobachten. Man kann auch die Eastern und Western Shores abfahren und Landschaft und Tiere gucken oder in Cape Vidal an den Strand gehen. Das ist alles nicht schlecht, aber m.E. kein absolutes Must Have.

Ich will es mal so sagen: Wenn ihr euch auf den östlichen Landesteil beschränken würdet, wäre St. Lucia im Programm drin, wenn ihr dem westlichen Teil auch noch machen wollt, wäre es draussen.

Wenn ich allerdings die Wahl hätte zwischen Garden Route und St. Lucia, wäre St. Lucia wieder dabei. Schwierig, nicht wahr?

LG

Christian

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OHV_44

Winelands

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Mittwoch, 11. April 2018, 11:19

Auch auf dem Weg nach Franschhoek (oder gibt es - außer Stellenbosch - noch einen anderen guten Tipp für die Weinregion?) bin ich noch völlig unsicher, ob wir...

Würde zum Umweg über Hermanus raten. Es sind wohl noch Wale in der Bucht und auch schon tollen Wein (vor allem Burgunder!) und 2-3 gute Restaurants auf den Gütern geben.
Dann weiter über die R44 in Richtung Winelands mit Stopps an den bekannten Hotspots.

Dort spielt es aufgrund der relativ kurzen Entfernungen eher keine Rolle, ob Ihr in den beiden genannten Orten oder zB auch Paarl oder anderswo wohnt. Ich könnte mir sogar vorstellen, nur eine Unterkunft für den Großraum CPT + Umgebung zu wählen. Die Entfernung von zB Stellenbosch in die City beträgt keine 50 km.
Wenn Du mal schreibst, was Ihr genau von der Gegend erwartet, hagelt es sicher auch Tipps.

Sollte es vorrangig um Speis & Trank gehen, rate ich Dir mal, meine letzten Reiseberichte als Anreguung zu betrachten.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.

:wine: :wine: :wine:
Karotten verbessern die Sehkraft, Wein verdoppelt sie!


Gruß Micha

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feuernelke

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10

Mittwoch, 11. April 2018, 13:26

Elefanten haben wir im Hluhluwe mehr gesehen wie im Krüger und im Addo...ist immer auch abhängig von der Sichtungsfee.
Nambiti passt ja ganz gut in die Runde JNB - Drakensberge (Hluhluwe) - Swasiland ( oder wenn Hluhluwe raus, nicht erforderlich) - Krüger Süd bis Mitte- Panoramaroute. Diese Tour kann man dann ja in beide Richtungen fahren.
Landschaftlich finde ich den Hluhluwe sehr schön, und ich finde auch man kann Addo, Krüger und Hluhluwe nicht miteinander vergleichen, jeder Park hat seinen Reiz. Aber in einen Erstbesuch würde ich trotzdem nicht zuviel reinpacken. Vermutlich würde ich 4 Tage Drakensberge, 2 Tage Nambiti, 6 Tage Krüger, 2-3 Tage z.b. Bushbaby Lodge und 2- 3 Tage Panoramaroute machen. Die Strecke JNB in die Drakenberge ist gutbals Tagesfahrt machbar ebenso wie die Fahrt von z.b. Sabie oder Graskop nach JNB zurück.
Die Tage bei Hoedspruit kann man auch lassen, die Fahrt in den Canyon ist halt nett aber kein Muß. Man könnte aber auch das dortige Gepardenzentrum besichtigen. Das ist zwar wieder was ganz anderes als Tiere in freier Wildbahn.
Bei Unsicherheit im Linksverkehr: ich habe zur Auffrischung einen Kurztrip nach Malta gemacht und mich nach 4 Tagen Linksverkehr dort für alles gewappnet gefühlt...ich würde nur nicht in Valetta rumfahren wollen.

SarahSofia

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11

Mittwoch, 11. April 2018, 19:52

Hallo Claudia,

zu der Mietwagen-/Innlandsflug-Thematik : Wir schauen auch immer, ob wir uns eine lange Fahrstrecke durch einen Innlandsflug ersparen können - gar nicht so sehr wegen der Zeitersparnis, sondern wegen des langen "im-Auto-sitzen", dass wir in SA sowieso fast jeden Tag haben (da ist das Rumsitzen am Flughafen oder im Flugzeug schon fast eine "Abwechslung" für uns ;) ).
Aber man sollte beachten, das kleinere Flughäfen auch ein weniger breites Mietwagenangebot haben. Wenn ihr also ein spezielles Fahrzeug im Sinn habt, dann würde ich vor der Flugbuchung schauen, ob ich das z.B. in Nelspruit auch bekomme. Auch ist eine Einwegmiete für's Auto teurer als die Abgabe am Anmietort.

Zu deinem ursprünglichen Plan : ich würde von Nelspruit direkt nach Durban fliegen und dort wieder eine Rundreise machen, wenn ihr dann sowieso von Durban nach Port Elizabeth fliegen wollt. Klar habt ihr dann mehrere Innlandsflüge und 3 verschiedene Mietwagen, für mich würde das aber bei 4 Wochen passen.

A pro pos Zeit: Seht ihr außer den Unterkünften im Krügerpark noch etwas anderes als zeitkritisch bzgl. Buchung an?

Ich würde, wenn die Route steht, die Innlandsflüge zügig buchen, da oft kleinere Maschinen eingesetzt werden und die Plätze begrenzt sind.

LG SarahSofia

tante_tilly

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12

Donnerstag, 12. April 2018, 15:09

Ihr Lieben,
vielen Dank, dass ihr euch auch um solch einem Afrika-Neuling wie mich kümmert :)

Unsere Planung hat sich nun in sofern geändert, dass wir
- die Panoramaroute tatsächlich zuerst fahren werden (schön ausgeruht, nach einer Übernachtung in Nelspruit)
- den KNP von Zentral nach Süd buchen und dann
- aus dem Süden vom Krüger entweder nach Hluhluwe oder Elephant Rock (das haben wir noch immer nicht entschieden) fahren (ja, ein Tag Fahrt und was ich nicht so schön finde, 2 Mail Safari hintereinander), dann von Hluhluwe in die Drakensberge und von dort nach JNB oder Durban fahren und nach PE fliegen (das entscheidet die Zeit und der Preis vom Flug nun)
- auf der Route PE - Kapstadt bauen wir noch Hermanus (der de Kelder, wobei es hier schon bzgl. Unterkünften sehr mau ausschaut) mit ein. Zum einen werden wir wohl noch einen Tag mehr Urlaub nehmen (dann haben wir knapp 29 Tage vor Ort - da weiss der AG noch nix von, aber da machen wir jetzt mal die Salami-Taktik), zum anderen werden wir wohl in Kapstadt/ Camps Bay kürzen.

Als erstes schauen wir jetzt mal nach den Flügen + Unterkünften in den Parks und in de Kelder. Hoffe, der Rest hat noch ein paar Tage Zeit.

Von den vielen Fragen, die vorab beantwortet werden sollten, nehme ich die bzgl. "Erwartungen", "Unterkünfte" und "Budget" mal noch raus.
Unsere Erwartungen:
Ein Mix aus vielem :thumbup: Bin total aufgeregt vor der ersten Tiersichtung (mit Guide und als Selbstfahrer), aber bestimmt zu sehr Schisser, um einen Bush Walk zu machen. Hoffe, dass auf den Tagestouren mit dem Auto es links und rechts schöne Fotostopps gibt und ich mich sicher in der jeweiligen Gegend fühle. Möchte keine Wanderung im Pulk, es darf anspruchsvoll, aber muss nix extremes sein. Und die Tour Richtung Kapstadt erhoffe ich mir entspannend... in Wilderness auf die Wellen starren, in Franschhoek die Wine Tram nutzen.
Unterkünfte: Auch ein Mix - muss kein Luxus sein, aber sauber. Mal verwöhnen lassen und auf jeden Fall auch mal Selbstverpflegung. Und auf jeden Fall die südafrikanische Küche kennenlernen.
Budget: Wir haben kein Gesamt-Budget. Bzgl. Unterkunft möchte ich aber die Mehrzahl eher unter 100 Euro fürs Zimmer haben.
Von daher: Wenn es zu einzelnen Destinationen Tipps gibt - gern.

Herzlichen Dank bis hierher!! :danke:

parabuthus

Erleuchteter

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13

Donnerstag, 12. April 2018, 15:18

Und auf jeden Fall die südafrikanische Küche kennenlernen.

Oh, das ist einfach. Die Grillsaison hat ja gerade begonnen :D .

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SarahSofia (12. April 2018, 20:58), toetske (12. April 2018, 19:22)