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Alex88

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  • »Alex88« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 12. April 2018, 14:08

Wohnmobilreise im Juli 2018 durch den Nordosten

Hallo alle zusammen,

ich habe mich gerade neu registriert und bin ganz begeistert über die vielen hilfreichen Beiträge die ich zum Thema "Nordosten" schon gefunden habe.

Trotzdem habe ich noch jede Menge Fragen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt :thumbsup:

Wir - 2 Erwachsene und 2 Pubertisten :D 13 und 15 Jahre alt - sind Süd(afrika)-Neulinge. Wir haben 4 Wochen Zeit, wandern sehr gerne, freuen uns riesig auf die Küste, die Tierbeobachtungen und haben uns folgende Tour überlegt:

- Johannesburg - 1. Übernachtung im Hotel (Stadtteil Kempton Park) da wir abends landen
- Übernahme Wohnmobil und dann weiter Richtung Suikerbosrand Nature Reserve südlich von Johannesburg (Frage: wir wollen am ersten Tag nicht gleich soviel fahren, ist ein Stop dort lohneswert? reicht 1 Tag?)
- weiter Richtung Giants Castle Game Reserve / Drakensberge - welche Parks lohnen sich noch? Wie lange sollten wir für die Drakensberge einplanen?
- hier wissen wir nicht genau weiter: wir sind uns nicht sicher, ob wir noch einen Abstecher zur Wild Coast planen sollten (dort soll es ja traumhafte Wandertouren geben),
- oder ob wir von den Drakensbergen direkt nach Durban fahren und uns den "Umweg" über die Wild Coast sparen? Wir wollen die 4 Wochen gerne enspannt verbringen und nicht tagtäglich im Auto sitzen.
- in Durban interessiert uns besonders die uShaka Marine World. Kann man problemlos nach Durban reinfahren, ist es auch für uns Afrika-Unerfahrene sicher?
- dann weiter nach St. Lucia (ca. 4 Tage)
- Swasiland wollten wir eigentlich umfahren, da wir gehört hatten, dass es nicht so sicher sein soll?! - aber wenn ich eure Berichte hier so lese, sollten wir doch noch einmal darüber nachdenken???
- als nächstes Ziel haben wir den Kruger NP geplant (6 Tage) - wie sehr wir uns darauf freuen. Wahnsinn!!! Hier habe ich die Campgrounds und Game Drives bereits gebucht :thumbup:
- danach Blyde River Canyon
- evt. Pretoria (lohnenswert?)
- Johannesburg und Rückflug


Für alle Stationen die wir geplant haben, wäre ich euch sehr dankbar wenn ihr mir Tipps bzgl. guter Campgrounds geben könntet. Ebenso für Zwischenstopps auf der Route die sehenswert sind und für die Kinder eingeplant werden können.
Müssen wir uns bei Zwischenstopps Gedanken bzgl. Einbruch ins Wohnmobil machen? Sollten die Campgrounds im Juli vorgebucht werden oder können wir spontan entscheiden wo wir bleiben? Können wir alleine durch Johannesburg laufen oder nur geführt? Unser Sohn ist eine Wasserratte, kann er (mit Neopren?) um diese Jahreszeit im Meer baden? Wo ist der beste Spot für Walbeobachtung - sollten wir Vorbuchen? Und last but not least: In der Trockenzeit ist es ja ehr unwahrscheinlich, dass wir auf eine Malaria Mücke treffen - Prophylaxe sollten wir wahrscheinlich trotzdem mitnehmen, oder?


Unsere Route ist noch nicht in Stein gemeißelt, wir sind für Vorschläge / Änderungen / Ideen dankbar.


Ich hoffe ich habe an alles gedacht :rolleyes: Und freue mich sehr auf eure Antworten :saflag:


Herzliche Grüße,
Alex

Liketotravel1

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2

Donnerstag, 12. April 2018, 14:52

Hallo liebe(r) Alex,

wir haben letztes Jahr mit unseren beiden Kids (16 und 18 ) eine ähnliche Tour aber im Uhrzeigersinn gemacht. Ohne Wild Coast. Wir hatten 25 Tage und für uns war es auch ohne Wild Coast ausreichend viel Fahrerei, zumal man ja auch im Krüger Park viel im Auto sitzt.

Wohnmobil hatten wir nicht, da kann ich nichts zu sagen.

Hotel in Flughafen-Nähe: Mein Mann und ich haben vor zwei Wochen gerade in der Blue Mango Lodge übernachtet. Die KOmmunikation und der Flughafen Shuttle haben super funktioniert, der Inhaber war sehr nett. Die Lodge liegt sehr ruhig, ca 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Schöner großer Garten (haben wir nicht gebraucht, weil wir erst spätabends ankamen). Würden wir wieder nehmen.

Meint ihr wirklich, ihr braucht den Zusatzstopp südlich von Johannesburg? Bis zum Nordrand Drakensberge (Royal Natal) oder auch Golden gates/Clarens ist es nicht so weit, und, wenn man erst einmal aus der Umgebung von Johannesburg raus ist, geht es ewig lange auf guter Straße geradeaus. Man hat ja keine Zeitverschiebung zu verdauen und staetet doch eigentlich relativ ausgeruht in den Tag.

In den Drakensbergen hatten wir 3 Nächte in Royal Natal und haben eine halb- und zwei Ganztagstouren gemacht. Wir hätten auch noch mehr wandern können, dann aber in einem anderen gebiet, z.B. Giants Castle. Bei uns (Anfang August) war das Wetter stabil und sehr gut zum Wandern.

Nach Durban rein , einmal durch und auf der anderen Seite wieder raus sind wir aus Versehen gefahren...War erstmal kein Problem, nur bisschen wuselig. Wir hatten aber auch kein Navi und hatten die Fahrt so auch nicht geplant....

Viel Spaß,
LG, Heike

Swasiland (waren wir 2 Nächte) erschien uns nicht unsicherer als SA. Eher im Gegenteil, ist aber nur mein Eindruck, Statistiken kenne ich nicht.

In St Lucia und Cape Vidal haben wir alle ohne Neopren stundenlang gebadet ohne zu frieren.
St Lucia selbst und Cape Vidal haben Campingmöglichkeiten, die ett aussahen, wir haben aber, wie gesagt, selber nicht gecampt.

Blyde River Foever Resort bei den drei Rondavels an der Panoramaroute hat schöne Wanderrouten mit Bademöglichkeiten.

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parabuthus

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3

Donnerstag, 12. April 2018, 15:01

Hi Alex,

Willkommen im Forum.

Ich werde mal versuchen, ein paar Antworten zu geben.

Vom Suikerbosrand Reserve habe ich noch nie etwas gehört, kann also dazu nichts sagen. Allerdings gehe ich davon aus, daß ihr das WOMO nach dem Frühstück übernehmen werdet, so daß euch nahezu der ganze Tag offen stehen würde. Da könnte man sicher weiter fahren als 60 km...

Zum Golden Gate Highlands NP in den Drakensbergen sind es vom Flughafen etwa 3 Stunden Fahrt, mit dem WoMo vielleicht 4.

Stichwort Drakensberge: Natürlich in allererster Hinsicht eine Wander-Destination. Ich werdet einschätzen können, wie viele Wandertage man den Teenies zumuten kann. Grundsätzlich aber kann ich sowohl den Golden Gate Highlands NP wie auch den Royal Natal NP unbedingt empfehlen, wenn es ums Wandern und um tolle Landschaften geht.

Allerdings ist der Juli ein Wintermonat in SA und Campen in den Bergen kann eine überaus frostige Geschichte werden... Das würde ich unbedingt bei der Planung berücksichtigen.

Die Wildcoast wäre von den Drakensbergen aus ein fetter Umweg, zumal die Verkehrsanbindung der einzelnen Orte an der Wildcoast eher ungünstig ist. Das würde mächtig viel Zeit kosten.

Wenn ihr in Durban nur zur Ushaka Marine World wollt, dürfte es unproblematisch sein. Das Navi führt euch hin und man landet auf einem großen bewachten Parkplatz. Aber ihr müsst ja auch irgendwo wohnen?

In Swaziland hatte ich eigentlich zu keiner Zeit Bedenken wegen der Sicherheit. Im Gegenteil fand ich es entspannter als in SA.

Krüger und Byde River habt ihr dann ja schon geplant. Gut, daß ihr für den Krüger schon Buchungen habt. Ihr seid in der Tat recht spät dran.

In Pretoria kann man sich das ein oder andere sicher anschauen. Obs für die Kids interessant ist, sei mal dahingestellt und auch der Umstand, daß ihr in der City mit dem WoMo unterwegs seid, könnte eher beschwerlich sein. Da fehlt mir aber die eigene Erfahrung.

Ganz allgemein gesagt bin ich eigentlich der Meinung, daß SA nicht das klassische Campingland ist im südlichen Afrika. Da kommen mir eher Namibia oder Botswana in den Sinn - auch, weil oft die (preisgünstigen) Unterkunftsalternativen fehlen.

In SA gibt es eigentlich ein so gutes Netz an guten und preiswerten Unterkünften, daß man eigentlich nur selten internationale Gäste trifft, die mit dem WoMo unterwegs sind. Möglich ist es natürlich schon. Die Einheimischen campen leidenschaftlich gern, wenn auch vielleicht nicht im Winter. Von daher wird es vielleicht einfacher, im Juli noch freie Campgrounds zu finden.

Wale beobachten geht Ende Juli gerade so los. Als beste Spots werden Hermanus und Umgebung angepriesen. Es gibt aber auch in St. Lucia und Richards Bay Veranstalter, die Whale Watching durchführen.

Zu Malaria wird sich hier aus nachvollziehbaren Gründen kaum einer äußern. Es gibt entsprechende Threads, aus denen man einige Informationen gewinnen kann. Den Rat vom Tropenarzt ersetzt aber auch dies nicht.

LG

Christian

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toetske

oorbietjie

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4

Donnerstag, 12. April 2018, 19:09

Suikerbosrand NR

Habe mal danach gesucht und nirgendwo gefunden dass man im Reserve übernachten kann :huh:
Wild Camping ist in Südafrika verboten!

Auch ich würde zum Golden Gate weiterfahren.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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chrisp

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5

Donnerstag, 12. April 2018, 19:49

Hallo Alex,

ich war vor fünf Jahren in Suikerbosrand wandern. Da wir zwischendurch unseren Weg verloren hatten, haben wir am Ende eine knapp 20km lange Tour absolviert. Es gibt eine kürzere mit ca. 12 km Länge. Da es im Nature Reserve selbst nichts gibt, unbedingt Verpflegung einpacken. Wenn ich mich recht entsinne, konnte man am Parkplatz noch Getränke kaufen.
Zum Einstieg fand ich es sehr schön. Dort waren auch viele Einheimische unterwegs, die das Nature Reserve für Wochenendausflüge nutzen. Von der Landschaft her war es abwechslungsreich. Könnte man als Zwischenetappe durchaus einbauen.

Viele Grüße
Christine

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kOa_Master

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Freitag, 13. April 2018, 07:53

Hi Alex,

Herzlich willkommen im Forum und danke für eure Vorstellung.
Ich denke es wäre hilfreich, wenn ihr uns mitteilen würdet, was ihr alles genau schon gebucht habt (z.B. auch im Krüger), das macht es einfacher darauf einzugehen.
Ich bin übrigens der Meinung, dass sich Südafrika hervorragend zum Campen eignet - aber man im Gegensatz zu den anderen Ländern wie Namibia und Botswana auch relativ günstige/attraktive Alternativen hat. Grundsätzlich ist aber Südafrika extrem Camping-begeistert, nur die Touristen aus Übersee sind es nicht ganz so.

Für Campsites etc. kann ich euch von eigenen Reisen folgendes empfehlen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Am ersten Tag kann ich euch übrigens durchaus auch empfehlen, mit dem Camper bis nach Golden Gate zu fahren, ich denke das sollte kein Stress und gut möglich sein. Alternativ wäre auch etwas am Sterkfontein Dam sicherlich schön.
Zusammen mit dem Royal Natal NP gehört der Golden Gate NP ganz sicher zu den weiteren Destinationen, die ich für Wanderfreunde unbedingt empfehlen würde - es kann halt nur im Juli ein wenig kalt werden (Schnee möglich), das muss man dann halt selber und spontan abschätzen können. Tagsüber ist es aber meistens relativ angenehm/wärmer und oft sonnig.
Die Wild Coast würde ich mal als Option so stehen lassen - je nach Zeit/Priorität, evtl. wäre ein Abstecher in der Region Underberg/Himeville und zum Oribi Gorge etwas für euch?
Nach Durban rein ist kein Problem, uShaka Marine World natürlich auch nicht - in Durban würde ich aber nicht Campen wollen. Was heisst hier sicher? Verkehrstechnisch ist es relativ einfach zu finden, im Linksverkehr sind die Städte auch nicht gross anders als bei uns und Parking gibts dort überwacht.
Swaziland umfahren würde ich an eurer Stelle nicht unbedingt wenn ihr gerade hoch in den Krüger rein fährt (=bei Crocodile Bridge rein), das ist ein unnötiger Umweg. Swaziland nicht sicher? Von wem "hört man das"? Ich wüsste jetzt nicht weshalb, im Gegenteil.
Zum Schluss würde ich auf Pretoria verzichten und wenn, dann eher noch was in Johannesburg machen (ich bin grosser Fan der Stadt). Aber wenn man nur einen Tag Zeit hat, dann ist es je nach Interessen vielleicht für diese Reise besser, diesen woanders (z.B. an der Panorama Route, Stichwort wandern) zu verbringen.
In Johannesburg kann man durchaus alleine herumlaufen ohne Probleme, aber es ist keine "Alleine-als-Fussgänger-entdecken-Stadt", dafür ist alles viel zu gross, verstreut und weitläufig - ich kann euch aber geführte Touren diverser Arten extrem empfehlen (siehe auch in unserem letzten Reisebericht vom Januar dieses Jahres (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , wir haben je eine geführte Tour zu Fuss und eine mit dem Fahrrad gemacht). Falls ihr alleine unterwegs sein möchtet und zwischendurch euch aber die Füsse vertreten wollt, so kann ich euch sehr den Hop-On Hop-Off-Bus empfehlen.

Juli sind - je nach dem wann ihr unterwegs seid - Schulferien in Südafrika = alles voll. Dann würde ich sämtliche Unterkünfte in Nationalparks vorbuchen, d.h. überall dort wo ihr keine Alternativen habt oder möchtet.
Die Ferien sind vom 23.6. - 16.7.2018, in allen Provinzen ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).

Weiter ist Juli = Winter, Campen ist auch im Wohnmobil meistens nicht so warm und auch sonst gibt es ein paar Dinge die man beachten sollte/könnte:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Thema Malaria: Bei Unsicherheit kompetent durch Facharzt (Tropenmediziner) beraten lassen was Vorkehrungen und Impfungen generell betrifft.
Weitere Infos: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Weiterhin viel Vergnügen beim Planen!
Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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feuernelke

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Freitag, 13. April 2018, 08:39

Ich kann jetzt nicht unbedingt bestimmte Campingplätze empfehlen. Jedenfalls nicht unbedingt auf eurer geplanten Route.
Ich möchte eher etwas zum Wohnmobil sagen.
Falls ihr nur europäische Wohnmobile kennt müsst ihr wissen das die südafrikanischen Modelle sehr viel einfacher gehalten sind.
Größtes Problem für eine Familie es ist kaum Stauraum vorhanden. Also z.b. keine große Heckgarage. Ihr könnt eigentlich nur Weichgepäck verstauen.
Zweitens haben die Wohnmobile nur eine klapprige klimaanlage und ihr müsst bei der Übernahme wirklich schauen ob alles korrekt funktioniert. Wir hatten schon mehrfach Probleme das z.b. der Gasherd nicht richtig funktionierte. Mit einer Familie dann auf nur einer Flamme kochen zu können ist mühsam.
Ihr solltet sämtliche Schlösser auf gute Funktion prüfen auch die die Push Lock Schlösser an den klappen. Das letzte Wohnmobil ist uns fast auseinander gefallen und wir haben diverse klappen mit Schnüren gesichert.
Größtes Manko für eine Reise im Winter ist das die Wohnmobile nicht mit Gas beheizt werden können. Das heißt ihr müsst das mit der Klimaanlage machen und das funktioniert mehr schlecht wie recht und ist außerdem völlig laut. Ich habe daher von Fritz Berger einen kleinen Keramik-Heizlüfter dabei der über eine extra Absicherung für Campingplätze verfügt.
Unbedingt überprüfen müsst ihr auch die Bettwäsche. Man gibt nämlich für das Ehepaar quasi eine relativ große Bettdecke heraus ich finde aber eine Bettdecke pro Person wesentlich angenehmer.
Es sind keine richtigen Matratzen vorhanden sondern Mann schläft auf den umgebauten Sitzpolstern die relativ hart sind. Muß man mögen.
Falls ihr das Wohnmobil noch nicht angemietet habt solltet ihr bei Bobo Campers mieten. Die erlauben es nämlich auch auf Schotterstraßen zu fahren. Außerdem kann ich euch nur zum 6 Personen Alkovenmobil wegen dem Platzangebot raten.
Allerdings ist es mit den Dingern nicht sehr komfortabel z.b. in Krüger die Nebenstrecken zu fahren.
Weiter müsst ihr wissen dass die Campingplätze nicht so ausgestattet sind wie wir das in Europa kennen. Pool und Spielplätze sind häufiger vorhanden den Pool werdet ihr aber im Juli eher nicht nutzen.
Die Sanitärgebäude selbst sind nicht geheizt was vor allem in den frühen Morgenstunden echt frisch ist. In der Regel sind die Sanitärgebäude sehr sauber aber aber manchmal durchaus gewöhnungsbedürftig. Es ist nicht gerne gesehen dass man Wäscheleinen rund um das Wohnmobil drapiert, viele Campingplätze haben eigene Wäschespinnen und Waschmaschinen, das dauert aber Stunden da was auszuwaschen und aufzuhängen.
Problem an den Ständen bei Durban ist eher nicht die Wassertemperatur, sondern der teils sehr hohe Wellengang. Daher gibt es dort überall die Tidal Pools, quasi Meerwasserschwimmbecken. Das Wasser darin ist aber unter Umständen wirklich kalt, brr.
Bezüglich der Gefahr von Einbrüchen. Eigentlich ist es auf allen Einkaufszentrum Parkplätzen üblich dass dort Parkwächter stehen. Die würde ich schon mal freundlich begrüßen die passende an auf das Wohnmobil auf und bekommen dafür nur einen relativ kleinen Obolus. Das gleiche gilt eigentlich für alle Sehenswürdigkeiten. Wir haben aber auch immer geschaut dass da ein Parkwächter da ist. Lieber gebe ich den en notfalls ein etwas überhöhtes Entgelt als dass ich mich hinterher über einen Einbruch im Wohnmobil Ärgere.
Bei den Campingplätzen haben wir uns immer auf bewachte Plätze gestellt Stellplätze wie in Europa üblich gibt es sowieso nicht man muss immer auf einen Campingplatz fahren
Durch Swasiland könnt ihr problemlos durchfahren.
An den Eintrittskontrolle in die National Parks bzw beim Grenzübertritt wird man euch fragen ob ihr Waffen (firearms) an Bord hat. Die könnte man ja in so einem Mobil gut verstecken. Und man wird teils aus Interesse an der fahrenden Unterkunft und teils aus Kontroll Gründen den Wohnraum des Mobils in Augenschein
nehmen wollen.
Falls ihr den Hluhluwe mit einplant hier gibt es keine Campsite direkt im Park. Außerdem könnt ihr mit dem Wohnmobil nur auf dem geteerten Hauptweg fahren.
In dem Fall würde ich versuchen z.b. auf der bushbaby Lodge in der Nähe einen Stellplatz zu bekommen und dann eine geführte Tour zu machen. Ebenso hat extremenaturetours eine campsite Daves Place mit zubuchbaren Touren.
Bonamanzi ist mit Wohnmobil wegen den stark ausgefahrenen Sandwegen nicht zu empfehlen.
St. Lucia ist außerhalb der Saison nur Sugarloaf verfügbar. Hier hängen die Bäume schon recht tief mit Alkoven evtl schwierig. Bei Durban ist Salt Rock keine gute Wahl da sehr steile und enge Zufahrt. Besser ist das Dolphin Resort, liegt aber ca 20 min von Durban entfernt. Die Plätze direkt bei Durban sind Stadtcampings ohne Zugang zum Meer.

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parabuthus

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8

Freitag, 13. April 2018, 09:59

Grundsätzlich ist aber Südafrika extrem Camping-begeistert, nur die Touristen aus Übersee sind es nicht ganz so.

Was vor allem daran liegt, daß das Paket aus Camper/Wohnmobil und Campsite in vielen Fällen teurer ist als ein "normaler" Mietwagen mit einfacher (fester) Unterkunft. Südafrikaner haben Camper/Ausrüstung in der Regel ja bereits und zahlen lediglich den Platz. Daß Südafrika generell gut zum Campen geeignet ist, steht natürlich außer Frage, da hat Flo recht. Mein Post sollte auch nicht dahingehend verstanden werden, daß ich vom Campen abrate. Campen ist ja schließlich nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine Reisephilosophie.

LG

Christian

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feuernelke

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9

Freitag, 13. April 2018, 13:55

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eine Campsite hat es in suikerbos.
Womit man beim Wintercamping das ist es ja zu der Jahreszeit auch rechnen muss ist dass man nicht unbedingt lange Zeit vor dem Wohnmobil sitzen kann. Die Südafrikaner bauen dann ihr Vorzelt auf und haben Heizstrahler drinstehen. Bei den mietcamper gibt es keinen solchen Luxus. Wir hatten das letzte Mal Mitte September ebenfalls kein Vorzelt und haben es schmerzlich vermisst. Zu zweit kann man natürlich ganz gut in so einem engen Wohnmobil sitzen.

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Honda

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10

Freitag, 13. April 2018, 21:12

Womoreise im Juli 2018

Moin,
die UShaka Seaworld lohnt sich unbedingt, es gibt auch ein gutes Buffetrestaurant. Der Parkplatz davor ist bewacht und sehr günstig. Pretoria - die Innenstadt ist sorry für Weiße mittlerweile ein no go, wir waren froh, als wir dort wieder raus waren. Übrigends die einzige Stadt in SA, wo ich das so sehe. Wie schon beschrieben ist bei den zahlreichen guten und preiswerten Unterkünften zu
überlegen, ob man statt eines Womos einen PKW oder ein SUV mietet.
Gruß Rainer :saflag:

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Alex88 (15. April 2018, 15:23)

SilkeMa

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Freitag, 13. April 2018, 21:33

Moin,
die UShaka Seaworld lohnt sich unbedingt, es gibt auch ein gutes Buffetrestaurant. Der Parkplatz davor ist bewacht und sehr günstig.

Man kann da gehen, aber muss es nicht ;). Kommt drauf an, wieviel Zeit man hat und welche Prioritäten ;). Das große Hai-Aquarium ist ganz nett, aber wenn man schon in anderen großen Aquarien war, braucht man das nicht unbedingt, mit Kindern mag das vielleicht anders sein. Das große Aquarium in Lissabon oder in Atalanta finde ich genauso interessant :), vielleicht war ich inzwischen auch schon in zu vielen Aquarien ;).

Wir haben bei unserer letzten Reise in Durban auch übernachtet, weil es eine Abwechslung zur Safari sein sollte, Multikulti in Durban finde ich da fast interessanter :).
VG,
Silke

parabuthus

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12

Freitag, 13. April 2018, 21:46

Naja. Das spektakuläre Aquarium ist sicher eine Sache. Für die Teenager dürften die wirklich sehr geilen Rutschen mehr als die halbe Miete ausmachen.

Ushaka ist schon ein Knaller!

LG Christian

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Alex88 (15. April 2018, 15:24)

SilkeMa

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13

Freitag, 13. April 2018, 21:52

Naja. Das spektakuläre Aquarium ist sicher eine Sache. Für die Teenager dürften die wirklich sehr geilen Rutschen mehr als die halbe Miete ausmachen.

Wenn man so etwas mag ;). Der Kurt hat auch die steilste Rutsche ausprobiert und hat hinterher behauptet, er hätte beim Rutschen einen halben Einlauf bekommen :D ;).

VG,
Silke

toetske

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14

Samstag, 14. April 2018, 00:09

http://www.suikerbos.co.za/camping.aspx eine Campsite hat es in suikerbos.

Hallo feuernnelke,

Die Unterkünfte in Suikerbos sehen gar nicht schlecht aus, aber irgendetwas sagte mir, dass da etwas nicht ganz stimt... vor allem nach dem Posting von "chrisp"
Jetzt habe ich es gefunden
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - gute 100 km auseinander.

Alex hatte allerdings auch SuikerbosRAND geschrieben und das liegt dann ja auch auf dem Weg nach Golden Gate.

VG. Toetske
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kOa_Master (14. April 2018, 07:09)

feuernelke

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15

Samstag, 14. April 2018, 08:49

Dann hat der TE evtl das gleiche Problem. : ) Campsites findet man am besten auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Die haben nämlich eigentlich nur die größeren Plätze gelistet wo man auch mit einem Wohnmobil stehen kann.
Tip: gegen Aufpreis bucht einem Bobo Campers auch jeden einzelnen Campingplatz. Maui bietet meines Wissens das gleiche an. Allerdings ist dabei die Gebühr nicht unerheblich, man kann mit etwa 50 % Mehrpreis für die Gesamtheit der Plätze rechnen. Wenn man aber selbst per E-Mail bucht kann das sehr mühsam werden und manche Plätze kann man überhaupt nur telefonisch buchen.
Wir machen da so dass wir zunächst einmal alle Campingplätze anschreiben und bei denen es uns nicht gelingt, in Kontakt zu treten lassen wir dann über unsere Agentur bzw über Bobo buchen.

Wir haben uns da selbst ausgerechnet inwieweit Wohnmobil Urlaub teurer ist gegenüber Mietwagen und festen Unterkünften. Wir haben für uns festgestellt dass das im Wesentlichen auf das gleiche herauskommt. Es gibt auch teure und günstige Campingplätze und wir würden auch bei den Unterkünften nicht im absoluten Low Segment buchen zumal wir dann sowieso self catering bevorzugen. Da ist die Auswahl zwar groß aber doch geringer als bei reinen B & Bs.
Es ist aber halt auch wirklich eine Philosophie Frage.

kOa_Master

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Montag, 16. April 2018, 10:41

Campen ist ja schließlich nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine Reisephilosophie.

Da hast du natürlich vollkommen recht - trotzdem oder genau auch deshalb finde ich es erstaunlich, dass die Touristen in Namibia Campen wie die wilden, in Südafrika hingegen selten. Vielleicht passt es nicht so ganz zum Image des Landes? An der Infrastruktur soll es gewiss nicht liegen.
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parabuthus

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17

Montag, 16. April 2018, 15:44

Das ist jetzt natürlich schon ziemlich weit Off-Topic (vielleicht sollten wir mal einen Thread zu "Campen in SA aufmachen), aber ich vermute, daß es tatsächlich dann doch in allererster Linie eine Geldfrage ist.

Camper in Namibia und Botwana sind mit Sicherheit nicht nur Camper aus Leidenschaft, sondern (auch) aus finanziellen Erwägungen. Allein wenn man sich die happigen Preise der festen Unterkünfte im Etosha oder rund um Sesriem anschaut, fängt man an zu rechnen. Und dabei reden wir ja nicht über Luxus, sondern teilweise über Mittelklasse auf Sanparks Niveau. Bestimmte Regionen in Botswana sind im Grunde nur entweder im High End Segment oder als Camper zu erleben, wenn man nicht völlig fern ab vom Schuss unterkommen möchte.

In SA spielt der Preisfaktor kaum eine Rolle, da man fast überall auch günstig ohne Campen unterkommen kann. Ausschlaggebend für uns sind andere Faktoren, die gegen das Campen sprechen. Ein WoMo scheidet oft bereits deswegen aus, weil man damit bestimmte Abschnitte nicht fahren kann/darf und ich ehrlich gesagt auch nicht so gerne damit in den Städten fahren möchte. Bei Dachzelten stört mich vor allem, daß man nicht ohne weiteres einen Morning Game Drive machen kann, ohne vorher alles zusammenzupacken.

Was mich stattdessen aber mal reizen würde, wäre dies: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Um die Teile bin ich immer schon ganz neidisch auf den Campsites rumgeschlichen. Es ist einfach ein Wunder, was aus diesen verhältnismäßig kleinen Hängern entsteht, wenn sie mal aufgebaut sind. Auf der Homepage gibt es dazu ein nettes Video. Ich würde für eine Tour mit der Lapa gern mal eine gemütliche Runde entwerfen wollen.

LG

Christian

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toetske (23. April 2018, 23:44)