Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

anniroc

Fortgeschrittener

  • »anniroc« ist weiblich

Beiträge: 41

Dabei seit: 13. Januar 2016

Wohnort: NRW

Danksagungen: 102

  • Nachricht senden

61

Heute, 17:15

Dann kann ich mich ja auf etwas besonderes freuen, :P nächsten Samstag bin ich auch in Letaba in der Eau3 Hütte. Wie war das Restaurant? Ich kenne nur das Mugg and Bean von 2016.


Vg Corinna

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (Heute, 17:48)

Liketotravel1

Erleuchteter

  • »Liketotravel1« ist weiblich
  • »Liketotravel1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Dabei seit: 20. November 2016

Wohnort: Aachen

Danksagungen: 1433

  • Nachricht senden

62

Heute, 18:14

Liebe Corinna,

Da werdet ihr bestimmt eine gute Zeit haben!
Das Restaurant haben wir nicht ausprobiert. Wir waren 14 Abende in Südafrika und haben an 13 davon gegrillt. Nur am ersten Abend war es schon bei unserer Ankunft schon zu spät und wir waren auch noch satt vom Essen im Flieger.... :rolleyes:
Vorab dachten wir, dass wir häufiger in den Restaurants essen, aber vorort hatten wir immer mehr Lust, uns selbst was Leckeres zu brutzeln. Man hat ja abends sooo viel Zeit, da fanden wir es am gemütlichsten, unseren Grill zu befeuern und nebenher ein bisschen zu lesen, die tägliche SMS mit den daheimgebliebenen Kindern auszutauschen, den nächsten Tag zu planen...
Du kannst ja nach eurer Reise berichten, ob das Letaba-Restaurant was taugt :thumbup: .


Viele Grüße und eine tolle Reise! Heike


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

anniroc (Heute, 22:46)

Liketotravel1

Erleuchteter

  • »Liketotravel1« ist weiblich
  • »Liketotravel1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Dabei seit: 20. November 2016

Wohnort: Aachen

Danksagungen: 1433

  • Nachricht senden

63

Heute, 21:42

Tag 10 (25.3., Campwechsel von Letaba nach Shingwedzi) oder: Von Riesentrappen, Hammerköppen, Leierantilopen und Macho-Elefanten

Es verspricht ein traumhaft schöner Tag zu werden und schon um kurz vor sechs fahren wir inkl. Gepäck aus dem Camp :).

Als erstes, fast direkt hinter dem Gate treffen wir mal wieder auf…ja, richtig, Hyänen natürlich! Mit Hyänensichtungen werden wir auf dieser Tour wirklich verwöhnt.



Auf der Brücke über den Letaba (auch hier darf man aussteigen) genießen wir bei Kaffee und Rusk den schönsten Sonnenaufgang unserer gesamten Tour.



Weiter geht es ein ganzes Stück entlang der Hauptstraße (H1-6) nach Norden. Hier geht es äußerst kurzweilig zu. Ein Trupp Perlhühner quert sie Straße, ein Schakal (zu schnell) und eine Riesentrappe laufen seitlich durchs hohe Gras; Elefanten und Büffel und Zebras kreuzen regelmäßig den Weg.






Riesentrappe


Blauracke - endlich auch mal von vorne!





Irgendwann biegen wir auf den Schotterloop (S49) ab, der zum Mooiplaas Wasserloch führt. Rechts und links der Straße sind zunächst dichte Mopani-Büsche, aus denen immer wieder recht unvermittelt Elefanten und Büffel auf den Weg laufen. Dann brülle ich mal wieder „Stooppp! Zurück!“ Ich bin mir sicher, da war was seitlich im Gebüsch, was wir nicht schon zig-mal gesehen haben. Es ist ja bereits unser neunter Tag im Park und ich habe schon viele, viele Fels-Löwen, Termitenhügel-Giraffen oder Baumstumpf-Nashörner gespottet. Daher reagiert mein Eheman und Chauffeur nicht mehr so zuverlässig auf solche Stoooopp-Zurufe. Aber dieses Mal steht doch tatsächlich eine einzelne Leierantilope inmitten einer kleinen Impala-Truppe seitlich im Gebüsch. Geht doch :D !




Leierantilope

An Wasserlöchern haben wir bisher überwiegend keine Tiere angetroffen, skeptisch, aber das Mooiplaas-Wasserloch bildet da eine Ausnahme – hier ist richtig Action!
Gnu- und Zebraherden kommen und gehen und die Elefanten haben alle Hände voll zu tun, ihr alleiniges Aufenthaltsrecht am Wassertank zu verteidigen, wo mutige Zebras und Gnus immer wieder versuchen, Wasser aus den Pfützen zu Füßen der Elefanten zu ergattern. Die Elefanten sind sichtlich empört über so viel Frechheit! Schließlich haben sie doch die Wassertanks und -löcher im ganzen Park zur alleinigen Nutzung gepachtet! Nachdem der gröbste Elefanten-Durst am Wassertank gestillt ist, steht ein ausgiebiges Schlammbad auf dem Zeitplan. Dafür schlendert Elefant hinüber zum Wasserloch und vertreibt binnen Sekunden und mit größter Selbstverständlichkeit das ganze Zebra- und Gnu-Gesocks. Kommen die Elefanten zu zweit oder zu dritt, sind die Machtverhältnisse geklärt: Zebras und Gnus ziehen sich klaglos ein paar Meter zurück und warten, bis sie wieder an der Reihe sind. Bei einem einzelnen Eli ist die Lage weniger eindeutig und Zebras und Gnus (zahlenmäßig ja weit überlegen) lassen sich nicht so widerstandslos vertreiben. Dann wird es zuweilen richtig turbulent.
Die Elefanten ziehen routiniert ihr Abschreckungsprogramm durch, Gnu- und Zebraherden stoben auseinander, besinnen sich aber schnell und drängen langsam wieder heran, die Elis wackeln wieder mit den Ohren und schwenken die Rüssel…..
























Wir verbringen viel Zeit hier und es ist keine Minute langweilig. Zeitweise stehen sechs Elefanten zugleich am Tank. Weit im Hintergrund warten Büffel (vergeblich?) auf ruhigere Zeiten am Wasserloch. Keine Ahnung, warum diese großen und starken Tiere da so zurückhaltend und schüchtern sind…

Nach einem anständiges Frühstück beim Mooiplaas-Picknickplatz (sehr schöner Picknick Platz! ohne lästige Affen und mit tollem Aussichtsdeck am Tzendze Fluss) klappern wir die beiden Bird Hides entlang der S142 unweit des Mopani-Camps ab. Der Shipandani Hide ist sehr schön gelegen. Hier kann man auf Klappbetten auch übernachten – das wäre sicherlich auch mal eine spannende Erfahrung!









Hammerkop

Es wird immer heißer :| . Wäre da nicht die Hippo-Familie, wollte man glatt in den Shongololo-Fluss springen...Wir legen daher erstmal eine laaaaange Pause im Mopani-Camp ein und bummeln zum zentralen Baobab (#5) des Camps. Ein Riese! Und endlich mal ein Baobab, der sich zu Fuß umrunden und befühlen lässt. Rundum den Baum stehen wir Sitzbänke, eine davon reservieren wir schon mal für unser späteres Mittagspicknick.





Das Tindlovu-Restaurant sieht erstmal gar nicht sehr einladend aus,riesengroß, menschenleer und etwas düster. Aber ganz geht es hinaus auf eine kleine, aber wirklich toll gelegene, luftige und schattige Terrasse mit Blick über den Pioneer-Damm. Hier lässt es sich aushalten und bei mehreren kalten Getränken verbringen wir hier die Mittagsstunden mit lesen und Vögel beobachten. Nach einem Spaziergang über den Camp-Trail entlang des Zauns mit Blick auf den Damm (und vorbei an Baobab #6) und unserem Mittagspicknick am Camp-Baobab machen wir uns gegen halb drei auf den Weg nach Shingwedzi. Erstaunt bemerke ich, dass das Thermometer inzwischen 38 Grad anzeigt, es ist der heißeste Tag unserer Reise.




Gemeinschafts-Spinnennetz


Mopani-Blatt. Mopani-Sträucher gibt es in und um das Mopani Camp reichlich!

Wir passieren den Baobab-Hügel kurz hinter dem Camp (Baobab #7) und den Wendekreis des Steinbocks (tropic of capricorn). Das ist der südlichste Breitengrad, an dem einmal im Jahr, am Tag der Sommersonnenwende die Sonne mittags im Zenit steht. Nörlich davon, bis hinauf zum nördlichen Wendekreis, liegen die Tropen.



nur zum Vergleich: der gleiche Platz im Juli 2017...



Irgendwann kapitulieren wir vor der Hitze und schalten bei geöffneten Fenstern erstmals die AirCon zu. Neidvoll beobachten wir die Büffel, die sich genüsslich in ihren Schlammlöchern wälzen und bemerken auch, wie sich immer mehr hohe Wolkenberge am Himmel auftürmen.






Tiere sehen wir nicht viele, obwohl die Straße direkt am Fluss entlang verläuft. Kurz vor halb fünf erreichen wir ein bisschen geplättet von der Hitze das Camp.
Unser Timing ist suboptimal - für gute Tiersichtungen zwischen Mopani und Shingwedzi hätten wir vermutlich später in Mopani aufbrechen müssen und für eine Abend-Drive müssten wir sofort wieder los – dazu haben wir aber gerade keine Lust. Also setzen wir uns auf ein wohlverdientes Bier ins Restaurant mit Blick auf den Shingwedzi.


Es ist schwül und stickig, in der Ferne sieht man schon vereinzelt Blitze und hört das Donnergrummeln - eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann das Gewitter das Shingwedzi-Camp erreicht. Also schmeißen wir den Grill lieber etwas früher an und können unser Abendessen tatsächlich noch im Trockenen beenden. Später fängt es dann zwar noch etwas halbherzig an zu regnen, aber die Gewitterfront, wo es richtig kracht und schüttet, zieht deutlich westlich am Camp vorbei.



Ein abwechslungsreicher Tag geht zu Ende. Mit Riesentrappe, Leierantilope und Hammerkop bringt er uns noch dazu drei Erstsichtungen an einem Tag! Nicht schlecht!

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (Heute, 22:28), sunny_r (Heute, 22:24), SarahSofia (Heute, 22:24), parabuthus (Heute, 22:11), bibi2406 (Heute, 22:07), corsa1968 (Heute, 22:03), M@rie (Heute, 21:56)

Zurzeit sind neben Ihnen 2 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

2 Besucher