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Strahlemann

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Montag, 23. April 2018, 20:13

Routenplanung: 1. mal Südafrika - das Forum der guten Hoffnung?

Hallo zusammen,

vom Forum der guten Hoffnung zum Kap der guten Hoffnung!
Wir (Tim&Petra) sind ein junges Paar Ende 20 und werden vom 23.11.2018 bis 08.12.2018 nach Südafrika reisen. Abflughafen wäre München, ist aber je nach Preis und Flugverbindungen variabel.

Unsere Reiseerfahrung beschränkt sich auf viele Pauschalurlaube als auch 2 Wochen Sri Lanka (komplett privat geführt), sowie alleine bewältigte Städtereisen wie Dubai, London, NYC. Grundsätzlich finden wir uns schnell zurecht und fassen schnell „Fuß“. Unsere Vorlieben für den Trip nach Südafrika sind Land und Leute kennenzulernen, Natur zu sehen und auf Safari zu gehen. Themen wie Golf, Wein und Wandern gehören nicht dazu. Von der Verpflegung her sind wir denke ich einfach, ich würde gerne viel Essen gehen, um die Kultur zu "erschmecken", doch wenn es drauf ankommt, koche ich auch selbst.

Von der Verpflegung zur Unterkunft:
Eine Übernachtung oder vll. auch zwei in einer Lodge im Park muss drin sein und ist es uns auch Wert. Ob es dann die 5* ultra deluxe XYZ Geschichte wird denke ich weniger. Ansonsten bin zwar recht Anspruchsvoll also, keine Mehrbettzimmer, keine gemeinsame Dusche, doch solange es sauber und sicher ist müssen es keine 4 oder 5 Sterne sein. 3 Sterne wären auch völlig in Ordnung, sowie Air BnB als auch Hostels. Sauber und sicher und ein wenig Privatsphäre wäre toll.

Was uns leider völlig fehlt sind gute Kontakte, gute Führer und vor allem ein Zeitgefühl. Ich habe keine Ahnung wie viele Tage ich pro NP einplanen soll. Und wo kann ich geführte Touren buchen? Ich hätte am liebsten alles schon vorher zu 90% durchgeplant und organisiert, ist dies möglich / ratsam? Unsere Zeit ist ja leider begrenz (14Tage) und als Budget haben wir uns ca 2500€ p.P. inkl. Flug gesetzt. Ist aber je nach Notwendigkeit erweiterbar. Gebucht ist noch nichts, doch der Zeitraum ist schon recht fix.

Und jetzt kommt ihr Profis ins Spiel.
Unsere bisherige Planung war, wie folgt:

Kapstadt 3-4 Tage
Darin enthalten:
Tag1: Ankunft und Victory & Alfred Waterfront - Bo-Kaap - Green Market
Tag2: Tafelberg morgens - Robben Island
Tag3: Tagestour zum Kap der guten Hoffnung (brauche ich da wirklich einen Tag dafür??)
Tag4: Whale watching und Abreise Richtung Garden Route

Ich denke von Kapstadt bis nach Port Elisabeth ist es gut möglich mit dem Auto zu fahren. Von dort aus würden wir ggf. nach Johannesburg fliegen um die letzten Tage noch im Krüger NP zu verbirngen?

Was wir gerne noch machen würden ist:
Sanddünensurfen
Addo Elephant Park
Krüger Nationalpark
Flying Fox im Tsitsikamma
Evtl. Garden Route Nationalpark

Action geladene Aktivitäten

In einer Lodge in einem NP schlafen

Ich bin gespannt auf eure Ideen und sage schon jetzt vielen vielen Dank!


Liebe Grüße
Tim der Strahlemann

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Gisel

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Montag, 23. April 2018, 20:38

Hallo und herzlich willkommen!
Also für 2 Wochen SA würde ich nur Kapstadt und eine Oneway Tour Gartenroute planen.
Wir haben Eure vorgestellte Tour in 5 Wochen gemacht. Man verschätzt sich leicht mit den Entfernungen.

Vielleicht kennt Ihr diese Seite noch nicht: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Grüsse von Gisela

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parabuthus

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Montag, 23. April 2018, 20:51

Hi Tim,

Willkommen im Forum.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Ihr wollt nicht selbst fahren, sondern "Bausteine" buchen?

Das würde ich mir überlegen, denn erstens dürfte es schwierig werden, eine maßgeschneiderte Tour zu bekommen und zweitens könnte es dann auch mit dem Budget eng werden.

Darüber hinaus würde ich bei 2 Wochen darüber nachdenken, in den Provinzen West-/Ostkap zu bleiben.

Mit dem Addo gibt es einen absoluten Top NP und mit dem Karoo NP und dem Mountain Zebra NP weitere sehr sehenswerte Parks.

Private Reserves mit Komplettpaket (Game Drives, Verpflegung etc.) gibt's natürlich auch, kostet aber.

Adrenalin Erlebnisse wie Cage Diving oder Bungee gibt es wohl auch eher am Kap.

Und ja, das Zeitmanagement ist nicht zu unterschätzen.

Zu euren Kapstadtplänen: Die Kaphalbinsel mit Cape Point, Pinguinen etc. wird einen kompletten Tag verzehren. Table Mountain (mit Hop On?) und Robben Island ist zumindest ambitioniert. Hinzu kommt die Wetter Problematik.

Das nur Mal als Anstoß. Ihr seid ja noch relativ am Anfang der Planung.

LG

Christian :saflag:

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U310343

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Montag, 23. April 2018, 21:36

Hallo und herzlich willkommen

14 Tage und 3 Ziele, das ist mehr als ambitioniert.

7 Tage Panoramaroute plus Kruger und 7 Tage Kapstadt sind eine gute Kombination

Oder

Kapstadt und Garden Route mit Addo ca. 14 Tage möglichst one way mit Rückflug von
Port Elizabeth.

Wale noch um diese Zeit wäre eher Glücksache. Die Walsaison ist eigentlich vorbei.

herzliche Grüsse
Wilfried

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LIRPA 1

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Dienstag, 24. April 2018, 10:24

Hallo Tim,

es ist mir zwar schleierhaft, warum man in jedem Land die gleichen banalen Actionspielereien machen möchte. Ist das so, wie Ground Hopping für Fußballfans, das man von jedem Land sagen kann: Da bin ich auch mal Bungee gesprungen. Dann sind doch alle Länder austauschbar und man wird wohl auch die eigentlichen Highlights links liegen lassen. Aber das ist mehr eine Grundsatzdebatte, die ich gar nicht anstossen möchte. Geschrieben habe ich es aber um anzuregen, dass ihr Südafrika anders angehen könntet als eure vorherigen Reisen.

Die Begrüßungsmail hast Du ja offensichtlich gelesen und uns schon mit einigen Infos versorgt. 14 Tage sind nicht viel und bei euren Vorstellungen würde auch ich zu einer Oneway Tour entlang der Garden Route raten. Das Budget würde ich als ausreichend ansehen, ich weiß aber nicht, wieviel die Action kostet.
Streichen würde ich den Krüger, macht erst einmal den Addo und seht, ob das euch zusagt.

4 N Kapstadt das braucht man für eure geplanten Aktivitäten. Zusätzlich gibt es am Tafelberg ja auch Sliding Touren, Abseiling und Ähnliches.
2 N Gansbaai für Wale und Weiße Haie (wobei es für beide keine Garantien gibt).
5 N Garden Route (würde ich so verteilen, dass ihr eure Wünsche abdeckt. Angebote gibt es (leider) en masse.)
3 N Addo Region (bei Colchester gibt es Dünen mit allen möglichen "Fun"Aktivitäten.)

Das mit dem Führer habe ich nicht verstanden. Sucht ihr jemanden, der euch an die Hand nimmt und zur "Action" fährt? Oder ist ein Reiseführer à la Reise-Know-How oder Stefan Loose gemeint.

Wenn Du alles vorbuchen möchtest, buche die Unterkünfte und fragt eure Aktivitäten unverbindlich bei den Anbietern an. Vieles ist ja Wetter abhängig und nicht zu 100 % planbar.

Südafrika hat unzählige B&Bs, die auch im 3 Sterne Bereich einen sehr guten Standard bieten und euer Budget sicher nicht sprengen. Wo Du suchen kannst, findest Du ja in den einführenden Tipps. Ich buche am liebsten direkt bei den Unterkünften. Viele B&B Betreiber sind auch gerne behilflich beim Buchen von Aktivitäten und halten Tipps bereit.

LG Lilly

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feuernelke

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Dienstag, 24. April 2018, 14:08

Es gibt viele Anbieter, die Dir die angedachte Tour komplett maßschneidern.
Ich kann Dir da Afrika Plus empfehlen, mit denen wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Ich sage denen was ich wo möchte und bekomme mein Angebot. Der Aufpreis dafür ist moderat gg einer komplett selbst gebuchten Tour.
Zu bedenken ist, wenn man auch was sehen möchte, sollten die Tagestouren nicht zu lang sein, 300 km sind absolut ausreichend.
Einen Tod müsst ihr sterben bei nur 14 Tagen Zeit. Entweder Kapstadt, Gardenroute und Addo oder Kapstadt/ nähere Umgebung und Krüger.
Wahrscheinlich wäre letzteres für Euch eine gute Wahl, da ich finde die privaten Lodges am Krüger sind noch einmal eine andere Nummer als die Game Reserves bei Port Elisabeth. Wobei es auch hochpreisige und gute Unterkünfte nahe des Addo mit geführten Touren in den Addo gibt. Und sich der Addo eben anbietet, wenn man nahe Colchester auch Sandsledding machen möchte.

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kalingua

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Dienstag, 24. April 2018, 14:29

Unsere Vorlieben für den Trip nach Südafrika sind Land und Leute kennenzulernen, Natur zu sehen und auf Safari zu gehen. Themen wie Golf, Wein und Wandern gehören nicht dazu. Von der Verpflegung her sind wir denke ich einfach, ich würde gerne viel Essen gehen, um die Kultur zu "erschmecken", doch wenn es drauf ankommt, koche ich auch selbst.


Also für mich klingt das ein wenig so, als wäre der Nordosten für euch passender als die Garden Route. Natürlich gehören Kapstadt und die Garden Route auch zu Südafrika, aber das ist alles auch schon sehr "europäisch". Aber vllt hab ich das auch falsch interpretiert ?(

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8

Dienstag, 24. April 2018, 17:13

Hallo, nur zum drüber nachdenken, wir haben es so gemacht: 1 Woche, Kapstadt, Gansbaii, Wilderness ( wir waren noch in Outdshoorn u begeistert), Flug von George (30 min von Wilderness entfernt) nach Johannesburg! Wir waren dann von da aus in Madikwe u Welgevonden, also es muss nicht immer Krüger sein.

Strahlemann

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9

Mittwoch, 25. April 2018, 06:33

Danke

Guten Morgen und vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Zum Thema Aktion habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich würde gerne Sanddünen Surfen und Quad fahren, mehr nicht. Vll gibt es Aktivitäten, welche es nur in Südafrika gibt, das meinte ich damit.

Zum Thema Park's / Krüger

So wie sich das liest, ist der Addo auch völlig ausreichend für einen Start :) und daher muss es nicht der Krüger sein


Zum Thema Führung

Wenn ihr gute Stadtführer kennt bin ich sehr dankbar dafür!

Und auch Parkführer, da wir eigentlich nicht alleine fahren wollen, oder muss das sein / lohnt sich das?

Ihr lest, wir sind da sehr neu auf diesem Gebiet und vertrauen daher auf eure Meinungen und Erfahrung!

Wir wollen keine Bausteine und uns von Guide zu Guide hangeln, doch ich habe es so erlebt, dass es für manche "Situationen" anbietet einen Guide zu haben und der Informationsmehrwert gegeben ist.

U310343

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10

Mittwoch, 25. April 2018, 07:26

Guten Morgen und vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Zum Thema Aktion habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich würde gerne Sanddünen Surfen und Quad fahren, mehr nicht. Vll gibt es Aktivitäten, welche es nur in Südafrika gibt, das meinte ich damit.

Zum Thema Park's / Krüger

So wie sich das liest, ist der Addo auch völlig ausreichend für einen Start :) und daher muss es nicht der Krüger sein


Zum Thema Führung

Wenn ihr gute Stadtführer kennt bin ich sehr dankbar dafür!

Und auch Parkführer, da wir eigentlich nicht alleine fahren wollen, oder muss das sein / lohnt sich das?

Ihr lest, wir sind da sehr neu auf diesem Gebiet und vertrauen daher auf eure Meinungen und Erfahrung!

Wir wollen keine Bausteine und uns von Guide zu Guide hangeln, doch ich habe es so erlebt, dass es für manche "Situationen" anbietet einen Guide zu haben und der Informationsmehrwert gegeben ist.
Hallo Strahlemann

Ich kann nur für mich selbst sprechen.
Etwas mehr Eigeninitiative in Form von Aneignen vorhandener Informatione kann man wohl erwarten.
Mir kommt das eher vor wie wünsch Dir was.

Ich bin da raus. Viel Erfolg bei der Planung

hG
Wilfried

Kitty191

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Mittwoch, 25. April 2018, 07:37

Hallo Strahlemann,
in Kapstadt gibt es Audioguides in den Hopp on - Hopp Off Bussen. Desweiteren gibt es geführte Stadtspaziergänge oder geführte Touren durch Townships. Auch ein Privatguide ist tageweise buchbar. Euer Guesthouse kann da sicherlich sachdienliche Hinweise geben und ggf. Touren, sowie Guide für Euch buchen.

Zitat

... und auch Parkführer, da wir nicht alleine fahren wollen, oder muss das sein/ lohnt sich das?
?( ?( ?(
Hunderttausende Menschen fliegen jährlich ins südliche Afrika um genau das zu machen. Wenn ich also ehrlich bin, muss ich wohl eingestehen, nee, lohnt sich nicht.

Im Addo gibt es die Möglichkeit sogenannte Hopp on Guides zu buchen. Das sind Guides, die zu Euch ins Auto steigen und viel Wissenswertes vermitteln. Desweiteren kann man gerade im Addo auch als nicht „im Park Schläfer“ an geführten Game Drives von SanParks teilnehmen.(Nur im Main Camp)
Aber gerade das selber fahren und entdecken im Nationalpark macht den eigentlichen Reiz und die Fazination der Reise aus. (Meine Meinung)
Wenn Ihr nichts selber machen wollt, mietet Euch in einem nicht ganz kostengünstigen Private Game Resort ein und lasst Euch den Tag durchorganisieren - für viele auf eine nicht unangenehme Art und Weise, für uns viel zu restriktiv. Aber die Geschmäcker sind ja glücklicherweise unterschiedlich. (Anbieter gibt es derer einige)
Für alles andere auf Eurer Route braucht Ihr mMn keinen Guide. Da reicht ein guter Reiseführer oder das Internet völlig aus. Als Reiseführer empfehle ich den Südafrika Tour Guide von Reise Know How oder den Stefan Loose.

Zitat

... ich würde gerne viel Essen gehen, um die Kultur zu erschmecken....
Nur um etwaigen Enttäuschungen vorzubeugen. Von der afrikanischen Kultur als solches, wirst Du in den gängigen Restaurants an der Garden Route wohl eher weniger erschmecken, wohl aber gut gegrilltes Fleisch und Fisch.

LG
Kitty
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LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 25. April 2018, 09:11

Hallo Tim,

"die südafrikanische Küche" gibt es meiner Meinung nach nicht. Wenn doch, gehört Fleisch scheinbar dazu. :D
Typische Gerichte wären Bobotie, Boerewors, Oxtail, Malva Pudding und Melk Tart welche man in Restaurants häufiger findet und dann auch probieren sollte. Falls Du "Game" auf einer Karte entdeckst, kannst Du das auch versuchen, das ist dann Wild, wie Kudu, Oryx o.ä..

Einen Guide im Addo braucht man eigentlich nicht, es reicht, wenn man sich an die Regeln hält und viel, langsam durch den Park fährt. Wenn zumindest einmal ein Guide gewünscht sein soll, suche die diversen Guesthouses im Internet danach ab, ob sie einen privaten Guide vermitteln/haben. So etwas gibt es häufiger. U.a. im Happy Jackal in Colchster wirst Du da wohl fündig (gilt auch für Sand boarden).

Quad Biking halte ich so ziemlich für die unsinnigste der diversen Action Möglichkeiten. In wie weit es Sinn macht, sich auf stinkenden, lauten Geräten durch die Natur zu bewegen, hat sich mir nie erschlossen. Dennoch gibt es natürlich Anbieter, die man ziemlich einfach mittels Google findet. Empfehlen würde ich keinen davon... :P

Action/"Fun"-Sportarten, die Südafrika in einer globalisierten Welt exklusiv hat, dürfte es wohl nicht geben. Eine Führung über eine Rooibos Farm gehört wahrscheinlich nicht in euer Beuteschema, so etwas gibt es allerdings nur in SA. ;)

Ansonsten wiederhole ich meine Empfehlung: B&Bs und GHs direkt buchen und nach geführten Aktivitäten fragen.

LG Lilly

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Serengeti

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Mittwoch, 25. April 2018, 10:21

Moin Lilly,

habe mich sehr zurück gehalten :whistling: Hätte wohl wieder mal Ärger mit der Moderation bekommen. :P
Du beschreibst es vorzüglich und "legst die Finger in meine- fast-Replik" :saflag:
VG
Serengeti

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U310343 (25. April 2018, 15:59)

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Mittwoch, 25. April 2018, 11:25

Ich kann die Unsicherheit bzgl. des Fahrens alleine in den Nationalparks schon irgendwo nachvollziehen. Vor unserer 1. Reise dachten wir auch, dass Selbstfahren nicht wirklich sinnvoll ist und wir sicher dann keine oder deutlich weniger Tiere sehen werden, als bei einer geführten Tour. Das stellte sich als totaler Nonsens heraus.

Geführte Touren machen mMn nur außerhalb des Gate Times Sinn, sprich ein Abend-Game-Drive, denn als Selbstfahrer kannst du außerhalb der Gate-Öffnungszeiten nicht mehr im Park herumfahren.

Bei unserer 1. Südafrika-Reise, die uns in 3 Wochen one-way von Kapstadt nach Port Elizabeth führte, hatten wir aus der Unsicherheit heraus bei unserer Lodge vorab einen Game Drive gebucht. Der Guide fragte vor der Tour, was wir im Addo alles schon gesehen hätten. Nach unserer Aufzählung sagte er: "Ehrlich gesagt, ihr habt praktisch schon alle Tiere gesehen und ich kann euch vermutlich nichts Neues zeigen." Wenn wir gewollt hätten, hätte er uns natürlich trotzdem herumgefahren, aber so hat uns die volle Erstattung des Preises angeboten, was wir dankend angenommen haben.

Wie Kitty schon sagte, macht das Selbstentdecken der Tiere den Reiz aus - das ist bei uns nicht anders.

Bei der Kürze der Zeit, die euch zur Verfügung steht, kann ich euch nur raten, euch auf eine Gegend zu konzentrieren und nicht durch's halbe Land zu hetzen.

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Strahlemann

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Donnerstag, 26. April 2018, 06:01

Guten Morgen zusammen,

nochmals vielen Dank für die tiefergehenden Antworten als auch das Verständnis.

Es ist für uns etwas anders als z.B. in einem Koch Forum. Das Investment in Geld Zeit und Emotionen ist ungleich höher, deshalb soll es passen.

Daher meine unbeholfenen Fragen und Themen die mich bewegen

Deshalb bin ich besonders froh, dass ihr euch dennoch die Zeit nehmt zu antworten.


Mit dem Thema Action bin ich wohl einigen auf den Schlips getreten, was ich eigentlich wollte ist, ob es auf der Route das gibt und vielleicht hat das jemand gemacht und will seine positiven Erfahrungen teilen und dem Veranstalter eine durch Empfehlung und somit uns etwas gutes tun.


Ich denke wir werden auch selbst fahren, sollten wir dann einen SUV buchen oder genügt auch ein "normales" (von der Form her) Auto?

Zum Essen, wenn es Fleisch gibt bin ich sehr dafür zu haben!


Wir haben jetzt einen Reiseführer bestellt und werden die Planung am Wochenende nochmals vertiefen und uns weniger Strecke aber mehr Inhalt vornehmen!

VG

Tim

Kitty191

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Donnerstag, 26. April 2018, 07:52

Hallo Strahlemann,
Ihr seid auf der „Garden Route - Rennstrecke“ unterwegs. Da reicht Euch locker ein Kompaktklasse Wagen oder ein Sedan. Wir sind die Strecke immer im Alleskönner-Fiesta gefahren.

Kitty
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feuernelke

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Donnerstag, 26. April 2018, 10:28

Ich persönlich mag die Reiseführer des Know How Verlages.

Wie schon geschrieben, bietet sich in Kapstadt der Hop On Hop off bus an. Dieser fährt die typischen touristischen Routen. Das spart vor allem die Parkplatzsuche. Will man in Kapstadt komplett so unterwegs sein, sollte man sich ein Hotel / Gästehaus suchen das in der Nähe einer Hop On Hop off Haltestelle liegt. Die Buchung des Tickets kann online erfolgen zum Ausdrucken. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Dieses Büro in Kapstadt (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) vermittelt auch private Reiseführer- natürlich kein Schnäppchen. Wir haben davon Gebrauch gemacht, weil ich für meine Mutter eine nanny brauchte, die sie am Gästehaus abholt, zum Flughafen bringt, dort betreut und in den richtigen Flieger setzt. meine Mutter spricht kein Englisch. Für die umfassende Betreuung incl. Auto haben wir für gut 4 h knapp 70 bezahlt.

In den einzelnen Nationalparks mußt Du immer am Gate einchecken. Hier liegt jede Menge Infomaterial in englischer Sprache aus.

Action ist in SA jede Menge möglich, vom Canyoning zum Abseiling, Mountain Bike Touren, Quad Touren etc. fast jeder Ort hat eine eigene touristische Website wo Anbieter genannt werden, ansonsten Begriff auf Englisch und Ort eingeben.

Für Land und Leute empfiehlt sich nahe Kapstadt (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . denn hier haben die ursprünglich ansässigen San ein Zentrum wo man etwas über deren Kultur lernen kann.

Ein Townshipbesuch fällt für mich nicht unter typische Kultur, denn die Townshipbewohner hätten sicher nichts gegen angenehmere Wohnumstände. Sinnvoll finde ich projektgebundene Besuche, wenn also z.B. mit dem Geld ZUVERLÄSSIG soziale Projekte unterstützt werden. Dieser Anbieter wird meines Wissens in keinem Reiseführer genannt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Hier kann man auch sonstige private Touren buchen.

Für die Routenwahl schaust Du Dich am besten bei den gängigen Anbietern um, hier kannst Du die typischen Routen einsehen und für Deine Zwecke abwandeln.

Addo würde sich evtl. eine Lodge eignen mit geführten Touren- ihr könnt ja trotzdem ein, zwei Touren selbst fahren. Idealer Ausgangspunkt, wäre dann Colchester. Hier sitzt auch der Anbieter fürs Sandsledding Touren. Bei allem Spaß an solchen Touren solltet ihr bedenken, das eine Düne kein toter Sand ist, sondern ein empfindliches Ökosystem, das durch solche Spaßummern unwiderbringlich zerstört wird. Ich fand diese Idioten, mit verlaub gesagt, in Namibia immer als besonders schlimm. Die Spuren im Sand siehst Du jahrelang !!!!

Natur erleben ja, aber dabei Natur zerstören- absolutes NO GO !!!!!!



geführte Touren im Addo ist ganz leicht, allerdings nur vom main Camp möglich. Bei der Anmeldung im Park- hier checkst Du auch für die Unterkunft ein- kannst Du Dich für Touren im jeep eintragen lassen, geht aber auch online für den jeweiligen Park. Es gibt keine deutschsprachigen Ausflüge. es sind ja keine "Führungen"- dazu muß man eine vorkonfektionierte reise buchen mit Guide. Sondern man fährt mit dem Jeep durch die Landschaft, bei interessanten Sichtungen wird angehalten und der Ranger erzählt was zu den Viechern. Oder auch nicht, hängt von dessen Arbeitseinstellung ab :)

Übernachtet man vor den Toren des Addos, kann man bei verschiedenen Anbietern Tagestouren buchen, man wird vom Anbieter abgeholt. Allerdings bieten das auch viele Lodges in der Umgebung des Addos mit eigenen Fahrzeugen an.

Will man Land und Leute kennenlernen, lohnt keine Hetztour von einem vermeintlichen Highlight zum nächsten. Ich würde mich nicht verzetteln, d.h. wirklich direkt nur die untere Route abfahren. Selbst so wird man noch viel verpassen.

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Dolphin2017 (6. Mai 2018, 17:03), Sääändy (26. April 2018, 21:00), Strahlemann (26. April 2018, 19:18), SarahSofia (26. April 2018, 13:27), Piepsi (26. April 2018, 12:17), Beate2 (26. April 2018, 12:07), Kitty191 (26. April 2018, 10:44)

Gisel

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Donnerstag, 26. April 2018, 14:24

Hallo Tim,
Was Action angeht, da kann ich Euch eine Canopytour in Tsitsikamma (Stormsriver)empfehlen. Es hat uns Spaß gemacht. (Canopytour.co.za)
So eine „Schwebetour“ ist auch in der Nähe von Hermanus - in den Bergen- möglich, ist wahrscheinlich noch spektakulärer.

Ein Tipp noch zu Kapstadt zum Besuch des Tafelbergs, wenn Ihr nich hochlaufen wollt: wir hatten uns schon zu Hause online das Ticket für die Bahn gebucht. Es ist 1 Woche in einem angegebenen Zeitraum gültig. D.h. man kann dann je nach Wetter die Fahrt machen.
Dadurch erspart Ihr Euch sehr langes Anstehen zur Fahrt, denn für die Online-Tickets gibt es eine extra, meist viiiel kürzere, Warteschlange.

Das Essen finden wir im Bereich Gartenrouten, Weingegend und Kapstadt vorzüglich, Fisch und Fleisch vorzüglich. Die Südafrikaner sind Fleischesser!
Grüsse von Gisela

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Bär (26. April 2018, 23:10), Strahlemann (26. April 2018, 19:18)

Strahlemann

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Freitag, 27. April 2018, 06:50

Vielen Dank für die hilfereichen Antworten mit Links und Ideen!!

Wo kann ich denn eine Lodge im Addo buchen. Ich habe bisher gelesen, dass man dies frühzeitig machen soll :)

LG

Tim

Kitty191

Schnürsenkel

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Freitag, 27. April 2018, 08:27

Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Strahlemann (29. April 2018, 12:34), kOa_Master (29. April 2018, 08:48), Bär (27. April 2018, 23:19)